DE1814280C - Drehrohrhaspel zum Ablegen von Draht auf eine Fordereinrichtung - Google Patents
Drehrohrhaspel zum Ablegen von Draht auf eine FordereinrichtungInfo
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Description
:U 1 814 280 ?
1 2
■> Pie Erfindung betrifft einen Prehrohrlmspel zum 10 mm Durchmesser besteht bereits die Gefahr, daß
~* i Ablegen von Draht in Form auseinandergezogener das Drahtende in dem Prehrohr festgehalten wird, so
Windungen auf eine kontinuierlich durchlaufende daß die Anwendung derartiger Drehrahrhaspel in
} i Fördereinrichtung, dessen mit einem konischen Lege- Verbindung mit einem Förderband bis zu Drahtij,,
kopf verbundenes, raumkurvenförmig ausgebildetes 5 durchmesser^ von 10 mm beschränkt geblieben ist
Prehrohr an seinem Austrittsende dem Drahtwin- Per Erfindung liegt von daher die Aufgabe zu-
dungsbogen angepaßt und von einem ortsfesten Füh- gründe, einen Prehrohrhaspel der eingangs erwShn-
[ rungsmantel umgeben ist, ten Art so auszubilden, daß der Draht bis zu seinem
', Der Draht muß beim Durchlaufen des raumkur- Ende in gleichbleibenden Windungen auf das Förder-
r venförmig ausgebildeten Drehrohres einen Reibungs- io band abgelegt werden kann, und zwar auch bei Draht
<t widerstand überwinden, der einerseits durch die zum . über 10 mm Durchmesser.
Umbiegen des Drahtes erforderliche Kraft und ande- Dies wird n*ch der Erfindung dadurch erreicht,
rerseits durch die auf den Draht wirkende Zentri- daß der lichte Durchmesser des Führungsmantels im
fugalkraft bedingt ist. Während die zum Umbiegen Bereich des Drehrohrendes gleich dem äußeren rnaxt-
des Drahtes erforderliche Verformungskraft mit zu- 15 malen Drahtwindungsdurchmesser ist und daß un-
nehmendem Drahtdurchmesser anwächst, vergrößert mittelbar hinter dem Drehrohrende eine mit dem
sich die Zentrifugalkraft bei kleiner werdendem Legekopf umlaufende und mit ihm verbundene Rolle
Drahtdurchmesser infolge der durch die zunehmende mit etwa zylindrischer und zur Führungsmantelober-
Wal/geschwindigkeit anwachsenden Rotationsge- fläche etwa paralleler Lauffläche zu diesem hin be-
schwindigkeit des Drehrohres. Außerdem ist bei ver- 20 wegbar angeordnet ist.
tikal angeordneten Drehrohrhaspe'.n auch noch in Es ist zwar bereits bei einer Drahtwickelmaschine
der W -Umführung ein Rohrreibungs- und Draht- (USA.-Patentschrift 3 111 2&6) bekannt, den Draht
Verformungswiderstand zu überwinden. mittels einer umlaufenden Rolle gegen die Oberfläche
Dieser gesamte Reibungswiderstand wird zunächst eines Führung*-nantels zu drücken und dadurch
von dem etwa 30 bis 40 m vor dem Haspel stehenden, 25 Drahlwindungen zu erzeugen, die anschließend in
letzten Walzgerüst überwunden, das gleichzeitig als einen Sammelbehälter hinunterfallen. Diese Draht-Treiber
wirkt. Da der Draht beim Verlassen des wickelmaschine ist jedoch gatlungsfremd, da sie nicht
letzten Walzger^ies nicht mehr geschoben wird, muß in der Lage ist, den aus einer Drahtstraße herangedas
Drahtende auf andere Wei<=e durch das Drehrohr führten Draht selbständig zu erfassen und in Windungefördert
werden. 30 gen abzulegen. Es handelt sich hierbei vielmehr um Bei einem Drehrohrhaspe', der den Draht in einem eine Wickelmaschine der Drahtseilerei, bei der die
Haspelkorb sofort zu einem Bund aufwickelt, wird Drahtspitze in dem aus mehreren Umlenkrollen bedas
Problem dadurch gelöst, daß der Draht sich nach stehenden Legekopf eingefädelt werden muß, bevor
Verlassen des letzten Walzgerüstes fest um den Innen- der eigentliche Wickelvorgang beginnt. Diese Wickeldorn
des Haspclkorbes aufwickeln kann und auf diese 35 maschine hat zugleich während des gesamten Wickel-Weise
durch das Drehrohr gezogen wird. Vorganges die Funktion cinei Transportvorrichtung.
Bei einem Drehrohrhaspel, der den Draht in aus- die den Draht von einer Spule abwickelt und durch
einandergezogenen Windungen auf eine nachgeord- eine der üblichen Drahtbehandlungsanlagen zieht. Die
nete durchlaufende Fördereinrichtung ablegt, sei es in Drahtwickelmaschine kann für den Konstrukteur des
hängenden oder in sich überlappenden liegenden 40 vorliegenden Drehrohrhaspels keine Hilfe bei der
Windungen, war es bisher dagegen erforderlich, zur Lösung seines Problems gewesen sein, da bei der beÜberwindung
der genannten Reibungswiderstände in kannten Wickelmaschine dieses Problem, nämlich
der Drahtumführung und im Drehrohr einen zusatz- auch beim dicken Draht bis zum Ende hin gleichlichen
Treiber unmittelbar vor- bzw. über dem Dreh- bleibende Windungen zu erzeugen, überhaupt nicht
rohrhaspel anzuordnen, damit auch das vom Walz- 45 besteht.
gerüst nicht mehr getriebene Drahtende durch das Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Dreh-Drehrohr
hindurchgeschoben werden kann. rohrhaspels wird der Draht direkt hinter dem Dreh-Damil
läßt sich zwar für den größten Teil des 30 rohrende von der umlaufenden Rolle infolge der auf
bis 40 ni langen Drahtendes das Antricbsproblcm sie wirkenden Zentrifugalkraft gegen den Führungslösen.
Es bleibt aber entsprechend dem Abstand vom 50 mantel gedrückt so daß der nachfolgende Draht auf
Treibe-r vor dem Haspel bis zum Austrittsendc des Grund des durch die Rollenanpreßkraft erzeugten
Drehrohres ein nichtangetriebener Rest mit einer Reibungswiderstandes festgehalten und durch das
Länge von mehreren Metern, der je nach der Dicke Drehrohr durchgezogen wird.
des Drahtes und dessen Durchlaufgeschwindigkeit Außer den in der Aufgabenstellung genannten
mehr oder weniger stark verzögert durch das Dreh- 55 Verteilen der Erfindung besteht noch *m wcsentrohr
hindurchgezogen und entsprechend dieser Ver· licher Vorteil darin, daß der Treiber vi dem Drchzögerung
auf dem Förderband in zunehmend kleine* rohrhaspel eingespart werden kann, da dessen Funkren
Windungen abgelegt wird. Da sich diese Rest· tion von der hinter dem Drehrohrende angeordneten
länge an den letzten normal großen, noch herunter- Rolle in Verbindung mit der Verengung des Fühfallenden
oder bereits auf dem Förderband liegenden 60 rungsmantels übernommen wird, und zwar ohne daß
Drahtwindungen abstützen muß, läßt es sich nicht hierzu eine Verstärkung des Haspclantriebes erforvermeidcn,
daß auch diese bis zu einem gewissen derlich ist. Ein besonderer Vorteil der Erfindung wird
Grade nachträglich deformiert werden. Diese Defor- auch darin gesehen, daß die erfindungsgemäße Rolle
malion und die Verkleinerung der letzten Drahtwin- bei bereits vorhandenen Drehrohrhaspeln in eindüngen
wirken sich in der Bundsammelstation am 65 fächer Weise nachträglich eingebaut werden kann.
Ende des Förderbandes sehr nachteilig aus und sind Zur Reduzierung der Rollenanpreßkraft bis auf
um so stärker, je dicker der Draht und je langsamer ein den Draht nicht deformierendes, zum Festhalten
df?- Drahlgeschwindigkeil ist. Bei Walzdraht über des Drahtes am FUhrungsmantel jedoch ausreichen-
S Maß besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung In Fiß, I ist mit l das. GclUiuse eines Prehrnhr-
rin daß die Rolle über ein zur Prehrobrachse hnspels mil vertikaler Prahtzulaufrichtung ha?e|ph-
verschiebbar geführtes Gestänge mit einem net, in dem ein sich konisch erweiternder Ugekopf 2
Gegengewicht mit einer Masse verbunden ist, bei der gelagert und mit einem Antrieb verbunden ist. Um
der durch die Anpreßkraft der Rolle erzeugte Rei- 5 die Mantelfläche des Legekapfes 2 ist ein aus (Ut
bungswiderstand an dem Führungszyjinder etwas - Haspclachse herausgeführtes, raumkurvenförmig aus-
größer als der Reibungswiderstand im Drehrohr ist. gebildetes Prehrohr3 hervimgelegt, dessen Austritis-
Hierbei ist es zur Anpassung der Rollenanpreßkraft ende auf einer dem Drahtwindungsdurchmesser ent-
W den jeweiligen Drahtquerschnitt sowie die ver- sprechenden Umlaufbahn rotiert. Pas Drehrohr 3 ist
änderbare Umlaufgeschwindigkeit der Rolle beson- io an seinem Austrittsende dem Prahlwindungsbogen
ders zweckmäßig, wenn der Abstand zwischen Rolle angepaßt und weist vorzugsweise in Richtung seiner
und Gegengewicht sinstellbar ist, Padurch kann in Umlaufbahn, Per Legekopf 2 ist außerhalb der UmAbhängigkeit
von der jeweiligen Prahtqualität und laufbahn des Prehrohrendes 3 von einem ortsfest
Drahltemperatur sowie der Drehrohr-Umlaufge- angeordneten Führungsmantel 4 umgeben, in dem die
schwindigkeit die zum Durchziehen des Drahtes 15 Von dem Drehrohr gebildeten Prahtwindungen herdurch
das Drehrohr gerade noch ausreichende An- unterfallen und auf das unter dem Führungsmantel 4
preßkraft bei geringster Abplattung des Drahtes er- angeordnete, horizontal abfördernde Förderband 13
mittelt und eingestellt werden. in auseinandergezogenen, · ;ch überlappenden Win-
Das Austrittsende des Drehrohres ist normaler- düngen abgelegt werden.
weise zu dessen Umlaufrichtung in einem kleinen ao Unmittelbar hinter dem Austriltsende des Dreh-Winkel
ausgerichtet, der den gebildeten Drahtwin- rohres 3 ist eine mit einer etwa zylindrischen Laufdungen
eine bestimmte Geschwindigkeit in Drahtzu- fläche versehene Rolle 6 angeordnet (Fig. 2), deren
laufrichtung erteilt und so für einen ausreichend gro- verlängerte Welle 7 an dem freien Ende mittels eines
ßen Abstand zwischen den auf dem Förderband ab- Bolzens 8 im Legekopf 2 derart drehbar gelagert ist,
gelegten Drahtwindungen sorgt. Damit ist aber der 25 daß die Rolle 6 in bezug auf die Achse des Legeini
Bereich des Drehrohrendes erfindungsgemäß ver- kopfes 2 radial auf den Führungsmantel hin bewegengte
Führungsmantel einem stärkeren Verschleiß bar ist. Im Bereich des Drehrohrendes 3 befindet sich
ausgesetzt. Dieser kann nach einer bevorzugten Aus- an der Innenseite des Führungsmantels 4 ein Ring 5,
führungsform der Erfindung dadurch verringern, wer- dessen lichter Durchmesser dem äußeren maximalen
den, daß das Austrittsende des Drehrohres parallel 30 Drahlwindungsdurchmesser entspricht,
zu seiner Umlaufbahn ausgerichtet und die Rollen- Zur Verminderung der Anpreßkraft der Rolle 6 achse zur Prehrohrachse radial schwenkbar angeord- ist diese über eine Stange 9 mit einem Gegengewicht net ist und daß hinter der Rolle eine bereits bekannte, 11 verbunden, welches der Zentrifugalkraft der die entstehende Drahtwindung in Drahtzulaufrich- Rolle 6 entgegenwirkt. Die Stange 9 ist direkt neben lung treibende Führungswand vorgesehen ist. 35 der Rolle 6 mittels eines Bolzens 14 "lit der Welle 7
zu seiner Umlaufbahn ausgerichtet und die Rollen- Zur Verminderung der Anpreßkraft der Rolle 6 achse zur Prehrohrachse radial schwenkbar angeord- ist diese über eine Stange 9 mit einem Gegengewicht net ist und daß hinter der Rolle eine bereits bekannte, 11 verbunden, welches der Zentrifugalkraft der die entstehende Drahtwindung in Drahtzulaufrich- Rolle 6 entgegenwirkt. Die Stange 9 ist direkt neben lung treibende Führungswand vorgesehen ist. 35 der Rolle 6 mittels eines Bolzens 14 "lit der Welle 7
HierHei wird vorausgesetzt, daß die Umfangs- gelenkig verbunden und auf der anderen Seite in einer
geschwindigkeit des Drehrohrendes, wie es in der Bohrung 10 des Legekopfes 2 zur Legekopfachse
Praxis üblich ist, gleich der Drahtdurchlaufgeschwin- radial verschiebbar geführt. Das Gegengewicht 11
digkeit ist und der Draht sich nach Verlassen des wird von beiden Seiten mittels auf dem Gewinde der
Drehrohres relativ zur Umlaufbahn in Ruhe befindet. 40 Stange 9 drehbaren Muttern 12 gehalten, so daß der
Ein weiterer Vorteil dieser Maßnahme besteht darin, Abstand zwischen dem Gegengewicht 11 und der
daß dor erzeugte Reibungswiderstand auf Grund der Rolle 6 einstellbar ist.
Haftreibung zwangläufig vergrößert wird und daher Zur Einstellung des Abstandes zwischen der Lauf-
die zum Durchziehen des Drahtes erforderliche An- fläche der Rolle 6 und der Innenwand des Ringes 5
preßkraft der Rolle entsprechend verkleinert werden 45 entsprechend dem gewalzten Drahtdurchmesser ist
kann. am Ende der Stange 9 eine Anschlagmultcr 17 vor-
Bci einem Drehrohrhaspel mit vertikaler Draht- gesehen, die mit einer auf dem Gewinde der Stange 9
zulaurrichtung kann, wenn das Drehrohrende zu sei- sich abstützenden Gewindehülse 18 verbunden ist.
ner Umlaufbahn ausgerichtet ist, möglicherweise arf Die glatte Außenfläche der Gewindehülse 18 ist ihrerdie
hinter der Rolle angeordnete, die Drahtwindung 50 seits mit leichtem Spiel in der Bohrung 10 des Legein
Drahtüulaufrichtung abweisende Führungswand kopfes 2 verschiebbar. Der Anstand zwischen der
wegen der auf die Drahtwindurig wirkenden Schwer- Rolle 6 und dem Ring 5 kann mittels der Anschlagkraft
verzichtet werden; bei einem Drehrohrhaspel mutter 17 z.weckmäßigerweise so eingestellt werden,
mit horizontaler Drahtzulaufrichtung ist diese Wand daß die ?-is dem Drehrohr 3 austretende Drahtspitze
jedoch zur Erteilung einer horizontalen Beschleuni- 5s möglichst wenig deformiert wird, wenn sie von der
gunpk'aft auf die gebildeten Drahtwindungen unbe- Rolle 6 erfaßt wird,
dinj/i 1· forderlich. Mit Rücksicht auf die hohe Urnlaufgeschwindig-
dinj/i 1· forderlich. Mit Rücksicht auf die hohe Urnlaufgeschwindig-
In il.-n Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Er- keil der Rolle6 beim Haspeln von dünnen Dtaht-
find 11 \: dargestellt. Es zeigt querschnitten ist es zweckmäßig, die Rolle 6 mit
I 11: I einen Schnitt durch den Legekopf und den 60 einem Bund 19 auszubilden, dessen Durchmesse hei
Fühniiiüsnantel eines Drehrohrhaspels mit vertikaler einer kleinsten gewalzten Drahtdickc von 5 mm i-twa
Drain uhuifrichUnig und mit einem unter dem Haspel 9 mm größer als der Rollendurchmesser ist. Du· An-
ang itn.-ten Förderband, schlagmutter 17 wird dann soweit zurückgedreht ilaß
1 ι, 2 eine Te:lansicht des Legekopfes von unten der Bund 19 der Rolle6 auf der Innenfläche dos Rm-
inHi .ning des Pfeiles 11 gemäß Fig. 1 und 05 gcs5 abrollt und die Rolle6 beim Anlauf de^ Dreh-
1 ,. < einen Drehrohrhaspei mit Imn/onlalcr rohres bereits vor dem Eintreffen der DrahlspiiA ,m-
Drtiln. laufgeschwindigkeit im Bereich des I cgckop- genähert die Drehzahl besitzt, die sich beim Al» >lk-n
fes uv ciiicm diesem nachgcordneten Förderband. der Rvjlle 6 auf dem Draht einstellt
An Stelle des Gestänges 9 mit dem Gegengewicht 11 kann zur Verringerung der Zentrifugalkraft der
Rolle 6 auch eine, in ihrer Zugkraft zweckmäßiger=
weise einstellbare Zugfeder mit ähnlich gutem Erfolg
verwendet werden.
In Fig. 3 ist ein Drehröhrhaspei mit horizontaler
DrahtzUiauffichtuhg im Bereich des Legeköpfes2 mit
einem diesem nachgeordneten Förderband 13 dargestellt, wobei dieser Haspel hinsichtlich der Ausbildung
des Legekopfes 2 und des Führungsmantels 4, 5 mit dem in Fig. 1 gezeigten Drehröhrhaspei übereinstimmt. Auf dem Außenmantel des Legekopfes 2 ist
lediglich hinler der Rolle 6 eine Führungswand 15 vorgesehen, mittels der die sich bildenden Drahlwindungen
in Drahtzulaufrichtung vorgetrieben werden. 1S
Die derart in horizontaler Richtung beschleunigten vertikalen Drahlwindungen treffen am Ende des
.Führungsmantels 4 mit ihrem unteren Bereich gegen eine Stolperkante 16, kippen dadurch um und bleiben
auf dem kontinuierlich durchlaufenden Förderband 13 in auseinandergezogenen, sich überlappenden
Windungen liegen.
Claims (4)
1. Drehrohrhaspel zum Ablegen von Draht in a5
Form auscinandergezogener Windungen auf eine kontinuierlich durchlaufende Fördereinrichtung,
dessen mit einem konischen Legekopf verbundenes, raumkurvenförmig ausgebildetes Drehrohr an
seinem Austrittsende dem Drahtwindungsbogen angepaßt und von einem ortsfesten Führüngs·1
mantel umgeben ist, dadurch gek drift*
zeichnet, daß der lichte Durchmesser ties
Führungsmäntels (S) im Bereich des Drehrohr* endes (3) gleich dem äußeren maximalen Dfähltyindungsdütehrriesser
1st und daß unmittelbar hinter dem Drehrohrende (3) eine rfiit dem Lege·'
kopf (2) umlaufende Und mit ihm verbundene Rolle (6) mit etwa zylindrischer und zur Führungsmantcloberfläche
(5) etwa paralleler Lauffläche zu diesem hin bewegbar angeordnet ist.
2. Drehrohrhaspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (6) über ein zur
Drehrohrachse radial verschiebbar geführtes Gestänge (9) mit einem Gegengewicht (11) mit einer
Masse verbunden ist, bei der der durch die Anpreßkraft der Rolle (6) erzeugte Reibungswiderstand
an dem Führungsmantel (5) etwas größer als der Reibungswiderstand im Drehrohr (3) ist.
3. Drehrohrhaspel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Rolle
(6) und Gegengewicht (11) einstellbar ist.
4. Drehrohrhaspel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsende des Drchrohrendes
(3) parallel zu seiner Unilaufbahn ausgerichtet und die Rollenachse zur Drehrohrachse
radial schwenkbar angeordnet ist und daß hintei der Rolle (6) eine bereits bekannte, die entstehende
Drahtwindung in Drahtzulaufrichtung treibende Führungswand (15) vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3819982A1 (de) * | 1988-06-11 | 1989-12-14 | Schloemann Siemag Ag | Vorrichtung zum bilden von drahtwindungen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3819982A1 (de) * | 1988-06-11 | 1989-12-14 | Schloemann Siemag Ag | Vorrichtung zum bilden von drahtwindungen |
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