DE1752425U - Huelse zum bleichen von garn. - Google Patents

Huelse zum bleichen von garn.

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DE1752425U DE1954A0006335 DEA0006335U DE1752425U DE 1752425 U DE1752425 U DE 1752425U DE 1954A0006335 DE1954A0006335 DE 1954A0006335 DE A0006335 U DEA0006335 U DE A0006335U DE 1752425 U DE1752425 U DE 1752425U
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Description

  • Garnträger zum Bleichen von Garnen Das Gebrauchsmuster betrifft einen zylindrischen oder kegeligen Garnträger aus gegeüber Natriumchlorit beständigem Werkstoff zum Bleichen von Garnen.
  • Eines der neuesten und bewährtesten Mittel zum Bleicher von Textilfasern ist Satriumchlorit (naClO2), da es die Textilfaser ganz besonders schont, ohne dass der Bleichvorgang beeinträchtigt wird. Die Verwendung von Natriumchlorit bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass dieses, obgleich es Textilfasern gan besonders schont, andere Werkstoffe, insbesondere Metalle sehr stark angreift. Es ist somit unbedingt erforderlich, das die zum Bleichen benutzten Vorrichtungen aus einem gegenüber Natriumchlorit beständigen Werkstoff, beispielsweise Steinzeug, bestehen.
  • Aus Steinzeug oder Porzellan hergestellte Vorrichtungen zum Bleichen mit Natriumchlorit sind bereits bekanntgeworden. Diese Vorrichtungen weisen jedoch verhältnismäsaig große Wandstärken auf, da infolge der nur geringen mechanischen Festigkeit des Steinzeuges oder des Porzellans in den Wänden besondere, die mechanische Festigkeit erhöhende Bewehrungen od. dgl. eingelagert oder die nicht mit dem Bleichmittel in BerUhrung kommenden Aussenwände von einer Metallwand umgeben sein müssen. Wollte man in dieser Weise nun auch Garnträger, beispielsweise Hülsen für Garnspulen, herstellen, so würden diese eine ungewähnlich grosse Wandstärke aufweisen und viel zu schwer werden. Die Herstellung derartiger Hülsen aus Steinzeig ist somit nicht durchführbar.
  • Um nun auch beim Bleichen von Garn auf solchen Garnträger dienenden Hülsen als Bleichmittel Natriumchlorit verwenden zu können, hat man versucht, für diesen Zweck Hülsen aus nichtrostendem Edelstahl, aus thermoplastischen Kunststoffen, aus imprägnierte Papier od. dgl. herzustellen. Die aus diesen Werkstoffen gefertigten Hülsen werden den Erfordernissen aber in keiner Weise gerecht, da sie bereits infolge der Einwirkung der Natriumchloritbleichflotte nach kurzer Zeit vollkommen zerstört oder aber Korrpsionserscheinungen festzustellen sind, sofern dem Bleichmittel keine besonderen Korrosionsschutzmittel zugegeben werden.
  • Da also praktisch keine zum Bleichen mit Natriumchlorit geeigneten Garnträger zur Verfügung standen, hat man sich im allgemeinen bisher auf das Bleichen von Textilien, z. B. als Gewebe oder Gewirke oder im Strang, beschränkt.
  • Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, einen Träger für Garne zu schaffen, der auch zum Bleichen mit Natriumehlorit geeignet ist, ohne dass diesem ein besonderes Schutzmittel zugesetzt werden muss. Diese Aufgabe ist dadurch zu losen, dass der Garnträger aus reinem oder mit Streckmitteln versehenen, härtbaren Gießharzen, vorzugsweise Äthoxylinharz oder ungesättigtem Polyesterharz, hergestellt ist.
  • Zur Verbesserung der mechanischen Festigkeit der Garnträger ist es unter Umständen zweckmäßig, dass die Gießharze Glasfasern oder Glasgewebe enthalten. Darüber hinaus lässt sich der Garnträger in an sich bekannter Weise durch Gießen, Spritzen oder Pressen herstellen.
  • Als ganz besonders zweckmässig haben sich zur Herstellung einer derartigen gegenüber Natriumchlorit beständigen Hülse Athoxylinharze mit der Handelsbezeichnung "Araldit-Giessharz" und ungesättigte Polyesterharze mit der Handelsbezeichnung"Polyester 8000"erwiesen. So wurden mit aus diesen härtbaren Harzen hergestellten Hülsen Versuche ausgeführt, in deren Verlauf die Hülsen abwechselnd heissen Chloritlösungen und heissen Alkalilösungen ausgesetzt wurden. Trotz dieser sehr starken Beständigkeitprüfung blieb die Härte und Formfestigkeit der Bilden sehr ggut erhalten.
  • Darüber hinaus sind diese beiden Werkstoffe, wenn sie bereits ausgehärtet sind, nicht mehr schmelzbar und lassen sich ohne weiteres spanabhebend bearbeiten.) Dieses ist insofern wichtig, als der aus diesen Werkstoffen beet stehende, in Form einer Hülse ausgebildete Garnträger unter Umständen noch für seinen besonderen Zweck her. zurichten ist und gegebenenfalls die Durchbrüche, z. B.
  • Löcher, zum Durchtritt der Beleichflotte erst nach-
    täglich aus der Hülse herauszuarbeiten sind.
    >
    Je nach der mechanischen Beanspruchung des Garnträgers können den härtbaren Giessharzen Streckmittel zugesetzt werden. Als Streckmittel haben-sich dabei Schiefermehl, Talkum, Quarz und Porzellanmehl, Quarzsand und ähnliche Materialien bewährt. Durch einen weiteren Zusatz von Glasfasern oder Glasgewebe lässt sich die Festigkeit bis um das Sechsfache erhöhen.
  • Infolge der besonderen Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen, chemischen und thermischen Beanspruchungen lIter ist ein aus einem derartigen Werkstoff hergeste Garnträger in gleicher Weise sowohl für das Bleichen und zum Färben des Garnes als auch zum Fixieren von synthetischen Fasern geeignet.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform eines solchen zum Bleichen oder Färben geeigneten, als Hülse ausgebildeten Garnträgers dargestellt.
  • Es zeigt : Fig. 1 eine Seitenansicht einer zylindrischen Hülse, Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie II-II der Fig. 1.
  • Die in der Fig* 1 dargestellte Hülse 1 ist aus einem härtbaren Gießharz hergestellt und weist eine konische Form auf. Weiter ist die Hülse 1 mit einer grösseren Anzahl Bohrungen 2 od. dgl. zum Durchtritt der Bleich-oder Färbeflotte versehen, die in zu den Mantellinien parallelen Reihen 3 übereinander angeordnet und reihenweise zueinander versetzt sind.

Claims (2)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e 1.) Zylindrischer oder kegelieger Garnträger aus gegenüber Natriumchlorit beständigem Merkstoff zum Bleichen von Garnen, dadurch gekennzeichnet, dass der Garnträger aus reinen oder mit Streckmitteln versehenen, härtbaren Giessharzen, vorzugsweise Äthoxylinharz oder ungesättigtem Polyesterharz, hergestellt ist.
  2. 2.) Garnträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gießharze Glasfasern oder Galsgewebe enthalten.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2119419C1 (ru) * 1997-07-24 1998-09-27 Акционерное общество открытого типа "Череповецкий сталепрокатный завод" Способ изготовления герметичной порошковой проволоки
RU2203169C2 (ru) * 2000-07-12 2003-04-27 Открытое акционерное общество "Череповецкий сталепрокатный завод" Способ изготовления порошковой проволоки в металлической оболочке с фальцевым швом и технологическая линия для его осуществления

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2119419C1 (ru) * 1997-07-24 1998-09-27 Акционерное общество открытого типа "Череповецкий сталепрокатный завод" Способ изготовления герметичной порошковой проволоки
RU2203169C2 (ru) * 2000-07-12 2003-04-27 Открытое акционерное общество "Череповецкий сталепрокатный завод" Способ изготовления порошковой проволоки в металлической оболочке с фальцевым швом и технологическая линия для его осуществления

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