DE166368C - - Google Patents
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- DE166368C DE166368C DENDAT166368D DE166368DA DE166368C DE 166368 C DE166368 C DE 166368C DE NDAT166368 D DENDAT166368 D DE NDAT166368D DE 166368D A DE166368D A DE 166368DA DE 166368 C DE166368 C DE 166368C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M3/00—Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Jig 166368 KLASSE 20 k.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Stromzuführung für elektrische Bahnen, insbesondere
derjenigen Art, bei welcher eine dritte Schiene für die Stromzuführung verwendet
wird. Die letztere gab häufig zu Unglücksfällen Veranlassung, indem dieselbe dicht neben einer der beiden Laufschienen
angeordnet ist, welche für die Rückleitung des Stromes verwendet wurde. Berührte eine
ίο Person mit einem Fuß die Stromzuführungsschiene
und mit dem anderen die dicht danebenliegende Laufschiene, dann bildete der menschliche Körper einen Kurzschluß, wodurch
die Person getötet oder verletzt wurde.
Um diese Gefahr zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung eine besondere Stromrückleitung
in solcher Entfernung von der Stromzuführungsschiene vorgesehen, daß eine Berührung zwischen der letzteren und der
Stromzuführung ausgeschlossen ist. Zu dem Zwecke wird zur Rückleitung des Stromes nur
die der Stromzuleitungsschiene am weitesten entfernt liegende Laufschiene (gegebenenfalls
zusammen mit einem besonderen Rückleitungskabel) verwendet, während die der Stromzuführungsschiene
zunächst liegende Laufschiene in voneinander isolierte kurze Abschnitte zerlegt ist und zur Rückleitung nicht
mit verwendet wird. Berührt demzufolge jemand gleichzeitig einen dieser Abschnitte
und ■ die Stromzuführungsschiene, so kann ein Kurzschluß nicht erfolgen. Derselbe wäre
nur möglich durch gleichzeitige Berührung der Stromzuführungsschiene und der weiter
entfernt liegenden zweiten Laufschiene. Eine gleichzeitige Berührung dieser beiden Schienen
ist aber nicht denkbar, so daß dadurch auch eine Gefahr nicht mehr besteht.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch veranschau-
licht. Bei dieser Ausführungsform ist angenommen, daß zur Stromzuführung eine
besondere dritte Schiene verwendet wird, für welche auch jede andere geeignete Stromzuführungsleitung
verwendet werden kann.
Das Gleis besteht aus den Schienen α und b,
von denen die erstere in eine Anzahl kurzer, voneinander isolierter Abschnitte zerlegt ist.
Neben dieser Schiene ist die Stromzuführungsschiene c vorgesehen, welche ihren Strom
von der Stromquelle e unter Vermittlung einer Leitung d zugeführt erhält. Die Stromabnahme
erfolgt mit Hilfe eines Stromabnehmers f, der mit dem Wagen mitläuft, von welchem eine der Achsen g angedeutet
ist. Der Strom nimmt hierbei in üblicher Weise seinen Weg über die Feldmagnetwicklung,
h, die Ankerwicklung i und einige andere, der Einfachheit halber nicht dargestellte
Teile zur Achse g. Von hier aus nimmt der Strom gegenüber dem bisher üblichen
System einen abweichenden Weg, weil nur eine der Laufschienen, nämlich die mit b
bezeichnete, für die Rückleitung verwendet wird. Der Strom nimmt seinen Weg über
die Schiene b, die Verbindungen j und die Rückleitung k zur Stromquelle e.
Es ist einleuchtend, daß bei diesem System die Gefahr eines Kurzschlusses zwischen der
Schiene α und der Zuführungsschiene c nicht
Verein deutscher Jngenieure Bezirksverein a. d. niederen
Claims (1)
- besteht, wie dies bisher der Fall war, wo die beiden Schienen α und b für die Rückleitung verwendet wurden. Gemäß der Erfindung könnte nur dadurch ein Kurzschluß herbeigeführt werden, daß jemand die beiden Schienen c und b gleichzeitig berührt. Diese haben aber eine so große Entfernung voneinander, daß dies ohne besondere Hilfsmittel nicht möglich ist. Voraussetzung ist hierbeiίο jedoch, daß entweder die Rückleitungsschiene b gegen Erde isoliert ist, oder daß die Schicht, in welcher die Schienen eingebettet sind, einen genügend hohen Widerstand besitzt, um einen für einen gefahrbringenden Kurzschluß in Betracht kommenden Stromübergang von b nach α bezw. nach einer in der Nähe von c liegenden zugänglichen Stelle der Bettung selbst unmöglich zu machen.PATEiSfT-ANSPRUCH:Stromverteilungsanlage für elektrische Bahnen mit besonderer Stromzuführungsschiene, dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückleitung des Stromes nur die von der Stromzuführungsschiene (c) am weitesten abliegende Fahrschiene (b) — gegebenenfalls zusammen mit einem besonderen Rückleitungskabel (k) — verwendet wird und die der Stromzuführungsschiene zunächst liegende Schiene (a), um in ihr eine Stromrückleitung zu verhindern, in voneinander isolierte kurze Abschnitte zerlegt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166368C true DE166368C (de) |
Family
ID=431767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166368D Active DE166368C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166368C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4435503A1 (de) * | 1994-10-04 | 1995-05-04 | Guenther Dipl Phys Kiesling | Transfluxit-Triebwagen |
-
0
- DE DENDAT166368D patent/DE166368C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4435503A1 (de) * | 1994-10-04 | 1995-05-04 | Guenther Dipl Phys Kiesling | Transfluxit-Triebwagen |
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