DE174262C - - Google Patents

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DE174262C
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DE
Germany
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moving
machine
peeling
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movement
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DENDAT174262D
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English (en)
Publication of DE174262C publication Critical patent/DE174262C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N7/00Peeling vegetables or fruit
    • A23N7/02Peeling potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisherigen Schälmaschinen werden die Prlanzenknollen unter der heftigen Bewegung, die sie durch die sich rasch bewegenden Unterlagen erhalten, derart stark an Hindernisse angepreßt oder in den meisten Fällen angeschleudert werden, daß sie nicht nur an ihrer Gestalt, sondern auch an ihrer Güte Einbuße erleiden. Bei den bekannten sich drehenden Trommeln mit darin befindlichen festen Hindernissen werden
ίο die Knollen zum größten Teil an irgend eine Stelle dieser Hindernisse angepreßt und verbleiben an diesem Orte so lange, bis die die Maschine bedienende Person annimmt, daß die Entschälung bereits' stattgefunden und die Früchte nunmehr aus der Maschine herausnimmt. Bei den bekannten Schälmaschinen, die mit Schnecken ausgestattet sind, dienen letztere zum Befördern des Gutes über feststehende gerauhte Flächen, welche knapp
ao an den Schneckenumfang heranreichen. Es bildet in diesen Fällen der feststehende Mantel die Widerstandsfläche, während die Förderschnecke die Aufgabe hat, die Frucht entlang dieser gerauhten feststehenden Fläche zu führen, wodurch die Entschälung besorgt wird. Ein eigentliches Rollen des Schälgutes findet dabei nicht statt und deshalb können diese Maschinen auch nur für die Entschälung von Körnerfrüchten Verwendung finden.
Bei vorliegender Schälmaschine werden nun die durch bewegte Unterlagen beförderten Kartoffeln oder dergl. an derartige Widerstandsflächen angedrückt, daß ihre in der einen oder anderen Richtung fortschreitende Bewegung wohl verlangsamt wird, dieselben aber durch die ganze Länge der Maschine zum Auslaufe hin befördert werden, so daß ein ununterbrochenes Arbeiten der Maschine ohne Beaufsichtigung des Entschälungsvorganges möglich ist. Bei Verwendung von Schnecken zur Erreichung der angestrebten Wirkung dienen die Schraubenflächen der letzteren als bewegte Widerstandswandungen, an welche die von einer bewegten Unterlage in einer Richtung geführten Knollenfrüchte anstoßen, wobei sich die Schnecke derart dreht, daß die Früchte durch die ganze Länge der Maschine zum Auslaufe hin befördert werden und durch die verschiedenartige Bewegung von Schnecke und bewegter Unterlage infolge des beiderseitigen Abstandes voneinander in ununterbrochene, gleichzeitig rollende und fortschreitende Bewegung kommen und dadurch gleichmäßig abgeschält werden.
Die Maschine, welche in der Zeichnung in drei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt ist, besteht im wesentlichen aus einer fortwährend in der gleichen Richtung fortbewegten Unterlage von glatter, aufgerauhter oder mit irgendwelchen scharfen Kanten versehener Unterlage, auf welche die zu entschälenden Kartoffeln oder dergl. durch eine geeignete Speisevorrichtung einzeln oder in geringen Mengen ununterbrochen aufgebracht werden. Über dieser bewegten Unterlage, in einem Abstande von dieser, der kleiner ist als der kleinste Durchmesser der zu schälenden Knollen oder dergl., ist ein System von feststehenden oder bewegten Widerstandsflächen
angeordnet, zum Zwecke, das Bestreben des Schälgutes, die Bewegung der Unterlage mitzumachen, teilweise zu hemmen, wodurch es unter stetem Andruck sowohl an die Unterlage als an die Widerstandsflächen in eine beständig rollende und gleitende Bewegung versetzt wird, durch welche die Entschälung am ganzen Umfange sicher, aber schonend erfolgt.
Durch geeigneten Antrieb der Maschine ist
ίο eine entsprechende Relativgeschwindigkeit zwischen Unterlage und Widerstandsflächen derart zu erzielen, daß das Schälgut gleichzeitig zum Auslaufe befördert wird. Die bewegte Unterlage für die durch die Speisevorrichtung c in die Maschine eingeführten Kartoffeln besteht aus einem über Scheiben α geführten endlosen Tuch oder Sieb b. Die Mittel zur Hemmung der durch die Knollen angestrebten Bewegung werden bei der in Fig. 1 dargestellten Maschine durch die Schraubenflächen einer Transportschnecke e gebildet, welche entsprechend den eingezeichneten Pfeilrichtungen die Kartoffeln nicht allein an der Mitführung durch die Unterlage hindern, sondern dieselben in der Richtung zum Auslaufe i transportieren, und zwar unter beständigem sanften Andruck an die seitlichen und unteren bewegten Berührungsflächen. Die Zufuhr ist dabei zweckmäßig so zu regeln, daß die Kartoffeln einzeln hintereinander rollen.
Die während des Durchlaufens durch die Maschine abgelösten Schalenteilchen bleiben auf der Unterlage liegen und werden, da sie von dem höher liegenden Fördermittel nicht erfaßt werden können, von ersterer abgeführt und an geeigneter Stelle durch eine Bürste h oder auch durch Schaber, Abstreifer oder dergl. entfernt. Fig. 2 zeigt ■ eine ähnliche Ausführungsform und unterscheidet sich von der vorhergehenden nur durch eine kleineren Früchten oder Knollen entsprechende Speisevorrichtung und durch ein arideres Hemmungs- bezw. Fördermittel. An Stelle der Schnecke ist nämlich ein liegendes Paternosterwerk / eingebaut. Die übrige Bauart der Maschine sowie deren Wirkungsweise ist die gleiche.
Fig. 3 endlich zeigt eine derartige Maschine im Grundriß und gibt ein Beispiel für die Anordnung von festen Bewegungshindernissen. Über der in gewöhnlicher Weise angetriebenen endlosen Unterlage sind in einiger Entfernung glatte, geriffelte oder anderweitig ausgestaltete Leisten d versetzt einander gegenüberstehend und unter geeigneten Winkeln zueinander derart angebracht, daß die durch die bewegte Unterlage an die Leisten angepreßten rollenden Knollen in ihrer Bewegungsrichtung von den Leisten derart beeinflußt werden, daß die Schnelligkeit der Förderung verringert, der zu beschreibende Weg hingegen vergrößert wird, wobei die Früchte der Bewegung der Unterlage in einem Zickzackweg folgen.
Diese Widerstandsflächen sowie die bewegte Unterlage können entsprechend den verschiedenen zu schälenden Fruchtgattungen in mannigfacher Weise gestaltet und angeordnet werden, ohne das Wesen der Erfindung, welches in der gleichzeitigen Anordnung von bewegter Unterlage und transportierenden festen oder bewegten Widerstandsflächen zum Zwecke der Entschälung mit ununterbrochenem Betriebe besteht, zu ändern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine mit stetig in einer Richtung bewegter Unterlage zum Schälen von Pflanzenknollen, gekennzeichnet durch eine in entsprechendem Abstande über der Unterlage bewegte Schnecke (e) oder ein liegendes Paternosterwerk (f), an deren Flächen die von der Unterlage mitgeführten Pflanzenknollen angedrückt und in ihrer Bewegung derart gehindert werden, daß sie durch die ungleichen Geschwindigkeiten der Unterlage und der Widerstände unter Verlangsamung der fortschreitenden Bewegung in der einen oder anderen Richtung und unter stetem Rollen dem Auslaufe zu befördert werden.
2. Ausführungsform der unter 1. beanspruchten Entschälungsmaschine, gekennzeichnet durch in entsprechendem Abstande über der bewegten Unterlage angebrachte, versetzt einander gegenüberstehende und im Winkel zueinander gestellte feste Leisten (d), welche die fortschreitende Geschwindigkeit der von der bewegten Unterlage an sie angedrückten Pflanzenknollen verringern, gleichzeitig jedoch dieselben unter bedeutender Wegverlängerung und unter stetem Rollen zum Auslaufe hin befördern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE174262C true DE174262C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE174262C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4242952A (en) * 1975-02-03 1981-01-06 Goudsche Machinefabriek B.V. Peeling apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4242952A (en) * 1975-02-03 1981-01-06 Goudsche Machinefabriek B.V. Peeling apparatus

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