DE1753674U - Druckkammersystem fuer elektrodynamische lautsprecher. - Google Patents

Druckkammersystem fuer elektrodynamische lautsprecher.

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DE1753674U
DE1753674U DEF12690U DEF0012690U DE1753674U DE 1753674 U DE1753674 U DE 1753674U DE F12690 U DEF12690 U DE F12690U DE F0012690 U DEF0012690 U DE F0012690U DE 1753674 U DE1753674 U DE 1753674U
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Germany
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membrane
pressure chamber
chamber system
guide body
centering
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DEF12690U
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ISOPHON WERKE GES MIT BESCHRAE
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/06Loudspeakers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

  • Druckkammersystem für elektrodynamische Lautsprecher
    ,
    Die Neuerung betrifft Druckkammerlautsprecher, die
    nach dem elektrodynamischen Antriebsprinzip arbeiten. Bei
    diesen Lautsprechern arbeitet die Membran gegen einen Kompressionsraum, so daß das Luftvolumen (entsprechend Membranoberfläche mal Membranhub) durch die Austrittsöffnung des Kompressionsraumes herausgedrückt wird, wobei wegen des wesentlich kleineren Querschnitts an der Austrittsöffnung das bewegte Luftvolumen einen erheblich größeren Hub ausführen muß. Dieses führt zu einer Geschwindigkeitserhöhung der austretenden Luftströmung. Auf Grund dieser Geschwindigkeitstransformation wird der akustische Strahlungswiderstand des Lautsprechers erhöht, größenordnungsmäßig in erster Annäherung um das Zahlenverhältnis von Antriebsmembranfläche zu Öffnungsfläche am Druckkammeraustritt. Hierdurch erhöht sich um den gleichen Faktor die abgestrahlte akustische Leistung, was gleichbedeutend mit einer beträchtlichen Wirkungsgraderhöhung des Lautsprechers ist. Bei dem allgemein kleinen Wirkungsgrad aller übrigen Lautsprecher ist dies ein wesentlicher Vorteil des Druckkammersystems.
  • Trotz dieses besonderen Vorzugs werden Druckkeimmer-
    lautsprecher, insbesondere in Musikübertragungs-unu. nu. eren
    .,',
    qualitativ hochwertigen elektroakustischen Anlagen verhiJItiiibmäßig wenig angewendet, weil bei den technischen Ausführungen zusätzliche Effekte auftreten, die den erwähnten Vorzug verkleinern oder sogar ganz aufheben. Die angenommenen Gesetzmäßigkeiten in der Druckkammer sind nur dann voll gültig, wenn die Luft nicht kompressibel wäre, also sich wie eine Flüssigkeit verhalten würde. Mit zunehmender Frequenz ist dies jedoch immer weniger der Fall. Bei hohen Frequenzen schließlich erfolgt kaum noch eine Geschwindigkeitstransformation, so daß der Wirkungsgrad wieder stark zurückgeht. Dies macht sich umso mehr bemerkbar, je größer das im Druckkammerraum eingeschlossene Luftvolumen ist. Es ist bekannt, aus diesem Grund das eingeschlossene Luftvolumen so klein wie irgend möglich zu machen, weil dann durch den Membranhub ein so großer Druckanstieg erfolgt, daß ein Abströmen zur Austrittsöffnung hin erzwungen wird. Macht man andererseits den Druckkammerraum zu klein, dann entstehen bei der Strömung so große Reibungsverluste an den Wandungen, daß der Wirkungsgrad wieder kleiner wird.
  • Es ist weiter bekannt, daß die Strömungsverhltnisse an der Austrittsöffnung der Druckkammer eine besonders große Rolle spielen. So setzt man in die Austrittsöffnungen Leitkörper von meist zwiebelförmiger Gestalt mit verschiedenen Schlitzanordnungen, die einmal einen kleinen Öffnungsquerschnitt auf der Druckkammerseite und andererseits allmählich größer werdende Schlitze oder Räume für den Übergang zum Mundstück der Austrittsöffnung aufweisen. Diese Schlitze werden außerdem meist so dimensioniert, daß ein günstiger Übergang zu dem Schalltrichter entsteht, der an der Austrittsöffnung angebracht wird.
  • Gemäß der Neuerung werden die Probleme des Schallübergangs von der Druckkammer zur Austrittsöffnung grundsätzlich anders gelöst. Es wurde erkannt, daß durch die zwiebelförmigen oder sonstigen Einsätze an der Schallaustrittsöffnung teilweise die laminare Strömung, die entlang der Druckkammerwand entsteht, in eine turbulente Strömung unter bzw. zwischen den Einsatzkörpern übergeht. Hierbei kommt es zu Frequenzeinbrüchen und Wirkungsgradverlusten, die die bisherige Ausführung für qualitativ hohe Übertragungsansprüche in Bezug auf den Schalldruckverlauf ungeeignet machen. Neuerungsgemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß die vorzugsweise als Konvexkalotte ausgebildete Membran über der Schallaustrittsöffnung mit einem Leitkörper in Form eines kegelförmigen Ansatzes versehen ist, der zweckmäßig aus dem gleichen Material besteht wie die Membran und entweder nachträglich aufgesetzt oder (bei dem üblichen Herstellungprinzip nach dem Schöpfverfahren) in einem Stück mit der Membran hergestellt wird.
  • Fig. 1 zeigt (etwa in doppeltem Maßstabe) ein Ausführungsbeispiel, in welchem 1 die Antriebsschwingspule, 2 eine in Form einer Konvexkalotte ausgebildete Membran und 3 den aufgesetzten kegelförmigen Leitkörper darstellen. 5 be-
    zeichnet die im Bereich des Ansatzes 3 kegelstumpfförmiG8
    D
    Wandung des Druckkammerraumes und 4 die Schallaustrittsöffnung.
  • Anstatt einer konvexen Membran könnte gegebenenfalls auch eine konkave Membrane verwendet werden. Es ist auch von Einfluß, ob der Raum unter dem kegelförmigen Aufsatz geschlossen oder offen ist, was einmal auf die Stabilität der Ganzen Membranform und andererseits auf das Verhältnis von Gesamtmembranmasse zur Schwingspulenmasse einwirkt, so daß sich hierdurch zusätzliche Abstimmöglichkeiten in Bezug auf den Frequenzgang ergeben. In Fig. 2 und 3 ist die Konvexembrane 2 mit ihrem Ansatz 3 aus einem Stück hergestellt, wobei dieser Ansatz in Fig. 2 unten offen, in Fig. 3 geschlossen ist.
  • Da Druckkammersysteme einen kleinen Durchmesser besitzen, ist es bisher üblich, die Halterung bzw. Zentrierung der Membran außen anzuordnen, wie es in Fig. 1 die Stelle 6 zeigt. Diese Einspannung beeinflußt aber die Druckvorgänge in der Druckkammer, weil über dieses elastische Zwischenglied die Bewegung, die an der Einspannstelle die Größe Null hat, allmählich übergeht in den Hub der Membran (an der Verbindung dieser Zentrierung mit der Membran).
  • Die Neuerung beseitigt diesen Nachteil, indem die Zentrierung vollständig aus dem Druckkammerraum herausverlegt wird. Das wird dadurch gelöst, daß eine Membran verVlendet wird, wie sie bei konusförmigen Membrankörpern der frei strahlenden Lautsprecher an sich gebräuchlich ist und zwar entweder mit sogenannter Außenzentrierung oder mit Innenzentrierung.
  • Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einer Außenzentrierung 7, während Fig. 3 ein entsprechendes Ausf@hrungsbeispiel mit Innenzentrierung 8 darstellt, wobei die Zentrierung an einer Konusmembrane 9 vorgenommen ist, welche akustisch nicht wesentlich wirksam ist, sondern vor allem als Träger für die auf sie aufgesetzte Schallmembrane 2 dient. In beiden Ausführungen ist die in der Druckkammer wirksame Schallmembran 2 als Konvexkörper ausgebildet. Es wäre gegebenenfalls auch
    v
    eine Konkavform möglich. Als Halterung der ; ; Membran der Druckkammer ist jetzt nur ein einfaches Gelenk 6'erforderlich, wodurch die Schwierigkeiten der früheren Ausführung v/eitehend beseitigt sind.
  • Als weiterer Vorzug der Ausführungen nach Fig. 2 und 3 ergibt sich, daß der ganze Membrankörper eine außerordentliche Steifigkeit besitzt. Diese ist bei Druckkammersystemen von besonderer Bedeutung, weil beim Kompressionshub der Druck in der Kammer dazu führen kann, daß eine weniger steife Membran nachgibt und sich durchdrückt. Hierdurch wird jedoch das Druckkammerprinzip unwirksam. Insbesondere ist dieser Effekt bei bestimmten Requenzen feststellbar.
  • Es ist auch von Einfluß, an welcher Stelle der Konusmembran bei der Ausführung Fig. 2 und 3 die Konvexkalotte 2 an der Trägermembrane 9 befestigt wird. In der Nähe der Schwingspule befestigt, ergibt sich eine Bevorzugung der hohen Frequenzen, während bei der dargestellten Befestigung im oberen Drittel des Konus 9 eine Verschiebung nach den tieferen Frequenzen hin erfolgt.
  • Die beschriebenen Maßnahmen ermöglichen die Ausbildung von Druckkammerlautsprechern, welche gegenüber den bisherigen Ausführungen neben einem hohen Wirkungsgrad einen großen Frequenzumfang und günstige gleichmäßige Übertragungseigenschaften über ein weites Frequenzband hinweg besitzen. Diese Maßnahmen brauchen nicht gemeinsam angewendet zu werden, son-
    dern sind auch bei getrennter Anordnung von Vorteile
    1. D
    Schutzansprüche :

Claims (7)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e : 1) Druckkammersystem für elektrodynamische Lautsprecher, g e k e n n z e i c h n e t durch einen in Richtung auf d. ie Austrittsöffnung wirksamen Leitkörperansatz (3) der Membrane (2).
  2. 2) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n nz ichne t, daß der Leitkörper (3) auf die Membrane aufgesetzt ist «
  3. 3) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n nzeichnet, daß der Leitkörper (3) mit der Membrane (2) aus einem Stück besteht.
  4. 4) Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n nzeichnet, daß der Leitkörper (3) unten durch eine Abdeckung geschlossen ist.
  5. 5) Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, g e k e n nz eich n e t durch eine konvexe Form der Membrane (2).
  6. 6) Druckkammersystem für elektrodynamische Lautsprecher, insbesondere nach Anspruch 1 bis 5, dadurch g e k e n nzeichnet, daß die Schallmembrane (2) auf eine konische Trägermembrane (9) aufgesetzt und diese in an sich bekannter Weise an der Schwingspule mit einer Außenzentrierung (7) oder einer Innenzentrierung (8) ausgestattet ist.
  7. 7) Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n nzeichnet, daß die Schalbnembrane (2) mit der Trägermembrane (9) im oberen Drittel der Konusfläche der Trägermembrane (9) verbunden ist.
DEF12690U 1957-02-23 1957-02-23 Druckkammersystem fuer elektrodynamische lautsprecher. Expired DE1753674U (de)

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DE1753674U true DE1753674U (de) 1957-10-10

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