DE167464C - - Google Patents
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- DE167464C DE167464C DENDAT167464D DE167464DA DE167464C DE 167464 C DE167464 C DE 167464C DE NDAT167464 D DENDAT167464 D DE NDAT167464D DE 167464D A DE167464D A DE 167464DA DE 167464 C DE167464 C DE 167464C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M3/00—Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power
- B60M3/02—Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power with means for maintaining voltage within a predetermined range
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die entfernt Hegenden Strecken einer Gleichstromleitung, insbesondere der Oberleitung
einer Gleichstrombahn, erhalten gewöhnlich besondere Speiseleitungen, in welche Zusatzmaschinen
geschaltet werden, die den Spannungsverlust in diesen Leitungen bis zu beliebigen
Grenzen aufzuheben gestatten bezw. ermöglichen, den langen Speiseleitungen einen
verhältnismäßig geringen Querschnitt zu
ίο geben. In diesem Falle mußte bisher die betreffende
_ Oberleitungsstrecke gegen die übrigen isoliert werden, da sich sonst die Zusatzmaschine
bei unbelasteter Strecke selbst beliebig weiter erregen könnte, was einen kräftigen
Kurzschlußstrom zur Folge hätte. Das Kupfer der Oberleitung kann daher bei dieser
Anordnung nicht genügend ausgenutzt werden, da die unterteilten Fernstrecken den Strom nur
durch die eine Speiseleitung entnehmen können und deshalb eine Stromteilung wie bei doppelseitiger
Speisung, d. h. Speisung einer zusammenhängenden Oberleitungsstrecke am Anfange unmittelbar und an einem entfernteren
Speisepunkt unter Vermittlung der Zusatzmaschine, ausgeschlossen ist.
Die Erfindung ermöglicht jedoch auch für solche Fernstrecken eine doppelseitige Speisung;
dadurch wird bei gleichen Leitungsverlusten bezw. Spannungsabfällen bedeutend an
Kupfer gespart oder bei gleichem Kupferaufwand gegenüber den alten Schaltungen der
Spannungsabfall bezw. Energieverlust bedeutend vermindert.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der gesamte Streckenstrom (also sowohl des
unmittelbar wie des unter Vermittlung der Zusatzmaschine gespeisten Anschlußpunktes
der zusammenhängenden Oberleitungsstrecke) durch die Hauptstromerregerwicklung der Zusatzmaschine
geführt wird, daß aber hiernach nur ein Teil desselben durch den Anker, wo seine Spannung erhöht wird, und zu dem fernliegenden
Speisepunkte geht, während der andere Teil die Arbeitsleitung unmittelbar speist. Der letztere Teil fließt entweder durch
dieselben Erregerwindungen wie der Ankerstrom, d. h. er zweigt erst nach diesen (jedoch vor dem Anker) ab, oder er
wird durch besondere,, gleichsinnig wirkende Spulen geführt. Die Fig. 1 und 2 zeigen diese
beiden Fälle, und zwar in Anwendung auf die Oberleitung einer mit Gleichstrom betriebenen
Bahn.
In Fig. ι stellt h eine Hauptmaschine des
Kraftwerkes vor, welche eine naheliegende Strecke bei α unmittelbar speist. Bei b zweigt
der Speisestrom der Fernstrecke 0 der Oberleitung ab. Ein Teil desselben geht durch die
Erregerwindungen c und den Anker der Zusatzmaschine ζ und dann durch die Speiseleitung
ί zu dem fernliegenden Speisepunkte f der Fernstrecke, während ein anderer Teil
durch Erregerwindungen d der Zusatzmaschine unmittelbar zu dem näher liegenden Speisepunkte
η derselben Fernstrecke 0 geht. Wenn sich ein Wagen, wie in der Zeichnung dargestellt,
zwischen η und / befindet, so fließt ihm von beiden Seiten Strom zu. Der Wicklungssinn
der Windungen c und d ist so zu wählen, daß sich ihre erregenden Kräfte in
diesem Falle unterstützen. Ist nun aber die Strecke 0 unbelastet, so würde ein im Kurz-
Schlußstromkreis c, ζ, s, f, o, n, d, c fließender Strom die Windungen d umgekehrt wie früher
durchfließen; c und d wirken dann also einander entgegen, tind es kann sich die Zusatzmaschine
nicht selbst beliebig weiter erregen, vorausgesetzt, daß die Amperewindungen von d denen von c ungefähr gleich oder größer
sind. Zwischen α und η ist selbstverständlich die Oberleitung zu unterbrechen.
ίο Damit auch dann kein Kurzschlußstrom entstehen
kann, wenn die Strecke ο nur jenseits von / belastet ist, kann die Charakteristik der
Zusatzmaschine derart gewählt werden, daß durch dieselbe die Gesamtspannung weniger
erhöht wird, als der Spannungsabfall in der Speiseleitung s beträgt, d. h. daß die Spannung
bei / während einer solchen Belastung niedriger ist als bei n. Um diese bei Eröffnung des Betriebes
genau einstellen zu können, wird vorteilhaft einem Teil der vom Ankerstrom durchflossenen
Erregerwindungen ein regelbarer Widerstand w parallel geschaltet, so daß die
Charakteristik der Zusatzmaschine den jeweiligen Betriebsverhältnissen entsprechend
geändert werden kann.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel zweigt der zum Speisepunkt η
gehende Strom erst nach der Erregerwicklung e ab, jedoch ebenfalls vor dem Anker der
Zusatzmaschine z. Die Erregerwicklung e liegt in diesem Falle ganz außerhalb des Kurzschlußstromkreises
z, s, f, ο, η, β ; es ist daher auch hier die Selbsterregung bei unbelasteter
Strecke ausgeschlossen. Die Anordnung gemaß Fig. ι empfiehlt sich, wenn der Schwerpunkt
der Strombelastung dem Speisepunkt f näher liegt, da in diesem Falle für den anderen
Speisepunkt η ein geringerer Spannungsabfall eintritt.
Es ist auch eine Anordnung möglich, welche gewissermaßen zwischen denen der Fig. 1
und 2 liegt und darin besteht, daß der zum Speisepunkte η führende Strom nicht vor bezw.
nach, sondern von einem mittleren Punkte der vom Ankerstrom durchflossenen Windungen
abzweigt; in diese Abzweigung ist dann eine entsprechend kleinere Anzahl von Erregerwindungen
zu legen.
Selbstverständlich kann die Speiseleitung s und ebenso die andere in parallele Zweige geteilt
sein, die zu verschiedenen Speisepunkten führen. Man kann aber auch zum vollständigeren
Ausgleich in jede der zu entfernten Speisepunkten führenden Leitungen eine besondere
Zusatzmaschine legen, und zwar ebenfalls in solcher W'eise, daß keine gefährlichen
Kurzschlußströme entstehen können.
Die Fig. 3 und 4 zeigen Ausführungsbeispiele dafür. Gemäß Fig. 3 fließt der von der
Hauptmaschine kommende Strom zunächst durch die Wicklung e der Zusatzmaschine ζ
und dann zur Erregerwicklung der Zusatzmaschine z', welche, wie diejenige der Fig. 1,
aus zwei parallelen Zweigen c und d besteht. Hier teilt sich also der Strom. Der eine Teil
fließt durch c und den Anker von s' über Speiseleitung s' nach dem Speisepunkt f. Der
andere Teil fließt durch d und dann, indem er sich nochmals teilt, nach dem Speisepunkt η
bezw. durch den Anker von ζ über Speiseleitung j nach dem Speisepunkt /. Die Zusatzmaschine
ζ der Fig. 3 würde also in den etwaigen Kurzschlußstrom geschaltet sein wie
die Zusatzmaschine s der Fig. 2, und die Zusatzmaschine z' wie die Zusatzmaschine ζ der
Fig. i. Bei der in Fig. 4 dargestellten Anordnung teilt sich der von der Hauptmaschine
kommende Strom in drei parallele Zweige, von denen jeder je eine Erregerspule jeder der beiden
Zusatzmaschinen durchfließt. Der eine Zweig geht dann unmittelbar zum Speisepunkt
n, der zweite durch den einen Anker in die eine, der dritte durch den zweiten Anker
in die andere Fernspeiseleitung.
Es ist zu bemerken, daß sich in allen Fällen bei belasteter Strecke die Erregerwindungen
ein und derselben Zusatzmaschine gegenseitig unterstützen. Es ist daher der Aufwand an
Erregerkupfer nicht sehr verschieden von dem Falle, daß der ganze Erregerstrom durch den
Anker fließt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schaltung für Speiseleitungs - Zusatzmaschinen mit einer oder mehreren Erregerwicklungen zur doppelseitigen Speisung von Fernstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil des Erregerstromes auch durch den Anker der Zusatz- 1Q0 maschine geführt wird, während der andere Teil die Arbeitsleistung unmittelbar speist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167464C true DE167464C (de) |
Family
ID=432769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167464D Active DE167464C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167464C (de) |
-
0
- DE DENDAT167464D patent/DE167464C/de active Active
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