DE1591925C - Dreheisen-Quotientenmeßwerk - Google Patents

Dreheisen-Quotientenmeßwerk

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DE1591925C
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Germany
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measuring mechanism
pole
moving iron
shaped
quotient
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English (en)
Inventor
Wiktor I. Krasnodar Efimenko (Sowjetunion)
Original Assignee
Krasnodarskij ordena Trudowogo Krasnogo Snameni sawod elektroismeritelnych priborow, Krasnodar (Sowjetunion)
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Description

Die Erfindung betrifft ein. Dreheisen-Quotienten- - τ meßwerk mit einem feststehenden, zwei Meßspulen tragenden ferromagnetischen Teil, der Zwei parallel zueinander angeordnete.platieriförmige Polschuhe "ent- · hält, zwischen denen ein gleichfalls plattenförmiger S ferromagnetischer Teil drehbar angeordnet ist.
Bei einem bekannten Quotientenmeßwerk ist der feststehende ferromagnetische Teil in zwei jeweils eine Meßspule tragende, getrennte und nebeneinander angeordnete Magnetsystenie unterteilt, zwischen deren parallelen Polschuhen sich ein"verdrehbarer.hartmagnetischer Teil- bewegt.- Die beiden magnetischen Kreise dieses ohnehin nur für Gleichstrommessungen geeigneten Meßwerks weisen'auf Grund des konstruktiv bedingten großen Abstandes der Polschuhe jedes Magnetsystems hohen magnetischen Widerstand auf, der die Empfindlichkeit des Meßwerks begrenzt (französische Patentschrift 784 653)., - ■ · ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den magnetischen Widerstand der Luftspalte zwischen den Polschuhen und dem'beweglichen Teil durch höchstmögliche Ausnutzung der Oberfläche des beweglichen Teils herabzusetzen.
Diese Aufgabe wird bei einem Meßwerk der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die feststehenden etwa kreisringförmigen äußeren Polschuhe einen dritten in gleicher Ebene liegenden, etwa kreisscheibenförmigen inneren Polschuh mit geringem Zwischenraum konzentrisch umfassen und daß der drehbare ferromagnetische Teil derart in den Zwischenräumen der drei Polschuhe angeordnet ist, daß er den Zwischenraum zwischen den beiden äußeren Polschuhen und dem inneren Polschuh unter Freilässung eines entsprechenden Luftspaltes zumindest teilweise überbrückt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 das erfindungsgemäße Dreheisen-Quotientenmeßwerk in Draufsicht (teilweise im Schnitt); F i g. 2 die Ansicht in Richtung A nach F i g. 1;
F i g. 3, 4, 5 verschiedene Ausführungsbeispiele für den beweglichen ferromagnetischen Kern;
F i g. 6 ein Ausführuhgsbeispielfür den zusätzlichen Polschuh. ■ - ■ ■
Das Dreheisen-Quotientenmeßwerk enthält einen festen Kern 1 mit zwsi Meßspulen 2 und 3 und gespalteten Polschuhen4, 5 und 6 (Fig. 1). In den Schlitzen der Polschuhe 4,5, 6 bewegt sich ein plattenförmiger ferromagnetischer Kern 7.
Über den beweglichen Kern des Magnetsystems werden drei Kraftflüsse Φ1} Φζ und Φ3 (in F i g. 1 gestrichelt gezeichnet) geschlossen. Der Kräftfluß Φ1 wird durch die Selbstinduktion der Meßspule 2, der Kraftfluß Φζ durch die Selbstinduktion der Meß-.spule 3 und der Kraftfluß (P3 durch.die Gegeninduktion der Spulen 2, 3 erzeugter
Die erwähnten drei.Kraftflüsse erzeugen drei Drehmomente M1, M2 und Ms, die auf den beweglichen Kern 7 wirken, so daß dieser eine bestimmte Lage gegenüber den PÖIschuhen einnimmt. ·
Das Drehmoment Af1 versucht, ■ den beweglichen Kern 7 zum Polschuh 4 abzulenken. Das Drehmoment M2 lenkt den Kern 7 zum Polschuh 6. Das Drehmoment M3 versucht dagegen, den Kern 7 symmetrisch zu den beiden Polschuhen 4 und 6 einzustellen.
Die Ausbildung und die gegenseitige Anordnung des beweglichen Kernes 7 und der Polschuhe sind derart getroffen, daß in jeder Lage des beweglichen Kernes 98% seiner Fläche zur Bildung des Querschnitts des Luftspalts zwischen diesem Kern und den Polschuhen ausgenutzt werden.
Um verschiedene Skälenverläufe des Quotientenmeßwerkes zu erhalten, sind verschiedene Formen für den Kern und die Polschuhe möglich, di& aus Kreisbögen, Geraden sowie aus komplizierteren Kurven bestehen können. . -: '■■; ·
Die Einstellung und Einregelung des Quotientenmeßwerkes wird durch ein Verdrehen der Polschuhe 4 und 6 um die Punkte 8 und 9 ausgeführt, in denen sie am Kern 1 angelenkt sind.
Im Polschuh 5 ist zum Durchführen der Achse (in der Zeichnung nicht gezeigt) des beweglichen Meßwerkteiles eine Öffnung 10 bzw', ein Schlitz 11 vorgesehen. Der verdrehbare ferromagnetische Kern 7 ist fest mit dieser Achse verbunden.
Das beschriebene Dreheisen-Quotientenmeßwerk ist insbesondere für die Herstellung von Frequenzmessern verwendbar.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Dreheisen-Quotientenmeßwerk mit einem feststehenden, zwei Meßspulen tragenden ferromagnetischen Teil, der zwei parallel zueinander angeordnete plattenförmige Polschuhe enthält, zwischen denen ein gleichfalls. plattenförmiger ferromagnetischer Teil drehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden etwa kreisringförmigen äußeren Polschuhe (4, 6) einen dritten in gleicher Ebene liegenden, etwa kreisscheibenförmigen inneren Polschuh (5) mit geringem Zwischenraum konzentrisch umfassen und daß der drehbare ferromagnetische Teil (7) derart in den Zwischenräumen der drei Polschuhe (4,5, 6) angeordnet ist, daß er den Zwischenraum zwischen den beiden äußeren Polschuhen (4,6) und dem inneren Polschuh (5) unter Freilassung eines entsprechenden Luftspaltes zumindest teilweise überbrückt.

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