DE171007C - - Google Patents

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DE171007C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F13/00Inhibiting corrosion of metals by anodic or cathodic protection
    • C23F13/02Inhibiting corrosion of metals by anodic or cathodic protection cathodic; Selection of conditions, parameters or procedures for cathodic protection, e.g. of electrical conditions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^ PATENTSCHRIFT
KLASSE 48 d. GRUPPE
Zusatz zum Patente 157585 vom 11. Oktober 1903.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. November 1904 ab. Längste Dauer: 10. Oktober 1918.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine besondere Einrichtung zur Ausführung der Verfahren nach dem Hauptpatent 157585 und dem Zusatzpatent 167605, und zwar besteht sie darin, daß beim Schützen von Rohren aus Kupfer oder Kupferlegierungen gegen die schädliche Einwirkung von Seewasser oder salzhaltigem Wasser überhaupt durch Verbinden mit einem elektropositiven Metall letzterem eine bestimmte Gestalt gegeben wird, die es befähigt, die durchgeleitete Flüssigkeit auch nach dem Aufhören des elektrolytischen Prozesses in bestimmter Weise zu führen.
Als Querschnittsform für den in das Rohr einzubringenden Spiraldraht ist bei dem auf der Zeichnung dargestellten Rohr beispielsweise die Dreiecksform gewählt.
Fig. ι zeigt ein solches Rohr im Längsschnitt.
Fig. 2 zeigt den Querschnitt des Drahtes in vergrößertem Maßstabe.
Fließt durch ein derartig besetztes Rohr d Seewasser oder salzhaltiges Wasser überhaupt, so bewirkt die an den Berührungsstellen der schraubenförmigen Windungen f mit der Rohrwandung auftretende elektrolytische Wirkung eine Zerstörung des aus Eisen oder Stahl hergestellten Drahtes, wodurch sich gleichzeitig eine festhaftende, . gleichmäßige Schicht von Eisenoxyd auf der Rohrwandung niederschlägt. Sobald die Rohrwandung von der Eisenoxydschicht vollständig bedeckt ist, hört die elektrolytische Wirkung und somit die Zersetzung der Metalleinlage auf. Wählt man den dreieckigen Querschnitt für den Draht so stark, daß er auch nach beendeter elektrolytischer . Wirkung noch einen derartigen großen Querschnitt hat, daß das Wasser den Draht nicht zu überspringen vermag, sondern durch den Draht geführt wird, so wird dadurch eine innige Berührung des Wassers mit der Rohrwandung und somit eine stetige, höchst zweckentsprechende Kühlung der letzteren erzielt. Derartige Rohre eignen sich daher besonders gut für die Oberflächenkondensatoren der Schiffe.
Die Anwendung des beschriebenen Verfahrens auf Rohre aus Kupferlegierungen bietet noch den besonderen Vorteil, daß das Verzinnen der Rohre fortfallen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung, um Rohre aus Kupfer und Kupferlegierungen gegen die Ein-
    wirkung von Seewasser oder salzhaltigem Wasser überhaupt zu schützen, gemäß Patent 157585, dadurch gekennzeichnet, daß der in das Rohr eingebrachte schraubenförmige Draht ff) aus Eisen oder Stahl einen derartig starken Querschnitt besitzt, daß zur Bildung einer schützenden Oxydschicht nur die teilweise Auflösung des Drahtes erforderlich ist, während der verbleibende Draht eine wirbelnde Bewegung des Wassers hervorzurufen vermag.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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