DE1708552B1 - Faltenbalg aus Kunststoff an einem Vibrations-Stampfgeraet - Google Patents

Faltenbalg aus Kunststoff an einem Vibrations-Stampfgeraet

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DE1708552B1
DE1708552B1 DE19681708552 DE1708552A DE1708552B1 DE 1708552 B1 DE1708552 B1 DE 1708552B1 DE 19681708552 DE19681708552 DE 19681708552 DE 1708552 A DE1708552 A DE 1708552A DE 1708552 B1 DE1708552 B1 DE 1708552B1
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DE19681708552
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Wacker Werke GmbH and Co KG
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Wacker Werke GmbH and Co KG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D3/00Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
    • E02D3/02Improving by compacting
    • E02D3/046Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil
    • E02D3/068Vibrating apparatus operating with systems involving reciprocating masses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Faltenbalg aus Kunststoff an einem von Hand geführten, motorisch angetriebenen Vibrations-Stampfgerät mit hin-und hergehender Arbeitsbewegung der Stampfplatte, die mit einem in einem Führungsgehäuse geführten Schwing- oder Schlagsystem fest verbunden ist, wobei der Faltenbalg als Dichtung gegen Eindringen von Fremdkörpern einerseits am Führungsgehäuse und andererseits an der Stampfplatte befestigt und in seinen Falten mit Stützringen versehen ist.
  • Der Faltenbalg, der den dauernden Hub des Stampfgerätes mitmachen muß, wird durch den bei der Aufwärtsbewegung im Innern des Gerätes erzeugten Unterdruck in radialer Richtung eingezogen. Um diese nachteilige Beanspruchung bei derartigen Kunststoffbälgen abzustellen, wurde bereits vorgeschlagen, durch Anordnung eines Überdruckventils am Arbeitsgerät im Innern dieses Gerätes einen ständigen überdruck zu erzeugen, um auf diese Art und Weise ein schädliches Einziehen des Faltenbalges in radialer Richtung zu vermeiden. Trotz der Anordnung eines Überdruckventils kann es bei extremen Hubhöhen noch zum Einziehen des Faltenbalges kommen. Eine generelle Vergrößerung der Wandstärke des Faltenbalges ist nicht möglich, da die Formänderungsarbeit des Materials zu sehr an der Leistung des Stampfgerätes frißt. Außerdem wird der Faltenbalg, weit nur hochwertiges und deshalb teures Material verwendet werden kann, dadurch sehr teuer.
  • Es wurde bereits versucht, durch Einlegen von Stützringen in die Falten des Faltenbalges Abhilfe zu schaffen. Diese Stützringe verhindern zwar das Einziehen der Falten, aber während der teilweise unregelmäßigen Stampfbewegung und der hohen auftretenden Beschleunigung, verbunden mit der niedrigen Reibung im Innern des Faltenbalges, rutschen diese Stützringe sehr oft aus den Falten heraus und heben dadurch die Wirksamkeit der Anordnung wieder auf. Außerdem tritt beim Arbeiten dieses Gerätes dauernd eine unerwünschte, sich durch die Reibung nachteilig auswirkende Relativbewegung zwischen dem eingelegten Stützring und dem Faltenbalg auf. Das Einziehen des Faltenbalges quer zu seiner Längsrichtung muß aber auf alle Fälle vermieden werden, da die Kunststoffmolekülkette diesen Querbeanspruchungen nicht standhält.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den Faltenbalg so zu verbessern, daß dauernd eine wirksame Abstützung der Falten in Querrichtung erfolgt und der Verschleiß vermindert wird.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einem Faltenbalg mit den eingangs angegebenen Merkmalen dadurch gelöst, daß die Stützringe in den Falten des Faltenbalges eingegossen sind. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Stützringe mit Versteifungskernen versehen.
  • Die Übergänge von der starken Wandung der Stützringe zu der normalen Wand des Faltenbalges sind gerundet, damit keine durch die Arbeit des Faltenbalges bedingte Kerbwirkung auftreten kann, die die Funktion des Faltenbalges negativ beeinflußt.
  • Der Vorteil der Ausbildung gemäß der Erfindung liegt darin, daß sich diese eingegossenen Stützringe nicht mehr lösen können, da sie mit dem Faltenbalg eine Einheit bilden. Die Leistung des Arbeitsgerätes wird durch diese Anordnung nicht beeinträchtigt, da durch die sonst gleichbleibende Wandstärke des Faltenbalges keine zusätzliche Leistung des Stampfaerätes für die Formänderungsarbeit des Materials benötigt wird.
  • Die Ausbildung gemäß der Erfindung wird in folgendem näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 ein Stampfgerät mit einem Faltenbalg gemäß der Erfindung und F i g. 2 eine weitere Ausbildungsmöglichkeit der Erfindung.
  • Im Führungsgehäuse 1 eines Vibrations-Stampfgerätes ist ein Schwing- oder Schlagsystem 2 geführt, welches mit der Stampfplatte 3 fest- verbunden ist. Um das Eindringen von Schmutz und Staub in das Innere des Gerätes zu verhindern und als Schutz des Schwing- oder Schlagsystems 2 gegen mechanische Zerstörungen nach außen, sind die Stampfplatte 3 und das Führungsgehäuse 1 mit einem Faltenbalg 4 aus Kunststoff verbunden. In den Falten 5 des Faltenbalges 4 sind Stützringe 6 eingegossen. Zur weiteren Versteifung des Faltenbalges 4 können die in den Falten 5 eingegossenen Stützringe 6 mit Versteifungskernen 7 versehen sein.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Faltenbalg aus Kunststoff an einem von Hand geführten, motorisch angetriebenen Vibrations-Stampfgerät mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung der Stampfplatte, die mit einem in einem Führungsgehäuse geführten Schwing-oder Schlagsystem fest verbunden ist, wobei der Faltenbalg als Dichtung gegen Eindringen von Fremdkörpern einerseits am Führungsgehäuse und andererseits an der Stampfplatte befestigt und in seinen Falten mit Stützringen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützringe (6) in den Falten des Faltenbalges (4) eingegossen sind.
  2. 2. Faltenbalg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützringe (6) mit Versteifungskernen (7) versehen sind.
DE19681708552 1968-01-15 1968-01-15 Faltenbalg aus Kunststoff an einem Vibrations-Stampfgeraet Withdrawn DE1708552B1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4283260A1 (de) * 2022-05-27 2023-11-29 Packsys GmbH Behälter zur dosierten abgabe einer flüssigkeit

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DE1227849B (de) * 1963-07-19 1966-10-27 Wacker Hermann Schmiereinrichtung fuer ein Schwingsystem fuer ein von einem Motor angetriebenes vonHand gefuehrtes Arbeitsgeraet
DE1285776B (de) * 1966-09-02 1968-12-19 Peter Dipl Ing Von Hand gefuehrtes, motorisch getriebenes Arbeitsgeraet mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung des Werkzeuges

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