DE168488C - - Google Patents

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DE168488C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/14Stretching or spreading lasts; Boot-trees; Fillers; Devices for maintaining the shape of the shoe
    • A43D3/1433Shoe-trees
    • A43D3/1466Shoe-trees stretching the length of a shoe, i.e. longitudinally expandable
    • A43D3/1475Shoe-trees stretching the length of a shoe, i.e. longitudinally expandable adjustable
    • A43D3/1483Shoe-trees stretching the length of a shoe, i.e. longitudinally expandable adjustable by a screw

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die Erfindung betrifft einen zweiteiligen Ausfüllleisten. Leisten dieser Art sind bereits bekannt. Doch besitzen die bekannten zweiteiligen Ausfüllleisten komplizierte Teile in Gestalt von Gelenken oder dergl., so daß sie leicht schadhaft werden.
Diesem Übelstande abzuhelfen, ist die vorliegende Erfindung bestimmt. Bei dem vorliegenden Ausfüllleisten ist in einem der
ίο Leistenteile eine unrunde Scheibe drehbar angeordnet, die mittels eines Einsteckschlüssels oder einer entsprechenden Vorrichtung eingestellt werden kann, zu dem Zwecke, die Entfernung der beiden Teile des Ausfüllleistens zu regeln und damit ein und denselben Ausfüllleisten für verschiedene Größen von Schuhen anwendbar zu machen. Von den Zeichnungen zeigen Fig. ι und 2 einen solchen Ausfüllleisten in einem senkrechten und in einem wagerechten Schnitt in der Stellung, in der der Leisten am kürzesten ist. Fig. 3 und 4 zeigen eine Stellung, in der er für längere Schuhe geeignet ist. Die wagerechten Schnitte (Fig. 2 und 4) sind nach der Linie A-B der senkrechten Schnitte (Fig. 1 und 3) genommen.
Wie aus den Figuren hervorgeht, stellt a das Hinterteil, b das Vorderteil des Leistens dar. Ersteres wird nach vorn durch die Fläche c d, letzteres nach hinten durch die Fläche ef begrenzt. In die obere Fläche des hinteren Teiles α ist nun eine unrunde Scheibe g eingelassen, die in ihrer Mitte eine vierkantige Höhlung h besitzt und hier einen aufstehenden Rand i trägt. Ferner ist auf dem hinteren Teile des Leistens α noch eine 40
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Platte k befestigt, die ein Stück nach vorn über die Fläche c d hinausragt, und zwar so weit, daß ein Teil des vorderen Stückes b, und zwar auf dessen Fläche /, auch dann noch von dieser Platte überdeckt wird, wenn die Entfernung der beiden Teile α und b voneinander größer geworden ist.
In den Zeichnungen Fig. 2 und 4 ist diese Platte k nur punktiert gezeichnet.
Hat man nun einen solchen Leisten für seine Schuhgröße erstanden, so kann man diesen Leisten nicht nur für die erstmalig dazu passenden Schuhe benutzen, sondern kann mit Hilfe der unrunden Scheibe g, die mittels eines beliebigen Einsteckschlüssels zu! stellen ist, die Entfernung der beiden Teile a und b voneinander innerhalb für die Praxis genügender Weiten bequem regeln und damit jeden beliebigen Schuh für den betreffenden Fuß tadellos straff spannen. Hierbei braucht man nur die unrunde Scheibe g so zu drehen, daß die beiden Teile α und b soweit wie möglich voneinander entfernt werden. Die Scheibe g schiebt dann den vorderen Teil b des Leistens vor sich her. Zweckmäßig ist dieser letztere hier mit einer eisernen Platte m versehen, die eine Abnutzung des Leistens an dieser Stelle möglichst ver-hindert.
Durch die Anschaffung eines Leistens nach diesem System werden demgemäß alle sonst erforderlichen teuren Zukaufe überflüssig. Es sind ferner alle Teile massiv und sicher herzustellen ,· so daß ein Schadhaftwerden oder Versagen ausgeschlossen ist. Von beweglichen Teilen ist nur die unrunde Scheibe
vorhanden, sowie der dazugehörige Einsteckschlüssel. Letzterer kann bei Bezug derartiger Leisten mit bezogen werden; es können auch sonst passende Einsteck-Schlüssel benutzt werden. Natürlich ist es auch gleichgültig, ob der Einsteckschlüssel unten massiv vierkantig ist oder ob er eine Höhlung besitzt. In letzterem Falle wäre in dem unteren Teil des Leistens α noch ein
ίο in die Öffnung h eingreifender Dorn anzuordnen. Doch ist dies im allgemeinen nicht erforderlich.
Auch kann die unrunde Scheibe natürlich eine von der gezeichneten abweichende Gestalt haben, etwa die Gestalt eines Zeigers besitzen. Auch kann die Scheibe statt einer Durchbohrung in der Mitte oben einen viereckigen Stift tragen, auf den der Einsteckschlüssel aufgesteckt wird. Desgleichen kann auch die Scheibe statt mit dem aufstehenden Rande in der überdeckenden Platte k ihren Halt unten in dem Körper des Leistenstückes α finden.
Die Platte k kann entweder, wie hier gezeichnet, aufgelegt sein, wobei sie zweckmäßig auf dem Leistenstück α mit Schrauben zu befestigen ist, oder sie kann auf dem Teil a mittels Scharniere oder durch Einschieben in Nuten befestigt werden. Jedoch ist eine für gewöhnlich nicht leicht lösbare Befestigung vorzuziehen, um Beschädigungen der Vorrichtung vorzubeugen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein zweiteiliger Ausfüllleisten, dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen Leisten- te'ü.(a) eine gegen den anderen Leistenteil (b) anliegende unrunde Scheibe (g) drehbar angeordnet ist, zu dem Zweck, die Länge des Ausfüllleistens der Schuhgröße entsprechend einstellen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT168488D Active DE168488C (de)

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