DE1784330C - Klosettdruckspüler - Google Patents
KlosettdruckspülerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Klosettdruckspüler mit einem Hauptventil und einer automatisch arbeitenden
Drossel in einem Gehäuse, die einen Drosselkörper aufweist, der unter dem Einfluß einer Feder
und des Fließdrucks steht.
Bei einer bekannten solchen Ausführungsform sitzt die Drossel im Eingangsstutzen des Spülers in Fließrichtung
vor dem Hauptventil. Trotz eines dem Hauptventil nachgeschalteten Strahlverteilers entstehen
störende Strömungsgeräusche. Auch die Anordnung eines elastischen Körpers zwischen der Leitung
und dem Spüler bringt keine ausreichende Geräuschminderung, da das durchströmende Wasser ein
sehr guter Schalleiter ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Klosettspüler zu schaffen, der bei leichter Herstellung und Montage
auch bei schwankendem Wasserdruck besonders geräuscharm arbeitet.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß in Fließrichtung gesehen die Drossel dem
Hauptventil unmittelbar nachfolgt, daß der als Büchse ausgebildete, gegen Verdrehen gesicherte
Drosselkörper in einem Napf bewegbar ist und daß in der Büchsenwandung Durchbrechungen und im
Napf entsprechende Durchbrechungen vorgesehen sind, wobei in Schließstellung des Hauptventils diese
Durchbrechungen sich gegenüberliegen. Durch die Anordnung mehrerer Durchbrechungen in den Wänden,
die einen seitlichen Wasserabfluß erzwingen, ist eine besonders gute Geräuschminderung gegeben.
Bei Anwendung eines Betätigungshebels mit Stöße! kann der Drosselkörper von dem Stößel eines
Hilfsventil zentral durchdrungen sein. Die Geräuschminderung bei wechselnden Drücken ist besonders
gut, wenn die Durchbrechungen in Fließrichtung schmaler werden. Zugleich wird damit erreicht, daß
gemäß den einschlägigen Bestimmungen bei steigendem Druck die Durchflußmenge den geforderten
Wert erreicht.
Die Büchse ist zweckmäßigerweise mit einem Zwischenboden versehen, der eine Bohrung für die
Durchführung des Stößels aufweist und an dem die sich auf dem Boden des Napfes abstützende Feder
ihr Widerlager findet. Die Büchse trägt in weiterer Ausbildung eine Nut, in die eine in den Napf eingedrehte
Schraube eindringt, die eine axiale Bewegung der Büchse im Napf zuläßt und eine Verdrehung
verhindert. Um die Gefahr zu mindern, daß der Drosselkörper unerwünschte Schwingungen ausführt,
und um die Stabilität der Bewegungszustände des Drosselkörpers in Abhängigkeit vom Fließdruck
zu steigern, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der freie Querschnitt zwischen der Bohrung der Büchse
und dem Stößel größer ist als der Gesamtquerschnilt von DurchbrUchen, die im Boden des Napfes an·
geordnet sind.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsfoirm
eines KlosoitspUiers im Längsschnitt darstellt, näher
erlliuiert.
in einem Gehiiuse i mit einem Anschlußslulzen 2
und einem senkrecht dazu gerichteten Abflußstut· zen 3 sind ein Huuptventil 4 und ein Hilfsventil 5
angeordnet, deren Achse mit der Achse 6 des Ab* flußstutzcns 3 übereinstimmt. Das HaupivemiU be<
sieht im wesentlichen aus einem Kolben 7, der an der
Wandung des GchUuses I dichtend geführt ist und mit dem Gehäuse I einen Entlaslungsraum β abgibt.
Am unteren Ende des Kolbens 7 befindet sich ein Dichtring 9, der auf einen Sitz 10 drückbar ist. Der
Sitz 10 trägt einen hochgezogenen Umlenkring U, der den Eintrittsquerschnitt des Anschlußstutzens 2,
der im Abstand von ihm mündet, ganz überleckt und der mit dem Kolben 7 eine Vorkammer 12 bildet. Im
Innern des hülsenförmigen Kolbens 7 sitzt das Hilfsventil 5, das wie das Hauptventil 4 unter dem Einfluß
einer Feder 13 steht. Der Entlastungsraum 8 ist
ίο über eine Düsenbohrung 14 und Bohrungen 15 stets
mit der Vorkammer 12 bzw. dem Anschlußstutzen 2 verbunden. Der sich im Enllastungsraum 8 aufstauende
Druck drückt also zusammen mit der Feder 13 das Hilfsventil und das Hauptventil auf ihre Sitze.
is Zur Betätigung der Ventile4 und 5 ist ein nach außen
ragender Betätigungshebel 16 vorgesehen, mit dem ein Stößel 17 angehoben werden kann, der die Ventile
4 und 5 von ihren Sitzen abhebt.
Dem Hauptventil 4 ist eine Drossel 18 unmittelbar
ao nachgeschaltet, die aus einem Napf 19 besteht, in der
ein Drosselkörper 20 als Büchse 21 axial verschiebbar ist. Die Büchse 21 trägt einer. Zwischenboden
22, der in einer Bohrung 23 von dem Stößel 17 durchdrungen wird, der auch durch den Boden 24
as des Napfes 19 dringt. Zwischen dem Zwischenboden
22 und dem Boden 24 ist eine Feder 25 angeordnet, die die Büchse 21 gegen den Sitz 10 zu drücken
sucht. Der Napf 19 weist einen Flansch 26 auf, der vom in das Gehäuse 1 eingeschraubten SiU 10 gegen
einen Gehäuseansatz 27 gepreßt wird. Sowohl in der Wandung des Napfes 19 als auch in der Wandung
der Büchse 21 sind einander entsprechende Durchbrechungen 28 bzw. 29 vorgesehen, deren Querschnitt
sich in axialer Richtung ändert. Die Durchbrechungen sind etwa dreieckförmig ausgebildet, wobei
die Dreieckspitze zum Boden 24 des Napfes 19 hinweist. Damit sich die Büchse 21 im Napf 19 nicht
verdrehen kann, ist eine Schraube 30 eingeschraubt, die in eine Nut 31 in der Büchse 21 eingreift. Zum
4» Ablauf des Leckwassers, aber auch zur Verbesserung
des Dämpfungsverhaltens sind im Boden 24 Durchbrüche 32 eingebracht. Der freie Querschnitt zwischen
der Bohrung 23 der Büchse 21 und dem Stößel 17 ist größer als der Gesamtquerschnitt der Dureh-
brüche 32, so daß ein gewisser Rückstau im Bereich zwischen dem Drosselkörper und dem Boden 24 des
Napfes 19 gegeben ist.
Im Gehäuse 1 ist über einen Schraubring 33 ein
Sammelkörper 34 festgehalten, dessen Boden 35 mit
zahlreichen Bohrungen 36 in Richtung der Achse 6 durchlöchert ist. Der Querschnitt der Wandung 37
nimmt in Fließrichtung 38 ab.
Bei losgelassenem Betätigungshebel 16 drücken die Feder 13 und der im Entlastungsraum 8 aufgebaute
Druck sowohl den Dichtfing 39 des Hilfsventfls S als
auch den Dichtring 9 dee Hauptventils 4 fest auf ihre
Sitze. Wird der Betätigungshebel 16 nach unten ge· drückt, so hebt der Stößel 1? zunächst den Dichtring
39 des Hilfsventil 5 an, so daß eine Entlastung im
ίο Gntiastungsraum 8 eintritt. Sodann wird über den
Stößel 17 auch der Dichtring 9 gegen den Widerstand der Feder 13 mitgenommen. Nach der Öffnung der
Ventile 4 und S kann Flüssigkeit vom Anschlußstut· zen 2 über den Umlenkring U in die Vorkammer 12
«a und Über das Hauptventil 4 In die Drossel 18 fließen,
wobei der Drraselkörper 20 in Abhängigkeit vom
Fließdruck einen bestimmten Durchflußmierschnltt
beim Zusammenwirken mit dem Napf 19 freigibt.
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Bei steigendem Fließdruck werden die Querschnitte durch die Gestaltung der Durchbrechungen 28 und
29 immer kleiner, Nach dem Passieren der Drossel 18 werden etwaige Wirbelungen im Sammelkörper 34
beruhigt, so daß ein gleichmäßiges Abströmen gewährleistet ist. Nach dem Loslassen des Betätigungshebels
16 drückt die Feder 13 den Dichtring 9 gegen den Sitz 10, über die Bohrungen 14 und 15 baut sich
im Entlastungsraum 8 der Leitungsdruck wieder auf.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Durchströmung des Spülers
außerordentlich geräuscharm vor sich geht. Die notwendigen Einzelteile lassen sich leicht herstellen
und montieren.
Claims (6)
1. Klosettdruckspüler mit einem Hauptventil und einer automatisch arbeitenden Drossel in
einem Gehäuse, die einen Drosselkörper aufweist, ao der unter dem Einfluß einer Feder und des Fließdrucks
steht, dadurch gekennzeichnet, daß in Fließrichtung (38) gesehen die Drossel
(18) dem Hauptventil (4) unmittelbar nachfolgt, daß der als Büchse (21) ausgebildete, gegen Ver- as
drehen gesicherte Drosselkörper (20) in einem Napf (19) bewegbar ist und daß in der Büchsenwandung
Durchbrechungen (29) und im Napf
(19) entsprechende Durchbrechungen (28) vorgesehen sind, wobei in Schließstellung des Hauptventils
(4) diese Durchbrechungen sich gegenüberliegen, . . .
2. Spüler nach Anspruch 1 mit einem nach
außen geführten Betätigungshebel, über den mit Hilfe eines Stößels ein Hilfsventil und damit das
Hauptventil zu öffnen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselkörper (20) von dem Stößel
(17) zentral durchdrungen ist.
3. Spüler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (28 und
29) in Fließrichtung schmaler werden.
4 Spüler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (21) mit einem Zwischenboden
(22) versehen ist, der eine Bohrung (23) für die Durchführung des Stößels (17) autweist
und an dem die sich auf dem Boden (24)
des Napfes (19) abstützende Feder (25) ihr Widerlager findet. ..
5. Spüler nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (21 eine Nut (31) trägt, in die eine in den Napf (19)
eingedrehte Schraube (30) eindringt, die eine
axiale Bewegung der Büchse (21) im Napf (19) zuläßt und eine Verdrehung verhindert.
6 Spüler nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Querschnitt zwischen
der Bohrung (23) der Büchse (21) und dem Stößel (17) größer ist als der Gesamtquerschnitt von
Durchbrüchen (32), die im Boden (24) des Napfes (19) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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