DE1814554C - Straßenkehrmaschine - Google Patents
StraßenkehrmaschineInfo
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- DE1814554C DE1814554C DE1814554C DE 1814554 C DE1814554 C DE 1814554C DE 1814554 C DE1814554 C DE 1814554C
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Description
35 innerhalb des Kehrichtbehällers der Maschine befestigt
sind.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine LJm die zur Reinigung der Filterzellen notwendigen
Straßenkehrmaschine mit einem im Kehricht- Schüttelbewegungen möglichst intensiv zu machen,
behälter angeordneten, aus mehreren Zellen be- erweist es sich als zweckmäßig, wenn der Rüttelstange
stehenden, an ein Sauggebläse angeschlossenen Filter 40 an deren beiden Enden zur Begrenzung ihres Aus-
zur Abscheidung von Feinstaub an den Zellen und Schlages Anschläge zugeordnet sind,
einer motorisch angetriebenen Vorrichtung zum Eine relativ einfache Verbindung der Rüttelstange
Rütteln der Zellen des Filters. mit den einzelnen Filterzellen ergibt sich dadurch,
Es ist bereits bekannt (s. USA.-Patentschrift daß auf der Rüttelstange nach oben hin ragende und
3173 777), Straßenkehrmaschinen mit einem Keh- 45 an den einzelnen Zellen anliegende Finger angeord-
richtbehälter zu versehen, in welchen einzelne Filter- net sind.
zellen elastisch gelagert sind. Es zeigt sich jedoch, Die Erfindung soll nunmehr an Hand eines Aus-
daß sich ähnlich wie bei Staubsaugern feinste Staub- führungsbeispiels näher erläutert und beschrieben
partikel in die Poren der Filterzellen festsetzen kön- werden, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen
ncn, wodurch die Saugleistung einer derartigen 50 ist. Es zeigt
Straßenkehrmaschine beeinträchtigt wird. Fig. 1 eine seitliche Ansicht einer Straßenkehr-
Es ist demzufolge bereits bekannt (s. britische maschine,
Patentschrift 973 178), im Bereich der Filterzellen Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Filtereiner
derartigen Straßenkehrmaschine eine Rüttel- kammer bei entferntem Deckel der in Fig. 1 dareinrichtung
vorzusehen, durch welche die in den 55 gestellten Straßenkehrmaschine,
Poren festsetzenden feinen Staubpartikel entfernt F i g. 3 eine vergrößerte Schnittansicht der in werden können. Eine derartige Rüttelvorrichtung be- Fig. 2 dargestellten Filterkammer mit den darin ansteht aus einer in den Wandungen des Kehricht- geordneten Filterzellen,
Poren festsetzenden feinen Staubpartikel entfernt F i g. 3 eine vergrößerte Schnittansicht der in werden können. Eine derartige Rüttelvorrichtung be- Fig. 2 dargestellten Filterkammer mit den darin ansteht aus einer in den Wandungen des Kehricht- geordneten Filterzellen,
behälters gelagerten Welle an welcher längliche An- Fig. 4 eine Teilschnittansicht entlang der
sätze befestigt sind. Bei der Drehung der Welle gc- 60 Linie 4-4 von F i g. 3, und
langen die länglichen Ansätze in den Bereich der Fig. S eine seitliche Ansicht der RUttelstange und
unteren Enden der frei hängenden Filterzellen, wo- der Vibrationseinrichtung.
durch die einzelnen Filterzellen gerüttelt werden. Es Im folgenden soll auf Fig. 1 Bezug genommen
zeigt sich jedoch, daß die mit einer derartigen Rüttel- werden, in welcher eine durch bekannte Mittel an-
einrichtung erzielbaren Resultate nicht immer zu- 65 getriebene Straßenkehrmaschine dargestellt ist, bei
friedenstcllend sind, weil die durch die länglichen An- welcher der Staub D mittels einer drehbaren Bürste
sätze der Welle hervorgerufenen Schüttelbewegungen 10 in eine Kammer 11 geführt ist. Diese Kammer 11
an den sonst frei hängenden Filterzellen nicht stark ist mittels eines Saugrohres 13 mit einem Saug-
gebläse 12 verbunden, wobei eine Filterzellenanord- Zur Erzielung der
nungl4 vorgesehen kt, die den Staub vom Eintritt Fig.5 dargestellter
in das Sauggebläse 12 hindert Es besteht somit die der eine Uingpbeweguirgen
Tendenz, dtß der Staub sich an den Filterober- ^^^^^^^^
flächen absetzt und ansammelt Es erscheint somit 5 ist Die beweglichen Teile j
notwendig, derartige Anhäufungen von Zeit zu Zeit sind gegenüber den .™«^ ** ^Sareelt
Tu entfernen. handenen Schmutzteilchen vollkommen abgeicapsen,
fST bht f***"**^
handen
bereits angedeutet worden ist, kann so daß keine Gefahr besteht, f***"
die Filteranordnung 14 taw. können die einzelnen teilchen den Rüttelmechamsmus beschädigen
Filtereinheiten eine8beliebige spezifische Form und io Die EnergiequeUe26 beseht aus «J^JJjdrau
Konstmktionaufweisen.ImRahWndervorhegenden «sehen Motor27 der_imt emev°»k°m^n™
Erfindung ist jedoch eine zellenförmige, an dem Saug- einem Gehäuse 29, 30 un^
zellen 15, die eine Mehrzahl - im allgemeinen gehängt, die mittels Backen 33, 34 an der Kammer
drei — metallische Trennwände aufweisen, an wel- a° wandung befesügt sind.
chen Filterelemente 17 befestigt sind, deren Kanten Die Rüttelstange 25 weist eine Serie ν on md^A
18 an den Trennwänden festgeklemmt sind. So wie stände 23 eingreifenden Fmgern 35 auf dieVorzugs
sich dies aus Fig.2 ergibt, sind die einzelnen EIe- weise die in Fig.5 dargeste f^!^™^
mente 17 an den Trennwänden geschlossen, wobei Konfiguration arisen, dam ^Abstände 23 «m
jede der drei Zellen 15 mittels einer Platte 19 ge- a5 wesentlichen gefu Il:sindDer ^8"^™.d"
halten ist. An ihren gegenüberliegenden Enden sind Rüttelstange 25 wird mittels an der Kammerwandung
die Filterelemente 17 über innerhalb von Platten 21 befestigter Anschlage 36 und 37 ««8«««·
angeordneten Schlitzen 20 mit dem Saugrohr 13 in Sobald wegen Ansammlungen von SchmuU an den
Verbindung, wobei diese Platten21 mittels Spann- Filterzellen 15 ^.^^f1^'^^^^
schraubend mit dem Saugrohr 13 und den Platten 30 Filteranordnung 14^auftritt wird^de^^J"™ «
19 verbunden sind. Die einzelnen, gewisse Abstände tätigte Exzenterantrieb .η Betrüb gesetzt wodurcn
23 voneinander aufweisenden Filterzellen 15 sind die Rüttelstange 25 und über dünger 35idic^ ein
somit einzeln an dem Saugrohr 13 befestigt, so daß zelnen Filterzellen 15 gemeinsamen Ru ^bewegun
sie einzeln ausgetauscht werden können, falls dies gen gg«* ^
AE " £
"!SASSE; Befestigung der FiHerzellen 15 £ SÄ «rjSiÄ
an dem Saugrohr 13 ergibt sich eine sehr einfache halten. De Frequenz ist jedoch i Jgg
Möglichkeit einer Schwingungserregung dieser Filter- dem Zufluß von hydraulischeragtet zu dem
Zellenanordnung 14 in seitlicher Richtung, indem sich Motor 27 ernstellbar D e J^gJ^S^11^
die metallischen Trennwände verbiegen. Bereits diese 40 mechanismus ^.^"^"^
Anordnung allein ergibt die Möglichkeit, die an den den, daß dieseIbe, m «^^^^
Oberflächen der Filterzellen 14 anhaftenden Schmutz- anordnung 14 gelangt, wobei V»bratio
anhäufunßen zu entfernen. Die seitlichen Vibrationen Intensität auftreten so daß J'»» d«n
der Filtefzellenanordnung 14 können zusätzlich da- anhaftende Schmutz derart'" Bewegung
durch angeregt werden, indem an deren freien Enden 45 daß er inneAj* en«* sehr k^
eine Vibrationen erzeugende Energiequelle zum An- herunterfallt. Auf Gnmd Jiner1
greifen gebracht wird. Die Vibrationsfrequenz dieser tion kann die Frequenz des Rut
Energiequelle wird derart an die Eigenfrequenz der falls anfänglich eingestellt sein oder wahrem^1 des Be
Filterzellenanordnung 14 angepaßt, daß sich eine tnebes»so lange verändert "^^^Jg^
maximale Schwingungsamplitude und damit eine 50 schnebene Übereinstimmung mit der
sehr gute Schmutzentfernung ergibt. stattfindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Straßenkehrmaschine mit einem im Keh- einrichtung das Vorsehen von wenigstens zwei
richtbehälter angeordneten, aus mehreren Zellen 5 Lagern, welche jedoch auf Grund der relativ hohen
bestehenden, an ein Sauggebläse angeschlossenen . Mengen von anfallendem Staub relativ schnell verFilter
zur Abscheidung von Feinstaub an den ZeI- schmutzen und somit unbrauchbar werden.
len und einer motorisch angetriebenen Vorrich- Demzufolge ist es Ziel der vorliegenden Erfindung,
tung zum Rütteln der Zellen des Filters, da- eine Straßenkehrmaschine der eingangs genannten
durch gekennzeichnet, daß die Vorrich- io Art zu schaffen, welche diese obengenannten Nachtung
zum Rütteln der Zellen des Filters aus einer teile nicht aufweist und welche bei sehr einfacher
quer zu diesen hin- und herverschiebbar ge- Bauweise eine zufriedenstellende Reinigung der
lagerten, an den einzelnen Zsllen angreifenden Filterzellen ergibt, wobei störanfällige Lager im
Rüttelstange (25) besteht und an der Rüttelstange wesentlichen vermieden sind,
ein Gehäuse (29, 30) festsitzt, in welchem ein 15 Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß eine Exzenterscheibe (28) antreibender hydrau- die Vorrichtung zum Rütteln der Zellen des Filters lischer Motor (27) gelagert ist. aus einer quer zu diesen hin- und herverschiebbar
ein Gehäuse (29, 30) festsitzt, in welchem ein 15 Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß eine Exzenterscheibe (28) antreibender hydrau- die Vorrichtung zum Rütteln der Zellen des Filters lischer Motor (27) gelagert ist. aus einer quer zu diesen hin- und herverschiebbar
2. Straßenkehrmaschine nach Anspruch 1, da- gelagerten, an den einzelnen Zellen angreifenden
durch gekennzeichnet, daß die Rüttelstange Rüttelstange besteht und an der Rüttelstange ein Gernittels
Parallellenker (31, 32) im Kehricht- ao häuse festsitzt, in welchem ein eine Exzenterscheibe
behälter der Maschine gelagert ist. antreibender hydraulischer Motor gelagert ist.
3. Straßenkehrmaschine nach Anspruch 1 Auf Grund der Tatsache, daß die einzelnen Zellen
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rüttel- mit Hilfe einer hin- und herbewegten Rüttelstange
stange an deren beiden Enden zur Begrenzung geschüttelt werden, ergibt sich eine sehr gute Reiniihres
Ausschlages Anschläge (36, 37) zugeordnet 35 gung der einzelnen Filterzellen. Eine derartige
sind. Rüttelstange benötigt ferner keine Lager, so daß
4. Straßenkehrmaschine nach einem der An- Wartungsprobleme weitgehendst vermieden sind. Da
Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf ferner der die Rüttelstange antreibende Motor vollder
Rüttelstange nach oben ragende und an den kommen innerhalb eines Gehäuses angeordnet ist, beeinzelncn
Zellen anliegende Finger (35) angeord- 30 steht keine Gefahr, daß der Antriebsmotor vernet
sind. schmutzt, so daß auch in dieser Hinsicht Wartungsprobleme nicht auftreten.
Eine derartige Rüttelstange kann zweckmäßiger-
weise an zwei Parallellenkern gelagert sein, welche
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