DE174202C - - Google Patents

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DE174202C
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suction
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piston
pipe
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/48Suction apparatus
    • D21F1/52Suction boxes without rolls

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  • External Artificial Organs (AREA)

Description

Bei den bekannten Saugkasten mit Einsatz-Schiebewänden zur Verstellung der Breite der saugenden Fläche kann es vorkommen, daß diese Wände nicht dicht schließen; man mußte daher auch die beiden abgetrennten Räume mit Wasser anfüllen, um eine genügende Saugwirkung zu haben. Das Wasser kann dann leicht durch die Undichtigkeiten nach der Saugkammer abfließen. Abgesehen von dem dann
ίο erforderlichen Nachfüllen von Wasser, verdünnt das in die Saugkammer durchsickernde Wasser die aus der Stoffbahn ausgezogene Flüssigkeit, so daß diese zur nochmaligen Verwendung weniger gut tauglich wird. Dies soll
*5 gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß die Einsatz-Schiebewände in Fortfall kommen. An Stelle dieser Schiebewände kommen feste Wände in Anwendung, die einzelne Zellen bilden, die wiederum einzeln mit dem Saugrohr in Verbindung gebracht werden können.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform des neuen Saugkastens in einer Draufsicht, bei welcher die einzelnen Zellen hintereinander in Verbindung
stehen. ,· I
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform im Aufriß, bei welcher die einzelnen Zellen mit einem besonderen Räume in Verbindung stehen, an wcl-, chen das Saugrohr anschließt.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform im Aufriß, bei welcher die Absperrung der Zellen jede für sich oder durch einen, eine die Verbindungen schneidende Bohrung entsprechend ausfüllenden Kolben erfolgt.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform des neuen Saugers mit selbsttätiger Absaugung ohne Benutzung eines besonderen Saugrohres.
Der Saugkasten ist durch Querwände,in einzelne kleinere Zellen α beliebigen Querschnittes geteilt. Im Boden jeder Zelle α ist ein Verbindungsrohr c von zweckmäßig geringem, kreisförmigem Querschnitt angebracht. Die Röhrchen c münden in einen Raum / (Fig. 2), welcher zweckmäßig einen kreisförmigen Querschnitt hat. In den Raum / gleitet ein abgedichteter Kolben d. An den Raum f schließt sich ein Saugrohr b an. Die in der Mitte liegenden Zellen können in eine einzige Zelle vereinigt sein, da selbst eine schmale Papierbahn keine Einteilung der mittleren Partie der Saugkammer in Zellen erfordern wird. Es könnten auch mehrere Verbindungsröhrchcn c in jeder Zelle vorhanden sein, der gemeinsame Raum könnte auch seitlich der Zellen angeordnet sein.
Die Saugwirkung im Saugrohr b wird auf irgend eine Weise erzeugt, beispielsweise indem eine Saugpumpe auf das Saugrohr einwirkt, oder indem ein durchfließender Wasserstrom eine Saugwirkung auf die in das Saugrohr b einmündenden Verbindungsröhrchen ausübt.
Die Wirkungsweise ist dann folgende:
Durch das Saugrohr b wird die Luft bezw. das Wasser aus dem Verbindungsraume / gesaugt und diese Saugwirkung setzt sich durch die Verbindungsröhrchen c nach den Saugkammerzellen α fort, soweit der Kolben d die Verbindungsröhrchen c von dem Saugrohr b nicht absperrt. Zweckmäßig ist auf beiden
Seiten des Saugkastens je ein Kolben angeordnet; die Kolben werden dann entsprechend der, Papierbreite eingestellt.
Selbstverständlich ändert es an dem Grundprinzip der Erfindung nichts, wenn der Saugkasten konstruktive Änderungen aufweist. So könnten beispielsweise die Verbindungsröhrchen c von den Saugkammerzellen α direkt in das Saugrohr b einmünden. Jedes einzelne
ίο Verbindiuigsröhrchen könnte durch einen seitlich angebrachten Schieber abgeschlossen werden, oder aber: es könnte eine Bohrung h durch den Saugkasten vorhanden sein, welche die Verbindungsröhrchen schneidet (Fig. 3). Ein Kolben d, welcher seiner ganzen Länge nach diese Bohrung h ausfüllt, kann die Papierbreite
'. überschreitenden Zellen absperren.
Die Wandungen der einzelnen Saugkammerzellen könnten auch, ohne daß besondere Ver-'
ao bindungsröhrchen notwendig sind, in horizontaler Richtung durchbohrt sein und ein Kolben d könnte, wie in Fig. 1 dargestellt, die nicht in Tätigkeit zu setzenden Zellen absperren.
Die Zellen α könnten auch einen geringen Querschnitt besitzen und die Verbindungsröhrchen könnten nach Art eines Injektors ausgebildet sein (Fig. 4), so daß das abfließende Wasser die Luft mitreißt und so die Saugwirkung automatisch eintritt. Das Verbindungsrohr b der Verbindungsröhrchen c dient dann nur als Sammel- und Ableitungsrohr.
Endlich können die Zellen auch in zwei oder mehr Reihen angeordnet sein.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Saugkasten für Papiermaschinen mit
    Einstellung des Saugraumes entsprechend der Papierbreite, dadurch gekennzeichnet, .daß der Saugkasten durch senkrechte Zwischenwände in eine beliebige Anzahl von einzeln mit dem gemeinsamen Saugrohre (b) mittelbar oder unmittelbar in Verbindung stehenden Saugzellen (a) eingeteilt ist, von denen je nach der Breite der Papierbahn eine bestimmte Anzahl durch einen Schieberkolben (d) oder dergl. von der Verbindung mit dem Saugrohre (b) abgesperrt werden kann. .
  2. 2. Eine Ausführungsform des Saugkastens nach Patent - Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen (a) durch eine in den Zwischenwänden angebrachte, mit einem verschiebbaren Kolben (d) versehene Bohrung miteinander in Verbindung stehen, wobei die in der Mitte des Saugkastens liegenden Zellen auch zu einer ein- ■ zigen größeren Zelle ausgebildet sein können (Fig. i).
  3. 3. Eine Ausführungsform des Saugkastens nach Patent-Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsröhrchen von jederZelle (a) unmittelbar nach dem Saugrohr (b) führen, derart, daß entweder jedes Verbindungsröhrchen durch einen seitliehen Schieber oder dergl. geschlossen werden kann, oder daß eine gemeinsame Bohrung (h). diese Röhrchen (c) schneidet, in welcher ein verschiebbarer Kolben (d) von größerer Kolbenlänge angeordnet ist (Fig.3).
  4. 4. Eine Ausführungsform des Saugers nach Patent-Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der einzelnen Zellen so gering gewählt wird und die einzelnen Röhrchen (c) nach Art der Injektoren ausgebildet werden, daß das ablaufende Wasser in jeder einzelnen Zelle selbsttätig eine Saugwirkung hervorruft, wobei das Rohr (b) dann nur als Sammel- und Abführungsrohr dient (Fig. 4).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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