DE1618924A1 - Neue Homogonan-Derivate - Google Patents

Neue Homogonan-Derivate

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DE1618924A1
DE1618924A1 DE19671618924 DE1618924A DE1618924A1 DE 1618924 A1 DE1618924 A1 DE 1618924A1 DE 19671618924 DE19671618924 DE 19671618924 DE 1618924 A DE1618924 A DE 1618924A DE 1618924 A1 DE1618924 A1 DE 1618924A1
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DE
Germany
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carbon atoms
compounds
general formula
group
alkyl group
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DE19671618924
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English (en)
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Dr Galantay Eugene E
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Sandoz AG
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Sandoz AG
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/56Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids
    • A61K31/565Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, estradiol
    • A61K31/566Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, estradiol having an oxo group in position 17, e.g. estrone

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description

SandO2 AG. Pafenfanwälte
Basel Dr-w- s™^ D;:-!-! - P- WMh Case 60Q-6l02
DipU .;, ';. f>, r-nS^rg '
Di. \. Sch= ί 'i-Xoworzik,
Dr. P. W:.hh,U, Dr. D. Gudel
6JFrankfur;/M., Ür. Eschenheimer Sfr. 39
Neue Homogonan-Derivate
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Homogonan-Derivate der allg. Formel I, worin sich die in Stellung 9j I^ und/oder 17 gebundenen Wasserstoffatome, in α-Stellung und die in Stellung 8 und/oder 10 gebundenen Wasserstoffatome in ß-Stellung befinden und R1 für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Rp für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere β-Acyl oxy gruppe und R^ fü** ein α-Wasser stoff atom, eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, eine a-Alkenylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch ein Halogenatom substituierte a-Alkinylgruppe mit 2-4 Konlenstoffatomen steht oder Rg und R_ zusammen eine Oxo-Gruppe bilden.
Der Ring A der Verbindungen der allg. Formel I kann in 5 verschiedenen Formen auftreten, die mit a), b), c), d) und e) bezeichnet sind. Falls sich der Ring A in der Form a) befindet, steht darin RjJ für eine Acylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen.
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Falls sich der Ring A in der Form d) befindet, steht darin Ri für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen. Die Ringe B, C und D der Verbindungen der allg. Formel I können, abhängig von der Konstitution des Ringes A gesättigt oder ein oder mehrfach ungesättigt sein.
Erfindungsgemäss kann man zu Verbindungen der allg. Formel I gelangen, indem man Verbindungen der allg· Formel Ia, vrarin R. und R? obige Bedeutung besitzen, Rl für ein α-Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Rp und R' zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen und Y eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet, einem oder mehreren der nachfolgenden Verfahren
L) Hydrierung der Doppelbindung(en) in den Ringen B, C, D und/oder
M) Entalkylierung der Alkoxygruppe in Stellung 3 mit gegebenenfalls anschliessender neuerlicher Alkylierung oder Acylierung und/oder
N) Hydrierung des Ringes A und anschliessender Hydrolyse des dabei gebildeten Enoläthers und gegebenenfalls
0) Einführung einer Doppelbindung Δ in die nach dem Verfahren N) erhaltenen Verbindungen unterwirft.
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und die nach einem oder mehreren der Verfahren L) - 0) erhaltenen hierfür geeigneten Verbindungen der allg. Formel I gegebenenfalls anschliessend einer Ojyd.ation, bzw. Reduktion, bzw. einer Umsetzung mit Verbindungen der allg. Formel XVj, worin-R" für eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, eine a-Alkenylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch ein Halogenatom substituierte a-Alkinylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen steht und Me ein Alkalimetall bedeutet oder mit Verbindungen der allg. Formel XVa, worin R" obige Bedeutung besitzt und Hai für Chlor oder Brom steht, unterwirft und/oder die hierfür geeigneten Verbindungen gegebenenfalls anschliessend mit einem funktionellen Säurederivat,einer Säure der allg. Formel XIV, worin Alk für eine niedere Alkylgruppe steht, umsetzt und, falls nach einem dieser Verfahren Verbindungen der allg· Formel Ig, worin R, und R" obige Bedeutung besitzen und der Ring A in der oben beschriebenen Form d) und die Ringe B, C und D entsprechend den vorher durchgeführten Umsetzungen ein oder mehrfach ungesättigt sind, erhalten werden, diese gegebenenfalls anschliessend einer oder beiden der in
der Verfahrensstufe N) mit e2 und e, bezeichneten Reaktion(en) unterwirft.
Zu Verbindungen der allg. Formel Ib, worin R, und Y obige Bedeutung besitzen, kann man gelangen, indem man entweder
a) Verbindungen der allg. Formel II, worin R. und Y obige Bedeutung besitzen, durch Behandlung mit einer starken
Säure einem Ringschluss unterwirft oder 109822/1805
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b) Verbindungen der allg. Formel Ic, worin R, und Y obige Bedeutung besitzen, oxydiert.
Zu Verbindungen der allg. Formel Ic, worin R, und Y obige Bedeutung besitzen, kann man gelangen, indem man entweder
a) Verbindungen der allg. Formel Ib in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel mit Hilfe von komplexen Hydriden reduziert oder
b) Verbindungen der allg, Formel XII, worin R., und Y obige Bedeutung besitzen, durch Behandlung mit einer starken Säure einem Ringschluss unterwirft.
Zu Verbindungen der allg. Formel Id,'worin R. und Y obige Bedeutung besitzen und Acyl für eine niedere Acylgruppe steht, kann man gelangen, indem man entweder
a) Verbindungen der allg. Formel Ic mit einem reaktionsfähigen, funktioneilen Säurederivat einer Säure der allg. Formel XIV umsetzt oder
b) Verbindungen der allg. Formel XIII, worin R1, Acyl und Y obige Bedeutung besitzen, durch Behandlung mit einer starken Säure einem Ringschluss unterwirft.
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Zu Verbindungen der allg. Formel Ie, worin R^ und Y obige ' Bedeutung besitzen und R"1 für eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht, kann man gelangen, indem man Verbindungen der allg. Formel Ib mit Verbindungen der allg. Formel XVb, worin RlT und Me obige Bedeutung besitzen oder mit Verbindungen der allg. Formel XVo, worin R"' und Hai obige Bedeutung besitzen, umsetzt.
Zu Verbindungen der allg. Formel If, worin R,, R"1, Y und Acyl obige Bedeutung besitzen, kann man gelangen, indem man Verbindungen der allg. Formel Ie mit einem reaktionsfähigen, funktionellen Säurederivat einer Säure der allg. Formel XIV, umsetzt. ' ·
Die vorzugsweisen Ausführungsformen der Verfahrensstufen L) - 0), denen die Verbindungen der allg. Formel Ia unterworfen werden können, sind im folgenden beschrieben:
In der Verfahrens stufe I»)
sind die Hydrierungsstufen mit C1, co und c* bezeichnet. Die Hydrierung von Verbindungen der allg· Formel Ia zu Verbindungen der allg·.. Formel V, worin R-, R-, R' und Y obige Bedeutung besitzen, gemäss Stufe c,, wird in Gegenwart eines Palladium-/Calciumcarbonat- oder eines Raney-Nickel-Katalysators in einem unter den Reaktlonsbedingungen inerten organischen !lösungsmittel, beispielsweise Dioxan öder Benzol, bei einer Temperatur zwischen
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15 und 35°C und einem Wasserstoffdruck zwischen 0,8 und 2 Atm. durchgeführt. ' .
Die Hydrierung von Verbindungen der allg. Formel V zu Verbindungen der allg. Formel VI, worin R., Rp, R· und Y obige Bedeutung besitzen, gemäss Stufe cp und von Verbindungen der allg. Formel Ia zu Verbindungen der allg. Formel VII, worin R_, IU, R' und Y obige Bedeutung besitzen, gemäss Stufe C7,, wird in flüssigem Ammoniak durch Einwirken von Lithium, Natrium oder Kalium auf Anilin oder Pyrrol durchgeführt.
Diese Reaktion wird vorzugsweise in Gegenwart eines unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittels, beispielsweise eines cyclischen Aethers wie Tetrahydrofuran, bei Temperaturen zwischen -80 und -350O durchgeführt.
Die Hydrierungsstufen c? und C5, führen jedoch ausser zur Hydrierung in'Ä und Δ auf grund der Ent alkylierung von Verbindungen der allg. Forme In Ia oder V in Stellung 3
zu Nebenprodukten der allg. Formel VIII, worin R1, R2 und Ri obige Bedeutung besitzen,
Bei Ausführung der Hydrierung gemäss den Stufen c - o, ist es zweckmässig, Verbindungen der allg· Formel Ia und der allg· Formel V zu verwenden, deren Substituenten in Stellung 17 bei der Reaktion nicht geändert werden·
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In der Verfahrensstufe M)
ist die Entalkylierungsreaktion mit d, und die Alkylierungs- bzw. Acylierungsreaktion mit d„ angegeben. Die Entalkylierung gemäss d, wird durch Erhitzen in geschmolzenem Pyridinhydrochlorid oder in Gegenwart von Bortribromid, Bromwasserstoff oder Alkylmagnesiumchlorid, -bromid oder -jodid, bei Temperaturen zwischen 80 und l60°C durchgeführt.
Verbindungen, die eine Doppelbindung in und/oder in A enthalten, werden vorzugsweise, wie in der Verfahrensstufe L ) beschrieben, gemäss der Stufen cp und c^, entalkyliert.
Die Alkylierung bzw. Acylierung der nachStufe d, erhaltenen Hydroxygruppe, gemäss Stufe d , zu Verbindungen, worin Rj! obige Bedeutung besitzt, wird wie folgt durchgeführt: Verbindungen, die in Stellung 3 eine Hydroxygruppe enthalten, werden mit einem Alkylhalogenid oder einem Dialkylsulfat in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, beispielsweise Natriumcarbonat oder Natriumhydroxid, in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise Aethanol oder Dioxan, bzw. mit einem entsprechenden Säurehalogenid, beispielsweise Propionylchlprid oder Säurehydrid, beispielsweise Essigsäureanhydride in Gegenwart eines säurebindehden Mittels, beispielsweise Pyridin, umgesetzt. Die Umsetzungen werden vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 0 und 1000C durchgeführt.
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Es ist empfehlenswert, für die Umsetzungen d, und d Verbindungen auszuwählen, die ausser am Substituent in Stellung 3 keine Aenderung im Molekül erfahren.
In der Verfahrensstufe N)
ist die Hydrierungsstufe mit e, und die Hydrolysestufen mit e. und e~. angegeben.
Die Hydrierung gemäss Stufe e, wird in einem Gemisch von flüssigem Ammoniak und Tetrahydrofuran durch Einwirkung von Lithium, Natrium oder Kalium auf einen niedrigen aliphatischen Alkohol, beispielsweise tert. Butylalkohol oder Aethanol, bei Temperaturen zwischen -80 und+1350C durchgefürt. (Birch-Reduktion)
Die Hydrolyse und Ketonisierung gemäss Stufe e2 wird mit Hilfe von Oxalsäure oder Essigsäure, bzw. Eisessig vorzugsweise bei Temperaturen zwischen ^O und 1000C durchgeführt. Diese Methode ist vergleichsweise mild.
Die Hydrolyse gemäss Stufe e^. wird mit Hilfe von Salzsäure bei Temperaturen zwischen 0 und 80°C durchgeführt. Diese Methode ist vergleichsweise radikal. Hierbei tritt neben einer Ketonisierung auch eine Verschiebung der Doppelbindung ein.
In der Verfahrensstufe 0)
wird die Einführung einer Doppelbindung beschrieben. Diese
- \
Stufe ist mit f. bezeichnet. Verbindungen der allg.
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Formel Vila oder VIIb, worin jeweils R., R2 und R1 obige Bedeutung besitzen (erhalten aus Verbindungen der allg· Formel VI bzw. Verbindungen der allg. Formel VII, die einer Reduktion und Hydrolyse, gemäss den Stufen e und ep, der Verfahrensstufe N) unterworfen wurden), werden in Pyridin durch Einwirkung eines Bromierungsmittels, beispielsweise Pyridiniumbromid-Perbromid bei Temperaturen zwischen -5 und 200C bromiert und die rohen Reaktionsprodukte nach Isolierung.in einem basischen Lösungsmittel bei Temperaturen zwischen 10 und 500C dehydrobromiert.
Die nach einer oder mehreren,der obigen Umsetzungen erhaltenen, zur Oxydation geeigneten Verbindungen enthalten in Stellung 17 eine β-Hydroxygruppe (R2 = ß-Hydroxygruppe, R, = α-Wasserstoffatom). Eine vorzugsweise Ausführungsform der Oxydation besteht
man
darin, dass/die zu oxydierenden Verbindungen entweder mit einem Gemisch von Chromsäure und Schwefelsäure in Aceton oder von Chromsäure in Pyridin behandelt. Ferner kann die Oxydation ebenfalls mit Hilfe von Aluminium-isopropoxid in Cyclohexanon oder in 2-Butanon durchgeführt werden. Die hierfür vorzugsweise verwendete Temperatur beträgt zwischen -5 und 1100Ci Die jeweils anzuwendende Oxydationsmethode hängt jedoch noch von den, an den anderen Ringen befindlichen Substituenten ab·
Die zur Reduktion geeigneten Verbindungen sind diejenigen, die in Stellung 17 eine Oxogruppe enthalten (R2 und Ri zusammen für
eine Oxogruppe). Eine vorzugsweise Aueführungsform der Reduktion BAD ORIGINAL 1 0 9 8 2 2/1 "8.0 5
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besteht darin, dass man die zu reduzierenden Verbindungen in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise einem offenkettigen Aether wie Diäthyläther oder einem cyclischen Aether wie Tetrahydrofuran oder einem niederen Alkohol wie Methanol, bei Temperaturen zwischen -30 und 6O0C, vorzugsweise jedoch zwischen -5 und 2K)0C, mit komplexen Hydriden wie Natriumborhydrid oder Lithiumaluminiumhydrid behandelt·
Die zur Umsetzung mit Verbindungen der allg. Formel XV oder XVa geeigneten Verbindungen sind diejenigen, die in Stellung 17 eine Oxogruppe enthalten (Rp und R' bedeuten zusammen eine Oxogruppe).
Die Umsetzung mit Verbindungen der allg· Formel XV, vorzugsweise deren Lithium- oder Kaliumverbindungen oder mit Verbindungen der allg. Formel XVa wird vorzugsweise in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise einem offenkettigen Aether wie Diäthyläther oder einem cyclischen Aether wie Tetrahydrofuran, bei Temperaturen zwischen -30 und 60°C, vorzugsweise zwischen -5 und 400C, durchgeführt· Falls der Ring A die Form e) besitzt,
ist es notwendig, die freie Hydroxygruppe mit Hilfe einer Schutzgruppe, beispielsweise der Tetrahydropyranyl-, Benzyl- oder einer anderen, gegen Laugen resistente Schutzgruppe, die auch beispielsweise zum Schutt; der phenolischen Hydroxygruppe verwendet wird p zu schützen. Falls sich jedoch in Stellung 3 des Grundkörpers eine 0-Acylgruppe be-
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findet π|Ι = Acyl), verwandelt sich während der Reaktion die O-Acylgruppe in eine Hydroxygruppe, bzw. man erhält ein Gemisch von acylierten und nicht acylierten Verbindungen. ·
Die zur Umsetzung mit einem funktionellen Säurederivat einer Säure der allg. Formel XIV geeigneten Verbindungen enthalten in Stellung 17 eine Hydroxygruppe (R = β-Hydroxygruppe). Die Umsetzung wird vorzugsweise so durchgeführt, dass man eine geeignete Verbindung, vorzugsweise mit dem Chlorid, Bromid oder Anhydrid einer Verbindung der allg. Formel XIV, in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise Benzol, Toluol oder Xylol, vorzugsweise in Gegenwart einer organischen Base wie Pyridin, bei Temperaturen zwischen 10 und 60°C, vorzugsweise jedoch zwischen 25 und 35°c# miteinander reagieren lässt.
Die so erhaltenen Verbindungen der allg. Formel I werden anschliessend auf an sich bekannte Weise isoliert und gereinigt.
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Die Verbindungen der allg. Formel Ia stellen eine Zusammenfassung, der Verbindungen der Formeln Ib - If dar, deren vorzugsweise Ausführungsformen der Herstellung nachfolgend beschrieben wird.
Eine vorzugsweise Ausführungsform der Herstellung von Verbindungen der allg. Formeln Ib, bzw. Ie, bzw. Id durch Ringschluss von Verbindungen der allg. Formeln II, bzw. XII, bzw. XIII besteht darin, dass man diese Verbindungen gegebenenfalls in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel auflöst und bei einer Temperatur zwischen 10 und 1300C mit einer starken Mineralsäure,, beispielsweise Salzsäure, Polyphosphorsäure etc. oder einer starken organischen Säure, beispielsweise p-Toluolsulfonsäure etc., behandelt. Die jeweils einzuhaltende Temperatur hängt jedoch stark von der verwendeten Säure ab. Beispielsweise ist es vorteilhaft, den Ringschluss mit Hilfe von p-Toluolsulfonsäure in siedendem Benzol, mit Hilfe von Salzsäure in Methanol bei 20-60°C oder mit Hilfe von Polyphosphorsäure bei 4O-6O°C, durc hz ufuhren.
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Eine vorzugsweise Ausführungsform der Oxydation von Verbindungen der allg. Formel Ic zu Verbindungen der allg. Formel Ib besteht darin, dass man diese Verbindungen entweder mit einem Gemisch von Chromsäure und Schwefe!säure in Aceton oder von
Chromsäure in Fyridin behandelt. Ferner kann die Oxydation ebenfalls mit Hilfe von Aluminium-isopropoxid in Cyclohexanon oder 2-Butanon durchgeführt werden. Die Oxydation wird vorzugsweise bei Temperaturen zwischen -5 und +1100C ausgeführt. Die jeweils anzuwendende Oxydationsmethode hängt jedoch noch von den in den andern Ringen befindlichen Substituenten ab.
Eine vorzugsweise Ausführungsform der Reduktion von Verbindungen der allg. Formel Ib zu Verbindungen der allg. Formel Ic besteht darin, dass man diese in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispeilsweise einem offenkettigen Aether wie Diathyläther oder einem cyclischen Aether wie Tetrahydrofuran oder einem niederen Alkohol wie Methanol, bei Temperaturen zwischen.-30 und+6o°C, vorzugsweise jedoch zwischen -5 und+4ö°C, mit komplexen Hydriden wie Natriumborhydrid oder Lithiumaluminiumhydrid behandelt*
Die Herstellung von Verbindungen der allg. Formeln Id, bzw. If wird durch Umsetzung von Verbindungen der allg. Formeln Ic bzw. Ie, vorzugsweise mit dem Anhydrid oder dem Halogenid, beispielsweise dem Chlorid oder Bromid einer Verbindung der allg. Formel XIV, durchgeführt. Hierbei werden die Reaktionspartner in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise Benzol, Toluol oder Xylol, vorzugsweise in Gegenwart einer organischen Base■wie Pyridin» bei Temperaturen
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zwischen 10 und 60°C, vorzugsweise jedoch zwischen 25 und J55°C, miteinander umgesetzt. Die so erhaltenen Verbindungen der allg. Formeln Id bzw. If werden anschliessend aus dem Reaktionsgemisch auf an sich bekannte Weise isoliert und gereinigt.
Die Herstellung von Verbindungen der allg. Formel Ie durch Umsetzung von Verbindungen der allg. Formel Ib mit Verbindungen der allg. Formel XVb, wobei als Alkalimetall-Verbindungen vorzugsweise die Lithium- oder Kaliumverbindungen verwendet werden oder mit Verbindungen der allg. Formel XVc, wird vorzugsweise in einem unter den Reaktiönsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise in einem offenkettigen Aether wie Diäthyläther oder einem cyclischen Aether wie Tetrahydrofuran, bei Temperaturen zwischen -^O und4600C, vorzugsweise zwischen -5 und+40°C, durchgeführt.
Die als Ausgangsverbindungen verwendeten Verbindungen der allg. Formel II sind neu und das im folgenden beschriebene Verfahren zu ihrer Herstellung bildet ebenfalls einen Teil der vorliegenden Erfindung.
Verbindungen der allg. Formel X, worin Y obige Bedeutung besitzt, werden mit einem 2-(Alkyl) -cyclopenta-lijj-dion, worin (Alkyl) für eine Alkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen steht, entweder in einem schwach-sauren Milieu, beispielsweise in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, z.B. Xylol, in Gegenwart einer aliphatischen Säure wie Essigsäure oder Propionsäure oder in einem basischen Milieu, beispielsweise in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten
organischen Lösungsmittel,z.B. Xylol, in· Gegenwart v. Triäthylamin,
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TriEthylendiamin, Biäthylamin, Kalium- oder Lithiumhydroxid, bei Temperaturen zwischen 50 und l60°C, vorzugsweise zwischen 100 und l40°C, umgesetzt.
Die als Ausgangs verbindungen verwendeten Verbindungen der allg. Formel X sind neu und die beiden im folgenden beschriebenen Verfahren zu ihrer Herstellung bilden ebenfalls oinen Teil der vorliegenden Erfindung.
Verbindungen der allg. Formel IX, worin Y obige Bedeutung besitzt, werden mit einem Viny!magnesiumchlorid oder -bromid in einem unter den Realctionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise Tetrahydrofuran, bei Temperaturen zwischen -10 und-i40oC, vorzugsweise zwischen I5 und 250C, miteinander umgesetzt oder
Verbindungen der allg· Formel IX werden in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel mit einer Acetylenmetallverbindung, beispielsweise einer Acetylen-Lithium-, -Natrium- oder-Kaliumverbindung oder mit Acetylenmagnesiumchlorid oder -bromid , in einem unter den Realctionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise Tetrahydrofuran oder Dirnethylacetamid, bei Temperaturen zwischen -20 und +200C, vorzugsweise zwischen 0 und 100C, miteinander umgesetzt. Die so erhaltenen Verbindungen der allg. Formel XI, worin Y obige Bedeutung besitzt, werden anschliessend in einem unter den Reaktions·
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bedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise in Aethanol, Dioxan oder Benzol, in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators bei Temperaturen zw. 20 und J55°C und Wasserstoffdrucken zwischen 0,8 und2 Atm. hydriert.
Die als Ausgangsverbindungen verwendeten Verbindungen der allg. Formel XII sind neu und das im folgenden beschriebene Verfahren zu ihrer Herstellung bildet ebenfalls einen Teil der vorliegenden Erfindung.
Verbindungen der allg. Formel II werden in einer aeroben Fermenter-Kultur bei Temperaturen zwischen 25 und 35°C, vorzugsweise zwischen 29 und 3I0C, mit Mikroorganismen der Gattung Saccharomyces, beispielsweise Saccharomyces Uvarura, Saccharomyces Pastorianus, Saccharomyces Ellipsoides und Saccharomyces Carlsb, oder mit Actinomyceten, beispielsweise Mycobacterium Rhodochrous oder aber mit Fungi, beispiesweise Curvularia Lunata in Kontakt gebracht. Das jeweils verwendete Kulturmedium hängt von dem verwendeten Mikroorganismus ab. Bei Verwendung von Saccharomyceten soll das Medium vorzugsweise Glucose und Malsstärke enthalten. Bei Verwendung von Actinomyceten soll das Kulturmedium Hefeextrakt, Pepton, Glucose und Maisstärke enthalten. Bei Verwendung von Fungi soll das Kulturmedium Glucose sowie Phosphat, Sulfat, Nitrat, Chlorid, Kalium, Natrium, Magnesium und Eisen-Ionen enthalten.
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Pie als Ausgangsverbindungen verwendeten Verbindungen der allg* Formel XIII sind neu und das im folgenden beschriebene Verfahren zu ihrer Herstellung bildet ebenfalls einen Teil der vorliegenden Erfindung.
Verbindungen der allg. Formel XII werden mit dem Anhydrid von Verbindungen der allg. Formel XIV umgesetzt. Die Reaktion wird mit einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise Benzol, Toluol oder Xylol, vorzugsweise in Gegenwart einer organischen Base wie Pyridin, bei Temperaturen zwischen 10 und 6o°C, vorzugsweise zw. 25 und 55°C, durchgeführt.
Die erfindungsgemass hergestellten Verbindungen der allg. Formel I sind in den Stellungen 5 und 10 un-substituiert. Sie treten entweder in optisch aktiven Formen oder als Racemate auf. Bei der Totalsynthese von Verbindungen der allg. Formel I werden Racemate erhalten, die nach an sich bekannten Methoden in ihre optisch aktiven Formen aufgespalten werden können. Insbesondere zeichnen sich die Verbindungen der allg. Formel I, worin das Kohlenstoffatom in Stellung 15 die gleiche absolute Konfiguration besitzt, wie Oestron oder andere natürliche Steroide, durch starke Aktivität aus. Es ist deshalb vorteilhaft, diese hochaktiven Verbindungen von ihrem Enantiomeren abzutrennen. .
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Die Verbindungen der allg. Formel I eignen sich zur Behandlung von Unterfunktionen der weiblichen Geschlechtsdrüsen, der Gebärmutterschleimhautentzündung, der Amenorrhoe, Dismenorrhoe, funktioneller Uterusblutung, Akne, Osteoporose, Unfruchtbarkeit und gewohnheitsmässigen Abort. Die Verbindungen der allg. Formel I können ebenfalls zur Ovulationshemmung, der Aufrechterhaltung der Schwangerschaft, zur Bremsung der Stickstoffausscheidung, zur Wachstumsstimulierung, postoperativer Wiederherstellung, Heilung von Wunden und Brandwunden, Fettaustausch und Erniedrigung des Cholesterolspiegela im Blut verwendet werden. Die Verbindungen der allg. Formel I zeigen im besonderen bei der Fruchtbarkeitskontrolle und bei der Behandlung von klimakterisehen Beschwerden eine starke Wirkung. Sie können jedoch ebenfalls als Zwischenverbindungen zur Herstellung von Verbindungen der oben angeführten Eigenschaften verwendet werden.
Die täglich zu verabreichende Menge an Verbindungen der allg.
Formel I beträgt zwischen 0,001 und 1,2 mg/kg Körpergewicht, d.i. zwischen 0,05 und .80 mg.
Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen können als Arzneimittel allein oder in entsprechenden Arzneiformen für orale oder parenterale Verabreichung verwendet werden. Zwecks Herstellung geeigneter Arzneiformen werden diese mit anorganischen oder organischen, pharmakologisch indifferenten Hilfsstoffen verarbeitet.
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Als Hilfsstoffe werden verwendet z.B.
für Tabletten und Dragoes: Milchzucker, Stärke, Talk, Stearin-
säure usw. für Sirupe : Rohrzucker-, Invertzucker-,
Glucoselösungen u.a. für Injektionspräparate : Wasser, Alkohole, Glycerin,
pflanzliche OeIe und dergl.
Zudem können die Zubereitungen geeignete Konservierungs-, Stabilisierungs-, Netzmittel, Lösungsvermittler, Süss- und Farbstoffe, Aromantien usw. enthalten.
Jede der oben erwähnten pharmakologisch wirksamen Verbindungen kann z.B. für orale Verabreichung in Form einer Tablette mit folgender Zusammensetzung gebraucht werden:
1-3 $> Bindemittel (z.B. Tragacanth), 3-10 # Stärke, 2-10 # Talk, O,2f>-1 % Magnesiumstearat, entsprechende Menge an Wirksubstanzen und ad 100 % Füllsubstanz, z.B. Lactose.
In den nachfolgenden Beispielen, welche die Ausführung des Ver· fahrens erläutern, die Erfindung aber in keiner Weise einschränken sollen, erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden und sind korrigiert.
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Sofern nicht anders angegeben, können die erfindungsgemass erhaltenen Verbindungen wie folgt aufgearbeitet werden:
Die bei den ehem. Umsetzungen erhaltenen Gemische werden zwischen Wasser und einem Lösungsmittel, das mit Wasser nicht mischbar ist, beispielsweise Benzol, Aethylacetat oder Chloroform, verteilt · (Falls mit Wasser mischbare Lösungsmittel verwendet v/erden, können diese vor der Verteilung teilweise oder gänzlich im Vakuum abgedampft werden.). Die wässrige Phase wird abgetrennt und anschliessend noch weiter mit dem organischen Lösungsmittel extrahiert bis sich jegliche organische Verbindung im organischen Lösungsmittel befindet. Die vereinigten Extrakte werden anschliessend mit Wasser oder wässrigen Lösungen von anorganischen Basen wie Natriumhydrocarbonat oder wässriger Salzsäure zur Entfernung von Nebenprodukten ausgewaschen. Nach Trocknung-über beispielsweise Natriumsulfat wird die Lösung im Vakuum abgedampft und der Rückstand durch Kristallisation, Umkristallisation, Chromatographie oder Hochvakuumdestillation gereinigt·
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BAD ORIGJfsiAL
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·> ο
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Ic
OAcyl
Id
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18924
II
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VI
109822/18 05
600-61
18924-
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YO
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VIIb :Δ5 (10), 8 (U) Villa ί Δ4'9
VIIIb : Λ4'8 Μ)'9
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IX
5 CH
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CH
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109822/18 05
XI
600-6102
Γ-Η
XII
OAcyl
--—Η
XIII
AIk-C-OH
XIV
XV
R^11Me
XVb
R" MgHaI XVa R^1MgHaI XVc
Ig
VIII
10 9 8 2 2/1805 ORIGINAL. INfSPECTED
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Beispiel 1: 2TMethoxy-5-yinyl-6,7J8J9-tetrahydro-5H-benzo-
cyclohepten-5-ol
Zu einer Lösung von VinyImagnesiurabromid, erhalten durch. Einwirkung von 37 g Vinylbromid auf 6,7 g Magnesiumspäne in 150 ecm Tetrahydrofuran., wird während 30 Minuten bei 30° eine Lösung von 14,7 g^-Methoxy-ö^iS^-tetrahydro-iiiH-benzoeyclohepten-5-on in 150 ecm Tetrahydrofuran zugefügt. Das erhaltene Gemisch wird 16 Stunden bei Raumtemperatur (20°) gehalten, anschliessend auf 5° abgekühlt und tropfenweise eine Lösung von 75 ecm gesättigter wässriger Ammoniumchlorid zugegeben. Nach Extraktion der erhaltenen organischen Phase mit Aethylacetat u. anschliessendem Eindampfen erhält man das 2-Methoxy-5-vinyl-6, 7,8,9-tetrah*ydro-5H-benzocyclohepten-5-ol als OeI, das durch Kurzwegdestillation bei 0,01 mm Hg und einer JBadtemperatur von 100° gereinigt wird.
NMR (CDCl,, 60 Megaherz) Proton in Stellung 4: Dublett zentr. bei/"7,48 ppm
-CH-viny1-peaks bei/6,00v 6,20; 6,28; 6,47 ppm -CHg-viny1-peaks b./4,8l; 4,98; 5,10; 5,17 ppm. v
Beispiel 2; 3-Methoxy-133-methyl-B-homop:onar-l,3,5(10),9(ll)-
penataen-17-on
a) ^-Methoxy-^-methyl-S^l^-seco-B-homogona-l^^SClO),^!!)-tetraen-l4,17-dion
Zu ,einem Gemisch von 9,6 g 2-Methylcyclopentan-l,3-dion, 0,75 g Triäthylamin und 450 ecm Xylol wird während 3 1/2 Std. eine Lösung von 21,8 g 2-Methoxy-5-vinyl-6,7,8,9-tetrahydro- \ 5H-benzocyclohepten-5-ol in 150 ecm Xylol zugegeben und das
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erhaltene Gemisch anschliessend in einem Kolben, versehen mit einem Rückflusskühler und Wasserabscheider, zum Sieden erhitzt. Nach weiterem Erhitzen während 6 Stunden wird das Gemisch auf Raumtemperatur abgekühlt, danach zuerst mit einer 5 #igen wässrigen Kaiiumhydroxydlösung und dann mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und abgedampft, wobei ein schmutziges dickflüssiges OeI zurückbleibt. Nach Chromatographie über Silicagel erhält man das reine 5-Methoxy-15-methyl-8,lit-seco-B-homogona-l,3#5(10),9(ll)-tetraen-l4,17-dion. .
k) ^r^ethoxjr-ljß-methylzB^
In einem Kolben, versehen mit einem Rückflusskühler und Wasserabscheider, werden 3,48 g J-Methoxy-lJ-methyl-Sil^-seco-B-homogona-l,3,5(10),9(ll)-tetraen-l4,17-dlon und 0,2 g Toluolsulfonsäure in 25 ecm Benzol solange zum Sieden erhitzt, bis die berechnete Menge Wasser abgeschieden ist. Anschliessend wird das Reaktionsgemisch mit 2 N Natriumcarbonat und Wasser gewaschen. Das gewaschene Gemisch trocknet man Über Magnesiumsulfat, filtriert und dampft das Piltrat ab. Der Rückstand wird mit Diäthylather aufgeschlämmt. Nach Umkristallisieren aus Aethanol erhält man das 3-Methoxy-130-methyl -B*
vom Smp. 149-152°.
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Beispiel 3; jzMothoxy-13&-methyl--B-homogona-l, Zu 5( 10) , 8-tetraen-
17 -on
5-Methoxy-15ß-mefchyl-B-homogona-l,5,5(lQ),8-te'traen-17-on wird als OeI erhalten, indem man >Methoxy-13ß-methyl-B-homogona·- I,3i5(10),8,l4-pentaen-17-on, wie in Beispiel 5 beschrieben, katalytisch hydriert. Das Oxim, auf übliche Weise hergestellt, hat einen Smp. von 183° (unter Zersetzung).
BeJ1Sp-IeIJiJ. 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l, 3,5(10), 8,14- pentaen-17-ß-pl
Einer auf -30° abgekühlten Suspension von 2,06 g 3-Methoxy-13ß~methyl-B-hotnogona-l,3,5(10),8,l^-pentaen-17-on in l40 ecm Methanol werden unter Rühren 0,3 g Natriumborhydrid hinzugefügt. Anschliessend wird noch während h Stunden bei gleicher Temperatur gerührt. Dem Reaktionsgemisch werden Essigsäure und Wasser zugegeben, dann filtriert, der Rückstand mit Wasser gewaschen und das Filtrat bei Raumtemperatur eingedampft, wobei man das 3~Methoxy--l3ß-methyl~B-homogona-l,2,5(10),8,l4-pentaen~.l7ß-ol in kristalliner Form erhält (Zersetzung bei 54°)♦ (Zur Charakterisierung stellt man das 17a-Acetat durch Umsetzung mit Essigsäureanhydrid in Pyridin her. Smp. 139-1^2°)-.
Beispiel 5t 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3,5(10) f 8-
tetraen-17ß-ol
Zu 0,15 g vorhydriertem, an Calciumcarbonat gebundenem Palla-
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BAD ORfGlNAL
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dium In 10 ecm Dioxan werden 0,5 g ^- homogona-l,3,5(10),8,l^-pentaen~17ß-ol hinzugefügt. Anschliessend wird in Wasserstoffatmosphäre und bei Raumtemperatur gerührt, bis 1 Mol Wasserstoff verbraucht ist. Der Katalysator wird abfiltriert und das Filtrat zur Trockne abgedampft. Nach Aufschlämmen des Rückstandes mit Petroläther erhält man das 3~Methoxy~i3ß-methyl~B-homogona-l,3*5(10),8-tetraen-17ß-ol vorn Srnp. 108-111°. Das Acetat schmilzt bei 103-106°.
Beispiel 6; ^-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3»5(10)--trlen-·
17ß-ol
Zu 2,2 g 3-Metho:xy-13ß-methyl-B-homogona-l,3,5(10),8-tetraen-17ß-ol In 150 ecm flüssigem Ammoniak, kO ecm Tetrahydrofuran und 15 ecm Anilin v/erden portionenweise unter Rühren 2,2 g Natrium hinzugefügt. Nach 20-minütigem Rühren werden Ammoniumchlorid, Diäthyläther und Wasser zugesetzt. Die ätherische Phase wird abgetrennt, getrocknet und abgedampft, wobei man das 3-Methoxy-13ß~methyl-B-homogona-l,3»5(10)-trien-17ß-ol erhält. Das Acetat schmilzt bei 117-120°.
Beispiel 7: 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3>5(lO)-trien-
17-on
Zu einem gerührten Gemisch von 3 g 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3,5(lO)-rtrien-17ß-ol und 6 g trockenem Magnesiumsulfat in 150 ecm Aceton werden 3»6 ecm "Jones Reagenz" (8 N Chromsäure-Schwefelsäure-Lösung) hinzugefügt. Nach zweiminütigem Stehen bei Raumtemperatur werden 9 oem Isopropyl-
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alkohol und 6 g Natriumhydrocarbonat zugegeben. Anschllessend wird das Gemisch abgedampft und der Rückstand zwischen Diäthyläther und Wasser verteilt. Nach Abdampfen der ätherischen Phase erhält man das ^-Metho^-^ß-methyl-B-homogona-lO^lOj-trien-17-on vom Smp. 78-82°.
Beispiel 8; l^ß-Methyl-B-homogona-l^^dO) >8-tetraen-3> 173-diol
Zu einer klaren Lösung von Vl, 5 S j5-Methoxy-13ß~methyl~B-homogona-l,3>5(10),8-tetraen-17ß-ol in 1000 ecm flüssigem Ammoniak, 700 ecm trockenem Tetrahydrofuran und 300 ecm Anilin werden
4 g Lithiummetall hinzugefügt. Nach 6 Stunden werden 35 g Ammoniumchlorid und anschliessend 500 ecm Wasser zugegeben. Der Ammoniak wird abgedampft. Das zurückbleibende Gemisch wird durch Zugabe von 400 ecm konzentrierter Salzsäure auf pH 1 gebracht und das Reaktionsprodukt (14,5 g gelber Schaum) mit Diäthyläther extrahiert. Nach Zugabe von. 100 ecm Benzol zum Aetherextrakt fällt das 13ß-Methyl-B-homogona~i,3*5(10),8-tetraen-3,17ß-diol kristallin aus. Smp, (Ι84ο)-ΐ8β° bis 188,5°. (Das Dlacetatj, auf übliche Weise hergestellt, schmilzt bei 135-138°). Die Benzolmutterlauge wird, wie im Beispiel 8a) beschrieben, aufgearbeitet.
a) 3-Methoxy-13ß:meth^
(Verbindung des Beispiels 6 als Nebenprodukt) Die Benzolmutterlauge wird zur Trockne abgedampft und der er haltene Rückstand in 50 ecm 95 #igem Aethanol wieder aufgelöst. Nach Abkühlung auf 6° und längerem Stehen bei dieser
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- 31— V hOQ~6lQ2 >
Temperatur, fällt das 3-Methoxy"l·^-methyl-B-5(10)-trien-17ß-ol vom Smp. 79-109° aus. (Das Äcetat von ^Metnoxy-l^ß-methyl-B-feomogona-l^iSClOi-triei^lT^-ol, in der üblichen Weise hergestellt* schmilzt bei 117>-120o}.
Beispiel 9:■■■-^Η^
: tetraen-17-on : - V λ ;V ; Ein Gemisch von'2,015 g 13ß-Methyl-B-homogona-l,3i5(lö}>8~ tetraen->,17ß-diol, 4,55 g Aluminiumisopropoxid, 72 ecm. Benzol und 29 ecm 2-Butanon wird in Stiekstoffatmosphäre während 2 Stunden am Rückfluss erhitzt. Anschliessend wird das Gemisch auf Eis geschüttet^ mit 6 N Salzsäure auf pH; 2 gestellt
un4 mit Benzol extrahiert. Man erhält 2,0! g schaumigen Materials> welches nach Umkristallisieren aus 25 ecm kochendem Methanol das 3-Hydroxy-i3ß-methyl-B-homogonä~l·>3J 5( 1O);;8-tetraen-17-on liefert. Smp;r (nach nochmaliger,tXmkristallisation aus Aethylacetat) 205-212° (unter Zersetzung). >
Beispiel 10: 17a~( 2-Butin-'l-yl) -13ß -methyl-B-homogona-l, 3,
5(10), 8-tetraen^3il7ß-dlol ...■ Γ :
Analog dem im Beispiel Ij5 beschriebenen Verfatiren; gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten; 5*-Hydroxy-13ß-methyl-B-homogona-1,3,5(10)-trien-lT-ohdurch eine äquivalente Menge von J-Hydroxy-lJß-methyl-B-homogonä-l^iSiloyrS-tetraen-^- on zum 17a-(2-Butln-l-yl)-15ß-methyl-B-homogonä-l^ 5,5(10),8-tetraen-3,17ß-diol vom Smp, 193-197°, ;
BAD
600-6102
•Ib1ö924
Beispiel 11; 17α-Methallyl-X5ß-methyl-B-homogona-1,5,5(10),Q-
tetraen-5,17ß-dlol .
Analog dem im Beispiel 15 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 5-Hydroxy-15ß-niethyl-B-homogona-1,5,5(10)-trien-17-on durch eine äquivalente Menge von 5-Hydro:xy-15ß-methyl-B--homogona-l,5>5(10),8~tetraen~17-on und bei Ersatz des darin verwendeten Butinylbromids durch eine äquivalente Menge von Methallylchlorid zum 17a-Methallyl-15ß-methyl-B-homogona-l,5,5(10),8-tetraen-5,17ß~diol vom Smp. (182°)-18^° bis 187°.
Beispiel 12; 5-Hydroxy-15ß-methyl-B-hornogona-1, 5/5(10) -trien-
17-on
Eine Schmelze von 0,50 g 5-Metho:5cy-15ß~methyl-B"homogona~l,5, 5(10)-trien-17~on und 2,2 g Pyridinhydrochlorid wird während
40 Minuten bei 210° gehalten. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur fügt man Wasser und Diäthylather hinzu. Die ätherische Phase wird mehrmals mit 2 N Salzsäure und Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft, wobei 5-Hydroxy-15ß-methyl-B-homogona-1,5,5(10)-trien-17-on ausfällt,
Beispiel 15; 17a-(2-Butin-l-yl)-15ß-methyl-B-homoKona-1,5,
5(10)-trlen-^lTß-di öl-
Eine Lösung von 0,970 g 5-Hydroxy-15ß-methyl-B~homogona-1,5,5(10)-trien-17-on in 20 ecm Benzol wird mit einer Lösung von 0,015 g p-Toluolsulfonsäure in.8 ecm Benzol (beide azeotrop getrocknet) gemischt. Anschliessend werden 5,0 ecm Di-
. 10 9 822/1 QQt" :
BADORSGfNAL
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161892Λ
hydropyran zugegeben. Nach l8~stündigem Stehen bei 25° wird , das Gemisch auf eine Säule von 20 g Aluminiumoxyd (Merck) gegeben und die Säule mit ungefähr 200 ecm Benzol gewaschen. Nach Eindampfen der Benzoleluate erhält man den 3-Tetrahydropyranyläther von 3-Hydroxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3, 5(10)~trien-17-on vom Smp. (100°)-103° bis Il6°. Zu einer siedenden Grignard-Misehung (hergestellt Inder üblichen Weise aus 0,665 g Magnesiumspäne und 3,2 g Butinylbromid in 10 ecm Dläthyläther) wird eine Lösung des 3-Tetrahydropyranyläthers von 3-Hydroxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3, 5(10)-trien-17-on in 10 ecm Tetrahydrofuran gegeben. Nach 10-minütigem Erhitzen am Rückfluss wird auf 50 abgekühlt und anschllessend 5 ecm einer gesättigten wässrigen Ammoniumchloridlösung langsam zugesetzt. Danach wird 1 g wasserfreies Natriumsulfat zugegeben. Die festen Bestandteile werden abfiltriert, mit Tetrahydrofuran gewaschen und die vereinigten Filtrate zur Trockne eingedampft. Der Rückstand (gelber Gummi)
wird in 10 ecm Benzol gelöst, die erhaltene Lösung mit Wasser gewaschen und anschliessend zu einer Lösung von 0,020 g p-Toluolsulfonsäure in 50 ecm Aceton/Wasser (1:1) gegeben. Das Gemisch wird 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen, im Vakuum auf 20 ecm eingeengt und mit Benzol extrahiert, wobei ein Schaum erhalten wird. Nach Kristallisieren des Schaumes aus Diäthylather (3 ecm) - Petroläther (20 ecm) erhält man das 17a-(2-Butin-l-yl)-13ß-methyl-B-homogona-l,3> : ^(lOy-trien^JJß-diol vom Snip. (l680)-l69° bis 172°.
BADORiQfNAL
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Beispiel l4; 17a-Methallyl-13ß-methyl-B-homosöna-l,3,5(10)-
trien-3,r7ß-diol.
Analog dem im Beispiel 13 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten Butinylbroniids durch eine äquivalente Menge von Methallylchlorid zum 17a-Methallyl· 13ß-methyl-B-homogona~l,3,5(10)-trien-3,17ß-dlol vom Smp. 85-87° (unter Zersetzung).
Beispiel 15: ^-Methoxy-13ß-methyl-17a-äthlnyl-B-homogona-
1,3,5(10),S-tetraen-17ß-ol
Durch eine Lösung von 0,1 g Lithium und 20 ecm Aethylendiamln wird während 1 Stunde Acetylen geleitet und anschliessend während 30 Minuten bei Raumtemperatur eine Lösung von-0,2 g 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-1,3i5(10),8-tetraen~17-on in β ecm Tetrahydrofuran zugegeben. Nach zwei Stunden fügt man zuerst 1 g AmmoniumchTorid und dann 100 ecm V/asser hinzu. Das so erhaltene Gemisch wird mit Diäthyläther extrahiert, der ätherische Extrakt mit 2 #iger Salzsäure und Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Das so erhaltene 3-
Methoxy-13ß-methyl-17a~äthinj''l-B-homogona-l,3»5(10)i8-tetraen-' 17-ß-ol schmilzt nach Umkrlstallisation aus Methanol/Petrol-
äther bei
Beispiel 16; 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homop;ona-l,3>5(10),8(14)-
tetraen-17ß-ol
Zu einem Gemisch, bestehend aus 2300 ecm dest. flüssigem Ammoniak, 452 ecm Anilin, 820 ecm Tetrahydrofuran und 34,8 g 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3,5(10),8,l4-pentaen-17ß-
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^ 35 ν >
öl, werden während30 Minuten 8,9 S Lithiummetall gegeben. Nach 5~stiindi.gcm Stehen unter Rückfluss bei der; Siedetemperatur des Ammoniaks werden 8,7 gÄmmoniumehlarid zugegeben und der Ammoniak anschliessend abgedampffc» Das Gemisch wird mit Diäthyläther/Behzol (1; 1) extrahiert und/das mitextrahierte Anilin durch Waschen mit 2 N Salzsäure entfernt, Anschliessend wird die gewaschene und getrocknete Aether-Benzollösuhg zur Trockne eingedämpft und der Rückstand (35 g) in einem Gemisch von 175 ecm Acetatanhydrid und 525 ecm trockenemPyrldin gelöst. Das Gemisch wird über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen und anschliessend auf 300 g Eis geschüttet. Das =r=ohe kristalline Acetat .von 5-Methoxy-l3ß -methyl-'-B-homogona-1,3,5(10);8(l4)-tetraen-17ß-ol vom Smp/ 89-9¥ wird abfiltriert und.mit Methanol gewasahen. Änschliessend wird das Acetat in einem Gemisch von 1350 com Methanol und 550 ecm einer 5 ^igen Natriumhydroxidlösung während l8 Stunden bei ; Raumtemperatur gerührt, abfiltriert und der .erhaltehe Nieder-* schlag mit Wasser gewaschen-« Das so erhaltene reine 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-L, 3,5(10),8(l2f)-tetraen-17p-ol:; schmilzt bei 96-99°. Das reine Acetafc schmilzt bei 91
Beispiel 17t
tetraen-17-on : ■ ^ .
Zu einer Lösung von 3 g 3-Methoxywl3ß-methyl·-B-hömQgonä-1*3»5(10),8( 1^) -tetraen-170-ol in 120 ecm Aceton werdeil 3,6 ecm einer 8, H Chromsäurelösung gegeben. Die temperatur
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steigt innerhalb von 5 Minuten auf 25° bis 36° an. Anschliessend werden 12 ecm Isopropylalkohol und 6 g Natriumhydro·- carbonat zugegeben, das Gemisch abfiltriert und der dabei ausgefallene Niederschlag gründlich mit warmem Chloroform gewaschen. Die vereinigten Filtrate und Waschlösungen werden zur Trockne eingedampft, der Rückstand in 25 ecm Benzol gelöst und auf eine Aluminiumoxyd-Säule gegeben. Nach Abdampfen der Eluate und Umkristallisieren aus Petroläther erhält man das 3-Methoxy~13ß-niethyl-B-homogona-l,3>5(10),8(l4)-tetraen-17-on vom Smp. 98-IOO0.
Beispiel 18: 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-l,3.5(10),8(14)-
tetraen-17-on
Analog dem im Beispiel 17 beschriebenen Verfahren gelangt man durch Oxydation von 3~Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-l,3,5(10), 8.(14) -tetraen-17ß-ol zum 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-hornogona-l,3, 5(10),8(14)-tetraen-17-on vom Smp. (71°)-74° bis 75°.
Beispiel 19: l^ß-Methyl-B-homoKona-l,3*5(10),8(l4)-tetraen-
3,17ß-dlol
Zu einer aus 0,073 g Magnesiummetall und 0,426 g Methyljodid in 10 ecm Diäthyläther hergestellten Grlgnard-Mischung wird eine Lösung von 0,142 g 3-Methoxy-13ß-fnethyl-B-homogona-l,3» 5(10),8(l4)-tet-raen-17ß-ol in Diäthyläther gegeben. Der Aether
wird abdestilliert und der erhaltene Rückstand in Stickstoffatmosphäre 45 Minuten bei l6o° stehen gelassen. Ansehliessend kühlt man durch Zugabe von Eis und Wasser auf Raumtemperatur ab und stellt mit 6 N Salzsäure auf pH 1. 13ß-Methyl-B-horao-
1 0 9 8J2 2 / 1 8 0 5
BADORfGINAL
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gona-l,3,5(10),8(l4)-tetraen-3,17ß-ctiol fällt mit einem Smp, von 98-120° (unter Schäumen) aus und wird durch Filtrieren
isoliert. * .
Beispiel 20: 3-Hydro:xy-l3ß -methyl -B-hömöKona-1, 3, 5(10), 8( 14) -
t etr a en-1? - on : '
Analog dem im Beispiel 9 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 13ß-*Methyl-B-homogQna-l, 3, 5(10)>8-tetraen-3,17ß-diol durch 2,87 6 ^ß-Methyl-B-honiogona 1,3,5(10),8(1%)-tetraen-3/17ß-diolzum 3-Hydroxy-l^ß-methyl-B-homogöna-1,3^5(10),8(l4)-tetraen-17-on vom Smp. 198-2080 (unter Zersetzung). .
Beispiel 21; 17α-'Methall·yl-i3ß-methyl-B-hQmogQna-1^3>5(10) >
Analog dem im Beispiel 13 beschriebenen Verfahi-'en gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 3-Hydroxy-13ß-methyr-B-' homogona-1,3,5(10)-trien-17-on durch eine äquivalente Menge von 3-Hydroxy-13ß-niethyl-B-homogona-li3»5(10)_,:8(l-4);-.tefcraen-17-on und bei gleichzeitigem Ersatz des Butinylbromids durch eine äquivalente Menge von Methallylohlorid, zum ^a-Methallyl-13ß-methyl-B-homogona-l,3,5(lO),8(lil->--tetraen-3J17ß-clio;l, welches als Schaum zurückbleibt. Dieser Schaum wird in Form seines 3-Acetylderivates durch folgende Werte des NMR»-Spektrums charakterisiert: C-Methyl-peaks bei 69,0, 101-101,5 und 136 cps (60 MC, CDGl3), ;
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16 Ί 8 92 4
Beispiel 22: 3-Methoxy-13ß-methyl-17a-äthyl-B-homop;ona-lt 3,
5(10),8(l4)-tetraen-17ß-ol
Zu einer aus 1,23 g Magnesiummetall und 5,95 g Aethylbromid in 10 ecm Diäthyläther hergestellten Grignard-Misehung werden 3 g 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3,5(10),8(14)-tetraen-17-on, gelöst in 75 com Xylol, gegeben. Der Aether wird abdestilliert und die Mischung während 18 Stunden am Rückfluss erhitzt. Man kühlt ab, fügt eine gesättigte wässrige Ammoniumchloridlösung hinzu und extrahiert mit Chloroform. Nach Umkristallisieren aus Isopropylalkohol'erhält man das 3-Methoxy-13ß-methyl-17α-äthyl-B-homogona-l,3,5( 10),8(1-4)-tetraen-17ß-ol vom Smp. 127°.
Beispiel 23: 3-ΜΘ^6^-15βΗηβϋη7ΐ-17α-α11γΐ~Β^οποκοηΕ-Ι,3>.
5(10), 8(14)-tetraen-17ß-ol
Zu einer Grlgnard-Mischung (hergestellt in der Üblichen Weise aus 2,91 ecm Allylbromid, O,74O g Magnesium und 50 ecm Diäthyläther) wird eine Lösung von 1,2 g 3-Methöxy-l3ß-methyl-B-homogona-l,3,5(10),8(l4)-tetraen-17-on in 10 ecm Benzol/ Diäthyläther (1:1) hinzugefügt. Nach 30 Minuten werden βθ ecm Xylol zugegeben und die Temperatur während 5 Stunden, unter gleichzeitigem Abdestillieren der niedrig-siedenden Lösungsmittel, auf 120° ansteigen gelassen. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur gibt man 120 ecm einer gesättigten Ammoniumchloridlösung hinzu und wäscht die organische Phase mit mehreren Portionen Wasser. Anschliessend wird über Natriumsulfat getrooknet und
■10 9 8 2 2 / 180 5 BAD
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abgedampft, wobei eine rote Substanz ausfällt. Diese wird auf einer Silicagel-Säulechromatographiert. Nach Umkristallisieren aus
Isopropylalkohol erhält man das 3-Methoxy-13ß-methyl-17a-allyl-B-homogona-l,3,5(10),8(l4)-tetraen-17ß-ol vom Smp. -134-136°.
Beispiel 24; 3-Methoxy-13ß-methyl-B~homop;ona-gt 5(10) ,8(14)-
trien-17ß-ol
Zu einem Gemisch von 175 ecm flüssigem Ammoniak, 45 ecm tert.-Butanol, .450 ecm Tetrahydrofuran und 5 g 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3,5(10),8(l4)-tetraen-17ß-ol werden 0,9 g Lithium gegeben. Nach 1-stündigem Stehen unter Rückfluss bei Siedetemperatur des Ammoniaks werden nochmals 0,45 g Lithium zugefügt und anschliessend 4 Stunden bei der gleichen Temperatur stehen gelassen. Man gibt 50 ecm Methanol hinzu und dampft den Ammoniak im Vakuum einer Wasserstrahlpumpe ab. Nach Zugabe von 300 ecm Wasser wird das Gemisch mit Wasser gewaschen und anschliessend im Vakuum eingeengt, bis Kristallisation einsetzt. Nach Abfiltrieren und Trocknen über Phosphorpentoxid erhält man das 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-2,5(10),8(l4)-trien-17ß-ol vom Smp. 83-92°.
Beispiel 25; 17ß-Hydroxy-13ß-methyl·-B-homogona-5(10),8(14)-
dien-3-oft
Ein Gemisch von 2,8 g 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogoria-2,5(10),, 8(l4)-trien-17ß-ol in 50 ecm Essigsäure und 10 ecm Wasser wird bei Raumtemperatur gerührt und nach 25 Minuten mit Chloroform extrahiert. Die Chloroformlösung wird mit einer Natriumhydrocarbonatlösung und Wasser gewaschen, Über Natriumsulfat
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getrocknet und abgedampft. Das so erhaltene 17ß-Hydroxy-lj5ßmethyl-B-ho!nogona-5(10),8(l4)-dien-;J-on ist durch eine C=O-Bande bei 1717 cm -1 "charakterisiert. NMR (CDCl,, 60 Megaherz) zeigt keine Vinylbande, jedoch in Stellung Jt ein Singlett bei <f 1,15 ppm.
Beispiel 26; 17ß-Hydroxy-13ß-methyl-B-homogona-4,8fl4),9-
trien-3-on
Eine Lösung von 0,5 g 17ß-Hydroxy-lj5ß-methyl-B-homogona-5(10), 8(l4)-dien-5-on in 40 ecm Pyridin wird bei 5° mit 2,5 g Pyridiniuinbromid-perbromid behandelt. Nach 5 Minuten verdünnt man das Gemisch mit Wasser und filtriert den entstandenen Niederschlag ab. Der Niederschlag wird mit Wasser gewaschen. Das so erhaltene rohe Dibromid wird in 200 ecm Pyridin gelöst und die erhaltene Lösung während 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen.. Anschliessend wird das Gemisch im Vakuum auf 10 ecm eingeengt und mit Wasser verdünnt. Das so erhaltene Gemisch wird mit Methylenchlorid extrahiert, der Extrakt getrocknet und die Methylenchloridlösung abgedampft, wobei das rohe Umsetzungsprodukt ausfällt. Nach Umkristallisation aus Diäthyläther erhält man das 17ß-Hydroxy-l^ß-methyl-B-homogona-4,8(l4),9-trien->on.
Beispiel 27; 13ß-Methyl-B-homop:ona-4,8Cl4),Q-trien-3,17-dlon Zu einem gerührten Gemisch von 250 g 17ß-Hydroxy-13ß-methyl-B-homogona-4,8(l4),9-trien-5-on und 60 g trockenem Magnesiumsulfat in 1500 ecm Aceton werden 36 ecm "Jones Reagenz11 (8 N
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Chromsäure-Schwefelsäure) hinzugefügt. Anschliessend werden nach 5-minüfcigera Stehen zuerst 90 ecm isopropyiajlkohol und dann 60 g Natrlurnhydrocarbonat zugegeben. Der JVc ei^ojn wird abgedampft und der Rückstand zwischen Chloroform und Wasser verteilt. Nach Abdampfen der getrockneten ehloroformlösung und Umkristallisieren des Rückstandes erhält man das ljß~Methyl-
Beispiel 28; 17α-Aethyl·^3-methoxy-l·3ß-methyl^^B-'homQgona-
Zu einer Lösung von 1,10 g J-Methoxy-lTa-äthyl-lJß-methyl-B-homogona-l,3j5(10),BCl^^-tetraen-lT^-ol in 200 ecm Tetrahydrofuran und 400 ecm flüssigem Ammoniak werden bei -6°0 h g Lithium zügegeben. Das Gemisch wird 30 Minuten gerührt unäTanschliessend tropfenweise 50 ecm Aethanol hinzugefügt. Der Ammoniak wird aus dem Gemisch abgedampft. Anschliessend wird durch Zugabe von Wasser das rohe Verfahrensprodukt aus gefällt, der Niederschlag abfiltriert und umkristallisiert. Man erhält das reine 17a-Aethyl-3-metho:xy~13ß-methyl-B-homo gona-2,5(10), 8( 14-) ~trlen-17ß-ol.
Beispiel 29: 17a-Aebhy1-173-hydroxy-13ß-methy1-B-homogona-
Zu einer Lösung von 0,8 g ^a-Aethyl-^-methoxy-l^ß-methyl-B-homogona-2,5(10),8(l2l-)-triQn-17ß-ol In 40 ecm Tetrahydrofuran/Meth'anol (1;1) werden tropfenweise 15 ecm β Ν Salzsäure hinzugefügt. Anschliessend wird 60 Minuten bei Raumtemperatur
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stehen gelassen, mit V/asser verdünnt und mit Chloroform extrahiert, wobei nach Abdampfen das Γ?α~Aethyl-17ß-hydroxy-13ß-methyl-B-homogona-4,8(l4)-dien-3-on erhalten wird. Die erhaltene Verbindung wird durch Dünnschichtchromatographie [Sllicagel mit Chloroform/Methanol (98:2)] gereinigt. Das Band bei Rf = 0,25 wird mit Aethylacetat ausgewaschen und die Verbindung hierbei in amorpher Form erhalten. Smp. 78-110° (Zers.)» NMR (CDCl3, 60 Megaherz) i-Proton-Slnglett bei (Γ5,8> ppm, U-V-X^?1 239^,6-15*300.
Beispiel 30: 3-Methoxy-13ß-methyl-B--homogona--2,5f 10)-dien-
17ß-ol
Zu einer Lösung von 22,3 S 3-Methoxy-lj5ß-methyl-B-homogonal,3,5(10)-trien~17ß-ol in 700 ecm flüssigem Ammoniak und ecm Tetrahydrofuran werden 13 g Lithium hinzugefügt. Anschliessend werden dem Reaktionsgemisch tropfenweise 145 ecm Aethanol zugesetzt, der Ammoniak abgedampft und mit Aethylacetat extrahiert. Die Aethylacetatphase wird gewaschen, getrocknet und anschliessend zur Trockne eingedampft. Nach Umkristallisieren des Rückstandes erhält man das reine 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-2,5(10)-dien-17$-öl.
Beispiel 31; 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-2,5(10)-dlen>-
17 -on
Ein Gemisch von 15 g 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-2l5(10)-dien-17ß-ol, 500 ecm Toluol, l40 ecm Cyclohexanon und 7 g
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Aluminiumisopropoxid wird in Stickstoffatmosphäre während 3 Stunden am Rückfluss erhitzt. Anschliessend wird auf Raumtemperatur abgekühlt, erst 20 ecm Wasser und dann 30 g Natriumsulfat hinzugefügt. Das so erhaltene Gemisch wird abfiltriert und das Filtrat eingedampft, wobei das 3-Methoxy 13ß-methyl-B-homogona-2,5(10)-dien-17-on erhalten wird.
Beispiel 32; 17a-Aethinyl-17ß-hydroxy-133-methyl-E-homoKona-
5(10)-en-3-on
a) i7azAethinyl-3;metho^-y§-methyl-B:hom
Zu einer Lösung von 18,'β g 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-2,5(10)-dien-17-on in 600 ecm Dimethylacetamid werden auf einmal 12,2 g eines Lithium-acetylid-äthylen-diamin-Komplexes hinzugefügt und anschliessend während 2 Stunden unter Rühren
Acetylen durch die erhaltene Lösung geleitet. Hierauf gibt man 1000 ecm Eiswasser hinzu und extrahiert das erhaltene Gemisch mit Benzol. Der Benzolextrakt wird abgedampft, wobei das 17α-Aethinyl-3-methoxy-13ß-methyl-B-homogona-2ί 5 (10) -dien-Ol ausfällt. .
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en-3-on '
17α-Aethinyl-3-methoxy-13ß-methyl-B-homogona-2,5(10)-dien-17ß-ol wird mit einem Gemisch von 50 g Oxalsäure und 1000 ecm Methanol/Wasser (4:1) am Rückfluss erhitzt. Man erhält das 17a-Aethinyl-17ß-hydroxy-13ß-methyl-B-homogona-5(10)-en-3-on.
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Beispiel 33t 17a-Aethinyl-17g-hydroxy-133-methyl-B-homogona-
4-en-3-on
Ein Gemisch von 28,3 g 17a-Aethinyl-3-methoxy-13ß-methyl-B-, homogona-2,5(10)-dien-17ß-ol (dessen Herstellung im Beispiel 32a) beschrieben wird), 500 ecm Methanol und 34 ecm 11 N Salzsäure wird während 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Anschliessend wird mit Salzwasser verdünnt und mit Chloroform extrahiert. Nach Waschen und Trocknen der Chloroformlösung und
Eindampfen erhält man das 17a-Aethinyl-17ß-hydroxy-13ß-methyl-B-homogona-4-en-3-on.
Beispiel 34; 17ß-Hydroxy-133-methyl-B-homogona-4-en-3-on a) 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-g^gi10)-dien^l^ß^ol Ein Gemisch von 5,4 g 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3# 5(lO)-trien-17ß-ol, 50 ecm Tetrahydrofuran, 200 ecm flüssigem Ammoniak, 50 ecm tert.-Butylalkohol und 1 g Lithiummetall
wird während 4 Stunden bei der Siedetemperatur des Ammoniaks gerührt, anschliessend 50 ecm Methanol hinzugefügt und der Ammoniak abgedampft. Zu dem Rückstand gibt man 200 ecm Wasser hinzu und engt im Vakuum ein, wobei das 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-2,5(10)-dien-17ß-ol als amorpher Niederschlag ausfällt. Dieser wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-2,5(lO)-dien-17ß-ol wird während 2 1/2 Stunden mit einem Geraisch von 80 ecm Methanol, 8 ecm Wasser und 5 oem konz. Salzsäure bei Raumtemperatur ge-
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rührt und anschliessend mit 8o ecm Wasser verdünnt, wobei die im Titel genannte Verbindung als fester Niederschlag ausfällt. Nach Umkristallisieren aus Diäthyläther/Petroläther (9:1) erhält man das reine 17ß-Hydroxy-13ß-methyl-B-homogona-4~en-3-on.
Beispiel 35 13ß-Methyl-17ß-propiQnyloxy-B-homogona--4-en-3-on 0,08 g Fropionsäureanhydrid werden mit einer Lösung von 0,2 g l^ß-Methyl-lTß-hydroxy-B-homogona-^-en-^-on und 3 °cm Pyridin vermischt. Das erhaltene Gemisch wird 4 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen und anschliessend in Eiswasser geschüt-. tet. Nach Extrahieren mit Chloroform erhält man das Ij5ß-Methyl 17ß-propionyloxy-B-homogona-4-en-3-on als OeI.
Beispiel 36 1 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homop:oria-l< 3, 5( IQ) , 8,14-pentaen-17-on
Analog dem im Beispiel 2a) beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 2-MethylcyclGpentan-l,3-dion durch eine äquivalente Menge von 2-Äethylcyclopentan-1,3-dion zum 13ß-Aethyl-3-methoxy-8ii l^-seco-B-homogona-l, >, 5 (10), 9( U)-t etraen-l4,17-dion.
17-on
Analog dem im Beispiel 2b) beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten ^-Kethoxy-l^-methyl-9,l4-seco-B-homogona-l,3,5(10),9(ll)-tetraen-l4,l7-dton durch
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eine äquivalente Menge von 13|3~Aethyl~3-inethoxy-8, l4-seco-B-homogona-l,3,5(10),9(ll)-tetraen-l4,17-dion zum 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-l,3,5(10),8,l4-pentaen-17-on vom Smp. (89°)-91° bis 92° (nach ümkristallisation aus Methanol).
Beispiel 37: ^-Methoxy-l^P-athyl-B-homogona-l^^dO)^,!»-
pentaen-17ß-ol
Analog dem im Beispiel 4 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-1,3*5(10),8, l4-pentaen-17-on durch eine äquivalente Menge von 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-l,3,5(10),8,l4-pentaen^rf-on zum 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-l,3#5(10), 8,l4-pentaen-17ß-ol.
Beispiel 38: 3-Methoxy~13ß-äthyl-170-acetoxy-B-homop;ona-
1,3,5(10),8,14-pentaen -
Eine Lösung von 0,07 g. Essigsäureanhydrid wird mit einer Lösung von 0,2 g 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-l,3,5(10), 8,l4-pentaen-17ß-ol und 3 ecm Pyridin gemischt. Anschliessend wird während 4 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen und das erhaltene Gemisch auf Eiswasser geschüttet. Nach Extrahieren mit Chloroform erhält man das 3-Methoxy-13ß-äthyl-17ß-acetoxy-B-homogona-l,3>5(10),8,l4--pentaen vom Smp. 142°-
Beispiel 39: 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homog;ona-l,3,5(10)>8-
tetraen-17ß-ol
Analog dem im Beispiel 5 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten ^-Methoxy-ljJß-methyl-B-
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homoganä-l,3,5(10),8,l4-pentaen-17ß-ol durch eine äquivalente Menge von 3-Methoxy~13ß-äthyl-B-homogona-l,3,5(10), 8, l4-pentaen-17ß-ol zum 3-Metho:xy-13ß-äthyl-B-homogona-l,3,5(10),8-tetraen- ■ 17ß-ol. ·
Beispiel 40; 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-'l, 3, 5ClO)-trien-
17ß-ol
Analog dem im Beispiel 6 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3,5(10),8-tetraen-17ß-ol durch eine äquivalente Menge von ^-Methoxy-l^ß-äthyl-B-homogona-l^.SUO^S-tetraen-17ß-ol zum 3-Methoxy-13ß~äthyl-B-homogona-l,3,5(10)-trien-17ßol.
Beispiel 4l; ^-Methoxy-l^ß-äthyl-B-homogona-l,3,5(10)-trien-
17-on
Analog dem im Beispiel 17 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 3-Methoxy-lJß-methyl-B-homogona-l,5i5(lO.),8(lif)-tetraen-17ß-ol durch eine äquivalente Menge von j5-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-1,3,5( 10)-trien-17ßol zum 5~Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-l,3,5(10)-trien-17-on.
Beist?iel 42; VMethoxy-15ß, 17a-diäthyl-B-homogona-1, 3, 5(10) -
trien-17ß-ol
Zu einer aus 1,23 g Magnesiummetall und 5,95 g Aethylbromid in 10 ecm Diäthy lather hergestellten Grignard-Mischung werden ■ 3 g 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogonk^l,:3,5(10)-trien-17-on, gelöst in 75 ecm Xylol, gegeben. Deri-i&ether wird abdestilliert
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und der erhaltene Rückstand während 18 Stunden am Rückfluss erhitzt. Anschliessend wird auf Raumtemperatur abgekühlt, eine gesättigte wässrige Ammonlumchloridlösung hinzugefügt und mit Chloroform extrahiert, wobei das j5-Methoxy-12ß,17a-diäthyl-B-homogona-l,3,5(10)-trien-17ß-ol erhalten wird.
Beispiel 43: 3-Methoxy-13ß,17a-diäthyl-B-homogona-2,5(10)-
dien-17ß-ol
Analog dem im Beispiel 24 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten J-Methoxy-ljJß-methyl-B-homogona-l,3,5(10),8(l4)-tetraen-17ß-ol durch eine äquivalente Menge von ^-Methoxy-ljjß, 17a-diäthyl-B-homogona-l,5,5(10)-trien-17ß-ol zum 3-Methoxy-13ß,17a-diäthyl-B-homogona-2,5(10)-dien-17ß-ol.
Beispiel 44; 17ß-Hydroxy-13ß.l7a-diäthyl-B-homoKona-5(10)-
en-3-οπ
Analog dem im Beispiel 25 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-2,5(10),8(l4)-trien-17ß-ol durch eine äquivalente Menge von 3-Methoxy-13ß,17a-diäthyl-B-homogOna-2,5(10)-dien-17ß-ol zum 17β-Hydroxy-13ß,^a-diäthyl-B-homogona-SClO)-en-3-on.
Beispiel 45; 17ß-Hydroxy-13ß,17a-diäthyl-B-homogona-4,Q-
dien-3-on
Zu einer Lösung von 0,58 g 17ß-Hydroxy-13ß,17a-diäthyl-B-homogona-5(10)-en-3-on in 8 ecm Pyridin werden 0,7 g Pyridiniumbromid-perbromid bei 7° hinzugefügt, wobei Pyridin-
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hydrobromid ausfällt. Anschliessend werden 25 ecm Wasser zugesetzt und der erhaltene Niederschlag, bestehend aus einer Dibromverbindung, durch Filtrieren abgetrennt. Der Niederschlag wird mit Wasser und lcleinen Portionen eisgekühltem Aethylacetat gewaschen, danach in 2I-O ecm Pyridin gelöst und die erhaltene Lösung während 2 Stunden bei 30° stehen gelassen. Anschliessend werden 100 ecm Wasser hinzugefügt und mit Chloroform extrahiert. Nach Eindampfen der trockenen Chloroformlösung (Extrakt) wird Schaum erhalten, der in Diäthyläther umkristallisiert wird. Das 17ß-Hydroxy-13ß,17a-diäthyl-B-homogona-4,9-dien-3-on fällt als farbloser Niederschlag aus,
Beispiel 46; 3-Μ6^οχν-13β-^^1-Β-1ιοΐηθ£θ^-1,3,5(10>,8(ΐ4)-
tetraen-ΓΓβ-οΙ
Analog dem im Beispiel 16 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3,5(10),8,l4-pentaen-17ß-ol durch eine äquivalente Menge von 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-l,3,5(10),8,3A-pentaen-17ß-ol (siehe Beispiel 37) zum 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-1,3,5(10),8(14)-tetraen-17ß-ol vom Smp. (65°)-67° ' bis 68°. Das Acetat schmilzt bei (103°)-105a bis 106e.
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Beispiel 47; 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homoF;ona-2,5(10) ,8(14)-
trlen-17ß-ol
Analog dem im Beispiel 24 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona~l,3,5(10),8(l4)-tetraen-17ß-ol durch eine äquivalente Menge von 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-l,3,5(10),8(l4)-tetraen-17ß-ol zum 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-2,5(10),8(l4)-trien-17-ol.
- Beispiel 48: 17ß-Hydroxy-13ß-äthyl-B-homoftona-5(10) ,8(14)-
dien-3-on
Analog dem im Beispiel 25 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-2,5(10),8(l4)-trien-17ß-ol durch eine äquivalente Menge von 3-Methoxy-13ß-äthyl-B-homogona-2,5(lO),8(l4)-trien-17ßol zum 17ß-Hydroxy-13ß-äthyl-B-homogona-5(10),8(l4)-dien-3-on.
Beispiel 49: 17ß-Hydroxy-13ß-äthyl-B-homogona-4,8(l4),9-
trien-3-on
Analog dem im Beispiel 26 beschriebenen Verfahren gelangt man bei Ersatz des darin verwendeten 17ß-Hydroxy-13ß-niethyl-B-homogona-5(10),8(l4)-dien-3-on durch eine äquivalente Menge von 17ß-Hydroxy-13ß-äthyl-B-homogona-5(10),8(l4)-dien-3-on zum 17ß-Hydroxy-13ß-äthyl-B-homogona-4,8(l4),9-trien-j5-on.
Beispiel 50; 13ß-Aethyl-B-homog;ona-4,8(14),9-trlen-3,17-dion ι Analog dem im Beispiel 27 beschriebenen Verfahren gelangt man
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ι b ι y y 2
bei Ersatz des darin verwendeten 17ß-Hydroxy-13ß-methyl-B-homogona~4,8(3A),9-trien-3-on durch eine äquivalente Menge von ^ß-Hydroxy-lJß-äthyl-B-homogona^, 8(14) ,9-trien-3-on zum 13ß-Aethyl-B-faomogona-4,8(14), 9-trien-J, 17-dion.
Beispiel 51: l^g-Aethyl-lTa-chlorathinyl-lTP-hyaroxy-B-homo-
gona-4J8Cl4),Q-trien-3-on
Zu einer aus Q3Jf g Natrium und 20 ecm flüssigem Ammoniak hergestellten Sodamid-Mischung wird bei -60° eine Lösung von 0,7 g trans-l,2-Dichloräthylen in 2 ecm Diäthyläther hinzugefügt. Anschliessend wird das erhaltene Gemisch auf die Siedetemperatur des Ammoniaks gebracht und eine?Lösung von 2,9 g 13ß-Aethyl-B-homogona-4,8(l4),9-trien-3,17-dion und 15 ecm Tetrahydrofuran zugegeben. Nach 90-minütigem Stehen bei -30° wird es in ein Gemisch von Ammoniamchlorid und Eis geschüttet, mit Diäthyläther extrahiert, die ätherischen Extrakte mit verdünnter Salzsäure, wässrigem Natriurnhydrocarbonat und Wasser gewaschen und schliesslich über Natriumsulfat getrocknet. Nach Chromatographie an einem mit Säure / gewaschenem Aluminiumoxyd erhält man das 13ß-Aethyl-17achloräthinyl-17ß-hydroxy-B-homogona-4,8(14),9»trien-3-on.
Beispiel 52; 17ß-Hydroxy-17a-äthyl-13ß-methyl-B-homoRona«-
5(10), 8(14)-dien-3-.on
Ein Gemisch von 1,1 g 3-Methoxy-17a-äthyl-13ß~methyl-B-homogona-2,5(10),8(l4)-trien-17ß-ol (Beispiel 28), 22 ecm Eis-' essig und 3 ecm Wasser wird während 20 Minuten bei 300C
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gerührt und anschliessend zu 100 ml Eiswasser gegeben. Das als Gummi abgetrennte Rohmaterial wird in 3 ml Methanol gelöst und die erhaltene Lösung mit Wasser verdünnt, wobei das 17ß-Hydroxy-17a-äthyl-13ß-methyl-B-homogona-5(10),8(1*0 dlen-3-on vom Smp. 122-146° (Zers.) erhalten wird.
NMR (CDCl,, βθ Megaherz) zeigt keine Vinylbande; l8-Methylprotom Singlett bei <f 1,15 ppm;
Methylproton der a-C.^-Aethylgruppe: Triplett zentr. bei
£ 0,9^ ppm; keine selektive Absorption beim U.V.;
I.R. s"? C=O bei 1717 cm"1.
Beispiel 53; 2-Methoxy-5-vinyl~6,7,8,9-tetrahydro-5H~benzo-
cyclohepten-5-ol
a) ^r^S^i^I^-äthinyl^ö^iS^g-tetrahydro-^H-benzocyclohepten-5;ol
Zu einer Suspension von 5 g eines Lithium-acetylid-äthylendiamin-Komplexes in 80 ml Tetrahydrofuran werden bei 10°C 10 g 2-Methoxy-6,7,8,9-tetrahydro-5H-benzocyclohepten-5-on hinzugefügt. Anschliessend wird das Gemisch während 7 Stunden bei 10° gerührt und gleichzeitig trockenes Acetylengas langsam durchgeleitet. Danach wird in ein Gemisch von 15 g Ammoniumchlorid und 300 g Eis geschüttet und das erhaltene Gemisch fünfmal mit je 20 ml Chloroform extrahiert. Die vereinigten Extrakte werden über Natriumsulfat getrocknet und abgedampft. Das erhaltene ölige Material wird während 20 Std. bei 500C mit einer Lösung von l6 g Semicarbazidacetat in
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ml Methanol reagieren gelassen, wobei das Semicarbazon der unveränderten Ausgangsverbindung gebildet und durch Kühlung, Kristallisation und Filtration gewonnen wird. Die methanolische Mutterlauge wird in 400 ml Wasser geschüttet und fünfmal mit je 20 ml Chloroform extrahiert. Die vereinigten Extrakte werden über Natriumsulfat getrocknet und abgedampft, wobei die im Titel genannte Verbindung als dickflüssiges OeI erhalten wird, das
durch Kurzwegdestillation bei einer Badtemperatur von 100° und im Vakuum bei 0,002 mm Hg gereinigt wird.
NMR.-Spektrum (CDCl,, 6o Megaherz):
Proton in Stellung 4: Dublett zentr. bei cf 7,75 ppm (J « 9,0 cps) Methoxyproton: Singlett bei/5,75 ppm Aethinylproton: Singlett bei J"2,67 ppm.
5-ol
Eine Lösung von 3,56 g 2~Methoxy-5-äthinyl~6,7»8,9-tetrahydro-5H~benzocyclohepten-5-ol in 80 ml Aethanol wird in Gegenwart von 2 g Lindlar-Katalysator bei 25° und Atmosphärendruck hydriert, bis ein Aequivalent Wasserstoffgas aufgenommen worden ist. Das Gemisch wird anschliessend zur Entfernung des Katalysators filtriert und das Piltrat abgedampft, wobei das 2-Methoxy~5-vinyl-6,7>8,9-tetrahydro-5H-benzocyclohepten-5-ol als OeI erhalten wird. Die nach Reinigung durch Kurzwegdestillation im Vakuum (0,01 mm Hg) und bei einer Badtemperatur von 100° erhaltene, im Titel genannte Verbindung hat die gleichen physikalischen Daten wie die im Beispiel 1 erhaltene Verbindung.
BAD ORIGINAL
10 9 8 2 2/1805
Beispiel 54; 3-Methoxy-13-methyl-8, l4-seco-B~homop:ona-lf 3,5(10).
9(ll)-tetraen-17ß-ol-U-on
Eine wässrige Lösung (1500 ml), enthaltend 5 % Glucose und 2 % Maisstärkelauge wird sterilisiert, mit einer Suspension Saccharomyces uvarum (CB3-1508) geimpft und während 24 Stunden bei JO0C geschüttelt. Das erhaltene Gemisch wird zu 30 Litern einer sterilisierten Glucose(5 %)-Maisstärke(2 %)-Lösung in einen rostfreien Stahlfermenter gegeben und während 24 Stunden bei 29° unter Luftzufuhr (ΐ,βΟ m^/h) kräftig gerührt. 1,8 Liter des erhaltenen Gemisches werden in 30 Liter einer sterilisierten Glucose(5 %)-Maisstärke(2 %)-Lösung transferiert und nach 4-stündigem Rühren unter Luftzufuhr bei 290 mit einer Lösung von 15 g 3-Methoxy-13-methyl-8,14-seco-B-homo- · gona-1,3,5(10),9(H)-tetraen-l4,17-dion in 300 ml Aethanol behandelt. Nach 4 Stunden Fermentation wird eine weitere Portion des Steroides (15 g in 300 ml Aethanol) hinzugefügt und die Fermentation während 28 Stunden fortgesetzt. Das erhaltene Material wird dreimal mit je 7 Litern Toluol extrahiert und die vereinigten Toluolextrakte,bis zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in I5 ml Isopropyläther gelöst und bei -5° aufbewahrt, bis die Kristallisation beendet ist. Danach wird abfiltriert, wobei das 3-Methoxy-13-methyl-8,14-seco-B-homogona-l,3,5(10),9(11)-tetraen-17ß-ol-l4-on erhalten wird.
UV.-Spektrum: K fT°H « 2,47; C = 10,680
max.
20
optische Drehung: Ca3D = -20,5° (C » 0,5J Dioxan).
BAD ORIGINAL - x
109822/1805
- 55 - ' 600-6102
Beispiel 55; 3-Methoxy-17ß-acetoxy-13ß-methyl-B-homogona-
l,3,5(10),8,l4-pentaen
Ein Gemisch von 30 g 3-Methoxy-13-methyl-8,l4-seco-B-homogona-l,3,5(10),9(ll)-tetraen-17ß-ol-l4-on, 30 ml Essiganhydrid, 35 ml Pyridin und 250 ml Benzol wird solange aufbewahrt, bis die Dünnschichtchromatographie anzeigt, dass die Acetylierung beendet ist. Anschliessend wird das Gemisch zuerst mit 100 ml Wasser, dann zweimal mit je 100 ml 2 N Salzsäure und 100 ml Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Zu der Benzollösung des so erhaltenen 3-Methoxy-13ß-methyl-17ß-acetoxy-8,l4-seco-B-homogona-l,3,5(10),9(ll)-tetraen-l4-on werden 0,7 g p-Toluolsulfonsäure hinzugefügt und das Gemisch in einem Wasserabscheider am Rückfluss erhitzt, bis sich kein Wasser mehr abscheidet. Anschliessend wird das Gemisch auf 25° abgekühlt, zuerst dreimal mit je 25 einer 10 $igen Natriumhydrocarbonlösung und dann dreimal mit je 25 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne abgedampft. Nach Umkristallisation des Rückstandes aus Isopropylalkohol erhält man das j5-Methoxy-17ß-ace toxy-l^ß-methyl-B-homogonal,3,5(l0),8,l4-pentaen vom Smp. l42°C.
Beispiel 56; 3-Methoxy-13ß-methyl-17ß-acetoxy-B-homof!;ona·-
I,3,5(l0),8,l4-pentaen
0,07 ecm Essigsäureanhydrid werden mit 0,2 g 3-Methoxy-13ß- methyl-B-homogona-l,3,5(10),8,l4-pentaen-17ß-ol in 3 ecm Pyridin vermischt und das erhaltene Gemisch während 4 Stunden
109822/1805
BAD ORIGINAL
56 - 600-6102
1610924
bei Raumtemperatur stehen gelassen. Das Reaktionsgemisch wird anschliessend in Eiswasser geschüttet und das Reaktionsprodukt daraus mit Chloroform extrahiert. Nach Verdampfen des Chloroforms zur Trockne erhält man das 3-Methoxy-13ß-methyl-17ßacetoxy-B-homogona-l,3,5(10),8,l4-pentaen vom Smp. 129-l42°C.
Beispiel 57: 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3,5(10),8,14-
pentaen-17ß-ol
In einem, mit Rückflusskühler und Wasserabscheider versehenen Kolben wird eine Lösung von· 3,48 g 3-Methoxy-13-methyl-8,l4-seco-B-homogona-l,3,5(lO),9(ll)-tetraen~17ß-ol-l4-on und 0,2 g p-Toluolsulfonsäure in 25 ecm Benzol so lange zum Sieden erhitzt, bis die berechnete Menge Wasser abgeschieden ist. Anschliessend wird das Reaktionsgemisch mit 2 N wässriger Natriumcarbonat lösung und mit V/asser gewaschen. Die gewaschene Mischung wird über Magnesiumsulfat getrocknet, danach abfiltriert und das Piltrat zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird mit Diäthyläther digeriert. Nach Abdampfen des Aethers und Umkristallisieren aus Aethanol zersetzt sich das erhaltene reine 3-Methoxy-13ß-methyl-B-homogona-l,3,5(10),8,l4-pentaen-17ß-ol bei 54°C.
109822/180 5
BAD ORIGINAL
Beispiel ü>8: Beschreibung einer Tablettenzusammensetzung
17a-Chloräthinyl-13ß-äthyl-17ß-hydroxy-
B-homogona-4,8(l4),9-trien-3-on 25 g
Tragacanth 2 g
Lactose 89,25 g
Maisstärkepulver -5g
Talk . . 3g
Magnesiumstearat 0,5 g
Alkohol SD 30 7
/ in notwendigen Mengen
Dest. Wasser j
Das Gewicht der hergestellten Tabletten hängt von der- zu verabreichenden Dosis an Wirkstoff ab.
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Claims (1)

  1. Paten tansprüche
    1. Homogonan-Derivate der allg. Formel I, worin sich die in Stellung 9» 14 und/oder 17 gebundenen Wasserstoffatome in α-Stellung und die in Stellung 8 und/oder 10 gebundenen Wasserstoff atome in β-Stellung befinden und R1 für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Rp für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe und R., für ein α-Wasserstoff atom, eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, eine a-Alkenylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch ein Halogenatom substituierte a-Alkinylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen steht oder Rp und R_. zusammen eine Oxo-Gruppe bilden und der Ring A in den Formen a), b), c), d) und e) auftreten kann, wobei, falls sich der Ring A in der Form a) befindet, RjI für eine Aoylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht oder, falls sich der Ring A in der Form d) befindet, R^ eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet und die Ringe B, C und D, abhängig von der Konstitution des Ringes A gesättigt bzw. ein oder mehrfach ungesättigt sein können.
    2. Verbindungen der allg. Formel Ia, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-J> Kohlenstoffato men, R2 für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe, R' für ein a-Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Rp und R' zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen und Y eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet«
    Neus Untertanen <*< .<< ' ■ .··■ ■ ■ -:.swfrun«ge«.v .> .; .-109822/1805'
    - 59 - 600-6102
    3. Verbindungen der alIg-. Formel Ib, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen.
    4. Verbindungen der allg. Formel Ic., worin R, für einen ß-Alkylrest mit I-3 Kohlenstoffatomen und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen.
    5. Verbindungen der allg. Formel Id, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen und Acyl für eine niedere Acylgruppe stehen.
    6. Verbindungen der allg. Formel Ie, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen und Rl? eine oc-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet.
    7. Verbindungen der allg. Formel If, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, R"1 für eine oc-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen und Acyl für eine niedere Acylgruppe stehen.
    8. Verbindungen der allg. Formel VII, worin R. für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, R2 für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe, Rl für ein a-Wasserstoffatom oder eine oc-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Rp und Ri zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen und Y eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet.
    109822/1805
    - 6ο - 600-6102
    9. Verbindungen der allg. Formel V, worin R1 für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, R einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe, R' ein Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Rp und R' zusammen eine Oxo-Gruppe bedeuten und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht.
    10. Verbindungen der allg. Formel VI, worin R1 für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Rp für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe, R' für ein a-Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Rp und R* zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen und Y eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet.
    11. Verbindungen der allg. Formel VIII, worin R1 für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, R2 für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe und Ri für ein oc-Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder R2 und R' zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen.
    12. Verbindungen der allg. Formel Villa, worin R. für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, R2 für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe und Rl für ein oc-Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder R2 und R' zusammen für eine Oxogruppe stehen.
    109822/1805
    - 61 - 600-6102
    15. Verbindungen der allg. Formel VIIIb, worin FL für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, R2 für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe, R' für ein a-Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Rp und R' zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen.
    14. Verbindungen der allg. Formel II, worin R für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen.
    15. Verbindungen der allg. Formel X, worin Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht.
    16. Verbindungen der allg. Formel XII, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen.
    17. Verbindungen der allg. Formel XIII, worin R für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen und Acyl für eine niedere Acylgruppe stellen.
    18. Verfahren zur Herstellung von Homogonan-Derivaten der allg. Formel I, worin sich die in Stellung 9,14 und/oder 17 gebundenen Wasserstoffatome in α-Stellung und die in Stellung und/oder 10 gebundenen Wasserstoffatome in ß-Stellung befinden und R, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, R für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe und R,
    109822/1805
    - 62 - δθΟ-6102
    für ein α-Wasserstoffatom, eine α-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, eine oc-Alkenylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch ein Halogenatoia substituierte a-Alkinylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen stehen oder R« und R-, zusammen eine Oxo-Gruppe bilden *und der Ring A in den Formen a), b), c), d) und e) auftreten kann, wobei, falls sich der Ring A in der Form a) befindet, Rj[ für eine Aeylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht oder, falls sieh der Ring A in der Form d) befindet, Ri eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet und die Ringe B, C und D, abhängig von der Konstitution des Ringes A, gesättigt bzw, ein oder mehrfach ungesättigt sein können, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg. Formel Ia, worin R, und R^ obige Bedeutung besitzen, Rl für ein a-Wasserstoffatoia oder eine α-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder R2 und R' zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen und Y eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet, einem oder mehreren der nachfolgenden Verfahren
    L) Hydrierung der Doppelbindung (en) in den Ringen B, C, D und/oder
    M) Entalkylierung der Alkoxygruppe in Stellung 5 mit gegebenenfalls anschliessender neuerlicher Alkylierung oder Acylierung und/oder
    109822/1805
    - 63 — 600-6102
    N) Hydrierung des Ringes A und anschliessender Hydrolyse des dabei gebildeten Enoläthers und gegebenenfalls
    0) Einführung einer Doppelbindung Δ" in die nach dem Verfahren N) erhaltenen Verbindungen unterwirft
    und die nach einem oder mehreren der Verfahren L) - 0) erhaltenen hierfür geeigneten Verbindungen der allg. Formel I gegebenenfalls anschliessend einer Oxydation bzw. Reduktion bzw. einer Umsetzung mit Verbindungen der allg. Formel XV, worin R" für eine oc-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, eine a-Alkenylgruppe mit Z-h Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch ein Halogenatom substituierte a-Älkinylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen steht und Me ein Alkalimetall bedeutet oder mit Verbindungen der allg. Formel XVa, worin R" obige Bedeutung besitzt und Hai für Chlor oder Brom steht, unterwirft und/oder die hierfür geeigneten Verbindungen gegebenenfalls anschliessend mit einem funktioneilen Säurederivat einer Säure der allg. Formel XIV, worin Alk für eine niedere Alkylgruppe steht, umsetzt und, falls nach einem dieser Verfahren Verbindungen der allg. Formel Ig, worin R, und R" obige Bedeutung besitzen und der Ring A in der oben beschriebenen Form d) und die Ringe B, C und D entsprechend den vorher durchgeführten Umsetzungen ein oder mehrfach ungesättigt sind, erhalten werden, dieses gegebenenfalls anschliessend einer oder beiden der in der Verfahrensstufe H) mit e2 und e bezeichneten Reaktion (en) unterwirft.
    1098 2 2/1805
    - 64 - 600-6102
    19. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel Ia, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-J Kohlenstoffatomen, Rp für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe, R' für ein a-Wasserstoffatom oder eine ot-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder R2 und R' zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen und Y eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg. Formel II bzw. der allg. Formel XII bzw. der allg. Formel XIII, worin Y und R, sowie entsprechend Acyl obige Bedeutung besitzen, durch Behandlung mit einer Säure einem Ringschluss unterwirft.
    20. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel Ib, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man entweder
    a) Verbindungen der allg. Formel II, worin R, und Y obige Bedeutung besitzen, durch Behandlung mit einer starken Säure einem Ringschluss unterwirft oder
    b) Verbindungen der allg. Formel Ic, worin R, und Y obige Bedeutung besitzen, oxydiert.
    21. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel Ic, worin R- für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man entweder
    109822/18 05
    - 65 - · 600-6102
    a) Verbindungen der allg. Formel Ib, worin R1 und Y obige Bedeutung besitzen, in einem unter den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel mit Hilfe von komplexen Hydriden reduziert oder
    b) Verbindungen der allg. Formel XII, worin R1 und Y obige Bedeutung besitzen, durch Behandlung mit einer starken Säure einem Ringschluss unterwirft.
    22. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel Id, worin R1 für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen und Acyl für eine niedere Acylgruppe stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man entweder
    a) Verbindungen der allg. Formel Ic mit einem reaktionsfähigen, funktionellen Säurederivat einer Säure der allg. Formel XIV, worin Alk für eine niedere Alkylgruppe steht, umsetzt oder
    b) Verbindungen der allg. Formel XIII, worin R1, Acyl und Y obige Bedeutung besitzen, durch Behandlung mit einer Säure einem Ringschluss unterwirft.
    2^. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel Ie, worin R1 für einen ß-Alkylrest mit l-j5 Kohlenstoffatomen und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen und R^' eine oc-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der
    109822/1805
    - 66 - 600-6102
    allg. Formel Ib, worin R, und Y obige Bedeutung besitzen, mit Verbindungen der allg. Formel XVb, worin RiI1 obige Bedeutung besitzt und Me für ein Alkalimetall steht, oder mit Verbindungen der allg. Formel XVc, worin R"1 obige Bedeutung besitzt und Hai für Chlor oder Brom steht, umsetzt.
    24. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel If, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-5 Kohlenstoffatomen, R"1 für eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen und Acyl für eine niedere Acylgruppe stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg. Formel Ie, worin R,, R"1 und Y obige Bedeutung besitzen, mit einem reaktionsfähigen, funktioneilen Säurederivat einer Säure der allg. Formel XIV, worin Alk für eine niedere Alkylgruppe steht, umsetzt.
    25. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg Formel VII, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Rp für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe, R' für ein oc-Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Rp und R' zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen, und Y eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg* Formel Ia, worin R,, R2* Ri und Y obige Bedeutung besitzen, hydriert.
    10 9 8 2 2/1805
    - 6γ - . 6θΟτ6ΐΟ2
    26. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel V, worin R, einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Rp einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe, Rl ein Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Rp und R' zusammen eine Oxo-Gruppe bedeuten und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg. Formel Ia, worin R1, Rp, R' und Y obige Bedeutung besitzen, katalytisch hydriert.
    27. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel VI, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, R für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe, R' für ein a-Wasserstoffatom oder eine oc-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder Rp und R' zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen und Y eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg. Formel V, worin R,, Rp, R' und Y obige Bedeutung besitzen, hydriert.
    28. Verfahren nach Anspruch 25 und2J, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrierung in flüssigem Ammoniak durch Einwirkung von Lithium, Natrium oder Kalium auf Anilin oder Pyrrol durchführt.
    109822/1 8.0 5
    - 68 - 600-6102
    IbIΗ92Α
    29. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel VIII, worin R1 für einen ß-Alkylrest mit I-3 Kohlenstoffatomen, R für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe und R^. für ein α-Wasser stoff atom oder eine oc-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder R und R' zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man entweder Verbindungen der allg. Formel Ia, worin R_, Rp, R' und Y obige Bedeutung besitzen oder Verbindungen der allg. Formel V, worin R , R , RJ, und Y obige Bedeutung besitzen, in flüssigem Ammoniak in Gegenwart von Anilin oder Pyrrol mit Lithium, Natrium oder Kalium behandelt.
    30· Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel Villa, worin R1 für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Rp für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe und R' für ein a-Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder R und R' zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg. Formel VIIa, worin R , Rp und Rl obige Bedeutung besitzen, durch Einwirkung eines Bromierungsmittels bromiert und die so erhaltenen Bromlerungsprodukte anschliessend dehydrobromiert.
    31. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel VIIIb, worin R1 für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlen-
    109822/1805
    - 69 - 600-6102
    '! BI 8924
    stoffatomen, Rp für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe, Ri für ein a-Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen oder R und R' zusammen für eine Oxo-Gruppe stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg. Formel VIIb, worin R,, Rp und R' obige Bedeutung besitzen, bromiert und die so erhaltenen Bromierungsprodukte anschliessend dehydrobromiert.
    32. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel II, worin R-, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg. Formel X, worin Y obige Bedeutung besitzt, mit einem 2-(Alkyl) -cyclopenta-l^-dion, worin (Alkyl) für eine Alkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen steht, entweder in einem schwachsauren oder einem alkalischen Milieu umsetzt.
    33. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel X, worin Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht, dadurch gekennzeichnet, dass man entweder
    a) Verbindungen der allg» Formel IX, worin Y obige Bedeutung besitzt, mit einem VInylmagnesiumchlorid oder -bromld umsetzt oder
    b) Verbindungen der allg« Formel IX mit einer Acetylenmetallverbindung umsetzt und die so erhaltenen Verbindungen der allg. Formel XI, worin Y obige Bedeutung
    besitzt, katalytisch hydriert. 109822/1805
    - 70 - 600-6102
    j54. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel XII, worin R_ für einen ß-Alkylrest mit 1-J Kohlenstoffatomen und Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen, dadurch gekennzeichnet., dass man Verbindungen der allg. Formel II, worin R. und Y obige Bedeutung besitzen, in einer aeroben Fermenterkultür mit Mikroorganismen in Kontakt bringt.
    55· Verfahren nach Anspruch 54 j dadurch gekennzeichnet, dass man Mikroorganismen der Gattung Saccharomyces oder Actinomyces oder aber Fungi verwendet.
    56. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel XIII, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-5 Kohlenstoffatomen, Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen und Acyl für eine niedere Acylgruppe stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg. Formel XII, worin R, und Y obige Bedeutung besitzen, mit dem Anhydrid von Verbindungen der allg. Formel XIV, worin Alk für eine niedere Alkylgruppe steht, umsetzt.
    37. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel I, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Rg für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxy-
    __» gruppe und R_ für ein a-Wasserstoffatom oder eine a-Alkylgruppe
    ο 3
    ω mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen oder R~ und R^ zusammen eine isj Oxo-Gruppe bilden, die Ringe B, C und D eine oder mehrere
    -» Doppelbindungen enthalten und der Ring A sich in Form e) be-
    -,üi findet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg.
    Formel I, worin R,, Rp und R., obige Bedeutung besitzen, die
    BAD ORIGINAL
    ■ - 71 - · 600-6102
    IbI8924
    Ringe B, C und D sich in der oben beschriebenen Form befinden und der Ring A die Struktur. t^N^ besitzt, worin Y für
    eine Alkylgruppe mit 1-k Kohlenstoffatomen steht, entalkyliert.
    58. Verfahren nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass man die Entalkylierung mit Hilfe von geschmolzenem Pyridinhydrochlorid oder Bortribromid, Bromwasserstoff oder Alkylmagnesiumchloridi -bromid oder -jodid bei Temperaturen zwischen 80° und I60° C durchführt. · .
    39. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel 1, worin R, für einen ß-Alkylrest mit l-J Kohlenstoffatomen, R2 für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe und R, für ein α-Wasserstoffatom oder eine α-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen oder R2 und R^ zusammen eine Oxo-Gruppe bilden, die Ringe B, C und D eine oder mehrere Doppelbindungen enthalten und der Ring A sich in Form a) befindet, worin Rj! für eine Acylgruppe mit 2-k Kohlenstoffatomen oder eine Alkylgruppe mit 1.-4 Kohlenstoffatomen steht, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg. Formel I, worin R1, R und R obige Bedeutung besitzen, die Ringe B, C und D sich in der oben beschriebenen Form befinden und der Ring A' sich in Form e) befindet, entweder mit einem Säureanhydrid
    10 9 8 2 2/1805
    - 72 - 600-6102
    oder -halogenid mit 2-4 Kohlenstoffatomen oder einem Alkylhalogenid oder einem Dialkylsulfat, worin die Alkylgruppe jeweils 1-4 Kohlenstoffatome besitzt, umsetzt.
    40. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel I, worin R-. für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Rp für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe und R., für ein α-Wasserstoff atom oder eine α-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen stehen oder Rp und R., zusammen eine Oxo-Gruppe bilden, die Ringe B, C und D eine oder mehrere Doppelbindungen enthalten und der Ring A sich in Form d) befindet, worin B. I eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg. Formel I, worin R,, Rp und R obige Bedeutung besitzen, die Ringe B, C und D sich in der oben beschriebenen Form befinden und der Ring A die Struktur
    besitzt, worin Y für eine Alkylgruppe mit 1-4 YO
    Kohlenstoffatomen steht, hydriert.
    41. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel I, worin R, für einen ß-Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Rp für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe und R., für ein oc-Wasserstoffatom, eine a-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, eine α-Alkenylgruppe mit 2-4
    109822/1805
    --73 - 600-6102
    Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch: ein Halogenatom substituierte oc-Alkihylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen stehen oder R2 und "R_ zusammen eine Oxo-Gruppe bilden, die Hinge B," C und D ein öder mehrfach ungesätfeigt und der Ring A 'sich in Form c) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allg« Formel 1, worin R.,, Rp und RC obige Bedeutung besitzen, die Ringe.-B, C und D sich in der oben beschriebenen Form befinden und der Ring A sich in Form, d) befindet, worin Rj^ eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoff atomen bedeutet, einer Hydrolyse unterwirft./
    42. Verfahren nach Anspruch 4l-, dadurch gekennzeiehnet, dass die Hydrolyse mit Hilfe von Oxalsäure oder Essigsäure bzw, Eisessig durchgeführt wird. ; '
    4j. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allg. Formel I, worin R für eine β-Alkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen, R_ für einen ß-Hydroxyrest oder eine niedere ß-Acyloxygruppe und R-, für ein α-Wasserstoff atom, eine oc-Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, eine a-Alkenylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch ein Halogenatom substituierte oc-Alkinylgruppe mit 2-4 Kohlenstoffatomen stehen oder R2 und R-, zusammen eine Oxo-Gruppe bilden, die Ringe B, C und D entweder gesättigt oder ein oder mehrfach ungesättigt sind und der Ring A sich in Form b) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass man entweder
    109822/1805
    - 74 --■ 161892A
    a) Verbindungen der allg. Formel I, worin R,, Rp und R. obige Bedeutung besitzen, die Ringe B, C und D eine oder mehrere Doppelbindungen enthalten und der Ring A sich in Form d) befindet, worin R^ für eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht, einer Hydrolyse mit Salzsäure oder
    b) Verbindungen der allg. Formel I, worin R1, R und R-. obige Bedeutung besitzen, die Ringe B, C und D eine oder mehrere Doppelbindungen enthalten und der Ring A sich in Form c) befindet, einer Hydrolyse mit Salzsäure unterwirft.
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