DE158103C - - Google Patents

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DE158103C
DE158103C DENDAT158103D DE158103DA DE158103C DE 158103 C DE158103 C DE 158103C DE NDAT158103 D DENDAT158103 D DE NDAT158103D DE 158103D A DE158103D A DE 158103DA DE 158103 C DE158103 C DE 158103C
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wood
impregnation
juicing
bath
venting
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DENDAT158103D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/0242Processes; Apparatus using melt impregnation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/04Impregnating in open tanks

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

Suippu 91V.
KAISERLICHES
Die heutige Imprägniertechnik nimmt den Standpunkt ein, daß das Holz vor der Behandlung mit antiseptischer Flüssigkeit zweckmäßig erst entlüftet und entsaftet wird, einesteils, um auf den chemischen Zustand des Holzes einzuwirken, anderenteils, um gleich-
. ' zeitig der Imprägnierungsflüssigkeit den Zutritt zu den Holzzellen zu erleichtern. Zu diesem Zwecke wird das Holz in der Regel
ίο in langen, verschlossenen Kesseln untergebracht und dort einige Zeit einem Vakuum ausgesetzt, in einzelnen Fällen auch vor der Imprägnierung gedämpft. Zur Ausübung dieses Verfahrens sind erhebliche Opfer an Zeit und Geld nötig. Das vorliegende Verfahren verfolgt deshalb den Zweck, die Vorbereitung des Holzes zur Imprägnierung, Färbung oder sonstige für die gewerbliche Verarbeitung oder Benutzung des Holzes erforderliche Behandlung auf eine einfache und weniger kostspielige Weise zu ermöglichen und es gleichzeitig zu bräunen. Dies geschieht durch Eintauchen des Holzes in ein Bad von flüssigen Metallen oder Metallegierungen mit niedrigem Schmelzpunkt, z. B. Zinn, Blei, Antimon, Wismut und deren Legierungen. Das Holz wird in dieser einfachen Weise, ohne daß hierzu besondere und schwierig luftdicht zu haltende Vorrichtungen nötig sind, von der Außenluft abgeschlossen. Die Ausführung des Verfahrens geschieht wie folgt:
Das Holz wird in ein Metallbad getaucht, z. B. in flüssiges Zinn. Durch die diesem eigene hohe, spezifische Wärme erfolgt eine schnelle und durchgreifende Entsäftung und Entlüftung des Holzes, ohne daß es dabei verbrannt oder verkohlt wird. Die zu gleichem Zwecke bisher bekannt gewordenen Verfahren erreichen auch nicht annähernd denselben Erfolg wie das vorliegende. Neben der Entsäftung und Entlüftung wird das ! Holz je nach der Eintauchungsdauer mehr oder weniger gebräunt, wobei bei gewissen Holzarten dieses Braun bis zu einem tiefen Schwarz nach Art des Ebenholzes gesteigert werden kann. Somit vollziehen sich hier in rascher Aufeinanderfolge und mittels einer einfachen, billigen Methode drei für die technische Verwendung des Holzes wichtige Prozesse, das Entsaften, das Entlüften und das Bräunen desselben. Man könnte leicht geneigt sein, hier an das bekannte Röstholz zu denken, demgegenüber hat aber das nach dem vorliegenden Verfahren behandelte Holz verschiedene Vorzüge. Bei Röstholz handelt es sich darum, den Heizwert zu erhöhen und das Volumen zu verringern. Dies wird erreicht unter Anwendung des kostspieligen Röstverfahrens. Das Holz verliert dabei nach Ansicht des Erfinders die Eigenschaften, welche es nach dem vorliegenden Verfahren gewinnt oder doch beibehält, nämlich seine Druckfestigkeit und Unveränderlichkeit in bezug auf Reißen, Verziehen u. dgl., wodurch eine gewerbliche Verwendung des Röstholzes, beispielsweise für Möbeltischlerei, Bildhauerei und ähnliche Zwecke, wozu das nach vorliegendem Verfahren behandelte Holz geeignet ist, verhindert wird. Das Metallbad kann ferner immer wieder mit dem gleichen Erfolge, benutzt werden, so daß ganz bedeu-
tende Holzmengen unter Aufwand geringster Kosten in der beschriebenen Weise behandelt werden können. Auch ist nicht zu übersehen, daß die Einhaltung einer bestimmten Temperatur auf längere Dauer mit keinem anderen Mittel so leicht wie mit dem Metallbad möglich ist. Das so vorbehandelte Holz kann erforderlichenfalls mit geeigneten Imprägnierungsflüssigkeiten getränkt werden.
ίο Hierzu dienen vorzüglich Leinöl, Baumöl oder sonstige öle und Fette; aber auch alle anderen bekannten Imprägnierungsmittel sind anwendbar. Das gemäß vorliegendem Verfahren behandelte Holz saugt die Imprägnierungsflüssigkeiten begierig auf, bis es vollständig damit getränkt ist. An Stabilität hat es nichts verloren, es verzieht sich nicht und verwirft sich nicht, weshalb es eine uneinge- '■ schränkte gewerbliche Verwendung gestattet. Durch die Tränkung mit öl wird es zu einem vorzüglichen Ersatz für Hartgummi, Schiefer, Marmor, Glimmer, Vulkanfiber und ! andere beim Betriebe und Bau elektrischer Anlagen erforderliche Isolierungsstoffe.

Claims (1)

  1. 25 Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Entsaften, Entlüften und gleichzeitigen Bräunen des Holzes, dadurch gekennzeichnet, daß das Holz in ein Bad von geschmolzenen Metallen oder Metallegierungen von niedrigem Schmelzpunkt getaucht wird, worauf das so vorbehandelte Holz erforderlichenfalls noch mit einer geeigneten Imprägnierungsflüssigkeit getränkt werden kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5493024A (en) * 1991-04-11 1996-02-20 Dowelanco 3,4,N-trisubstituted-4,5-dihydro-1H-pyrazole-1-carboxamides and their use as insectioides

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5493024A (en) * 1991-04-11 1996-02-20 Dowelanco 3,4,N-trisubstituted-4,5-dihydro-1H-pyrazole-1-carboxamides and their use as insectioides

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