DE178196C - - Google Patents
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- heating
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N5/00—Exhaust or silencing apparatus combined or associated with devices profiting by exhaust energy
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
- Y02T10/10—Internal combustion engine [ICE] based vehicles
- Y02T10/12—Improving ICE efficiencies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 178196 -KLASSE 46 d. GRUPPEIl.
Zusatz zum Patente 167787 vom 5· Juli 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1904 ab. Längste Dauer: 4. Juli 1919.
In1 dem Patent 167787 ist ein Verfahren
zur Ausnutzung der Abwärme beschrieben, bei welchem die in den Kühlmänteln von Gasmaschinen entstehende Wärme einem
räumlich getrennten Wärmespeicher zugeführt wird, derartig, daß der im Speicher gebildete
Dampf in einer Dampfturbine, die unter dem Einfluß der Kondensation selbst bei Niederdruck
wirtschaftlich arbeiten kann, expandiert.
Wie allgemein bekannt, enthalten auch die Auspuffgase der Gasmotoren noch einen beträchtlichen
Teil Wärme, die heute unausgesetzt verloren geht. Versuche, diese Wärme auszunutzen, scheiterten daran, daß diese Auspuffgase
häufig durch Beimengungen von Schwefel usw. zerstörende Eigenschaften für die Metallteile hatten, während andererseits
mitgerissenes Öl, Schmutz und dergl. etwaige Heizflächen isolierte. Es sind daher bis jetzt
Dampfkessel noch nicht bekannt geworden, welche eine einwandfreie Beheizung durch
Abgase von Gasmotoren gestatteten.
Anders gestaltet sich die Sache, sobald der vom Erfinder eingeschlagene Weg zur An-Wendung
kommt. D.er Erfinder ging von der Erwägung aus, daß ein durch Abgase zu beheizender
Dampfkessel oder Wärmespeicher mit solchen Heizflächen ausgerüstet werden müßte, die folgenden Eigenschaften entsprächen:
Zunächst müssen die Heizflächen leicht zugängig sein, damit sie bequem gereinigt werden
können. Diese Schwierigkeit löste der Erfinder, indem er die Heizflächen nicht mehr
wie bisher, in den Kessel hineinverlegte, sondern indem er dieselben außerhalb des Kessels
anordnete, dergestalt, daß sie leicht zugängig wurden und auf diese Weise leicht zu reinigen
waren. Da schon bekannt war, daß die Anwendung von Niederdruck - Kondensations-Dampfturbinen
nützlich sei, so ergibt sich bei vorliegendem Zusatzpatent die Folgerung,
daß die Anwendung von Niederdruck als Kesselheizfläche die Verwendung gußeiserner
Rippenrohre eventuell gestattet. Diese Rohre, können den schädlichen Einwirkungen der
etwa säurehaltigen Abgase dadurch entzogen werden, daß man sie entweder mit einem
säurefesten Anstrich oder mit einer Emaillierung von außen her versieht. Außerdem gestattet
die Verwendung (gußeiserner) Rippenrohre wärmetechnisch richtige Disponierung der Heizflächen. Bekanntlich ist der Wärmeübergang
von einer Flüssigkeit an ein Metall weit größer wie der Wärmeübergang von einem heißen, trockenen, unkondensierbaren
Gas an eine Metallfläche. Aus diesem Grunde muß der Flüssigkeit eine kleine Heizfläche,
dem Gas eine große Heizfläche dargeboten werden.
Dadurch, daß nun die Heizflächen aus dem Dampfkessel hinausverlegt werden, kann man
diese notwendige Voraussetzung sehr leicht erfüllen, indem man. die ohnehin verwend-
baren Rippenrohre dergestalt lagert, daß durch die kleine Innenfläche die Flüssigkeit zirkuliert,
während die wesentlich vergrößerte äußere Rippenrohrfläche den trockenen heißen Abgasen dargeboten wird.
Es ist nun mit Leichtigkeit möglich, den in dem Patent 167787 bereits beschriebenen
Wärmespeicher K auch mit dieser Heizfläche in Verbindung zu bringen, so daß sämtliche
Abwärmen, also sowohl die Mantelwärmen im Kühlwasser wie auch die Auspuffwärmen der Gasmotoren einem und demselben Zentralwärmespeicher
K zugeführt werden, welch letzterer den erzeugten Dampf in einem
Niederdruckmotor T verarbeitet.
Eine solche Anlage würde in der einfachsten Form aussehen, wie Fig. 1 der beiliegenden
Zeichnung schematisch angibt. Hierselbst ist der Abwärmeakkumulator (Dampfkessel) K dazu berufen, die gesamten
Abwärmen in sich zu sammeln, dergestalt, daß die Kühlmäntel eines oder mehrerer Gasmotoren
M analog dem Hauptpatent ihre Wärme in Pfeil richtung an das Kesselwasser
abgeben, indem bei 3 das kältere Wasser nach unten fließt, nötigenfalls unter Zuhilfenahme
einer an passender Stelle eingefügten Zirkulationsvorrichtung P. Das Wasser würde
in vorliegendem Beispiel in Pfeilrichtung bei 4 in den Motor und bei 5 aus dem Motor
strömen, um bei 6 in den Kessel zu gehen. Die' Wirkungsweise dieser Anordnung ist
bereits in dem Hauptpatent geschildert. Die Auspuffgase des Motors M treten im Punkt 7
aus und würden beispielsweise in einen gemauerten Kanal 8 dergestalt auspuffen, daß
sie mit einem Heizröhrsystem 14 in möglichst zweckmäßiger Weise in Wärmeaustausch gebrächt
werden. In diesem Heizrohrsystem könnte im Punkte 10 des Kesselwassers
nötigenfalls vermittels einer Zirkulationspumpe P1 durch die Schlange 14 hindurch
zirkulieren, um bei 12 aus dem Kanal zu treten und schließlich bei 13 in den Kessel
zu kommen.
Die Abgase puffen bei 9 wesentlich abgekühlt in Pfeilrichtung aus. Der erzeugte
Dampf kann bei 2 der in dem Hauptpatent näher geschilderten Kondensationsmaschine T
zugeführt werden.
In dieser Kesselanlage mit außen liegendem Heizkörper fließt das Wasser wärmetechnisch
richtig durch die Rohre, während die Gase an der vergrößerten Außenfläche der Rohre vorbeistreichen. Die Rohre selbst
sind leicht zu reinigen und gut zugängig. Obiges Ausführungsbeispiel kann beliebig geändert
und erweitert werden. Z. B. kann das Wasser des aus bekannten Gründen hochstehenden
Kessels K auch durch die Mäntel einer Pumpe zulaufen,, die es durch die Heizrohrsysteme
14 weiter in den Kessel drückt. Ein zweiter günstiger Fall ist in der Abbildung
2 lediglich für den Abgaskanal schematisch dargestellt. .
In den gemauerten Heizkanal H treten bei 18 die Auspuffgase der Gasmotoren z. B. mit
5000 ein und bestreichen zunächst die Außenseite eines Übjrjiitzers_ 15, geben hier einen
Teil der Wärme innerhalb des Kanals h ab, um alsdann die vom Kesselwasser durchflossenen,
nach obigem Prinzip arbeitenden, Heizrohre 17 zu bestreichen.
Um nun die Gase noch auf möglichst tiefere Temperatur herabzubringen, würde es
sich empfehlen, hinter diese Kesselheizflächenrohre 17 noch einen Vorwärmer einzuschalten,
welcher durch die Speisepumpe Sp Wasser in das Rohr f drückt, welches durch den
Vorwärmer 16 geht, so daß es schließlich entsprechend erwärmt bei e in den Niederdruckkessel
strömt. Der Überhitzer 15 schließt bei α an den Dampfraum des Kessels und
geht bei b vorteilhaft zur Dampfturbine.' Die
Heizrohre 17 des Kessels würden im Punkte c das kältere Wasser des Kessels erhalten, während
im Punkte d das erwärmte Wasser zum Kessel zurückfließt. Es würden auch hier
sämtliche Rohre mit ihrer Innenseite mit dem Kessel korrespondieren, während die Außenseite
den heißen Abgasen dargeboten wird. · Auch hier würden die Abgase die größere Oberfläche treffen und würde auch hier die
leichte Zugängigkeit der Rohre mitbestimmend für den Wert des Patentes sein.
Aus vorstehendem ergibt sich, daß es praktisch möglich ist, sowohl die gesamte Kühlwasserwärme
einem einzigen großen Wärmespeicher K zuzuführen, in welchem Dampf erzeugt wird, der selbst unter Niederdruckspannung
in wirtschaftlich brauchbarer Form Turbinenanlagen zugeführt wird, die ihrerseits
in eine Kondensation arbeiten, wodurch die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens selbst bei
entsprechend tiefer Kesselwassertemperatur gewährleistet wird.
Dadurch, daß der Gasauspuff in Rohrkanäle mit großem Querschnitt geführt wird,
entsteht im übrigen eine Verringerung der Gasgeschwindigkeit, welche gestattet, geeignete
Schmutzabscheidevorrichtungen einzubauen, durch welche die Oberfläche der Rohre weniger häufig durch Schmutz isoliert wird.
Die Anordnung der Heizrohre außerhalb des Kessels gestattet auch im Notfalle direkte
Beheizung mit Kohle oder gasförmigem Brennstoff in solchen Fällen, wo z. B. die
■ Abwärme aus irgendwelchen Gründen versagen würde.
Kurz wiederholt, ergeben die obigen Vorrichtungen bei Verwertung der Gasmaschinenabwärme
folgende allgemeine Vorteile:
ι. Die bei guter Wirtschaftlichkeit mögliche Niederdruckanordnung gestattet »gußeiserne
Rippenrohre«.
2. Die Verwendung solcher Rippenrohre gestattet wärmetechnisch richtige Disposition
der Anlagen, indem die Flüssigkeit durch die Rohre und die heißen Gase um die vergrößerte
Oberfläche der Rohre geführt werden.
ίο 3. Die Verlegung der Heizfläche außerhalb
des Kessels in den Kanal gestattet leichte Zugängigkeit und Reinigung von mitgerissenen
Öl- und Schmutzteilen.
4. Die Disposition der Rohre außerhalb des Kessels gestattet Verwendung von emaillierten
oder sonstiger säurefest hergestellter Rohrheizflächen.
5. Die direkte Beheizung der Rohre mit Gas erhöht im Bedarfsfalle die Betriebssicherheit.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:I. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens zur Ausnutzung der Abwärme bei Gasmotoren behufs Krafterzeugung nach Patent 167787, dadurch gekennzeichnet, daß an den Wärmespeicher if außerhalb desselben liegende, innen vom Wasser durchflossene Heizflächen (14) derartig angeschlossen sind, daß die Außenfläche von den heißen Gasen beheizt wird.
- 2. Ausführungsform nach 1., bei^welcher behufs Einschränkung der Dampfbildung innerhalb der im Heizkanal gelagerten röhrenförmigen Heizflächen der Wasserumlauf und Druck vermittels einer Umlaufvorrichtung P und P1 wesentlich gesteigert werden kann.
- 3. Ausführungsform nach 1. und 2., bei welcher die an den Dampfbildner angeschlossenen Heizflächen des Überhitzers, der Kesselheizfläche und eventuell des Vorwärmers dergestalt in einem Heizkanal hintereinander angeordnet sind, daß nacheinander zunächst die heißen Abgase die Überhitzerfläche (15), alsdann die Heizfläche (17) und schließlich eventuell noch die Vorwärmerheizfläche (16) wärmeabgebend berühren.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178196C true DE178196C (de) |
Family
ID=442615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178196D Active DE178196C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178196C (de) |
-
0
- DE DENDAT178196D patent/DE178196C/de active Active
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