DE1815708B2 - Speicherprogrammierte elektronische Rechenanlage - Google Patents
Speicherprogrammierte elektronische RechenanlageInfo
- Publication number
- DE1815708B2 DE1815708B2 DE1815708A DE1815708A DE1815708B2 DE 1815708 B2 DE1815708 B2 DE 1815708B2 DE 1815708 A DE1815708 A DE 1815708A DE 1815708 A DE1815708 A DE 1815708A DE 1815708 B2 DE1815708 B2 DE 1815708B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- memory
- zone
- register
- instructions
- instruction
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F15/00—Digital computers in general; Data processing equipment in general
- G06F15/08—Digital computers in general; Data processing equipment in general using a plugboard for programming
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F13/00—Interconnection of, or transfer of information or other signals between, memories, input/output devices or central processing units
- G06F13/10—Program control for peripheral devices
- G06F13/12—Program control for peripheral devices using hardware independent of the central processor, e.g. channel or peripheral processor
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F15/00—Digital computers in general; Data processing equipment in general
- G06F15/04—Digital computers in general; Data processing equipment in general programmed simultaneously with the introduction of data to be processed, e.g. on the same record carrier
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F15/00—Digital computers in general; Data processing equipment in general
- G06F15/76—Architectures of general purpose stored program computers
- G06F15/78—Architectures of general purpose stored program computers comprising a single central processing unit
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F3/00—Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
- G06F3/06—Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F3/00—Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
- G06F3/06—Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers
- G06F3/0601—Interfaces specially adapted for storage systems
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F9/00—Arrangements for program control, e.g. control units
- G06F9/06—Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
- G06F9/44—Arrangements for executing specific programs
- G06F9/448—Execution paradigms, e.g. implementations of programming paradigms
- G06F9/4482—Procedural
- G06F9/4484—Executing subprograms
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F3/00—Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
- G06F3/06—Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers
- G06F3/0601—Interfaces specially adapted for storage systems
- G06F3/0668—Interfaces specially adapted for storage systems adopting a particular infrastructure
- G06F3/0671—In-line storage system
- G06F3/0673—Single storage device
- G06F3/0682—Tape device
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Software Systems (AREA)
- Human Computer Interaction (AREA)
- Record Information Processing For Printing (AREA)
- Calculators And Similar Devices (AREA)
- Devices For Executing Special Programs (AREA)
- Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine speicherprogrammierte elektronische Rechenanlage mit einem externen
Speicher zur Aufnahme eines Programms aus einer Folge von Anweisungen, mit einem internen Speicher,
der die unter Steuerung durch eine Sequenzvorrichtung gerade in der Ausführung befindlichen
Anweisungen speichern kann, und mit einer zentralen Steuereinheit, die die Übertragung der Information
zwischen dem externen Speicher und dem internen Speicher steuert.
Vorteilhaft wird die Rechenanlage nach der Erfindung verwendet für Buchungsmaschinen und
Allzweckanlagen der mittleren Datentechnik, bei denen die Datenausgabe im wesentlichen durch
direktes Schreiben auf Buchungsunterlagen und die Dateneingabe im wesentlichen über eine Tastatur erfolgt.
Bekannte Maschinen dieser Art sehen in der Regel Programmvorrichtungen unter Verwendung von
mechanischen oder gleichwertigen halbfesten Speichern vor. So ist beispielsweise in der USA.-Patentschrift
3 006 540 für die Datenausgabe ein fahrbarer Wagen mit einer Reihe von Anschlägen beschrieben,
die den Wagen in den gewünschten Spaltenstellungen anhalten und dabei die verschiedenen Maschinenfunktionen
steuern.
Andere bekannte Maschinen sehen einen internen elektronischen Programmspeicher vor (deutsche
Auslegeschrift 1185 844) und entsprechen in ihrem Aufbau im wesentlichen den großen Datenverarbeitungsanlagen,
bei denen ein einziger großer, schneller, interner Speicher, der den direkt mit den arithmetischen
und logischen Einheiten verbundenen Arbeitsspeicher darstellt, sowohl die zu verarbeitenden
Daten als auch das Programm enthält. Bei diesen Anlagen werden die einzelnen Anweisungen des
Programms nacheinander aus dem Speicher geholt und dann ausgeführt.
Ferner sind Rechenmaschinen bekannt, die zu einem schnellen internen Arbeitsspeicher geringen
Fassungsvermögens einen langsamen äußeren Spei-
eher mit größerem Fassungsvermögen haben, der
die Programme und — falls notwendig — die Daten enthalten kann. Bei diesen Maschinen werden die
Anweisungen bzw. die Programme vom äußeren Speicher entweder einzeln oder als Blocks nachein-
ander auszuführender Anweisungen in den Arbeitsspeicher übertragen, wobei jeder Block elementare
Buchungsoperationen oder -zyklen ausführen kann. Die Übertragungen von einzelnen Anweisungen oder
einer Folge von Anweisungen vom äußeren a ;f den
ao internen Speicher findet dabei im allgemeinen in der Reihenfolge statt, in der die Anweisungen im äußeren
Speicher gespeichert worden sind. Ein Beispiel für diese Betriebsart ist in der US-PS 3 555 714 beschrieben.
Der Benutzer wählt eine Folge aufeinanderfolgender Anweisungen oder Unterprogramme
zur Übertragung aus und leitet damit die gewünschte Arbeit ein.
Die für solche und vergleichbare Maschinen vorgesehenen Befehle weisen die bekannte Grundstruktur
Operationsteil/Operandenteil auf. Diese Struktur wird auch in den komplizierteren Befehlstypen mit mehreren Operationscodes im Operationsteil
und mehreren Operanden oder Operandenadressen im Operandenteil befolgt; Operationen
und Operanden(adressen) wirken gemeinsam als logische Einheit. Die an bestimmten Stellen des Befehls
stehenden Codes können von der Maschine in Abhängigkeit von ihrer Stellung innerhalb des Befehls
unterschiedlich gedeutet werden. Die Art und Weise dieser Deutung ist für den jeweiligen Maschinentyp
festgelegt und kann per Programm nicht beeinflußt werden.
Für die eingangs genannte Rechenanlage weisen die bekannten Maschinen Lösungen auf, die mit
einer Reihe von Nachteilen verbunden sind. So ist bei den über mechanische Programmvorrichtungen
gesteuerten Maschinen die Programmierflexibilität für komplexere Rechenvorgänge unzureichend. Demgegenüber
erhöhen die elektronischen Maschinen rr.it
nur einem internen Arbeitsspeicher zwar die Flexibilität, jedoch begrenzen die hohen Speicherkosten
die Speicherkapazität, insbesondere die Programmspeicherkapazität, ganz erheblich. Weiterentwicklungen,
die dieses Problem durch Hinzufügen eines externen Speichers zu lösen versuchen, ermöglichen
zwar niedrigere Speicherkosten und damit eine größere wirts haftliche Programmkapazität, verringern
jedoch gleichzeitig wieder die mögliche Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Programmierung, da die
Informationsübertragung zu schematisch, starr und schwerfällig ist; der externe Speicher ist ein offline-Massenspeicher,
dessen Programmteile den parallellaufenden internen Arbeitsvorgängen entzogen sind.
Die Programmflexibilität solcher Maschinen hängt
also nach wie vor noch von der Größe des Arbeitsspeichers und dessen hohen Kosten ab.
Aufgabe der Erfindung ist dementsprechend, einen Rechner der eingangs genannten Art zu schaffen,
der die beschriebenen Nachteile vermeidet und mit Rechner arbeitet im Informationstransfer nur mit
einem möglichst kleinen, schnellen Arbeitsspeicher größeren Informationsblöcken, den Makroanweisun-
in Verbindung mit einem großen und preiswerten gen fester Länge. Jede dieser Makroanweisungen
externen Speicher eine hohe Programmkapazität und nimmt einen externen Speicherplatz ein und wird,
-flexibilität bei geringen Gesamtkosten ermöglicht. 5 wenn sie im Arbeitsspeicher steht und dort vor-
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge- bestimmte Segmente belegt, von der Steuereinheit
löst, daß das Programm aus Makroanweisungen abschnittsweise abgefragt und als eine Folge von
festgelegter Länge besteht, von denen jede mehrere Einzelanweisungen gedeutet. Dabei enthält jede im
Anweisungen und einen Markierabschnitt enthält, Arbeitsspeicher bearbeitete Makroanweisung die
daß der interne Speicher einen Sonderspeicher zum io Adresse der nächsten vom externen Speicher in den
Speichern mindestens einer Makroanweisung auf- Arbeitsspeicher zu übertragenden Makroanweisung,
weist und der Sonderspeicher in einen vorbestimm- wobei diese Adressierung auch vom Auftreten und
ten Satz von Segmenten, die jeweils einen Abschnitt der Erfüllung bedingter und unbedingter Sprung-
der Makroanweisung als Teilanweisung der Makro- befehle in der aktuell bearbeiteten Makroanweisung
anweisung speichern können, unterteilt ist, daß die 15 abhängt. Auf diese Weise ist für den Informations-
Sequenzvorrichtung ein Markenregister enthält, das austausch zwischen dem externen und dem Arbeits-
den Inhalt des Markierabschnittes der Makroanwei- speicher die uneingeschränkte Sprungmöglichkeit
sung speichert und durch seinen Zustand anzeigt, hergestellt, die für alle bekannten Maschinen nur
so daß die Sequenzvorrichtung, die in bestimmter im Rahmen des Arbeitsspeichers gegeben ist. Beim
Reihenfolge fortschreitend arbeitet, um alle Seg- 20 Rechner gemäß der Erfindung wird dagegen der
mente des Sonderspeichers abzutasten und alle Ab- »externe« Speicher zu einer vollwertigen Ergänzung
schnitte der gerade im Sonderspeicher gespeicherten des Arbeitsspeichers.
Makroanweisung zur Steuerung der Ausführung vor- Weiterhin wird durch den Rechner gemäß der
bestimmter Operationen bei der Durchführung der Erfindung auf Grund der genannten Merkmale und
Teilanweisungen zu deuten, die funktioneile Bedeu- »5 Vorteile als weiterer Vorteil ein außerordentlich
tung des Inhaltes jedes in einem Segment gespei- hohes Verhältnis von Maschineneffizienz zu Ma-
cherten Abschnitts der Makroanweisung auf Grund schinengesamtkosten erreicht werden. Hierzu trägt
des vom Markenregister angezeigten Inhaltes des im wesentlichen die Flexibilität der Verknüpfung
Markierabschnittes, auf Grund der Stellung des Seg- zwischen den aufeinanderfolgenden Makroanweisun-
ments innerhalb des Sonderspeichers sowie auf 30 gen des Programms einerseits und den in den Ma-
Grund des Codes des Makroanweisungsabschnittes kroanweisungen enthaltenen Einzelanweisungen bei;
feststellt. während in Verbindung mit dem schnellen Arbeits-
Entsprechend einer vorteilhaften Ausbildung der speicher voneinander unabhängige Einzel an wei sun-
Erfindung ist vorgesehen, daß der externe Speicher gen bearbeitet werden, werden im langsameren In-
adressierbare Plätze zur Speicherung der Makro- 35 formationsfluß im Rechner mehrere Einzelanwei-
anweisungen des Programms hat, daß zur Sequenz- sungen zu Makroanweisungen, die ihrerseits wie eine
vorrichtung ein Funktionsdecoder gehört, der auf einzige Anweisung behandelt werden, zusammen-
den in einem vorbestimmten Segment des Sonder- gefaßt bearbeitet.
Speichers gespeicherten Abschnitt der Makroanwei- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
sung derart ansprechen kann, daß die Steuereinheit 40 Zeichnung dargestellt und im folgenden näher be-
die auf einem bestimmten adressierbaren Platz ge- schrieben. Es zeigt
speicherte Makroanweisung in den internen Speicher Fig. 1 schematisch die Hauptteile, insbesondere
an Stelle der darin vorhandenen Makroanweisung den Magnetbandspeicher, des Rechners gemäß den-
nach abgeschlossener Ausführung dieser Makro- Ausführungsbeispiel der Erfindung,
anweisung überträgt bzw. daß durch den Funktion?,- 45 Fig. 2a und 2b Blockschaltbilder des Rechners,
decoder der Sequenzvorrichtung die Steuereinheit Fig. 3, 3a und 3b den Aufbau einer Anzahl von
auf vorbestimmte Anweisungen der sich in der Aus- Makroanweisungen, die den Betrieb des Rechners
führung befindlichen Makroanweisung zur Adressie- steuern,
rung und zur Übertragung einer ausgewählten Ma- F i g. 4 ein Blockschaltbild einer Reihe der Steue-
kroanweisung oder eines Informationsblockes von 50 rung des Bandspeichers zugeordneter Elemente,
dem externen Speicher zum internen Speicher an- F i g. 5 ein Blockschaltbild einer Reihe der Tasta-
spricht. tür des Rechners zugeordneter Elemente und
Eine weitere besonders vorteilhafte Ausbildung Fig. 6 ein Blockschaltbild einer Reihe der
des Rechners gemäß der Erfindung liegt darin, daß Schreibsteuerung und der horizontalen Tabulierung
dessen zentrale Steuereinheit ein Bedingungsregister 55 zugeordneter Elemente,
enthält, das sowohl durch Operationsergebnisse per
enthält, das sowohl durch Operationsergebnisse per
Programm als auch per Konsole gesetzt werden Allgemeiner Aufbau des Rechners
kann, wobei diese Ausbildung dadurch gekennzeichnet ist, daß die Steuereinheit auf den in einem fest- Das Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft liegenden Segment des Sonderspeichers gespeicher- 60 einen elektronischen Rechner mit einem internen ten Teil der Makroanweisung zusammen mit dem Programm aus Anweisungsblocks (»Makroanwei-Inhalt des Bedingungsregisters in der Weise reagiert, sungen«), von denen jeder Anweisungen enthält, um daß sie aus der Vielzahl der Makroanweisungen im innere oder äußere Operationen in der geeignetsten externen Speicher eine auswählt und als nächste in Folge zur Verarbeitung der Information, die beiden Sonderspeicher überträgt. 65 spielsweise in einem gegebenen Buchungsbeleg er-
kann, wobei diese Ausbildung dadurch gekennzeichnet ist, daß die Steuereinheit auf den in einem fest- Das Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft liegenden Segment des Sonderspeichers gespeicher- 60 einen elektronischen Rechner mit einem internen ten Teil der Makroanweisung zusammen mit dem Programm aus Anweisungsblocks (»Makroanwei-Inhalt des Bedingungsregisters in der Weise reagiert, sungen«), von denen jeder Anweisungen enthält, um daß sie aus der Vielzahl der Makroanweisungen im innere oder äußere Operationen in der geeignetsten externen Speicher eine auswählt und als nächste in Folge zur Verarbeitung der Information, die beiden Sonderspeicher überträgt. 65 spielsweise in einem gegebenen Buchungsbeleg er-
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Rechners scheint, zu steuern.
liegen also im wesentlichen in der Struktur und Fig. 1 zeigt das Grundsystem, das aus einem
Handhabung der Makroanweisungen begründet. Der äußeren Speicher 1, der ein Magnetband N mit
Daten und einem Programm enthält, einer Zentraleinheit 2, die die einzelnen Makroanweisungen abarbeitet,
nachdem diese in den inneren Speicher 3 übertragen worden sind, einem Drucker 5 und einer
Tastatur T besteht.
Dieses Grundsystem kann durch Hinzufügen der folgenden peripheren Einheiten erweitert werden:
Lochkartenleser,
Lochstreifenleser,
Klarschriftleser (CMC-7-Code),
Kartenlocher,
Streifenlocher,
Gerät für Formulare mit Magnetstreifen,
Zellensteuerung für Datenübertragung.
Der äußere Speicher N besteht aus einer Magnetbandschlaufe,
auf der die Datenwörtei seriell in mehreren Spuren (Pl bis Pl) aufgezeichnet sind.
Jede dieser Spuren enthält eine vorbestimmte Anzahl von Blöcken BL variabler Länge, von denen jeder
durch eine Adresse Bl, die auf einer Hilfsspur PS zuvor aufgezeichnet und in der Regel zu Beginn des
Blockes BL angeordnet ist, adressiert werden kann.
Jeder Lese- oder Aufzeichnungsbefehl veranlaßt ein Vorrücken des Bandes zur Erkennung und zum
Lesen oder Aufzeichnen eines solchen Blockes. Dem Ende eines Blockes folgt eine Unterbrechung der
Bandbewegung.
Das auf dem Band aufgezeichnete Programm setzt sich aus Makroanweisungen in verschobener Anordnung
zusammen. Die tasächliche Anordnung richtet sich dabei nach der Zugriffszeit zu den einzelnen
Blöcken in der Verarbeitungsphase, die auf ein Minimum reduziert wird. Während der Abarbeitung
des Programmes werden die Makroanweisungen gelesen und in eine vorbestimmte Programmzone
ZEOl des internen Speichers 3 der Zentraleinheit
2 übertragen. Die Programmzone (Prügrammregister) ist in der Lage, jeweils eine Makroanweisung
aufzunehmen.
Das Lesen und Ausführen von bestimmten Makroanweisungen erzeugt seinerseits den Austausch der
Information zwischen dem Bandspeicher N und dem Arbeitsspeicher des Rechners. Diese Übertragung
kann über eine variable Länge erfolgen und mehrere Adressen des Bandspeichers erfassen.
Der Bandspeicher kann aus einer austauschbaren Magnetbandkassette bestehen.
Die Makroanweisung im Arbeitsspeicher 3, die gerade ausgeführt wird, bestimmt die Adresse der
folgenden, aus dem Bandspeicher N zu lesenden Makroanweisung.
Welche spezielle Makroanweisung dann tatsächlich angesprochen wird, hängt davon ab, ob in der gerade bearbeiteten Makroanweisung
eine Sprungbedingung auftritt. Ist die Sprungbedingung erfüllt, so wird anschließend eine andere Makroanweisung
in den internen Speicher übertragen als sonst vorgesehen. Es liegt somit eine Sprungfähigkeit
bei der Übertragung von Anweisungen von dem äußeren in den inneren Speicher an Stelle einer
Sprungfähigkeit lediglich im inneren des internen Speichers vor, wie dies bei anderen Rechnern der
Fall ist. Diese Sprungfähigkeit ist nicht für die weiter unten beschriebene Speicherteilungs-Makroanweisung
vorgesehen.
Die Sprungfähigkeit macht den Bandspeicher in wirksamer Weise zu einem austauschbaren Teil des
Arbeitsspeichers.
Der innere Speicher mit Verzögerungsleitung
Der innere Speicher 3 besteht aus einer einzigen magnetostriktiven Verzögerungsleitung LDR, die die
Bits der gespeicherten Information in Reihe speichert. Die Verzögerungsleitung ist mit bistabilen Registern
verbunden, die Gruppen von sechs einem Zeichen entsprechenden Informationsbits von einer
Anordnung in Reihe in eine Parallelanordnung und
ίο von einer Parallelanordnung in eine Anordnung in
Reihe umwandeln.
Jedes Zeichen wird aus zwei Markierbits und vier Code-Bits gebildet. Die Code-Bits werden in jeder
Zeichenperiode parallel verarbeitet. Jede Zeichenperiode umfaßt sechs Bitperioden.
Der Speicher LDR enthält eine bestimmte Anzahl von Festzonen vorbestimmter Kapazität und Position,
während der verbleibende Rest des Speichers in Zonen veränderlicher Länge unterteilt sein kann.
Die Zonen sind zueinander benachbart, und jede von ihnen enthält η Zellen C1 bis Cn (wobei η sich
von Zone zu Zone ändert, wie weiter unten beschrieben) und eine Leitzelle Co, die den Beginn der Zone
identifiziert.
Jede Zelle hat sechs Binärstellen B1 bis B 6, von denen die erste Stelle B1 verwendet wird, um ein
Zonenanfangsbit Bl zu erhalten, das die Funktion eines Zonenanzeigers hat und gleich Eins nur in der
Leitzelle Co ist; die zweite Stelle B 2 wird verwendet, um ein Markierbit B 2 zu erhalten, das dazu
dient, eine einzelne Zelle während bestimmter Operationen zu identifizieren, um diese von der benachbarten
Zelle zu unterscheiden, wobei in jeder Zone dieses Bit B 2 gleich Eins entsprechend der zu identifizierenden
Zelle ist. Die übrigen Stellen B 3 bis B 6 enthalten vier Informationsbits B 3 bis B 6, die verschieden
gedeutet werden, je nachdem, in welcher Zelle und Zone sie stehen (vgl. unten).
Die Unterteilunp des Speichers LDR in Zonen wird von einer Operationsfolge bewirkt, die beim
Einschalten der Maschine mit der Schaffung einer ersten Zone mit einer Länge von 1 + 32 Zellen
durch Aufzeichnen von zwei in der ersten bzw. vierunddreißigsten Zelle liegenden Zonenanfangsbits B1
und mit dem Schreiben eines Speicher-Ende-Zeichens FM, das sich in der letzten Zelle des Speichers
befindet, beginnt.
Als Folge der Anfangsbedingungen, die beim Einschalten der Maschine geschaffen werden, wird eine
Speicherteilungs-Makroanweisung, die an einer Festadresse des Bandspeichers N liegt, in die erste Zone
übertragen.
Die Ausführung dieser anfänglichen Teilungsmakroanweisung erzeugt die Teilung der Verzögerungsleitung
in die folgenden Zonen:
Programmzone ZEOl mit einer Länge von 1+32 Zellen (die erste ist die Leitzelle Co), die
dazu vorgesehen ist, die aufeinanderfolgenden Makroanweisungen des Programms einzeln aufzunehmen.
Die von Zeit zu Zeit aus dem Bandspeicher N in die Zone ZEOl übertragene Makroanweisung
wird dann, wie weiter unten erläutert, automatisch ausgeführt.
Adressenzone ZE 02 mit einer Länge von 1-1-2 Zellen, die zum Speichern einer Zweizeichenadresse
verwendet wird.
Druck-Unterprogramm-Zone Z£03 mit einet
Länge von 1 + 32 Zellen zum Speichern eines
ίο
Blockes, der Anweisungen und Daten mit der Funktion eines Druck-Unterprogramms enthält.
Rechenzone ZE 04 mit der Länge von 1 + 64 Zellen, die ein arithmetisches Register zur Ausführung
von Rechenoperationen darstellt. Diese Zone enthält zwei Register Λ und B, deren jedes aus
32 Zellen besteht.
Gleitzone ZE 05, die eine Länge von 1 + 3 bis 1 + 15 Zellen haben kann und die dazu dient, die
Leitzelle das Zonenanfangsbit Bl = I, während die
drei Binärstellen B 3 bis B 5 einen Zonen-Code enthalten können, der von drei Bits B 3 bis B 5 gebildel
wird und anzeigt, daß die Zone für eine innere oder S äußere Übertragung besetzt worden ist; die binäre
Stelle B 6 enthält gegebenenfalls ein Bit B 6 = 1 zur Anzeige des Minus-Vorzeichens der in der Zone
enthaltenen Zahl.
In jeder der alphabetischen Datenzonen folgt dei über die Tastatur eingegebenen digitalen Daten auf- io ersten Leitzclle, ;.n der die Bits Bl, B3, B4 und B5
zunehmen. wie in der numerischen Datenzone verwendet wer-
Indirekte Adressenzone ZE 06 mit einer Länge den, eine zweite Leitzelle mit dem Bit B1 = 1. Die
von 1 + 3 Zellen zum Speichern einer Dreizeichen- folgenden Zellen der alphabetischen Zone enthalten
adresse. numerische und alphabetische Zeichen in einem
Der restliche Teil des Speichers LDR bleibt bei »5 Code mit sieben Bits pro Zeichen, wobei die Zeichen
der Durchführung der anfänglichen Teilungsmakro- als Doppelzeichen gelesen werden, weil die Zone
anweisung ungeteilt. Während der Ausführung des als alphabetische und numerische gekennzeichnet ist.
Programms ist es darüber hinaus möglich, an jeder Die Identifizierung der Zonen beim Adressieren
Stelle des Programms weitere Teilungsmakroanwei- des Speichers LDR erfolgt durch Zählen der Zonensungen
einzufügen, deren Ausführung die Untertei- ao anfangsbits Bl. Die beiden aufeinanderfolgenden
lung des freien Teils des Speichers (gleichgültig, ob Bits B1 am Beginn einer jeden alphabetischen Zone
dieser noch ungeteilt oder schon geteilt ist) in Zonen werden als ein einziges Bit gezählt,
erzeugt. Diese Zonen können alphabetische und Die Datenzonen des Speichers LDR können darnumerische
Daten enthalten. Diese Teilungsmakro- über hinaus durch einen Operationscode markiert
anweisungen können den restlichen Teil des Spei- as sein, der in der Leitzelle steht. Dieser Operationschers
in bis zu 153 Zonen aufteilen, wobei die Länge code zeigt an, daß die durch ihn markierte Zone
jeder Zone und die Anzahl der Zonen durch die
Makroanweisung selbst bestimmt werden.
Makroanweisung selbst bestimmt werden.
Jede Datenzone kann numerische oder alphabetische Zeichen enthalten. Ein numerisches Zeichen s°
belegt eine Zelle, und ein alphabetisches Zeichen belegt zwei benachbarte Zellen des Speichers LDR.
Die numerische Information besetzt daher so viele Speicherzellen, wie Ziffern, aus denen die Information
besteht, vorhanden sind, zuzüglich einer Leitzelle. Die alphabetische Information dagegen belegt
so viele Paare von Speicherzellen, wie Zeichen, aus denen sie besteht, vorhanden sind, zuzüglich
zweier Leitzellen. Die Unterscheidung zwischen numerischen Zonen und alphabetischen Zonen erfolgt
dadurch, daß die ersteren nur eine Leitzelle, die zweiten dagegen zwei Leitzellen aufweisen. Die
alphabetischen Zonen können auch numerische Zeichen aufnehmen.
Die in einer einzelnen Zelle enthaltene Informa- 45
tion nimmt verschiedene Bedeutungen bezüglich der Insbesondere wird bei Übertragungen unter Beverschiedenen Zonen, zu denen die Zellen ge nutzung des Bandspeichers, wenn in den Speicher hören, an. LDR Blöcke mit Festlängen übertragen werden, die
tion nimmt verschiedene Bedeutungen bezüglich der Insbesondere wird bei Übertragungen unter Beverschiedenen Zonen, zu denen die Zellen ge nutzung des Bandspeichers, wenn in den Speicher hören, an. LDR Blöcke mit Festlängen übertragen werden, die
In der Programmzone Z£01 und in den Adres- die Bedeutung einer »Makroanweisung« oder eines
senzor.en ZE 02 und ZE 06 enthält die Leitzelle nur 50 »Dnickunterprogramms« besitzen und somit dazu
das Zonenanfangsbit Bl = I, während jede der fol- vorgesehen sind, in die Zonen ZEOl bzw. ZE03
genden Zellen entsprechend den Bits B 3 bis B 6 ein des Speichers LDR geschrieben zu werden, kein
Zeichen enthält, das eine Funktion oder einen Teil externer Operationscode für die Kennzeichnung dieeiner
Adresse in dem internen Binärcode anzeigt. ser Zonen angewandt. Bei allen anderen Übertra-In
der arithmetischen Zone ZE 04 und in der 55 gungen vom Speicher LDR zum Bandspeicher oder
Gleitzone ZE 05 enthält die Leitzelle zusätzlich zu umgekehrt wird nicht nur ein externer Operationsdem
Zonenanfangsbit Bl = I ein Bit B 6 = 1 als code angewandt, um den Beginn des Teils des Spei-Anzeige
für das Minus-Vorzeichen des in derselben chers LDR anzuzeigen, um den es sich bei der ÜberZone
enthaltenen Operanden, während die anderen tragung handelt, sondern ferner ein zweiter externer
Zellen die Bits B 3 bis B 6 einer binär codierten De- 60 Operationscode für das Anzeigen des Endes deszimalziffer
enthalten. selben. Die Verwendung dieses Paares von Opeln der Druck-Unterprogramm-Zone ZE 03 ent- rationscodes begrenzt insbesondere im Speicher
hält die Leitzelle das Zonenanfangsbit Bl = I, LDR ein besonders langes Feld, das eine oder
während die folgenden Zellen in Form der Bits B 3 mehrere Zonen umfaßt, d. h. alle Zonen, die zwibis
B 6 Zeichen im internen Code oder irgendeinem 65 sehen den beiden Operationscodes eingeschlossen
anderen Code gemäß den Druckanforderungen sind. Das Ende eines langen Feldes wird also vom
enthalten. Operationscode oder Leitcode begrenzt, der sich vor
In jeder der numerischen Datenzonen enthält die der ersten Zone des folgenden Feldes befindet.
für Rechenoperationen in Verbindung mit einem bestimmten
durch den Operationscode identifizierten Teil der Maschine verwendet wird.
Im einzelnen sind vier Operationscodes vorgesehen:
Interner Operationscode, verwendet zur Kennzeichnung von Zonen, die für Übertragungen
zwischen internen Einheiten des Rechners zur Verfügung stehen,
Druckcode, verwendet für die zum Drucken vorgesehenen Zonen,
Tastaturcode, verwendet für die zur Aufnahme von Zeichen aus der Tastatur vorgesehenen
Zonen, und
externer Operationscode, verwendet zur Kennzeichnung der Zonen, die für Übertragungen
vom oder zum Band und aus oder zu anderen peripheren Einheiten vorgesehen sind.
-02
Der Verzögerungsleitungs-Speicher LDR, der — wie weiter oben beschrieben — in eine bestimmte
Anzahl von Zonen unterteilt werden kann, ist an einen Lesewandler angeschlossen, dessen Signale auf
einen Leseverstärker AL (Fig. 2 a) gehen, und ist
außerdem mit einem an einen Schreibverstärker A R angeschlossenen Schreibwandler verbunden. Zwischen
den Verstärkern ist eine Gruppe von vier Registern LU, LA, LE, SA für den Umlauf der im
Speicher enthaltenen Bits vorgesehen.
Ein Zeitgeber T, der von einem Oszillator O im
Takt geführt wird, der beim Lesen des ersten Bits aus dem Speicher synchronisiert wird, erzeugt zyklisch
sechs aufeinanderfolgende Impulse Tl bis Γ 6, die sechs aufeinanderfolgende Bitperioden kennzeichnen.
Während dieser sechs Bitperioden stehen die sechs Bits eines Zeichens nacheinander am Ausgang
des Verstärkers AL zur Verfügung. Außerdem erzeugt der Zeitgeber T noch einen Impuls TG, der
nach jeder sechsten Bitperiode zugleich mit dem Impuls T6 abgegeben wird.
Unter der Steuerung des Zeitgebers T werden die ersten fünf Bits Bl bis B 5 eines jeden Zeichens,
die den Verstärker AL während der Impulsen bis
Γ5 verlassen, in den entsprechenden fünf bistabilen Schaltelementen des Registers LU in statische Signale
umgewandelt und werden gleichzeitig mit der Ausgabe des sechsten Bits B 6 während des Impulses
Γ 6 in das Register LA übertragen. Das Register LA erhält also alle sechs Bits Bl bis B 6 parallel.
Mit dem nächsten Impuls TG, der bei jedem Impuls T6 erzeugt wird, wird der Inhalt des Registers
LA auf das Register LE übertragen.
Derselbe Impuls TG überträgt das in dem ersten bistabilen Schaltelement von LE enthaltene Bit B 1
an den Schreibverstärker AR und die anderen, in den übrigen bistabilen Schaltelementen von LE enthaltenen
Bits B 2 bis B 6 auf die fünf bistabilen Schaltelemente des Registers SA. Aus dem Register SA
werden die Bits B 2 bis B 6 in richtiger Reihenfolge an den Verstärker A R zu den durch die Impulse TX
bis T 5 bestimmten Zeitpunkten geliefert.
Auf diese Weise wird bei jedem Impuls TG ein bestimmtes, den Speicher LDR verlassendes Zeichen in
das Register LA übertragen und bleibt dort bis zum folgenden Impuls TG verfügbar. Mit diesem Impuls
wird das Zeichen in das Register LE übertragen, wo es bis zum folgenden Impuls TG verfügbar bleibt.
Während also ein Zeichen im Register LA verfügbar ist, ist das ihm in der Verzögerungsleitung unmittelbar
vorausgegangene Zeichen gleichzeitig im Register LE verfügbar. So ist es möglich, zwei benachbarte
Zeichen im Speicher gleichzeitig auf zwei verschiedene Einheiten des Rechners zu übertragen. Im
besonderen wird, während das aus dem Speicher LDR an die anderen inneren Einheiten des Rechners
zu übertragende Zeichen normalerweise aus dem Register LE entnommen wird, in dem Fall, daß z.B. ein
Doppelzeichen, das ein alphabetisches Zeichen darstellt, abgerufen werden soll, das eine der beiden Teilzeichen
des Doppelzeichens aus dem Register LA und das andere aus dem Register LE entnommen.
Der Inhalt einer Zelle des Speichers LDR kann dadurch gelöscht werden, daß die Übertragung vom
Register LE in das Register SA verhindert wird. Eine Modifizierung des Zelleninhaltes ist möglich, indem
die Übertragung vom Register LE über den Kanal R in das Register SA verhindert und gleichzeitig eine Informationseingabe
in das Register S/4 aus den inneren Registern des Rechners über den Kanal DS ermöglicht
wird. Außerdem kann der Inhalt einer Zelle bezüglich seiner Stellung im Speicher LDR um einen
Platz verschoben werden. Der Zelleninhalt wird zu diesem Zweck niüit über das Register LE, sondern
direkt über den Kanal A in das Register SA übertragen. Eine Verschiebung des Inhaltes einer Zelle nach
rückwärts bezüglich seiner Stellung im Speicher LDR
ίο ist um eine beliebige vorbestimmte Anzahl von Plätzen
möglich. Dazu werden Eingang und Ausgang des Registers LE für eine entsprechende Anzahl von
Zeichenperioden blockiert und der Inhalt des Registers LE erst nach Ablauf dieser Zeichenperioden
in das Register SA übertragen.
Die Information der Register LA bzw. LE geht in die Kanäle 5a und Da bzw. Se und De. Das Zonenanfangsbit
B1 und das Markierbit B 2 bzw. die Informationsbits B 3 bis B 6 der in den Registern LA
»o bzw. LE vorhandenen Zeichen werden über die Kanäle
Sa und Se bzw. Da und De in die anderen internen Einheiten des Rechners übertragen. Die Auswertung
und Ausführung jeder Makroanweisung werden von einer Sequenzvorrichtung gesteuert, die für die
as Übertragung der aufeinanderfolgenden Makroanweisungen
vom Bandspeicher N in die Programmzone Z£01 des Speichers LDR und danach für die Auswertung
und Ausführung der einzelnen Anweisungen sorgt, die in der in der Programmzone vorhandenen
Makroanweisung enthalten sind. Im einzelnen sind die folgenden Ablaufsteuervorrichtungen vorgesehen:
interne Arbeitssteuerung GOI,
Drucksteuerung GOS,
Tastatursteuerung GOT,
Papiersteuerung GSC,
Drucksteuerung GOS,
Tastatursteuerung GOT,
Papiersteuerung GSC,
weitere Steuerungen für jede der peripheren Einheiten, die nach Bedarf hinzugeführt werden.
Die interne Arbeitssteuerung GOI hat die Aufgabe, den Ablauf der internen Arbeitsvorgänge zu steuern,
d. h. diejenigen Arbeitsvorgänge, die mit der Ausnahme des Bandspeichers N keine äußeren Einheiten,
beispielsweise die Tastatur oder den Drucker, benötigen. Weiterhin überwacht diese Steuerung alle
übrigen Steuerungen.
Die interne Arbeitssteuerung GOI besteht aus (Fig. 2a):
einem Markenregister E, in das das erste Zeichen derjenigen Makroanweisung übertrager!
wird, die zu diesem Zeitpunkt in der Programmzone ZEOl steht und ausgeführt wird; diese;
erste Zeichen besitzt die Funktion einer Marke in dem Sinne, daß es anzeigt, in welcher Weis;
die folgenden Zeichen der Makroanweisung zt deuten sind; die Marke bleibt während der ge
samten zur Auswertung und Ausführung de Makroanweisung erforderlichen Zeit im Re
So gister E stehen;
einem Anweisungsanzeiger //, der zu jedem Zeit punkt anzeigt, bei welcher der 32 Zeilen de
Programmzone ZEOl die zu diesem Zeitpunk in der Auswertung befindliche Anweisung be
ginnt;
einem internen Funktionsregister RFI in das da
Funktionszeichen der auszuführenden interne Anweisung übertragen wird; das Funktionsze:
chen bleibt während der gesamten für die Auswertung und Ausführung der Anweisung erforderlichen
Zeit im Register RFI stehen;
einem Funktionsdecoder DF, einem logischen Netzwerk, das den Inhalt des Markenregisters E, des Anweisungszeigers // und des Funktionsregisters RFI decodiert und ein Signal derjenigen Funktion liefert, die der laufenden internen Anweisung entspricht;
einem Funktionsdecoder DF, einem logischen Netzwerk, das den Inhalt des Markenregisters E, des Anweisungszeigers // und des Funktionsregisters RFI decodiert und ein Signal derjenigen Funktion liefert, die der laufenden internen Anweisung entspricht;
einem Zähler ZE, der für jede der festen Zonen
ZE 01 bis ZE 06 des Speichers LDR bei jedem Speicherlesezyklus anzeigt, daß das im Register
LE stehende Zeichen aus einer der Zellen einer dieser Zonen stammt; dazu führt der Zähler Zh
den übrigen Einheiten des Rechners auf getrennten Ausgängen für jede der ersten sechs Speicherzonen
ein kontinuierliches Signal zu, das während jedes Speicherzyklus über die gesamte
für das Lesen der entsprechenden Zone erforderliche Zeit andauert;
einem Register ZO zur Anzeige einer Datenzone des Speichers LDR; das Register ZO deutet bei
jedem Speicherzyklus die Arbeitscodes der Leitzelle dieser Zonen und zeigt auf der Grundlage
dieser Auswertung der Codes an, daß im Register LE ein Zeichen aus einer mit dem entsprechenden
Arbeitscode versehenen Datenzone steht; zu diesem Zweck ist das Register ZO mit einer Anzahl
von Ausgängen versehen, von denen jeder einem Arbeitscode entspricht und während jedes
Speicherzyklus über die gesamte Zeitspanne erregt bleibt, die für das Lesen derjenigen Speicherzonen
erforderlich ist, an deren Anfang ein entsprechender Code steht;
einer Gruppe von bistabilen Schaltelementen CI, die in Form statischer Signale interne Bedingungen speichert (Umsetzer dynamischer in statische Signale), beispielsweise die sich auf Grund der Untersuchungen der Speicherzonen ergebenden Sprungoperationen, und
einer Gruppe von bistabilen Schaltelementen CI, die in Form statischer Signale interne Bedingungen speichert (Umsetzer dynamischer in statische Signale), beispielsweise die sich auf Grund der Untersuchungen der Speicherzonen ergebenden Sprungoperationen, und
einer Steuerüberwachungseinheit CG, einem logischen Netzwerk, zu der die Ausgänge des
Funktionsdecoders DF, des Registers ZO, des Zählers ZE, des Kanals S, der die Summe der
durch die Bits B 1 und B 2 der Register LA bzw. LE beschickten Kanäle Sa und Se darstellt, und
über den Kanal Y die Ausgänge der Zustandsanzeiger der peripheren Steuerungen GOT, GOS,
GSC führen, wobei diese Anzeiger, wie gezeigt werden wird, so ausgelegt sind, daß sie den Zustand
der Verfügbarkeit dieser Steuerungen (Fig. 2b) anzeigen.
Auf der Grundlage der in dieser Weise erhaltenen Informationen überwacht das logische Netzwerk CG
den Zähler ZE und das Register ZO und eine Anzahl interner bistabiler Schaltelemente CI für interne Bedingungen,
wobei die Schaltelemente mit dem Zyklus des Speichers LDR verbunden sind. Weiterhin ist das
logische Netzwerk CG auf der Grundlage der an dessen Eingängen empfangenen Informationen dazu in
der Lage, die durch den Zähler ZE und das Register ZO gegebenen Anzeigen an die peripheren Steuerungen
über den Kanal X zu übertragen und die Aufeinanderfolge von Zuständen zu steuern, die die Arbeitsweise
des Rechners kennzeichnen.
Zu diesem Zweck steuert das logische Netzwerk CG eine Einheit /P, die Zustände P anzeigt und so
viele bistabile Schaltelemente P1. ..Pn aufweist, wie
mögliche Zustände Pl... Pn vorliegen, in denen sich der Rechner befinden kann. Jedes bistabile
Schaltelement bleibt über die gesamte Dauer des entsprechenden Zustandes aktiviert. Die die Zustände P
anzeigende Einheit führt ein dem derzeitigen Zustand
entsprechendes Signal dem logischen Netzwerk CG über den Kanal Q zu. Auf Grund dieses Signals und
aller weiteren Signale, die das logische Netzwerk CG
ίο an seinen Eingängen von den verschiedenen Einheiten
des Rechners empfängt, führt das logische Netzwerk dem Zustandsanzeiger IP ein Signal für den zukünftigen
Zustand und ebenfalls ein Zeitgebersignal zu, das den Übergang des Anzeigers IP vom derzeitigen
Zustand in den zukünftigen Zustand bestimmt.
Weiterhin erzeugt ein Befehlssignalgenerator RC, der Signale vom Funktionsdecoder DF, vom Register
ZO. vom Zähler ZE, von den internen Schaltelementen CI für Bedingungen dem Zustandsanzeiger IP
ϊο und die Signale, die sich auf die Lage der Bits B 1
und B 2 im Speicher LDR beziehen und über den Kanal S geliefert werden, erhält, Befehle Cl bis Cn,
die die Reihenfolge der Operationen in den verschiedenen Einheiten festlegen.
Die Befehle können beispielsweise
Lesebefehle sein, so durch Informationsübertragung von den Registern LE bzw. LA zu den Registern
RA 0 bzw. RA 1, wobei in diesem Falle
die jeweiligen Befehle durch Öffnen der logischen Verknüpfungseinheiten gl und gl wirken
(Fig. 2b);
Schreibbefehle sein, so durch die Informationsübertragung vom Register RA 0 in das Register
SA, wobei In diesem Fall die Befehle durch Öffnen
der logischen Verknüpfungseinheit g 3 wirken;
Steuerbefehle für die bistabilen Schaltelemente sein, die die inneren Bedingungen speichern, wo-
♦0 bei in diesem Falle die Befehle dadurch wirken,
daß die bistabilen Schaltelemente des Umsetzers CI gesetzt werden;
Befehle zum Schreiben von Zeichen und Markierbits in den Speicher LDR sein, wobei in diesem
Fall die Befehle direkt über den Kanal F auf das Register SA einwirken.
Die interne Arbeitssteuerung GOI steuert die folgenden Anweisungen: Interne Übertragungen zwisehen
Zonen des Speichers LDR, ausgeführt über den Kanal DL, der das Register LE mit dem Registei
RA1 verbindet, und den Kanal DS, der das Registei
RA 1 mit dem Register SA verbindet; arithmetische Operationen, die ausgeführt werden durch gleichzeitige
Übertragung von zwei den entsprechenden Registern LA bzw. LE entnommenen Ziffern auf die
Register RA 0 bzw. RA1, arithmetische Verarbeitung
der zwei Ziffern in der Recheneinheit UA und darauffolgende Übertragung des Ergebnisses der arithmetischen
Operation in das Schreibregister SA; Operationen zur Kennzeichnung von Datenzonen durch
Erzeugen von Befehlen, die in der Lage sind, der Operationscode in die Leitzelle der adressierten
Zone vermittels des Registers SA zu speisen; Übertragungen zwischen dem Speicher LDR und dem
Bandspeicher N, durchgeführt über die Kanäle, die das Register LE mit den Registern RA 0, RA 1, die
RegisterRA0, RA 1 mit den Registern REQ, REi
IO
15 16
und die Register REO, REl mit dem BandspeicherN Drucken unter Steuerung des Zeilenformats und
verbinden. Ersetzen der Nullen an der linken Seite durch
Die Übertragungen zwischen dem Speicher LDR Sternchen,
und dem Speicher N beanspruchen zusätzlich zu der alphabetisches und numerisches Drucken von
internen Arbeitssteuerung GOI die Steuerung GN des 5 Zeichen aus dem Speicher LDR,
Bandspeichers, die die Antriebsvorrichtung für das alphabetisches und numerisches Drucken von Band, die Auswahl der angesprochenen Spur, das Zeichen aus der Tastatur.
Suchen des Blocks innerhalb der Spur und das Synchronisieren des Austausches der Signale zwischen Wenn Zeichen aus dem Speicher LDR gedruckt den zwei Speichern steuert. Der letzte Vorgang wird io werden, steuert die Steuerung GOS vermittels dei mit Hilfe des Speichers durchgeführt, der durch die Einheit CST, die Signale CS erzeugt, die Übertragung Register RA 0, RA1, REl gebildet wird. einzelner Zeichen aus der Zone des Speichers LDR, Unter der Steuerung der internen Arbeitssteuerung an deren vorderem Ende der Druckoperationscode GOI werden auf die Tastatursteuerung GOT, die vorliegt, in das Register RS, um dann diese Zeichen Drucksteuerung GOS, die Papiersteuerung GSC usw. 15 nacheinander an die Druckvorrichtung des Druckers S die in der Makroanweisung enthaltenen Anweisun- zu überführen.
Bandspeichers, die die Antriebsvorrichtung für das alphabetisches und numerisches Drucken von Band, die Auswahl der angesprochenen Spur, das Zeichen aus der Tastatur.
Suchen des Blocks innerhalb der Spur und das Synchronisieren des Austausches der Signale zwischen Wenn Zeichen aus dem Speicher LDR gedruckt den zwei Speichern steuert. Der letzte Vorgang wird io werden, steuert die Steuerung GOS vermittels dei mit Hilfe des Speichers durchgeführt, der durch die Einheit CST, die Signale CS erzeugt, die Übertragung Register RA 0, RA1, REl gebildet wird. einzelner Zeichen aus der Zone des Speichers LDR, Unter der Steuerung der internen Arbeitssteuerung an deren vorderem Ende der Druckoperationscode GOI werden auf die Tastatursteuerung GOT, die vorliegt, in das Register RS, um dann diese Zeichen Drucksteuerung GOS, die Papiersteuerung GSC usw. 15 nacheinander an die Druckvorrichtung des Druckers S die in der Makroanweisung enthaltenen Anweisun- zu überführen.
gen, die sich auf die Kanäle beziehen, die durch diese Beim numerischen Drucken sorgt die Steuerung
Steuerungen gesteuert werden, übertragen. Diese An- GOS weiterhin für die Nullenunterdrückung auf der
Weisungen ihrerseits steuern den Datenfluß über die linken Seite und auf Grund von Signalen von der
Kanäle, die die Tastatur bzw. den Drucker mit dem 10 Steuereinheit CST für einen Ersatz der Nullen durch
Rechner verbinden, oder aktivieren mechanische Sperrzeichen (Sternchen).
Steuerungen, die den Papieranordnungen zugeordnet Beim Dracken im Zeilenformat sorgt die Steuerung
sind. GOS mittels der Steuereinheit CST für die Übertra-
Die Tastatursteuerung GOT empfängt im Register gung der einzelnen Zeichen des Druckunterprogramm-
TA die Zeichen der Makroanweisung, die die Aus- 25 blocks in das Register EDA. Unter Steuerung dieser
wahl einer Tastatur des Rechners steuern, und teilt Zeichen wird dann die Übertragung derjenigen
vermittels einer Steuereinheit CT die Übertragung Zeichen in das Register RS bewirkt, die aus der
von Zeichen über das Verknüpfungsglied g 4 von der Speicherzone mit dem Druckcode im Zonenanfang
ausgewählten Tastatur T an das Druckregister RS oder aus der gleichen Zone ZE 03, die das Druck -
zum direkten Drucken oder über das Verknüpfungs- 3O unterprogramm enthält, entnommen worden sind,
glied gS an das Register SA für das Schreiben der wobei die Zeichen dann der Druckvorrichtung zuge-
Zeichen in die Zone des Speichers LDR, die zuvor führt werden, wie es weiter unten im einzelnen er-
mit dem Tastaturoperationscode markiert worden ist, läutert wird.
zeitlich ein. Beim Drucken von Zeichen aus der Tastatur be-
Die Papiersteuerung GSC empfängt im Register SC 35 wirkt die Steuerung GOS, daß die von der Tastatur
die Zeichen der Makroanweisung, die eine gegebene kommenden und auszudruckenden Zeichen aufge-
Papiersteuerung auswählen, die Zuführung des Pa- nommen werden. Diese Zeichen werden in den Re-
piers vorbereiten und unter der Steuerung der Steuer- gistern RS in statische Signale umgesetzt, gespeichert
einheit GSC die mechanischen Vorrichtungen betäti- und sodann der Druckvorrichtung des Druckers S
gen, die ein Bewegen der verschiedenen Biälter, bei- 40 zugeführt,
spielsweise Einzelblätter oder Endlosformular, im
spielsweise Einzelblätter oder Endlosformular, im
Drucker 5 bewirken. Die normale Makroanweisung
Die Drucksteuerung GOS wird in zwei aufeinanderfolgenden Stufen des Lesens der Makroanweisung in Die normale Makroanweisung, deren Aufbau in
Gang gesetzt. 45 der Fig. 3 gezeigt ist, enthält Anweisungen, die die
Bei waagerechten Tabellieroperationen des Druck- Arbeitsweise des aus Rechner, Bandspeicher N,
kopfes des Druckers S wird die in der Makroanwei- Drucker S und Tastatur T gebildeten Grundsystems
sung enthaltene Tabellieradresse auf das Register RS steuern. Diese Makroanweisung hat eine feste Länge
übertragen und sodann auf Grund eines Befehls von von beispielsweise 32 Stellen, von denen jede ein
der Steuereinheit CST an die mechanischen Auswahl- 50 Zeichen mit vier Informationsbits enthält,
vorrichtungen übertragen, die die Durchführung und Die folgenden Zeichen entsprechen den 32 Stellen das Anhalten der Tabellierbewegung steuern. der Makroanweisung des Ausführungsbeispiels:
vorrichtungen übertragen, die die Durchführung und Die folgenden Zeichen entsprechen den 32 Stellen das Anhalten der Tabellierbewegung steuern. der Makroanweisung des Ausführungsbeispiels:
Für den Druckvorgang erhält das Register FS der Stelle 1: Marke der Makroanweisung. Dieses Zei-
Drucksteuerung GOS diejenigen Zeichen der Makro- chen dient dazu, die verschiedenen Makroanweisun-
anweisung, die das Drucken steuern und die Druck- 55 gen zu unterscheiden und gibt die Art und Weise an,
verfahren definieren. in der die nachfolgenden Zeichen der Makroanwei-
Die Inhalte des Registers CST geben eines der sung gedeutet werden sollen.
folgenden Druckverfahren an: Stellen 2 und 3: Die beiden Zeichen drücken als
Ganzes eine der 255 waagerechten Tabellieradressen
direktes numerisches Drucken aus dem Speicher 60 der beweglichen Druckvorrichtung aus.
LDR, Stelle 4: Dieses Zeichen wählt eine oder mehrere
numerisches Drucken aus dem Speicher LDR der folgenden vier Papiersteuerungen für die Papicr-
mit Nullenunterdrückung links vor der ersten bewegung aus:
signifikanten Ziffer,
signifikanten Ziffer,
numerisches Drucken aus dem Speicher LDR 65 Steuerung für die rechte Schreibwalze: Codeunter
Ersetzen der Nullen auf der linken Seite symbol RD;
durch Sternchen, Steuerung für die linke Schreibwalze: Code-Drucken
unter Steuerung des Zeilenformats, symbol RS;
17 18
untere Vorschubsteuerung: Codesymbol TI; und 1*1 — Übertragen des absoluten Wertes des Inhal-
obere Vorschubsteuerung: Codesymbol TS. tes der Zone Z1 in das Register B der arithmetischen
Zone ZE 04 und Auffüllen der Zone Zl mit Nullen.
Stelle 5: Ein Zeichen, das Papiervorschubsprüuge φ USP — Übertragen der Zone Zl in das Revorwählt,
indem es eine der Spuren auf der Schlaufe 5 gister B der arithmetischen Zone ZE 04 und Vorder
Papiervorschubvorrichtung, die das Vorschub- bereitung der Zone Z1 zum Drucken durch Schreiben
ende bestimmt, auswählt und weiterhin vorbestimmte des Druckoperationscodes in die Leitzelle der ZoneZ 1.
mechanische Sprungelemente setzt. Jede zur Bestim- / φ USP / — Übertragen des absoluten Wertes des
mung des Vorschubendes dienende Vorrichtung kann Inhaltes der Zone Z1 in das Register B der arithmeaus
einer Schlaufe eine:- Kunststoffolienmaterials be- ίο tischen Zone ZE 04 und Vorbereitung der Zone Zl
stehen, das sich synchron mit dem zu bedruckenden zum Drucken durch Schreiben des Druckoperations-Formular
bewegt und vier auswählbare Spuren ent- codes in die Leitzelle der Zone Z1.
hält, die im Abstand zueinander angeordnete Löcher USP — Vorbereitung der Zone Zl zum Drucken
hält, die im Abstand zueinander angeordnete Löcher USP — Vorbereitung der Zone Zl zum Drucken
aufweisen, wobei der Abstand der Länge des Vor- durch Schreiben des Druckoperationscodes in die
Schubes bzw. des Vo.cchubsprunges entspricht. i5 Leitzelle der Zone Zl.
Weiterhin liegen zwei mechanische Vorrichtungen Ma — Vorbereitung auf die Eingabe von der
VGr, die den Vorschubanordnungen zugeordnet sind. Tastatur in die Zone Zl durch Schreiben des Tasta-Diese
Vorrichtungen werden jeweils durch eigene turoperationscodes in die Leitzelle der Zone Z1.
Elektromagnete gesteuert und dienen dazu, einen C — Übertragen der in den Stellen 8-9 der Makronachfolgenden Befehl bezüglich des Zeilenabstandes 20 anweisung enthaltenen Konstante in das Register B in einen Papiervorschubsprung mit einem Ende auf der arithmetischen Zone ZE 04.
Anzeige durch das entsprechende ausgewählte Papier- * USP — Übertragen des Inhaltes der Zone Z1 in
Elektromagnete gesteuert und dienen dazu, einen C — Übertragen der in den Stellen 8-9 der Makronachfolgenden Befehl bezüglich des Zeilenabstandes 20 anweisung enthaltenen Konstante in das Register B in einen Papiervorschubsprung mit einem Ende auf der arithmetischen Zone ZE 04.
Anzeige durch das entsprechende ausgewählte Papier- * USP — Übertragen des Inhaltes der Zone Z1 in
ende-Sprungelement umzuwandeln. das Register B der Zone ZE 04, Vorbereitung der
Die 8 Codesymbole der Stelle 5 der Makroanwei- Zone Z1 zum Drucken durch Schreiben des Drucksung
nehmen somit die folgenden Bedeutungen an: 25 Operationscodes in die Leitzelle der Zone Z1 und
SCI1 = untere Vorschubanordnung, Spur 1 Löschen dieser Zone Zl nach Ausführen des
SCI2 = untere Vorschubanordnung, Spur 2 Drückens.
SCI3 = untere Vorschubanordnung, Spur 3 / * USP/ - Übertragen des absoluten Wertes des
SCI4 = untere Vorschubanordnung, Spur 4 Inhaltes der Zone Zl m das Register B der anthme-
5CSl = obere Vorschubanordnung, Spur 1 3° i:schen Zone ZE04, Vorbereitung der Zone Zl zum
SCS 2 = obere Vorschubanordnung, Spur 2 Drucken durch Schreiben des Druckoperationscodes
5CS 3 = obere Vorschubanordnung, Spur 3 in die Leitzelle der Zone ZI und Löschen dieser
SCS 4 = obere Vorschubanordnung, Spur 4 Zone z l nach Ausführen des Drückens.
5 F Stellen 10-11-12: Funktionszeichen m der Stelle 10
Stelle 6: Das Zeichen steuert die folgenden Funk- 35 und Adresse der generischen Zone Z2 in den Stellen
tionen in der ausgewählten Papiersteuerung: 11-12. Die folgenden Funktionen können in der
Öffnen der Vorschubwalzen und Einstellen des Ze'le 10 codiert werden: „„.j
Zeilenabstandes; Codesymbol AR-INT; + ~ Übertragen des Inhaltes der Zone Z 2 in das
Öffnen der Walzen für das Einführen von Register A der arithmetischen Zone ZE 04, Addition
Buchungskarten; Codesymbol AR; v> A + B der der zwei arithmetischen Register und ErVorbereitung
des Einstellens des Zeilenabstan- gebnisindieZoneZ2.
des und Speichern des Befehls »Rückkehr zum ~ ~ Übertragen des Inhaltes der ZoneZ2 in das
Anfang«, damit der Zeilenabstand eingestellt Register/I der arithmetischen Zone ZE04, Subtrakwerden
kann, sobald dies durch die Tastatur ilon A~B der zwei arithmetischen Register und Er-
oder durch den Speicher LDR gefordert wird; 45 gebnis in die ZoneZ2.
Codesymbol TRC-INT; / + /- Übertragen des Inhaltes der Zone Z 2 in
Vorbereitung des Einstellens des Zeilenabstan- das Register/1 der arithmetischen Zone ZE04, Addes
und des Öffnens der Walzen und Speichern dltl?n d.er Absolutwerte \A\ + \B\ der Inhalte der
des Befehls »Rückkehr zum Anfang« zwecks 5*ει ««»»»«tischen Register und Ergebnis m die
Durchführens der Rückkehr zum Anfang mit 5° z°neZ2.
einem Papiervorschubsprung, sobald dies durch /-/ - Übertragen des Inhaltes der ZoneZ2 in
die Tastatur oder den Speicher LDR befohlen das Register/! der arithmetischen Zone ZE 04, Subwird;
Codesymbol TCR-AR-I. traktion der Absolutwerte \A | - IB| der Inhalte der
arithmetischen Register und Ergebnis in die Zone Z 2.
Die Bedeutung dieser Vorgänge ist weiter unten 55 χ — Multiplizieren der im Register B der arithme-
im einzelnen erläutert. tischen Zone ZE 04 stehenden Zahl mit der in der
Stellen 7-8-9: Funktionszeichen an der Stelle 7 und Zone Z 2 stehenden Zahl und Übertragen des Ergeb-
Adresse der generischen Zone Z lan den entsprechen- nisses in das Register A der arithmetischen Zone
den Stellen 8-9. Im folgenden sind die Funktionen ZE04.
wiedergegeben, die in der Stelle 7 codiert werden 60 f — Übertragen des Inhaltes der Zone Z 2 in das
können. Register A der arithmetischen Zone ZE 04.
φ — Übertragung des Inhalts der Zone Zl in das USP — Vorbereitung der Zone Z 2 zum Drucken
Registers der arithmetischen Zone ZE 04. durch Schreiben des Druckoperationscodes in die
• — Übertragen des Inhalts der Zone Zl in das Leitzelle der Zone Z 2.
Register B der arithmetischen Zone ZE 04 und Auf- 65 Ma — Vorbereitung auf die Eingabe von der Tastafüllen
der Zone Z1 mit Nullen. tür in die Zone Z 2 durch Schreiben des Tastatur-
/φ/ — Übertragen des absoluten Wertes des Inhal- Operationscodes in die Leitzelle der Zone Z2.
tes der Zone Zl in das Registers der Zone ZE 04. Cl — Vorbereitung für den Austausch der Daten
tes der Zone Zl in das Registers der Zone ZE 04. Cl — Vorbereitung für den Austausch der Daten
19 20
zwischen dem Speicher LDR und dem Bandspeicher P1-P 6, beginnend bei dem in den Zellen 19-20 adres
durch Schreiben des Leitcodes für äußere Opera- sierten Block und Übertragen in die Zone des langer
tionen in die Leitzelle der ersten Zone des langen Feldes des Speichers LDR.
Feldes. Aufzeichnen in einer der sechs Spuren P 1-P 6 des
Stellen 13-14-15: Funktionszeichen in der Stelle 13 5 Bandspeichers, beginnend mit der Blockadresse, die
und Adresse der generischen Zone Z 3 in den Stellen durch den Inhalt der Zellen 19-20 bestimmt wird, wc
14-15. das lange Feld des Speichers LDR übertragen wird
Die folgenden Funktionen können m der Zelle 13 Lesen des Druckunterprogrammblocks, der sich ir
codiert werden: der Spur 7 im Bandspeicher an der Blockadresse be-
H Übertragen der Zone Z 3 in das Register/i io findet, die in den Zellen 19-20 angezeigt ist, um:
der arithmetischen Zone ZE 04, Addition A +B der Übertragen dieses Blockes in die Zone ZE 03 de<
Inhalte der zwei arithmetischen Register und Ergeb- Speichers LDR, die dazu benutzt wird, das Druck-
nis in die Zone Z 3. unterprogramm zu speichern.
/ + / — Übertragen des Inhaltes der Zone Z 3 in Stelle 21: Ein Druckfunktionszeichen für die Ausdas
Register A der arithmetischen Zone ZE 04, Ad- i5 wahl einer der Druckfarben Schwarz und Rot. Codedition
der Absolutwerte |/4j + |ßj der Inhalte der symbol SN, SR.
zwei arithmetischen Register und Ergebnis in die Stelle 22: Das Zeichen dient für die Auswahl des
Zone Z 3. Druckverfahrens:
Übertragen des Inhaltes der Zone Z3 in das Direktes Drucken des Inhaltes der Zone des Spei-
Register/4 der arithmetischen Zone ZE 04, Subtrak- 20 chers LDR mit Nullenunterdrückung auf der linken
tion A — B der Inhalte der zwei arithmetischen Re- Seite, Codesymbol SZ.
gister und Ergebnis in die Zone Z 3. Direktes Drucken des Inhaltes der Zone des Spei-
/ — / — übertragen des Inhaltes der Zone Z 3 in chers LDR unter Austausch der Nullen auf der linken
das Register/1 der arithmetischen Zone ZE 04, Sub- Seite durch Sperrsymbole (Sternchen). Codesym-
traktion der Absolutwerte Ui-JBj der Inhalte der 25 bol SP.
zwei arithmetischen Register und Ergebnis in die Formatiertes Drucken in Übereinstimmung mit den
Zone Z 3. Anweisungen des Druckunterprogrammblocks, der in
I — Übertragen des Inhaltes des Registers A der der Zone ZE 03 des Speichers LDR vorliegt. Codearithmetischen Zone ZE 04 in die Zone Z 3. symbol E.
-■ Übertragen des Inhaltes der Zone Z 3 in das 30 Formatiertes Drucken in Übereinstimmung mit den
Register A der arithmetischen Zone ZE 04. Division Anweisungen im Druckunterprogrammblock und Er-
AIB der Zahlen, die in den beiden Registern von setzen der Nullen auf der linken Seite durch Sperr-
ZE 04 vorliegen und Ergebnis in die Zone Z 3. zeichen. Codesymbol ESP.
SS < — Untersuchung des Vorzeichens der Zone Stellen 23-24: Zeichen für die Auswahl der Tasten-
Z3 und Speichern des Ergebnisses. 35 felder und Bedingungslampen:
, UurrL V°[bere!.tungT.der,Z0ne Z3 ZUm Druckf.n Bedingungslampen; Codesymbol L1 und Ll.
durch Schreiben des Druckoperationscodes in die Numerische Tastatur; Codesymbol TN.
Leitzelle der Zone Z 3. Alphabetische Tastatur; Codesymbol Ta.
Ma - Vorbereitung für die Eingabe von der Tasta- Symboltastatur; Codesymbol LSB.
tür in die Zone Z 3 durch Schreiben des Tastatur- 40 Aktivierungstastatur; Codesymbol B.
Operationscodes in die Leitzelle von Z3. »Rückkehr zum Anfang«; Codesymbol TRC.
CL - Vorbereitung für den Austausch der Daten Programmtastatur; Codesvmbol CPB.
zwischen dem Speicher LDR und dem Bandspeicher Übertragungstastatur; Codesymbol RB.
durch Schreiben des Leitcodes für äußere Operationen in die Leitzelle derjenigen Zone, die der letz- 45 Stelle 25: Das Zeichen zum Prüfen, ob die folten Zone des langen Feldes folgt. genden Sprungbedingungen erfüllt sind:
zwischen dem Speicher LDR und dem Bandspeicher Übertragungstastatur; Codesymbol RB.
durch Schreiben des Leitcodes für äußere Operationen in die Leitzelle derjenigen Zone, die der letz- 45 Stelle 25: Das Zeichen zum Prüfen, ob die folten Zone des langen Feldes folgt. genden Sprungbedingungen erfüllt sind:
Stelle 16: Das Zeichen gibt die Anzahl der Stellen L Aktivierungstaste rote Stange, Codesymbol BR,
an, um die das Ergebnis der arithmetischen Opera- 2 Aktivierungstaste grüne Stange, CodesyrabolßK,
tion bei der Ruckuberführung in die Zone Z 3 nacn 3 Aktivierungstaste blaue Stange, Codesymbol BB,
rechts oder links verschoben werden soll. Bei der 5o 4 programmtaste) Codesymbol CP,
Divisionsoperation wird dadurch eine DiV1SiOn auf 5 übertragungstaste, Codesymbol R,
eine größere Anzahl signifikanter Ziffern ermöglicht. 6 zone Zl = 0, Codesymbol Zl = ,
Stelle 17: Das Zeichen bereitet die Lange der ? ZoneZl
< 0, Codesymbol Zl < ,
Gleitzone ZE05 zur Steuerung der Eingabekapazitat g überlauf in Zone Z2, Codesymbol Zl OV,
der numerischen Tastatur vor. Die Vorbereitung wird 55 g überlauf in Zone z3 Codesymbol z3 OV,
durch Verschieben des Zonenanfangsbits B 1 bezug- 10 Zone z3 = Q Code mbol z3 =
hch des Zonenendbits bewirkt. n 7one Z3<Q Codes;mbol Z3
< ,
Stellen 18-19-20: Die Zeichen dienen dazu, die n Bedingung, gespeichert durch die Anweisung
Übertragungsfunktionen m den Speicher LDR und der Std,e 26 codesymbol CR.
den magnetischen Bandspeicher zu bestimmen. 60
Das Zeichen in der Stelle 18 zeigt die Spur an, die Stelle 26: Zeichen zum Speichern einer derSprung-
den zu bearbeitenden Block enthält, und die Zeichen bedingungen 1-11, wie oben angegeben.
in den Stellen 19-20 zeigen die Adresse des Blocks Stellen 27-28-29-30-31-32: Zeichen, die den Ma-
innerhalb der Spur an. kroanweisungsblock adressieren, der dem gerade in
Das sich in der Stelle 18 befindende Zeichen dient 65 Ausführung befindlichen Makroanweisungsblock folgt
weiterhin dazu, eine der folgenden Funktionen anzu- und dessen Übertragung in die Programmzone ZEOl
zeigen: des Speichers LDR bewirken. Die zwei Gruppen der
Lesen des Bandspeichers auf einer der sechs Spuren in den Stellen 27-28-29 bzw. 30-31-32 stehenden
Zeichen der Makroanweisung werden im Falle einer erfüllten Sprungbedingung bzw. im Fall einer nicht
erfüllten Sprungbedingung ausgewählt. Jede der zwei Zeichengruppen steuert das Lesen eines Blocks, der
auf einer der sieben Spuren P1-P 7 des Bandspeichers steht, wobei die Adresse der Spur durch das Zeichen
in den Stellen 27 und 30 und die Adresse des Blocks durch die Zeichen in den Stellen 28-29 bzw. 31-32
der Makroanweisung bestimmt wird.
IO
Speicherteilungs-Makroanweisung
Die Speicherteilungs-Makroanweisung ist die erste Makroanweisung des Programms.
Aufeinanderfolgende Teilungen des Speichers LDR können während der Abwicklung des Programms »5
vorgenommen werden, um das Fassungsvermögen der Zonen des Speichers LDR oder die Anzahl der
Zonen den verschiedenen Verarbeitungsphasen anzupassen.
Die Teilungs-Makroanweisung ist ein Block fest- ao
gelegter Länge, beispielsweise mit 32 Zellen, die die folgenden Zeichen enthalten:
Steile i: Kennungszeichen für Teilung.
Stelle 2: Zeichen, das anzeigt, ob die Teilung ein Löschen des Speichers erforderlich macht.
Stellen 4-5: Zeichen, das die Adresse derjenigen der Zonen des Speichers LDR bestimmt, von wo aus
die Teilung beginnt.
Stellen 6-7, 8-9, 10-11, 12-13, 14-15, 16-17, 18-19,
20-21, 22-23, 24-25, 26-27, 28-29: Jede Gruppe von zwei Zeichen, beginnend mit der Stelle 6, zeigt die
Speicherkapazität einer Zone an, ausgedrückt in der Anzahl von Zellen, die zu der Zone gehört. Nach
Maßgabe dieser Kapazität der Zone werden die Zeichenimpulse TG gezählt, wodurch ein entsprechendes
Zonenanfangsbit B 1 gesetzt wird. Jedes Paar der Zeichen bestimmt somit die Stelle des Zonenanfangsbits
B 1 der Zone im Anschluß an eine Zone mit einer Kapazität gleich der Zahl, die durch das
Zeichenpaar ausgedrückt wird. Wenn eine alphabetische Zone erzeugt werden soll, die durch zwei
Leitzellen bestimmt wird, deren jede ihr eigenes Zonenanfangsbit B 1 aufweist, steht vor dem Zeichenpaar,
das die Länge dieser alphabetischen Zone angibt, ein Zeichenpaar mit einem Code, der das
Schreiben eines Markicrungsbits B 1 in der Zelle bewirkt, die der letzten Zelle folgt, welche bereits mit
einem Zonenanfangsbit B 1 markiert worden ist und somit die zweite Leitzelle in der alphabetischen Zone
wird.
Zellen 30-31-32: Adressenzeichen des folgenden
Makroanweisungsblocks.
Allgemein läßt sich sagen, daß eine Makroanweisung eine Anweisungsgruppe mit festliegender Länge
ist, die als Ganzes vom äußeren Bandspeicher N in den Programmbereich ZEOl des internen Speichers 3
mit Verzögerungsleitung übertragen wird. In der dargestellten Ausführungsform der Erfindung werden
alle Makroanweisungen durch 32 Vier-Bit-Zeichen gebildet. Das erste Zeichen der Makroanweisung ist
ein Kennungszeichen, das durch seinen Wert angibt, wie die folgenden Zeichen der Makroanweisung zu
deuten sind.
Es gibt verschiedene Arten von Makroanweisungen, die jeweils aus verschiedenen Teilanweisungen bestehen.
Zwei Arten der Makroanweisungen sind ausführlich in der Beschreibung beschrieben. Die »Speicherteilung«-Makroanweisurig
wird zum Aufteilen des internen Speichers mit Verzögerungsleitung in mehrere Zonen benutzt. Die »normale« Makroanweisung
wird von einer Reihe von Anweisungen gebildet, die den Rechner veranlassen, die verschiedenen beschriebenen
Operationen auszuführen. Jede Art der Makroanweisung hat ein typisches Kennungszeichen,
das die Makroanweisung als zu einer bestimmten Art gehörend kennzeichnet.
Adresse einer Zone des Speichers LDR
oder eines Blocks des Bandspeichers N
oder eines Blocks des Bandspeichers N
Die Adressen einer Zone des Speichers LDR und eines Blocks des Bandspeichers N werden durch eine
Zahl ausgedrückt, die aus zwei Zeichen zu je vier Bits zusammengesetzt ist, die in entsprechender Weise
in den Stellen 8-9, 11-12, 14-15, 19-20, 28-29, 31-32
der normalen Makroanweisung stehen. Vor den zwei Zeichen der Blockadresse steht in den Stellen 18, 27,
30 der Makroanweisung die Adresse derjenigen Spur, in der der Block steht (Spuradresse).
Die Zonenadresse und die Blockadresse bestehen je aus einer Dezimalzahl, deren erster Teil mit dem
Gewicht 101 aus den 16 binären Konfigurationen des
internen Codes und deren zweiter Teil mit dem Gewicht 10u aus den 10 Konfigurationen des Dezimal-Binär-Codes
gebildet wird.
Mit dieser Art der Adresse können somit 159 Zahlen entsprechend 159 Zonen des Speicher? LDR
bzw. 159 Blocks dargestellt werden. Die Zonen des Speichers sind, beginnend von der ersten Zone
ZEOl, in aufsteigender Ordnung beziffert. Die 159 Blockadressen beziehen sich auf die Blöcke in
einer Spur des Magnetbandes.
Das vor den zwei Zeichen der Blockadresse stehende Zeichen liefert zusätzlich zur Spuradresse
einen Hinweis auf die dem Block zugeordnete Funktion.
Insbesondere kann das Zeichen in der Stelle 18 der
Makroanweisung im internen Code des Rechners durch Auswahl der Spur P 7, die für die Makroanweisung
und die »Druckunterprogrammblöcke' reserviert ist. das Lesen eines in die Zone ZE 03 di
Speichers LDR zu übertragenden Blocks anzeigen. Dieses Zeichen kann weiterhin das Lesen oder
Schreiben eines Blocks durch Auswahl einer der verbleibenden sechs Spuren P 1-P 6 des Bandspeichers V
anzeigen.
Die in den Stellen 27 und 30 der Makroanweisung stehenden Zeichen dienen dazu, durch Auswahl
einer der sieben generischen Spuren des Bandes das Lesen eines in die Programmzone ZEOl zu
übertragenden Blocks zu steuern.
Die Adressen der Zone und des Blocks können indirekt ausgedrückt werden, indem in den Stellen
der für die Aufnahme der Zone oder der Blockadresse vorgesehenen Makroanweisung ein spezieller
indirekter Adressencode NN angeordnet wird, der während der Auswertungsphasen der Anweisung
dazu führt, daß der Code NN durch den Inhalt der zwei letzten signifikanten Zellen der indirekten
Adressenzone ZE 06 ersetzt wird.
Die Spuradresse kann ebenfalls indirekt durch Anwenden
der Codes N für die Bandspeicher-Leseanweisungen, die sich in den Stellen 27 oder 30 der
Makroanweisung befinden, angegeben werden.
Das Schreiben einer Adresse in die Zone ZE 06 des Speichers LDR kann durch eine Eingabeanweisung,
ausgehend von der numerischen oder Symbol-
tastatur, oder durch Übertragen von einer anderen Zone des Speichers LDR ausgeführt werden.
Weiterhin kann der Code L in den Stellen 27 und
30 der Makroanweisung angeordnet werden, wobei es dieser Code zum Zeitpunkt des Ausführens der
entsprechenden Bandspeicher-Leseanweisung und unter der Steuerung der Steuereinheit GN ermöglicht,
den Code L in dem Register SPO (Fig. 4)
dieser Steuereinheit durch dasjenige Zeichen zu ersetzen, das durch Niederdrücken einer Programmtaste
der Tastatur T erzeugt wird.
Adressieren des Speichers LDR und gleichzeitiges
Ausführen mehrerer Anweisungen
Ausführen mehrerer Anweisungen
Der in Form seriell angeordneter Informationsbits vorliegende Inhalt des Speichers LDR wird durch
ein nicht mit Aufzeichnungen versehenes Intervall, eine »Speicherlücke«, zwischen dem letzten und dem
ersten Bit der Informationspositionen unterbrochen. Während jedes Zyklus des Speichers LDR zeigt ein
Speicherende-Zeichen FM den Beginn der »Lücke« an. Ein bistabiks Element GP dient zur Synchronisierung
der Impulse Tl-T 6 mit den aufeinanderfolgend
gelesenen Informationsbits. Das Element GP wird durch ein Signal C ausgeschaltet, das beim Auftreten
einer Bedingung CI vom logischen Netzwerk RC erzeugt wird. Die Bedingung CI wird ihrerseits
beim Lesen des Speicherende-Zeichens erzeugt. Eingeschaltet wird das bistabile Element GP durch
Lesen des ersten, den Leseverstärker AL nach dem Ausschalten des Elementes GP verlassenden Bits.
Die Impulse Tl-T6 werden dabei vom Zeitgeber Γ
gegeben, der von einem Oszillator O getaktet wird.
Bei jedem Zyklus des Speichers LDR zählt der Festzonenzähler ZE, der durch sechs in schieberegisterweise
verbundene bistabile Schaltelemente gebildet wird, unter der Steuerung des logischen Netzwerkes
CG die ersten sechs Impulse TG, die dem Lesen der Zonenanfangsbits B1 der ersten sechs
Zonen des Speichers LDR entsprechen, und liefert sechs getrennte Anzeigen ZE01-ZE06, die diesen
Zonen entsprechen.
Während jedes Zyklus des Speichers LDR hält das die Datenzone anzeigende Register ZO die Bits
B 3-B 5 der Leitzelle einer Datenzone in Form statischer Signale fest und zeigt so an, daß im Register
LE eine Zelle aus einer Zone vorliegt, an deren Anfang ein Operationscode steht. Das logische Netzwerk
CG erhält die Ausgangssignale des Registers ZO und deutet so die im Register LE stehenden Informationsbits
B 3-B 5 in Übereinstimmung mit den Zonenanfangsbits B 1.
Das Register ZO besteht aus drei bistabilen Schaltelementen
ZOOl, ZO 02, ZO 03 (nicht getrennt gezeigt) und dient dazu, durch die Erregung des bistabilen
Schaltelementes ZOOl eine Zone mii internem Operationscode, durch die Erregung des
bistabilen Schaitelementes ZO 02 eine Zone mit
einem Druckoperationscode, durch die gleichzeitige Erresung der bistabilen Schaltelemente ZOOl und
ZOOl eine Zone mit einem Tastatur-Operationscode und durch die Erregung des bistabilen Schaltelementes
ZO 03 eine Zone mit äußerem Operationscode anzuzeigen.
Das Schreiben des Zonenanfangscodes in den Speicher LDR wird durch interne Anweisungen bewirkt,
die mit einer Adresse versehen sind und an den Stellen 7-8-9 bzw. 10-11-12 bzw. 13-14-15 der normalen
Makroanweisung stehen.
Der Rechner beginnt die Auswertung und Ausführung jeder Anweisung der normalen Makroanweisung
im Anfangszustand POO, der durch das statische
Register IP für die Zustände des Rechners angezeigt wird.
Im Zustand POO kann der Anweisungsanzeiger II die 32 Stellen der Makroanweisung in Übereinstimmung
mit dem Durchgang der 32 Zellen der Zone ZEOl des Speichers LDR durch das Register LE
zählen.
Die Anweisungen der Makroanweisung werden unter der Steuerung der internen Operationssteuerung
GOI gelesen und ausgewertet. Die interne Operationssteuerung GOI setzt während der Ausführung
jeder Anweisung das Markierungsbit B 2 in diejenige Zelle der Zone ZEOl, die das Funktionszeichen der folgenden Anweisung enthält.
Beim Lesen des Markierungsbits B 2 in der Zone ZE 02 erzeugen der Anweisungsanzeiger// und das
Markenregister E über das logische Netzwerk DF ein erstes Signal, das festlegt, ob die Ausführung
einer derartigen Anweisung von der internen Operationssteuerung GOI oder von einer anderen Steuerung
gesteuert werden soll.
Die Steuerung GOI erzeugt insbesondere im Falle interner Anweisungen während des Zustandes POO
über das logische Netzwerk RC und auf Grund des Zustandes des Markenregisters E und des Anweisungsanzeigers
//, der zugleich mit dem Lesen des Markierungsbits B 2 geprüft wird, Befehle C/... Cn,
die dazu dienen, das Zählen im Anzeiger// zu unterbrechen, das Zeichen mit dem Markierungsbit B 2 in
das interne Befehlsregister RFI zu übertragen, das Markierungsbit B 2 in den folgenden zwei Adressenzellen
der Anweisung zu verschieben, um so die Übertragung des Inhalts dieser Zellen in die Register
RA 0 und RA 1 zu ermöglichen und das Markierungsbit B 2 in derjenigen Zelle der Zone ZEOl zu
setzen, die das erste Zeichen der Anweisung enthält, die auf diejenige folgt, die zu diesem Zeitpunkt
ausgeführt wird
Zugleich mit der Übertragung des Funktionszeichens der Anweisung in das Register RFI wird ein
neues Ausgangssignal des logischen Netzwerkes DF erzeugt, das die Funktion, die der derzeitigen Anweisung
entspricht, vollständig bestimmt. Wenn beispielsweise eine interne Anweisung der Art »Interne
Übertragung und Vorbereitung zum Drucken (φ USP) angezeigt ist, bleibt die interne Arbeitssteuerung GOI
für die Ausführung dieser Anweisung angesteuert. Tm einzelnen wird unter der Steuerung des logischen
Netzwerkes CG der neue Zustand P 01 des Rechners festgelegt, in dem das logische Netzwerk RC neue
Befehle erzeugt, die die Register RA 0 und RA 1 als Zähler zusammenschließen und in dem so hergestellten
Zähler einen anfänglichen Zählerstand einstellen. Mit jedem Zonenanfangsbit B1 wird der Zähler
um 1 fortgeschaltet. Der Überlauf des Zählers RA 0-RA1 fällt mit dem Vorliegen der Zonenanfangszel'.e
im Register LE zusammen, die der Befehlsadresse entspricht.
Der Überlauf des Zählers RA 0-RA 1, der durch ein bistabiles Schaltelement Cl für eine interne Bedingung
angezeigt wird, erzeugt über das logische Netzwerk RC neue Befehle Cl-Cn, die über das
Register SA den Zonenanfangscode für interne Ope-
25 1^ 26
rationen in den Speicher IDR schreiben und sowohl ger // auf Null gestellt, um dann beim ersten Leser
in der entsprechenden Zone als auch in der arithme- aus der Zone ZEOl das Zählen der aufeinander-
tischen Zone ZE04 das Markierungsbit B 2 in den folgenden 32 Zellen dieser Zone erneut aufzunehmer
Zellen setzen, die bei der Übertragung des ersten und in Übereinstimmung mit der mit dem Markie-
Zeichens beteiligt sind. 5 rungsbit B 2 markierten Zelle das Zählen abzu-
Ubertragungen aus der Zone mit dem internen brechen, wobei diese Zelle das erste Zeichen dei
Operationscode in die arithmetische Zone ZE04 folgenden Anweisung der Makroanweisung enthält,
führen zur Umkehr der Ziffernfolge der darin vor- in ähnlicher Weise kennzeichnen die internen Anliegenden
Zahl, so daß die Zone mit dem Opera- Weisungen in den Stellen 7-8-9, 10-11-12 und
tionscode und die arithmetische Zone bereits zum io 13-14-15 der normalen Makroanweisung die Zonen
Drucken bzw. Rechnen aufbereitete Zahlen ent- mit einem Tastaturoperations- oder äußeren Operahalten.
tionscode, der durch die entsprechenden Anweisun-
Die arithmetische Zone ZE 04 umfaßt zwei Re- gen derselben Makroanweisungen oder einer der
gister/i und B, die so miteinander verbunden sind, folgenden Makroanweisungen für eine Eingabe von
daß die aufeinanderfolgenden Zellen der Zone 15 der Tastatur oder für die Übertragung aus dem oder
Zeichen enthalten, die abwechselnd zu dem einen in den Bandspeicher angesteuert werden kann,
und dem anderen der beiden Register A und B ge- An Hand der Beschreibung der Anweisung für
hören. eine interne Übertragung mit Vorbereitung für das
Die Übertragung der Inhalte einer Zone mit einem Drucken der durch die gleiche Anweisung adressier-
internen Operationscode in eines der Register A 20 ten Zone wird deutlich, daß der Operationscode
oder B der arithmetischen Zone ZE04 wird durch einer Datenzone des Speichers LDR dazu benutzt
den Funktionscode der gleichen Übertragungsanwei- wird, diese Zone während aufeinanderfolgender
sung (φ USP) bestimmt. Speicherzyklen zu identifizieren, wodurch ein Zähler
Die Übertragungsanweisung wird im Zustand P 03 für die Zonenanfangsbits B 1 eingespart wird. Außer-
des Rechners, der an die Stelle des Zustandes POl 25 dem bezeichnet dieser Code die entsprechende Zone
tritt, ausgeführt, wodurch die Kennzeichnung der für eine vorgewählte interne oder externe Übertra-
durch die Anweisung adressierten Zone mit dem gung.
internen Operationscode zum Abschluß gebracht Der Operationscode, den eine mit Adresse verwird,
sehene interne Anweisung unter Steuerung durch die
Im Zustand P 03 erzeugt das logische Netzwerk 30 interne Arbeitssteuerung GOl einer Datenzone des
RC Befehle Cl-Cn, die die interne Übertragung in Speichers LDR voranstellt, veranlaßt die Steuerung
Übereinstimmung mit den weiter oben angegebenen GOI, eine die entsprechende Zone betreffende ÜberPrinzipien
dadurch ausführen, daß bei jedem Zyklus tragung sofort auszuführen. Außerdem kann dieser
des Speichers LDR die Übertragung eines Zeichens Operationscode auch einfach dieselbe Zone für Opeaus
der internen Operationszone in das Register RAO 35 rationen vorsehen, die anschließend unter Steuerung
und von diesem Register in eines der Register Λ der internen Arbeitssteuerung GOI oder einer anoder
B der arithmetischen Zone Z£04 ausgeführt deren Steuerung des Rechners ausgeführt werden,
wird, wobei die zwei Zonen jeweils durch das Zonen- Die Tabellier- und Papieranweisungen, die in den anzeigeregister ZO und durch den Zonenzähler ZE Zellen 2-3 bzw. 4-5-6 der Zone ZE 01 des Speichers und die einzelnen Zellen der jeweiligen Zonen durch 4° LDR stehen, belegen den Speicher LDR und die die entsprechenden Markierungsbits B 2 identifiziert interne Arbeitssteuerung GOI lediglich während der werden. Unter der Steuerung der internen Arbeits- Lesezeit für die Zeichen der Anweisung. Die Zeichen steuerung GOI gleiten die Markierungsbits B 2 bei werden auf die Druck-Tabelliersteuerung GOS bzw. jedem Zyklus des Speichers LDR durch die aufein- die Papiersteuerung GSC übertragen, die für die Ausanderfolgenden Zellen der zwei Zoner, wobei sie in 45 führung der jeweiligen Befehle sorgen und die der Zone, an deren Anfang der interne Operations- internen Bedingungen erzeugen, die die Benutzung code steht, bei der letzten, die niedrigstwertige Ziffer der peripheren Einheiten über den Kanal Y der interenthaltenden Zelle der Zone beginnen und in der nen Arbeitssteuerung GOI anzeigen,
arithmetischen Zone bei der ersten, die niedrigstwer- Die internen Anweisungen (arithmetische Befehle), tige Ziffer der zu übertragenden Zahl aufnehmenden 5° Übertragungsbefehle, Anweisungen für das Kenn-ZeIIe der Zone beginnen. zeichnen von Zonen mit Druck-, Tastatur- und
wird, wobei die zwei Zonen jeweils durch das Zonen- Die Tabellier- und Papieranweisungen, die in den anzeigeregister ZO und durch den Zonenzähler ZE Zellen 2-3 bzw. 4-5-6 der Zone ZE 01 des Speichers und die einzelnen Zellen der jeweiligen Zonen durch 4° LDR stehen, belegen den Speicher LDR und die die entsprechenden Markierungsbits B 2 identifiziert interne Arbeitssteuerung GOI lediglich während der werden. Unter der Steuerung der internen Arbeits- Lesezeit für die Zeichen der Anweisung. Die Zeichen steuerung GOI gleiten die Markierungsbits B 2 bei werden auf die Druck-Tabelliersteuerung GOS bzw. jedem Zyklus des Speichers LDR durch die aufein- die Papiersteuerung GSC übertragen, die für die Ausanderfolgenden Zellen der zwei Zoner, wobei sie in 45 führung der jeweiligen Befehle sorgen und die der Zone, an deren Anfang der interne Operations- internen Bedingungen erzeugen, die die Benutzung code steht, bei der letzten, die niedrigstwertige Ziffer der peripheren Einheiten über den Kanal Y der interenthaltenden Zelle der Zone beginnen und in der nen Arbeitssteuerung GOI anzeigen,
arithmetischen Zone bei der ersten, die niedrigstwer- Die internen Anweisungen (arithmetische Befehle), tige Ziffer der zu übertragenden Zahl aufnehmenden 5° Übertragungsbefehle, Anweisungen für das Kenn-ZeIIe der Zone beginnen. zeichnen von Zonen mit Druck-, Tastatur- und
Das Ende der Übertragung, wie es durch das Lesen äußeren Operationscodes, die sich in den Zellen
des Zonenanfangsbits Bl derjenigen Zone, an deren 7-8-9, 10-11-12, 13-14-15 der Zone ZEOl befinden,
Anfang der interne Operationscode steht, bestimmt werden in einer Anzahl Zyklen ausgeführt, die von
wird, führt zu einem Übergang des Rechners aus dem 55 der Länge des unter Steuerung der internen Arbeits-Zustand
P 03 in den Zustand P 04, wobei die interne steuerung GOI adressierten Operanden abhängt.
Arbeitssteuerung GOI das Löschen des internen Das Lesen der Programmzone wird über die ge-Operationscodes und der zwei B2-Bits und das samte Zeitspanne unterbrochen, die für das Aus-Schreiben des Druckoperationscodes in die Leitzelle führen der Anweisung erforderlich ist.
der adressierten Zone bewirkt. 6o Die Befehle für Übertragungen aus dem bzw. in
Arbeitssteuerung GOI das Löschen des internen Das Lesen der Programmzone wird über die ge-Operationscodes und der zwei B2-Bits und das samte Zeitspanne unterbrochen, die für das Aus-Schreiben des Druckoperationscodes in die Leitzelle führen der Anweisung erforderlich ist.
der adressierten Zone bewirkt. 6o Die Befehle für Übertragungen aus dem bzw. in
Zu Beginn der durch die Adresse der internen An- den Bandspeicher, die sich in den Zellen 18-19-20
Weisung bestimmten Zone steht dadurch der Druck- und 30-31-32 der Zone ZEOl des Speichers LDR
Operationscode, der durch eine Druckar.weisung der befinden, werden in so vielen Zyklen des Speichers
gleichen Makroanweisung oder folgender Makro- LDR ausgeführt, wie sie der Länge der Übertragung
anweisungen benutzt werden kann. 65 entsprechen.
Am Ende jeder Anweisung, von der die interne Während der Ausführung dieser Anweisungen
Arbeitssteuerung GOI während der Ausführungs- wird das Lesen des Programms unterbrochen, da die
phase angesteuert wird, wird der Anweisungsanzei- Anweisungen gleichzeitig die interne Arbeitssteue-
27 28
rung GOI und die Bandspeichersteuerung GN be- Anweisung oder einer Anweisung für die Übertra-
legen, die jeweils für die Übertragung der Zeichen- gung aus dem oder in den Bandspeicher mit der
gruppen des Speichers LDR und den durch die Re- Ausführung von Druck-, »Eingabe-von-der-Tasta-
gister RAO, RA 1, REO, REl gebildeten Puffer und tür«- oder Papieranweisungen oder Anweisungen,
weiterhin für die Übertragung der Zeichen aus dem 5 die sich auf äußere Kanäle beziehen, zu überlagern
Puffer in den Magnetbandspeicher N sorgen. und unter der Voraussetzung, daß die Anweisungen
Beim Aufzeichnen im Magnetbandspeicher ist die nicht dieselben mechanischen Einheiten beanspru-
an der Übertragung beteiligte Zone des Speichers chen, selbst dann eine solche Überlagerung zu er-
LDR stets die Zone mit langem Feld, während beim reichen, wenn die Anweisungen gleichzeitig vorliegen.
Lesen des Magnetbandspeichers die an der Übertra- iorr . ., . „ . , ^„
gung beteiligten Zonen des Speichers LDR die Zone Informationsaustausch zwischen dem Speicher LDR
mit langem Feld die Programmzone ZEOl oder die und dem Magnetbandspeicher
Druckunterprogramm-Zone ZE03 sein kann. Die Übertragungen eines langen Feldes (Segments)
Die Anweisung für das Drucken aus dem Speicher, des Speichers LDR in den Magnetbandspeicher N
die sich in den Zellen 21 und 22 der Zone ZEOl 15 und die Übertragung eines Blocks aus dem Magnet-
des Speichers LDR befindet, benutzt die Drucksteue- bandspeicher in das lange Feld (Segment) des Spei-
rung GOS und diejenige Zone des Speichers LDR, in chers LDR werden durch Anweisungen program-
derer. Anfangszelle ein Druckcode steht. miert, die sich an den Stellen 10-11-12, Π-14-15,
Die Anweisung für das Drucken von der Tastatur 18-19-20 der normalen Makroanweisungen befinden,
steht in den Zellen 21 und 33 der Zone ZEOl des zo Die Übertragungen der Makroanweisungs- und
Speichers LDR und belegt die Drucksteuerung GOS Druckunterprogrammblöcke vom Bandspeicher N in
und die ausgewählte Tastatur. die festliegenden Zonen ZEOl bzw. ZE 03 des Spei-
Die Anweisungen für die Informationseingabe von chers LDR werden durch Anweisungen programder
numerischen und alphabetischen oder von der miert, die in den Stellen 27-28-29 oder 30-31-32
Symbol-Tastatur, die in den Zellen 23 und 24 der 25 bzw. 18-19-20 der normalen Makroanweisung stehen.
Zone ZEOl des Speichers LDR stehen, benutzen die Durch das Ausführen der in den Zellen 10-11-12
Tastatursteuerung GOT und die Zone ZE 05 oder bzw. 13-14-15 vorliegenden Anweisungen der Prodiejen
ige Zone des Speichers LDR, in deren Anfangs- grammzone des Speichers LDR wird das lange Feld
zelle ein Tastaturoperationscode steht. mit einem äußeren Operationscode festgelegt, d. h.
Mit den die Drucksteuerung GOS, die Tastatur- 30 der Teil des Speichers, der durch zwei Zellen be-
steuerung GOT und die Papiersteuerung GSC be- grenzt wird, nämlich eine Zonenanfangszelle und
treffenden Anweisungen wird die Übertragung der eine Zonenendzelle. Der Inhalt des langen Feldes
Zeichen des Befehls auf die entsprechenden Steue- wird dann an das Magnetband übertragen oder
rangen bewirkt. Die Steuerungen überwachen dann nimmt das lange Segment einen Block vom Band
die Befehlsausführung und übermitteln der Steuerung 35 auf Grand der Anweisung auf, die in den Zellen
für die internen Abläufe auf den zugeordneten Ka- 18-19-20 steht.
nälen Signale, die die Belegung der jeweiligen peri- Das lange Feld (Segment) kann mehrere Zonen,
pheren Einheiten anzeigen. die durch Zonenanfangsbits B 1 begrenzt werden,
Das Lesen der Programmzone ZEOl wird wäh- enthalten, und zwar unter der Voraussetzung, daß
rend der Ausführung dieser Befehle nicht unter- 40 die entsprechenden Leitzellen frei von äußeren Ope-
brochen. rations-, Druck- oder Tastaturoperationscodes sind.
Das Unterbrechen des Lesens der Anweisungen Beim Lesen der Zelle 18 der Programmzone ZEOl
der Programmzone ZEOl wird unter Steuerung der wird die auszuwählende Spur und die durchzufüh-
internen Arbeitssteuerung GOI während des Aus- rende Aufgabe (Aufzeichnen oder Lesen) angegeben,
führens der internen Anweisungen und der Anwei- 45 während die Adresse des Blocks durch die Zeichen
sungen für die Übertragung in den und aus dem gegeben wird, die in den Zellen 19 und 20 stehen.
Bandspeicher bewirkt und wird ferner auf Grand Das Aufzeichnen eines Blocks in dem Bandspei-
von Druck-, Tastatur- oder Papieranweisungen dann eher, das durch die Anweisungen in den Zellen
bewirkt, wenn die Drack-Tabelliersteuerang GOS, 18-19-20 gesteuert wird, kann nur auf den Spuren
die Tastatursteuerung GOT oder die Papiersteuerung 50 f^-P6 des Bandes ausgeführt werden und erfordert
GSC bereits durch die Ausführung einer vorangehen- immer die Festlegung eines langen Feldes im Spei-
den Anweisung belegt ist, die vorübergehend mit der eher LDR.
derzeitigen Anweisung unverträglich ist. Mit dem Lesen eines Blocks aus dem Bandspei-
Das Vorhandensein von Steuerungen, die getrennt eher, das in den Zellen 18-19-20 programmiert ist,
von der inneren Arbeitssteuerung GOI in der Lage 55 kann ein adressierter Block von den Spuren Pl-P 6
sind, Übertragungen über einen ausgewählten peri- des Bandes in das lange Segment übertragen oder
pheren Kanal zu steuern, sowie von Operationscodes, ein Block mit einer festen Länge von 32 Zeichen,
die in der Lage sind, eine generische Datenzone des der die Funktion eines Druckunterprogramms hat,
Speichers LDR für die Übertragung über einen vor- \όπ der SpurP7 des Bandes in die feste ZoneZEOS
bestimmten Kanal anzugeben, verkürzt die Belegung 60 des Speichers LDR übertragen werden,
der internen Arbeitssteuerung GOI bei vorgewählten Das Lesen eines Blocks des Bandspeichers, das in
Übertragungsoperationen über periphere Kanäle den Zellen 27-28-29 (30-31-32) programmiert wor-
lediglich° aut das Lesen der entsprechenden Übertra- den ist. bewirkt die Übertragung der Makroanwei-
gungsanweisung, die dann unter Steuerung der ent- sung von einer der generischen Spuren Pl-P 7 des
sprechenden peripheren Steuerungen ausgeführt 65 Bandes in die Programmzone ZEOl des Spei-
wird. chers LDR.
Dadurch ist es möglich, während jedes Zyklus des Bei der Übertragung der Makroanweisung und des
Speichers LDR Lesen und Ausführen einer internen Druckunterprogrammblocks in den Speicher LDR ist
ft
das Leseverfahren praktisch gleich dem Verfahren beim Lesen eines Blockes, der für das lange Feld
vorgesehen ist, und unterscheidet sich nur in der Adressierung des Speichers LDR.
5 Aufzeichnen auf Band
Die Anweisung für das Aufzeichnen eines im Speicher LDR stehenden langen Feldes löst ihre Ausführungsphase
nach dem Lesen der Zellen 18-19-20 der
Programmzone ZEOl aus. Während dieser Ausführungsphase wird das in der Zelle 18 stehende Zeichen
an das interne Befehlsregister RFl übertragen, und die in den Zellen 19-20 stehenden Zeichen werden
in Register RA 0 bzw. RA 1 übertragen.
Dabei enthält das die Anweisungen anzeigende Register// stationär das Zeichen der Stelle 18, das
in der normalen Makroanweisung dem Funktionsteil der Bandanweisung entspricht.
Wenn die Register RA © und RA 1 den indirekten Adressencode NN an Stelle einer Blockadresse enthalten,
wird die in den zweiten und dritten Zellen der Adressenzone ZE 06 enthaltene Adresse an die
Register übertragen.
Die Register RA 0 und RA1, die aus je vier bistabilen
Schaltelementen RAQl, RAQl. RAQ4,
RA 08 und RA11, RA 12, RA14, RA18 bestehen,
stellen einen Teil eines Puffers RA (F i g. 4) dar, der entsprechend der Länge der Verzögerungsleitung des
Speichers LDR von zwei auf sechs Register verlängert werden, kann. Die Anzahl der erforderlichen Register
wird durch das Verhältnis der Zykluszeit des Speichers LDR zur Bandlese- bzw. Bandaufzeichnungsfrequenz
bestimmt.
Unabhängig von der Anzahl der Register, aus denen der Puffer RA besteht, sind die Register RA 0
bzw. RA 1 stets das erste bzw. letzte Register des Puffers. Zwischen diesen Registern sind die Register/?./}
2, RA 3, RA4, RAS (Fig. 4) angeordnet.
Bei den Bandoperationen wird weiterhin ein zweiter Puffer RE angewandt, der aus ebenso vielen Registern
wie der Puffer RA besteht und wobei jedes dieser Register wiederum aus vier bistabilen Schaltelementen
besteht. Wiederum sind die Register REO bzw. REl das erste bzw. letzte Register des Puffers.
Der Übertragung der Zeichen auf das bzw. aus dem Band geht eine Suche nach der Blockadresse
voraus.
Im Zustand POl, wie er durch die interne Arbeitssteuerung
GOI während der Anweisung zum Aufzeichnen auf das Band festgelegt wird, wird der Inhalt
des Puffers RA in den Puffer RE übertragen, der Puffer RA wird auf Null gestellt, und ein Markierungsbit
Ba wird in das bistabile Schaltelement RA 08 des Puffers RA (F i g. 4) eingeschrieben.
Im Zustand P 03, der auf den Zustand P 01 folgt, beginnt die Übertragung der Zeichen des langen Feldes
in den Puffer/?Λ, bis der Puffer RA vollständig
gefüllt ist. Die Übertragung aus dem Ausgangsregister LE in das Register RA 0 des Puffers RA geschieht
zeichenweise. Zur gleichen Zeit wird der Inhalt jedes Registers bei jedem Zeichenimpuls TG in
das darunterliegende Register verschoben, bis das Register RA1 gefüllt ist.
Das Markierungsbit Ba, das in das bistabile Schaltelement RA 08 eingegeben worden ist, signalisiert,
daß der Puffer RA voll ist, sobald das Bit Ba aus dem bistabilen Schaltelement RA18 des Registers RA1
herausgezogen worden ist.
Das Füllen des Puffers RA unterbricht das Lesen des langen Feldes, während die Vorwärtsbewegung
des Markierungsbits B 2 im Inneren des langen Feldes in der Speicherzelle angehalten wird, aus der die
folgende Übertragung aus dem langen Abschnitt in den Puffer RA beginnen soll.
An den Zustand P 03 schließt sich der Zustand P 04 an, in dem das steuernde logische Netzwerk
CGN der Steuerung GN des Bandspeichers N, das
über die Kanäle X und Y mit dem logischen Netzwerk CG der Steuerung GOI verbunden ist, den
Leseverstärker ALNo der Spur TO ansteuert.
Dieses Ansteuern geschieht dadurch, daß der Ausgang PO des logischen Netzwerkes DP aktiviert wird.
Das" Netzwerk DP erhält seinerseits die Ausgangssignale eines Registers 5PO, das, anfänglich auf Null
gesetzt, die Spuradresse in Form eines statischen Signals speichert und anzeigt.
Das gleiche logische Netzwerk CGN aktiviert ein bistabiles Startschaltelement STR, das den Bandmotor in Gang setzt, und aktiviert einen monostabilen
Multivibrator UNl, der die Startzeit überdeckt.
Das Band wird nach dem Frequenz-Verdopplungssystem beschrieben, das für jede Spur die Zeitsignaie
und die entsprechenden Anzeigen »eins« oder »null« für die entsprechende binäre Information liefert. Die
Zeitgebervorrichtung TN (F i g. 4), die die Impulse TEN in Übereinstimmung mit dem Bandzeitsignal erzeugt,
dient dazu, im Zusammenwirken mit einer Diskriminatoreinheit D, die durch den Verstärker
ALNo gespeist wird, die Information »eins« oder »null« in Übereinstimmung mit jedem Zeitsignal zu
liefern. Die binäre Information wird bei jedem Impuls TEN in dem bistabilen Schaltelement UNAO gespeichert.
Die für die Suche nach der Blockadresse erforderliche Lesezeit muß in der Lücke vor den acht Bits der
Blockadresse zur Verfügung stehen. Zu diesem Zweck wird ein Speicher MELA mit veränderlichem Zeitfaktor
zunächst zusammen mit dem monostabilen Multivibrator UNl und sodann bei jedem Impuls
TEN für eine Zeitspanne vorherbestimmter Dauer aktiviert. Das Entregen des Speichers MELA signalisiert
das Vorliegen einer Lücke unter dem Lesekopf.
Das Entregen des Speichers MELA mittels des logischen Netzwerkes CGN der Steuerung GN in der
inneren Arbeitssteuerung GOI führt zum Übergang aus dem Zustand P 04 in den Zustand P 05.
Im Zustand POS ermöglichen die Impulse TEN, die bei jedem Zeitsignal nach der Lücke erzeugt werden,
mittels des logischen Netzwerkes CGN einen Vergleich zwischen dem bistabilen Schaltelement
UNAO und dem bistabilen Schaltelement REIS des Puffers RE, wobei der Vergleich in dem Komparator
CF durchgeführt wird. Mittels der durch das logische Netzwerk CGN erzeugten Befehle CN führen die Impulse
TEN dazu, daß die Inhalte der zu einer Schleife zusammengeschlossenen Register REO und
REl so verschoben werden, daß ein Vergleich bei allen acht Bits der Adresse ermöglicht wird. Das
Ergebnis des bitweisen Vergleiches wird in dem bistabilen Schaltelement REGA gespeichert. Gleichzeitig
zählt ein Zähler Cl die Impulse TEN und
aktiviert beim achten Zählvorgang einen monostabilen Multivibrator UN 2, der bei Entregung den Zustand
des Zählers Cl untersucht und mittels des bistabilen Schaltelementes INVA das Nichtvorliegen
von Impulsen TEN im Anschluß an denjenigen Im-
puls signalisieren kann, der den Zahler Cl auf 8
stellt.
Das Signal INVA ermöglicht die Prüfung des Vergleichsergebnisses, das in dem bistabilen Schaltelement
REGA als statisches Signal gespeichert wird und in der Lage ist, das mögliche Ende der Suche
für die Adresse zu signalisieren.
Dieses von der Einheit CGN der Steuerung GB zur Steuerung GOI gesandte Signal bewirkt den Übergang
in den neuen Zustand P 06, in dam der Inhalt des Registers
RFI der Steuerung GOI über den Kanal P in das Register 5FO der Bandsteuerung GB übertragen
wird und der monostabile Multivibrator CW 3 entregt wird. Der Inhalt des Registers SPO bewirkt mittels
des logischen Netzwerkes DP die Auswahl der entsprechenden Aufzeichnungsspur des Bandes, wodurch
der Ausgang erregt wird, der der Auswahleinheit SR entspricht, die den Schreibkopf dieser Spur
mit dem Aufzeichnungsverstärker ARN verbindet. Die Auswahl für die Aufzeichnung führt so lange
zum Löschen des Bandes, bis der monostabile Multivibrator UN 3 entregt wird.
Sobald der Monovibrator UN 3 entregt wird, wird der Inhalt des Puffers RA in den Puffer RE übertragen
und macht ein Befehl OV die Zeitgebervorrichtung TN wirksam, die sofort Impulse TEN erzeugen
kann, die das Schreiben zeitlich einteilen. Dies wird durch aufeinanderfolgende Übertragungen von Zeichengruppen
aus dem Puffer RE auf das Band, aus dem Puffer RA in den Puffer RE und aus dem Speicher
LDR in den Puffer RA ausgeführt.
Das Füllen des Puffers RA aus dem Speicher LDR und die Übertragung aus dem Puffer RA in den Puffer
RE werden wie im Zustand P 03 ausgeführt.
Die auf dem Band aufzuzeichnenden Bits werden aus dem bistabilen Schaltelement RE18 des Puffers
RE in Übereinstimmung mit den Informationsimpulsen TEN herausgezogen. Jedes Informationssignal
TEN steuert weiterhin den Zähler Cl, der die Bits
jedes Zeichens zählt, das auf das Band übertragen wird, und führt zu einem Verschieben des Inhaltes
der bistabilen Schaltelemente des Registers REl nach rechts, und zwar dergestalt, daß die aufeinanderfolgenden
Bits des im Register REl stehenden Zeichens in dem bistabilen Schaltelement RE18 auftreten.
Nach dem vierten Zählen wird der Zähler C 2 auf NuI' gestellt, und das logische Netzwerk CGN bewirkt
das senkrechte Verschieben des Puffers RE in Richtung auf das untere Register REl und das
Schreiben eines Markierungsbits Be in das bistabile Schaltelement RECS des Registers RE O. Die aufeinanderfolgende
Übertragung der Zeichen aus dem Register REl auf das Band wird bei jedem Nullstellen
des Zählers Cl von einem senkrechten Verschieben begleitet, das in den Registern des Puffers RE ausgeführt
wird, bis das in dem bistabilen Schaltelement RE 08 aufgezeichnete Markierungsbit Be das bistabile
Schaltelement RE08 des letzten Registers erreicht und das Leeren des Puffers RE an das logische Netzwerk
CGN signalisiert. Dieses Signal bewirkt eine neue Übertragung aus dem Puffer RA in den Puffer
RE.
Die Übertragungen aus dem Speicher LDR in den Puffer RA enden mit dem Lesen des äußeren Operationscodes,
der in der das lange Feld begrenzenden Zelle steht.
Das letzte Füllen des Puffers RA wird im allgemeinen nicht vollständig sein, und die Anzeige, daß der
Puffer RA voll ist, wird ersetzt durch ein Signal, das das Ende des langen Feldes anzeigt. In diesem Falle
wird sich an die letzte Übertragung aus RA nach RE eine Reihe senkrechter Verschiebungen in den Registern
des Puffers RE, durchgeführt durch die Impulse TG, anschließen. Diese Verschiebungen werden so
lange fortgeführt, bis das Markierungsbit Ba, das zunächst in dem bistabilen Schaltelement RA 08 des Registers
RA 0 aufgezeichnet und sodann in den Puffer RE übertragen worden ist, aus dem bistabilen Schaltelement
KE18 des Registers REl austritt.
Die erste dieser senkrechten Vorschiebungen wird weiterhin vom Schreiben eines Markierungsbits Be in
das bistabile Schaltelement RE08 des Registers REO
begleitet, das somit in einer Stellung ist, die es ermöglicht, in der folgenden Phase der Übertragung
aus dem Puffer RE auf das Band das Lesen des letzten Bits des letzten Zeichens des Blocks auf Grund
ao des Übertritts dieses Markierungsbits Be in das bistabile
Schaltelement RE18 zu signalisieren.
Lesen des Bandes
Beim Lesen eines Bandblocks geht der Übertragung der Zeichen des Blocks in den Speicher LDR
eine Adressensuche ähnlich derjenigen voraus, die im Zusammenhang mit der Aufzeichnung auf das Band
betrachtet worden ist.
Dem Anfangszustand POl, währenddessen das Register RFI und die Register RA 0 und RA 1 des
Puffers RA gefüllt werden und die Übertragung des Inhaltes des Puffers RA in den Puffer RE durchgeführt
wird, folgt nicht der Zustand P03, bei dem Zeichen von der Zone mit dem langen Feld in den
Puffer RA übertragen werden, sondern folgen direkt die Zustände P04 und POS für das Suchen der Blockadresse.
In dem sich anschließenden Zustand P 06 wird die Übertragung des Inhaltes des Registers RFI in das
Register SPO der Bandsteuerung durchgeführt, die entsprechende Lesespur ausgewählt und der monostabile
Multivibrator UN 4, der Auswahlstörungen abdeckt, aktiviert. Diese Auswahl wird mittels des logischen
Netzwerkes DP durchgeführt, das den Ausgang erregt, der der Auswahleinheit SL jener Spur
entspricht, wobei diese Auswahleinheit den Lesekopf mit dem Leseverstärker ALN verbindet.
Sobald der monostabile Multivibrator CW 4 entregt
ist, beginnt das Lesen des Blocks.
Die einzelnen Bits werden bei jedem Impuls TEN in das bistabile Schaltelement RE08 des Registers
REO übertragen, während zur gleichen Zeit der Inhalt jedes bistabilen Schaltelementes REO nach
links in das benachbarte bistabile Schaltelement verschoben und der Zähler Cl um 1 fortgeschaltet wird.
Bei jeweils vier Zählungen von Cl v.ird der Inhalt
jedes Registers RE senkrecht in Richtung auf das untere Register verschoben. Das vollständige Füllen
von RE wird durch ein Markierungsbit Be signalisiert, das, ursprünglich in dem bistabilen Schaltelement
REOl aufgezeichnet, in Übereinstimmung mit der durch den Zähler Cl bewirkten senkrechten Verschiebung
in das bistabile Schaltelement REU übertragen wird.
Das Füllen des Puffers RE führt in der Steuerung GOI zum Übergang in den neuen Zustand P 07 des
Rechners. Im Zustand P07 wird der Inhalt des Puffers RE in den Puffer RA übertragen.
33 l 34
Der Inhalt von RA wird seinerseits in die Zone des Die Befehlstastatur TC weist d.e folgenden Teil,
langen Feldes des Speichers LDR übertragen, wan- auf:
rend der Puffer RE wiederum für die Aufnahme J1^j programmtasten,
neuer Zeichen, die vom Band gelesen werden, bereit vjcr Aktivierungstasten (Antriebsstangen),
ist- 5 eine übertragungsstaste,
Das Schreiben der Zeichen in den Speicher LDR eme Ubertragungslöschtaste und
erfolgt bei jedem Impuls TG durch Übertragung des eine jaste für die »Rückführung des Druck im Register RA1 stehenden Zeichens in das Schreib- kopfes an den Anfang«,
register SA, und zwar nachdem die Zone des Spei- , , .
chers LDR und die Zelle, in der die Übertragung be- ίο Die Programmtasten Cl werden durcn eine ent ginnen soll, durch die Zonenanzeigeanordnung bzw. sprechende Anweisung angesteuert die die Pro das Markierunesbit B 2 indentifiziert worden sind. grammtasten und gleichzeitig die Aktivierungstaster Jede Übertragung eines Zeichens aus dem Re- freigibt. Das Niederdrücken einer Programmtaste unc gister RA1 in das Register SA wird durch eine senk- anschließend einer Aktivierungstaste wirkt auf!Mikrorechte Verschiebung jedes Registers von RA in Rieh- 15 schalter ein, die em entsprechendes Zeichen irr tung auf das untere Resister begleitet 4-Bit-Code erzeugen und an den Rechner übertragen Ein Markierungsbit~Ba, das in dem bistabilen Das jede, der drei Programmtasten entsprechende Schaltelement RA 08 des Registers RA 0 gleichzeitig Zeichen kann als Spuradresse in der Leseanweisunj mit der ersten senkrechten Verschiebung, die in dem des Magnetbandspeichers dienen, wobei die Adresse Puffer RA durchgeführt wird, aufgezeichnet wird, 20 dann in den Stellen 27-28-29 oder 30-31-32 dei ist in der Lage, das Leeren des Puffers RA anzuzei- Makroanweisung steht.
erfolgt bei jedem Impuls TG durch Übertragung des eine jaste für die »Rückführung des Druck im Register RA1 stehenden Zeichens in das Schreib- kopfes an den Anfang«,
register SA, und zwar nachdem die Zone des Spei- , , .
chers LDR und die Zelle, in der die Übertragung be- ίο Die Programmtasten Cl werden durcn eine ent ginnen soll, durch die Zonenanzeigeanordnung bzw. sprechende Anweisung angesteuert die die Pro das Markierunesbit B 2 indentifiziert worden sind. grammtasten und gleichzeitig die Aktivierungstaster Jede Übertragung eines Zeichens aus dem Re- freigibt. Das Niederdrücken einer Programmtaste unc gister RA1 in das Register SA wird durch eine senk- anschließend einer Aktivierungstaste wirkt auf!Mikrorechte Verschiebung jedes Registers von RA in Rieh- 15 schalter ein, die em entsprechendes Zeichen irr tung auf das untere Resister begleitet 4-Bit-Code erzeugen und an den Rechner übertragen Ein Markierungsbit~Ba, das in dem bistabilen Das jede, der drei Programmtasten entsprechende Schaltelement RA 08 des Registers RA 0 gleichzeitig Zeichen kann als Spuradresse in der Leseanweisunj mit der ersten senkrechten Verschiebung, die in dem des Magnetbandspeichers dienen, wobei die Adresse Puffer RA durchgeführt wird, aufgezeichnet wird, 20 dann in den Stellen 27-28-29 oder 30-31-32 dei ist in der Lage, das Leeren des Puffers RA anzuzei- Makroanweisung steht.
gen, sobald dieses Markierungsbit Ba aus dem bista- Mit der Übertragungstaste R, die zusammen mil
bilen Schaltelement RA 18 des Registers RA 1 heraus- den Aktivierungstasten B durch die entsprechende
gezogen wird. Auswahlanweisung freigegeben wird, kann eine Wenn die letzte Gruppe der auf dem Band gele- 25 äußere Sprungbedingung gesetzt werden, die in einem
senen Zeichen den Puffer RE nicht vollständig füllt, Mikroschalter in der Tastatur gespeichert wird,
wird das Füllen durch Simulieren der Impulse TEN Die Aktivierungstasten ß, die durch die ent- und Einschreiben eines Markierungsbits Be in das bi- sprechende Auswahlanweisung freigegeben werden, stabile Schaltelement RE08 gleichzeitig mit dem bestätigen das Niederdrücken der Programmtasten ersten simulierten Impuls TEN vervollständigt. 30 und der Übertragungstaste, setzen externe Sprung-Auf diese Weise wird erreicht, daß der Puffer RA bedingungen durch Einstellen bestimmter Mikrobei der folgenden Übertragung aus dem Puffer RE in schalter der Tastatur oder signalisieren der inneren den Puffer RA das Markierungsbit Ba bereits in einer Arbeitssteuerung GOI das Ende einer Eingabe von Stellung enthält, die zu einer Übertragung lediglich der numerischen, alphanumerischen oder der Symbolder signifikanten Zeichen aus dem Register RA1 in 35 tastatur.
wird das Füllen durch Simulieren der Impulse TEN Die Aktivierungstasten ß, die durch die ent- und Einschreiben eines Markierungsbits Be in das bi- sprechende Auswahlanweisung freigegeben werden, stabile Schaltelement RE08 gleichzeitig mit dem bestätigen das Niederdrücken der Programmtasten ersten simulierten Impuls TEN vervollständigt. 30 und der Übertragungstaste, setzen externe Sprung-Auf diese Weise wird erreicht, daß der Puffer RA bedingungen durch Einstellen bestimmter Mikrobei der folgenden Übertragung aus dem Puffer RE in schalter der Tastatur oder signalisieren der inneren den Puffer RA das Markierungsbit Ba bereits in einer Arbeitssteuerung GOI das Ende einer Eingabe von Stellung enthält, die zu einer Übertragung lediglich der numerischen, alphanumerischen oder der Symbolder signifikanten Zeichen aus dem Register RA1 in 35 tastatur.
das Register SA führt. Die Taste TRC für die Rückkehr zum Anfang, die
die Rückführung des Druckkopfes zur letzten waagerechten Tabellierstellung veranlaßt, wird durch die
Die Tastaturgruppe entsprechende Auwahlanweisung freigegeben. Beim
40 Niederdrücken wirkt die Taste TRC auf die Code-Die Tastaturgruppe des Rechners weist eine Be- stangen der alphanumerischen Tastatur ein und erfehlstastatur,
eine numerische Tastatur, eine alpha- zeugt über die entsprechenden Mikroschalter ein
numerische Tastatur und eine Symbol tastatur auf. Zeichen »Trc«, das in den Speicher LDR und gleich-Die
Benutzung der Tastaturen wird durch Aus- zeitig auf die Papiersteuerung GSC übertragen wird.
Wahlanweisungen, die in den Stellen 23 und 24 der 45 Beim Niederdrücken der Taste TRC oder beim spä-Makroanweisung
stehen, gesteuert. Diese Auswahl- teren Lesen des Zeichens Trc im Speicher LDR kann
anweisungen geben die Tastaturen zur Benutzung das Zeichen Trc somit von der Papiersteuerung GSC
frei. unter Berücksichtigung der Papiersteueranweisung
In der Stelle 23 können die Funktionen Ta, Tn und verwendet werden.
LBS codiert werden, die die alphanumerischen bzw. 5° Die Ubertragungslöschtaste setzt den Übertragungs-
die numerischen bzw. die Symboltastatur freigeben. Mikroschalter wieder zurück.
Außerdem können die Funktionen L1 Tn, L1 Ta,
Außerdem können die Funktionen L1 Tn, L1 Ta,
LlTn oder LlTa codiert werden, die mit dem An- Die Anweisung »Eingabe-von-der-Tastatur«
steuern der numerischen bzw. der alphanumerischen
steuern der numerischen bzw. der alphanumerischen
Tastatur das Aufleuchten der Tastaturlampen L1 55 Die Zeichen für die Ansteuerung der Tastaturen,
bzw. Ll bzw. die Funktionen Ll und Ll, die zum die in den Zellen 23 und 24 der Zone ZEOl des
Aufleuchten der entsprechenden Lampen L1 und L 2 Speichers LDR stehen, werden gelesen und an die
führen, kombinieren. In der Stelle 24 können die Register TA 0 bzw. TA 1 der Tastatursteuerung GOT
Funktionen B, TRC, CPB oder RB codiert sein, die (F i g. 5) übertragen.
die Aktivierungstasten (Antriebsstangen) bzw. die fio Das steuernde logische Netzwerk CGT, das mit der
Taste für die Rückkehr zum Anfang bzw. die Pro- internen Arbeitssteuerung GOI über die Kanäle X
grammtasten bzw. die Übertragungstaste freigeben. und Y und mit der Druck- und Tabelliersteuerung
GOS über die Kanäle Z und W verbunden ist, zeigt
Befehlstastatur der Steuerung GOI die Inanspruchnahme der Tasta-
65 tursteuerung GOT an und erhält von der Steuerung
Zur Verdeutlichung der Merkmale der Erfindung GOS ein Signal, ob der Drucker 5 für alphabetische
reicht es aus, wenn im folgenden lediglich die Befehls- und numerische Eingaben frei ist.
tastatur beschrieben ist. Das logische Netzwerk DT, das die Ausgangs-
Signale der Register TA O und TA 1 erhält und unter
Steuerung des Netzwerkes CGT arbeitet, liefert an neun getrennten Ausgängen sieben Befehle CT 3 bis
CT 9, die die Elektromagneten ET, ETN, ETS, ECP, EB, ER bzw. ETRC erregen und so die alphabet!-
sehen, numerischen, Symbol-, Programm- bzw. Aktivierungstasien,
die Übsrtragungstaste bzw. die Taste für die Rückkehr zum Anfang ansteuern, und ferner
zwei Befehle CTl und CTl, die zum Aufleuchten der zwei TastaturlampenL1 bzw. Ll führen. >»
Gleichzeitig wird ein bistabiles Schaltelement VISA erregt, das über einen Elektromagneten ECT
einen ersten mechanischen Zyklus zur Freigabe der angesteuerten Tastaturen auslöst.
Das Niederdrücken einer Codetaste löst einen Zyklus aus, in dem das entsprechende Zeichen codiert
und an den Tatstaturmikroschaltern M1. ..MS
zur Verfügung gestellt wird. Die Verfügbarkeit des Zeichens wird durch einen Mikroschalter MI signalisiert,
der das Signal STl ^a die Tastatursteuerung ac
GOT überträgt. Das an den Mikroschaltern der Tastatur zur Verfügung stehende Zeichen wird in Abhängigkeit
von der Art der ausgewählten Eingabe unterschiedlich verwendet.
Bei der Eingabe von der Symbol- oder der numerischen
Tastatur wird das der niedergedrückten Taste entsprechende Zeichen in dem auf das Signal STl
folgenden Zyklus des Speichers LDR in den Speicher geschrieben. Das Zeichen wird über die Kanäle DM
bzw. DS von den Mikroschaltern Ml.. .M8 bzw.
Ml ... M4 der Tastatur in das Regi&terS/4 übertragen
und nach Maßgabe der aufeinanderfolgenden Zellen der Zoue in den Speicher eingeschrieben. Dabei
wird in die Gleitzone ZE05 oder in diejenige Zone geschrieben, in deren Leitzelle der Tastatur-Operationscüde
steht.
Der Eingabe von der alphanumerischen Tastatur ist stets das Drucken der auf der Tastatur angeschlagenen
Zeichen zugeordnet und erfordert daher zuvor ein Einstellen der Druck- und Tabelliersteuerung
GOS für das Drucken. Das der niedergedrückten Taste entsprechende Zeichen wird auf dem Kanal DS
von den Mikroschaltern Ml... M 8 dem Druckregister RS der Steuerung GOS zugeführt, wobei das
Signal STl bei jedem Druckzyklus erzeugt wird und dem Signal STl folgt, das dem an der alphanumerischen
Tastatur angeschlagenen Zeichen entspricht. Dir Übertragung kann somit nur dann bewirkt
werden, wenn die Druck- und Tabelliersteuerung GOS nicht bereits von einem vorangehenden Druck-
oder waagerechten Tabelliervorgang beansprucht wird.
Das in der vorstehend beschriebenen Weise in das Register ÄS übertragene Zeichen wird gleichzeitig
zum Drucken in diejenige Zone des Speichers LDR übertragen, die den Tastatur-Operationscode in der
Leitzelle hat. Das Ende der Eingabe von der numerischen, der alphanumerischen oder von der Symboltastatur
wird durch das Niederdrücken einer Aktivierungstaste angezeigt, die über die Steuerung GOT an
die innere Operationssteuerung GOI ein Signal überträgt, das das Löschen des Tastaturoperationscodes
veranlaßt. Dadurch wird diese Zone für andere Zwecke frei.
Das Niederdrücken einer Aktivierungstaste, die eine Sprungbedingung setzt, oder das Niederdrücken
einer Übertragungstaste, gefolgt vom Niederdrücken einer Betätigungstaste, bewirkt das Schließen der
entsprechenden Tastaturmikroschalter, die über de Kanal CE nach Maßgabe der Anweisungen für de
Vergleich mit den Sprungbedingungen gelesen wei den. Diese Anweisungen stehen in den Stellen 2
und 26 der normalen Makroanweisung.
Durch Niederdrücken einer Programmtaste um anschließendes Niederdrücken einer Aktivierungs
taste wird das Spuradi essenzeichen an den diese Taste entsprechenden Mikroschaltern verfügbar ge
macht. Dieses Zeichen wird über den Kanal TP ii das Register SPO (F i g. 4) der Bandspeichersteue
rung GN durch die in den Zellen 27-28-29 bzw 30-31-32 der Programmzone ZEOl stehende Leseanweisung
überführt, wenn die Anweisung den Code L an Stelle der Spuradresse enthält.
Drucken, waagerechtes Tabellieren und Papierführung
Der mit dem Rechner verbundene Drucker ist mit Antriebs- und Halteorganen zum Tabellieren und mit
einer beweglichen Druckeinheit versehen, die längs einer waagerechten Achse parallel zu der Schreibwalze
geführt wird. Die Druckeinheit weist die folgenden Teile auf:
den Druckkopf mit Typenrädern,
den Schreibmaschinen-Farbbandhalter und
die Zeichendecodier- und Einstellanordnung.
Der austauschbare Druckkopf enthält vier oder sechs Druckräder mit je 16 Typen oder Zeichen, die
das Drucken von 64 bzw. 96 Zeichen verschiedener Art erlauben, und zwar von alphabetischen, auch
großgeschriebenen Zeichen, von numerischen Zeichen und von Spezialsymbolen.
Das Schreiben erfolgt in Serie und von links nach rechts. Es handelt sich hierbei um ein Schlagschreiben,
wobei der Druckkopf beim Anschlag auf die Schreibwalze angehalten wird.
Jedem Druckbefehl sind ein oder mehrere Elektromagneten zugeordnet, die die Ausführung des Befehls
vorbereiten. Das Erregen der Elektromagneten wird durch Signale bewirkt, die durch die Druck-
und Tabelliersteuerung GOS zugeführt werden.
Im einzelnen wird die Übertragung eines Zeichens aus der Zone des Speichers LDR mit dem Druckoperationscode
in das Register RS der Steuerung GOS und die folgende Erregung der Codeelektromagneten
ECl... ECl (Fi g. 6) durch das Signal SiTl bewirkt, das von einem Mikroschalter Ms geliefert
wird, der durch den Umlauf einer Hauptwelle gesteuert wird.
Das Abklingen des während des Druckzyklus erzeugten Signals SIl erregt die bistabilen Schaltelemente
BA TU und AVAI der Steuerung GOS, die den jeweiligen Elektromagneten EB für das Anschlagen
der Type und EA für die schrittweise Vorwärtsbewegung der beweglichen Druckeinheit erregen.
In dieser Weise wird während eines Druckzyklus das /. nschlagen des /i-ten Zeichens, die mechanische
Auswahl des (n + )ten Zeichens und das Erregen der Codeelektromagneten des (;z + 2)ten Zeichens ausgeführt.
Das Drucken kann sowohl von der Tastatur als auch vom Speicher LDR aus erfolgen. Insbesondere
sind alphanumerische Druckvorgänge von der Tastatur und dem Speicher aus, numerisches Drucken
direkt aus dem Speicher oder ein numerisches Druk-
vom Druckunterprogramm in der Zone ZE 03 des Speichers LDR gesteuert wird.
Das Drucken wird durch Einsetzen von Zeichen, die das Drucken befehlen und die gewünschten
Druckverfahren festlegen, in den Zellen 21 und 22 der normalen Makroanweisung programmiert.
Das Drucken von der alphanumerischen Tastatur wird stets während der Eingabe der Zeichen von der
alphanumerischen Tastatur in den Speicher LDR ausgeführt, und aus diesem Grunde ist die Benutzung
der alphanumerischen Tastatur davon abhängig, ob die Steuerung GOS zur Verfügung steht.
Beim Drucken von der alphanumerischen Tastatur aus werden die Stellen 21 und 23 der Makroanweisung
benutzt, indem der Druckfunktionscode in die Stelle 21 und das Zeichen, das die alphanumerische
Tastatur auswählen kann, in die Stelle 23 gebracht wird.
Jedes an der alphanumerischen Tastatur angeschlagene Zeichen kann gleichzeitig mit dem Druckvorgang
in eine alphabetische Zone des Speichers LDR übertragen werden, die den Tastaturoperationsende
in der Leitzelle der Zone enthält. Die Druckanweisung beginnt mit dem Lesen der Zelle 21 der
Programmzone ZEOl des Speichers LDR. Das Lesen dieser Zelle führt zu einer Übertragung des
Druckauftrags an das bistabile Schaltelement SA PA der Drucksteuerung GOS (Fig. 6). Das bistabile
Schaltelement SAPA erregt das bistabile Schaltelement IESA, das mittels des steuernden logischen
Netzwerkes CGS der Druck- und Tabelliersteuerung
GOS an die interne Arbeitssteuerung GOI über den Kanal Y ein Signal überträgt, das die Inanspruchnahme
der Drucksteuerung GOS anzeigen und nachfolgende Makroanweisungen daran hindern kann, die
Ausführung neuer Druckanweisungen beginnen zu lassen, bis die Ausführung der derzeitigen Anweisung
abgeschlossen ist. Außerdem erregt das bistabile Schaltelement SA PA auch über das logische Netzwerk
CGS das bistabile Schaltelement COSA, das über den Elektromagneten ES eine mechanische
Kupplung betätigt, die die Druckzyklen auslöst.
Beim Lesen der folgenden Zellen der Programmzone ZEOl durch die interne Arbeitssteuerung GOI
wird an der Stelle 22 kein Code und an der Stelle 23 das Codezeichen der alphabetischen Tastatur gefunden.
Dieses auf das Register TAO (F i g. 5) in der Tastatursteuerung
GOT übertragene Codezeichen steuert den entsprechenden Elektromagneten ET, der die
alphabetische und die numerische Tastatur auswählt, und den Elektromagneten ECT, der zur Freigabe der
Tastatur führt. Auf diese Weise werden die Druck- und Eingabe-von-Tastatur-Zyklen zum gleichen Zeitpunkt
ermöglicht.
Das Niederdrücken einer Taste erzeugt ein Zeichen, das in den Tastaturmikroschaltern M1...M8
verfügbar bleibt, um in das Register RS der Druck- und Tabelliersteuerung übertragen zu werden. Während
des gleichen Niederdrückzyklus wird der Tastaturmikroschalter MI geschlossen und überträgt an
die Tastatursteuerung GOT das Signal ST 2, das die Verfügbarkeit des Zeichens in den Tastaturmikroschaltern
Mi ... Λ-/8 anzeigt.
Die Übertragung des 21eichens in das Register RS
wird während des ersten Signals ST1 ausgeführt, das
durch den Druckzyklus erzeugt wird und dem Auftreten des Signals ST2 folgt.
Das alphanumerische Drucken aus dem Speicher wird in den Zellen 7-10-13 und 21 der Programmzone
programmiert. Der Inhalt der Zellen 7-10-13 der Programmzone ZEOl führt zum Schreiben des
Druckoperationscodes in die Leitzelle derjenigen Zone des Speichers LDR, die durch die Adresse in
den Zellen 8-9, 11-12 und 14-15 bestimmt wird.
Der Inhalt der Zelle 21 stellt den Druckfunktionscode dar, der an das bistabile Schaltelement SAPA
ίο der Tabelliersteuerung GOS übertragen wird. Das
bistabile Schaltelement SAPA bewirkt seinerseits die Erregung des bistabilen Schaltelementes IESA, das
der Steuerung GOI die Belegung der Steuerung GOS anzeigt, und die Erregung des bistabilen Schaltelementes
COSA, das den Beginn der Druckzyklen auslöst, bewirkt. Während des Zyklus des Speichers
LDR, der dem Auftreten des Signals STl folgt, das jeden Druckzyklus begleitet, wird die Speicherzone
mit dem Druckoperationscode in der Leitzelle gesucht, und es erfolgt eine Übertragung des durch das
Markierungsbit B 2 gekennzeichneten Zeichens in das Register RS der Drucksteuerung GOS, das die entsprechende
Zone des Speichers LDR unter Steuerung der Drucksteuerung GOS abtastet. Das Drucken des
im Register RS festgestellten Zeichens erfolgt in bekannter Weise.
Das numerische Drucken kann nur aus einer Speicherzone mit dem Druckoperationscode erfolgen und
kann in Abhängigkeit von der Programmierung der
Makroanweisung unterschiedlich formatiert sein.
Für das numerische Drucken werden die Stellen 7-8-9, 10-11-12 bzw. 13-14-15 der normalen Makroanweisung
benutzt, um eine Datenzone des Speichers LDR mit dem Druckoperationscode zu kennzeich
nen, und wird die Stelle 21 für den eigentlichen Druckbefehl und die Stelle 22 für die Festlegung des
Druckverfahrens benutzt.
Der in der Stelle 22 stehende Code gibt an, ob das Drucken
direkt aus der Speicherzone zu erfolgen hat, aus der Speicherzone mit Unterdrückung dei
Nullen vor der ersten signifikanten Ziffer zu er folgen hat,
aus der Speicherzone unter Einsetzen von Stern chcn für die Nullen vor der ersten signifikanten
Ziffer zu erfolgen hat oder
aus dem Speicher unter Steuerung durch da Druckunterprogramm, das in der Zone ZE 03
steht, mit oder ohne Einsetzen von Sternchen für die Nullen vor der ersten signifikanten Ziffer
zu erfolgen hat.
Im Falle eines numerischen Drückens direkt au
dem Speicher enthält die Stelle 22 der Makroanwei
sung kein Codezeichen. Der Unterschied zwischen! numerischem und alphabetischem Drucken wird ir]
diesem Falle durch das Vorliegen von ein oder zvve Zonenanfangsbits B1 in der Zone des Speichers LDl\
festgelegt, die einen Druckcode aufweist, wobei da:
oder die Zonenanfangsbits bei jedem mechanischen Druckzyklus eine Übertragung einer Zelle bzw. vor|
zwei aufeinanderfolgenden Zellen aus der Speicher zone in das Register RS auslösen.
Das Codezeichen in der Stelle 22 der Makro
6s anweisung, das das numerische Druckverfahren be stimmt, wird in das Register CS der Steuerung GO
übertragen, das aus drei bistabilen Schaltelemente 5OZE, SAPO und EDO besteht.
Beim numerischen Prupke.p mit Nullenimterdrükjurng
oder upter Einsetzen vor Sperrzeicpen für die
njcjit signifikanten, ϊ^μΗ^η werfen die bistabilen
Schajtelerne.n.tr SPZE bzw. S^Fq erregt. Diese, sind
wührepd jedes dem Drucken einer nichtsignifikanten
Null zugeordneten Zyk)us erregt, wqbei d.ie. Null im
Register RS steht, und verhindern ein Wirksamwercjen
d,es bistabilen, Anschlagschaltelementes BATU
oder geben über das logische Netzwerk CGS das
Sperrzeichen in das Register RS ein.
Das Erregen des bistabilen Schaltelementes EDO führt zu einer vollständigeren Steuerung des Druckzeilenaufbaus.
Es ist ein Kennzeichen des Rechners, daß das Drucken einer Zeile, in der einzelne Ziffern
oder Zifferngruppen mit alphabetischen Zeichen oder Spezialsymbolen abwechseln, unter der Steuerung
eines Druckunterprogramms erfolgt, das in einer vorherbestimmten Zone des Arbeitsspeichers des Rechners
vorliegt. Auf Grund einer Druckanweisung mit Steuerung des Druckformates wird die das Druckunterprogramm
enthaltende Zone schrittweise gelesen und liefert Befehle, die auf die Druckanordnung
numerische Zeichen übertragen, die aus einer Speicherzone mit einem Druckoperationscode entnommen
werden, sowie alphabetische Zeichen übertragen, die der gleichen Speicherzone entnommen
werden die das Druckunterprogramm enthält, wobei das Abwechseln der zwei Datenflüsse durch die
Anweisung des Druckunterprogramms gesteuert
W1Ein bestimmtes in der Stelle 22 der normalen
Makroanweisung stehendes Zeichen kann das bistabile Schaltelement EDO des Registers CS erregen
und die Zeichen des Druckunterprogrammblocks aus der Zone ZE 03 des Speichers LDR in das Register
EDA der Steuerung GOS rückübertragen.
Jede Anweisung des Druckunterprogramms ist ein
Zeichen im 4-Bit-Code. Durch das niedrigstwertige Bit werden die alphabetischen Anweisungen von den
numerischen Anweisungen unterschieden. Bei jeder numerischen Druckanweisung bewirkt das Bit mit
dem Gewicht 2' den Austausch nichtsignifikanter
Nullen gegen Sperrzeichen, wenn das in der ZelleMi
der normalen Makroanweisung gelesene Zeichen gleichzeitig die bistabilen Schaltelemente EDO und
SOZE des Registers CS erregt. Die verbleibenden Bits mit den Gewichten 2* und 2" legen die Lange
des numerischen Drückens fest
Die Druckoperationen mit horizontalem Druckformat beginnen nach Synchronisation des Drucfc-,vklus
mit dem Zyklus des Speichers LDK mit dem
T esen der ersten Zelle der Zone ZE 03. die eine
alphabetische oder numerische Druckanweisung ent-Vn der Zone ZE03 folgen Zellen mit alphabetischen
und mit numerischen Druckbefehlen aufeinander. Die alphabetischen Druckbefehle bewirken die
Übertragung eines in den anschließenden beiden Zellen stehenden alphabetischen Zeichens
>n das Reiter RS Die numerischen Druckbefehle bewirken die Übertragung von Zahlen zwischen eins und vier
aus einer mit einem Druckoperationscode versenenen Zone des Speichers LDR in das Register KS
Unter Steuerung der Druck- und Jabfhe^ei
rune GOS wird das in der Zone ZE03 gelesene Ze,_
chen in das Register EDA ^r Drucksteuerung GO5
übertragen. Wenn dieses Ze.chen ^P^h
Drucken anzeigt, wird das der untersuchten sung folgende alphabetische Zeichen in das Register
RS übertragen, und die Zone d,es Speichers LDR mjt
dem Drupkoperationscode wird nicht gelesen. An das Drucken dieses alphabetischen Zeichens schließt sich
die Übertragung eines neuen Zeichens der Zone ZE 03 in das Register EDA an. Wenn dieses Zeichen
numerisches Drucken anzeigt, werden ein oder mehrere pruckzyklen ausgeführt. In jedem dieser Druckzyklen
wird eine Ziffer in das Register ÄS übertragen, die aus der numerischen Zone des Speichers
LDR mit dem Qruckoperationscode entnommen wird.
Nach jeder Übertragung aus der npmerischen Zone wird ein Zähler um 1 zurückgestellt, der aus den
zwei bistabilen Schaltelementen des Registers EDA gebildet wird, die die Bitstellen 22 und 2S des Anweisungszeichens
enthalten. Wenn dieser Zähler Null erreicht, werden die Übertragungen aus der numerischen
Zone in das Register RS unterbrochen, und das Lesen der Zone ZE 03 wird erneut aufgenommen.
Eine neue Anweisung des Unterprogramms wird in das Register EDA übertragen.
Das Ende einer Druckanweisung mit Steuerung des Zeilenformats wird durch das Lesen einer Anweisungszelle
der Zone ZE 03, die keinen Druckfunktionscode enthält, oder durch Abschluß des Lesens
der Zone ZE 03, die das Druckunterprogramm enthält, bewirkt.
Die Tabellieranordnung weist mechanische Vorrichtungen auf, die in der Lage sind, eine waagerechte
Tabellieradresse aufzunehmen, die eine von 255 Schreibpositionen kennzeichnet. Die Tabellieranordnung
besitzt weiterhin Vorrichtungen, die die bewegliche Druckeinheit in eine der ausgewählten
Adresse entsprechende Position führen.
Die Wahl der Bewegungsrichtung und die Dauer der Bewegung werden durch Vergleich der Positionsadresse, die der derzeitigen Lage entspricht, mit derjenigen
Positionsadresse, die der neuen Lage der beweglichen Druckeinheit entspricht, bestimmt. Diese
Adressen werden durch mechanische Vorrichtungen gespeichert, die durch die Lage der beweglichen
Druckeinheit bzw. durch Codestangen gesetzt werden. Die Codestangen werden ihrerseits durch die
Elektromagneten, die den Adressencode empfangen, gesetzt.
Die in den Stellen 2 und 3 der normalen Makroanweisung stehende Zeilentabellieradresse wird auf
die Druck- und Tabelliersteuerung GOS beim Lesen der entsprechenden Zellen 2 und 3 der Programmzone
ZEOl übertragen.
Diese Tabellieradresse wird ir. das Register RS dei
Steuerung GOS gleichzeitig mit einem Befehl der internen Arbeitssteuerung GOI übertragen, der das bistabile
Schaltelement VIT erregt. Das bistabile Schaltelement VIT kann der Steuerung GOI über da«
logische Netzwerk CGS die Inanspruchnahme dei Steuerung GOS für eine waagerechte Tabellieropera·
tion anzeigen und das bistabile Schaltelement TABC erregen, das über den Elektromagneten ET den erster
Tabellierzyklus auslöst. Während dieses ersten Tabel lierzyklus werden die acht Codeelektromagnetei
ETl .. .ETS mechanisch gelesen. Diese acht Code elektromagneten werden von den acht bistabilei
Schaltelementen des Registers RS gesetzt. Die Tabel lieradresse wird an die mechanischen Speicherteili
übertragen.
Dem ersten Zyklus folgt ein zweiter Zyklus, ii
409529/17
dem die bewegliche Druckeinheit unter Steuerung spezieller Vorrichtungen verschoben und angehalten
wird. Diese Vorrichtungen vergleichen die derzeitige mit der dem neuen Befehl entsprechenden Positionsadresse und legen auf Grund des Vergleiches die Bewegungsrichtung
und die Bewegungsdauer der beweglichen Einheit fest. Diese Tabellierbewegung führt
die bewegliche Druckeinheit an die einzige der Adresse entsprechende Position des Schreibbereiches.
Das Anhalten der beweglichen Einheit erfolgt somit bei einer gleichlaufenden Adresse, die, wenn sie
nicht mit der Tabellieradresse zusammenfällt, die unmittelbar vorhergehende Adresse ist.
Der Abschluß der Positionierung der beweglichen Druckeinheit erfordert gegebenenfalls einen dritten
mechanischen Zyklus, in dem die Steuerung GOS ein Druckschrittschaltwerk steuert, das über das bistabile
Schaltelement AVAI und den zugeordneten Elektromagneten EA angesteuert wird.
Die Papierführung wird durch Vorrichtungen bewirkt, die den Vorschub folgender Papierformate im
Drucker S steuern:
Rollen,
Endlosformulare,
Einzelfonnulare.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
•i 2 02
Claims (8)
1. Speicherprogrammierte elektronische Rechenanlage mit einem externen Speicher zur
Aufnahme eines Programms aus einer Folge von Anweisungen, mit einem internen Speicher, der
die unter Steuerung durch eine Sequenzvorrichtung gerade in der Ausführung befindlichen Anweisungen
speichern kann, und mit einer zentralen Steuereinheit, die die Übertragung dar Information
zwischen dem externen Speicher und dem internen Speicher steuert, dadurch gekennzeichnet,
daß das Programm aus Makroanweisungen festgelegter Länge besteht, von
denen jede mehrere Anweisungen und einen Markierabschnitt enthält, daß der interne Speicher
(3) einen Sonderspeicher (ZEOl bis ZE 06) zum Speichern mindestens einer Makroanweisung
aufweist und der Sonderspeicher in einen ao vorbestimmten Satz von Segmenten, die jeweils
einen Abschnitt der Makroanweisung als Teilanweisung der Makroanweisung speichern können,
unterteilt ist, daß die Sequenzvorrichtung (E, RFI, II, DF) ein Markenregister (E) ent- a5
hält, das den Inhalt des Markierabschnittes der Makroanweisung speichert und durch seinen
Zustand anzeigt, so daß die Sequenzvorrichtung, die in bestimmter Reihenfolge fortschreitend arbeitet,
um alle Segmente des Sonderspeichers abzutasten und alle Abschnitte der gerade im
Sonderspeicher gespeicherten Makroanweisung zur Steuerung der Ausführung bestimmter Operationen
bei dei Durchführung der Teilanweisungen zu deuten, die funktioneile Bedeutung
des Inhaltes jedes in einem Segment gespeicherten Abschnittes der Makroanweisung auf Grund
des vom Markenregister angezeigten Inhaltes des Markierabschnittes, auf Grund der Stellung
des Segmentes innerhalb des Sonderspeichers sowie auf Grund des Codes des Makroanweisungsabschnittes
feststellt.
2. Rechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der externe Speicher (1, N)
adressierbare Plätze (BL) zur Speicherung der Makroanweisungen des Programms hat, daß zur
Sequenzvorrichtung (E, RFI, II, DF) ein Funktionsdecoder (DF) gehört, der auf den in einem
vorbestimmten Segment des Sonderspeichers (ZEOl bis ZE 06) gespeicherten Abschnitt der
Makroanweisung derart ansprechen kann, daß die Steuereinheit (GOI) die auf einem bestimmten
adressierbaren Platz gespeicherte Makroanweisung in den internen Speicher (3, LDR)
an Stelle der darin vorhandenen Makroanweisung nach abgeschlossener Ausführung dieser
Makroanweisung überträgt.
3. Rechner nach einem der Ansprüche 1 und 2, dessen adressierbare Plätze des externen
Speichers sowohl Makroanweisungen festliegender Länge als auch Informationsblöcke unterschiedlicher
Länge, in die auf jede gewünschte Weise Makroanweisungen eingefügt sein können, enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß durch den
Funktionsdecoder (DF) der Sequenzvorrichtung (RFI, II, E, DF) die Steuereinheit (GOI) auf
vorbestimmte Anweisungen der sich in der Ausführung befindenden Makroanweisung zur Adressierung
und zur Übertragung einer ausgewählten Makroanweisung oder eines Informationsblockes
aus dem externen Speicher (1) in den internen Speicher (3, LDR) anspricht.
4. Rechner nach einem der Ansprüche 2 und 3, dessen zentrale Steuereinheit ein Bedingungsregister
zum Erfassen von Ergebnissen vorhergehender Operationen im Programm oder von Eingriffen einer Bedienungsperson enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (GO/) auf den in einem festliegenden Segment
des Sonderspeichers (ZEOl bis ZE 06) gespeicherten Teil der Makroanweisung zusammen mit
dem Inhalt des Bedingungsregisters (C/) in der Weise reagiert, daß sie aus der Vielzahl der
Makroanweisungen im externen Speicher (1, N) eine auswählt und als nächste in den Sonderspeicher
überträgt.
5. Rechner nach Anspruch 1, dessen interner Speicher aus mehreren Registern bestehen kann,
die sowohl einen Sonderspeicher zur Speicherung der gerade in der Ausführung befindlichen Anweisungen
als auch einen freien Speicher für die gerade vom Programm bearbeiteten Daten bilden,
und dessen Sequenzvorrichtung die Verbindung des internen Speichers mit den Eingangsund
Ausgangseinheiten steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonderregister im Hinblick auf
ihre Länge und Anordnung festgelegt sind und daß das Markenregister (E) auf die Gegenwart
einer Teilungsmakroanweisung in einem der vorbestimmten Sonderregister anspricht, so daß die
Steuereinheit (GOI) den freien Teil des internen Speichers (3, LDR) in verschiedene Datenregister
unterteilt, wobei diese Unterteilung zu jeder beliebigen Zeit während der Ausführung des Programms
entsprechend den verschiedenen in das Sonderregister eingeführten Teilungsmakroanweisungen
verändert werden kann.
6. Rechner nach Anspruch 5, dessen Steuereinheit
die Teilung durch Aufteilung des freien Teils des internen Speichers in mehrere Zonen
bewirkt, indem am Beginn jeder Zone ein für alie Zonen gleiches Fahnenzeichen aufgezeichnet
wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zonenzähler zum Zählen der Fahnenzeichen vorgesehen
ist, um eine gewählte Zone, die durch eine Anweisung des Programms angesprochen wurde, zu erkennen, wobei die Steuereinheit die
so erkannte Zone durch Registrierung eines durch die Anweisung genau festgelegten Leitzeichencodes
am Anfang oder Ende der ausgewählten Zone kennzeichnet, und daß die Steuereinheit daraufhin die gekennzeichnete
Zone während späterer Operationen mit Hilfe dieses Leitzeichencodes erkennt.
7. Rechner nach Anspruch 6 mit einem zyklischen internen Speicher und peripheren Einheiten,
wobei jeder Einheit eine Peripherie-Steuereinheit zur Steuerung ihrer Operationen
in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Programms und zur Steuerung der Übertragung
von Daten zwischen dem internen Speicher und der peripheren Einheit zugeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sequenzvorrichtung (RFI, II, E, DF) die Anweisungen der sich in
der Ausführung befindlichen Makroanweisung aufeinanderfolgend deutet und die sich auf die
peripheren Einheiten (T, S, TAB, SC) beziehenden
Anweisungen an die entsprechende Peripherie-Steuereinheit (GOT, COS, GSC) zur Ausführung
überträgt, woraufhin diese in Übereinstimmung mit der aufgenommenen Anweisung
Daten zwischen den fortlaufenden Zoneu des internen zyklischen Speichers und der zugeordneten
peripheren Einheit überträgt, wobei die erste Zone der Zonenfolge am Anfang und die
letzte Zone der Zonenfolge am Ende durch einen vorbestimmten Leitcode markiert ist.
8. Rechner nach Anspruch 7, bei dem eine der peripheren Einheiten ein Drucker ist und bei
dem die Datenausgabe durch ein in einem bestimmten Register des Sonderspeichers im internen
zyklischen Speicher gespeichertes Druck-Unterprogramm gesteuert wird, wobei jede Anweisung
des Druck-Unterprograwims von der mit der Druckereinheit verbundenen Peripherie-Steuereinheit
gesteuert an die Druckereinheit übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß
das Druck-Unterprogramm Anweisungen einer ersten und einer zweiten Art hat, wobei die Peripherie-Steuereinheit
(GOS) auf Anweisungen einer ersten Art für die Übertragung von numerischen
Zeichen aus der durch den besonderen Leitzeichencode für Druckoperationen angeführten
Zone zu der Druckereinheit (S) reagiert sowie auf Anweisungen einer zweiten Art für die
Übertragung von alphabetischen Zeichen von dem Sonderregister zum Drucker.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT5410967 | 1967-12-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1815708A1 DE1815708A1 (de) | 1969-07-24 |
| DE1815708B2 true DE1815708B2 (de) | 1974-07-18 |
| DE1815708C3 DE1815708C3 (de) | 1975-02-20 |
Family
ID=11286700
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681817724 Pending DE1817724A1 (de) | 1967-12-14 | 1968-12-13 | Speicherprogrammierter elektronischer Rechner |
| DE1815708A Expired DE1815708C3 (de) | 1967-12-14 | 1968-12-13 | Speicherprogrammierte elektronische Rechenanlage |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681817724 Pending DE1817724A1 (de) | 1967-12-14 | 1968-12-13 | Speicherprogrammierter elektronischer Rechner |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3585600A (de) |
| JP (1) | JPS515261B1 (de) |
| BE (1) | BE725350A (de) |
| CA (1) | CA944487A (de) |
| CH (1) | CH504726A (de) |
| DE (2) | DE1817724A1 (de) |
| FR (1) | FR1597717A (de) |
| GB (3) | GB1246129A (de) |
| NL (1) | NL6817821A (de) |
| SE (1) | SE350631B (de) |
Families Citing this family (22)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA926514A (en) * | 1969-01-20 | 1973-05-15 | Saltini Fabrizio | Electronic computer |
| US3983539A (en) * | 1969-05-19 | 1976-09-28 | Burroughs Corporation | Polymorphic programmable units employing plural levels of sub-instruction sets |
| BE757967A (fr) * | 1969-10-25 | 1971-04-23 | Philips Nv | Memoire pour microprogramme |
| DE2015272A1 (de) * | 1970-03-31 | 1971-10-21 | Siemens Ag | Programmleitwerk für eine digitale Datenverarbeitungsanlage |
| US3725652A (en) * | 1971-06-01 | 1973-04-03 | Houdaille Industries Inc | Computer controlled machine tool system with stored macro language program for effecting pattern type punching operations |
| US3728692A (en) * | 1971-08-31 | 1973-04-17 | Ibm | Instruction selection in a two-program counter instruction unit |
| BE795789A (fr) * | 1972-03-08 | 1973-06-18 | Burroughs Corp | Microprogramme comportant une micro-instruction de recouvrement |
| US3763475A (en) * | 1972-04-12 | 1973-10-02 | Tallymate Corp | Stored program computer with plural shift register storage |
| FR2193506A5 (de) * | 1972-07-24 | 1974-02-15 | Jeumont Schneider | |
| IT980896B (it) * | 1973-04-24 | 1974-10-10 | Olivetti & Co Spa | Perfezionamenti alle calcolatri ci elettroniche |
| US4142232A (en) * | 1973-07-02 | 1979-02-27 | Harvey Norman L | Student's computer |
| JPS5333413B2 (de) * | 1974-05-13 | 1978-09-13 | ||
| US3911403A (en) * | 1974-09-03 | 1975-10-07 | Gte Information Syst Inc | Data storage and processing apparatus |
| US4118776A (en) * | 1975-07-17 | 1978-10-03 | Nippon Electric Company, Ltd. | Numerically controlled machine comprising a microprogrammable computer operable with microprograms for macroinstructions and for inherent functions of the machine |
| US4173041A (en) * | 1976-05-24 | 1979-10-30 | International Business Machines Corporation | Auxiliary microcontrol mechanism for increasing the number of different control actions in a microprogrammed digital data processor having microwords of fixed length |
| US4330823A (en) * | 1978-12-06 | 1982-05-18 | Data General Corporation | High speed compact digital computer system with segmentally stored microinstructions |
| US4342078A (en) * | 1979-05-21 | 1982-07-27 | Motorola, Inc. | Instruction register sequence decoder for microprogrammed data processor and method |
| US4423480A (en) * | 1981-03-06 | 1983-12-27 | International Business Machines Corporation | Buffered peripheral system with priority queue and preparation for signal transfer in overlapped operations |
| US4503501A (en) * | 1981-11-27 | 1985-03-05 | Storage Technology Corporation | Adaptive domain partitioning of cache memory space |
| US4430712A (en) | 1981-11-27 | 1984-02-07 | Storage Technology Corporation | Adaptive domain partitioning of cache memory space |
| JPS6448198U (de) * | 1987-09-16 | 1989-03-24 | ||
| US5255371A (en) * | 1990-04-02 | 1993-10-19 | Unisys Corporation | Apparatus for interfacing a real-time communication link to an asynchronous digital computer system by utilizing grouped data transfer commands |
-
1968
- 1968-10-22 GB GB51196/69A patent/GB1246129A/en not_active Expired
- 1968-10-22 GB GB50166/68A patent/GB1246128A/en not_active Expired
- 1968-10-22 GB GB52051/69A patent/GB1246130A/en not_active Expired
- 1968-12-05 FR FR1597717D patent/FR1597717A/fr not_active Expired
- 1968-12-12 NL NL6817821A patent/NL6817821A/xx unknown
- 1968-12-12 BE BE725350D patent/BE725350A/xx unknown
- 1968-12-13 DE DE19681817724 patent/DE1817724A1/de active Pending
- 1968-12-13 SE SE17154/68A patent/SE350631B/xx unknown
- 1968-12-13 JP JP43091100A patent/JPS515261B1/ja active Pending
- 1968-12-13 CA CA037,709A patent/CA944487A/en not_active Expired
- 1968-12-13 DE DE1815708A patent/DE1815708C3/de not_active Expired
- 1968-12-16 CH CH1873068A patent/CH504726A/fr not_active IP Right Cessation
- 1968-12-16 US US783894A patent/US3585600A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1246129A (en) | 1971-09-15 |
| CH504726A (fr) | 1971-03-15 |
| DE1815708C3 (de) | 1975-02-20 |
| GB1246128A (en) | 1971-09-15 |
| DE1815708A1 (de) | 1969-07-24 |
| SE350631B (de) | 1972-10-30 |
| CA944487A (en) | 1974-03-26 |
| BE725350A (de) | 1969-05-16 |
| FR1597717A (de) | 1970-06-29 |
| GB1246130A (en) | 1971-09-15 |
| NL6817821A (de) | 1969-06-17 |
| DE1817724A1 (de) | 1970-06-25 |
| US3585600A (en) | 1971-06-15 |
| JPS515261B1 (de) | 1976-02-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1815708B2 (de) | Speicherprogrammierte elektronische Rechenanlage | |
| DE2536616C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Verbindung einer eine Eingabetastatur und eine Anzeigeeinrichtung enthaltenden Engabe/Ausgabe-Einrichtung über eine Busleitung mit einem zu einem Mikrorechner gehörenden Mikroprozessor | |
| DE1961173C3 (de) | Steuereinrichtung zum Festlegen bzw. Verändern der Textaufteilung einer Textdatenfolge mit Hilfe eines Bildanzeigegerätes | |
| DE1524225B2 (de) | Verfahren zum betriebe einer redigier- und wiedergabeeinrichtung | |
| DE2625432B2 (de) | Einrichtung zur Schriftartauswahl | |
| DE2724199C2 (de) | ||
| DE2063195C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Operationssteuerung einer Anzahl von externen Datenspeichern | |
| DE1806535A1 (de) | Digitale Rechenanlage | |
| DE2906923C2 (de) | Speichergesteuerte, kraftangetriebene Schreibmaschine | |
| DE2243080A1 (de) | Vorrichtung zur wiedergabe programmiert ausgewaehlter, auf magnetkarten aufgezeichneter daten | |
| DE2044409C3 (de) | Zeilenschlagdrucker | |
| DE2201667A1 (de) | Elektronischer Zeichendrucker und Druckverfahren | |
| DE2616604A1 (de) | Automatisches maschinenschreibsystem | |
| DE1549399A1 (de) | Verfahren und System zur grafischen Aufzeichnung von Kurvenzuegen | |
| CH640783A5 (de) | Tabulatorsteuervorrichtung. | |
| DE1474376A1 (de) | Verfahren und Anordnung zum schnellen Zugriff bei grossen seriellen Speichern | |
| DE2416587A1 (de) | Vorrichtung zur informationsaufzeichnung | |
| DE2062384A1 (de) | Einrichtung zum Auswahlen von ver schiedenen Zeichenformen bei einem Drucker mit mehreren Druckzeichensatzen | |
| DE2414335C3 (de) | Druckvorrichtung | |
| CH641285A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zum erstellen eines vorabdrucks von text und befehlen in einer textverarbeitungsanlage. | |
| DE1221037B (de) | Verfahren zur Speicherung hierarchisch geordneter Datenketten und Anordnung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens | |
| DE1774110C3 (de) | ||
| DE1449561B2 (de) | Rechenmaschine mit mechanischen eingabe- und ausgabevorrichtungen sowie elektronischem rechen- und speicherwerk | |
| DE2717244C2 (de) | ||
| DE1774112C3 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |