DE1805723A1 - Verfahren zur Herstellung von Seife - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Seife

Info

Publication number
DE1805723A1
DE1805723A1 DE19681805723 DE1805723A DE1805723A1 DE 1805723 A1 DE1805723 A1 DE 1805723A1 DE 19681805723 DE19681805723 DE 19681805723 DE 1805723 A DE1805723 A DE 1805723A DE 1805723 A1 DE1805723 A1 DE 1805723A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soap
steam
pressure
temperature
sodium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681805723
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Eugie Abner
Fanning Robert Joseph
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ethyl Corp
Original Assignee
Ethyl Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ethyl Corp filed Critical Ethyl Corp
Publication of DE1805723A1 publication Critical patent/DE1805723A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor
    • C11D13/02Boiling soap; Refining

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • "verfahren zur Herstellung von Seife" Diese Erfindung fällt in das Gebiet der Seifenherstellung, nämlich von Alkali- oder Alkalimetallverbindungen von FettsOuren mit von 6 bis ungefähr 30 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 8 bis 20 Kohlenstoffatomen. Die Erfindung ist besonders brauchbar zur Heratellung von Seifen aus synthetischen Alkoholen der entsprechenden Anzahl der Kohlenstoffatome, wie sie durch die Oxydation von Aluminiumalkylverbindlffllgen und nachfolgender Hydrolyse derselben hergestellt werden. Im besonderen ist die Erfindung brauchbar zur Herstellung von Seifen worin die Alkohole mit einem Alkalimetallhydroxid, besonders Natriumhydroxid, unter Bildung von Metallaalzen von Säuren entsprechend den Alkoholen umgesetzt werden.
  • Die durch das l'kaustisohe Scimelz-Verfahren oder die Reaktion eines Ätzalkalimittels mit Alkoholen hergestellten Seifen sind wasserfreie Seifen mit hohem Schmelzpunkt, Das Produkt wird in dem geschmolzenen Zustand erhalten, ist aber ziemlich schwierig zu handhaben und weiterzuverarbeiten. Im besonderen wurde gefunden, daß - obgleich dasselbe Material, das mäßige Mengen Wasser enthält, einen niederen Schmelzpunkt hat und leicht zu handhaben ist und insoweit ähnlichen Seifen, die aus natürlich vorkommenden Betten hergestelit werden, entspricht, es nichtsdestoweniger ziemlich schwierig ist, Wasser in die wasserfreie Seife zur Erreichung leichterer Handhabung einzuführen.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden ein kaustisches Material, vorzugsweise Natriumhydroxid, und ein Alkohol oder Gemische desselben bei erhöhten Temperaturen und unter Rühren umgesetzt, wodurch ein geschmolzenes Gemisch von Alkalimetallsalzen der den Alkoholen entsprechenden Säuren gebildet wird. Danach wird unter die Oberfläche des geschmolzenen Gemischs der wasuerfreien Seife gesättigter Dampf unter fortwährendem Rühren eingeftihrt und der Druck während der Daepfeiniuhrueg bei ungefähr 200 (15,1 kg/cm2) 2 2 bis 500 paig (36,2 kg/cm ), (vorzugsweise 250 (18,6 kg/cm ) bis 400 psig (29,1 kg/cm2)) und im wesentlichen unter dem Dampfdruck von Wasser bei den Arbeitstemperaturen gehalten, die bei ungefähr 200 bis 3500C, (vorzugsweise ungefähr 225 bis 300°C) liegen. Die Dampfeinführung wird fortgesetzt bis die Seife einen Wassergehalt von ungefähr bis zu 30 Gew.%, besonders 20 bis 30 Ges.%, hat. Das so gebildete Produkt wird leicht entleert und hat einen verhältnismässig niederen Schmelzpunkt.
  • Die Einzelheiten der Erfindung sind den Zeichnungen und den Beispielen zu entnehmen. Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen zeigen die Figur 1 bis 5 graphische Darstellungen der Eigenschaften typischer Materialien der vorliegenden Erfindung zum Teil nach veröffentlichten Angaben und zum Teil nach neu abgeleiteten Zahlen, wobei Figur 1 eine graphische Darstellung der Eigenschaften einer typischen reinen Seife nach veröffentlichten Angaben ist.
  • Figur 2 zeigt die Dampfdruckeigenschaften fUr Seifen bei verschiedenen Konzentrationen.
  • Fig. 3 Dampfdruckangaben für Seifen bei verschiedenen Temperaturen, Fig. 4 ein typisches Temperatur-Druck-Zeit-Diagramm für die Seifenhydratisierung von wasserfreier Seife zur Seife mit ungefähr 30 ffi Wassergehalt, und Fig. 5 eine graphische Darstellung der Hydratisierungageschwindigkeit bei der Hydratisierung nach Sigo 4.
  • Wie vorausgehend festgestellt, ist die kritische Stufe der Erfindung das Beibehalten der wasserfreien Seife im geschmolzenen Zustand nach ihrer Herstellung und dann das fortschreitende Einführen von Dampf. Die Dampfzugabe zur Bewirkung der Wasseraufnahme kann bei im wesentlichen konstanten Druckbedingungen während der gesamten Aufnahmezeitdauer stattfinden, obgleich eine Änderung des Drucks neben einer Temperatursenkung wünschenswert ist. Die Temperatur wird über dem Schmelzpunkt des Systems während der jeweiligen Zeit gehalten. Die Hydratisierungsgeschwindigkeit verläuft ziemlich hoch und benötigt typischerweise nur 15 bis 20 Minuten bei diskontinuierlichen Arbeitsverfahren.
  • Die Eigenschaften der Seifensysteme werden durch die nachfolgenden Zeichnungen erläutert.
  • Die Fig. 1 ist ein binäres Phasendiagramm für eine typische reine Seife, Natriumlaurat, nach Soap, Band 1, Davidson und Better, Intersoience, New York, 1953, Seite 74. In die Ausgangszeichnung wurden Kurven aufgenommen, welche die Konzentrations-Temperatur-Verhältnisse zeigen, wie sie bei verschiedenen typischen Seifengemisohen (Beispiel 1) bei typischen Drücken, 250 (18,6 kg/cm2), 300 (22,1 kg/cm2) und 350 psig (25,6 kg/cm²) gemessen wurden. Andere Seifen (Myristat, Palmitat, Stearat usw.), rein und in Gemischen, verhalten sich im allgemeinen hierzu im Hinblick auf die zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung wichtigen Eigenschaften ähnlich oder wenigstens im allgemeinen vorhersagbar.
  • Die angegebenen Zahlen zeigen, daß es notwendig ist, für die Hydratisierung von im wesentlichen wasserfreier Seife von einem flüssigen Ein-Phasen-Zustand in dem isotropen Bereich (100 % Seifenlinie) auszugehen. Das bedeutet ungefähr 3000C bei Gemiechen wie solchen von Beispiel 1, jedoch ist die Temperatur sogar höher bei reinem Natriumlaurat oder bei Seifen und Seifengemischen mit kürzerer organischer Kettenlänge wie Natriumhexanoat. Andererseits liegt der isotrope Bereich bei bestimmten Seifen wie Natriumeicosanat, Natriumeicosenat oder Kaliumlaurat niederer. Bestimmte Gemische, wie die Laurate, Palmitate und Stearate von Calcium, Magnesium und Kalium, können Eigenschaften des isotropen Bereiches bei sogar geringeren eutektischen" Temperaturen, wie 1500C, aufweisen. Zusätzlich wurde beobachtet, daß, wo ein bedeutender Teil der Fettsäurereste ungesättigt oder verzweigt oder beides vorhanden sind, die Schmelzpunkte im allgemeinen vorhersagbar niederer liegen als bei Seifen, wo die Fettsäurereste insgesamt normal" sind.
  • Zu typischen Seifenverbindungen, die einzeln oder in Kombination nach den Lehren der vorliegenden Erfindung brauchbar sind, gehören Natriumformiat, Natriumacetat, Natriumhexanoat, Natriumoctanoat, Natriumdecanoat, Natriumhendecanoat, Dodecanoat, Natriumtridecanoat, Natriumtetradecanoat, Natriumpentadecanoat, Natriumhexadecanoat, Natriumheptadecanoat, Natriumoctadecanoat, Natriumeicosanoat, Natriumdocosanoat, Natriumtetracoasanoat, Natriumhexacoasanoat, Natriumoctacosanoat und Natriumtriacontanoat.
  • Zu anderen Seifenverbindungen gehören Verbindungen mit den vorausgehenden Verbindungen als Hauptkohlenstoffkette mit Nebenketten, die sowohl hinsichtlich dem Ort als auch der Länge der Nebenketten unterschiedlich sind, wie Natriumalphamethyldodecanoat, Natriumbetaäthylhendecanoat, Natriumgammamethyltetradecanoat.
  • Zu anderen Seifenverbindungen gehören Natriumoleat, Natriumlinoleat, Natriumlinolenoat und ähnliche mono- und mehrfachungeeättigte Seifen der vorausgehenden organischen Strukturen unterschiedlicher Anzahl der Kohlenstoffatome pro Molekül.
  • Andere typische Arten von Verbindungen sind für Magnesium (Alkylcyclohexylalkanoate), Kalium (Alkylcyclohexylalkenoate), Lithium (Alkylphenylalkanoate), Calcium (Alkylphenylalkencate). Spezifische typische Zubereitungen sind Natrium (4-hexylcyclohexyl)-acetat, Natrium(3-hexylcyclohexyl)-acetat, Natrium(2-hexylcyclohexyl)-acetat, Natrium(para-butyl-4-phenyl)-butanoat und Natrium(metabutyl-6-phenyl)-3,4-heptenoat.
  • Bei einem weiteren Vergleich der verschiedenen Zahlen ist zu ersehen, daß der anfangs vorhandene Druck des Systems, sowie Dampf fortschreitend zur Erhöhung des Wassergehalts zugegeben wird, schnell von dem isotropen wasserfreien (100 % Seifen-) Bereich, der im wesentlichen keinen Dampfdruck hat, ausgehend, ansteigt, daß es aber bei mäßigen Drücken in der Größenordnung von 200 (15,1 kg/cm2) bis 500 psig (36,2 kg/cm2), oder vorzugsweise 250 (18,6 kg/cm2) bis 400 psig (29,1 kg/cm2), insbesondere 225 (16,8 kg/cm2), 925 (23,9 kg/cm²) und 425 peig (30,9 kg/cm²), möglich ist, in dem isotropen Bereich zu bleiben, während viel oder der gesamte Dampf zugegeben wird, wobei man einen Vbergang von der "isotropen" zur "neat"-Ssife*), weiterhin als reinen Seife *) "neat"-Seife ist eine meist aus natürlichem Ausgangsmaterial erhaltene Seife mit 20-30 asw. Wassergehalt.
  • bezeichnet, erhält, wo Art und Ausmaß der ttZwei-Phasent-Systeme geringe Bedeutung haben.
  • Bei der praktischen Durchführung ist es in vielen Bällen sehr wünschenswert einem Verarbeitungsablauf zu folgen, wobei man mit einer wasserfreien oder nahezu wasserfreien Seife in der isotropen Phase (etwas über dem Schmelzpunkt) beginnt, anfangs Dampf isotherm zunehmend in die Masse einperlt, bis ein gewählter Druck erreicht ist und dann einen im wesentlichen einheitlichen Druck unter Abstimmung der Temperatur und des Wassergehalts beibehält, um annähernd einen gewählten Druck beizubehalten, bis der gewünschte Wassergehalt (typischerweise 30 «0) reine Seife erhalten wird. Danach wird dieses flüssige reine Seifengemisch ohne die Notwendigkeit weiterer Zugabe oder AuSnahme von Wasser oder Dampf gekühlt, wobei die Fluidität bis zu einer Temperatur von ungefähr 100°C beibehalten wird, Obgleich gewöhnlich etwas höhere Drücke verwendet werden, hat es sich jedoch in manchen Fällen als günstig erwiesen, im wesentlichen die gesamte Dampfzugabe bei der Seife in der isotropen Phase zu bewirken. Um aus praktischen Gesichtspunkten jedoch die Steuerung zu erleichtern, wird die Xnderung der Dampfzugabe zur Beibehaltung eines ausgewählten konstanten Drucks von dem Anfangsdampfzuführungsdruck, der durch den für den verwendeten Kessel möglichen maximalen Druck bestimmt wird, zusammen mit einer vorgesehenen Kühlgesohwindigkeit bevorzugt.
  • Die Dampfdruckcharakteristika der typischen Seife von Beispiel 1 (Fig. 2) zeigen, daß in dem Maße, wie der Wassergehalt über ungefähr 25 X erhöht wird, der Dampfdruck der isotropen Phase schnell auf den gesättigten Wasserdampfdruck ansteigt. Man sucht daher weiter aus wirtschaftlichen Uberlegungen den Übergang von der isotropen Phase zur reinen Seifenphase bei einem Wassergehalt von ungefähr 15 bis 20 ffi entsprechend den Drücken von ungefähr 200 (15,1 kg/cm2) bis 500 psig (36,2 kg/cm2) bei Materialien, wie solchen von Beispiel 1, zu bewirken, wobei optimale Druckbedingungen für andere Materialien in gewissem Ausmaß von der Anzahl und den Arten der Bindung der Kohlenstoffatome in den Fettsäureresten und von den verwendeten Kationen, wie vorausgehend erläutert, abhängig sind.
  • Fig. 2 zeigt verschiedene typische Kurven von Druck-Demperatur-Verhältnissen von Seifen der typischen Zusammensetzung des Beispiels 1 bei verschiedenem Prozentsatz des Wassergehalts. Die Daten erläutern sich selbst, wobei angenommen wird, daß der abgeflachte Verlauf der 9,5 %-Wassergehaltskurve dem zuzuschreiben ist, daß Vorteile eintreten, wenn man einen bedeutenden Teil der Dampfzugabe in der Zeit bewirkt, in der die Seife in der isotropen Phase ist, selbst wenn dies Drücke im Bereich von 350 (25,6 kg/cm²) bis 400 psig (29,1 kg/cm2) benötigt.
  • Fig. 3 ist eine graphische Darstellung der bei Pigo 2 verwendeten Angaben, wobei der Druck als Funktion des Wassergehalts bei verschiedenen Temperaturen angegeben wird0 Fig. 4 ist eine nützliche Darstellung des Ablaufs einer typischen Hydratisierung von wasserfreier Seife bis zur reinen Seife von 30 X Wassergehalt im VerlauS von 23 Minuten. Anfangs befand sich die wasserfreie Seife auf einer Temperatur von ungefähr 33OOC und einem Dampfdruck von praktisch 0. In den ersten 11/2 Minuten der Dampfzugabe stieg der Druck auf einen vorgesehenen typischen Druck von 250 psig (18,6 kg/cm2).
  • Danach wurde die Dampfzugabe fortschreitend und unter konstantem Druck so fortgesetzt, wie die Temperatur gesenkt wurde. Die Wassergehalte von 10 %, 20 und 30 wurden nicht durch direkte Analyse festgestellt, sondern sie wurden aus den Werten der Diagramme für Zusammensetzungen Druck-Temperatur der Fig. 2 und 3 entnommen. Die Ergebnisse der Hydratisierung waren gut, jedoch scheint sich aus diesen und anderen Angaben zu ergeben, daß das optimale großtechnische Verfahren mit maximaler Hydratisierungsgeschwindigkeit bei den hier in Betracht kommenden Gemischen vorzugsweise bei etwas höherem Druck, typischerweise 300 (22,1 kg/cm²) bis 400 psig (29,1 kg/cm2), erreicht wird0 Fig. 5 ist eine graphische Darstellung mit ausgeglichenen Durchschnittswerten der Zahlenangaben aus Fig. 4, um die Waseerabsorptionsgeechwindigkeit als Funktion der Wasser konzentration bei einer 250 psig (18,6 kg/cm2)-Hydratisierung aufzuzeigen. Die Ergebnisse sind ähnlich bei anderen Drücken innerhalb der oben angegebenen Bereiche. Ein Vergleich zeigt, daß die 10 -Hydratisierung zwischen den Punkten der 20 zeigen und 30 %igen Hydratisierung ungefähr 4 Minuten benötigt im Gegensatz zu den meist 12 Minuten, die für die Anfangs-10 Sige-Hydratisierung erforderlich sind. Man beobachtet daher bei einer genau konstanten Druckzuführung eine höhere Geschwindigkeit in der rein Seifen"- gegenüber der isotropen Region.
  • Beispiel 1 250 g Mittelechnitt-normaler Alkohol (67 % (Gewicht) 012H250H, 26 * 014H290H, 7 % C16H330H (Durchschnitts-Mol.-Gewicht 196,2). Analyse (-OH, Gew.%) 8,67) wurden mit 51 g Natriumhydroxid bei 310 bis 340°C und bei einem Druck von 400 psig (29,1 kg/cm2) in einem 1 Liter-, zur Wärmezuführung ummantelten AutokLaven, der ein Rührwerk mit mäßiger Geechwindigkeit enthielt, umgesetzt, bis die Bildung von Wasserstoff nach ungefähr Y2 Std. aufhörte. Man ließ den Druck langsam ab, bis das Syetem atmosphärischen Druck erreichte. Die Seife wurde in einem geschmolzenen Zustand beibehalten. Dann wurde Dampf in die geschmolzene Seife zur Entfernung von Paraffinen und anderen flüchtigen Materialien, die von den Abgasen gesammelt wurden, eingeperlt. Dieeee Strippen wurde ungefähr 15 Minuten fortgesetzt, wobei während dieser Zeit die Seife im geschmolzenen Zustand gehalten wurde und das Rührwerk lief.
  • Das System wurde erneut geschlossen, und bei der noch geschmolzenen Reaktionsmasse (bei ungefähr 530°C) und unter fortwährendem Rühren wurde gesättigter Dampf in die Seifenmasse eingeperlt von einer Quelle, die aus einem zweiten erhitzten Autoklav bestand, der genug Wasser enthielt, um einen ungefähr 30 %gen Endfeuchtigkeitsgehalt der Gesamtseifenmasse zu erhalten. Der Anfangs dampfdruck in dem zweiten Druckkessel betrug ungefähr 300 psig (22,1 kg/cm2). Die Dampf zuführung erfolgte kontinuierlich und durch eine eingetauchte Röhre mit geringem'Durchmesse, die zum Boden der Seifenmasse reichte. Der Druck des Seifensystems stieg in ungefähr 1 Y2 Minuten auf ungefähr 250 psig (18,6 kg/cm2).
  • Danach wurde die Wärmezuführung zu dem ersten Autoklaven unterbrochen, und man ließ den Autoklaven und seinen Inhalt allmählich durch Wärmeverlust auf Zimmertemperatur während dem Rest der Dampfzugabe abkühlen, Wenn das Seifengemisch in dem ersten Druckkessel eine Temperatur von 2070C bei einem Dampfdruck von 205 psig (15,4 kg/om2) (ungefähr 15 Minuten nach Dampfzugabe) erreicht hatte, wurde das Dampfventil geschlossen, und man ließ das Gemisch auf Zimmertemperatur ohne weitere Dampfzugabe abkühlen. Mit dem Rühren wurde bei einer Temperatur von 1679C aufgehört.
  • Der Dructkessel wurde geöffnet und das Gemisch geprüft und eine Probe entnommen. Obgleich das Gemisch bei Zimmertemperatur fest war, war es offensichtlich, daß das Gemisch bis zu 16700 flüssig war, weil es zur Füllung des Bodens des Druckkessels einheitlich nach Aufhören des Rührens zusammengelaufen war. Das Gemisch war einheitlich und bestand aus einer einzigen Phase. Die Feuchtigkeitsanalyse zeigte 26,8 (Gew.) Wasser im Gemisch.
  • Der bei der Reaktion verwendete Alkohol wird weiter dadurch gekennzeichnet, daß er ungefähr 95 ß normale organische Reste und 5 % verzweigte gesättigte Moleküle enthält.
  • Das Verfahren dieses Beispiels wurde nicht mit konstantem Druck durchgeführt, sondern mit abfallendem Druck, wobei ein hoher Prozentsatz Wasser während der isotropen Phase zugesetzt wurde, der eine nahezu konstante Abnahme des Wasserzusatzes in die und in der reinen Seifenphase folgte.
  • Beispiel 2 Eine hydratisierte Seife wurde wie in Beispiel 1 hergestellt, ausgenommen daß der Druck in dem ersten Druckbehälter manuell bei einer konstanten Höhe gesteuert wurde, wobei man die Dampfzuführung so einschränkte, daß der Druck im Druckkessel 240 peig (17,8 kg/cm2) nicht überstieg. Der Druck wurde abgelassen, wenn die Temperatur auf 1000C abgefallen war. Das Druckgefäß wurde geöffnet. Die Masse in dem Autoklaven war dann klar und viskos, zeigte aber leichte Schaumbildung, wie sie in ähnlicher Weise durch zurückbleibende Kompressionsverminderung bewirkt wird. Man ließ die hydratisierte Seife auf Zimmertemperatur abkühlen, und sie hatte dann das gleiche Aussehen wie die hydratisierte Seife von Beispiel 1. Die Seife wurde nicht hinsichtlich des Wassergehalts analysiert, aber die Anteile waren so eingestellt worden, daß ein Produkt mit einem Wassergehalt von ungefähr 30 ffi hergestellt wurde.
  • Dieses Beispiel beschreibt die Hydratisierung bei einem konstanten Drucke Beispiel 3 Beispiel 2 wurde wiederholt, wobei der konstante Druck bei 250 psig (18,6 kg/cm2) gehalten wurde. Eine graphische Darstellung der Demperatur-Zeit-Verhältnisse ist in Sigo 4 aufgezeigt. Der Wassergehalt ist den Druck-Temperatur-Verhultnissen der Angaben von Figuren 2 und 3 zu entnehmen. Die Zahlenangaben wurden zur Herstellung von. Fig. 5 verwendet, einer graphischen Darstellung von Wassergehalt gegenüber Zeit, wodurch eine ziemlich langsame Geschwindigkeit der Anfangswasseraufnahme aufgezeigt wird.
  • Beispiele 4 bis 17 Die Beispiele 1 bis 3 wurden mit wasserfreien geschmolzenen Seifen wiederholt, wobei diese durch Umsetzen der nachfolgenden Alkohole mit kaustischen Materialien erhalten wurden.
  • Bevorzugtes kaustisches Mittel ist Natriumhydroxid in stöchiometrischer Menge, ausgenommen, daß dies anders angegeben ist.
  • Es wurden voraussagbare Ergebnisse nach den Beispielen 1 bis 3 erhalten.
  • Die Alkoholanalysen erfolgten durch Bestimmung der Zusammensetzung mittels Dampfphasenchromatographie. "Normal" ist bis zu ungefähr 5 ß verzweigt.
  • Beispiel 4 "Normales" Alkoholgemisch; 5 % (Gewicht) C6H13OH, 50 % C8H170H, 45 % C10H210H. Durchschnittsmolekulargewicht 139,4.
  • Analyse (-OH Gew.%) 12,2.
  • Beispiel 5 Normales Alkoholgemisch; 70 s (Gewicht) C12H250H, 21 * C14H290Ht 9 % C16H330H. Durchschnittsmolekulargewicht 195,8.
  • Analyse (-OH Gew.%) 8,68.
  • Beispiel 6 "Normales" Alkoholgemischg 85 s (Gewicht) C14H290H, 15 % Cr6H330H. Durchschnittsmolekulargewicht 218k2. Analyse (-OH Gew.%) 7,79.
  • Beispiel 7 "Normales" Alkoholgemisch; 55 % (Gewicht) C16H330H, 45 C18H370H. Durchschnittsmolekulargewicht 254,3. Analyse (-OH Gew.%) 6,69.
  • Beispiel 8 Gemischte Alkohole und Kohlenwasserstoffe (gesättigt) mit von 14 bis 34 Kohlenstoffatomen pro Molekül, 39,3 % (Gewicht) Paraffine, 26,4 % verzweigte Alkohole, 34,3 % normale Alkohole. Durchschnittsmolekulargewicht (gesamt)- 555,6 e Analyse (-OH Gesamt-Gew.%) 3,06. Durchschnittsmolekulargewicht (Alkohol allein) 3,37. Analyse (-OH Gew.% nur des Alkoholteils) 5,04. Das- Dampfstrippen -der geschmolzenen-Seife nach der Reaktion mit dem kaustischen Mittel entfernt im wesentlichen die gesamten Nicht-Seifen-Materialien.
  • Beispiel 9 "Normales" Alkoholgemisch 13 % (Gewicht) -C12H25QH,- 37 ffi C14H290H, 34 % C16H330H, 16 % C18H37OH. Durchschnittsmolekulargewicht 226,3. Analyse (-OH Gew.%) 7,51.
  • Beispiel 10 "Normales" Alkoholgemisch; 13 % (Gewicht) C12H250H, 5 % C14H290H, 46 ffi C16H330Hs 36 % C18H370H. Durchschnittsmolekulargewicht 240,4. Analyse (-OH Gew.%) 7-,07.
  • Beispiel 11 Normal-verzweigtes Alkoholgemisch mit von 11 bis 22 Kohlenstoffatomen pro Molekül; 17 « (Gewicht) verzweigte Moleküle, 83 , normale Moleküle. Durchschnittsmolekulargewicht 204,0. Analyse (-OH Gew.%) 8,33. Dieses Gemisch wird selektiv mit einem Ätzalkali umgesetzt (zu den selektiven Bedingungen gehören stöchiometrische Menge des Ätzalkali, bezogen nur auf den Gehalt an normalem Alkohol). Man erhält ein Seifengemisch mit ungefähr 10 % verzweigten Molekülen.
  • Beispiel 12 Beispiel 11 wird als nicht selektive Reaktion wiederholt.
  • (zu den Bedingungen gehören stöchiometrisohe Menge Ätzalkali, bezogen auf den Gesamtalkoholgehalt). Man erhält ein Seifengemisch mit ungefähr 17 % verzweigten Molekülen0 Beispiel 13 Normal-verzweigtes Alkoholgemieoh mit von 7 bis 17 Kohlenstoffatomen pro Molekül; 50 * (Gewicht) verzweigte, 50 % normale Moleküle0 Durchschnittsmolekulargewicht 209,5.
  • Analyse (-OH Gew.%) 8,11. Dieses Gemisch wird selektiv mit einem kaustischen Material wie in Beispiel 11 umgesetzt unter Bildung eines Seifengemisohee mit ungefähr 25 , verzweigten Molekülen.
  • Beispiel 14 Beispiel 13 wird ale nicht selektive Reaktion wie in Beispiel 12 wiederholt. Man erhält ein Seifengemisch mit ungefähr 50 % verzweigten Molekülen.
  • BeisPiel 15 Gemischte geradkettige Alkohole, normal und ungesättigt, entsprechend der nachfolgenden Säureanalyse.
  • Säuren Gew.% C8H15OOH 1,2 C10H19°°H 1,4 Cl 2H2300H 9,4 C1 4H27O0H 6,0 C16H31 OOH 23,2 C18H35OOH (stearinsäure) 13,2 o18H3300H (Oleinsäure) 40,4 C18H100E (Linolsäure) 4,8 C18H29OOH (Linolensäure) 0.4 100,0 Dies ist ein nominal es Gemisch von Alkoholen, das zur Simulierung eines Seifenprodukts verwendet wird, das ungefähr einem 80/20 Talg/Kokosnußöl-Seifengemisch entspricht, das durch Umsetzen mit natürlichen Estermaterialien erhalten wird. Bei der kaustischen Reaktion, die Wasserstoff freigibt, werden die nicht gesättigten Materialien gegen Abbau geschützt, ausgenommen bis zu dem Ausmaß, daß eine selektive Hydrierung erfolgt, die die poly-ungesättigten Materialien <Linol- und Linolensäure) zur mono-ungesättigten (Oleinsäure) umwandelt. Es wird angenommen, daß die Verteilung der entsprechenden Alkohole, Säuren und Seifen dieselbe ist, ausgenommen die Zunahme der Oleinsäureseife infolge der selektiven Hydrierung.
  • Beispiel 16 Beispiel 15 wird mit dem "Talg"-Bestandteil wiederholt, wobei dieser erhalten wurde durch Mischen der entsprechenden Talgfettsäuren der nachfolgenden Zusammensetzung mit normalen Alkoholen, die den Ausgleich bilden. Das Verhältnis bezieht sich auf die Talgsäure, vorausgesetzt, daß sie 80 % des Gesamtgehalts ausmacht.
  • Talgsäuren Gew.% Cl 4H2700H 3 C16H31OOH 27 C18H3500H (Stearinsäure) 16 C16H3300H (Oleinsäure) 48 C18H31OOH (Linolsäure) 5,5 C18H29OOH (Linolensäure) 0,5 100,0 Das verwendete klustische Material wird in stöchiometrischer Menge zum Umsetzen der Alkohole zu Seifen plus stöchiometrischer Menge Neutralisieren der Säuren zu Seifen verwendet.
  • Die Verteilung der Seifenbestandteile ist im wesentlichen die gleiche wie in Beispiel 15, soweit man die Molekulargewichtsfaktoren in Betracht zieht.
  • Beispiel 17 Die Alkoholbestandteile von Beispiel 16 wurden zu Seife umgesetzt und auf annähernd 30 Wassergehalt nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hydratisiert0 Die Ualgsäurebestandteile wurden getrennt mit wässriger NaOH unter Bildung einer Masse mit 30 o/o Wassergehalt neutralisiert. Die beiden sich ergebenden Seifengemische wurden bei ungefähr 125°C gemischt und nach den herkömmlichen Seifenbearbeitungen durch Mahlen, Kneten, Parfümieren, Zugabe von herkömmlichen Hilfsmitteln und Bildung in Stücke überführt.
  • Beispiel 18 Die vorausgehenden Beispiele werden mit anderen Materialien, die andere organische Reste und Metallbestandteile haben, wie in der vorausgehenden Beschreibung erläutert, wiederholt, Das allgemeine Kriterium ist die Hydratisierungsfähigkeit bei einem Druck unter dem gesättigten Dampfdruck des Wassers bei der Temperatur des geschmolzenen Materials. Im allgemeinen nimmt der Schmelzpunkt mit der Zunahme der Anzahl der Kohlenstoffatome pro Molekül, mit zunehmender Verzweigung und mit zunehmender Ungesättigtheit ab. Es sind milde Wasserstoffschutzdruckbedingungen bei den hoch-ungesättigten Materialien erforderlich, um übermäßigen Abbau der Moleküle zu vermeiden. Die hydratisierten Seifen werden weiter in Säcke oder in Pulver mit ungefähr 85 ffi Seifcngehalt verarbeitet.
  • Beispiele 19 bis 22 Vergleich mit anderen Hydratisierungs-Versuchen.
  • Beispiel 19 Beispiel 2 wurde wiederholt, wobei ein überhitzter Dampf mit einem Druck von 120 (9,4 kg/cm2) bis 130 psig (10,1 kg/ cm2) verwendet wurde. Der überhitzte Dampf wurde mittels Durchleiten des "Anlagen"-Dampfes durch ein elektrisch erhitztes Rohr hergestellt. Das genaue Ausmaß der Überhitzung wurde nicht gemessen. Die Überhitzungsbedingung wurde hauptsächlich deshalb vorgesehen, um unbeabsichtigte Überführung von Wassertropfen als vielmehr Dampf zu vermeiden.
  • Die Dampfzugabe wurde eingestellt, wenn die Temperatur des Druckkessels auf 1750C abgefallen war. Nach Abkühlen des Gemisches auf Zimmertemperatur wurde der Druckkessel geöffnet und das Produkt geprüft. Das Gemisch war nicht einheitlich, sondern es wurde gefunden, daß es aus wenigstens zwei miteinander gemischten Phasen bestand. Eine Phase (vermutlich feuchte Kernseife"), von der angenommen wird, daß sie im wesentlichen bei Zimmertemperatur fest wurde, war weich und schlüpfrig. Die andere Phase war härter und flockenähnlich und ähnelt dem Produkt der Beispiele 1 und 2. Es wurde nicht hinsichtlich des Wassergehalts analysiert, jedoch waren die Anteile denen der vorausgehenden Beispiele ähnlich.
  • Beispiel 20 Ein verfestigtes wasserfreies Seifengemisch ähnlich dem, das in den Anfangsphasen der Beispiele 1 und 2 hergestellt wurde, wurde pulverisiert und 40 g zu 160 g Wasser zugegeben und zur Bildung einer 20 Gew.0/oigen Seifenlösung (80 /0 Wasser) gerührt.
  • Diese Lösung wurde in einen Becher gebracht und der Becher in einem Wasserbad zum Kochen erhitzt. Das Wasser wurde von der 20 %igen Lösung verdampft, um eine reine Seife von ungefähr 70 % Seife und 30 Vo Wasser zu erhalten0 Wenn das Volumen der Lösung um ungefähr ein Drittel verringert wurde, änderte sich die Masse zu einer klaren gallertartigen Konsistenz, vermutlich der Mittel-Seifenphase. Durch Fortsetzen des Erhitzens dieser Masse wurde nur eine geringe Volumenverringerung erreicht, jedoch begann die Oberfläche des gallertähnlichen Materials zu trocknen. Weiteres Erhitzen trocknete allein die Oberfläche weiter, ohne irgendeine erkennbare Änderung'der Masse der Mittelseife zu verursachen, so daß anstelle der Herstellung einer homogenen 70 zeigen Lösungsseife ein Zwei-Phasengemisch von nahezu trockener Seife und Mittelseife erreicht wurde.
  • Beispiel 21 Zu Vergleichszwecken wurden 248 g pulverisierte Seife des in Beispiel 19 verwendeten Typs langsam zu 218 g Wasser in einem gerührten 2 l-Kolben zugegeben. Der Kolben wurde von außen erhitzt, so daß die Temperatur von ungcfähr 500C auf nahezu 1000C während der Seifenzugabe anstieg.
  • Es wurde der Versuch geplant, ungefähr 500 g Seife dem Wasser zuzugeben, um eine 70 ziege Seifenlösung herzustellen) unterdessen wurde von 248 g eine solche dicke Emulsion (augenscheinlich eine Luft-in-Seifenlösung-Emulsion) gebildet, daß ein wirkungsvolles biischen beendet werden mußte.
  • Der Versuch wurde demgemäß aufgegeben.
  • Beispiel 22 Zu Vergleichszwecken wurden 350 g pulverisierte Seife, ähnlich der in den Beispielen 19 und 20 verwendeten, in einen 1 l-Druckkessel mit 150 g Wasser bei Zimmertemperatur eingebracht. Ein Vakuum von ungefähr 25 mm Quecksilber wurde über dem Gemisch abgezogen, um die Luft zu entfernen.
  • Der Druckkessel wurde dann geschlossen und unter Rühren auf ungefähr 1000C erhitzt. Man ließ dann den Druckkessel abkühlen.
  • Wenn er auf ungefähr 70°C abgekuhlt war, wurde der Druckkessel geöffnet. Das erhaltene Gemisch war ein sehr steifer Schaum, aber nicht eine flüssige Seifenlösung.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Seifenherstellung durch die Reaktion einer kaustischen Verbindung und Alkoholen, dadurch gekennzeichnet, daß man die wasserfreie Seife der Reaktion des kaustischen Materials und der Alkohole in dem geschmolzenen Zustand beibehält und danach gesättigten Dampf unter Rühren unter die Oberfläche der geschmolzenen Seife einführt und einen Druck bei der Dampfeinführung von ungefähr 15,1 bis 36,2 kg/cm2 (200 bis 500 psig), vorzugsweise 18,6 bis 29,1 kg/cm2 (250 bis 400 psig) und im wesentlichen unterhalb dem Dampfdruck von Wasser bei einer Arbeitstemperatur von ungefähr 200 bis 3500C (vorzugsweise ungefähr 225 bis 3000C) beibehält, wobei die Temperatur zu jedem Zeitpunkt über dem Schmelzpunkt der der Hydratisierung unterworfenen Seifenmasse gehalten und die Dampfeinführung fortgesetzt wird, bis die Seife einen Wassergehalt von ungefähr 20 bis 30 Gew.% hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Schmelze während der Dampfzufuhr ständig gesenkt wird, wobei jedoch der Schmelzzustand beibehalten wird.
3. Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur so gesteuert wird, daß der flUseige Zustand der Masse unter im wesentlichen konstantem Druck während der Dampfzugabe beibehalten wird.
4. Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Seife Natrium enthält und mindestens etwa 90% der Fettsäurereste n-Alkylreste mit 6 bis 30 Kohlenstoffatomen pro Molekül sind.
DE19681805723 1967-10-30 1968-10-28 Verfahren zur Herstellung von Seife Pending DE1805723A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US67880367A 1967-10-30 1967-10-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1805723A1 true DE1805723A1 (de) 1969-05-14

Family

ID=24724347

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681805723 Pending DE1805723A1 (de) 1967-10-30 1968-10-28 Verfahren zur Herstellung von Seife

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1805723A1 (de)
NL (1) NL6815393A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL6815393A (de) 1969-05-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2051766C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Saccharose-Fettsäureestern
DE2546716C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines oberflächenaktiven Produktes
DE2724239C2 (de)
CH441289A (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfonsäuren
DE3881503T2 (de) Verfahren zur herstellung von polyol-fettsaeure-estern.
DE818259C (de) Verfahren zur Herstellung eines Suspensoids von Polytetrafluoraethylen
DE2623927A1 (de) Phytosterin-gemische und verfahren zu deren herstellung
DE2542937C3 (de) Riechstoffabgebender fester Block
DE3214247C2 (de)
DE69806623T2 (de) Verfahren zur herstellung eines fettsäure acyl isethionat salz
DE1443995A1 (de) Verfahren zur Herstellung hellfarbiger kapillaraktiver Ester von Sulfofettsaeuren bzw. derer Salze
DE69020309T2 (de) Verfahren zur Transveresterung von Triglyceriden.
DE1805723A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Seife
DE705527C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalipercarbonaten
EP0576477A1 (de) Verfahren zur herstellung von einfach ungesättigten fettsäuren oder deren derivaten.
DE888696C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkylbleiverbindungen
DE3538751A1 (de) Verfahren zur herstellung von perlglanzdispersionen
DE1206881B (de) Verfahren zur Herstellung von Fettsaeureglycerid-gemischen mit hohem Monoglyceridgehalt
DE2249360A1 (de) Verfahren zur herstellung sulfonierter detergentien
DE2123989A1 (de) Verfahren zur Herstellung von C tief 1bis C tief 10-Alkylestern der Chrysanthemsäure
DE19848548C2 (de) Verfahren zur Aufarbeitung verunreinigter Fettalkohol-Gemische
DE1568777A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Anlagerungsprodukten des AEthylenoxids an Carbonsaeuren
DE281134C (de)
DE640556C (de) Verfahren zur Herstellung von Hydratisierungsprodukten von Olefinen
DE1668775C3 (de) Verfahren zum Stabilisieren von epsilon-Caprolacton