DE16656C - Schwimtnapparat - Google Patents

Schwimtnapparat

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Publication number
DE16656C
DE16656C DENDAT16656D DE16656DA DE16656C DE 16656 C DE16656 C DE 16656C DE NDAT16656 D DENDAT16656 D DE NDAT16656D DE 16656D A DE16656D A DE 16656DA DE 16656 C DE16656 C DE 16656C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
swimmer
propeller
cords
box
cord
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Active
Application number
DENDAT16656D
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English (en)
Original Assignee
J. A. Andre in Esens, Ostfriesland
Publication of DE16656C publication Critical patent/DE16656C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B35/00Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor
    • A63B35/08Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor with propeller propulsion
    • A63B35/10Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor with propeller propulsion operated by the swimmer

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Schwimmapparat.
Der vorliegende Apparat soll nicht blos zum Ueberwasserhalten des betreffenden Schwimmers dienen·, sondern auch eine möglichst rasche Fortbewegung desselben gestatten, ohne grofse Anstrengung zu erfordern.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Apparat dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Oberansicht des Schwimmapparates, Fig. 2 eine Unteransicht desselben,
Fig. 3 die Art der Handhabung des ganzen Apparates beim Schwimmen,
Fig. 4 eine Unteransicht einer Modification des Apparates, ähnlich der Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt nach A-B der Fig. 2,
Fig. 6 eine Seitenansicht des ganzen Apparates, Fig. 7 einen Querschnitt nach C-D der Fig. 2, Fig. 8 Details der Schiffsschraube.
Im wesentlichen besteht die ganze Vorrichtung aus einem dicht geschlossenen Gehäuse oder Kasten d aus Holz oder Metallblech, welchen der Schwimmer vermittelst Gurte b auf dem Rücken befestigt. An dem vorderen Ende dieses Kastens α ist ein scharfer prismatischer Wellentheiler c angebracht, um wie bei den Kielbooten die Beweglichkeit des Kastens α im Wasser zu vermehren.
Damit dem Körper des Schwimmers die Lage auf dem Kasten α nicht unangenehm werde, ist der letztere mit einem passenden Polster d ausgestattet, welches aus Seegras hergestellt oder auch durch ein mit Luft gefülltes Gummikissen gebildet sein kann.
Auf der unteren Seite des beschriebenen Kastens α ist in den Lagern ff1 eine Welle g gelagert, die mit einer kleinen Schnurscheibe/ versehen ist, vermittelst welcher sie auf später beschriebene Weise umgedreht wird.
Die genannte Welle g trägt eine eigenthümliche Schiffsschraube i, deren Flügel in einem gewissen Grade in ihrer Lage zur Axe verstellbar sind.
Diese Flügel sind nämlich auf Zapfen m an der Nabe η gehalten, und wird das Mafs ihrer Verstellbarkeit durch Anschlagstifte 0 begrenzt. Diese Entfernung der Stifte 0 von einander ist so bemessen, dafs sich jeder Flügel um" 90° drehen kann, also sich immer in die für die Wirkung möglichst günstige Lage einstellt, d. h. immer unter einem Winkel von 45° zur Normalen des Wassers.
Dies wird dadurch bewirkt, dafs die Schaufeln einseitig zu ihrem Drehpunkt stehen, d. h. dafs ihre Fläche nicht durch die verlängerte Mittellinie des Drehzapfens in zwei congruente Theile zerlegt wird. Es resultirt hieraus, dafs selbst, wenn die Welle abwechselnd bald Links-, bald Rechtsdrehungen macht, die Schaufeln sich immer so stellen müssen, dafs sie nur nach einer Richtung hin den Apparat vorwärts treiben. Um diese Schiffsschraube zu bewegen, ist eine endlose Schnur h angeordnet. Dieselbe läuft einerseits über die Schnurscheibe/ und andererseits über die Schnurscheibe r, die drehbar auf dem Steg j befestigt ist, der seinerseits gleichzeitig zum Versteifen des hinteren gegabelten Endes des Kastens α dient. Die Leitrollen t, welche an dem Kasten α in dem U-Eisen υ gehalten werden, dienen zur sicheren Führung der genannten endlosen Schnur h. In den Oesen χ der genannten Schnur sind zwei Schnüreyyx befestigt, deren jede am vorderen

Claims (5)

  1. Ende mit einer Art Steigbügel ζ versehen ist, der aus Gurten hergestellt ist und durch Anschnallen an dem Fufs des Schwimmers befestigt werden kann.
    Die Schnüre yy1 müssen so lang sein, dafs die Schnur h einen möglichst langen Weg macht, wenn der Schwimmer abwechselnd ein Bein streckt und das andere anzieht, wodurch die Schiffsschraube einmal rechts, das andere Mal links herum eine Anzahl von Umdrehungen macht. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Schraube wird um so gröfser sein, je kräftiger und schneller das Strecken und Anziehen der Beine seitens des Schwimmers erfolgt.
    Zur besseren Führung der Schnüre yy1 kann man an dem Steg s noch Oesen c1 befestigen.
    In Fig. 4 ist eine kleine Modification dieses Schwimmapparates gezeigt.
    Es sind nämlich am hinteren Ende des Kastens« statt eines Steges deren zwei, S1S2, angebracht, und halten diese den Riegel P sicher fest.
    Letzterer trägt die Rolle oder Schnurscheibe r, über welche die endlose Schnur h läuft. uux sind Oesen zur Führung der Zugschnüre yy1. Es soll durch diese Anordnung die Länge der Schnur h vergröfsert werden, wodurch ihre exacte Wirkungsweise gesichert ist, und soll aufserdem der Schwimmer mehr Halt auf dem Kasten a erhalten, damit er nicht etwa schräg darauf zu liegen kommt.
    Patte ν-Ansprüche:
    i. Die Construction eines Schwimmapparates, bestehend aus einem dicht geschlossenen Gehäuse oder Kasten α aus Metallblech oder Holz, an welchem ein Wellentheiler c angebracht ist und der auf der unteren Seite eine Schiffsschraube trägt, deren Flügel innerhalb gewisser Grenzen beweglich sind, . und wobei diese Schraube vom Schwimmer mit den Beinen mittelst der Schnüre yy1 und der endlosen Schnur h abwechselnd bald rechts, bald links herum gedreht wird.
  2. 2. Bei Schwimmapparaten die Anwendung der eigenthümlichen Schiffsschraube, deren Flügel einseitig auf ihren Zapfen sitzen, d. h. dafs die verlängert gedachte Mittellinie des Drehzapfens der Flügel die Fläche derselben nicht in zwei congruente Theile zerlegt, und sich nur um höchstens 90 ° drehen können, wobei die partielle Drehung der Flügel durch Anschlagstifte ο begrenzt wird, um zu bewirken, dafs trotz der bald rechts, bald links herum erfolgenden Drehung der Schiffsschraube diese immer nur nach einer Richtung treibend auf den Schwimmapparat wirkt.
  3. 3. Der dargestellte Bewegungsmechanismus zur Bewegung der Schiffsschraube bei Schwimmapparaten, bestehend aus der endlosen Schnur h, welche über die Schnürscheiben / und r läuft und durch Leitrollen t geführt wird, und den Schnürenyy1, an welchen der Schwimmer durch Strecken und Anziehen der Beine arbeitet. -
  4. 4. Die Anwendung einer Polsterung d oder eines mit Luft gefüllten Gummikissens bei dem beschriebenen Schwimmapparat.
  5. 5. Die eigentümliche Form des Kastens a, der vorn in einem Wellentheiler ausläuft und am hinteren Ende zur Erzielung der bequemen Lage des Körpers gegabelt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT16656D Schwimtnapparat Active DE16656C (de)

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