DE172018C - - Google Patents

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DE172018C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/02Hot-water central heating systems with forced circulation, e.g. by pumps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der in der Patentschrift 155907 gekennzeichneten -Warmwasserheizung und bezweckt, einen gleichmäßigen, ungestörten Betrieb der Anlage unter allen Umständen aufrecht zu erhalten.
Bei starker Erhitzung des Wassers im Steigrohr beginnt die Dampfentwickelung naturgemäß an einer tiefer im Steigrohr gelegenen Stelle, und der Auftrieb des Wassers ist ein größerer. Aus diesem Grunde wird ein Steigen des Wasserspiegels im Verteilungsgefäß 3 stattfinden, während der Wasserspiegel im Behälter 10 fällt. Durch das Steigen des Wassers im Gefäß 3 wird aber die über der Dampfentwickelungszone stehende Wassersäule vergrößert, ihr Gewicht also vermehrt, so daß, da die Wassererhitzung eine gleichmäßig starke ist, der Dampf sich erst wieder in größerer Höhe des Steigrohres zu entwickeln beginnt, was eine Verminderung des Wasserauftriebes im Steigrohr zur Folge hat. Es findet also eine selbsttätige Reduktion der Wasserzuführung und damit eine Vergleichmäßigung des ganzen Betriebes ohne die Gefahr irgendwelcher Störung statt. Diese Wirkung wird aber dann aufgehoben, wenn sich Dampf über dem Wasser des Gefäßes 3 ansammelt und einen Gegendruck ausübt. Die Möglichkeit der Dampfansammlung in dem Verteilungsgefäß 3 ist aber nun trotz der Einführung von Kühlwasser, in das Steigrohr und trotz der Anordnung des Behälters 10 nicht unbedingt ausgeschlossen, so daß eine Störung des gleichmäßigen Betriebes der Anlage eintreten kann.
Um dieses nun unter allen Umständen zu vermeiden, ist nach der vorliegenden Erfindung der obere Raum des Verteilungsgefäßes 3 mittels eines Rohres mit einem von dem Wasser des Behälters 10 umspülten Kondensator verbunden, so daß also etwaiger, in dem oberen Raum des Gefäßes sich ansammelnder Dampf in den Kondensator abgeführt und kondensiert wird.
Die vorliegende Anordnung ist aus der schematischen Darstellung der beiliegenden Zeichnung zu ersehen.
Die Warmwasserheizung" ist in der bekannten Weise eingerichtet, doch ist die Neuerung getroffen, daß von der Decke des Verteilungsgefäßes 3 ein Rohr 17 abführt, welches derart gekrümmt ist, daß es mit seinem anderen Ende bis dicht über den Boden des Behälters 10 hinabreicht. An das betreffende Rohrende ist ein geeigneter Kondensator 18 angeschlossen, derart, daß er unterhalb des Spiegels des im Behälter 10 befindlichen Wassers liegt. Gelangt trotz der Einführung von Kühlwasser in das Steigrohr und der Anordnung des Behälters 10 Dampf in den oberen Teil des Verteilungsgefäßes 3, so wird derselbe sofort durch das Rohr 17 hindurch in den Kondensator 18 abgeführt und kon-
densiert. Das Kondenswasser fließt aus dem Kondensator aus und vermischt sich mit dem Wasser im Behälter io. Eine Beeinträchtigung des gleichmäßigen Betriebes der Anlage ist durch die vorliegende Anordnung völlig ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Warmwasserheizung nach dem Patent 155907, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator als Mischkondensatpr (18) unmittelbar in das das Expansionsgefäß (3) umspülende Rücklaufwasser gelegt und mittels eines von der Decke des Expansionsgefäßes (3) ausgehenden Rohres (17) mit dem oberen Raum des Gefäßes (3) derart verbunden ist, daß etwaiger, in das Expansionsgefäß (3) gelangender Dampf sofort und ohne jegliehen Wärme- und Wasserverlust für die Anlage kondensiert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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