DE158293C - - Google Patents

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DE158293C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J15/00Manufacturing butter
    • A01J15/04Rotating or oscillating churns
    • A01J15/06Rotating or oscillating churns with beating equipment which is movable in respect of the churn wall

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an solchen Butterfässern, bei welchen die Trommel sich um eine lotrechte Welle dreht; und der Zweck derselben besteht hauptsächlich darin, eine kräftigere Bearbeitung der Buttermasse und dadurch ein schnelleres Buttern herbeizuführen.
Die bisher bekannten Buttermaschinen der genannten Art haben in der Regel einen an
ίο der Trommelwelle befestigten, jedoch stillstehenden Flügel (Prallflügel), gegen welchen die Flüssigkeit anstößt, wenn sich die Trommel dreht. Bisweilen ist der Flügel tangential zn einer Umdrehungskegelfläche gestellt deren Achse mit der Trommelachse zusammenfällt, so daß die infolge der Fliehkraft am Umfang der Trommel gelagerte Milch durch Anstoßen an den Flügel längs dieses teils einwärts gegen die Trommelachse und teils gegen den Trommelboden nach unten geleitet wird, auf welchem in der Regel radial gestellte Plattenrippen oder Mitnehmer angebracht sind, um das Stillstehen der untersten Flüssigkeitsschichten zu verhindern, damit sich diese der Bearbeitung nicht entziehen.
Es unterliegt keinem Zweifel, daß durch die oben genannte Einrichtung ein recht durchgreifendes Schütteln und Bewegen der Buttermasse erreicht werden kann. Noch mehr durchgreifend, ja gewissermaßen zerteilend wird, die Bewegung, wenn man anstatt eines stillstehenden Flügels einen Schläger (Peitscher) anwendet, der in entgegengesetzter Richtung wie die Trommel umläuft. Ein solcher Schläger muß bedeutend schmaler sein als ein stillstehender Flügel, und daraus ergibt sich, daß die Trommel eine solche Form haben muß, daß sich die Milch in einem in der Richtung des Schleuderradius verhältnismäßig schmalen ringförmigen Raum lagert, in dem sie vollständig unter die Einwirkung des schmalen Schlägers gebracht werden kann. Außerdem müssen die am Boden des so gebildeten ringförmigen Raumes angeordneten Mitnehmer eine solche Form haben, daß die untersten Flüssigkeitsschichten nicht in Ruhe in den Zwischenräumen zwischen den Mitnehmern verbleiben können, sondern gezwungen werden, über diese hinwegzuspülen, so daß sie in den Bereich des Schlägers kommen.
Nach diesen Gedanken ist vorliegende, auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele veranschaulichte Buttermaschine gebaut.
Fig. ι zeigt die Buttermaschine in einem senkrechten Schnitt und
Fig. 2 und 3 sind Schnitte durch die Mitnehmer.
Im Maschinengestell J ist eine wagerechte Welle N mit Kurbel H und Zahnrad K gelagert. Dieses ist im Eingriff mit dem auf der senkrechten Welle M festsitzenden Zahnrad L sowie mit einem anderen Zahnrad G, das eine lange, inwendig mit Gewinde versehene Nabe hat, so daß es auf das Mittel-
rohr D festgeschraubt werden kann. Mit letztgenanntem Zahnrade ruht der Behälter im Maschinengestell J.
Der Rührer oder Schläger E ist auf der Welle M befestigt und wird mittels des Stiftes O gezwungen, der Bewegung derselben zu folgen.
Der Behälter A ist wie ersichtlich schwach kegelförmig. Oben ist er durch den trichterförmigen Deckel / geschlossen , der eine lange abwärts gehende Manschette hat, welche dazu dient, ein Ausspritzen der beim Peitschen hervorgebrachten Tropfen zu verhindern.
Der Boden ist in der Mitte nach oben zu bogenförmig gewölbt, etwa wie der Boden einer Weinflasche, und der Boden wird von einer auf dem Mittelrohr D festgeschraubten Versteifungsschale B und einer ebenfalls auf diesem Rohr festgeschraubten Mutter C festgehalten.
Endlich sind in dem äußeren ringförmig vertieften Teil des Bodens eine passende Anzahl Mitnehmer F angeordnet, die, wie erwähnt, bedeutend von der gewöhnlichen, bisher bekannten Form abweichen, indem sie, damit die Buttermasse nicht in den Zwischenräumen stehen bleiben kann, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, mit schräg gestellten Seiten und mit abgerundeten Kanten hergestellt sind. Das kann durch Aufpressen des Bodens oder durch Einsetzen entsprechend geformter Eisenstücke bewirkt werden.
Der Butterungsprozeß wird durch Drehen der Welle JV herbeigeführt. Das Zahnrad G und damit der Behälter A drehen sich dadurch in der einen Richtung, während das Zahnrad L und damit die Welle M und der Schläger E in der entgegengesetzten Richtung angetrieben werden.

Claims (2)

Paten t-An Sprüche:
1. Buttermaschine mit sich drehender Trommel und mit entgegengesetzt sich drehenden Schlägern, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel mit einem gegen die Mitte stark ansteigenden kegelförmigen Boden versehen ist.
2. Buttermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden der Trommel durch Aufpressen oder auf andere Weise gebildete Mitnehmer als radial gestellte Dämme mit breiter Basis und einer etwas schmaleren abgerundeten Krone geformt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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