DE173307C - - Google Patents

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DE173307C
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Germany
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disk
clutch
tensioning
disks
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/70Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members
    • F16D13/71Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members in which the clutching pressure is produced by springs only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
Gelöscht am 4,
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 173307 KLASSE 47c. GRUPPE
Reibungskupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1905 ab.
Die Reibungskupplungen, die derzeit bei automobilen Gefährten allgemein angewendet werden, besitzen den Mangel, daß sie nach kurzer Betriebsdauer zufolge der Verwendung kegeliger Flächen, die gleichzeitig beim Leerlauf als Lager dienen, und des unvermeidbaren Eindringens von Staub und Schmutz. nicht mehr in der erforderlichen Weise genau arbeiten.
ίο Die Erfindung beseitigt diesen Mangel, indem der getriebene Kupplungsteil in einem geschlossenen, also gegen äußere Einflüsse geschützten Raum untergebracht ist, der von dem treibenden, als Gehäuse ausgebildeten Teile der Kupplung geschaffen wird.
Auf der Zeichnung ist die neue Kupplung zur Hälfte im Schnitt dargestellt.
Die vorliegende Ausführungsform der Kupplung ist zur Verwendung für Motorräder und Motorwagen bestimmt, und zwar erfolgt ihre Einfügung zwischen Motor und Hinterradachse derart, daß der Motor mittels Riemens auf den ■ treibenden Teil der Kupplung wirkt, während der getriebene Kupplungsteil mittels Kettenrades und Kette das Kettenrad an der Hinterradachse antreibt. Aus dieser Anordnung ergibt sich' der sehr wertvolle Vorteil der Zerlegbarkeit des Übersetzungsverhältnisses vom Motor auf das Hinterrad, Es sei dieser Quotient zu 1:6 angenommen. Vermöge der Verwendung der neuen Kupplung läßt sich dieser Quotient etwa bequem zerlegen durch folgende Bildung:
12 1
,- -^-=— X—, wobei 2 den Durchmesser der 6 4 3
Antriebsscheibe am Motor, 4 denjenigen der
k P
treibenden Kupplungsscheibe, 1 den des Kettenrades der Kupplung und 3 jenen des Kettenrades an der Hinterradachse darstellt.
Diese Anordnung beseitigt einen der störendsten Mängel, nämlich den der Unzulänglichkeit der Riemenübertragung. Bei der gebräuchlichen Ausführung bedingt das Übersetzungsverhältnis bezw. die hohe Umlaufzahl des Motors einen so kleinen Durchmesser der Riemscheibe am Motor, daß der Umfassungsbogen des Riemens an der kleinen Scheibe am Motor zu klein ausfällt zur Erzielung einer für die Kraftübertragung erforderlichen Reibung.
Dieser Fehler entfällt mit der Annäherung des Übersetzungquotienten an den Wert »eins«, und ist bei einer Übersetzung -von 1:2 als vollkommen beseitigt anzusehen.
Die Bauart der Kupplung ist die folgende:
Mittels einer Schelle α ist der Bolzen b in geeigneter Lage am Rahmen festgelegt. Auf diesem Bolzen läuft, gegen Achsialverschiebung gesichert, frei drehbar die Nabe der Spannscheibe c. Der äußere Teil dieser Nabe dient als Zapfen für die Nabe der zweiten Spannscheibe d, welche letztere mit Hilfe der Bolzen e mit der Scheibe c gekuppelt, im übrigen aber achsial verschiebbar ist. Zur Erzeugung des die Kupplung der Teile vermittelnden Reibungsdruckes dienen Schraubenfedern f, die um die Bolzen e zwischen die Spannscheiben eingelagert sind.
Die Scheiben c d werden von dem treibenden Kupplungsteil, der Hohlscheibe g umschlossen. Die Scheibe g ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als Riemscheibe ausge-
bildet, deren Naben frei dreh- und verschiebbar auf den Naben der Scheiben c und d laufen.
Um die durch die Federn f eingerückt erhaltene Kupplung zu lösen, ist am Kopfende des Bolzens b ein Schraubbolzen h vorgesehen, dessen Kopf als Glocke ausgebildet ist, die sich genau passend gegen die Nabe der Scheibe d legt. Das Sechskant i dient
ίο zur Aufnahme eines (auf der Zeichnung nicht dargestellten) Hebels, durch dessen Vermittelung die Kupplung ein- und ausgerückt wird.
Wie ersichtlich, tritt also die Lösung der Kupplung durch Verschiebung der einen Spannscheibe ein. Da jedoch die zweite Spannscheibe nicht verschiebbar ist, so würde wegen der an dieser Scheibe auftretenden, durch Zusammendrücken der Federn f verstärkten Reibung die Ausrückung der Kupplung in Frage gestellt werden. Deshalb ist der treibende Kupplungsteil, die Hohlscheibe g, seitlich verschiebbar angeordnet, so daß nach Verschiebung der Scheibe c ein Reibungsdruck gegen g nicht mehr ausgeübt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Reibungskupplung, deren getriebener Teil aus einem Spannscheibenpaar und deren treibender Teil aus einer dieses Scheibenpaar umschließenden Scheibe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung durch Verschieben der einen Spannscheibe (d) ein- und ausgerückt wird, indem beim Ausrücken der Reibungsdruck der unteren Scheibe (c) gegen die Hohlscheibe (g) durch die Verschiebbarkeit der letzteren aufgehoben ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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