DE1704792A1 - Verfahren zur Herstellung auf Zug und Druck belastbarer Schraubenfedern aus glasfaserverstaerktem Kunststoff - Google Patents

Verfahren zur Herstellung auf Zug und Druck belastbarer Schraubenfedern aus glasfaserverstaerktem Kunststoff

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DE1704792A1
DE1704792A1 DE19671704792 DE1704792A DE1704792A1 DE 1704792 A1 DE1704792 A1 DE 1704792A1 DE 19671704792 DE19671704792 DE 19671704792 DE 1704792 A DE1704792 A DE 1704792A DE 1704792 A1 DE1704792 A1 DE 1704792A1
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DE
Germany
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glass fiber
fiber reinforced
spring
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coil springs
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Application number
DE19671704792
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Inventor
Guenter Dunkel
Norbert Oeste
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/04Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts comprising reinforcements only, e.g. self-reinforcing plastics
    • B29C70/06Fibrous reinforcements only
    • B29C70/10Fibrous reinforcements only characterised by the structure of fibrous reinforcements, e.g. hollow fibres

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung auf Zug und Druck belastbarer Schraubenfedern aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
  • Die vorliegende Erfindung bezicht sich auf die Herstellung von Schraubenfedern aus glasfaserverstärktem Kunstharz.
  • Genegstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von auf Zug und Druck belastbaren Schraubenfedern aus glasfaserverstärktem Kunststoff, welches dadurch gekennzeichnet ist, da# mit Kunstharz imprägnierte Glasfaserstränge in schraubenförmig verlaufende Nuten auf dem Umfang eines Dornes unter Zugspannung gewickelt und durch Aushärten des Kunstharzes verfestigt werden.
  • Die Erfindung wird an Hand der beigefügten Abbildungen im folgenden erläutert : Fig. 1 und 2 zeigen eine Schraubenfeder in Ansicht und Seitenansicht; Fig. 3 die Feder in Draufsicht.
  • Fig. 4 gibt verschiedene Ausführungsformen für den Querschnitt der Feder wider längs der Linie A-B ia Fig. lo Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung zur Herstellung der Feder, insbesondere die Befestigung dos Endes der Feder in der Vorrichtung. Fig, 6 und 7 zeigen in Ansicht und Draufsicht bzw. im Teilschnitt die Ausbildung eines Federendes für eine Zug-und Druckfeder aus glasfaserverstärktem Kunstharz.
  • Fig. 8 und 9 zeigen ebonftille b Ansicht und Längsschnitt die Ausbildung eineu Federendes für eine Zugfeder aus glasfaserverstärktem Kunstharz.
  • Wie in Fig. 1, 2 und 3 dargestellt, ist an jedem Ende der Feder eine Öse in Gestalt einer ringförmigen Buchse 1 angebracht. Der Strang 2 aus dem die Feder hergestellt ist, ist so geführt, da': in dem von der Feder umschlossenen Innenraum 16 (Fig. 3) sich keinerlei Federelemente befinden, so da# der Aufnahme träger 3 des Dornes durch diesen Raum in der Feder hindurchgeführt werden kann.
  • Zur Herstellung der Feder werden mit Kunstharz versehene Glas. faserstränge 2 in schraubenförmig verlaufende Nuten 4 auf einen.
  • Dorn 5 unter Zugepannung gewickelt. Der Dorn wird durch einen stangenförmigen Träger 3 mit aufgesetiten Schalenteilen 6 gebildet. An den Schalenteilen ist der Dornmantel 7 befestigt.
  • Dieser Dornmontel kann als auflösbarer oder zusammensetzbarer Kern gebildet sein, welcher mit den schraubcnförmigen Nuten 4 versehen ist. An jedem Ende des Hauptträgers 3 befindet sich ein lagerzapfen 8 für die Aufnahme des Dornes in einem nicht dargestellten Bock. Die Feder wird dadurch hergestellt, daß mit einem aushärtbaren Kunstharz versehene Glasfaserrovingstränge unter Bildung einer Schlaufe um eine Buchse 9 am Ende des Hauptträgers 3 der Dornvorrichtung 5 gelegt und mit der Buchse befestigt werden. Die Schlaufe wird durch eine Bandage oder einen Ring 10 zusammengehalten. Der aus der Schlaufe heraustretende Glasfaserstrang wird in die schraubenförmigen Nuten 4 eingelegt und durch Drehen dos Dornes aufgewickelt und anschlie@end in gleicher Weise am anderen Ende des Dornes befestigt. Zur Erleichterung der Befestigung und zur Längsvorspannung istdis Aufnahmevorrichtung für die Buchse 9 am Ende der Dornvorrichtung axial verschiebbar ausgebildet0 Der Bolsen 11 der Aufnahmevorrichtung stützt sich mit einer Platte 12 auf den Hauptträger 3 des Dornes ab, er kann durch eine Mutter 13 an seinem mit einem Gewinde vorsehenen Ende am Hauptträger befestigt werden Zum Verstellen des Bolzens dient ine Schraubvorrichtung 14, welche den Bolzen 11 mit einem Auge 15 umfa#t.
  • Nach dem Wickelvorgang wird das Harz der unter Zugspannung stehenden Feder ausgehärtet und verfestigt. Zum Lösen der Feder ton der Dornvorrichtung werden zunächst die Bolzen 11 an beiden Enden gelöst und vom Haupt träger 3 entfernt und, anschließend wird der Haupt träger aus der Dornvorrichtung herausgezogen und der mehrteilige Dorn in bokjnnter eine auseinandergenommen, so daß die Feder von der Vorrichtung abgenommen werden kann. Für den Aufbau der mehrteiligen Dornvorrichtung kann ein Schausstoffmaterial zur Herstellung des Montelkörpers 7 verwendet werden, um die Dornvorrichtung bei Fertigung geringer Stückzahlen einfacher und preisgünstiger zu gestalten.
  • Die Figuren 6 tis 9 zeigen Ausführungsbeispiele für die Ausbildung der Schlaufenanden der glasfaserverstärkten Kunstharzfederen.
  • Fig, 6 und 7 geben ein Beispiel für die Ausbildung eines Schlaufenendes bei einer Feder, die Üus einem einfachen Streng gebildet wird und auf Zug und Druck beansprucht werden soll, Die Schalufe 21 wird dadurch gebildet, da# der Vollstrang 22 in zwei Teilstränge 23/24 aufgeteilt wird und diese Stränge über die Buchse 25 gegenläufig gewickelt werden, Die Enden der Schlaufenstränge 26,'27 werden dann durch einen Ring 28 in der Buchse zusummengehalten und gegen den in der Buchse eingesetzten Kegeldorn 29 gepre#t.
  • Fig0 8 und 9 teigen eine andere Ausbildung der Schlaufe für eine Schraubenfeder, die nur auf Zug beansprucht wird. Um die Buchse 31 ist ein Strang 32 herumgelegt. Das Ende 33 dieses Stranges wird parallel « strang 32 gelegt und durch chalenförmige Klemmkörper 34/35 zusammengehalten. Die Schalenkörper 34/35 können durch einen Ring 36 oder ähnliche Verbindungselemente in ihrer Lage festgelegt werden. Bei Zugbelastung auf die Schruubenfeder werden die Strenge durch die Schrägatellung der Klemmbacken 34/35 gegeneinander gepreßt und gewährleistan dadurch eine feste Verbindung.
  • 4 Seiten Beschreibung 1 Patentanspruch

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r u c h Verfahren zur Herstellung von auf Zug und Druck belastbaren Schraubenfedern aus glasfaserverstärktem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß mit Kunstharz imprägnierte Glasfaserstränge in schraubenförmig verlaufende Nuten auf dem Umfang eines Dornes unter Zugspannung gewickelt ung durch Aushärten des Kunstharzes verfestigt werden.
DE19671704792 1967-01-24 1967-01-24 Verfahren zur Herstellung auf Zug und Druck belastbarer Schraubenfedern aus glasfaserverstaerktem Kunststoff Pending DE1704792A1 (de)

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