DE166200C - - Google Patents

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DE166200C
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brake shoes
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/04Friction clutches with means for actuating or keeping engaged by a force derived at least partially from one of the shafts to be connected

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Reibungskupplung, bei welcher die Bremsbacken der Drehbewegung des antreibenden Wellenteiles folgen. Das Anziehen und Lösen der Bremse erfolgt unter Zuhilfenahme von Schraubenspindeln, auf welchen Muttern sitzen, die durch Hebel mit den Bremsbacken in Verbindung stehen. An jeder Schraubenspindel ist eine Reibungsrolle angebracht, die an der
ίο einen oder anderen Reibungsfläche einer Ausrückmuffe sich abwälzt, je nachdem diese Muffe mit Hilfe eines Hebels nach der einen oder anderen Seite geschoben wird.
Fig. ι zeigt die Reibungskupplung im Schnitt, und Fig. 2 zeigt einen Teil dieser Kupplung in Endansicht.
Die Bremsbacken E werden an Armen e eines Armkreuzes D geführt, das an dem antreibenden Teil A der Welle radial fest angebracht ist. An jedem Arm e ist ein Hebel F drehbar gelagert, der mit einem Ende einen Stift α der Bremsbacke erfaßt und mit dem anderen gabelförmig ausgebildeten Ende eine auf der Schraubenspindel H sitzende Mutter G umfaßt und gleichfalls durch Zapfen b mit dieser Mutter in Verbindung steht. Die Schraubenspindel ist in einem am Arm e angebrachten Seitenarm K drehbar gelagert und trägt unten eine Reibungsrolle c, welche zweckmäßig kegelförmig gestaltet ist. Die Welle A wird von einer längsverschiebbaren Muffe M umgeben, welche durch den Handhebel N bewegt werden kann und mit diesem derart in Verbindung steht, daß eine Drehung der Muffe M ausgeschlossen ist. In einem den Durchmesser der Rolle c überschreitenden Abstande sind zwei Reibungsflächen f und g an der Muffe M vorgesehen. Bei der Umdrehung der Welle A werden die Arme e und mithin auch die übrigen oben beschriebenen Teile F, E, H, K und c mitgenommen. Ist der Hebel N so eingestellt, daß die Fläche g gegen die Rollen c andrückt, so werden die Spindeln H in einer gewissen Richtung gedreht und infölgedessen die Muttern G in der einen Richtung, beispielsweise nach unten, gezogen, wodurch die Hebel F derart bewegt werden, daß die Bremsbacken E gegen die Bremstrommel r gedrückt werden und der Wellenteil B, an welchem sie durch die Nabe C befestigt ist, in Umdrehung versetzt wird. Wird der Hebel N jedoch in entgegengesetzter Richtung bewegt, so daß die Fläche^ gegen die Rollen c drückt, so werden die Spindeln H in entgegengesetzter Richtung gedreht, und unter Vermittlung der Hebel F werden die Bremsbacken α von der Bremstrommel r abgezogen, so daß die Welle B in Ruhe versetzt wird. Nach jeweilig erfolgter Einrückung oder Ausrückung der Reibungskupplung wirkt keine der beiden Flächen f und g auf die Rollen c ein, so daß die Bremsbacken infolge der durch die Muttern G und Schraubenspindeln H erzielten Kupplung in der eingenommenen Stellung verbleiben.
Durch diese Einrichtung wird erreicht, daß das Ein- und Ausrücken der Kupplung ohne jeden Stoß erfolgt. Die Anspannung samtlicher Bremsbacken erfolgt vollkommen gleichmäßig und die Nachstellung derselben ist eine
durchaus selbsttätige. Die Abnutzung ist eine sehr geringe, und auch der Kraftaufwand zum Bewegen der Kupplung ist äußerst gering.
Um beim Anziehen der Bremse jede Stoßwirkung noch mehr auszuschließen, wird der Arm K mit dem radialen Arm e nicht fest verbunden, sondern er wird als Bolzen ausgebildet und steht unter der Wirkung von
ίο zwei Federn J und J1, so daß es vollkommen ausgeschlossen ist, daß beim kräftigen Anziehen der Bremse der Arm K beschädigt werden könnte und gleichzeitig das Ein- und Ausschalten der Bremsbacken leicht und stoßfrei erfolgt. Für das äußere Ende der Spindel kann noch ein ähnlicher Lagerungsbolzen i vorgesehen sein, welcher gleichfalls unter der Einwirkung von zwei Federn h und H1 steht.
Diese Einrichtung bietet somit eine große Sicherheit gegen Betriebsunfälle, zumal keine vorstehenden Teile vorhanden sind.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Reibungskupplung, deren Bremsbacken durch Abwälzen einer Reibungsrolle an einer nicht drehbaren Ausrückmuffe bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die radial beweglichen Bremsbacken (E) an einem wagrecht an einem radialen Arme (e) des antreibenden Wellenteiles gelagerten Hebel (F) drehbar sitzen, dessen anderes Ende durch ein einfaches Schraubengetriebe mit der Reibungsrolle in Verbindung steht.
2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle der Reibungsrolle elastisch gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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