DE16940C - Neuerungen an Ventilen - Google Patents

Neuerungen an Ventilen

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Publication number
DE16940C
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
clamping ring
frame
wood
renewable
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Active
Application number
DENDAT16940D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. BURY in London
Publication of DE16940C publication Critical patent/DE16940C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/08Check valves with guided rigid valve members shaped as rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47/JMÄSCmNENELEMENTE.
/ Cf
WILLIAM BURY in LONDON. Neuerungen an Ventilen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Juni 1881 ab.
In der vorliegenden Ventilconstruction sind die Ventilflächen mit irgend einem Stoff, wie Holz, Kork etc., und die Flächen der Ventilführungen mit Pockholz etc. ausgefüttert, so dafs diese Flächen jederzeit bequem und schnell erneuert werden können.
Die erneuerungsfähige Fläche d des Ventils, Fig. ι und 2, wird von dem Metallrahmen c getragen, und durch den Spannring e zusammengeprefst, welcher eine nach innen verjüngte Form e' hat, die das Zusammenhalten des Stoffes d erleichtert. Letzterer wird durch Keilstücke /, welche den Ring e schliefsen, fest zusammengedrückt. Der in den Ventilsitz g eingeschraubte Bolzen α ist von einer Pockholzhülse b umgeben, welche die Gleitfläche für die Bewegung des Ventils, insbesondere des Metallrahmens c bildet.
In der durch Fig. 3 dargestellten Abänderung liegt die innere Kante von d gegen den kegelförmigen Kopf der Anzugsschraube h an. Der Spannring e, dessen innere Fläche unten ebenfalls kegelförmig ist, wird durch Schrauben i gehalten, welche durch Oesen in dem Ring e und in dem Rahmen c hindurchgehen. Durch Anziehen der Muttern 2'1 wird die Masse d fest gegen den Rahmen c angedrückt.
In dem durch Fig. 4 und 5 dargestellten grofsen ringförmigen Ventil bildet d wiederum die aus Holz, Kork oder anderem Stoff gebildete erneuerungsfähige Abschlufsfläche, welche von dem Rahmen c getragen wird. Letzterer ist an seinem inneren Rande mit einem ringförmigen Flantsch cl versehen, welcher über und unter der waagrechten Rahmenfläche vorsteht. Diese Rahmenfläche ist unten durch radiale, schwalbenschwanzförmige Rippen c 2 in Ausschnitte getheilt, Fig. 6 und 7. Zwischen diese Rippen, von ihnen durch die V-förmigen Nuthen getragen, werden die Holz- oder Korkstücke eingeschoben, welche die Ventilabschlufsfläche bilden. Der aus Bogenstücken zusammengesetzte Spannring e prefst die erneuerungsfähige Ventilabschlufsfläche in die radial laufenden Rippen fest hinein.
Das Ventil wird bei seinem Spiel durch die Vorsprünge oder Knaggen k k geführt, welche an den Pockholzflächen // entlang gleiten. Letztere werden in den schwalbenschwanzförmigen Gufsstücken mm gehalten, welche mit Kappen η η überdeckt sind. Diese Kappen η η bilden zugleich die Anhalter, welche das Spiel des Ventils begrenzen. Man kann diese Ventile auch durch Metallbolzen mit Pockholzhülsen führen, wie mit Bezug auf Fig. 1 und 2 angegeben wurde, wobei man die Bolzen mit ihren Hülsen da, wo es in Fig. 5 mit punktirten Linien angegeben ist, anordnen kann. Ringförmige Ventile, wie sie unter Bezug auf die Fig. 4 und 5 beschrieben wurden, können bezüglich der Art und Weise, wie das Material d gehalten werden soll, auch so eingerichtet werden, wie es die Construction Fig. 3 zeigt.
In allen Fällen wird die erneuerungsfähige Fläche so eingerichtet, dafs sie auf der gesammten Fläche des Gitters aufliegt, welches
den Ventilsitz bildet, so dafs eine möglichst vollkommene Abschlufsfläche erzielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. In einem Ventil, welches zum Abschlufs eines Ventilsitzes in Gitterform dienen soll:
    a) die Befestigung der erneuerungsfähigen Abschlufsfläche d aus Holz, Kork oder anderem zweckentsprechenden Stoff in dem Metallrahmen c durch den kegelförmigen Spannring e und Keile f, Fig. ι und 2,
    b) die Befestigung der Abschlufsfläche d
    in dem Metallrahmen c durch den Spannring e, die Anzugsschraube h, die Schrauben i mit Muttern z'1, Fig. 3,
    c) die Befestigung der erneuerungsfähigen Abschlufsfläche d in dem mit ringförmigem Flantsch c1 und mit radialen, schwalbenschwanzförmigen Rippen c'2 versehenen Rahmen c und Spannring e, Fig. 5 und 6.
    Die Herstellung der Flächen, an denen das Ventil bei seinem rechtwinklig zum Ventilsitz stattfindenden Spiel geführt wird, aus Pockholz.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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