DE1761855U - Auf kugel- oder waelzlager laufende lauf- oder tragrollen fuer endlose foerderer, wie trogbandfoerderer od. dgl. - Google Patents

Auf kugel- oder waelzlager laufende lauf- oder tragrollen fuer endlose foerderer, wie trogbandfoerderer od. dgl.

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DE1761855U
DE1761855U DEG16829U DEG0016829U DE1761855U DE 1761855 U DE1761855 U DE 1761855U DE G16829 U DEG16829 U DE G16829U DE G0016829 U DEG0016829 U DE G0016829U DE 1761855 U DE1761855 U DE 1761855U
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DE
Germany
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ball
running
conveyors
roller
dgl
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Expired
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DEG16829U
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English (en)
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Gerlach & Zimmermann
Original Assignee
Gerlach & Zimmermann
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Gerlach t Zinimermann Eisenwarenfabrik Saalhausen i/estf. Auf Kugel-oder Wälzlager laufende Lauf-oder Tragrollen für endlose Förderer, wie Trogbandförderer oder dergl. Lauf-oder Tragrollen mit und ohne Spurkranz sind bekannt, auch solche mit Kugel- oder Wälzlager, insbesondere für endlos um-
    laufende Förderer, wie Trogbandfrderer oder dergl.
    Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf Kugel-oder Wälzlagern
    ei ;
    laufende Lauf-oder Tragrollen, insbesondere fUr Trogbandförderer,
    wie endlos umlaufende Stahlgliederbänder oder dergl.
  • Sie bezweckt durch eine neuartige Ausbildung der Lagerung solcher Rollen, die Lagerung zuverlässig gegen Verschmutzung und Zerstörung durch achsiale Schubkräfte zu schützen, ohne daS dadurch die Laufeigenschaften dieser Rolle negativ beeinträchtigt werden.
  • Besonders in staubigen und feuchten Betrieben, wie im Untertage-Bergbau oder dergl. werden Fördermittel mit wartungsfrei laufenden Rollen gefordert. Diesen Forderungen entspricht keine der bekannten Konstruktionen in voll befriedigender Weise. Bei den bekannten Konstruktionen wird entweder zu Gunsten eines leichteren Laufes die Abdichtung vernachlässigt, oder aber zu Gunsten einer guten Abdichtung der Laufwiderstand als zu groß in Kauf genommen.
  • Die bekanntesten Konstruktionen sind die, bei denen die Abdichtung zum Lager hin durch in die Lagerbohrung eingespannte Dichtungen aus Gummi oder sonstigen elastischen Werkstoffen bestehen, die zur Achse hin, also radial wirkend mit Dichtungslippen versehen eine abdichtende Wirkung erreichen sollen. Alle diese radialwirkende "gummilippendichtungen" haben den Nachteil, daß sie entweder dicht sind und einen zu hohen Reibungswert haben, oder aber wenn sie "eingelaufen"sind bereits Undichtigkeiten aufweisen, dafür aber zunächst einen geringeren Reibungswiderstand haben. Als weiterer Nachteil der radialwirkenden flexibelen Lippendichtangen muß die pumpende Wirkung dieser aus der Eigenart ihrer Konstruktion und werkstoffmaßigen Ausbildung heraus gegebenen Form angesehen werden, d. h. die äußeren dünnen Enden dieser lippenförmig ausgebildeten Dichtungen passen sich auf den Umfang der Achse gesehen, also an ihren Berührungspunkten mit dem Achskörper nicht überall gleichweit in achsialer Richtung an. Schon die geringsten Ungleichmäßigkeiten dieser dünnen Lippen in achsialer Richtung wandern beim Laufen des Außenkörpers der Rolle um die feststehende Achse ebenfalls ungleichmäßig mit, so daß verschieden anliegende Berühungspunkte beim Umlauf auch verschiedene Berührungslinien bilden. Der Übergang zwischen zwei oder mehreren Berührungspunkten bildet somit schon eine sich in achsialer Richtung verjüngende Linie, die wiederum beim Umlauf der Rolle um die feststehende Achse zur Fläche wird. Diese Fläche bewirkt ein pumpenartiges Arbeiten der flexibelen Lippendichtungen in achsialer Richtung und somit ein Fördern von kleinsten Fremdkörpern in das Innere der eigentlich zu schützenden Rolle. Hierzu kommt noch das seitliche"Wandern"des Förderers, bedingt durch ungleichmäßiges Aufgeben des Förderguts oder durch Abweichen der Konstruktion aus der anzustrebenden geraden Laufrichtung, was bei kurvengängigen Förderern ohne Spurführungsrollen be-
    sondersaugenscneinlich auftritt.
  • Die vorliegende Neuerung hat unter Berücksichtigung dieser Tatsachen, einen im Allgemeine bekannten, jedoch in diesem Zusammenhang neuen Weg beschritten. Als. wesentliche Merkmale dieser Neuerung werden die gestellten Forderungen, d. h. eine Lauf-oder Tragrolle herzustellen die"wartungsfrei"eine möglichst lange Lebensdauer erreicht, erfüllt.
  • Die üblichen radialwirkenden Abdichtungen durch flexibel Lippen wurde durch eine achsial wirkende Dichtung bekannter Bauart ersetzt.
  • Diese aohsialwirkendè Dichtung erfährt jedoch erst durch die Besonderheit der vorgesetzten Fettdichtungskammer und des verwendeten Dichtungsfetts seine bleibende dichtende Wirkung.
  • Untersuchungen haben ergeben, daß die Wahl des geeigneten Dichtungfetts, sowie die Größe der Fettdichtungskammer von entscheidende Einfluß auf die Lebensdauer dieser Rollenkonstruktion sind.
  • Eine weitere Neuerung an dieser Konstruktion ist das Auffangen der achsialen Schubkräfte, von dem Spurkranz des umlaufenden Rollenkörpers auf die feststehende Rollenachse durch ein besonderes Lager.
  • Bei Lauf-oder Tragrollen, insbesondere bei solchen mit Spurkranz ist in den weitaus meisten Fällen die achsiale Schubkraft größer, als das achsiale Aufnahmevermögen der verwendeten Kugellager. Die Verwendung von Schulter-oder Schrägachulterlager scheiterte an den zu hohen Kosten, womit alle Lösungen dieses Problems in die konstruktive Notlösung gedrängt wurden. Auch hier gibt es bekannte Konstruktionen, die sich eingehend mit diesem Problem auseinander gesetzt haben, ohne jedoch eine befriedigende Lösung e@reicht zu haben.
  • Das in achsialer @ichtung Festsetzen von @ing-Rillenlager @egeneinander wird fertigungstechnisch eine Frage der Präzision un@ des Verwendungszweckes bleiben. Die Zerstörung der Kugellager in der beispielsweise dargestellten Tragrolle mit Spurkranz entsteht entweder durch das Eindringen von schütz oder Fremdkörpern durch die unzureichende weiter oben besprochene Abdichtung, oder durch die Zerstörung des achsialen Lagerspiels der Kugellager. Um diese ach-@ialen Schubkräfte aufzufangen, schlägt die hier dargelegte Neuerung vor, in achsialer Richtung auf das innere hintere Ende der Rollenachse ein Schrägkugellager mit radialer und Achsialer Abstützung gegen den @ollenkörper einzubauen. Die verwendeten Kugellager werden nicht mehr über ihr normales achaialea Lagerspiel hinaus beansprucht, da diese Kräfte durch das Schrägkugellager aufgefangen werden. Ferner können Herstellungsungenauigkeiten bei der Montage durch Anstellung des Lagers beseitigt werden, jomit iat für jede
    einzelneRolle die geforderte Genauigkeit des agrsiels unddie
    einzeltie Rolle die e L % X
    Präzision gewährleistet.
  • Eine als Beispielsfall ausgeführte Kollenform wird nachstehend anhand einer Abbildung beschrieben.
  • Die Abbildung zeigt einen Schnitt durch eine Präzisions-Tragrolle ait Spurkranz in der Seitenansicht.
  • In dieser Abbildung ist der Rollenkörper it der wo. 1 und die rollenachse mit 2 bezeichnet. Auf der Achse 2 ist das Kugellager 3 aufgezogen und wird durch den Distanzring 5, sowie dea äeegerring 7 ge en den erweiterten Durchmesser der Rollenachse 2 achsial gehalten.
  • Gegen die mit einem Spezial-Dichtung@fett gefüllte Fettdichtungskammer 11, wird das achsialwirkende Dichtungselement 4 eingesetzt. Nach-
    dem die ollenachse 2 3it dem gefü lten ugellager 3 und dem : eeger-
    ring 7 montiert wind, werden diese fertig montierten Teile in den
    Rollenkörper 1 egen das achaialwirkende Dichtungaelement 4 einge-
    setzt. Hierauf wird der Distanzring 5, sowie der Innenring des chräg
    1 C ein. R : ebaut tlnd die Fettkammer 12 mit Kugellagerfett gefüllt.
    agera'
    Nachdem der uenring aee ocnräglag&rs 6 in die Druckkappe lo ge-
    preßt ist, werden diese beiden Teile 6 und lo, selbstverständlich mit dem dazugehörenden Kugelkranz, jedoch mit fehlender EntlUftungsschraube 9 eingebaut und durch die Seeger-Sicherung arretiert. Erst dann wird die @ntlüftungsschraube 9 eingeschraubt, wobei die FntlUftungsschraube 9 durch einen Schmiernippel oder Ventil ersetzt werden kann. Mittels dieser Schraube und des Schmiernippel wird das Schrägkugellager angestellt und des Deckel lo justiert.
  • Schutzansprüche : 1.) Auf Kugel-oder Wälzlager laufende Lauf-oder Tragrollen, insbesondere für endlos umlaufende Förderer, wie Trogbandförderer oder dergl. dadurch gekennzeichnet, daß die achsialen schub kräfte durch ein zusätzliches Schräg-oder Drucklager aufgefangen werden.

Claims (1)

  1. 2.) Lauf-oder Tragrolle nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß eine besonders ausgebildete Pettdichtungskammer in Verbindung list achsialwirkenden Dichtungaelementen, sowie die Wahl des verwendeten Dichtungsfetts für die Lebensdauer der.
    Lager entscheidenden Anteil haben.
    3.) Lauf-oder Tragrolle nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, da3 eine besondere Vorrichtung zum Entlüften der fe@tigmontierten Rolle (im Beispielsfalle durch eine Schraube, vorgesehen ist, um ein Heißlaufen durch erhöhte Fettreibung von vornherein auszuschalten. Anstelle der Schraube kann auch ein Ventil eingebaut werden.
DEG16829U 1957-12-18 1957-12-18 Auf kugel- oder waelzlager laufende lauf- oder tragrollen fuer endlose foerderer, wie trogbandfoerderer od. dgl. Expired DE1761855U (de)

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