DE159236C - - Google Patents

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DE159236C
DE159236C DENDAT159236D DE159236DA DE159236C DE 159236 C DE159236 C DE 159236C DE NDAT159236 D DENDAT159236 D DE NDAT159236D DE 159236D A DE159236D A DE 159236DA DE 159236 C DE159236 C DE 159236C
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liquid
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refrigerator
tube
condenser
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B3/00Self-contained rotary compression machines, i.e. with compressor, condenser and evaporator rotating as a single unit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf rotierende Kältemaschinen, welche sich aus zwei Behältern zusammensetzen. Von diesen enthält der eine ein Kältemittel, z. B. durch Kompression verflüssigte schweflige Säure, welches in dem zweiten Behälter verdampft und hierdurch eine Temperaturerniedrigung hervorruft.
Diese Maschinen weisen folgenden Übelstand auf:
Da das Schwefligsäureanhydrid, auf welches man zur Schmierung der beweglichen Teile rechnete, nur in ungenügendem Maße die Schmierfähigkeit, die man ihm gewöhnlieh zuschreibt, besitzt, wenn die B'üllung gewisse Grenzen erreicht, so ist es unbedingt erforderlich, noch ein anderes Schmiermittel, z. B. Mineralöl, einzuführen, um die Maschine für eine geeignete Zeitdauer in Stand zu halten. Dieser Stoff löst sich aber teilweise in dem Schwefligsäureanhydrid, geht sehr schnell vom Kondensator zum Refrigerator, wo er eine große Störung hervorruft, und zum Schluß ist der Kondensator gänzlich ohne Schmiermittel.
Vorliegende Erfindung betrifft nun einen Ölabscheider, der den Zweck hat, ein vollkommenes Schmieren der beweglichen Teile der rotierenden Kältemaschinen zu sichern.
Die Zeichnung stellt eine mit einem Ölabscheider versehene rotierende Kältemaschine dar, und zwar zeigt Fig. 1 dieselbe im Längsschnitt und Fig. 2 im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1.
In dem Behälter A (Fig. 1) befindet sich die gewöhnliche Anordnung einer rotierenden Kältemaschine, die nachstehend nur beschrieben werden soll, um das Verständnis für den Ölabscheider zu erleichtern, der sich ganz in dem Behälter B befindet.
Von den beiden Behältern A und B dient der eine (A) als Kondensator und der andere (B) als Refrigerator. Sie stehen durch ein Rohr D miteinander in Verbindung.
Der Kondensator A ist an zwei Scheiben E, F befestigt, die einer Welle G als Lager dienen, welche durch ein Gewicht H unbeweglich festgehalten wird, das von einer auf die Welle aufgekeilten Muffe herabhängt.
An der Scheibe E ist ein Kompressor / befestigt, der durch ein am Rohr JD befestigtes Rohr J mit dem Refrigerator B in Verbindung steht.
Das Rohr D ist in das Innere des Refrigerators hinein verlängert und dient als Stütze für.einen Kasten K, der mittels einer Achse L aufgehängt ist, welche durch einen Bügel M am Ende des Rohres D befestigt ist. Letzteres steht mit einer im Bügel M vorgesehenen Ringkammer m und Öffnungen I in der Achse L in Verbindung. Ein kleines Rohr k taucht in den Kasten K ein, der durch
ein Gewicht N in derselben Lage gehalten wird.
Der Refrigerator B ist auf seiner Innenwandung mit einer Auskehlung b versehen, und in dieser Auskehlung befindet sich ein Schäler o, welcher oberhalb eines mit dem unteren Teile des Kastens K verbundenen Rohres ο angeordnet ist.
In gleicher Weise ist auch der Kondensator A mit einer Auskehlung α versehen und in diese Auskehlung mündet ein Rohr d von geringem Querschnitt, welches mit seinem anderen Ende in den Refrigerator eintritt.
Die beiden Behälter A und B werden mittels einer Welle P in geeigneter Weise gelagert, so daß sie in Bottiche Q und R eintauchen, von denen der eine (Q) die Kühlflüssigkeit für den Kondensator und der andere (R) das zu kühlende Wasser oder die zu kühlende, nicht gefrierbare Flüssigkeit enthält.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Die Maschine wird mittels der Welle P von Hand oder durch einen Motor in Umdrehung versetzt. Hierbei nehmen die Scheiben E, F den Kompressor /, der an einer von ihnen befestigt ist, mit. Da die Welle G infolge des angehängten Gewichtes H in fester Stellung bleibt, so muß der Kolben des Kompressors in dem Zylinder seinen Hub ausführen und das Gas aus dem Behälter B ansaugen, um es im Behälter A zu kondensieren.
Infolge der Drehung der ganzen Maschine wird die im Refrigerator befindliche Flüssigkeit von den Wänden desselben mitgenommen und besonders von der Auskehlung b, in der eine gewisse Menge von in Mischung befindlicher Flüssigkeit und Öl durch den Schäler 0 angehalten wird, der dieselbe in den Kasten
oder Ölabscheider K befördert.
Infolge des Dichtigkeitsunterschiedes der Flüssigkeiten und des Ruhezustandes, in welchem sich der Kasten K befindet, setzt sich die Kälteflüssigkeit am Boden ab, steigt bis zur Höhenfläche x1 hinauf und fließt durch das Rohr k ab. Das abgeschiedene Öl bildet eine ruhige Zone, die sich von x1 bis zur Oberfläche χ erstreckt. " Überschreitet die Höhe der Zone die Linie x, so wird das Öl mit dem Gas abgesaugt, indem es durch die Öffnungen /, die Kammer m und das Rohr D hindurchgeht und in den Behälter A befördert wird.
Das in dem Kondensator A kondensierte Gas erzeugt eine Flüssigkeitsschicht, welche sich in der Auskehlung α ansammelt, in der es unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft festgehalten wird. Diese Flüssigkeit enthält in Mischung und Lösung eine gewisse Menge
Öl, welches zum Schmieren der Maschine dient. Außerdem schwimmt auf dieser kreisförmigen Flüssigkeitsschicht eine Ölschicht; dieses Öl hat sich nicht mit der Flüssigkeit vermischt, sondern es hat sich von derselben infolge des Dichtigkeitsunterschiedes getrennt.
In die Flüssigkeitsschicht taucht das Ende des Rohres d beständig ein, so daß also die Verbindung zwischen den Behältern A und B stets an diesem Orte durch einen Flüssigkeits-Verschluß unterbrochen ist.
Das Rohr d hat nun die Aufgabe, das selbsttätige und ununterbrochene Zurücktreten der kondensierten Flüssigkeit in den Refrigerator B zu ermöglichen und gleichzeitig die Trennung der Dämpfe in beide Behälter A und B aufrecht zu erhalten, die stets getrennt sein müssen, da sie sich unter verschiedenen Drücken befinden und befinden müssen (etwa vier Atmosphären in A und eine Atmosphäre in B). Dies wird dadurch erzielt, daß man dem Rohr d einen Querschnitt gibt, der so gering ist, daß er unter dem Einflüsse des genannten Druckunterschiedes nur so viel kondensierte Flüssigkeit hindurchtreten läßt, als in A unter gewöhnlichen Arbeitsbedingungen kondensiert wird. Unter dieser Voraussetzung wird das Ende des Rohres d beständig in die sich in der Auskehlung α ansammelnde kondensierte Flüssigkeit eintauchen und stets die Behälter A und B getrennt halten, während gleichzeitig kondensierte Flüssigkeit von A nach B geht, wo sie sich abkühlt, um dann durch das Rohr J und die Pumpe I wieder von B nach A zu gehen.
Sollte nun durch Zufall die in A kondensierte Flüssigkeitsmenge sich verringern und nicht mehr hinreichen, um den Durchlauf durch das Rohr d zu speisen, so wird die Trennung zwischen den Behältern A und J3ioo trotzdem aufrecht erhalten werden, da dann das Ende des Rohres d in die Ölschicht eintauchen wird, welche auf der Flüssigkeitsschicht schwimmt. Dieses Öl wird alsdann in das Rohr d eintreten und einen Druckausgleich zwischen A und B verhindern. Inzwischen wird eine hinreichende Menge kondensierter Flüssigkeit sich wieder in der Auskehlung α ansammeln, in welche dann das Ende des Rohres d wieder eintaushen wird, so daß der gewöhnliche Gang der Maschine wieder vor sich geht.
Die Trennung der Behälter A und B ist also dauernd, und sie wird dadurch gesichert, daß das Ende des Rohres a? stets in Flüssigkeit (kondensiertes Gas oder Öl) eintaucht, so daß dieses Rohr beständig durch eine in Bewegung befindliche Flüssigkeitssäule verschlossen ist. Die Regelung des Durchflusses hängt von dem geringen Querschnitt des Rohres d ab.

Claims (1)

  1. Pate ν τ-Α ν SPRU c η :
    Ölabscheider für rotierende, aus einem Kondensator und einem Refrigerator bestehende Kältemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß am Refrigerator (B) ein Abscheidungskasten (K) aufgehängt ist, in welchen das Gemisch von Flüssigkeit und Öl mittels eines Schälrohres (o) befördert wird und in welchem es sich infolge des Dichtigkeitsunterschiedes trennt, so daß das öl durch die Pumpe des Kondensators (A) angesaugt und in letzteren zurückbefördert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966654C (de) * 1944-02-04 1957-08-29 Bosch Gmbh Robert Kaeltemittelverdichter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE966654C (de) * 1944-02-04 1957-08-29 Bosch Gmbh Robert Kaeltemittelverdichter

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