DE173200C - - Google Patents
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- DE173200C DE173200C DENDAT173200D DE173200DA DE173200C DE 173200 C DE173200 C DE 173200C DE NDAT173200 D DENDAT173200 D DE NDAT173200D DE 173200D A DE173200D A DE 173200DA DE 173200 C DE173200 C DE 173200C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/12—Asynchronous induction motors for multi-phase current
- H02K17/14—Asynchronous induction motors for multi-phase current having windings arranged for permitting pole-changing
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- Power Engineering (AREA)
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Description
/Ρ?
ι:
KAISERLICHES
PATENTAMT.
ΐι 173200 KLASSE 21 d. GRUPPE
Die Erfindung betrifft einen Wechselstrommotor mit Kurzschlußanker und besteht in
einer besonderen Schaltung des treibenden .und getriebenen Teiles, durch welche das Anlassen
erleichtert wird. Zu diesem Zweck wird der Ständer derart geschaltet, daß auf einer Hälfte
seines Umfanges die sämtlichen Feldpole umgekehrt werden können. Handelt es sich beispielsweise
um eine achtpolige Maschine, so
ίο würde die Reihenfolge der Pole, wie sie für
den Nutzbetrieb notwendig ist, durch: N, S, N, S, N, S, N, S bezeichnet werden. Soll zum
Anlassen timgeschaltet werden, so werden die Pole auf einer Hälfte des Feldumfanges umgekehrt,
so daß nun die Reihenfolge: N, S, N, S, S, N1 S, N entsteht.
Die Phasenzahl des Motors ist dabei gleichgültig, es ist aber zu beachten, daß es sich
nicht um eine Umkehrung des Drehungsinnes des erzeugten, Feldes handelt, sondern ausschließlich,
um eine Umkehrung der Vorzeichen der Polarität unter Beibehaltung des Drehungsinnes.
Mag also der Motor als Dreiphasenmaschine oder als Zweiphasenmaschine ausgeführt
sein, so müssen stets die Wicklungen . aller· Phasen in denjenigen Abteilungen miteinander
vertauscht werden, deren Polarität umgekehrt werden soll. Ein sechspoliges Feldsystem
wird dadurch in ein vierpoliges, ein achtpoliges in ein sechspoliges und so fort ver-.
wandelt. An den beiden Stellen, wo die normal geschaltete Hälfte des Feldsystems mit der
umgekehrt geschalteten zusammenstößt, fällt je ein Pol aus, weil hier die magnetischen
Wirkungen der Wicklungen sich gegenseitig aufheben. ' ■ . .
Der Läufer erhält vorzugsweise' zwei Wicklungen (oder Sätze von Wicklungen), von
denen die eine mit hohem und die andere mit niedrigem Widerstand ausgestattet wird. Beide
Wicklungen oder Sätze von Wicklungen sind voneinander unabhängig und in sich selbst
kurzgeschlossen. Läuft daher ein solcher Anker in einem derartigen Ständer, so wird
beim Betriebe diejenige der Wicklungen vornehmlich Strom führen, welche der jeweiligen
Schaltung der Feldpole entspricht.
Die Wicklung von hohem Widerstand wird vorzugsweise als Käfigwicklung ausgeführt
oder aber als eine Anzahl kurzgeschlossener Spulen von einer Einteilung, welche der gewählten
Anzahl der Feldpole entspricht.
Im folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung an Hand der Zeichnungen im
einzelnen erläutert, von denen Fig. 1 eine achtpolige
Maschine nach der Erfindung darstellt, Fig. 2 die Ankerwicklung von niedrigem
Widerstand -abgewickelt, Fig., 3 eine Ausführungsform der Ankerwicklung mit hohem
Widerstand. Fig. 4 ist ein Schema, das die Schaltung des Ständers beim Anlassen darstellt.
Fig. 5 zeigt die Schaltung während des Nutzbetriebes und Fig. 6 einen Schnitt durch
einen Teil der in Fig. 1 dargestellten Maschine.
Fig. ι zeigt eine achtpolige Maschine für Zweiphasenstrom; es ist aber nur eine Phase
gezeigt. Die Wicklung für die andere Phase würde ganz gleichartig ausfallen und in die
'Nuten zu verteilen sein, die auf der Zeichnung unbesetzt dargestellt sind. .
Es wird als selbstverständlich angesehen, daß die Maschine ebensogut für einphasigen
Strom oder für jede beliebige andere Phasenzahl
ausgeführt sein könnte. Der Ständer könnte jede beliebige geeignete Wicklungsart
erhalten, doch wird die dargestellte bekannte Ausführung bevorzugt. Die übrigen Wicklungsarten
sind deshalb weniger geeignet, weil die Gefahr vorliegt,, daß durch Streuung Zwischenpole
gebildet werden, wenn die Maschine auf »Anlassen« geschaltet ist. Jede Nut im
ίο Ständer enthält zwei Spulen 6 und 5. Diese
Spulen gehen von derselben Nut in entgegengesetzter Richtung, das heißt die eine nach
rechts und die andere nach links zu verschiedenen Nuten. Die Spulen werden vorzugsweise
nach dem von Eickemeyer angegebenen Verfahren auf Schablonen gewickelt. Wie bereits angegeben worden ist, erhält der
Läufer zwei Wicklungen oder Sätze von Wicklungen. Die eine von diesen Wicklungen. 7
besitzt hohen Widerstand und ist als Käfigwicklung ausgeführt, die andere besteht aus
einer Reihe von in sich geschlossenen Wellenwicklungen 8, 8 mit niedrigem Widerstand und
einer Einteilung, die. dem Polabstande im Ständer entspricht. Die in Fig. 1 punktierten
Linien stellen die an der Hinterseite der Maschine angebrachten Windungen der Wick-·
hingen 8, 8 dar.
In Fig. 2 ist die Wicklung mit niedrigem Widerstand abgewickelt dargestellt. In Fig. 3
ist eine abgeänderte Ausführungsform der
Wicklung mit hohem Widerstand dargestellt, die an Stelle der Käfigwicklung angewendet
werden kann. Sie ist ebenfalls abgewickelt gezeigt, und jede Spule ist so breit gemacht,
daß die Einteilung dem Polabstande im Ständer entspricht. .
Die Wirkung der Einrichtung ist folgende:
Die Maschine soll angelassen werden, und die Reihenfolge der Ständerpole ist zunächst N, S,
N, S, N, S, N, S. Durch einen Handschalter oder in beliebiger anderer Weise wird die
Polarität nun derart geändert, daß die Reihenfolge^, S, N, S, S, N, S, N wird. Wird
nun der primäre Arbeitstrom geschlossen, so wird in der Wicklung mit niedrigem Widerstand kein sekundärer Strom zustande
kommen können, weil die Spannung in der einen Hälfte der Wicklung gleich groß wie
in der anderen und entgegengesetzt gerichtet ist. In der Käfigwicklung mit hohem Widerstand dagegen wird Strom
fließen. Die Maschine wird angehen und, sobald die betriebsmäßige Umdrehungszahl erreicht
ist, wird wieder umgeschaltet, so daß die Vorzeichen der Pole der Reihe nach N, S, N,
Sj N, S, NjS werden. * Durch die Wicklung
mit niedrigem Widerstand fließt jetzt Strom; ein schwacher Strom fließt auch durch die
Wicklung mit hohem Widerstand, und die Maschine läuft normal.
Die Fig. 4 und 5 stellen die Schaltung der beiden Hälften jeder Phase im Ständer dar,
und zwar Fig. 4 die Verbindungen beim Anlass,en, Fig. 5 beim normalen Betrieb. Die Bezugbuchstabeni,
2, 3,4 entsprechen den Wicklungsenden i, 2, 3, 4 in Fig.' I.
Fig. 6 veranschaulicht die bevorzugte Ausführungsform
eines Teiles der Maschine. Die Figur stellt in vergrößertem Mäßstabe einen
Teil der Fig. 1 dar. 11 ist die Ankerwelle,
12 das geblätterte Eisen des Läufers, 8 die Wicklung mit niederem Widerstand, 7 die
Käfigwicklung hohen Widerstandes, 6 und 5 die Phasenwicklung und 13 der Eisenkörper
des Ständers.
Claims (2)
1. , Polumschaltung sechs- oder mehrpoliger Wechselstrommotoren, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Zweck des Anlassens das Vorzeichen sämtlicher Pole der einen
Hälfte des Ständerumfanges umgekehrt wird.
2. Läufer zur Ausführung der Polumschaltung nach Anspruch 1 mit zwei
Kurzschlußwicklungen verschiedenen Widerstandes, dadurch gekennzeichnet, daß
die eine mit hohem Widerstand aus einer der normalen Polzahl des Ständers gleichen
Anzahl kurzgeschlossener Windungssysteme besteht, während die zweite mit niederem
Widerstand derart geschaltet ist, daß die von diametral gegenüberliegenden Polen
induzierten Abteilungen hintereinander liegen, um das Entstehen eines Stromes bei
der Anlaßschaltung des Ständers zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE173200C true DE173200C (de) |
Family
ID=438027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT173200D Active DE173200C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE173200C (de) |
-
0
- DE DENDAT173200D patent/DE173200C/de active Active
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