DE1797040C - Aufhängung für eine Operationsleuchte - Google Patents
Aufhängung für eine OperationsleuchteInfo
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Description
F i g. 1 eme schematische Ansicht der Aufhängung Brückenschaltung. Die Brückenschaltung ist dadurch
einer Operationsleuchte und elektrisch nicht mehr abgeglichen und die in der Meu-
Fig. 2 einen Teilausschnitt der Aufhängung einer diagonale entstehende geringe Spannung wird im
Operationsleuchte gemäß Fig. 1 ebenfalls in sehe- Verstärker32 erheblich verstärkt und dem Meumatischer
Darstellung mit einem eingezeichneten 5 motor 36 über Leitungen 40 zugeführt,
Blockschaltbild der für die Vertikalstellung der Ope- Der Stellmotor 46 beginnt zu arbeiten und bewegt
rationsleuchte vorgesehenen elektischen Bauteile das Innenteil 50 des Vertikalannes 18 so lange hoen,
nach zwei verschiedenen Lösungswegen. als von der Brückenschaltung eme Regelspannung
Ein Horizontalarm 14 einer Operatioasleuchte 10 geliefert wird.
ist in bekannter Weise unterhalb der Decke an einem io Beim Ausüben einer Zugkraft auf den Cmltbugei
Drehgelenk 12 mit senkrechter Achse aufgehängt. 48 bewirkt die Vertikalkomponente der eingeleiteten
Das Drehgelenk 12, der Horizontalarm 14 sowie ein Stellkraft42 eine Dehnung der Dehnungsmeßstreifen
Vertikalarm 18 und eine Leuchtengabel 24 sind hohl in der Druckmeßdose 56 und eme Widerstandsernoausgebildet
und nehmen die elektrischen Zuleitungen hung in einem der beiden Zweige der Bruckenschaifür
einen Leuchtenkörper 26 einer Steuervorrichtung 15 tung, so daß die in der Meßdiagonale entstehende
30, einen Verstärker 32 und einen S'sllmotor 36 auf. Spannung umgekehrte Vorzeichen wie im halle einer
Der Horizontalarm 14 ist mit einer Teleskopvor- Stauchung der Dehnungsmeßstreifen aufweist. JJas
richtung 16 ausgerüstet, die auf einwirkende horizon- verstärkte Signal kehrt die Bewegungsrichtung oes
tale Kraftkomponenten anspricht und die Horizontal- Stellmotors 36 und des Getriebes 20 im Vergleich zu
verschiebung des Leuchtenkörpers 26 ermöglicht. ao dem voranstehend beschriebenen BewegungsaDiaui
An den Horizontalarm 14 schließt der Vertikalarm um und führt eine Abwärtsbewegung des Leucnten-18
mit einem nicht dargestellten Drehgelenk an, das körpers 26 herbei.
Drehungen um die Vertikalachse des Armes 18 In Fig. 1 ist mit fest ausgezogenen Linien die
zuläßt. höchste und mit den gestrichelten Linien die tiefste
Für die Verstellung der Leuchtenaufhängung längs 25 Stellung des Innenteils 50 des Vertikalarmes 18 eindem
Vertikalarm 18 ist bei einer elektromotorischen gezeichnet. Die Vertikalkomponente der angreiten-Verstellung
der Stellmotor 36 vorgesehen, dessen den Stellkraft 42 wird vorteilhafterweise erst ab einer
Stellsignale — wie später noch beschrieben wird — bestimmten Größe wirksam, wodurch eine Versteivon
der Vertikalkomponente einer Stellkraft 42 aus- lung des Leuchtenkörpers 26, verursacht durch ungelöst
werden. 30 beabsichtigtes leichtes Berühren des Gnffbugels 4»,
Im Inneren des Vertikalarmes 18 ist ein Getriebe vermieden wird.
20 angeordnet, das die Höhenverstellung und das In einer weiteren Ausführungsform (in der z.eicn-
sofortige Stellstehen der Aufhängung in jeder ge- nung nicht dargestellt) erfolgt die Verstellung des
wünschten Stellung des Einstellbereiches ohne Nach- Vertikalarmes 18 pneumatisch oder hydraulisch,
schwingen ermöglicht. 35 Die aus der Verstimmung der Brückenschaltung
Im Inneren des Vertikalarmes 18 ist am unteren dabei resultierende, in der Meßdiagonale ap-Ende
eine zur Steuervorrichtung 30 gehörende Druck- genommene Spannung betätigt ein Mehrwegeventu,
meßdose 56 mit Dehnungsmeßstreifen vorgesehen, das je nach dem Vorzeichen der Steuerspannung
während der Stellmotor 36 am oberen Ende des Ver- öffnet oder schließt, so daß das Steuermedium tür
tikalarmes 18 angeordnet ist. An die Druckmeßdose 40 eine pneumatische bzw. hydraulische Kegeieinricn-56
schließt ein Drehgelenk 22 mit Doppelkugellager tung entsprechend der Richtung der einwirkenden
an, das einen Leuchtenarm 44 trägt, der in eine Kraft 42 zu-oder abströmt, wodurch der Vertikalarm
Leuchtengabel 24 übergeht. 18 in Richtung der wirksamen Kraft 42 verstellt wird.
Der Leuchtenarm 44 ist sowohl um die Horizontal- Bei diesen Ausführungsformen erfolgt stets eine
als auch um die Vertikalachse des Drehgelenkes 22 45 Vertikalverstellung beim Auftreten einer VertiKaischwenkbar.
Der Leuchtenkörper 26 ist nahezu 180° komponente der Stellkraft 42. um eine Querachse28 drehbar in der Leuchtengabel In Fig.2 ist zugleich eine abgewandelte Aus-
24 aufgehängt, so daß eine vollkommene Ausleuch- führungsform der Operationsleuchten-Authangung
tung des Operationsfeldes je nach Bedarf von oben dargestellt, die eine Begrenzung der Vertikalbewegung
oder von der Seite her gewährleistet ist. 50 auch bei fortgesetztem Einwirken einer Vertikal-
Für das Verschwenken des Leuchtenkörpers 26 um komponente der Stellkraft 42 und einen sofortigen
die Achse 28 ist ein Handgriff 46 in bekannter Art Bewegungsstillstand ermöglicht,
am Leuchtenkörperrand angeordnet. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn der
Ein Griffbügel 48 ist an dem mit der Druckmeß- Leuchtenarm 44 um die Honzontalachse des Drehdose
56 verbundenen Kabel vorgesehen und über- 55 gelenkes 22 in eine Schräglage gedreht werden soll,
trägt die Vertikalkomponente der Stellkraft 42 direkt wobei jedoch eine Verstellung des Armes 18 in_Kichauf
das Meßsystem der Druckmeßdose 56. Die Deh- tung Vertikalkomponente der Stellkraft 42 unnungsmeßstreifen
werden beispielsweise in einer erwünscht ist. . . .
Brückenschaltung betrieben, die bei Einwirken des Mit einem Ende ist die Leuchtengabel 24 mit einem
Gesamtgewichtes der Aufhängung auf den Vertikal- So am Leuchtenkörperumfang angeordneten Halbgelenk
arm 18 abgeglichen ist und somit über Leitungen 34 52 fest verbunden. Das Halbgelenk 52 ng.von einer
kein Ausgangssignal zu einem Verstärker 32 sendet. als einseitig offener Trichter 54 ausgebildeten Ver-Beim
schrägen Einwirken der Stellkraft 42 auf den längerung der Leuchtengabe! 24 umschlossen, m
Griffbügel 48 zum Hochstellen des Leuchtenkörpers Inneren des Trichters 54 liegen sich zwei Endschalter
26 bewirkt die nach oben gerichtete Vertikalkompo- 65 38 diametral gegenüber, die über Leitungen 40 mit
nente beispielsweise eine Stauchung und ein Herab- dem Stellmotor 36 verbunden sind. An das Halbsetzen
des elektrischen Widerstandes eines der bpiden gelenk 52 schließt der Gnifbügel 48 an, der um die
aus den Dehnungsmeßstreifen gebildeten Zweiges der Horizontalachse des Halbgelenkes 52 drehbar ist.
Unter Einwirkung der Stellkraft 42 erfolgt so lange eine Vertikalverstellung, bis der schwenkbare Griffbügel
48 mit einem der Endschalter 38 in Kontakt kommt, wodurch der Stellmotor 36 abgeschaltet
wird.
Die Vertikalbewegung des Innenteils 50 des Armes 18 kann durch den schwenkbaren Griffbügel 48 in
jeder beliebigen Lage sofort gestoppt werden, so daß die optimale Ausleuchtung des Operationsfeldes auf
sehr leichte Art einstellbar und durchführbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Operationsleuchte mit einem in mehreren Weise ohne großen Kraftaufwand beim Verstellen
Ebenen über dem Operationsfeld beweglich auf- 5 der Aufhängevorrichtung erreichbar ist
gehängten Leuchtenkörper mit manuell, elektro- Bei bisher bekannten Geräten sind Vertikal- und motorisch, pneumatisch oder hydraulisch ge- Horizontalarm der Leuchtenaufhängung durch Gesteuertem vertikalen und horizontalen Bewe- lenke verbunden. Diese Gelenkarme sind gegeneingungsablauf, wobei eine Steuervorrichtung über ander drehbar, jedoch nicht ausziehbar, so daß die ein Getriebe die Vertikalbewegung kraftabhängig io Bewegungsbahnen durch die äußeren Abmessungen regelt, dadurchgekennzeichnet, daß die der Arme festgelegt sind. Wegen des hohen Gewich-Horizontalkomponente einer am Leuchtenkörper tes des Leuchtenkörpers ist die Verstellbarkeit der (26) angreifenden Stellkraft (42) eine Teleskop- Aufhängung mit nicht ausfahrbaren Gelenkarmen vorrichtung (16) eines Horizontalarms (14) direkt schwer gängig. Ein weiterer Nachteil ist dadurch gebetätigt, während die Vertikalkomponente der 15 geben, daß die Leuchtengabel, in der der Leuchten-Stellkraft (42) die Steuervorrichtung (30) auslöst körper aufgehängt ist, bei einer derartigen Auf-
gehängten Leuchtenkörper mit manuell, elektro- Bei bisher bekannten Geräten sind Vertikal- und motorisch, pneumatisch oder hydraulisch ge- Horizontalarm der Leuchtenaufhängung durch Gesteuertem vertikalen und horizontalen Bewe- lenke verbunden. Diese Gelenkarme sind gegeneingungsablauf, wobei eine Steuervorrichtung über ander drehbar, jedoch nicht ausziehbar, so daß die ein Getriebe die Vertikalbewegung kraftabhängig io Bewegungsbahnen durch die äußeren Abmessungen regelt, dadurchgekennzeichnet, daß die der Arme festgelegt sind. Wegen des hohen Gewich-Horizontalkomponente einer am Leuchtenkörper tes des Leuchtenkörpers ist die Verstellbarkeit der (26) angreifenden Stellkraft (42) eine Teleskop- Aufhängung mit nicht ausfahrbaren Gelenkarmen vorrichtung (16) eines Horizontalarms (14) direkt schwer gängig. Ein weiterer Nachteil ist dadurch gebetätigt, während die Vertikalkomponente der 15 geben, daß die Leuchtengabel, in der der Leuchten-Stellkraft (42) die Steuervorrichtung (30) auslöst körper aufgehängt ist, bei einer derartigen Auf-
2. Operationsleuchte für elektromotorischen hängung einen sehr großen Schwenkbereich iiber-Betrieb
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- streichen muß, um beliebige Punkte des Beleuchnet,
daß die Steuervorrichtung (30) aus einem tungsfeldes erreichen zu können.
Verstärker (32), einem Stellmotor (36) und einer ao Be: einer bekannten verstellbaren Operations-Druckmeßdose
(56) mit Dehnungsmeßstreifen in leuchte ist die Aufhängevorrichtung als Rohr ausgeelektrisch
abgeglichener Brückenschaltung be- bildet, dessen unterer Rand als Lager für eine Drehsteht,
wobei die Dehnungsmeßstreifen in Ab- scheibe vorgesehen ist, die eine Fahrbahn mit einem
hängigkeit von der Richtung und Größe der Ver- die Leuchte tragenden Wagen aufweist. Die Leuchte
tikalkomponente der Stellkraft (42) ihren elektri- as hängt an einem Teleskopauszug, der sich mit seinem
sehen Widerstand ändern und ein Steuersignal in Gegengewicht oberhalb der Drehscheibe befindet,
der Meßdiagonale der Brückenschaltung für die Die angreifende Horizontalkraft wird in eine radiale
Auslösung der Steuervorrichtung (30) liefern. und eine tangentiale Komponente zerlegt, die eine
3. Operationsleuchte für die pneumatische oder Verschiebung des Wagens und eine Drehung der
hydraulische Verstellung nach Anspruch 1, da- 30 Scheibe bewirken. Diese Aufhängevorrichtung weist
durch gekennzeichnet, daß das auf Grund der den Nachteil auf, daß bei einem Aufbringen der hori-Vertikalkomponente
der Stellkraft (42) auftre- zontalen Stellkraft normal auf die Fahrbahn -und
tende Steuersignal in der Meßdiagonale der aus die Achse der Drehscheibe verlaufend, die Drehden
Dehnungsmeßstreifen gebildeten Brücken- scheibe bzw. der Wagen nicht bewegt werden
schaltung der Druckmeßdose (56) ein elektroma- 35 kann.
gnetisches Mehrwegeventil betätigt, welches das Ferner ist ein Beleuchtungsgerät bekannt, dessen
Arbeitsmedium für eine hydraulische oder pneu- Gehäuse mit einem Wagen verbunden ist, der in einer
matische Regeleinrichtung zum Verstellen eines Führungsbahn horizontal verschiebbar ist. Da dieser
Vertikalarms (18) der Operationsleuchte steuert. Wagen zur Gänze das Gewicht des Gerätes aufnimmt,
4. Operationsleuchte nach den Ansprüchen 1 40 sind die in der Führungsbahn auftretenden Reibungsbis
3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begren- kräfte groß, so daß für die Horizontalverstellung von
zung der Vertikalbewegung der Operationsleuchte Hand aus ein erheblicher Kraftaufwand erforderlich
ein Trichter (54) vorgesehen ist, der eine einseitig ist. Zur Verschiebung raumbeweglicher Lasten ist eine
offene Verlängerung einer den Leuchtenkörper Vorrichtung bekannt, bei der ein elektrischer Ver-(26)
tragenden Leuchtengabel (24) bildet und ein 45 Stellmotor über ein Getriebe und eine kraftabhängige
Halbgelenk mit in beiden vertikalen Drehrich- Steuereinrichtung die Vertikalbewegung regelt
tungen begrenztem Bewegungsablauf umschließt, Die ständig steigenden Anforderungen in der Opean welches ein schwenkbarer Griffbügel (48) rationstechnik verlangen Aufhängungen für Operaangelenkt ist. tionsleuchten mit möglichst kleinem Schwenkbereich
tungen begrenztem Bewegungsablauf umschließt, Die ständig steigenden Anforderungen in der Opean welches ein schwenkbarer Griffbügel (48) rationstechnik verlangen Aufhängungen für Operaangelenkt ist. tionsleuchten mit möglichst kleinem Schwenkbereich
5. Operationsleuchte nach Anspruch 4, da- 5° zum Erreichen eines bestimmten Punktes des Bedurch
gekennzeichnet, daß in dem Trichter (54) leuchtungsfeldes, wobei zusätzlich der gesamte durch
an den Stellmotor (36) elektrisch angeschlossene die Operationsleuchte überstreichbare Aktionsbereich
Endschalter (38) vorgesehen sind, die bei Beruh- vergrößert werden soll.
rung durch den schwenkbaren Griffbügel (48) den Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
Stellmotor (36) ausschalten. SS eine leicht gängige derartige Aufhängung einer Ope
rationsleuchte zu schaffen, deren Vertikalbewegung manuell, elektromotorisch, pneumatisch oder hydrau-
lisch gesteuert wird und in jeder beliebigen Stellung
sofort gestoppt werden kann.
60 Die Lösung besteht erfindungsgemäß darin, daß die Horizontalkomponente einer am Leuchtenkörper
Die vorliegende Erfindung betrifft cine Operations- angreifenden Stellkraft eine Teleskopvorrichtung
leuchte mit einem in mehreren Ebenen über dem eines Horizontalarms direkt betätigt, während die
Operationsfeld beweglich aufgehängten Leuchten- Vertikalkomponente der Stellkraft die Steuervorrichkörper
mit manuell, elektromotorisch, pneumatisch 65 tung auslöst.
oder hydraulisch gesteuertem Bewegungsablauf, wo- Wettere Einzelheiten der Erfindung werden an
bei eine Steuervorrichtung über ein Getriebe die Ver- Hand der zeichnerisch dargestellten Ausführungstikalbewegung
kraftabhängig regelt. beispiele näher erläutert. Es zeigt
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