DE180754C - - Google Patents

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DE180754C
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pole
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/40Sparking plugs structurally combined with other devices
    • H01T13/42Sparking plugs structurally combined with other devices with magnetic spark generators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 c. GRUPPE
Firma ROBERT BOSCH in STUTTGART.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1906 ab.
Bei elektromagnetisch bewegten Abreißzündvorrichtungen für Explosionskraftmaschinen ist man vielfach gezwungen, sehr kleine Abmessungen zu wählen, einmal weil die Raumverhältnisse bei. den schneilauf enden Fahrzeugmotoren an und für sich beschränkte sind und weil andererseits die zur Einführung der Abreißzündvorrichtungen in dem Explosionsraum vorgesehenen Gewindelöcher nach der heute allgemein üblichen Kerzenform einen Durchmesser von nur 18 mm besitzen. Diese Verhältnisse bringen es mit sich, daß auf einen möglichst guten Wirkungsgrad des Elektromagneten ein sehr großer Wert zu legen ist, zumal der Widerstand der Elektromagnetwicklung an und für sich schon einen Stromverlust bedingt, welcher die Zündfähigkeit des Funkens bei niedrigen Tourenzahlen beeinträchtigen kann.
Die vorliegende Erfindung zeigt nun eine Anordnung der Pole und des Ankers, welche bei den beschränkten Raumverhältnissen einen verhältnismäßig guten Wirkungsgrad ergeben. Der Anker des Elektromagneten ist hebelartig angeordnet und seine Verlängerung bildet beispielsweise direkt den Abreißhebel. Die Pole des Elektromagneten sind in das Innere der Spule verlegt, während der äußere Kraftlinienweg durch Eisen kurzgeschlossen ist. Die beiden Pole im Innern der Spule sind einander so weit genähert, als dies hinsichtlich der Verluste, welche die Streuung mit sich bringt, zulässig erscheint. Auf diese Weise ist es möglich, daß die Polflächen nahezu ebensolang wie der Anker selbst gewählt werden können, so daß für den Kraftliniendurchgang ein möglichst großer Querschnitt vorhanden ist. Zweckmäßig wird bei dieser Anordnung der Drehpunkt des Ankerhebels auf einer der Polflächen angeordnet, und zwar derart, daß die Berührungsfläche zwischen Anker- und Polflächen auf einem Radius durch den Drehpunkt liegt. Durch diese Anordnung erreicht man für den Eintritt der Kraftlinien von der einen Polfläche in den Anker sehr kleine Wege, so daß man mit verhältnismäßig kleinen Eintrittsquerschnitten auskommt, während die weiter entfernte zweite Polfläche einen um so größeren Übergangsquerschnitt erhalten kann.
In den Figuren sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungsgedankens dargestellt. In Fig. 1 ist mit α der eine Pol, mit b der zweite Pol des Elektromagneten c bezeichnet.' Diese Pole sind im Innern der Spule einander genähert bis auf einen kleinen Abstand. Den Zwischenraum d zwischen den Polen bildet entweder Luft oder irgend ein nicht magnetisches Material. Der Anker e, der sich um den Punkt / dreht, bildet in seiner Verlängerung den Abreißhebel g, welcher die Unterbrechung des Stromes und die Funkenerzeugung bewirkt. In Fig. 2 und 3 sind ähnliche Ausführungsformen dargestellt, jedoch mit dem Unterschied, daß die Polflächen gewölbt ausgeführt sind, um eine größere Oberfläche
für den Durchgang der Kraftlinien zu erzielen. Derselbe Erfolg wird in Fig. 4 und 5 dadurch erreicht, daß die einander gegenüberstehenden Polflächen in irgend einer Form gezahnt sind.
Die Unterfiguren la, 2a usw. zeigen jeweils den Querschnitt der Anker- und Polflächen. Die Wirkungsweise der Anordnung ist aus den Figuren ohne weiteres ersichtlich.

Claims (2)

  1. Patent-A N Sprüche:
    i. Anordnung der Pole und des Ankers bei elektromagnetisch bewegten Abreißzündvorrichtungen für Explosionskraftmaschinen , dadurch gekennzeichnet, daß die unbeweglichen Pole (a, b) des außen magnetisch kurzgeschlossenen Elektromagneten (c) im Innern der Spule bis auf einen kleinen Abstand (d) einander genähert sind und daß der hebelartige Anker (e) als Kraftlinienleitstück zwischen
    den die ganze Länge des Ankers einnehmenden Polflächen angeordnet ist, wobei zweckmäßig die Drehachse des Ankerhebels auf einer der Polflächen, und zwar in der Berührungsebene zwischen Polfläche und Anker angeordnet wird, zum Zweck, zwischen Anker- und Polflächen ein möglichst starkes Feld bei möglichst großem Eintrittsquerschnitt der Kraftlinien zu erhalten.
  2. 2. Anordnung der Pole und des Ankers bei elektromagnetisch bewegten Abreißzündvorrichtungen für Explosionskraftmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberstehenden Anker- bezw. Polflächen in irgendwelcher Form gezahnt sind, zum Zweck, bei gleichbleibendem Weg des Ankerhebels einen kleineren Kraftlinienweg und einen größeren Eintrittsquerschnitt zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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