DE1761858U - Gliederschlauch, vorzugsweise fuer sanitaere geraete, wie handbrausen od. dgl. - Google Patents

Gliederschlauch, vorzugsweise fuer sanitaere geraete, wie handbrausen od. dgl.

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DE1761858U
DE1761858U DE1956P0009756 DEP0009756U DE1761858U DE 1761858 U DE1761858 U DE 1761858U DE 1956P0009756 DE1956P0009756 DE 1956P0009756 DE P0009756 U DEP0009756 U DE P0009756U DE 1761858 U DE1761858 U DE 1761858U
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Max Poprawa
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Description

  • Max Poprawa Braunschweig, Guntherstrasse 24
    "Gliederschlauch, vorzugsweise für sanitäre Geräte wie
    L z. B. Handbrause od. dgl.,"
    Beschreibung.
    Die bekannten Gliederschläuche für sanitäre Geräte, wie
    z. B. Handbrausen od. dgl., sind aus Metallgliedern in der Weise zusammengesetzt, dass ein verjüngter Teil des einen Gliedes und ein entsprechend weiter Teil des anderen Gliedes ineinandergesteckt und durch ihre entgegengesetzt umgefalzten übereinandergreifenden Ränder so zusammengehalten werden, dass sie sich axial und kugelig zueinander bewegen können. Ein auf diese Weise erzeugter Metallschlauch dient einer wasserführenden Schlauchseele, die in Gestalt eines Weichgumniischlauches in ihn eingezogen ist, als Schutz. Seine Glieder brauchen deshalb nicht flüssigkeitsdicht ineinandergreifen.
  • Das Zusammenfalzen der Schlauchglieder erfordert Zeit-und Arbeitsaufwand, der die Herstellung verteuert. Dort, wo die Glieder sich aneinander reiben, scheuert sich ihr Schutzüberzug ab und entsteht Korrosionsgefahr. Geht der Zusammenhang zweier Glieder durch übermässige Schlauchkrümmung verloren, so ist der Benutzer nicht in der Lage, den Schaden zu beheben.
  • All diese und andere Nachteile sind bei dem den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Gliederschlauch dadurch beseitigt, dass seine eine Gummischlauchseele umschliessenden Glieder aus nichtmetalliachem. Stoffe, wie Kunststoff, künstlichem 4der natürlichem Hartgummi solcher Elastizität und doch auch Formhaltigkeit bestehen, dass ihre übereinandergreifenden Ränder die Glieder gegen rein axiale Zugkräfte sowie gegen bei normaler Schlauchkrümmung auftretende gemischte Zug-und Biegungskräfte zuverlässig zusammengehalten, dagegen unter abnormaler Winkelstellung zweier Glieder zueinander durch die hierfür aufzuwendenden Biegungskräfte einander so weit auszuweichen vermögen, dass die Glieder voneinander getrennt werden können.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung wird die wasserführende Schlauchseele bei einem Gliederschlauch der genannten Bauart dadurch erspart, dass seine durch übereinandergreifende Ränder zusammengehaltenen Glieder durch zusätzliche Abdichtungmittel, wie z. B. elastische Dichtungsringe, flüssigkeitsdicht zusammengehalten werden derart, dass sie ohne Schlauchseele wasserführend sind. Oper die Schlauchglieder werden erfindungsgemäss so gestaltet, dass sie mit kugeligen Dichtungsflächen unter flüssigkeitsdichter Spannung eineinandergreifen derart, dass sie ohne Schlauchseele wasserführend sind. Bei jeder der angeführten Ausführungsformen kann selbst der technisch Ungeübte die etwa durch übermässige Schlamchkrümmung voneinander gelösten Schlauchglieder wieder ordnungsmässig miteinander verbinden. Auch entfällt das Zeit-und Arbeitsaufwand erfordernde maschinelle Zusammenfalten der einzelnen Schlauchglieder. Soweit es sich um Ausführungen ohne Schlauchseele handelt, kann bei Undichtwerden eines Schlauchgliedes durch einfaches Auswechseln dieses Gliedes gegen ein anderes oder durch einfaches Verkürzen des Schlauches um dieses eine Glied der wasserführende Gliederschlauch wieder dicht gemacht werden. Auch wird bei Gliederschläuchen ohne Schlauchseele der Übelstand eines Verdrillens des inneren Gummischlauches vermieden, was speziell für Niederdruck-Heisswasserspeicher von entscheidender Bedeutung ist.
  • Die zum Anschliessen des Schlauches an den Reisswasserspeicher einerseits und die Handbrause andererseits dienenden Überwurfmuttern sind ebenfalls aus Kunststoff oder Hartgummi gebildet und können in gleicher Weise wie die Glieder an den Schlauchenden montiert werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind hierunter anhand der drei Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung beschrieben.
  • Bei allen drei Ausführungsformen ist der Gliederschlauch aus den Gliedern 1a, 1b in der Weise gebildet, dass ein verjüngter
    Teil 1a des einen Gliedes und ein entsprechend weiter Teil 1b
    des nächsten Gliedes ineinandergesteckt und duthf ihre ent-
    gegengesetzt umgefalzten oder verdickten übereinandergreifen-
    den Ränder so zusammengehalten werden, dass sie sich axial und kugelig zueinander bewegen können. Erfindungsgemäss bestehen die Glieder aus nichtmetallischen Stoffen wie Kunststoff, künstlichem oder natürlichem Hartgummi od. dgl. solcher Elastizität und auch Formhaltigkeit, dass ihre übereinandergreifenden Ränder 2, 3 die Glieder 1a, 1b gegen reir axiale Zugkräfte sowie die bei normaler Schlauchkrümmung auftretenden gemischten Zug-und Biegungskräfte zuverlässig zusammenahalten, dagegen unter abnormaler Winkelstellung (Fig. 4) zweier Glieder zueinander durch die hierfür aufzuwendenden Biegungskräfte einander so weit auszuweichen vermögen, dass die Glieder entweder ineinandergeschoben oder voneinander getrennt werden können. Bei dem Ausführugsbeispie : nach Fig. 1 wird in den auf diese Weise gebildeten Gliederschlauch eine Schlauchseele in Form eines Weichgummischlauchef 4 eingezogen. Will man diese Sbhlauchseele entbehrlich machen und den Gliederschlauch selbst unmittelbar wasserführend machen, so wird, wie das Fig. 2 zeigt, zwischen die übereinandergreifenden Ränder 2,3 der Schlauchglieder 1b, 1a e : Dichtungsring 5 zusätzlich eingelegt, der die beiden benachbarten Schlauchglieder flüssigkeitsdicht nach aussen abschliesst. Diese erfinderische Massnahme hat auch eine selbständige Schutzrechtliche Bedeutung insofern, als sie auch anwendbar ist bei Gliederschläuchen aus festen Stoffen, wie z. B. Metall, Glas od. dgl. Man kann aber auch namentlich wenn man die Schlauchglieder aus künstlichem oder natürlichem Gummi herstellt, an ihren kugelige Flächen 6 erzeugen. an denen sich mit entsprechend flüssigkeitsdichter Spannung der Rand 3 des Nachbargliedes führt (Fig. 3).
  • Wie Fig. 1 zeigt, kann man auch die zur Befestigung der Scnauchenden dienenden Überwurfmuttern 7 aus einem Kunststoff oder Hartgummi herstellen und in gleicher Weise auf den letzten Schlauchgliedern montieren, wie die Schlauchglieder aneinander.

Claims (4)

  1. Patentansprüche : = = = = = = = = = = = = = = = = = = =
    1. Gliederschlamch, vorzugsweise für sanitäre Geräte, wie Handbrausen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dassseine eine Gummischlauchseele (4) umschliessenden Glieder (1a, 1b) aus nichtmetallischem Stoffe, wie Kunststoff, künstlichem oder natürlichem Hartgummi od. dgl. solcher Elastizität und doch auch Formhaltigkeit bestehen, dass ihre übereinandergreifenden Ränder (2, 3) die Glieder (la, 1b) gegen rein axiale Zugkräfte sowie bei normaler Schlauchkrümmung auftretende gemischte Zug-und Biegungskräfte zuverlässig zusammenhalten, dagegen unter abnormalen Winkelstellung zweier Glieder (1, 1b) zueinander durch die hierfür aufzuwendenden Kräfte einander so weit auszuweichen vermögen, dass die Glieder (1a, 1b) ineinandergeschoben oder voneinander getrennt werden können.
  2. 2. Gliederschlauch, vorzugsweise nach Anspruch 1 oder anderen Gliederschläuchen, dadurch gekennzeichnet, dass seine durch übereinandergreifene Ränder (2, 3) zusammengehaltenen Glieder durch zusätzliche Abdichtungsmittel, wie z. B. elastische Abdichtungsringe (5) od, dgl., flüssigkeitsdicht zusammengehalten werden derart, dass sie ohne Schlauchseele wasserführend sind.
  3. 3. Gliederschlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seine Glieder (1a, 1b) mit kugeligen Dichtungsflächen (3, 6) unter flüssigkeitsdichter Spannung ineinandergreifen derart, dass sie ohne Schlauchseele wasserführend sind.
  4. 4. Gliederschlauch nach irgend einem der vorstehenden Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass auch seine Befestigungsüberwurfmuttern (7) aus Kunststoff oder Hartgummi
    bestehen und auf den Endgliedern des Schlauches in gleicher Weise montiert sind wie die Glieder aneinander.
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