AT145039B - Verbindungs- und Raumtemperaturausgleichsleitung für Flüssigkeitsfernthermometer. - Google Patents

Verbindungs- und Raumtemperaturausgleichsleitung für Flüssigkeitsfernthermometer.

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AT145039B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verbindungs-und Raumtemperaturausgleiehsleitung für Fliissigkeitsfernthermometer.   



   Es sind Flüssigkeitsfernthermometer bekannt, bei denen der   Temperaturfühler   und die Anzeigeoder Schreibvorrichtung durch eine dünne Flüssigkeitsleitung von z. B.   0'1-0'5   mm 1. W. verbunden sind. 



  Um die Temperaturanzeige des Thermometers von Einflüssen der Raumtemperatur unabhängig zu machen, hat man auch vorgeschlagen, neben der Verbindungsleitung eine Ausgleichsleitung zu verlegen, deren Flüssigkeit im entgegengesetzten Sinne wie die des Fühlers auf die   Anzeige-oder Schreibvor-   richtung einwirkt.

   Da die Verlegung zweier getrennter Leitungen umständlich ist und nicht selten zu
Einbaufehlern Anlass gibt, die das Messergebnis ungünstig beeinflussen können, und da bei Verwendung zweier getrennter Rohre keine sichere Gewähr dafür besteht, dass die Temperatur der Verbindung-und Ausgleichsleitung die gleiche ist, wurde auch bereits vorgeschlagen, beide Leitungen mit einem gemeinsamen,   hülsenförmigen   Schutzüberzug zu versehen, etwa einer Drahtspirale, einem biegsamen Metallrohr oder an besonders gefährdeten Stellen einem Kupferrohr. In diese Hülsen werden die beiden Kapillarrohre eingezogen, und sie können aus diesen nach Belieben wieder herausgezogen werden. 



   Diesen bekannten Überzügen haften verschiedene erhebliche Mängel an : Jedes Kapillarrohr muss zur Erzielung ausreichender Festigkeit gegenüber dem Innendruck mit verhältnismässig starker Wand versehen sein, wodurch ein grosser Durchmesser der   Schutzhülse   bedingt ist, der die Verlegung der Doppelleitung an vielen Stellen erschwert. Weiter verhindern die bekannten Überzüge nicht den
Zutritt etwaiger chemisch wirksamer Stoffe zu den empfindlichen Kapillarrohren, da diese durch den Überzug nicht allseitig dicht umschlossen sind. Bei den bekannten Überzügen wird ferner bei etwaigen   Erschütterungen   (etwa in Fahrzeugen) nicht das Scheuern der Rohre aneinander oder an der Innenwand der Schutzhülse verhindert, so dass auch nach wie vor die Gefahr mechanischer Zerstörung der
Kapillarrohre besteht. 



   Diese Nachteile der bekannten Überzüge werden nach der Erfindung dadurch vermieden, dass ein metallischer Überzug die Verbindungsleitung und die Ausgleichsleitung gemeinsam allseitig dicht umschliesst. 



   Ein Ausführungsbeispiel eines Thermometers mit der erfindungsgemässen Einrichtung ist in der
Zeichnung schematisch dargestellt, wobei Fig. 1 die Gesamtanordnung des Thermometers und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 zeigt. 



   Es ist 1 der Temperaturfühler, 2 die Anzeige- oder Schreibvorrichtung eines Flüssigkeitsfern- thermometers, 3 die zugehörige dünne Verbindungsleitung, 4 die Ausgleichsleitung. Die Verbindungs- leitung und die Ausgleichsleitung sind in einem gemeinsamen, die beiden Leitungen allseitig dicht um-   schliessenden   metallischen Überzug 5 eingebettet. Dieser wird durch Walzen, Spritzen od. dgl. auf die beiden Kapillarrohre aufgebracht, so dass er einen unlösbaren Mantel und also einen gemeinsamen Be- standteil der beiden Kapillarrohre darstellt. 



   Der   Schutzüberzug   gemäss der Erfindung wird infolge seiner innigen Verbindung mit den Kapillarrohren zur Aufnahme der Beanspruchung der Leitungen durch den Aussendruck mitherangezogen, so dass die Kapillarleitungen und damit auch der Überzug so schwach und daher so biegsam wie   möglich   aus- geführt werden können, wodurch die Verlegung wesentlich vereinfacht wird. Weiter verhindert der die
Leitungen allseitig dicht   umschliessende   Überzug den Zutritt chemisch wirksamer Stoffe zu den emp- findlichen Kapillarrohren. Diese Schutzwirkung kann auf die Dauer besonders wirkungsvoll gestaltet werden, wenn der Überzug aus korrosionsbeständigem Werkstoff hergestellt wird.

   Die innige Verbindung 

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 von Überzug und Leitungen bietet ferner weitestgehende Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen Beanspruchungen, auch solchen, die etwa durch   Erschütterungen   hervorgerufen werden. Schliesslich gewährleistet die durch den Überzug hergestellte metallische Verbindung der Leitungen, dass beide an allen Stellen genau gleiche Temperaturen aufweisen.

Claims (1)

  1. PA-TENT-ANSPRUCH : Die Verbindungsleitung zwischen dem Temperaturfühler eines Flüssigkeitsfernthermometers und der Anzeige-oder Schreibvorrichtung sowie die Ausgleichsleitung zur Berücksichtigung der Raumtemperatur gemeinsam allseitig dicht umschliessender metallischer Überzug. EMI2.1
AT145039D 1933-10-02 1934-07-26 Verbindungs- und Raumtemperaturausgleichsleitung für Flüssigkeitsfernthermometer. AT145039B (de)

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