DE17668C - Selbstthätiger Bogenableger und Bogensammelapparat für Querschneidemaschinen - Google Patents

Selbstthätiger Bogenableger und Bogensammelapparat für Querschneidemaschinen

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DE17668C
DE17668C DENDAT17668D DE17668DA DE17668C DE 17668 C DE17668 C DE 17668C DE NDAT17668 D DENDAT17668 D DE NDAT17668D DE 17668D A DE17668D A DE 17668DA DE 17668 C DE17668 C DE 17668C
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Germany
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support
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DENDAT17668D
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J. GUELY und A. CLAUDE in Paris
Publication of DE17668C publication Critical patent/DE17668C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H35/00Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
    • B65H35/04Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers from or with transverse cutters or perforators
    • B65H35/06Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers from or with transverse cutters or perforators from or with blade, e.g. shear-blade, cutters or perforators

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55.: Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1881 ab.
Diese Vorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung, Fig. 1, als an einer Verny'schen Querschneidemaschine angebracht, dargestellt, bei welcher einer periodisch sich schliefsenden, feststehenden Presse C durch eine sich vor- und rückwärts bewegende, bei der Vorwärtsbewegung sich schliefsende Zange b die entsprechende Papierlänge von den Kreismessern a a aus zugeführt wird und das auf- und abschwingende Messer D hinter der festen Presse C die zugeführte Papierlänge abschneidet.
Die genannte Einrichtung, die Bewegungsund Wirkungsweise der einzelnen Organe ist bekannt.
Um die in dieser Weise abgeschnittenen Bogen zu sammeln und sie selbstthätig aufzustapeln, sind die nachstehend beschriebenen Einrichtungen getroffen, welche in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 theilweise in Endansicht, in Fig. 3 in Oberansicht dargestellt sind, während die Fig. 4 bis 8 Details " darstellen.
Zu genauerer Orientirung ist anzuführen, dafs
— . — . — . — . das endlose Tuch der
Schneidemaschine,
— · · · — · · · — · · · den Riemen K,
—— · ——' —— das endlose Tuch des
Sammelapparates
bedeutet.
Gleich hinter der Querschnittlinie führt das endlose Tuch des Sammelapparates den (oder bei gleichzeitigem Querschneiden mehrerer Lagen die) Bogen auf einen Rechen R, der aufser einer auf- und niedergehenden Bewegung zur Empfangnahme des Bogens da, wo er das endlose Tuch verläfst, eine hin- und hergehende Bewegung in seiner Längenrichtung hat, um den Bogen auf die Platte V abzulegen; letztere senkt sich selbstthätig nach Mafsgabe der Höhe des sich auf ihr sammelnden Papierstofses.
Zur Bewegung dieser Theile sind folgende Einrichtungen getroffen:
Da, sobald sich das Messer D hebt und Presse C öffnet, die Zange b eine neue Papierlänge vorschiebt, so mufs gleichzeitig die bereits abgeschnittene Länge fortgeführt werden. Mit Presse b ist deshalb innerhalb der zu beiden Seiten der Maschine befindlichen Supporte P eine selbstthätig sich öffnende und schliefsende Riemenzange, Fig. 1 lind 6, angebracht, welche den Riemen K des Sammelapparattuches erfafst und dieses Tuch in der Richtung des Pfeiles in Bewegung· versetzt. Beim Rückgang der Zange b wirkt die Riemenzange nicht. Das Sammeltuch dreht sich um die grofse Walze K', um die im Support C' gelagerte Walze, die ebenso wie Stange g' mit diesem Support verstellbar ist; am äufsersten Ende von g' ist eine Spannwalze, welche das Sammeltuch führt.
Der Support P an beiden Seiten der Maschine ist durch einen Bolzen beweglich mit dem Support P' verbunden, in welchem zwei Zahnstangen gelagert sind, die von der Antriebswelle y', Fig. 3 und 6, mittelst in einander greifender Getriebe Bewegung erhalten. (Die Antriebswelle y' schwingt mit dem Support P' hin und her und könnte z. B. durch Anwendung einer Rolle und eines umgelegten Seiles oder durch eine Zahnstange, die in ein Rad auf jy' greift, u. s. w., gedreht werden.) Geht

Claims (4)

der Rechen nach links, so geht das Gegengewicht b' vermittelst dieser Einrichtung nach rechts und bewirkt durch den erhaltenen gröfseren Hebelarm in jeder Lage Ausgleichung des Rechengewichts. Die mit dem Gewicht b' belastete Zahnstange hat nur eine kurze Bewegung. Der Weg der Zahnstange des Rechens ist etwa das Dreifache der des Rechengewichts. Die Zahnstange i ist durch den Querbalken s\ an dem der Rechen R sitzt, mit der Schiene /' durch Oesen und Bolzen verbunden; diese Schiene /' findet ihre Führung und Lagerung zwischen Leitröllchen an der verticalen Schiene n, welche durch ihre auf- und abwärtsgehende Bewegung diese Schiene und demnach auch Rechen R hebt und senkt, während durch Zahnstange i die Bewegung in der Längsrichtung des Rechens dem letzteren ertheilt wird. Das Querholz m' dient zur Unterstützung des Rechens. Schiene n, welche unten in K" geführt wird, erhält ihre verticale Bewegung durch Rahmen S, in welchem die Daumen J' sich drehen, die mit den Hebedaumen für den Messerbalken auf Welle J sitzen. Auf der Drehachse X des Messerbalkens sitzt der Schwingarm Y, der unten mit der Schubstange / verstellbar verbunden ist. Die Stange lagert in einer Schiene, die mittelst Stifte und Langlöcher mit Schiene η verbunden ist; damit Schiene η in ihrer verticalen Bewegung die Schubstange / und ihre Schiene nicht mitnimmt, ist letztere durch einen Winkel auf Feder R1, Fig. 5, gelagert, welche Schiene und Schubstange nach oben drücken; Sperrrand/und Zahnstange/" bleiben daher in stetem Eingriff. Das mit Einschnitten versehene Ende/" der Stange 7 greift in das auf Welle U sitzende Sperrrad f; die schrittweise Drehung dieser Welle überträgt sich durch auf beiden Wellenenden sitzende Schraube ohne Ende und durch Schraubenräder auf die horizontalen Wellen /', die ihrer ganzen Länge nach mit Nuthen versehen sind, so dafs das Gestell, in welcher die Platte V sich senkt, beliebig auf dieser Welle und auf den am Boden angebrachten Schienen a' gerückt werden kann. Die Drehung der Wellen /' setzt die innerhalb des Gestelles angebrachten Kettenräder mit den Vau c ans ο η'sehen Ketten in Drehung; mit den Gliedern der Kette sind zwei Metallstäbe χ χ', Fig. 8, zum Tragen der Platte V verbunden, dergestalt, dafs, wenn die Stäbe χ und die auf ihnen ruhende, mit dem Papierstofs belastete Platte V am tiefsten Punkt angekommen und Platte V sich auf einem kleinen Wagen zum Transport lagert, die Stäbe x' oben in die richtige Stellung kommen, um eine neue Platte V zur Papierbogenaufstapelung aufzunehmen. Die Geschwindigkeit der sinkenden Bewegung der Platte V kann durch Umstellung der Verbindung von Hubstange / und Schwingarm Y verändert werden. Soll die Platte V irgend welcher Ursachen halber schnell gesenkt werden, so kann der Welle U durch Welle Z, mit der sie durch konische Getriebe verbunden ist, Fig. 3, und durch Kurbel ο eine schnelle Drehung ertheilt worden. Supports C tragen eine Querschiene n' und unten eine gebogene Querschiene /', zwischen denen ein Gitter g angebracht ist, das als Stützpunkt für den Bogen dient, wenn der Rechen R zurückgeht, wodurch der Bogen dann vom Rechen auf die Platte V fällt, die mit ihrem Gestell an die geeignete Stelle geschoben ist. Support C' kann durch Schraubenspindel e in der Coulisse d' beliebig verstellt werden, wodurch sowohl Gitter g, als auch die Führungswalzen des Sammelapparattuches nebst Schiene^·' in die geeignete Stellung gebracht werden können. Paten τ-An sp ruch: Der beschriebene selbsttätige Bogenableger und Bogensammelapparat, gekennzeichnet:
1. durch das endlose Sammeltuch, dessen Verstellbarkeit durch den Support C' und Spanneinrichtung an Schiene g', und dessen periodische Fortbewegung durch eine Riemenzange in dem Support P gleichzeitig mit der Zange b;
2. durch den Rechen R, der durch die Daumen /', Rahmen S, Schiene η und Führungsschiene /' gehoben und gesenkt und
, durch die Zahnstange i in den Supports P' vor- und zurückbewegt wird, wobei die Vor- und Zurückbewegung des Gewichtes b' das Gewicht des Rechens ausgleicht;
3. durch die sich automatisch senkende Platte V auf den Stäben an den Ketten, welche durch Welle /', Schraube ohne Ende, Welle U, Sperrrad /, Schubstange /, Schwingarm Y Drehung erhalten; die Verstellbarkeit zwischen / und Y behufs Regulirung der Sinkbewegung der Platte V; die Verstellbarkeit des Gestelles, in welchem Platte V ruht, zwischen den Wellen /' und Schienen a'; die Einrichtung zum schnellen Senken der der Platte V durch Kurbel 0 und Welle z;
4. durch das mit dem Support C verstellbare Gitter g.
Hierzu 2- Blatt Zeichnungen.
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