DE165840C - - Google Patents
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- DE165840C DE165840C DENDAT165840D DE165840DA DE165840C DE 165840 C DE165840 C DE 165840C DE NDAT165840 D DENDAT165840 D DE NDAT165840D DE 165840D A DE165840D A DE 165840DA DE 165840 C DE165840 C DE 165840C
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- milling cutter
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- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 30
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 11
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F5/00—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
- B23F5/20—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling
- B23F5/24—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling the tool being a hob for making bevel gears
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F21/00—Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
- B23F21/12—Milling tools
- B23F21/16—Hobs
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 49«.
Es ist bereits bekannt, Kegelräder mittels hinterdrehter, schneckenförmiger Fräser zu
schneiden. So besteht beispielsweise ein Verfahren, nach welchem ein schneckenartiger,
umlaufender Fräser quer zum Werkstück längs seiner Drehachse verschoben wird, während sich das Werkstück ebenfalls
in achsialer Richtung bezw. in Längsrichtung der Zähne hin- und herbewegt. Das den
ίο Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren zum Fräsen von Kegelrädern
mittels Schraubenfräser ist dem bekannten gegenüber durch die besonderen Arbeits- und Schaltbewegungen von Werkzeug
und Werkstück gekennzeichnet; das Verfahren ergibt sich aus folgenden Erwägungen
(siehe Fig. 1 bis 5).
1. Man denke sich einen Zylinder α (Fig. 1)
in Berührung mit einer Schraubenlinie b in solcher Lage, daß die Mantellinien des Zylinders
Tangenten zur Schraubenlinie bilden; dreht man nun den Zylinder derart, daß ein Punkt seines Umfanges einen Weg beschreibt,
der gleich dem Weg c ist, welchen ein Punkt der Schraubenlinie bei ihrer Drehung in derselben
Zeit ausführt, so bleibt der Berührungspunkt zwischen der Schraubenlinie und dem
Zylinder an derselben Stelle im Räume.
2. Wird die Schraubenlinie unter Beibehaltung ihrer Lage (nach Fig. 1) parallel
zur Zylinderachse verschoben, dann beschreibt der Berührungspunkt im Räume eine gerade
Linie d-e (Fig. 2) an der Mantellinie des Zy- ; linders entlang.
3. Es sei nun angenommen, daß sich die Schraubenlinie nicht mehr mit einem Zylinder,
sondern mit einem Kegel f (Fig. 4) in Berührung befände. Dann ergeben sich insofern
Schwierigkeiten, als der Durchmesser der Kegelumfänge sich beständig ändert.
Betrachtet man. indessen einen Kegeldurchmesser g (welcher als »erster Durchmesser«
bezeichnet sein mag) und nimmt man an, daß mit dem zu diesem Durchmesser gehörigen
Umfang eine Schraubenlinie b tangential zur Mantellinie des Kegels in Berührung
steht, und ein Punkt des Umfanges zur gleichen Zeit, zu welcher die Schraubenlinie
eine Umdrehung ausführt, einen Weg zurücklegt, der gleich ist der zurückgelegten
Steigung der Schraubenlinie, dann hat auch beim Kegel der Berührungspunkt im Räume,
wie oben für den Zylinder geschildert, seine Stellung nicht geändert.
4. Läßt man die Achse h der Schraube b (Fig. 4) einen Weg h-i parallel zur Mantellinie
des Kegels derart ausführen, daß sich die Achse der Schraubenlinie von dem ersten
Durchmesser g entfernt, wobei der Kegel dieselbe Drehgeschwindigkeit beibehalten
möge, dann führt der Berührungspunkt zwischen der Schraubenlinie und dem Kegel für
jeden Umfang, welcher parallel zu dem ersten Durchmesser g liegt, einen Bogen j p usw.
(Fig. 5) aus, der um so größer wird, je weiter man sich von dem zuerst betrachteten
Umfang entfernt. Bei einer vollen Umdrehung der Schraubenlinie gilt dasselbe; auch dann führen die von dem ersten Umfang
verschiedenen Umfange des Kegels zwar den gleichen Winkel aus, da sie aber
sämtlich einen verschieden großen Durch-
. messer aufweisen, so beschreiben sie auch jetzt Kreisbögen verschiedener Länge. Die
Länge dieser von den Berührungspunkten ausgeführten Bögen ist gleich der Differenz
zwischen dem Schraubengange und demjenigen Teil des Kegelumfanges, welcher der von dem Kegel ausgeführten Drehung entspricht.
Dieser Weg wird um so verschiedener, je mehr man sich von dem zuerst betrachteten
Durchmesser entfernt.
Aus diesen Betrachtungen ergeben sich die Bedingungen, welche man innehalten muß,
um das selbsttätige Schneiden von Kegelrädern entsprechend den Wälzungskurven zu
ermöglichen. Dieses so abgeleitete Verfahren bildet außer den zu seiner Ausübung geschaffenen
Werkzeugen das Wesen der vorliegenden Erfindung. Das Verfahren ist im näheren dadurch gekennzeichnet, daß sowohl
das Werkstück wie der Schraubenfräser eine ununterbrochene Drehung um ihre eigenen
Achsen vollziehen, wobei der Fräser zugleich eine ununterbrochene Schaltbewegung in
Richtung der Erzeugenden des Kegels erhält, und zwar der Art, daß einer vollen Um-.
drehung des Werkstückes nur eine geringe Schaltbewegung des Fräsers entspricht.
Hinsichtlich der praktischen Durchführung des Verfahrens gilt folgendes:
Es ist erforderlich, einen Schraubenfräser k (Fig. 6 und 7) zu benutzen, welcher nur einen
Schraubengang aufweist und dessen Steigung beispielsweise mit der kleinsten Teilung eines
Kegelrades mit η Zähnen übereinstimmt. Der Fräser ist entsprechend der Gewindesteigung
des Schraubenganges schräg zur Kegelradachse zu lagern, damit bei der Schaltbewegung
in Richtung der Kegelerzeugenden eine hierzu parallele Zahnlücke geschaffen werden kann.
Der schraubenförmige Fräser muß entsprechend einer Zähnezahl η des Kegelrades
während einer vollen Umdrehung desselben η Umdrehungen ausführen. Der in den Kegel
entsprechend tief eindringende Fräser bewirkt an der angenommenen Stelle (Höhenschicht)
eine genaue Einteilung des Kegelumfanges in η Teile, indem er in das zu bearbeitende
Material entsprechend seiner Gewindetiefe einen Kranz kurzer, achsial gerichteter Nuten
einschneidet.
Läßt man den Fräser einen Weg parallel zur Erzeugungslinie des Kegels durchlaufen
und sich dabei der Grundfläche des Kegels nähern, dann wachsen die Querschnitte, wie
an der Fig. 5 gezeigt war, beständig. Dieses Anwachsen der Querschnitte richtet sich nach
dem Abstand der jeweiligen Schnittstelle von der Kegelspitze, nach der auf der Erzeugungslinie des Kegels durchlaufenen Länge sowie
nach der Anzahl η der Zähne. Diese Schaltbewegung des Fräsers ist eine ununterbrochene
und im Verhältnis zur Umfangsgeschwindigkeit des Werkstückes außerordentlich
langsam, so daß auf eine volle Umdrehung des Kegels ein Vorschub des Fräsers von etwa nur :/2 bis 1 mm erfolgt.
Die Abmessungen des Fräsers ergeben sich aus der Rechnung; für diese sei angenommen,
daß ein Kegelrad mit η Zähnen (Fig. 8 und 9) hergestellt werden soll, ρ sei die am Fußkreis
der kleinen Kegelbasis gemessene Zahnteilung, P die am Fußkreis der großen Basis
gemessene Teilung und 1 die Zahnlänge. Der Grund der Zahnlücke besitze eine
Breite e an der kleinen und E an der großen Kegelgrundfläche. Die Ganghöhe des
Schraubenfräsers sei z. B. gleich der Größej>.
Betrachtet man die Wirkungsweise des Schraubenfräsers an dem Umfange der großen
Kegelgrundfläche während ijn-Umdrehung
des Kegels, dann ergibt sich, daß der Zahngrundkreis den Weg P zurücklegt, während
der Schraubengang des Fräsers sich nur um eine volle Ganghöhe ρ weitergedreht hat.
Der Grund der Zahnlücke würde daher, da eine Voreilung des Kegels vor dem Fräser
stattfindet, um die Differenz P—ρ vergrößert
werden; die Vergrößerung darf aber in Wirklichkeit nur die Größe E— e (s. Fig. 8)
betragen. Bezeichnet man mit C den vollen Kreisumfang des Schraubenfräsers, dann ergibt
sich für denjenigen Teil q (s. Fig. 7) des vollen Umfanges, auf welchen zwecks
Erzeugung der Differenz E— e das Schraubengewinde
ausgeführt werden darf, der Wert
q = C
E—e
Mit Hilfe eines Schraubenfräsers, dessen Schraubengang sich in seiner Abwicklung
nach der eben erläuterten Formel richtet, läßt sich eine genaue Teilung des Kegels
in η vollständig gleiche Zähne von pyramidenförmig verlaufendem Querschnitt erzeugen,
aber die Flanken dieser Zahnpyramiden sind noch nicht von den erforderlichen Kurven
begrenzt. Um diese wünschenswerte Kurvenform zu erhalten, könnte man, wie es bei
anderen Verfahren zur Herstellung von Kegelrädern mittels Fräsern bereits geschehen
ist, entweder eine größere Anzahl von Schraubengängen benutzen, oder es könnte auch, ebenfalls nach bekanntem System, ein
ausziehbarer Fräser Verwendung finden, welcher durch einen entsprechenden Mechanismus
mit zunehmender Zahnlücke seinen Querschnitt vergrößert. Während letztere Ausführungsform
die Maschine außerordentlich verteuert und bei wechselndem Kegelwinkel der herzustellenden Räder nur annähernd
richtige Zahnprofile entstehen läßt, hat die erstere Konstruktion den Nachteil, daß die
nachfolgenden Schraubengänge in bereits bearbeitete Flächen eingreifen und durch weitere Wegnahme von Material den Zahn
schwächen. Um diese Ubelstände zu beseitigen, ist es bei Verwendung eines nach
vorliegendem Verfahren arbeitenden Fräsers erforderlich, daß derselbe ein und dieselbe
Zahnlücke in verschiedenen Arbeitsgängen bearbeitet. Hierbei bewegt sich zweckmäßigerweise
der Fräser,· dessen Achse, wie erwähnt, hierbei entsprechend seiner Gewindesteigung
schräg zur Werkstückachse gelagert ist, beim ersten Arbeitsgange. in der Mittelachse
der herzustellenden Zahnlücke; hierauf wird der Fräser in die Anfangsstellung
zurückgebracht und unter entsprechender Einstellung der Fräserachse parallel der
Mittelachse der auf der entsprechenden Seite liegenden nächstfolgenden Zahnlücke an der
Kegelfläche entlang geführt. Wenn also die Richtung des ersten Arbeitsganges durch die
Linie m-n der Fig. 10 dargestellt ist, muß der Fräser noch einen zweiten und dritten
Arbeitsgang vornehmen in Richtung der Linien o-p und q-r. Um eine größere Genauigkeit
der Zahnkurven zu erzielen, ist es wünschenswert, den Fräser noch zwei weitere Arbeitsgänge durchlaufen zu lassen, so daß
das Lückenprofil im ganzen in fünf Arbeitsgangen hergestellt wird. Auf diese Weise
ist es leicht, mit der gewünschten theoretischen Genauigkeit die erforderlichen Begrenzungskurven
der Zahnflanken zu erzeugen.
Es kann ein für die Praxis genügendes Ergebnis auch dadurch erzielt werden, daß man den ersten Arbeitsgang in Richtung der Linie m-n wegläßt und nur die anderen Arbeitsgänge beibehält.
Es kann ein für die Praxis genügendes Ergebnis auch dadurch erzielt werden, daß man den ersten Arbeitsgang in Richtung der Linie m-n wegläßt und nur die anderen Arbeitsgänge beibehält.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Kegelrädern mittels Schraubenfräser, dadurch
gekennzeichnet, daß sowohl das Werkstück wie der Schraubenfräser eine ununterbrochene Drehung um ihre eigenen
Achsen vollziehen, wobei der Fräser zugleich eine ununterbrochene Schaltbewegung
in Richtung der Erzeugenden des Kegels erhält, und zwar derart, daß einer vollen Umdrehung des Werkstückes nur
eine verschwindend kleine Schaltbewegung des Fräsers entspricht.
2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schraubenfräser jede Zahnlücke in mehreren Arbeitsgängen unter wechselnder Neigung der Fräserachse
und Änderung seiner Bewegungsrichtung bearbeitet, um dadurch den Zahnflanken die erforderliche Kurvenform zu
geben.
3. Schraubenfräser zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß sein Gewinde (q) nur aus demjenigen Teil eines vollen
Schraubenganges (c) gebildet wird, welcher dem Verhältnis des Unterschiedes (E—e)
der Lückenweiten (E e) zu dem Unterschied (P — p) der zugehörigen Zahnteilungen
(P p) entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE165840C true DE165840C (de) |
Family
ID=431292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT165840D Active DE165840C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE165840C (de) |
-
0
- DE DENDAT165840D patent/DE165840C/de active Active
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