DE177697C - - Google Patents

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DE177697C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/02Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei hoher Kolbengeschwindigkeit genügen bei großen Mittel- und Niederdruckzylindern Schieber mit Mehrfacheröffnung bekannter Systeme vielfach nicht mehr der Forderung, die Dampfkanäle bei der verfügbaren Exzentrizität schnell freizugeben und zu schließen, obwohl man mit den Abmessungen der Schieber bis an die Grenze der Ausführbarkeit geht. Von den bekannteren ungeteilten
ίο Schiebern z. B. ermöglicht der Pennschieber nur doppelte Eröffnung des Ein- und Auslasses, der Trickschieber nur doppelte Eröffnung des Einlasses. Eine Kombination beider, der bekannte Penntrickschieber, ermöglicht dreifache Eröffnung des Einlasses bei zweifacher Eröffnung des Auslasses, allein der Trickkanal ist nicht frei von Ubelständen.
Es liegt daher der Gedanke nahe, einen Schiebertyp zu suchen, der eine dem Schieberdiagramm entsprechend gewählte mehrfache Teilung von Ein- und Ausströmung zu einer passenden Exzentrizität ermöglicht und bei nach Länge und Breite gleichem Raumbedarf den gestellten Anforderungen besser entspricht.
Rahmenschieber mit Vielfacheröffnung für Ein- und Auslaß sind bereits bekannt. Der den Gegenstand der Erfindung bildende Muschelschieber mit Vielfacheröffnung für Ein- und Auslaß, der als Rahmenschieber ausgebildet ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß er in bekannter Weise gitterartig angeordnete Einlaßöffnungen und Auslaßöffnungen hat, die teils mit der entsprechend gitterartig ausgebildeten Gegenplatte, teils mit dem gitterartig ausgebildeten Schieberspiegel zusammenarbeiten.
Fig. ι zeigt im Längsschnitt eine Hälfte eines nicht den Erfindungsgegenstand darstellenden Muschelschiebers zur Erläuterung des Erfindungsgedankens und
Fig. 2 als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Hälfte eines als Rahmenschieber ausgebildeten Muschelschiebers mit Vielfacheröffnung.
Im Beispiel nach Fig. 1 schließen sich die Einlaßlappen α an die Muschel M vorn und hinten an und die Auslaßlappen b treten in die Muschel M bezw. den Raum des Schiebers vor, durch die der Auspuff erfolgt. Von den Lappen α werden gitterartige Einlaßöffnungen, von den Lappen b gitterartige Auslaßöffnungen gebildet.
Bei Bewegung des Schiebers nach rechts geben die Lappen a die gitterartigen Einlaß-Öffnungen h1 im Schieberspiegel frei und stellen nach dem Zylinderkanal E Verbindung her. Einlaß erfolgt dabei an vier Stellen zugleich, wobei die Lappen b die über der Erweiterung des Kanals im Schieberspiegel liegenden Auslaßöffnungen h2 decken.
Bei der Bewegung des Schiebers nach links geben die Lappen b die Auslaßöffnungen h2 frei und der Dampf entweicht durch den Auspuffkanal C, wobei die Lappen a die Einlaßöffnungen h1 decken.
Ein- und Auslaß könnten auch miteinander vertauscht werden, man hätte dafür nur die Lappen α und b und auch die Öffnungen hl und /j2 miteinander zu vertauschen. Der
Frischdampf stände dann über den Lappen b. Ein solcher Schieber könnte leicht auch als Rundschieber ausgebildet werden. Er eignet sich indes in der einen und der anderen Form weniger für die praktische Ausführung, weil der Raumbedarf recht groß ist. Eine beträchtliche Verkürzung der Konstruktion wird dadurch erreicht, daß man den Schieber in Rahmenform ausführt und
ίο die Ein- und Auslässe auf zwei übereinander liegende Spiegel verteilt.
Ein solches für praktische Ausführung ge-eignetes Beispiel stellt Fig. 2 dar. Die Einlaßlappen α befinden sich hier am Schieberrücken vor und hinter dem Raum M, durch den in der Regel der Auspuffdampf geht. Vorn und hinten ist der Schieber mit einer Endwand e versehen, die noch am Schieberspiegel eine Schieberkanalkante liefert. Weitere Kanalkanten liefern die gitterartigen Einlaßöffnungen h1 der Gegenplatte D, die mit dem zylindrischen am Schieberkastendeckel F abdichtenden Entlastungsring d zu einem Gußkörper vereinigt ist und am Schieberrücken anliegt. Im Schieberboden befindet sich eine durch die Endwand e begrenzte Öffnung f, durch welche ' der die Gegenplattenöffnungen/z1 und die Öffnungen zwischen den Einlaßlappen α des Schiebers passierende Frischdampf in den Zylinderkanal E gelangt.
Die Auslaßlappen b wirken mit gitterartig ausgebildeten Auslaßöffnungen h'2 im Schieberspiegel zusammen, die unterhalb der Gegenplattenöffnungen hl liegen.
Bei der Bewegung des Schiebers nach rechts geben seine Einlaßlappen α die Gegenplattenöffnungen h1 und die Endwand e eine Eintrittsöffnung am Schieberspiegel frei und Dampf strömt durch die Bodenöffnung f in den Kanal E über. Bei der Bewegung des Schiebers nach links geben seine Auslaßlappen b die Auslaßöffnungen h- im Schieberspiegel frei und der Dampf entweicht durch den Auspuffkanal C, wobei die Einlaßlappen α die Öffnungen h l und die Endwand e die Eintrittsöffnung am Schieberspiegel decken. Der Raum zwischen Schieberkastendeckel F und Schieberrücken steht mit dem Ausströmungsdampf oder dem Kondensator in Verbindung.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Muschelschieber mit Vielfacheröffnung für Ein- und Auslaß, der als Rahmenschieber ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß von den in bekannter Weise gitterschieberartig ausgebildeten Einlaßlappen (a) und Auslaßlappen (b), die ersteren (a) mit der entsprechend gitterartig ausgebildeten Gegenplatte (D) und die letzteren (b) mit den gitterartigen Auslaßöffnungen (h'2) im Schieberspiegel zusammenarbeiten, die unterhalb der Gegenplattenöffnungen (h1) liegen.
2. Muschelschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenplatte (D) mit ihrem am Schieberkastendeckel abdichtenden zylindrischen Entlastungsring (d) zu einem Gußkörper vereinigt ist. ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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