DE17988C - Dampf-Regenerations-Apparat für Zweicylindermascbinen - Google Patents
Dampf-Regenerations-Apparat für ZweicylindermascbinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B25/00—Regulating, controlling or safety means
-
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- F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
- F01B2250/007—Condensing devices for steam engines
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Die vorliegende Einrichtung hat den Zweck, dem aus dem Hochdruckcylinder kommenden
Arbeitsdampf auf seinem Wege zum Niederdruckcylinder Wärme zuzuführen.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 (Längenschnitt), Fig. 2 (Querschnitt nach E-F)
und Fig. 3 (Horizontalschnitt nach C-D) ein Apparat dargestellt, in den bei α der aus dem
kleinen Cylinder kommende Arbeitsdampf eintritt, während er denselben bei b verläfst. Der
Apparat ist folgendermafsen zusammengesetzt: In einem gufseisernen Gehäuse c, welches oben
durch einen Deckel.d abgeschlossen ist, sind die Heizkörper e e . . derartig neben einander
aufgestellt, dafs auf dem Boden des Gehäuses jeder zweite Heizkörper auf den durchgehenden
Rippen///., aufruht, während die zwischenliegenden Heizkörper auf Ansätzen g g g ■ . aufliegen.
An dem Deckel d des Apparats sind durchgehende Rippen in derselben Weise angeordnet,
jedoch stehen die Rippen des Bodens und die des Deckels einander nicht direct
gegenüber, sondern sind versetzt angeordnet..
Durch diese Aufstellung der Heizkörper werden Gassen gebildet, durch welche der aus
dem kleinen Cylinder kommende Dampf in auf- und niedersteigender Richtung den Apparat
durchzieht, wie auf der Zeichnung, Fig. 1, durch Pfeile angedeutet ist.
Die Construction der Heizkörper e e . . bildet einen Haupttheil der vorliegenden Erfindung.
Die Form der Körper ist auf der Zeichnung, entsprechend dem Gehäuse c, eine rechteckige.
Jeder Körper ist aus zwei Platten zusammengesetzt, die am Umfange vermittelst eines Rahmens
an einander genietet sind. Die Platten selbst werden aus mit Beulen versehenen Blechen
hergestellt. Fig. 2 zeigt diese Heizkörper in der Ansicht und Fig. 3 im Horizontalschnitt.
Werden nun die so gebildeten Heizkörper dicht neben einander aufgestellt, so entstehen zwischen
denselben die in Fig. 1 und 3 ersichtlichen Zwischenräume i i. ., in denen der Maschinendampf
circuliren kann.
Die in dem Gehäuse c aufgestellten Heizkörper e e . . werden durch die Platten r r . .
und die Keile jj.. fest an einander geprefst, wodurch eine Ausbauchung der Heizkörper unmöglich
gemacht wird, da ein Heizkörper sich gegen den anderen stützt. Die Heizkörper sind
aufserdem noch mit Oesen 11 versehen, vermittelst welcher, nach Entfernung des Deckels d,
Abschraubung der Rohre m und. o, sowie Lösung der Keile s s s . ., ein leichtes Herausnehmen der
einzelnen Körper ermöglicht wird.
Das Heizmittel für die Heizkörper wird diesen durch das Rohr m zugeführt, und die Röhrchen
11 η . . bewirken die Vertheilung in die
einzelnen Heizkörper. In analoger Weise werden durch das Rohr ο die Condensationsproducte
des Heizmittels bezw. das Heizmittel selbst, wenn mittelst heifsen Wassers erhitzt wird, nachdem
es seine Wärme an den den Apparat durchströmenden Arbeitsdampf abgegeben hat, continuirlich ab- und der Speisepumpe zugeführt.
Der Boden des Apparats ist geneigt (s. Fig. 2), so dafs das sich in demselben bildende Condensationswasser
in das Rohr / fliefst. Das Rohr / schliefst sich an die Fortsetzung des
Rohres ο an, so dafs also das sämmtliche Condensationswasser der Speisepumpe zugeführt
wird.
Der Apparat wird durch eiserne Ringe q q fest zusammengehalten und ist im übrigen durch
eine Ummantelung von Wärme schlecht leitenden Stoffen gegen Abkühlung von aufsen geschützt.
In das Innere der Heizkörper e e . . wird nun als Heizmittel
1. directer Kesseldampf oder
2. überhitzter Kesseldampf oder
3. heifses Wasser
eingeleitet.
eingeleitet.
Der in Fig. 6 gezeichnete Kessel zeigt, in welcher Weise dies ausgeführt werden kann.
Durch das Rohr h kann den Heizkörpern e e . . directer Kesseldampf zugeführt werden. Soll
überhitzter Dampf angewendet werden, entnimmt · man denselben aus dem Dampfüberhitzer
k, der aus einem in dem Kesselzug aufgestellten Röhrensystem besteht. Will man
durch die Heizkörper e e . . heifses Wasser leiten, so kann dieses aus der in den Kesselzug gelegten
Heizschlange / genommen werden. Im vorliegenden Fall ist dieselbe hinter die Feuerbrücke
in das Feuerrohr gelegt worden; bei Ix
tritt das kalte Wasser in die Heizschlange ein, während das heifse Wasser bei /2 aus derselben
austritt und den Heizkörpern des Apparats zugeführt wird.
Fig. 4 und 5 zeigen eine besondere Anordnung des vorstehend beschriebenen Apparats
zwischen den beiden Cylindern einer Compoundmaschine, bei welcher die beiden Dampfcylinder
und der Apparat in einem gemeinschaftlichen, allseitig geschlossenen Gehäuse liegen, also von
dem aus dem Hochdruckcylinder austretenden Dampf umspült und so gegen Wärmeausstrahlung
geschützt werden.
Der aus dem kleinen Cylinder A kommende Arbeitsdampf tritt aus dem Ausströmkanal u
in den Raum, welcher den Cylinder umgiebt, geht bei υ in den Apparat C1 verläfst denselben
bei w und gelangt in den den Niederdruckcylinder B umgebenden Raum. Der Schieberkasten
dieses Cylinders ist offen, so dafs der Dampf zu dem Vertheilungsschieber freien Zutritt
hat. Durch den Ausströmkanal χ entweicht der verbrauchte Dampf in das Rohr y. Um
das ganze System gegen Abkühlung nach aufsen zu schützen, ist das Gehäuse noch mit einer
Decke von schlecht wärmeleitendem Material umkleidet.
Da der Apparat ein selbstständiger, von der Dampfmaschine unabhängiger ist, so kann er
auch für andere Zwecke benutzt werden, z. B. als Heizkörper für Verdampf- und Kochapparate,
als Heizelement für Dampf-, Heifs- und Warmwasserheizung etc., sowie überhaupt als Erhitzungsapparat
für Flüssigkeiten, Luft und Gase.
Claims (2)
1. Die Herstellung des Heizkörpers e aus mit Beulen versehenen Platten.
2. Die Anordnung der Dampfcylinder und des Regenerationsapparats in einem gemeinschaftlichen
Gehäuse derartig, dafs der aus dem Hochdruckcylinder kommende Arbeitsdampf eine Dampfmantelung für beide Cylinder
und deren Schieberkasten bildet.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17988C true DE17988C (de) |
Family
ID=294894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17988D Active DE17988C (de) | Dampf-Regenerations-Apparat für Zweicylindermascbinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17988C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3487352A (en) * | 1967-05-18 | 1969-12-30 | Jury Sergeevich Putyato | Plug-type connection |
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|---|---|---|---|---|
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