DE1796830U - Zylinderampulle. - Google Patents

Zylinderampulle.

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DE1796830U
DE1796830U DE1958F0014846 DEF0014846U DE1796830U DE 1796830 U DE1796830 U DE 1796830U DE 1958F0014846 DE1958F0014846 DE 1958F0014846 DE F0014846 U DEF0014846 U DE F0014846U DE 1796830 U DE1796830 U DE 1796830U
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DE
Germany
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needle
cap
ampoule
cylinder
crimped
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DE1958F0014846
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  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Zylinderampulle Zylindrische Ampullen mit festaufgebördelter Injektionsnadel und einer gleichzeitig mit dem Bördelverschluß an ihremflanschartigen Ende umschlossene Nadelhülle aus elastischem Material, die als Sterilverschluß der Nadel dient, sind bekannt. Bei diesen Ausführungen steht die Injektionsnadel stets mit dem Inhalt der Zylinderampulle in fester Verbindung.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß bei dieser stetigen Verbindung beim Versand und auch bei der Lagerung kleine Mengen des Ampulleninhaltes in die Injektionsnadel gelangen, wodurch es bei gewissen Präparaten vorkommen kann, daß infolge Verdunstung Ablagerungen in der Nadel entstehen, die die Nadel verstopfen und den späteren Injektionsvorgang erschweren oder ganz verhindern können.
  • Bs ist auch bereits bekannt, als Versohluß der Zylinderampulle eine Schraubkappe mit eingesetzter injektionnadel vorzusehen, die zunächst nur halb aufgeschraubt wird, um erst im Augenblick des Gebrauchs ganz aufgeschraubt zu werden, wobei dann gleichzeitig die Nadel den Gummistopfen durchbohrt und die Verbindung mit der zu injizierenden Flüssigkeit herstellt. Diese Ausführung hat aber den Nachteil, daß durch Unbefugte die Kappe mit Nadel abgeschraubt und die Sterilität verletzt werden kann, ohne daß dies äußerlich sichtbar ist.
  • Diesen erheblichen Nachteil vermeidet die nachstehende Erfindung: Eine Zylinderampulle mit kurzem Steilgang-Schraubgewinde hat ebenfalls eine aufgeschraubte Verschlußkappe, in die ein Nadelansatzstück entweder mit einer eingesetzten Nadel oder einem Konus zum Aufsetzen einer Nadel eingesetzt ist, wobei das untere Nadelende in einen Verschluß-Stopfen hineinragt. Der Nadelansatz hat unterhalb einer Platte eine Verdickung, die sich auf den Verschluß-Stopfen setzt « Um einen Originalverschluß zu erzielen, ist die Schraubkappe am unteren Ende umgebördelt und macht so ein Abschrauben unmöglich Im Augenblick des Gebrauchs wird die Verschlußkappe weitergeschraubt, wobei der Verschluß-Stopfen durchbohrt und die Verdickung des . Einsatzstückes in einer entsprechenden Aussparung des Verschluß-Stopfens einrastet, wodurch die Verbindung zwischen Ampulleninhalt und Nadel bzw. Nadelansatzstück hergestellt ist. Zur Sterilerhaltung ist die Nadel bzwder konusartige Teil des Nadelansatzstückes mit einer abnehmbaren Verschlußkappe aus elastischem Material nach außen abgeschlossen, deren flanschartiger Ansatz in die Verschlußkappe mit eingebördelt ist. Einmal abgenommen, kann sie nicht wieder aufgesetzt werden, so daß jede Verletzung der Sterilität sofort offensichtlich ist, Das Nadelansatzstück kann statt des normalen Konusaufsatzes auch einen verlängerten Aufsatz haben, wobei der obere Teil des Konus zum Aufsetzen einer Nadel glatt gehalten ist, während der untere Teil ringsumlaufende Rillen oder Rippen trägt, über die man einen Gummischlauch ziehen kann, wie er z. B. zur Instillation von Röntgenkontrastmitteln etc. gebraucht wird, In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Hierin bedeuten 1 die Zylinderampulle, 2 die Verschlußkappe, in die ein Nadelansatzstück 3 mit einer Nadel 4 eingesetzt ist, wobei das untere Ende der Nadel 4 in einen Verschlußstopfen 5 hineinragt.
  • Die Verdickung 6 des Nadelansatzes 3 rastet in eine entsprechend geformte Ausnehmung 7 des Stopfens 5 ein, wenn die Kappe 2 auf den Ampullenhals weiter aufgeschraubt wird. Hierbei durchbohrt die Nadel 4 den Stopfen 5.
  • Die Kappe 2 ist mit einer Bördelung 8 versehen, so daß ein Abschrauben der Kappe nicht möglich ist. Die aus elastischem Material, z. B. Gummi, bestehende Schutzkappe 9 für die Nadel 4 ist zusammen mit dem Nadelansatzstück 3 in die Verschlußkappe 2 eingebördelt. Mit 10 sind auf dem konusförmigen Nadelansatzstück 3 die Rillen bezeichneteüber die man einen Gummi schlauch ziehen kann.

Claims (1)

  1. Scintzanspraohe.
    Zylinderampulle mit einem Versehlußstopfen und einer über ein Außengewinde des Ampullenhalses schrau-bbaren Verschlußkappe, in a"ein Nadelanaatzstüak angeordnet ist. das entweder mit einem Konue zum Aufsetzen einer Hohlnadel oder mit einer eingesetzten zweispitz1gen Hohlnadel versehen istt wobei die obere Nadelspitze von einer Halle umgeben ist und die untere Nadelspitze in die Eôhlung des Verachlußstopfens hineinragt, dadurch daß die Verschlußkappe (2) an ihrem unte- ren Gewinde (8) =jebördelt ist und daß Ihr Geviin (le mehr Gängeafweist als das Amplle&gewiade.
    2) Zyliderampnl jmoh Anspmeh dadurch gekennzeichnet, daß die Vsekappe (2) mit dem Na4elansatz (3) eine Verdickung(6) trägt, die beim Niederschrauben der Kappe (2) in eine Anshmtmg (7) des Stopfens (5) einrastet.
    3)Zyl1nderampu. lle nach Anspräohen 1 und 2, dadtlrch gekenn- eiohnet, daß der Naclelanoatzkonus an seiziem oberen Teil zum Aufsetzen einer Nadel glatt gehalten ist, während der untere T il des Konas ringsumlaufende Rillen oder Rippen zum. Aufsetzen eines Sehlauahendes trägt.
    4) Zylinderampulle nach Ansprühen 1-3 dadurch gekonn- zein daß die Schuzkappe (9) für die Nadel (4) zusammen mit dem Nadelanaatz (3) in die Versshla8kappe (2) eingebördelt Ist* e ax C-hlle7nnonr} I<r rl e] zE 3 > J [iM
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201009B (de) * 1960-04-11 1965-09-16 Heyl & Co Injektionsgeraet fuer fluessige Arzneimittel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1201009B (de) * 1960-04-11 1965-09-16 Heyl & Co Injektionsgeraet fuer fluessige Arzneimittel

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