DE159406C - - Google Patents
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- Publication number
- DE159406C DE159406C DE1904159406D DE159406DA DE159406C DE 159406 C DE159406 C DE 159406C DE 1904159406 D DE1904159406 D DE 1904159406D DE 159406D A DE159406D A DE 159406DA DE 159406 C DE159406 C DE 159406C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- air flow
- bore
- crank pin
- pin
- cooling device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 8
- 238000005728 strengthening Methods 0.000 claims 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C37/00—Cooling of bearings
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/04—Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
- F16C3/06—Crankshafts
- F16C3/16—Features relating to cooling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf die Kühlung durchbohrter Zapfen und Wellen mittels eines
Luftstromes und besteht darin, daß der durch die Bohrung des Zapfens oder der Welle hindurchzutreibende
Luftstrom durch die Drehung des zu kühlenden Zapfens oder der Welle selbst erzeugt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf Kurbelwellen in drei Ausführungsbeispielen
veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ausführungsform der Erfindung in Ansicht,
Fig. 2 den Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. ι von links gesehen, während die
Fig. 3 und 4 in je einer Ansicht zwei weitere Ausführungsformen der Erfindung
veranschaulichen.
Es soll zunächst die in den Fig. 1 und 2 dargestellte
Ausführungsform beschrieben werden.
Der Kurbelzapfen A1 der Kurbelwelle A
ist in der Längsrichtung durchbohrt. An der einen Stirnfläche desselben ist ein muscbelförmiger
Teil B angeordnet, dessen Hohlraum mit der Bohrung des Kurbelzapfens A1
in Verbindung steht. Die Öffnung des Muschelteiles B zeigt senkrecht zur Richtung
der Kurbelarme.
Dreht sich die Kurbelwelle im Sinne des Pfeiles χ oder y der Fig. 2, so wirkt der
Muschelteil B in dem einen Falle drückend, in dem anderen Falle saugend und erzeugt
in beiden Fällen einen Luftstrom in der Bohrung des Kurbelzapfens A\ welcher die
Bohrung in der Richtung des Pfeiles x1 bezw. yl durchläuft und eine Kühlung des
Zapfens A1 bewirkt.
Die Teile B können- auch trichterförmig oder ähnlich gestaltet sein.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der eben beschriebenen
dadurch, daß an beiden Stirnflächen des Kurbelzapfens A1 muschelförmige Teile B
und B1 angeordnet sind. Die Öffnungen der Teile BB1 zeigen wiederum senkrecht zur
Richtung der Kurbelarme, sind aber entgege'ngesetzt zueinander gerichtet.
Beim Drehen der Kurbelwelle im einen oder anderen Drehsinne wirkt stets ein
Muschelteil drückend, der andere saugend, so daß in der Bohrung des Kurbelzapfens
ein stärkerer Luftstrom erzeugt wird als bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist außer einer Kühlung des Kurbel-
zapfens auch eine solche des einen Wellenteiles beabsichtigt. Zu diesem Zwecke ist
sowohl der Kurbelzapfen A[ als auch der zu kühlende Teil der Kurbelwelle A in der
Längsrichtung durchbohrt. Diese beiden Bohrungen stehen durch eine dritte in dem
Kurbelarm A2 angeordnete Bohrung α3 in Verbindung. Die Bohrung des Kurbelzapfens
A1 ist an ihrem nach dem Kurbelarm A2 zu liegenden Ende durch einen Schraubenstöpsel
C und die Bohrung a3 an ihrem
von dem Kurbelzapfen weg gelegenen Ende durch einen Schraubenstöpsel D in der aus
Fig. 4 ersichtlichen Weise nach außen hin abgeschlossen.
Die in der Bohrung a;! befindliche Luftsäule
wird beim Drehen der Kurbelwelle infolge der Fliehkraft im Sinne des Pfeiles \
(Fig. 4) in Bewegung versetzt und entweicht durch die Bohrung des Kurbelzapfens in' der
Richtung des Pfeiles ^1. Infolge der hierbei
in der Bohrung a3 entstehenden Luftvcrdünnung wird eine entsprechende Luftmenge
durch die Bohrung der Kurbelwelle in der Richtung des Pfeiles \* von außen nachgesaugt,
so daß für die Dauer der Drehbewegung der Kurbelwelle — gleichviel in welchem
Sinne sich dieselbe dreht — ein Luftstrom durch die Bohrung der Kurbelwelle,
die Bohrung α3 und die Bohrung des Kurbelzapfens in Richtung der Pfeile \2 ^ \l hindurchgetrieben
wird, welcher den durchbohrten Teil der Kurbelwelle und den Kurbelzapfen
kühlt.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche :I. Luftstrom-Kühlvorrichtung für durchbohrte Zapfen und Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Bohrung des Zapfens oder der Welle hindurchzutreibende Luftstrom durch die Drehung des zu kühlenden Zapfens oder der Welle selbst erzeugt wird.
- 2. Ausführungsform der Luftstrom-Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom durch einen an der Stirnfläche des durchbohrten Kurbelzapfens angeordneten, muschelförmig oder ähnlich gestalteten Teil erzeugt wird, der mit der Bohrung des Kurbelzapfens in Verbindung steht und, je nachdem seine Öffnung der Bewegungsrichtung des Kurbelzapfens ab- oder zugekehrt ist, saugend oder druckend wirkt.
- 3. Ausführungsform der Luftstrom-Kühlvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ver-Stärkung des zu erzeugenden Luftstromes an beiden Stirnflächen des Kurbelzapfens muschelförmig oder ähnlich gestaltete Teile angeordnet sind, deren Öffnungen entgegengesetzt zueinander gerichtet sind.
- 4. Ausführungsform der Luftstrom-Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom in einem radial gerichteten, mit der zu kühlenden Bohrung in Verbindung stehenden Kanal durch Fliehkraft erzeugt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT22874D AT22874B (de) | 1904-03-19 | 1905-02-11 | Luftstrom-Kühlvorrichtung für durchbohrte Zapfen und Wellen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159406C true DE159406C (de) |
Family
ID=425490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1904159406D Expired - Lifetime DE159406C (de) | 1904-03-19 | 1904-03-19 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159406C (de) |
-
1904
- 1904-03-19 DE DE1904159406D patent/DE159406C/de not_active Expired - Lifetime
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