DE1784396C - Rammhammer mit Schallschluckmantel - Google Patents

Rammhammer mit Schallschluckmantel

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DE1784396C
DE1784396C DE1784396C DE 1784396 C DE1784396 C DE 1784396C DE 1784396 C DE1784396 C DE 1784396C
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DE
Germany
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hammer
sound
pipe section
jacket
absorbing
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Expired
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Cordes, Hugo, Dipl Ing , 2000 Ham burg
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Description

I 784 396
ι 2
Gegenstand des Hauptpatents ist ein am Kammer- Hammergehäuses, Sie fUbrt den Rammhammer und gehäuse eines Rammhammers befestigter Schall- den Pfahl während des längsten Teils des Rammvorschluckmnntel, der aus mehreren teleskopartig in- ganges. Gegen Ende der Rammung wird auch das
einander einschtebbaren, rundum geschlossenen innere Rohrstück des Schallschluckmfintels von dem Rohrstücken besteht, von denen j-'des etwa dieselbe 5 Erdreich nachgeschoben, so daß sich die führung
Länge wie das Hammergehäuse aufweist, wobei am verschlechtert. Dann ist der Pfahl aber bereit!» tiel Fuß des Hammergehäuses eine Schulter zum Fest- im Erdreich und fährt seinerseits den Rammhammer, halten des oberen Endes des inneren Rohrstücks des so daß auf eine gute Führung am Makler verzichtet
ausgezogenen Schallschluckmantels angeordnet ist werden kann. , .
und Mittel zum Festhalten des äußeren Rohrstücks io Die dritte Mäklerführung überträgt bei eingezogcdes zusammengeschobenen Schallschluckmantels am nem Schallschluckmantel die beim Einfädeln des
Hammergehäuse vorhanden sind. Pfahls auftretenden Seitenkräfte auf den Makler und
Wenn der Pfahl aus seiner Richtung gekommen ist führt den Schallschluckmantel während des
oder der Rammvorgang aus anderen Grünen unter- Rammens, insbesondere bei Schrägrammungen.
brorhen werden muß, ist es notwendig, den Schall- .5 In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbei-
schluckmantel nach dem Ablassen wieder hochzuzie- spiele der Erfindung schematisch dargestellt, und
hen. Um den Schallschluckmantel wieder hochzuzie- zwar zeigt
hen und zusammenzuschieben, muß man den Schall- F i g. 1 den Rammhammer mit dem jchallschluck-
schluckmantel nach dem Hauptpatent mit dem mantel in zusammengeschobener Lag«: im Längs
HammergehÜJise über eine Bremsvorrichtung kup- ao schnitt,
pein und hebt den Rammhammer und den ausgezo- Fig. 2 den Rammhammer mit dem Schallschluck
genen Schallschluckmantel vom Pfahl ab. Dann muß mantel und mit Maklerführungen in zusammen
man das äußere Rohrstück des Schallschiuckmantels geschobener Lage επί Längsschnitt und
auf einer Unterlage abstützen und kann nun erst Fig. 3 den Rammhammer mit ausgezogenem
durch Senken des Rammhammers die Rohrstücke in- »5 Schallschluckmanld und mit Mäklerführungen, wc-
einanderschieben. Das ist ein zeitraubender und oft bei der Rammhammer auf einem Tial.i aufliegt, im
kaum durchführbarer Vorgang. Längsschnitt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Das geschlossene Hammergehäuse I hat einen
Anheben des Schallschluckmantels zu vereinfachen. gleichbleibenden Querschnitt und am unteren Ende
Dies wird germ.."1, der Erfindung dadurch erreicht, daß 30 eine Schulter 4 und ist von einem aus einer beliebigen
«m Kopf des Hammergehäuses eine Hubbegrenzung Anzahl ineinanderschiebbarer Rohrstücke bestehen-
fiir das äußeie Rohrstück angebracht ist und das den Schallschiuckmantel umkleidet, die in einer zi-
Windenseil zum Heben und Serben des Rammham- sammengeschobencn und verriegelten Stellung etwa
mers am Kopf des Hammergehäuses über Rollen oder mit dem Fuß des Rammhammers abschneiden. Am
Gleitbahnen von der Hammerachse zur Mantelfläche 35 Kopf 36 des Hamrnergehäuses I ist eine Hubbcgren-
des äußeren Rohrstücks geführt und sein Ende mit zung 14 für das äußere Rohrstück 3 des Schall-
dem äußeren Rohrstück verbunden ist. schluckmantels vorgesehen. Ein Windenseil 25 zum
Dadurch, können die Rohrstücke des Schallschluck- Heben und Senken des Ramrnhammers ist am Kopf
mantels nach dem Aufsetzen des Rammhammers auf des Hammergehäuses 1 über Rollen oder Gleitbah-
den Pfahl durch Nachlassen des Windenseils mit be- 40 nen 26, 27 von der Hammerachse zur Mantelfläche
liebiger Geschwindigkeit herabgelassen oder durch des äußeren Rohrstücks 3 geführt und sein Ende 28
Anziehen des Windenseils in die eingeschobene Stel- mit diesem verbunden.
lung angehoben werden. Vor dem Abheben des Bei ausgelöster Absteckvorrichtung können die Rammhammers vom Pfahl kann der Schallschluek- Rohrstücke mit beliebiger Geschwindigkeit durch mantel in die eingeschobene Stellung gebracht wer- 45 Nachlassen des Windenseils 25 über den Pfahl 21 herden. Zur Sicherung der eingeschobenen Stellung untergelassen werden, bis das innere Rohrstück 2 auf während des Transportes genügt eine einfache Ab- der Schulter 4 am Hamniergehäusc 1 aufliegt. Durch deckvorrichtung ohne Fernbedienung, da der Ramm- elastische Einlagen 31 am oberen oder unteren Rand hammer sich dann yni Boden befindet. jedes Rohrstücks kann die Übertragung von Körper-Falls die Rohrstücke des ausgezogenen Schall- 50 schall und der Austritt von Luftschall wirkungsvoll schluckmantels beim Einschieben klemmen, kann verhindert werden. Zwecks guter Dichtung am Erd- «lurch einen am äußeren Rohrstück angebrachten boden kann dus äußere Rohrstück 3 des Schall-Hcbrl mit Handseil der Kippbewegung entgegen- schluckmantels min einer in das Erdreich oder in ein gewirkt und die Klemmung beseitigt werden. Sandpoister eindringenden Schneide 32 versehen sein.
Rammhämmer werden oft an Mäklern geführt. Bei 55 Falls der Rammhammer mit beweglichem Schall-
iJmklcidung des Rammhammer mit beweglichen schluckmantel an dnem Mäkler geführt werden soll,
Schullschluckmänteln ist die untere Führung des ist am Kopf 36 des Hammcrgchiiuscs 1 eine Mäkler-
Hammergehauses am Mäkler schwierig zu lösen. Bei führung 33 vorgestehen. Das am Hammergehäuse I
einem Rammhammer, an dessen Kopf eine Mäkler· geführte obere Ende des inneren RohrslUcks 2 ist
führung angebracht ist, ist gemäß einer weiteren Aus- 60 mit einer zweiten MäklerfUhrung 29 und das in der
gestaltung der Erfindung das am Hammergehäuse gc- zusammengeschobenen Lage am Fuß des Hammer·
führte obere Ende des inneren Rohrstücks mit einer gehäuses 1 geführte untere Ende des äußeren Rohr·
zweiten Miiklerfiihrung und das in der eingeschobc- Stücks 3 ist mit einer dritten MäklerfUhrung 30 ver-
nen Lage am Fuß des Hammergehäuses geführte sehen. Bei herabgelassenem Schallschluckmantel be-
untcrc Ende des äußeren Rohrstücks mit einer dritten ej findet sich die zweite MäklerfUhrung 29 am Fuß des
MäklerfUhrung versehen. Hammergehäuses I und führt so den Rammhammer Die zweite MäklerfUhrung befindet sich bei aus· und den Pfahl 21 während des größten Teils des
gezogenem Schallschluckmantel am Fuß des Rammvorganges. Die dritte MäklerfUhrung 30 über-
irtfgt bei zusammengeschobenem Schallschluckman-(el die beim Einfädeln des Pfahls 21 auftretenden Seitenkräfte uuf den nicht gezeichneten Mäkler und führt die Rohrstücke während des Rammen», insbesondere bei Schrügrammungen.
Falls die Rührstücke beim Einschieben klemmen, kann ein Hebel 34 durch Zug an einem Handseil 35 heruntergeklappt und durch weiteren Zug kann der Kippbewegung infolge exzentrischer Aufhängung entgegengewirkt und somit die Klemmung beseitigt werden. Der Hebel 34 kann durch Federung wieder in seine ursprüngliche Lage zurückklappen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Am Hammergehäuse eines Rammhammers befestigter Schallschluckmantel nach Patent I 634 28'), dadurch gekennzeichnet, daß am Kopf (23) de« Hnnunwrgehäusesd) eine Hubbegrenzung (24) flir das äußere Rohrstück (3) angebracht ist und ds» Windenseil (25) /um Heben und Senken des Rammhammers um Kopf (3(5) des Hammergehäustis(l) über Rollen oder Gleitbahnen (26, 27) van der Hummcruchsc zur Mantelfläche des äußeren Rührstücks (3) geführt und sein Ende (28) mit dem äußeren Robrstiick (3) verbunden ist.
2. Schallschluckmantel nach Anspruch I an einem Hammergehäuse, das am Kopf eine Mäklerführung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dall das am Hammergehäuse (1) geführte obere Ende des inneren Rohrstücks (2) mit einer zweiten Mäklerführung (29) und das in der eingeschobenen Lage am FuIi des Hammergehäuses geführte untere Ende des äußeren Rohrstücks (3) mit einer dritten Mäklerführung (30) versehen ist.
Hierzu i Blatt Zeichnungen

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