DE1762298B2 - Schaltungsanordnung zum erzeugen eines impulses waehlbarer dauer - Google Patents
Schaltungsanordnung zum erzeugen eines impulses waehlbarer dauerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche
Anordnung ist beispielsweise durch die DT-AS 11 73 937 bekannt Die bekannte Anordnung weist eine
bistabile Kippschaltung auf, die durch einen Eingangsimpuls in ihre den Beginn des zu erzeugenden Impulses
bestimmende eine Lage und durch einen aus dem Ausgangsimpuls mittels einer zeitbestimmenden Stufe
abgeleiteten Rückstellimpuls in ihre das Ende des zu erzeugenden Impulses bestimmende andere Lage
umsteuerbar ist Als zeitbestimmende Stufe wird ein ÄC-Glied verwendet, wobei die Zeitkonstante dieses
Gliedes und damit die Länge des erzeugten Impulses einstellbar ist
Bei FM-Magnetbandgeräten, bei denen die das gespeicherte Signal kennzeichnende Frequenzmodula
tion mit Hilfe eines geeigneten Wiedergabekopfes vom Band abgenommen wird, werden Anordnungen benötigt,
die einen Impuls wählbarer Dauer erzeugen können. Die jeweilige Anordnung dient hierbei der
Erzeugung einer Standard-Impulslänge, wobei die Impulslänge der Bandgeschwindigkeit und dementsprechend
der Trägerfrequenz angepaßt sein muß. Da die Bandgeschwindigkeit einerseits genau in Stufen vorgebbar
ist, besteht das Erfordernis, die Standard-Impulslänge ebenfalls in Stufen genau vorzugeben. Bei Anordnungen
mit einem RC-Ghed als zeitbestiinmende Stufe
ergibt sich eine gewisse Inkonstanz der eingestellten Impulsdauer, da die eingestellte Zeitkonstante bei
Schwankungen der Betriebstemperatur und der Versorgungsspannung bekanntlich Veränderungen unterliegt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art so auszubilden.
daß die Dauer des Ausgangsimpulses in einfacher Weise in Stufen veränderbar ist, wobei die jeweils eingestellte
Impulsdauer keinerlei Drift unterliegt. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß mit den im
Anspruch 1 gekennzeichneten Maßnahmen. Zusätzliche vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden irr folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels beschrieben, worin
Fig. 1 das Blockschaltbild eines in einem Magnetbandgerät eingesetzten Impulserzeugers und
F i g. 2 das Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform des im Impulserzeuger nach F i g. 1 als Taktgeber
eingesetzten Oszillators
wiedergibt.
Der in Fig. 1 schematisch angedeutete bandförmige Aufzeichnungsträger 100 wird in Richtung des Pfeiles
bei Aufnahme am Aufzeichnungskopf 101 und bei Wiedergabe am Wiedergabekopf 104 vorbeibewegt.
Die Magnetköpfe 101 und 104' können dabei zum gleichen Gerät oder zu zwei getrennten Geräten
gehören.
Der Aufzeichnungskopf 101 wird von dem spannungsgesteuerten
Oszillator 102 gespeist. Ohne Eingangssignal oder bei einem vorgegebenen bestimmten
Eingangssignal liefert der Oszillator 102 ein trägerfrequentes Signal an den Schreibkopf 101. Es handelt sich
also um eine Magnetbandaufzeichnung mit Frequenzmodulation (FM). Die Frequenz des Oszillators 102 wird
von der Signaleingabeeinrichtung 103 gesteuert, so daß sich die vom Oszillator 102 an den Schreibkopf 101
gelieferte Signalfrequenz in Abhängigkeit von irgendwelchen Eingangssignalen ändert. Dieses frequenzmodulierte
Signal wird mit Hilfe des Sehreibkopfes 101 auf das Magnetband 100 aufgezeichnet, wo es bis zu einem
späteren Wiederauslesen in an sich bekannter Weise verbleibt.
Das aufgezeichnete FM-Signal wird mittels des
fßedergabekopfes 104 vom Magnetband 100 abgenommen und erzeugt am Ausgang des Be?renzerverstärkers
105 eine Rechteckimpulsfolge, die als Eingangsimpulsfolge der Eingangsklemme 10 des Impulsgenerators
zugeleitet wird.
Es sei zunächst angenommen, daß der Schalter 13 am Festkontakt X 2 anliegt und dem einen Eingang des
Bivertit/enden UND-Gatters G1 über den Widerstand
|2 ständig eine positive Spannung von beispielsweise 5 V zugeführt wird, so daß die an seinem anderen
Eingang anliegende Eingangsimpulsfolge das Gatter G1 ungestört durchlaufen kann. Die positiv gerichtete
Vorderflanke jedes rechteckförmigen Eingangsimpulses erscheint somit am Ausgang des Gatters G1 als negativ
gerichtete Vorderflanke eines Signals niedrigen Pegels, aus der mit Hilfe der Differenzierschaltung 14, 16 ein
■egativ gerichteter Nadelimpuls abgeleitet wird; dieser gelangt zum Gatter G 2 und erscheint an dessen
Ausgang als ein gleichfalls negativ gerichtetes nadelimpulsförmiges Ausgangssignal. Dieses hat keinen Einfluß
»uf das invertierende ODER-Gatter G 4. Gleichzeitig wird die Vorderflanke des Eingangsimpulses jedoch der
Differenzierschaltung 15, 17 direkt zugeführt, welche hieraus einen positiv gerichteten Nadelimpuls ableitet
und diesen dem Gatter G 3 zuführt, an dessen Ausgang ein positiv gerichtetes nadeiimpulsförmiges Ausgangssignal erscheint. Dieses durchläuft das ODER-Gatter
G4 und erscheint an dessen Ausgang als ein negativ gerichtetes kurzzeitiges Ausgangssignal niedrigen Pegels.
Dieses wird als Schaltimpuls dem Einstelleiiigang
des Flip-Flops FFl zugeleitet, das in die Lage Q eingestellt wird. Hierdurch gibt dessen Q-Ausgang ein
niedriges Potential ab, was gleichbedeutend ist mit dem Beginn des Ausgangsimpulses. Gleichzeitig gibt dessen
Q-Ausgang ein hohes Potential ab. Das Ausgangssignal vom Q-Ausgang des Flip-Flops FFl wird dem Inverter
GS zugeleitet, der dessen Polarität umkehrt und das invertierte und somit positive Signal über die Auswerteschaltung
22 an die Ausgangsklemme 23 weitergibt.
Das Signal niedrigen Pegels vom Q-Ausgang des Flip-Flops FFl wird gleichzeitig dem Oszillator 18
zugeführt und schaltet diesen ein. Die Oszillatorschwingungen beginnen stets mit einer positiv gerichteten
Vorderflanke und werden dem Inverter G 6 zugeleitet, der hieraus Rechteckimpulse ableitet. Diese werden
dem Schalteingang des Flip-Flops FF2 als Taktgeberimpulse zugeleitet. Die Flip-Flops FF2 bis FF8 stellen
eine bekannte Zählerkette dar, die die Taktgeberimpulse zu zählen beginnt. Der Oszillator 18 muß mit einem
positiv gerichteten Teil seiner Ausgangsschwingung beginnen, weil der Inverter G 6 diese invertiert und weil
das Flip-Flop FF2 vom JK-Typ ist, bei dem nur die Rückflanke, also eine negativ gerichtete Flanke, dessen
Schaltzustand unabhängig vom ursprünglichen Schaltzustand ändern kann. Wird sichergestellt, daß das
Ausgangssignal des Oszillators 18 mit einer positiv gerichteten Flanke anfängt, so zählt der Zähler richtig;
im anderen Falle entstünde eine Ungenauigkeit in der Größenordnung von einer Halbwelle. Der Zähler FF2
bis FF8 arbeitet in üblicher Weise, so daß das Ausgangssignal an jeder Stufe mit der halben Frequenz
des betreffenden Eingangssignals erscheint. Eine automatische Rückstellung des Zählers auf seine Ausgangsstellung
ist vorgesehen, wird aber, da sie allgemein bekannt ist, nicht im einzelnen beschrieben.
Es sei angenommen, daß der Bandgeschwindigkeitsumschalter
19 derart eingestellt ist, daß das Gatter G 12
am Ausgang der fünften Stufe des Zählers vorbereitet ist. Sobald der Zähler 25 = 32 Zettgeberimpulse
erhalten hat, entsteht am Ausgang £des Flip-Flops FF6
ein Signal und wird dem anderen Eingang des Gatters G 12 zugeleitet Es entsteht somit am Ausgang des
Gatters G 12 ein positiv gerichtetes Signal, welches zum
Gatter Gl gelangt und dort in ein negativ gerichtetes
Ausgangssignal invertiert wird. Dieses gelangt zum Schalteingang des Flip-Flops FFl und ändert dessen
Schaltzustand, wodurch das Ausgangssignal niedrigen Pegels am Q-Ausgang des Flip-Flops FFl beendet und
der Q-Ausgang auf niedriges Ausgangspotential umgeschaltet wird. Die Rückkehr des Ausgangssignals am
Q-Ausgang auf einen hohen Pegel schaltet den Oszillator 18 wieder ab. Der Ausgangsimpuls am
Ausgang des Inverters G 5 war ein Signal hohen Pegels und fällt demzufolge bei Beendigung des Ausgangsimpulses
am Q-Ausgang des Flip-Flops FFl auf einen niedrigen Pegel. Die Dauer des Ausgangsimpulses am
Inverter G 5 ist der Anzahl der hier 25 = 32 Taktgeberimpulse proportional, welche der Zähler FF2
bis FF8 gezählt hat, ehe sein Ausgangssignal die Beendigung des Ausgangsimpulses am Q-Ausgang des
Flip-Flops FFl veranlaßt hat; sie hängt also davon ab,
welcher Ausgang des Zählers FF2 bis FF8 mit Hilfe des
Bandgeschwindigkeitsumschalters 19 durchgeschaliet ist. Das Ausgangssignal des Inverters G 5 kann
irgendeiner Auswerteschaltung, beispielsweise einem Filter, einem Integrator od. dgl., zugeleitet weiden, in
der die Dauer der Ausgangsimpulse in ein ihr proportionales Ausgangssignal umgewandelt wird,
welches kennzeichnend ist für die Frequenz der Eingangssignal an der Klemme 10.
Die beschriebene Folge von Schaltvorgängen trat beim Eintreffen der positiv gerichteten Vorderflanke
des Eingangsimpulses an der Klemme 10 ein. Da in der Lage des Schalters 13 am Festkontakt Xl eine
Frequenzverdopplerschaltung in Betrieb ist, führt die negativ gerichtete Rückflanke des Eingangsimpulses
jedoch nochmals zu dem gleichen Ergebnis, weil sie am Gatter G 4 ebenfalls einen Schaltimpuls für das
Flip-Flop FFl entstehen läßt. Da die Rückflanke negativ gerichtet ist und das Gatter G1 sein
Eingangssignal stets invertiert, erhalten die beiden Eingänge des Gatters G 4 erneut positive und negative
Nadelimpulse, obwohl diese im Vergleich zum vorhergehenden Fall am jeweils anderen der Gatter G 2 und
G 3 auftreten. Das Galter G 4 erzeugt alyo einen
weiteren Schaltimpuls und bewirkt die Erzeugung eines weiteren Ausgangsimpulses durch das Flip-Flop FF1.
Befindet sich der Schalter 13 hingegen in der Stellung XI, so können die Eingangsimpulse das UND-Gatter
G 1 nicht durchlaufen, da der eine Eingang des Gatters G 1 etwa auf Massepotential liegt und somit ständig ein
Signal niedrigen Pegels erhält. Das Gatter G 1 liefert daher ständig ein Ausgangssignal hohen Pegels,
unabhängig davon, welches Signal an seinem anderen Eingang ansteht. Dei Kondensator 16 gewährleistet,
daß dem Gatter G 2 ständig ein Signal niedrigen Pegels zugeleitet wird, welches demzufolge ständig ein
gleichbleibendes Ausgangssignal niedrigen Pegels abgibt. Werden der Klemme »0 wieder die Vorderflanken
und die Rückflanken der Eingangsimpulse zugeleitet, so werden positive und negative Nadelimpulse zwar wie
zuvor über die Differenzierschaltung 15, 17 und das Gatter G 3 zum Gatter G 4 gelangen, nicht aber über
die Differenzierschaltung 14, 16, so daß nur dann ein negativ gerichtetes Schaltsignal entstehen kann, wenn
eine positiv gerichtete Vorderflanke der Eingangsimpulse ankommt, nicht aber wenn eine negativ gerichtete
Rückflanke eintrifft. Demzufolge haben in diesem Zustand der Schaltung die vom Gatter G 4 gelieferten
Schaltimpulse die gleiche Frequenz wie die Eingangsimpulse. Damit stimmt auch die Frequenz der Ausgangsimpulse
mit derjenigen der Eingangsimpulse überein.
Das Flip-Flop FF9, das UND-Gatter G17 und der Schalter 21 bilden eine Schaltung zur Unterdrückung
der Einwirkung von Rauschsignalen auf die Erzeugung von Ausgangsimpulsen. Bei störungsfreiem Betrieb, d. h.
ohne Rauschsignale am Eingang, wird das Schaltsignal vom Gatter G 4 sowohl zum Flip-Flop FFl wie auch zu
dem einen Eingang des Gatters G17 geleitet, dessen Ausgang mit dem Einstelleingang des Flip-Flops FF9
verbunden ist. Hierdurch wird der Ausgang X des Flip-Flops FF9 auf einen niedrigen Pegel eingestellt.
Dies hat zur Folge, daß der Schalter 21, beispielsweise ein an Masse angeschlossener npn-Transistor, gesperrt
wird. 1st der Schalter 21 gesperrt, so ist der Ausgang 23 des Impulsgenerators frei; andernfalls ist er fest auf
irgendein Bezugspotential, beispielsweise auf Masse festgelegt.
Nach dem Schaltimpuls kehrt der Ausgang des Gatters G 4 auf das hohe Potential zurück. Das gleiche
gilt für den Ausgang des Inverters G 5. Demzufolge wird nun vom Gatter G17 ein Signal hohen Pegels an
den Schalteingang des Flip-Flops FF9 gelegt. Ein positiv gerichtetes Signal hat zu dieser Zeit keinen
Einfluß auf das Flip-Flop FF9. Dieses verbleibt daher in dem bereits beschriebenen Zustand, in dem der Schalter
21 gesperrt ist. Der Ausgangsimpuls vom Inverter G 5 gelangt jedoch in der bereits beschriebenen Weise über
das Filter 22 zur Ausgangsklemme 23, bis im Zähler FF2 bis FF8 der betreffende Zählerstand erreicht ist und
dem Flip-Flop FFl über das Gatter G7 ein den Ausgangsimpuls beendendes Signal zugelHtet wird.
Dann wird vom Inverter G 5 wieder das Ausgangssignal niedrigen Pegels abgegeben, welches bei seiner Zufuhr
an das Gatter G17 bewirkt, daß dessen Ausgang auf
den niedrigen Pegel zurückfällt Diese negativ gerichtete Signaländerung bewirkt nun, daß das Flip-Flop FF9
in seinen anderen Zustand umgeschaltet wird, in dem der X-Ausgang einen hohen Pegel annimmt. Dies hat
zur Folge, daß der Schalter 21 nun durchgeschaltet wird und den Ausgang 23 an Masse legt.
Ähnliches geschieht, wenn an der Klemme 10 oder am Ausgang des Gatters G 4 ein hochfrequentes Rauschsignal
auftritt Wenn die Schaltung sich in dem beschriebenen Zustand befindet, erzeugt ein hochfrequenter
Rauschimpuls einen negativ gerichteten Nadelimpuls am Ausgang des Gatters G 4. Die Zufuhr dieses
Signals an den Einstelleingang des Flip-Flops F9 bewirkt keine Änderung desselben. Dieses Signal
niedrigen Pegels bewirkt jedoch, daß das Gatter G17
im Anschluß an die Zufuhr des Signals hohen Pegels sofort ein Signal geringen Pegels erzeugt welches eine
Rückflanke zum Schalteingang des Flip-Flops F9 gelangen läßt Dies hat zur Folge, daß der X-Ausgang
sofort hohes Potential annimmt den Schalter 21 durchschaltet und den Ausgang 23 an Masse legt
Hochfrequente Störsignale können also keine Ausgangssignale des Impulsgenerators hervorrufen.
Bei der in Fig.2 gezeigten Schaltung einer
bevorzugten Ausführungsform des als Taktgeber hn Impulsgenerator gemäß F i g. 1 verwendeten Oszillators
18 ist die Eingangsklemme 50 an den <?-Ausgang des
Flip-Flops FFl angeschlossen und über den Widerstand 51 mit der Basis des Transistors Q1 verbunden. Über
den Widerstand 52 steht die Basis des Transistors Q1
außerdem mit Masse in Verbindung. Es handelt sich um einen npn-Transistor, dessen Emitter an Masse liegt.
Eine Reihenschaltung aus den Widerstünden 53 und 56 und den zwei Dioden 54 und 55 liegt zwischen der
Plusklemme 63 und Masse. Die beiden Dioden 54 und 55 sind unmittelbar hintereinandergeschaltet und in Durchlaßrichtung
gepolt Am Verbindungspunkt der beiden
ίο Dioden 54 und 55 ist der Kollektor des Transistors Q1
angeschlossen. Zwischen die Kathode der Diode 55 und die Basis des weiteren Transistors Q 2 ist die Wicklung
62 eines Übertragers eingeschaltet. Der npn-Transistor Q 2 liegt mit seinem Emitter über den als Belastungswiderstand
dienenden Widerstand 58 an Masse. Das Ausgangssignal wird am Widerstand 58 abgegriffen. Ein
Schwingkreis mit der Parallelschaltung der Wicklung 61 des Übertragers, der Diode 60 und des einstellbaren
Kondensat ars 59 liegt zwischen der Plusklemme 63 und dem Kollektor des Transistors Q 2.
Zwischen zwei Generatorausgangsimpulsen erzeugt das Flip-Flop FFl in Fig. 1 an seinem Q-Ausgang ein
positives Ausgangssignal, welches der Basis des Transistors Q1 zugeleitet wird und diesen durchschaltet.
Ist der Transistor Q1 leitend, so fließt ein Strom von
der Klemme 63 über den Widerstand 53. die Diode 54 und den Transistor Q1 nach Masse. Die Diode 55 und
der Widerstand 56 sind also kurzgeschlossen. An der Basis des Transistors Q 2 liegt über die Wicklung 62
praktisch Massepotential und hält den Transistor O 2 gesperrt. Der Schwingkreis ist daher inaktiv, am
Widerstand 58 ist kein Spannungsabfall vorhanden, und das Ausgangssignal ist Null.
Liefert das Gatter G 4 einen Schaltimpuis an das Flip-Flop FFl, so schaltet dessen (^-Ausgang auf ein
niedriges Potential um, welches nicht ausreicht, den Transistor Q1 durchgeschaltet zu halten. Sobald dieser
sperrt ist die Stromquelle 63 nur mehr über den Widerstand 53, die Dioden 54 und 55 und den
Widerstand 56 mit Masse verbunden. In diesem Strompfad beträgt die Spannung an der Kathode der
Diode 55 etwa +2.5 V und wird über die Wicklung 62 der Basis des Transistors Q2 zugeleitet. Dieses Signal
reicht aus, den Transistor ζ) 2 durchzuschalten. Sobald dies geschieht fließt ein Strom von der Plusklemme 63
über den Schwingkreis, den Transistor Q 2 und den Widerstand 58. Das Ausgangssignal beginnt bei Null
und steigt zu positiven Weiten hin an. Der Oszillator beginnt also immer mit einem positiv gerichteten
Kurventeil zu schwingen. Durch Rückkopplung über die Wicklungen 62 und 61 werden die Schwingungen ir
bekannter Weise aufrechterhalten.
Der Oszillator nach Fig.2 stellt nur eine Ausfüh
rungsform der im Impulsgenerator einsetzbaren Takt geber dar. Auch andere Oszillatorschaltungen, die
genügend stabil gegen Temperaturschwankungen, An deningen der Versorgungsspannung u. dgl sind, könnei
eingesetzt werden. Das Ausgangssignal muß immer mi einer positiv gerichteten Vorderflanke anfangen, dami
eine Zweideutigkeit hinsichtlich der Halsweite vermie den wird.
Es wurde bereits erwähnt daß in FM-Aufzeichnungs systemen mit zunehmender Trägerfrequenz ode
Bandgeschwindigkeit immer kürzere Ausgangsimpuls benötigt werden. Demzufolge ist der Bandgeschwindig
keitswahlschalter 19 derart eingerichtet daß er bei de Einschaltung einer höheren Bandgeschwindigkeit j«
weils eines der Gatter 10 bis 16 durchschaltet welch«
näher dem Eingang des Zählers liegt. Der Ausgangsimpuls wird also nach einer immer kleineren Anzahl von
Takigeberimpulsen beendet und demzufolge kurzer. Die Schwingungsdauer des Oszillators 18 ist derart
einzustellen, daß die Taktgeberimpulse den Zähler mit einer solchen Geschwindigkeit fortschalten, daß die
benötigte, vorgegebene Länge der Ausgangsimpulse wählbar zur Verfügung steht. In der beschriebenen
Anordnung werden Schaltimpulses erzeugt, die die Erzeugung eines Ausgangsimpulses auslösen und von
einer umschaltbaren Frequenzverdopplungsschaltung kommen. Wird letztere Schaltung nicht benötigt,
können die Eingangsimpulse als Schaltimpulse dem Flip-Flop FFl unmittelbar zugeführt werden und damit
die Erzeugung eines Ausgangsimpulses in Gang setzen Obwohl das Zählen der Taktgeberimpulse praktisch
gleichzeitig mit dem Beginn des Ausgangsimpulses beginnt, könnte im Prinzip auch eine fest vorgegebene
Verzögerung zwischen diesen Ereignissen vorhanden sein, wobei das eine oder das andere Ereignis eher
auftreten kann. Wenn eine vorgegebene zeitliche Zuordnung zwischen dem Beginn der Zufuhr von
Taktimpulsen an den Zähler und dem Beginn des Ausgangsimpulses besteht, wird stets ein Ausgangsimpuls
vorgegebener Länge erzeugt, und die Länge kann durch die Auswahl eines bestimmten Zählerausganges
in der beschriebenen Weise vorgewählt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
«09546/393
Claims (8)
- Patentansprüche:J. Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Impulses wählbarer Dauer mit einer bistabilen S Kippschaltung, die durch einen Eingangsimpuls in ihre den Beginn des zu erzeugenden Impulses bestimmende eine Lage und durch einen aus dem Ausgangsimpuls mittels einer zeitbestimmenden Stufe abgeleiteten Rückstellimpuls in ihre das Ende des zu erzeugenden Impulses bestimmende andere Lage umsteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitbestimmende Stufe einen Zähler (FF2 bis FF8) aufweist der von einem durch den Ausgang der bistabilen Kippschaltung (FFt) ausgelösten Oszillator (18) angesteuert ist und dessen Stufenausgänge über eine Auswahl- und Ansteuerlogikschaltung (19, G 7, GtO bis GiS) selektiv auf den Rückstelleingang der bistabilen Kippschaltung (FFX) schaltbar sind.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bistabilen Kippschaltung (FFX) eine Frequenzverdopplungsschaltung vorgeschaltet ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzverdopplung abschaltbar ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (FF2 bis FF8) mehrere an aufeinanderfolgende Zählstufen angeschlossene Ausgänge (A bis G) aufweist, daß zwischen diese Ausgänge und die zur Erzeugung der Ausgangsimpulse dienende bistabile Kippschaltung (FFX) wählbar durchschaltbare elektronische Schalter (G 10 bis G 16) geschaltet sind und daß das beim Erreichen einer bestimmten Anzahl von Oszillatorimpulsen auftretende Ausgangssignal der vorgewählten Zählstufe den erzeugten Ausgangsimpuls beendet.
- 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüehe 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangsimpuls der bistabilen Kippstufe (FFX) mit seiner Vorderflanke den Oszillator (18) zu Schwingungen anstößt.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator (18) stets mit der gleichen Polarität der Schwingungen einsetzt und dci Zahler (FF2 bis FF8) nur beim Eintreffen von Signalen dieser Polarität zu zählen anfängt.
- 7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüehe 1 bis b, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator (18) durch die Rückllanke des Ausgangsimpulses stillgesetzt wird.
- 8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprü ehe 1 bis 7 mit einer Schaltung zum Vermeiden der Erzeugung von Ausgangsimpulseri durch Rauschsignale, dadurch gekennzeichnet, dall der Eingangsimpuls einer steuerbaren Klemmschaltung (FFS, 21) zugeführt wird, welche nur während der Dauer des zugehörigen Ausgangsimpulses den Ausgang (23) der Schaltungsanordnung freigibt.
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