DE1815112U - Vorrichtung zur fernverstellung von oelbrennern. - Google Patents

Vorrichtung zur fernverstellung von oelbrennern.

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DE1815112U
DE1815112U DEB40713U DEB0040713U DE1815112U DE 1815112 U DE1815112 U DE 1815112U DE B40713 U DEB40713 U DE B40713U DE B0040713 U DEB0040713 U DE B0040713U DE 1815112 U DE1815112 U DE 1815112U
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DE
Germany
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cable
bowden cable
capsule
rotation
roller
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DEB40713U
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English (en)
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Christian Buerkert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/46Mechanical actuating means for remote operation
    • F16K31/465Mechanical actuating means for remote operation by flexible transmission means, e.g. cable, chain, bowden wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Christian BUrkert flß 349 096*~ή R fill
Ingelfingen/Württ.
Vorrichtung zur Pernverstellung von Ölbrennern
Zur Raumheizung werden Ölofen verwendet, die in der einfachsten Form aus einem Schalenbrenner nach dem Verdampfungsprinzip be= stehen. Von einem Öltank, der meist an dem Ofen angebaut ist, fliesst das Öl über ein Regulierventil zu der Brennerschale. Das Regulierventil ist im Prinzip ein Standregler, d.h. das Öl= niveau in diesem Gerät wird mit Hilfe eines Schwimmers, der über einen geeigneten Hebelmechanismus auf eine Zulaufdüse einwirkt, konstant gehalten. In einer bestimmten Tiefe unter dem Ölspiegel befindet sich eine verstellbare Drossel, die es gestattet, den Ölablauf innerhalb gewisser Grenzen zu regulieren. Meist ist die Drossel so ausgebildet, dass sie eine Stellung hat, in welcher der Ölablauf vollkommen abgesperrt ist.
Das vorbeschriebene Regulierventil ist meist mit einer oder mehre= ren Sicherheitsvorrichtungen ausgerüstet, die den Ölzufluss ab= sperren, sobald der Ölspiegel aus irgendeinem Grunde,beispiels= weise durch eine Hemmung des Niveaureglers in unzulässiger Waise ansteigt. In diesem Falle bestünde nämlich die Gefahr, dass die Brennerschale, in welcher der Ölspiegel mit dem Regulier= ventil kommuniziert überlaufen würde.
Die Regulierung der Auslaufdrossel geschieht normalerweise durch Drehung einer Regulierspindel über mehr als l3o . Häufig wird die Regulierspindel durch ein Gestänge verlängert, das an seinem
oberen Ende mit einem Drehknopf versehen ist. Dieser Knopf hat einen Zeiger, welcher den Durchflasswert oder einen pro= portionalen Teil an einer Skala anzeigt. Well Raumheizöfen oben geschlossen sind oder mit einer ebenen Platte zum Ab= stellen bzw. zum Warmhalten ausgerüstet sind, befindet sich der vorerwähnte Stellknopf meist unter der oberen Abschlussplatte. Diese ist an Scharnieren gelagert und kann zur Bedienung der Heizleistungseinstellung angehoben werden. Eine Regulierung ist besonders dann nicht bequem zu bedienen, wenn die obere Ab= schlussplatte des Ofens besetzt, oder diese bei grosser HeIs= leistung sehr warm ist. Es wurde daher versucht, die Verstell= bewegung der Regulierspindel an andere Stellen des Ofens zu übertragen. Es sind Konstruktionen bekannt geworden, die über eine seitlich oder an der Vorderfront des Ofens angebrachte Tastatur oder ein Gestänge die Auslaufspindel verstellen. Es wurde auch bereits vorgeschlagen, die Regulierspindel mittels Kardangelenkenfernzuverstellen. Derartige Antriebe sollen billig in der Herstellung sein und insbesondere auch bei hohen Tempera= türen und Temperaturwechsel betriebssicher funktionieren.
Die vorliegende Erfindung gibt eine einfache Lösung zur Fernver= stellung des Öldurchflusses an Schwimmerventilen. Sie besteht im wesentlichen darin, dass die Regulierspindel des Schwimmerventils von einem längsverschieblichen Handgriff über einen Bowdenzug in beiden Richtungen verstellt wird. Das Kabel des Bowdenzuges ist um eine Rolle gelegt, welche an der Auslaufspindel befestigt ist. Die Rolle ist mit einer umlaufenden Nut versehen, in welcher das
bowdenzugkabel aufgenommen und befestigt ist. !lach einem weiteren Merkmal ist durch einen umlaufenden Kranz dafür gesorgt, dass das Kabel von der Rolle nicht abgleiten kann. Es ist ferner eine Einrichtung vorgesehen, ale den Bowdenzug in tangentialer Richtung auf die Rolle führt.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in der nachfolgenden Be= Schreibung unter Bezugnahme auf das in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel näher erläutert sowie in den Ansprüchen enthalten.
Figur 1 stellt einen Querschnitt durch den Erfindungsgegenstand dar, Figur 2 ist eine Draufsicht auf das Schwimmerventil und eine darstellung des Schiebers mit dem Bowdenzug.
1 ist aas Schwimmerventil, in welches das Öl durch die Leitung zu einer Düse 3 zuläuft. Diese wird von einem Schwimmer ·Ί über ainen Hebel 5> der auf einer Achse 6 gelagert ist, mittels eines Verschlusskörpers 7 verschlossen. Der Ölspiegel sei durch dia Linie ο gekennzeichnet. Von einem Auslaufstutzen 9 gelangt aas Öl über eine Leitung 10 zu dem Brennertopf 11. Letzterer ist mit einem Kranz von Bohrungen 12 versehen, durch welche- die Verbrennungsluft unter der Wirkung des Schornstein= züge3 in .das Topfinnere gelangen kann. In dem Auslaufstutzen ist eine Regulierspindel 13 gelagert. Diese hat einen Schlitz unter dem Ölniveau. Sine Kurve 15 ist in nicht näher dargestellt ter Weise in dem Gehäuse 1 befestigt. Auf der Kurve 15 gleitet ein Stift ΐβ, welcher in der Regulierspindel 13 befestigt ist. An dem oberen Ende der Regulierspindel 13 ist das Rad 17 in geeigneter Weise festgemacht. Am Umfang des Rades 17 ist eine
umlaufende Nut 18 eingestochen, in welche das Bowdenzugkabel eingelegt ist. Die Kapsel 21 ist mit einem Rand versehen, welcher über das Rad 17 greift. Das Ventilgehäuse 1 wird mit einem Deckel 22 verschlossen. Auf diesem ist die Kapsel 21, (Fig.2) an einem Auge 2~j> mittels eines Stiftes oder einer Schraube 2k befestigt. Die Buchse 25 ist an der Kapsel 21 in geeigneter Weise so festgemacht, dass ihre Achse die Mut 18 tangiert. Die Umhüllung 26 des Bowdenzuges kann in bekannter Weise aus einem metallischen Rohr, einem Metallschlauch oder einer geeigneten Kunststoffröhre bestehen. Diese ist in der Buchse 25 in nicht näher dargestellter Weise befestigt. Am bedienungsseitigen Ende ist die Hülle 26 in einer Metallröhre festgemacht, welche mit einem Längsschlitz 28 über die gesamte Länge des Verstellhubes versehen ist. Ein längsbeweglicher Schieber 29 lässt sich von Hand in dem Schlitz 28 verstellen. An dem Schieber 29 ist das Bowdenzugkabel 20 festgemacht. Das andere Ende des Bowdenzugkabels ist mit einem Nippel J51 ver= sehen, welcher auf dem Rad 17 befestigt ist.
Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise. Der Schieber 29 wird in dem Schlitz 28 der Röhre 27 von Hand hin and her bewegt. Diese Bewegung überträgt sich über das Kabel 20 auf das Rad Wenn das Kabel auf Zug beansprucht ist, dreht sich das Rad 17 in an sich bekannter Weise im Gegensinn des Uhrzeigers. Sobald der Schieber 29 .jedoch nach rechts verschoben wird, erfährt das Kabel eine Druckbeanspruchung. Es würde aus der Nut 18 des Rades 17 heraustreten, wenn dies nicht die Kapsel 21 ver=
5 -
hindern würde, So überträgt das Rad 17 die Druckbewegung im rechtsdrehendfen Sinne auf die Regulierspindel 13.
Anstelle der^apsel 21 können zur Verminderung der Reibung mehrere Rollen verwendet werden, die in geeigneter Weise auf dem Deckel 22 längs des Umfanges des Rades 17 gelagert sind. Es kann ferner vorteilhaft sein, die Kapsel 21 nicht an dem Gehäusedeckel 22 zu befestigen, sondern sie mittels einer Feder nach unten gegen das Rad 17 zu pressen. In diesem Falle könnte die Buchse fortfallen und die äussere Hülle 26 des Bowdenzuges wäre auf dem Deckel 1 befestigt. Die Kapsel 21 ist vollständig rotations= symmetrisch. Sie würde nur an der Stelle nach oben gehoben, an welcher das Kabel 20 des Bowdenzuges in die Nut l8 einläuft. Während der Drehung des Rades 17 führt die Kapsel 21 eine tau= melnde Bewegung aus. Der letztere Vorschlag hat den Vorzug, dass keine gleitende Reibung zwischen dem Kabel 20 und der Kapsel 21 stattfindet.
Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dass das Kabel 20 des Bowdenzuges nur auf Zug beansprucht ist. Das Rad 17 dreht
sinn
sich dann gegen den Uhrzeiger-sobaLd der Schieber 29 in der Fig. nach links bewegt wird. Eine Spiralfeder, die mit ihrem einen Ende an der Achse 13 und mit ihrem anderen unter Vorspannung an dem Gehäuse 1 festgelegt ist, kann für die Rechtsdrehung der Re= gulierspindel 13 sorgen, sobald der Schieber nach rechts bewegt wird. Ein solcher kraftschlüssiger Antrieb verlangt ungleiche Bedienungskräfte für beide Richtungen.

Claims (1)

  1. 2. P.A. 349 096—ή. 6.60
    ansprüche;
    1.) Vorrichtung zur Fernverstellung des öldurchflusses an
    Schwimmerventilen für Schalenbrenner, dadurch gekennzeichnet, dass von einem längsverschieblichem Handgriff (29) aus über
    einen Bowdenzug die Regulierspindel (13) des Schwimmerventils in beiden Drehrichtungen verstellt wird.
    2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel (20) des Bowdenzuges um eine Rolle (17) gelegt ist.
    3.) Vorrichtung nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (17) mit einer Nut (18) für die Aufnahme des Kabels (20) des Bowdenzuges versehen ist.
    4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kapsel (21) die Rolle (17) so umschliesst, dass das
    Kabel (20) nicht nach aussen weichen kann.
    5.) Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch· gekennzeichnet, dass die Kapsel (21) mit einer tangentialen Führungsbuchse (25)
    zur Befestigung der Umhüllung (26) des Bowdenzuges versehen
    ist.
    6.) Vorrichtung nach Anspruch 1 - 3* dadurch gekennzeichnet, dass an dem Umfang des Rades (17) mehrere Rollen angeordnet sind,
    die das Abgleiten des Kabels (20), wenn dieses unter Druck
    steht, verhindern.
    7.) Vorrichtung nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spiralfeder die einerseits an der Achse (13) und anderer= seits an dem Gehäuse (1) befestigt ist, für die Drehung der
    Regulierspindel in der einen Richtung sorgt, während die
    Drehung in der anderen Richtung durch Zug des Kabels (20)
    herbeigeführt wird.
DEB40713U 1960-03-10 1960-03-10 Vorrichtung zur fernverstellung von oelbrennern. Expired DE1815112U (de)

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