DE1790768U - Strangpressen-mundstueck fuer keramische betriebe. - Google Patents

Strangpressen-mundstueck fuer keramische betriebe.

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DE1790768U DE1959M0031279 DEM0031279U DE1790768U DE 1790768 U DE1790768 U DE 1790768U DE 1959M0031279 DE1959M0031279 DE 1959M0031279 DE M0031279 U DEM0031279 U DE M0031279U DE 1790768 U DE1790768 U DE 1790768U
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Auskleidung von Ziegelmundstücken mit einem hochverschleißfestem Einsatz, wobei die Einzelteile des Einsatzes eine zweckentsprechende Form bekommen. Sie bestehen nicht mehr aus den bisher üblichen Blechen verschiedener Dicke und Qualität, sondern aus massiven Einsatzkörpern aus gesintertem, oxydkeramischem Material, z. B. Aluminiumoxyden. Die Einsatzkörper sind so gestaltet, daß eine Verwendung in Ziegelmundstücken möglich ist, wie nachstehend beschrieben. Insbesondere fällt das schuppenförmige Übereinandergreifen der einzelnen Auskleidungskörper, wie es bisher bei Blechen in bewässerbaren Mundstücken üblich war, fort.
  • Der eigentliche Mundstückkörper wird in bekannter Ausbildung hergestellt mit Wasserkanälen für die Bewässerung des hindurchgleitenden Massestranges, oder auch mit glatten Flächen, wenn eine Bewässerung nicht erwünscht ist.
  • Die Konizität, und Führungslänge des Mundstückes kann ebenfalls entsprechend den vorliegenden Erfahrungen bei dem zu verpressenden Material ausgeführt werden. In diese Mundstückkörper können nun die verschleißfesten Einsätze aus gesintertem, oxyd-keramischem Material eingearbeitet werden, indem man Streifen oder Platten, die entsprechend zugeschliffen sind, aneinander und hintereinander reiht.
  • Der Stoß an den Ecken kann entweder stumpf, auf Gehrung, gefalzt oder gezinkt erfolgen.
  • Auf beiliegender Zeichnung ist dargestellt, wie der Einbau solcher Teile in den Mundstückkörpern ausgeführt werden kann. Abb. I zeigt einen Querschnitt durch ein Mundstück mit rechteckiger Austrittsform. In dem Metallkörper (1) sind die Einsatzstücke (35) aus Sintermaterial auf Gehrung eingesetzt, wie aus der Draufsicht Abb. II er-
    sichtlich. Die der Einlaufseite zugekehrte Kante der ein-
    zelnen Einsatzkörper (3 u. 4) schließt sich dabei an die
    untere Kante des Wasserkanals an und die jeweils aufstoßende Kante, der nach der Einlaufseite folgenden Körpers (4 u. 5) hat taschenähnliche Ausnehmungen (6) auf der Rückseite oder eine sägezahnartige, gezackte Vorderkante (7), die ein Austreten des Wassers auf die Gleitfläche des Mundstückes zulassen. Dabei hält man vorteilhafterweise die Stoßflächen der aufeinanderstoßenden Einsatzkörper in einem entsprechenden Neigungswinkel zur Gleitfläche. Diese Anordnung ist in Abb. III ersichtlich.
  • Die Ausnehmungen (6) für den Wasseraustritt können entweder wie bei Punkt D ersichtlich nur an einem der aufeinanderstoßenden Einsatzkörper vorgenommen werden, oder aber auch wie bei Punkt ersichtlich, an beiden benachbarten Körpern. Zur gleichmäßigen Verteilung des Wassers, kann auch auf der jeweils vorgelagerten Seite der Einsatzkörper eine Anfasung wie Abb. III bei Punkt F darstellt, angebracht werden, dadurch kann sich das austretende Wasser über die ganze Breite der Gleitfläche verteilen.
  • Da erfahrungsgemäß die Einlaufkanten und die Auslaufkanten der Mundstücke dem größten Verschleiß unterworfen sind, kann man vor die Auslaufkante nochmals einen Metallrahmen (2) schrauben, in dessen Ausfalzung passende Verschleißkörper aus oxyd-keramischem Sintermaterial (8) eingelegt werden können. Ebenso kann man an der Einlaufseite einen einen Rahmen (9) aus verschleißfestem, oxyd-keramischem Sintermaterial auflegen ; die Befestigung desselben kann durch Schrauben, Laschen, durch Aufklebung oder in sonstiger Weise erfolgen. Auf eine Abdichtung dieser Abschlußrahmen durch Gummi oder dergl. kann dabei verzichtet werden, weil Wasser an diese Stellen überhaupt nicht gelangen kann.
  • Vielfach ist es angebracht, die Ecken des Mundstückes nicht scharfwinklig, sondern abgerundet oder sonstwie profiliert auszuführen. In solchen Fällen kann man Eckkörper (Abb. IV u. V) mit entsprechenden Profilen ebenfalls aus oxyd-keramischem Sintermaterial einsetzen und zwischen diese die sonst erforderlichen Verschleißkörper, genau zugepaßt, damit keine Markierung der Stoßfuge am Tonstrang entsteht. Selbstverständlich lassen sich auf gleiche Weise auch Mundstücke mit Profilierung, z. B. für Deckensteine, Dachziegel, Rohre usw. ausführen. Entsprechend geformte Einsatzkörper werden dann hintereinander in das Metallmundstück eingesetzt.
  • Schutzansprüche 1) Strangpressenmundstück ausgekleidet mit Einsatzkörpern aus verschleißfestem, oxyd-keramischem, gesintertem Material, wobei diese so ausgebildet sind, daß sie nicht schuppenförmig übereinandergreifen, sondern daß dieselben auf der Gleitbahn eine ebene Fläche bilden.

Claims (1)

  1. 2) Strangpressenmundstücke nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßflächen der hintereinanderliegenden Einsatzkörper mit Neigung zur Gleitfläche gegen die Auslaufseite hin ausgebildet sind.
    3) Strangpressenmundstücke nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß durch Aussparungen auf der Rückseite der Einsatzkörper das zum Gleiten des Tonstranges benötigte Wasser austreten kann und sich auf der Gleitbahn verteilt.
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