DE17504C - Konstruktion von Steindecken - Google Patents

Konstruktion von Steindecken

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DE17504C
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Germany
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ceilings
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stones
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DENDAT17504D
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Original Assignee
C. L. SCHADE in Cottbus
Publication of DE17504C publication Critical patent/DE17504C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
C. L. SCHADE in COTTBUS.
Construction von Steindecken.
Die Steindecken sollen als feuersichere Decken die Stelle der Lehm- und auch Rohrdecken vertreten. Einen Vortheil sollen diese Steindecken gegen die Lehmdecken haben, dafs sie auch im Winter angefertigt werden können und bei einer Durchnässung nicht Schaden erleiden.
Der Vortheil gegen die Rohrdecken soll der sein, dafs sie billiger und wärmer sind und auch den Schall mehr dämpfen.
Die Ausführung derselben ist folgende: Es werden auf der Ziegelmaschine Steine (Hohlsteine) geformt in den auf der Zeichnung angegebenen Formen abcd ef, nach Fig. 1 und 3 mit einlöcherigen Steinen, wo die Steine nach Form α b flach auf die mit Lehm bestrichenen Staken oder Latten gereiht und dann in die Balkenfache (mit Falz oder aufgenagelter Latte) eingeschoben werden. Die untere Seite mufs mit Unterkante-Balken bündig sein, und werden die Balken selber mit Rohrstengeln, die noch auf jeder Seite 3 bis 4 cm quer hinüber reichen, berohrt. Sodann wird die ganze Deckenfläche mit Kalkmörtel geputzt, zuvor jedoch die obere Seite mit Lehm verschmiert und die Balkenfache mit Koksasche oder Schutt, wenn auch nicht ganz voll, so doch mit einer handhohen Schicht ausgefüllt.
Auch kann man diesen einlöcherigen Steinen auf beiden Enden einen Falz einschneiden, und werden sie dann entweder hoch- oder flachseitig mit dem Falz auf die dreikantig gehauenen Staken oder Latten eingeschoben.
Die zweite, etwas theure, aber bessere Art der Ausführung ist die nach Fig. 2 und 4. Es werden zweilöcherige Steine und vierkantige kernige Staken dazu verwendet.
Die Anfertigung ist folgende:
Man spannt die erste Stake am Ende des Balkenfaches fest ein. Sodann wird zur Auffassung der einzusetzenden Deckensteine 2 cm tiefer als die Unterkante des Balkens, da, wo die zweite Stake kommt, ein Brett angebracht, dann diese zweite Stake in die Balken- und Steinfalze fest eingetrieben, das Brett unter den Balken weiter gerückt und so auf diese Weise fortgesetzt. Die Balken selbst werden von unten mit Dachsteinen benagelt und dann wie die erstere Art behandelt. Die Decken sind nicht schwerer als Lehmdecken, und mit" porösen Steinen nicht schwerer als Rohrdecken.
Wenn die Balken, wie es oft vorkommt, baumkantig sind, so schlägt man von unten zur besseren Haltbarkeit der Stake bei der einfacheren Decke noch einen Nagel ein.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Die Herstellung von Decken mittelst gebrannter Hohlsteine in den mit ab c d ef bezeichneten Formen, von denen die Ziegel nach Form α h mit einem durchgehenden Loch versehen sind, auf Latten gereiht und zwischen die Balken geschoben werden, und die Ziegel nach Form c d ef einen seitlich angebrachten Falz haben, in welchen die Latten eingezogen und zwischen den Balken befestigt werden; die Balken selbst werden mit Dachsteinen benagelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT17504D Konstruktion von Steindecken Active DE17504C (de)

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