DE1620249B - Verfahren zur Herstellung von Pyrrmi dopyrimidothiazinverbindungen und/oder Thiazin verbindungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Pyrrmi dopyrimidothiazinverbindungen und/oder Thiazin verbindungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrimidopyrimidothiazinverbindungen
und/oder Thiazinverbindungen.
Das Verfahren der Erfindung besteht in der Umsetzung einer 3-(2-Alkyl-4-aminopyrimidin-5-ylmethyl)
-A- methyl - 5 - (2 - hydroxyäthyl) -A- thiazoliumverbindung (im folgenden als »Thiazoliumverbindung«
bezeichnet) der allgemeinen Formel
| N | ==C | -NH2 | Il | — Na |
| I | + \ 4 | |||
| R-C | -CH2 | xc=c | ||
| Il | C | |||
| Il N |
Il |
H3C CH2CH2O-R'
in der R einen niedrigen Alkylrest und R' ein Wasserstoffatom oder einen Acylrest bedeutet, mit einem
Benzoylphosphonsäurediester (im folgenden als »Phosphonsäureester« bezeichnet) der allgemeinen
Formel
X-OxT
J)P-CO-R"
(II)
in der R" einen gegebenenfalls substituierten Phenyl- -rest und X einen Alkyl-, Aryl- oder Aralkylrest mit
niedriger Alkylgruppe bedeutet, in einem inerten Lösungsmittel zu einem l-Phenyl-3-(2-hydroxyäthyl)-4
- methyl - 9 - alkyl - 1,6 - dihydropyrimido[4',5' - #]-pyrimido[2,l-c][l,4]thiazinderivat
(im folgenden als »Pyrimidopyrimidothiazinverbindung« bezeichnet) der allgemeinen Formel
= C N
I β
N8—7CH
CH-R"
ι I
2S
(in)
C =
CH7CH9O-R'"
und/oder zu einem 2-Phenyl-3-oxo-4-(2-alkyl-4-aminopyrimidin-5-ylmethyl)-5-methyl-6-(2-hydroxy-
äthyl)-2,3-dihydro-4H-1,4-thiazin (im folgenden
als »Thiazinverbindung« bezeichnet) der allgemeinen Formel
= C-NH,
-CH-R"
R-C C —
N CH
N4 iS
(IV)
CH7CH2O-R"'
in welchen Formeln R und R" die angegebene Bedeutung haben und R'" ein Wasserstoffatom oder
einen Acylrest bedeutet, und gegebenenfalls überführung, wenn notwendig, der Verbindung der allgemeinen
Formel III in die Verbindung der allgemeinen Formel IV durch Hydrolyse. In diesem Zusammenhang
soll der Acylrest, der durch R' und R'" dargestellt wird, von Carbonsäuren abgeleitet sein,
z. B. von niedrigen Alkylcarbonsäuren oder von gegebenenfalls mit einer niedrigen Alkyl-, Phenylalkyl-,
Carbonyl- oder Alkoxygruppe oder einem Halogenatom substituierter Benzoesäure. Weiterhin kann
der Substituent, der am Phenylrest gemäß der Definition von R" vorhanden sein kann, eine niedrige Alkyl-
oder Alkoxygruppe oder ein Halogenatom sein.
Die als Ausgangsmaterial benutzte Thiazoliumverbindung (I) kann z. B. durch die Behandlung des entsprechenden Salzes mit einer alkalischen Verbindung, wie Natrium- oder Kaliumhydroxyd, Kalium- oder Natriumcarbonat, Triäthylamin, Dimethyl- oder Diäthylanilin, Pyridin, Picohn oder Chinolin, hergestellt werden, wenn notwendig, in einem inerten Lösungsmittel, z. B. Benzol, Toluol, Xylol, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd oder Äther. Beispiele für den Phosphonsäureester (II) sind z. B. Benzoylphosphonsäuredimethyl-, -diäthyl-, -diphenyl-, -dibenzylester, Toluoylphosphonsäurediäthyl-, -diphenylester, Äthylbenzoylphosphonsäuredimethylester, Propylbenzoylphosphonsäurediäthylester, Chlorbenzoylphosphonsäurediäthyl-, -diphenylester, Brombenzoylphosphonsäuredibenzylester, Methoxybenzoylphosphonsäuredimethyl-, -diäthylester, Äthoxybenzoylphosphonsäurediäthylester.
Die als Ausgangsmaterial benutzte Thiazoliumverbindung (I) kann z. B. durch die Behandlung des entsprechenden Salzes mit einer alkalischen Verbindung, wie Natrium- oder Kaliumhydroxyd, Kalium- oder Natriumcarbonat, Triäthylamin, Dimethyl- oder Diäthylanilin, Pyridin, Picohn oder Chinolin, hergestellt werden, wenn notwendig, in einem inerten Lösungsmittel, z. B. Benzol, Toluol, Xylol, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd oder Äther. Beispiele für den Phosphonsäureester (II) sind z. B. Benzoylphosphonsäuredimethyl-, -diäthyl-, -diphenyl-, -dibenzylester, Toluoylphosphonsäurediäthyl-, -diphenylester, Äthylbenzoylphosphonsäuredimethylester, Propylbenzoylphosphonsäurediäthylester, Chlorbenzoylphosphonsäurediäthyl-, -diphenylester, Brombenzoylphosphonsäuredibenzylester, Methoxybenzoylphosphonsäuredimethyl-, -diäthylester, Äthoxybenzoylphosphonsäurediäthylester.
Verfahrensgemäß wird die Thiazoliumverbindung (I) mit dem Phosphonsäureester (II) in einem inerten
Lösungsmittel bei einer Temperatur, die von Zimmertemperatur bis zu Rückflußtemperatur reicht, beT
handelt. Als inerte Lösungsmittel können Benzol, Toluol, Xylol, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxyd,
Äther od. ä. verwendet werden. Gewöhnlich wird eine Mischung der Pyrimidopyrimidothiazinverbindung
(III) und der Thiazinverbindung (IV) hergestellt. Das Verhältnis der Ausbeute dieser Produkte hängt
mit dem Wassergehalt des Reaktionsgemisches zusammen. Im allgemeinen entsteht in Gegenwart von
weniger als etwa 0,5 Mol Wasser je Mol Thiazolium-Verbindung (I) die Pyrimidopyrimido thiazin verbindung
(III) als Hauptprodukt. Wenn etwa 1 bis etwa 2 Mol Wasser vorhanden ist, kann die Thiazinverbindung
(I V) als Hauptprodukt entstehen. Eine größere Menge Wasser ist nicht günstig, weil sie eine Zersetzung
des Phosphonsäureesters (II) verursachen kann und deshalb geringere Produktausbeuten entstehen.
Wenn die Pyrimidopyrimidothiazinverbindung (III) als Hauptprodukt erhalten wird, kann sie, wenn
notwendig, zu der Thiazinverbindung (IV) hydrolysiert werden. Die Hydrolyse kann in an sich bekannter
Weise z. B. durch Behandlung mit einer Säure, wie Salz-, Schwefel- oder Essigsäure, oder einer Base,
z. B. Kalium- oder Natriumhydroxyd oder Natriumcarbonat, in einem wäßrigen Medium durchgeführt
werden.
Im Lauf der oben geschilderten Reaktionen kann der Hydroxylrest und der Acyloxyrest in der Endstellung
der Seitenkette acyliert bzw. hydrolysiert werden. Diese Nebenreaktionen beeinträchtigen jedoch
nicht den Verlauf der Hauptreaktionen.
Die so hergestellte Pyrimidopyrimidothiazinverbindung (III) und die Thiazinverbindung (IV) sind
nützlich als analgetische Mittel; z. B. haben 1-Phenyl-3
- (2 - benzoyloxyäthyl) - 4,9 - dimethyl -1,6 - dihydropyrimido[4',5'-#]pyrimido[2,l-c][l,4]thiazin
(III: R = CH3, R" = C6H5, R'" = C6H5CO) und 2-Phenyl-3-oxo-4-(2-methyl-4-aminopyrimidin-5-ylmethyl)-
5-methyl-6-(2-hydroxyäthyl)-2,3-dihydro-4H-l,4-thiazin (IV: R = CH3, R" = C6H5, R"' = H) einen
an Mäusen gemäß der modifizierten Haffner-Methode ermittelten ED50-Wert von 230 bzw. 185 mg/kg.
Sie sind auch brauchbar als Mittel zur Kontrolle oder zur Steuerung des abnormalen Fettstoffwechsels.
Zum Beispiel erzeugten bei In-vitro-Versuchen unter Verwendung von epididymalen adiposen Gewebefragmenten
von Ratten 1 mg 2-Phenyl-3-oxo-4-(2-methyI-4-aminopyrimidin-5-ylmethyl)-5-methyl-6-(2-hy-
droxyäthyl)-2,3-dihydro-4H-l,4-thiazin (IV: R = CH3, R" = C6H5, R'" = H) eine 50%ige Blockierung der
lipolytischen Aktivität mit 1 Mikrogramm ACTH. Wie bekannt ist, existiert die Thiazoliumverbindung
(I) in einem Gleichgewichtszustand mit der entsprechenden Verbindung vom Thioltyp, die durch
die Formel
C-NH,
R-C C-CH2-N
CHO
C = C
H3C CH2CH2O R'
dargestellt wird. In dieser Formel haben R und R' die gleiche Bedeutung wie oben. Diese Verbindung (Γ)
vom Thioltyp kann in dem erfindungsgemäßen Verfahren ebenfalls als Ausgangsmaterial verwendet werden,
jedoch ist die Verwendung der Verbindung (V) vom Thioltyp der Thiazoliumverbindung (I) bezüglich
der Ausbeute an Endprodukten unterlegen. Theoretisch wird angenommen, daß die Verbindung (V) vom
Thioltyp vorher in die Thiazoliumverbindung (I) umgewandelt wird und dann mit dem Phosphoniumester
(II) umgesetzt wird.
Bevorzugte Durchfuhrungsformen der vorliegenden Erfindung werden in den folgenden Beispielen als
Erläuterung gegeben.
a) Zu einer Suspension von Vitamin Bi-hydrochlorid (33,7 g) in Wasser (17 ml), die mit Eis gekühlt
ist, wird tropfenweise eine Lösung von Natriumhydroxyd (12,0 g) in Wasser (17 ml) bei ungefähr
100C gegeben. Nach Beendigung der Zugabe wird die erhaltene Mischung weitere 30 Minuten gerührt,
dann wird Aceton (1000 ml) hinzugegeben und weitere 30 Minuten gerührt. Das sich abtrennende kristalline
Material wird durch Absaugen gesammelt, mit Aceton gewaschen und über Calciumchlorid und dann Phosphorpentoxyd
getrocknet und ergibt 3-(2-Methyl-4 - aminopyrimidin - 5 - ylmethyl) - 4 - methyl - 5 - (2 - hydroxyäthyl)
- 4 - thiazolium - Verbindung (Natriumhydroxydaddukt) (33,5 g) als gelbe pulverförmige
Kristalle.
b) Die nach a) erhaltenen, als Ausgangsprodukt dienenden Kristalle (12,6 g) werden in wasserfreiem
Toluol (60 ml) suspendiert, und es wird bei Zimmertemperatur unter Rühren Benzoylphosphonsäurediäthylester
(14,5 g) hinzugegeben, wodurch die Reaktion unter Wärmeentwicklung stattfindet. Nach 15 Minuten
hat sich die Temperatur auf 55° C erhöht. Es wird weitere 4,5 Stunden bei Zimmertemperatur
und dann 4 Stunden bei 100° C gerührt. n-Salzsäure (60 ml) wird unter Eiskühlung und Schütteln zu der
Reaktionsmischung gegeben. Die wäßrige Schicht wird mit Äther gewaschen und in einem Kühlschrank
stehengelassen. Der Niederschlag wird durch Filtrieren gesammelt und aus Wasser umkristallisiert und ergibt
2 - Phenyl - 3 - oxo - 4 - (2 - methyl - 4 - aminopyrimidin-5 - ylmethy 1) - 5 - methy 1 - 6 - (2 - benzoy loxyäthyl) - 2,3 - dihydro-4H-l,4-thiazinhydrochlorid
(7,8 g) in Form von Kristallen, die unter Zersetzung bei 146 bis 148° C
schmelzen.
Vitamin Brhydrochlorid (16,8 g) wird in Triäthylamin
(45,5 g) suspendiert, und es wird Dimethylformamid (80 ml) hinzugegeben. Zu der erhaltenen
Mischung wird bei ungefähr 10° C portionsweise Benzoylphosphonsäurediäthylester (24,2 g) zugegeben,
und die erhaltene Mischung wird 7,5 Stunden auf HO0C erwärmt. Die Reaktionsmischung wird unter
verringertem Druck eingedampft und mit einer Mischung von Äther (60 ml) und 2n-Salzsäure (80 ml)
vereinigt. Die wäßrige Schicht wird mit Äther gewaschen und in einem Kühlschrank stehengelassen.
Der Niederschlag wird durch Filtrieren gesammelt, in Chloroform gelöst und filtriert, um das in Chloroform
unlösliche Material abzutrennen. Das Filtrat wird unter verringertem Druck eingedampft und der
Rückstand kristallisiert aus Wasser und ergibt 2-Phenyl -3-oxo-4-(2- methyl - 4 - aminopyrimidin - 5 - ylmethyl)
- 5 - methyl - 6 - (2 - benzoyloxyäthyl) - 2,3 - dihydro-4H-l,4-thiazinhydrochlorid
(8,9 g) in Form von Kristallen, die unter Zersetzung bei 146 bis 148° C schmelzen.
Die in Chloroform unlösliche Substanz wird in Wasser gelöst, mit Kaliumcarbonat neutralisiert und
mit Chloroform extrahiert. Der Chloroformextrakt wird unter vermindertem Druck eingedampft und
der Rückstand kristallisiert aus Äthanol. Er ergibt 2 - Phenyl - 3 - oxo - 4 - (2 - methyl - 4 - aminopyrimidin-5-ylmethyi)-5-methyl-6-(2-hydroxyäthyl)-2,3-dihydro-4H-l,4-thiazin
(5,6 g) als Kristalle, die bei 106 bis 107° C schmelzen.
Zu einer Suspension des S-Natriumsalzes von Vitamin B1 vom Thioltyp (210 g) in wasserfreiem
Toluol (1000 ml) wird unter Rühren Benzoylphosphonsäurediäthylester (242 g) gegeben, und die erhaltene
Mischung wird bei Zimmertemperatur über Nacht stehengelassen und dann 5 Stunden unter
Rühren auf 100° C erwärmt. Die Reaktionsmischung wird mit 2n-Salzsäure (1000 ml) geschüttelt. Die
wäßrige Schicht wird mit Äther gewaschen, wobei sich Kristalle ausscheiden. Die organische Schicht
wird mit Salzsäure gewaschen und bei Zimmertemperatur stehengelassen, wobei sich Kristalle ausscheiden.
Die abgetrennten Kristalle werden zusammengegeben und aus Wasser umkristallisiert.
Man erhält 2-Phenyl-3-oxo-4-(2-methyl-4-aminopyrimidin - 5 - ylmethyl) - 5 - methyl - 6 - (2 - benzoyloxyäthyl)-2,3-dihydro-4H-l,4-thiazin
(56 g) in Form von Kristallen, die bei 163 bis 164° C schmelzen.
Zu einer Suspension von Vitamin Bj-hydrochlorid
(16,8 g) in Triäthylamin (45,5 g) wird Toluol (80 ml)
gegeben, und tropfenweise wird bei ungefähr 5° C Benzoylphosphonsäurediäthylester (24,2 g) zugegeben.
Die erhaltene Mischung wird gerührt, bis die Wärmeentwicklung aufhört, und dann 8 Stunden auf 110° C
erwärmt. Nach dem Abkühlen wird 2n-Salzsäure
(80 ml) zu der Reaktionsmischung zugegeben, und es wird geschüttelt. Die organische Lösungsmittelschicht
wird im Kühlschrank stehengelassen. Die abgeschiedenen Kristalle werden durch Filtrieren
gesammelt und aus einer Mischung von Methanol 5 und Äther umkristallisiert und ergeben 1-Phenyl-3
- (2 - benzoyloxyäthyl) - 4,9 - dimethyl -1,6 - dihydropyrimido[4',5'-??]pyrimido[2,l-c][l,4]thiazin
(5,5 g) in Form von Kristallen, die bei 196 bis 198° C schmelzen.
Die wäßrige Schicht wird mit Chloroform extrahiert. Der Chloroformextrakt wird über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet und unter verringertem Druck eingedampft. Das harzartige Material wird auf
Aluminiumoxyd chromatografiert, mit Aceton eluiert und aus Aceton kristallisiert und ergibt 1-Phenyl-3-(2-hydroxyäthyl)-4,9-dimethyl-l,6-dihydropyrimido-[4',5/-^]pyrimido[2,l-c][l,4]thiazin
(10,5 g) als Kristalle, die bei 2010C schmelzen.
Das oben hergestellte l-Phenyl-3-(2-benzoyloxyäthyl) - 4,9 - dimethyl -1,6 - dihydropyrimido[4',5'-#]-pyrimido[2,l-c][l,4]thiazin
(5,0 g) wird in 2n-Salzsäure (30 ml) gelöst und im Kühlschrank 48 Stunden stehengelassen. Der Niederschlag wird durch Filtrieren
gesammelt und aus Wasser umkristallisiert und ergibt 2-Phenyl-3-oxo-4-(2-methyl-4-aminopyrimidin
- 5 - ylmethy 1) - 5 - methyl - 6 - (2 - benzoyloxyäthyl)-2,3-dihydro-4H-l,4-thiazinhydrochlorid
(3,7 g) als Kristalle, die unter Zersetzung bei 146 bis 148°C schmelzen.
Auf die ähnliche Art werden die folgenden Verbindungen hergestellt: 2-Phenyl-3-oxo-4-(2-methyl-4-aminopyrimidin-5-ylmethyl)-5-methyl-6-(2-acetyl-.
oxyäthyl)-2,3-dihydro-4H-1,4-thiazin (Fp. 90 bis
92° C, kristallisiert aus Äther), 2-(4-Tolyl)-3-oxo-4-(2-methyl-4-aminopyrimidin-5-ylmethyl)-5-methyl-6
- (2 - hydroxyäthyl) - 2,3 - dihydro - 4 H -1,4 - thiazin (Fp. 127 bis 1300C, kristallisiert aus wäßrigem Äthanol),
2-(4-Tolyl)-3-oxo-4-(2-methyl-4-aminopyrimidin-
5 - ylmethyl) - 5 - methyl - 6 - [2 - (4 - toluoyloxy) - äthyl]-2,3-dihydro-4H-l,4-thiazin
(Fp. 135 bis 140°C, kristallisiert aus Äthanol), 2-(4-Chlorphenyl)-3-oxo-4-(2-methyl-4-aminopyrimidin-5-ylmethyl)-5-methyl-
6 - [2 - chlorbenzoyloxy) - äthyl] - 2,3 - dihydro-4H-l,4-thiazin
[Fp. 103 bis 1060C (Zersetzung), kristallisiert aus Äthanol], 2-(2-Methoxyphenyl)-3-oxo-4-(2-
methyl - 4 - aminopyrimidin - 5 - ylmethyl)-5-methyl-6-(2-hydroxyäthyl)-2,3-dihydro-4H-l,4-thi-
azin (Fp. 200 bis 2020C, kristallisiert aus Äthanol).
Claims (1)
- 50 Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Pyrimidopyrimidothiazinverbindungen und/oder Thiazinverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß eine 3-(2-Alkyl-4-aminopyrimidin-5-ylmethyl)-4-methyl-5-(2-hydroxyäthyl)-4-thiazoliumverbindung der allgemeinen Formel,CH-SN = C- NH2
R-C C-CH2-NIl Il +V__rN — CH γ—γH3C CH2CH2O-R'in der R ein niedriger Alkylrest und R' ein Wasserstoffatom oder ein Acylrest ist, mit einem Benzoylphosphonsäurediester der allgemeinen Formelχ-οχΐ\P —CO —R" IIin der R" einen gegebenenfalls substituierten Phenylrest und X eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe mit niedriger Alkylgruppe ist, in einem inerten Lösungsmittel umgesetzt wird zu einem 1 - Phenyl - 3 - (2 - hydroxyäthyl) - 4 - methyl - 9 - alkyl-1,6-dihydropyrimido[4',5'-j?]pyrimido[2,l -c][l ,4]-thiazinderivat der allgemeinen FormelN= C—-N = C-R-C C-CH2-N
N — CH C=H3C-CH-R"S III--CCH2CH2O-R'"IVund/oder zu einem 2-Phenyl-3-oxo-4-(2-alkyl-4-aminopyrimidin-5-ylmethyl)-5-methyl-6-(2-hy- droxyäthyI)-2,3-dihydro-4 H-1,4-thiazinderivat der allgemeinen FormelN = C-NH2 C CH-R"R-C C-CH2-NN CH C=H3C . „in welchen Formeln R und R" die angegebene Bedeutung haben und R'" ein Wasserstoffatom oder ein Acylrest ist, und gegebenenfalls, wenn notwendig, die Verbindung der allgemeinen Formel III durch Hydrolyse in die Verbindung der allgemeinen Formel IV übergeführt wird.CH
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