DE1574591C - Buchungsautomat - Google Patents

Buchungsautomat

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DE1574591C
DE1574591C DE1574591C DE 1574591 C DE1574591 C DE 1574591C DE 1574591 C DE1574591 C DE 1574591C
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DE
Germany
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register
program
head
drum
circuit
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Paul Eugene; Lockett Wilson Ira; Lexington Ky. Goldsberry (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
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Description

Die Erfindung betrifft einen Buchungsautomaten mit einer Tastatur, mit einem eine Relativbewegung zwischen der Druckstelle und dem Beleg in Zeilcnrichtung ausführenden Serial-Druckwerk, mit einer Speichervorrichtung für die Speicherung von Daten und Befehlen und mit einem Rechenwerk, wobei als Speichervorrichtung eine um ihre Längsachse drehbare, in Umfangsrichtung verlaufende, zum Teil als Register dienende Steuer- oder Taktspuren aufweisende Magnettrommel vorgesehen ist, der elektrisch mit einer Steuerschaltung verbundene Magnetköpfe zugeordnet sind, von denen einer eine Schreib- oder eine Leseoperation ausführen kann und abhängig von dem in Zeilenrichtung erfolgenden Fortschreiten der Druckstelle und synchron damit angesteuert wird.
Es sind Buchungsmaschinen bzw. -automaten bekannt, bei denen Daten und Steuerbefehle mit Hilfe von Daten und Steuertasten in einen Speicher eingebbar sind. Derartige Einrichtungen weisen meistens eine unflexible und umständliche Art der Datenverarbeitung und des Programmierens auf, infolge von fest verdrahteten Schalttafeln oder vorgelochten Bändern, die ein umständliches und zeitraubendes Auswechseln erfordern. Es ist beispielsweise eine elektronische Fakturiermaschine bekannt, die unter
der Typenbezeichnung IBM 632 in den Handel kam. Diese Maschine weist eine normale Schreibmaschinentastatur und eine ZiiTerntastatur auf, besitzt eine übliche Schreibmaschine mit Serialdruckwerk, einen Speicher in Form eines gelochten Kunststoftbandes für die Aufnahme von Daten und Steuerbefehlen und ein elektronisches Rechenwerk. Das Programmband enthält die Programmbefehle in verschlüsselter Form und läuft in der Programmeinheit synchron mit dem Schreibmaschinenwagen. Von diesem Programmband werden die Operationsbcfehle sowohl an das Rechenwerk als auch an die Schreibmaschine gegeben. Ein wesentlicher Mangel bei dieser bekannten Maschine ist die starre Programmierung, d. h., mit einem Programmband kann nur ein bestimmtes Formular erstellt werden. Soll ein anderes Formular erstellt werden, so ist das Auswechseln des Programmbandes notwendig. Für viele vorkommende Formulare müssen deswegen entsprechend viele Programmbänder vorhanden sein, die jeweils ausgewechselt werden müssen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die angeführten Nachteile bekannter Buchungsmaschinen bzw. -automaten zu vermeiden und eine weitgehende automatische Steuerung des Programms, des Druckbildes und anderer Maschinenoperationen einschließlich arithmetischer Operationen zu ermöglichen. Dabei soll eine flexible Programmgestaltung entsprechend dem Vorkommen verschiedener Formulare auf einfache Weise möglich sein, die von einer Bedienungsperson einfach vorgenommen werden kann. Dies soll auf möglichst kostensparende Weise erfolgen.
Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß der eine Schreib- oder eine Leseoperation ausführende Magnetkopf synchron mit dem in Zeilenrichtung erfolgenden Fortschreiten der Druckstelle entlang der Trommellängsachse verschiebbar ist, daß ein zweiter jedoch nur eine Leseoperation ausführender magnetischer Hilfskopf vorgesehen ist, der von einer separaten Antriebsvorrichtung aus entlang der Trommellängsachse, jedoch radial gegenüber dem zuerst genannten Magnetkopf versetzt, verschiebbar ist, und daß von den Steuer- oder Taktspuren zugeordneten Magnetköpfen einige fest und andere von der Tastatur entlang der Trommellängsachse verschiebbar angeordnet sind.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 095 010 ist ein Rechner bekannt, der als Hauptspeicher eine Magnettrommel aufweist, der mehrere, fest angeordnete Magnetköpfe zugeordnet sind. Diese Magnettrommel weist in Umfangsrichtung verlaufende, zum Teil als Register dienende Steuer- oder Taktspuren auf. In diesen Rechner wird von einer oder mehreren Abfragestationen aufgabengemäß während des laufenden Rechenprogramms zum Eintragen oder Abfragen von auf der Magnettrommel gespeicherten Werten eingegriffen. Dazu weist die Abfragestation Umschlüsselungseinrichtungen auf, die Adressen und Werte enthaltende Informationen in besondere, extra dafür reservierte Bereiche der Magnettrommel einschreibt. Dieses Einschreiben oder Abfragen der Magnettrommel erfolgt unter der Steuerung eines besonderen Programmgebers, der jeder Abfragestation zugeordnet ist. Als Programmgeber wird wiederum ein auf die Erfordernisse jeder Abfragestation abgestimmtes, austauschbares Lochband verwendet.
Weitere Merkmale der Erfindung sind den Ansprüchen zu entnehmen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der Figuren beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine im Prinzip dargestellte Buchungsmaschine,
F i g. 2 a und 2 b ein Blockdiagramm der Buchungsmaschine nach Fig. I,
Fig. 3a bis 3d Blockschaltbilder von in den Fig. 2a und 2b dargestellten Steuerfeldern,
Fig. 4 ein Taktimpulsdiagramm,
ίο F i g. 5 eine Schaltung zur Erzeugung der in F i g. 4 dargestellten Impulse,
F i g. 6 ein Flußdiagramm für den Druckbild- und Programmeingang,
Fig. 7 ein Flußdiagramm für die Programmaufbereitungssteuerung,
F i g. 8 ein Flußdiagramm einer numerischen Eingabeoperation,
Fig. 9 ein Flußdiagramm für eine Druckbildsteuerung,
Fig. 10 ein Flußdiagramm, welches die Übertragung vom numerischen Formatspeicher in die arithmetischen Register darstellt,
Fig. 11 ein Flußdiagramm zur Darstellung der Übertragung von Informationen des arithmetischen Registers in den Lagerspeicher zusammen mit den Ausdrucken,
Fig. 12 und L3 die Programmeingangssteueruiig,
Fig. 14 Schaltungen für die Programmaufbereitung,
Fig. 15,16 und 17 Schaltungen für numerische Eingabe,
Fig. 18, 19 und 20 Schaltungen für das Drucken,
F i g. 21 bis 24 Schaltungen für die Darstellung der Übertragung vom numerischen Speicher in arithmetische Register,
Fig. 25 bis 27 Schaltungen für das Ausdrucken aus dem arithmetischen Register und die Übertragung in den Lagespeicher und
Fig. 28 und 29 verschiedene andere Blockschallbilder.
In der nachfolgenden Beschreibung werden folgende Abkürzungen verwendet:
45 Abkürzung Ausdruck
Arith Arithmetisch
Auto Automatische Operation
CB Unterbrecher
50 Char Zeichen
Ου το Querrechnungssumme
CK Kontrolltaste
CLR Löschen Tabulator (Drucker)
DRVOR Vorbereitung von Druckbild oder
55 Programm
Dez. EIN Dezimal-Buchung
FMT Reg Druckbild-Register
Index Zeilenschaltung oder Index (Drucker)
Instr Instruktion
60 Lock Verriegelung (Drucker)
Mar ReI Rand-Freigabe (Drucker)
Ni Add Nicht Addition
PC Programm Zählung
POS Position
65 PR Positionsregistcr
PR Subt Positionsregister-Subtraktion
PRO REG Programmregister
EST Endsumme Stellenregister
Abkürzung Ausdruck Lesen
R Register
Reg Zurückführen
Rex Setzen Tabulator (Drucker)
Set Drucker Verschiebung
Shijt Teilsumme
TElSU Subtraktion
Subt Schieberegister
SR Tabulieren
Tab Übertrag
ÜBT Schreibmaschine (Drucker)
TW Schreiben
W Trigger- X1- Ausgang
Xl Logischer-Nicht-A" 1-Ausgang
ΎΪ Logische-Und-Schaltung
& Minus-Zeichen
._.
Allgemeiner Aufbau
Fig. 1,2a und 2b veranschaulichen den allgemeinen Aufbau der Anordnung. Wie Fig. 1 zeigt, sind die verschiedenen die Anordnung bildenden' Elemente auf einem Rahmen 1 befestigt. Diese Elemente sind eine Tastatur 2 mit einer Druckertastatur 3, einer numerischen Tastatur 4 und mehreren Sleuertastenfeldern 5, 6, 7, 8 und 9. Die Druckertastatur 3 steuert ein Druckwerk 10 mit einer Schreibwalze 11 und einem Schreibkopf 12 zum Bedrucken eines Dokuments 13. Der Drucker 10 hat linke und rechte Randanschläge 14 und 15.
Hinter dem Drucker 10 ist eine Magnettrommel 16 angeordnet, die mit hoher Geschwindigkeit durch den Motor 17 angetrieben wird. Der Trommel 16 ist eine Gruppe von taktgebenden und arithmetischen Schreib- und Leseköpfen 26 zugeordnet. Außerdem ist der Magnettrommel 16 ein magnetischer Speicherkopf mit der Bezeichnung »Kopf/1« zugeordnet, der von der in Fig. 1 gezeigten Ruhelage aus in Längsrichtung der Trommel 16 von rechts nach links in I7ig. 1 beweglich ist. Der Kopf A ist mit einem Kabel 18 verbunden, das auf Seilrollen 19, 20, 21 und 22 läuft. Das Kabel 18 ist mit dem Träger 23 für den Schreibkopf 12 verbunden. Der Träger 23, der in Fig. 1 in der Ruhelage am linken Rand dargestellt ist, ist entlang einer Stange 24 nach rechts beweglich, bis er auf den rechten Randanschlag 15 triift. Infolge der Zwischenschaltung des Kabels 18 bewegt sich bei der schrittweisen Bewegung des Kopfes 12 nach rechts während des Druckvorganges der der Trommel 16 zugeordnete Kopf A von rechts nach links entlang der Oberfläche der Trommel 16.
Der Kopf A wird schrittweise entlang der Trommel 16 bewegt, und zwar entspricht die Schrittlänge den von dem Schreibkopf 12 ausgeführten Schaltschrittcn. Daher steht jede Spur auf der Trommel 16, auf die der Kopf A eingestellt wird, in direkter und synchroner Beziehung zu der horizontalen Stellung des Schreibkopfes 12 bezüglich des Dokuments 13.
Außerdem ist der Trommel 16 ein Zusatzmagnetkopf mit der Bezeichnung »Kopf ß« zugeordnet, der durch ein über Seilrollen 28, 29, 30 und 31 laufendes Kabel 27 mit einer Trägereinheit 32 verbunden ist. Die Trägercinhcit 32 ist entlang der Stange 33 beweglich angeordnet und wird durch einen Schriltschaltmechaiiismus gesteuert, der mit dem Schrittschallmechanismus im Drucker 10 vergleichbar ist.
Dem Drucker 10 ist ein Tabulator 34 zugeordnet und dem Träger 32 ein Tabulator 35. Vorzugsweise ist eine Hebelverbindung vorgesehen, die das Setzen und Löschen der Tabanschläge in den beiden Tabulatoren 34 und 35 unter der Steuerung der Setz- und Löschtaste (CLR) auf der Tastatur 3 ermöglicht. Ein Motor 36 liefert die Antriebsenergie für die zum Betätigen des Trägers 32 erforderlichen Elemente. Der Träger 32 wird unabhängig von der Schrittschaltung
ίο für den Träger 23 und den Drucker 10 angetrieben, und bei der Bewegung des Trägers 32 aus seiner Ruhelage in Fig. 1 heraus von links nach rechts bewegt sich der Kopf B nach links entlang der Trommel 16 aus der dargestellten Ruhelage heraus.
Der Kopf A befindet sich stets gegenüber einer Stelle auf der Trommel 16, welche die Lage des Schreibkopfes auf dem Dokument 13 darstellt, während der Kopf B, der ja selbständig beweglich ist, die gleiche horizontale Lage wie der Kopf A hat oder
so schrittweise entlang der Trommel 16 weiterbewegt werden kann für Vorauslesezwecke.
In Fig. 2a und 2b sind die Trommel 16 und das Dokument 13 im einzelnen dargestellt. Der Schreibkopf 12 liegt neben der Schreibwalze 11 und wird über die Leitung 38 durch den Schreibmaschinendruckwerk-Schritlschaltmechanismus gesteuert. Der Schrittschaltmechanismus 37 steuert außerdem den Kopf A über die Leitung 39. Die dargestellten Teile der Tastatur 2 entsprechen den vorher in Verbindung mit Fig. 1 erwähnten. Das sind die Haupttastatur3, die numerische Tastatur 4 und die Steuertastenfclder 5, 6, 7, 8 und 9. Die verschiedenen Tasten in diesen Bereichen sind unten in F i g. 1 in einzelnen dargestellt.
Gemäß Fig. 2a und 2b gelangen Eingangsdaten aus der Druckeltastatur 3 und der numerischen Tastatur 4 über das Kabel 45 zur Datensteuerung 46. Diese weist zwei Schieberegister SR 1 und SR 2 auf. Die aus der Tastatur 2 eingeführten Steuerinformationen werden durch das Kabel 47 zur Programmsteuerung 48 geleitet. Die Anordnung besitzt ferner einen Rcchenleil 49 für Rechenfunktionen in Verbindung mit Daten, die von der Datensteuerung 46 angeliefert werden. Das Einstellen des Kopfes A und das Aufzeichnen und Wiedergeben von Signalen erfolgt allgemein unter der Steuerung des als »Kopf-/1-Steucrung« bezeichneten Blocks 50, und der Kopf B wird durch die Kopf-ß-Steuerung 51 gesteuert.
Der Kopf A steht in direkter Beziehung mit dem Schreibkopf 12, da er direkt durch den Schreibmasehinen-Schrittschaltmechanismus 37 gesteuert wird. Die Lage des Kopfes B wird durch den zusätzlichen Schrittschaltmechanismus 52 gesteuert. Ein Trommelpositions-Taktsteuerungs- und Tprsteucrungsblock 53 liefert Takt- und Torimpulse zu den verschiedenen Teilen des Systems.
Daten-, Format- und Programmsignale werden dem Druckcrauswählblock 54 zum Ausdrucken durch den Schreibkopf 12 zugeleitet.
Druckeinrichtung (Schreibmaschine)
Die hier gezeigten Prinzipien der gegenseitigen Zuordnung von Drucker- und Speicherkopf sind anwendbar auf einen beweglichen Wagcn-Typcnhebel-Drucker, bei dem die horizontale Wagenlage eine synchronisierte Beziehung zum Magnetkopf aufweist.
So ist ein Schreibmaschinendnicker mit einem Schreibkopf bekannt, auf dessen Oberfläche alle
i o/toai
Zeichen angeordnet sind. Wie schon erwähnt,, ist der Kopf 12 (Fig. 1 und 2b) auf dem Träger 23 so angeordnet, daß er in einer Bahn beweglich ist, die neben und parallel zu der Schreibwalze 11 verläuft, die mit Ausnahme der Zeilenfortschaltung stationär bleibt.
Ein Zeichen wird in einem solchen Drucker ausgewählt durch Neigen und Drehen des Schreibkopfes auf das Drücken eines von mehreren Tastenhebeln hin; jeder Tastenhebel ist einem Zeichen auf dem Kopf zugeordnet. Die Tastenhebel betätigen wahlweise einen Verschiebemechanismus mit zwei Hauptteilen, einem zum Neigen und einem zum Drehen des Schreibkopfes. Im besonderen werden Auswählglieder betätigt, welche die Drehpunkte der Verbindungselemente bestimmen, so daß eine Ausgangsbewegung von vorherbestimmter Länge und Richtung erzeugt wird. In jedem Teil des Verschiebemechanismus wird der Wert der Ausgangsbewegung durch die entweder einzeln oder in Kombination ausgewählten Glieder bestimmt.
Nach der Auswahl wird der Schreibkopf 12 gegen das zu beschriftende Papier 13 in F i g. 1 und 2 b bewegt, um so das ausgewählte Zeichen zum Abdruck zu bringen. Die Tastatur 3 des Druckers 1 besitzt Tasten zum Auswählen einzelner Zeichen für den Abdruck sowie zum Hervorrufen verschiedener Funktionen im Drucker. Die vorgesehenen Funktionen sind die Umschaltung von Groß- auf Kleinbuchstaben und umgekehrt je nach dem ausgewählten Zeichen, die Leerschaltung, die Rückschaltung, die Wagenrückführung (RET), das Tabulieren und das Indexieren. Während einer Wagenrücklaufoperation werden die Schreibwalze und das Papier 13 um einen Zeilenabstand weitergeschaltet, damit der Schreibkopf die nächste Zeile beschriften kann. Das Indexieren bewirkt normalerweise eine Zeilenschaltung ohne Wagenrücklauf.
Durch das Drücken einer Zeichentaste auf der Tastatur3 (Fig. 1) wird eine Bewegung eines zugeordneten Zwischenhebels zur Rückseite des Druckers 10 bewirkt. Die Einzelheiten der Bauteile und die Wirkungsweise des Druckers sind bekannt und gehören demnach nicht zur Erfindung. Wenn ein Zwischenhebel nach hinten bewegt wird, bewirkt das die Bewegung von Wählbügeln in verschiedenen Kombinationen je nach dem bewegten Zwischenhebel. Außerdem bewirkt die Bewegung eines Zwischenhebels die Bewegung eines Umlaufbügels, wodurch über verschiedene Hebelsysteme eine Umlaufkupplung im Drucker und danach eine Drehung einer Filterwelle bewirkt wird.
Je nach dem Zwischenhebel, der zur Rückseite des Druckers bewegt wird, werden verschiedene Kombinationen der Wählerbügel zur Vorderseite des Druckers bewegt. Es sind fünf Wählerbügel vorhanden, die zugeordnete Verriegelungshebel betätigen, welche zum Drehen und Neigen des Schreibkopfes 12 (Fig. 1) dienen, um die Auswahl des der gedrückten Taste entsprechenden Zeichens zu bewirken.
Die Bewegung der Verriegelungshebel im Drukker 1 hat außerdem das Schließen verschiedener Übertragungskontakte jR-1, R-I, R-Ia, R-S, Tl, Tl, Prüfen und Nr. 8 (nicht gezeigt) zum Ergebnis. Die Übertragungskontakte führen der Datensteuerung 46 Signale zu.
Während der Ausgabeoperationen werden sieben Magnete Rl, Rl, Ria, RS, Tl, Tl und Prüfen (nicht gezeigt) wahlweise erregt, um so den Schreibkopf 12 für Abdruckzwecke zu drehen und zu neigen. Die Bezeichnungen R1, R1, R 2 a, R S beziehen sich auf vier Drehlagen zum Einstellen des Schreibkopfes 12, und die Bezeichnungen Tl und Tl beziehen sich auf die beiden Neigungslagen zum Einstellen des Schreibkopfes 12.
In bekannter Weise enthalten sowohl der Drucker 10 als auch der dem Kopf B zugeordnete Mechanismus eine Betriebsauswähleinheit mit mehreren Magneten, die jeder eine bestimmte Funktion betreffen. Zugeordnete Kontakte werden wahlweise geschlossen und geöffnet, um die Ausführung der erforderlichen Funktionen anzuzeigen. Der Drucker 10 und der Mechanismus des Kopfes B enthalten jeweils folgende Stromkreisunterbrecherkontakte:
Cl Druckübertragungskontakt
Cl Druckrückkopplungskontakt
C 3 Großbuchstabenkontakt
C 4 Kleinbuchstabenkontakt
CS Tab, Leerschaltung und Rückschaltung
C 6 Wagenrücklauf
Außerdem sind Trägerrücklauf-Sperrkontakte und Tabulator-Sperrkontakte vorgesehen.
Numerische Tastatur und Steuertasten
Der Druckertastatur 3 ist eine weitere numerische Tastatur 4 zugeordnet, die zehn Tasten 0, 1 usw. bis 9 aufweist. Wenn eine der Tasten auf der Tastatur 4 gedrückt wird, werden Kontakte geschlossen, die wahlweise in Kombination das ausgewählte Zeichen darstellen. Die durch die Kontaktschließung erzeugten Signale werden über das Kabel 45 zur Datensteuerung 46 übertragen.
Einen Teil der größeren Tastatur 2 bilden außerdem die Steuertastenfelder 5, 6, 7, 8 und 9. Die Bezeichnungen der Steuertasten gehen aus F i g. 1 hervor, und sie haben folgende Funktionen:
Das Steuertastenfeld 5 umfaßt zwei Tasten 60 und 61 mit der Bezeichnung »Ebene» bzw. »Betriebsart«. Die Ebenen-Taste kann in eine von vier Lagen bewegt werden und stellt über das mechanische Hebelsystem 62 (F i g. 2 b) den Kopf C an eine von vier Taktspuren, um dadurch einen von vier Sektoren auf der Trommel 16 auszuwählen, die mit Ebene 1 bis Ebene 4 bezeichnet sind. Die »Betriebsart«- Taste 61 kann in eine von vier Lagen gebracht werden und stellt über das mechanische Hebelsystem 63 den Kopf D an eine von vier Taktspuren, um dadurch eins von vier Segmenten innerhalb eines durch die Höhen-Taste 60 ausgewählten Sektors auszuwählen.
Das Steuertastenfeld 6 umfaßt folgende vier Tasten:
FMT REG Formatregister. Durch das Drücken dieser Taste wird ein Formatregister auf der Trommel 16 ausgewählt. '
PJRG REG Programmregister. Durch das Drücken dieser Taste wird ein Programmregister auf der Trommel 16 ausgewählt.
DRVOR Durch das Drücken dieser Taste werden die Maschinenschaltungen für dieDruckaufbereitung und das Ausdrucken des
Inhalts eines ausgewählten Formatregisters oder Programmregisters vorbereitet.
209 637/156
Das Steuertastenfeld 7 enthält folgende Tasten:
PRSUBT
und
QU SUBT Programmregister-Subtraktion oder
Quersummenregister-Subtraktion. Durch das Drücken einer dieser Tasten wird eine Subtraktion in bezug auf ein ausgewähltes Programm- oder Quersummenregister bewirkt.
ÜBT Übertragung. Durch das Drücken der
Übertragungstaste wird eine Übertragungsoperation von einem Register zu einem anderen eingeleitet.
NlADD Durch das Drücken der NI AD D-Taste wird eine Operation ohne Addition eingeleitet.
TElSU Teilsumme. Das Drücken einer Teilsummentaste zeigt an, daß der betreffende Betrag eine Teilsumme ist.
Das Steuertastenfeld 8 enthält folgende Steuertasten:
£571
EST 2
QUTO
Stellen-Endsumme 1. Durch das Drükken dieser Taste wird das Ausdrucken der Endsumme des Stellenregisters 1 eingeleitet.
■ Stellen-Endsumme 2. Durch das Drükken dieser Taste wird das Ausdrucken eines Summenbetrages aus dem Stellenregister 2 bewirkt.
Quersummen-Summe. Durch das Drükken dieser Taste wird das Ausdrucken des gesamten im Quersummenregister gespeicherten Betrages bewirkt.
Vorzeichen
( —) Das Drücken dieser Taste hat die Ein
führung eines Vorzeichens (—) zum Ergebnis, wodurch ein negativer Eintrag angezeigt wird.
Das Steuertastenfeld 9 umfaßt folgende Steuertasten:
RÜCK Rückstellung. Durch das Drücken dieser Taste wird das Eintragsregister gelöscht und ein Zehntasten-Eingabebetrieb eingeleitet.
DEZIn Dezimaleingabe. Das Drücken dieser Taste ermöglicht die Eingabe dezimaler Faktoren aus der numerischen Tastatur 4.
PROTA Durch das Drücken dieser Taste wird bewirkt, daß die Anordnung ein Programm durchläuft.
Trommelanordnung
Die Mantelfläche der Trommel 16 ist in vier gleiche Abschnitte mit den Bezeichnungen »Ebene 1«, »Ebene 2«, »Ebene 3 und »Ebene.4« unterteilt. Wie in Verbindung mit den Steuertasten erwähnt worden ist, sprechen die Köpfe C und D auf Taktspurimpulse auf der Trommel 16 an und wählen eine Ebene und außerdem ein bestimmtes Segment oder eine bestimmte Betriebsart innerhalb einer ausgewählten Ebene aus.
Um die Prinzipien der Erfindung besonders deutlich zu veranschaulichen, sei angenommen, daß ein Buchungsbeleg 13 in der Anordnung vorbereitet wird. Jeder Sektor oder jede Ebene auf der Trommel 16 weist vier Format- und Programmbereiche mit den . Bezeichnungen Format-1-Programm 1 bis Format-4-Programm 4 auf sowie einen fünften Bereich, in welchem aufgelaufene Summen in zwei Positionsregistern 1 und 2 untergebracht werden. Daher ento hält jede Ebene fünf Segmente. Es sei angenommen, daß die Format- und Programmvorbedingungen für die Vorbereitung des Dokuments in Ebene 2 ent-
. halten sind. Die Ebene 2 wird dadurch ausgewählt, daß der Kopf C so eingestellt wird, daß er den Ebenen-Impuls 70 unter Steuerung der Ebenen-Taste 60 erkennt. Während der Vorbereitung des Belegs 13 wird eine der Betriebsarten oder eins der Segmente der Ebene dadurch ausgewählt, daß die Bedienungsperson die Taste 61 betätigt, wodurch der
ao Kopf D so eingestellt wird, daß er einen der Betriebsart-Taktimpulse 71 bis 74 erkennt. Das fünfte Segment der Ebene 2 wird unter bestimmten Umständen automatisch von der Anordnung ausgewählt. Wie in Verbindung mit F i g. 1 besprochen worden ist, bewegt sich, während der Schreibkopf 12 während des Drückens des Dokuments 13 schrittweise von links nach rechts schaltet, der Kopf A synchron damit, so daß die Lage des Kopfes A zur Trommel 16 direkt zugeordnet ist und jede Spur auf der Tromlern 16 eine bestimmte waagerechte Position auf dem Dokument 13 darstellt.
In der Darstellung von F i g. 1 bewegt sich der Kopf A von rechts nach links entlang der Trommel 16, während sich der Druckkopf 12 gegenüber dem Dokument von links nach rechts bewegt. Zur Erleichterung der Darstellung ist in Fig. 2b jedoch der Kopf A so gezeigt, daß er eine Ruhelage hat, die direkt der Ruhelage des Schreibkopfes 12 in bezug auf das Dokument 13 entspricht. Daher wird in F i g. 2 b angenommen, daß sich der Kopf A von links nach rechts entlang der Trommel 16 synchron mit der Bewegung des Schreibkopfes 12 von links nach rechts während des Beschriftens des Dokuments 13 bewegt.
Außer den Köpfen A, B, C und D weist die Trommel Magnetköpfe E, F, G, H, I und / auf, die jeweils bestimmten Spuren auf der Trommel 16 zugeordnet sind (s. Bezugsziffer 26 in F i g. 1). Der Kopf E erkennt Bittaktimpulse in der Bittaktspur auf der Trommel 16. Wenn jeder Sektor auf der Trommel 16 zehn Zeichen zu je 8 Bits oder insgesamt 80 Bits aufweist, befinden sich auf dem Umfang der Trommel 16 insgesamt 320 Bitstellen. Nach Wunsch kann auch ein Ein-Zeichen- und Zwei-Zeichen-Register vorgesehen werden, wobei das Schreiben und Lesen durch die Köpfe F und G ausgeführt wird. Die Köpfe H, I und J sind einem Summenregister, einem Quersummenregister bzw. einem Eingaberegister zugeordnet.
Man halte sich immer vor Augen, daß sich der Kopf A entlang der Trommel 16 synchron mit der Schrittbewegung des Schreibkopfes 12 in bezug auf den Beleg 13 bewegt, so daß er also stets auf einer Spur der Trommel 16 steht, die direkt einer bestimmten horizontalen Lage auf dem Beleg 13 entspricht. Dagegen ist der Kopf B durch den zusätzlichen , Schrittschaltmechanismus 52 so steuerbar, daß er sich synchron mit dem Kopf A unter bestimmten Bedin-
gungen bewegt oder vorläuft, wie es bei 76 angedeutet ist, um Format- und Programminformationen oder gespeicherte Daten abzufühlen, unter anderen Bedingungen.
Programmier- und Formatsteuerung
Wie in Fi g. 2 b gezeigt, ist der gedruckte Text auf dem Beleg 13 in der herkömmlichen Weise in Feldern angeordnet. Jedes Feld hat eine veränderliche Länge je nach der Anordnung des Belegs und umfaßt eine bestimmte Anzahl von horizontalen Druckstellen des Schreibkopfes 12. Zum Beispiel kann das »Bestellt«-Feld vier (4) Druckstellen aufweisen, damit bestellte Mengen von 1 bis 9999 eingesetzt werden können. Als weiteres Beispiel kann das »Betrag«-Feld sechs (6) horizontale Druckstellen in das Dezimalzeichen aufweisen.
Die Trommel 16 besitzt horizontal so viele Spuren, daß die Höchstzahl von Druckstellen untergebracht werden kann, die wahrscheinlich auf dem Beleg 13 ao oder anderen während der Buchungsvorgänge verwendeten Dokumenten auftreten wird. Dies können in einem typischen Falle 85 Spuren sein. Die Spuren auf der Trommel 16 sind horizontalen Feldern zugeteilt, welche genau den Feldern auf dem Beleg 13 entsprechen. Zur Verdeutlichung sind die Überschriften auf dem Beleg 13, die bestimmten Programm- und Formatfeldern zugeordnet sind, auf der Trommel neben dem Feld, das sie betreffen, angegeben.
Der erste interessierende Teil des Belegs 13 umfaßt die Felder »Bestellte Menge«, »Versand«, »Zurückbeordert«, »Maßeinheit«, »Produktnummer«, »Bezeichnung«, »Preis« und »Betrag«. Die diesen Teil des Belegs 13 betreffenden Format- und Programminformationen werden von der Bedienungsperson in eine der Betriebsart-Speicherstellen auf der Trommel 16 eingegeben. Wie es Fig. 2b zeigt, werden in diesem Falle die Format- und Programminformationen für diesen Teil in Format 1—Programm 1 gespeichert, das durch den Taktimpuls 71 auf der Trommel 16 ausgewählt worden ist.
Ein weiterer interessierender Teil des Belegs 13 ist das Feld »Bruttobetrag«, das format- und programmmäßig gesteuert wird durch Informationen, die unter der Steuerung des Taktimpulses 72 auf der Trommel 16 in Format 2—Programm 2 eingegeben und gespeichert worden sind.
Der letzte Textteil des Belegs 13, der aus den Feldern »Skonti«, »Steuer«, »Steuerbetrag«, »Versandgebühr« und »Gesamtrechnungsbetrag« besteht, wird im hier gezeigten Beispiel zur Format- und Programmsteuerung durch Format 3—Programm 3 unter der Steuerung des Taktimpulses 73 eingestellt.
Beim Bedrucken des Belegs 13 steuert daher die Ebene 2 alle Format- und Programmierbedingungen zur Vorbereitung des Belegs. Die Ebenen-Taste 60 wird so eingestellt, daß sie auf den Taktimpuls 70 zur Auswahl der Ebene 2 während der ganzen Vorbereitung des Belegs 13 anspricht Beim Auftreten der verschiedenen Teile des Belegs 13 während dessen Vorbereitung bewegt die Bedienungsperson die Betriebsart-Taste 61 so, daß der Kopf D auf einen der Taktimpulse 71, 72 oder 73 anspricht und dadurch je nach Bedarf einen der Fonnat-Programm-Bereiche 1, 2 oder 3 auswählt Im vorliegenden Falle wird der Format-Programm-Bereich 4 nicht benötigt.
Das im bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendete Konzept der Feldsteuerung beruht auf folgender Anordnung von Format- und Programmsymbolen:
1— 1 Vorsilbe — alphanumerisch —2 Register & Klassen-Auswahl
- 3 numerische Ausgabe
Formatregister
,—4 Zeichenstelle
Dezimalpunkt
5 Nachsilbe
Programmregister
S
A
Positionsregister Recheninstruktion (Def. auch die Einerstelle)
Querrechenregister Recheninstruktion (Def. auch den Beginn des numerischen Feldes)
1 b/4
In der Anordnung werden folgende Programmcodes benutzt:
Programmcodes
Code Klasse Funktion Ort Formatregister
1
2
3
4
5
6
Numerische Ausgabe Eingabe
Teilsumme Programmregister
Summe Programmregister
Teilsumme Quersummenregister
Summe Quersummenregister
Produktdruck
Formatregister
Numerische Ausgabestellen
Automatische Funktionen Suchbefehl
Dezimalspeicherstelle
Vorzeichen
Formatregister.
T
C
*
Programm Tab
Wagenrücklauf
Stopp
Programmregister
Quersummenregister erste Stelle
Positionsregister — Einerstelle
A
N
T
S
M
D
F
Addieren
Nicht addieren
Übertragen
Subtrahieren
Multiplizieren
Dividieren
Druckerfunktion
Durch das Feldsteuerungskonzept, bei dem die Köpfe A und B eine feste Stellenbeziehung zum Beleg 13 haben, wird die Formatsteuerung während des Drückens sehr vereinfacht, ebenso wie die Programmierungserfordernisse während des Vorbereitens des Belegs 13.
Durch die Formatsteuerungsinformation in einem ausgewählten Formatregister wird der Betrieb des Druckers gesteuert, und außerdem werden verschiedene Operationen in der Buchungsanordnung automatisch eingeleitet. Weiter empfangen die Formatregister auf der Trommel 16 Zeichen, die sich stets wiederholen, wie z. B. »Bruttobetrag« oder »Skonto«; . diese Informationen werden automatisch erkannt, damit der entsprechende Text auf das Dokument gedruckt wird, wenn die richtige Stelle erreicht wird.
Durch die Programmregister werden Rechenoperationen in der Anordnung gesteuert, z. B. Addition, Subtraktion usw., und das funktioneile Ansprechen der Anordnung während des Bedrückens von Belegen gesteuert.
Bestimmte Steuerinformationen können je nach Wunsch zur späteren Verwendung eingetragen werden oder nicht. Beispielsweise wird die »Vorsilbe«- Information, die in dem oben gegebenen »Feldsteuerungs«-Diagramm als in das Formatregister eingegeben bezeichnet worden ist, in dem hier besprochenen Beispiel nicht verwendet. Eine solche »Vorsilbea-Information könnte jedoch unter bestimmten Umständen zum Steuern von Druck- und Programmieroperationen der Anordnung gegeben werden. Gewöhnlich werden die »Vorsilbe«-Zeichcn genauso ausgedruckt, wie sie im Formatregister erscheinen, und können zum Kategorisiercn oder Identifizieren des numerischen Teils des Registers dienen, wenn sie auf den Beleg gedruckt werden.
Programmiersteuerung
F i g. 3 a, 3 b, 3 c und 3 d stellen Blockdiagramme von Programmsteuerungs- und Befehlsschaltungen dar, die in der Anordnung von Fig. 1, 2a und 2b brauchbar sind.
Die in F i g. 3 a gezeigte Schaltung liefert Programmierungstorimpulse PCO bis PC 7, welche die Fortschaltung der Anordnung durch acht Programmschritte hindurch während jeder ausgewählten Betriebsart bewirken. Die Schaltung wird durch einen Steuerschalter 80, einen Programmzähler 81 und einen die Ausgangssignal'e PCO bis PC 7 liefernden Decodierschalter 82 gesteuert.
F i g. 3 b stellt die Schaltungen dar, die zum Decodieren solcher Druckbefehle nötig sind, welche vor einem numerischen Feld stehen, wie z. B. derjenigen, die die Klasse des Druckvorganges, nämlich 1, Eingabe, 2, Teilsummen-Positionsregister usw. betreffen, die oben in der Programmcodeaufstellung angegeben worden sind. Die numerischen Druckbefehlcodes werden einem Steuerschalterblock 83, einem Druckbefehlsspeicher 84 und einem Druckbefehls-Decodierblock 85 zugeführt, damit die Maschinenschaltungen richtig gesteuert werden.
Die Rechenbefehls-Decodierschaltungen bestehen gemäß der Darstellung in Fig. 3c aus einem Steuerschalter 86, einem Rechenbefehlsspeicher 87 und einem Rechenbefehls-Decodierblock 88. Diese Schaltungsanordnung steuert die Rechenvorgänge auf Prgrammcodes, wie Α-Add, N-Non-Add usw. hin, die in den Programmzeilen auf der Trommel 16 ge-
speichert sind und die von der Bedienungsperson entsprechend der oben aufgeführten Programmcodc-Tabclle eingeführt werden können.
Fig. 3d stellt eine Schaltungsanordnung dar, die einen Steucrtorschalter 89, einen Steucrspeicher 90 und einen Dccodierblock 91 umfaßt und die Aufgabe hat, Betriebsart-Torimpulsc zu liefern, um eine gewünschte Betriebsart in der Anordnung in Verbindung mit Eingangssignalen zum Schalterblock 89 herzustellen. Die Eingangssignale zum Schaltcrblock 89 umfassen manuell erzeugte Eingangssignale, die aus den Steuertastcnbcrcichen, wie z. b. »DRVOR«, «Format« usw., auf der Tastatur 2 (F i g. 1) kommen, sowie intern abgeleitete Eingangssignale aus den Programmicrentscheidungen, die wählend der Tätigkeit der Anordnung angetroffen werden.
Takt- und Toistcuening
Typische Takt- und Torimpulse, die aus den Taktspuren auf der Trommel 16 abgeleitet sind (Fi g. 2 b), sind in Fig. 4 veranschaulicht. Falls durch Betätigung der Taste 60 die Ebene 2 gewählt wird, wird jedesmal, wenn der Kopf C auf die Taktspur 70 trifft, ein Impuls erzeugt, der den Beginn der Ebene 2 darstellt, wie es auf der ersten Wcllcnfonnzeilc in F i g. 4 dargestellt ist. Einzelne Betiiebsarlscgmcnte innerhalb der F.bene 2 oder jeder ausgewählten Ebene werden dargestellt durch eine Folge von zwei Impulsen in den Taktspuren 71 bis 74. Außerdem weiden Speichersteilen des Positionsregisters 1 und des Positionsregisters 2 durch indiviuclle Impulspaaie ausgewählt, die einer der Taktspuren 71 bis 74 zugeordnet sind. Diese Spcicherstcllen werden auch als Positionssumnie 1 und Positionssummc 2 bezeichnet. Der erste Impuls, auf den der Ebenen-Kopf C trifft, stellt das erste Bit in der ausgewählten Ebene dar. Der erste Impuls, auf den der Betriebsart-Kopf D trifft, stellt das erste Bit eines 8-Bit-Zeichcns in der durch Betätigung der Taste 61 (Fig. 2b) ausgewählten Betriebsart dar.
Die von den Köpfen C, D und E, der der Bittaktspur zugeordnet ist, erkannten Impulse werden in den Schaltungen von Fig. 5 ausgewertet, um die Kopl-A-Positionstorsignale 1, 2, 3 und 4 und die Kopf-ß-Posilionstorsignalc 1, 2, 3 und 4 zu erzeugen.
Die Positionstorsignalc 1 und 2 (Fig. 4) treten zu einem Zeitpunkt auf, der von der durch die Bedienungsperson ausgewählten Betriebsalt abhängig ist. Die Positionstorsignalc 3 und 4 . treten stets zum gleichen relativen Zeitpunkt auf, ohne Rücksicht auf die ausgewählte Betriebsart.
Bestimmte Programme beinhalten das Schreiben oder Lesen von Informationen mit Kopf/1, während andere Programme das Lesen durch Kopf B beinhalten. Da der Kopf B gegenüber dem Kopf A um eine Ebene (einen Sektor) bezüglich der Trommel 16 verschoben ist und da während jeder Dokumentvorbereitungsfolge dieselbe Ebeneninformation geschrieben oder gelesen werden muß, ist es nötig, die Erzeugung der Positionstorsignalc für Kopf B um eine Ebene zu verzögern. Dies geschieht unter der Steuerung des Kopf-^-Torflipflops 93 und des Kopf-ß-Torflipflops 94 (Fig. 5). Die Schaltungen von Fig. 5 enthalten einen Bitzähler 95 und einen Schaltcrblock 96 zur Erzeugung der Bittorsignalc 1 bis 8 und einen Schaltcrblock 96 zur Erzeugung der Bittorsignale 1 bis 8, die die Ansteuerung einzelner Informalionsbits steuern.
Allgemeine Beschreibung der Eingabe- und Ausgabevorgänge
Zunächst seien einige Eingabe- und Ausgabcvorgängc allgemein in Verbindung mit F i g. 6 bis 11 und genauer in Verbindung mit Fig. 12 bis 29 beschrieben.
Die hauptsächlich interessierenden Vorgänge in der vorliegenden Anordnung sind folgende:
1. Format- und Progi ammeingabc F i g. 6
2. »DRVORe-Stcucrung Fig. 7
3. Zchntasteneingabc F i g. 8
4. Drucken der Formatzeile F i g.()
5. Übertragung aus Posilionsspcicher
oder numerisch zu Rechenregistcrn Fi g. IO
6. Übertragung aus Rechenregistcrn
zu Positionsspeiclier mit Druck Fig. 11
Fig. 6 bis 11 stellen den Datenfliiß und die während der sechs angegebenen Eingabe- und Ausgabevorgänge ausgeübten Steuerung dar.
Format- oder Programmeingabc
Der Datenfluß für die Formal- oder Progiammeingäbe ist in Fig. 6 gezeigt. Bevor die Anordnung für die Vorbereitung irgendwelcher Belege 13 (Fig. 2b) verwendet wird, muß die Bedienungsperson die Format- und Programminformationen in die Trommel 16 einführen, die nötig sein werden, um die zur Vorbereitung des Belegs erforderlichen Operationen auszuführen. Zu diesem Zweck betätigt die Bedienungsperson die Ebenen-Taste 60 und die Betriebsart-Taste 61, um die gewünscht F.bene und Betriebsart auf der Trommel 16 auszuwählen, und außerdem identifiziert sie entweder das Fonnatregister oder das Programmrcgisler innerhalb der ausgewählten Betriebsart durch Drücken der entsprechenden Taste im Steuertastcnbercich 6 auf der Tastatur 2 (Fig. 1). Nach Auswahl der Ebene, der Betriebsart und des Format- oder Programmrcgistcis drückt die Bedienungsperson dann entsprechende Tasten auf der Druckertastatur 3, um in das ausgewählte Register die gewünschten Format- bzw. Programminformationcn einzuführen. Die Zeichen, ob numerisch oder alphanumerisch, werden entsprechend den oben angegebenen Feldsteucrungs- · und Programmcodetabellen eingegeben.
Beim Drücken jeder Taste schließen sich die Kontakte Λ1, Rl, .Ria usw. im Drucker 10, und entsprechende Codekombinationen werden parallel in das Schieberegister SRI eingeführt. Wenn der Kopf A den richtigen Ort auf den Trommelmantel für das ausgewählte Format- oder Programmregister auf der Trommel 16 erreicht, gibt die Takt- und Positionstorschaltung eine Anzeige, welche die Übertragung der Zeichcncodekombinalion zu den Schreibschaltungen von Kopf A zum Ergebnis hat, woraufhin das eingegebene Zeichen in einer Speicherstelle auf der Trommel 16 gespeichert wird, welche dem ausgewählten Format- oder Programmregister entspricht und außerdem inhärent in Beziehung zur horizontalen Lage des Druckkopfcs 12 in bezug auf das Dokument 13 steht.
Die beteiligten elektronischen und mechanischen Vorgänge sind zeitlich so gesteuert, daß der elektionische Vorgang, d. h. das Aufzeichnen von Informationen durch Kopf A in der entsprechenden horizontalen Position, vor der Weiterschaltung des Schreib-
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kopfes 12 und des Kopfes A zur nächsten horizontalen Position stattfindet. Beispielsweise beruht in einer typischen Anordnung der Druckerumlauf auf einem Intervall von 60 bis 66 ms, während ein Tromnielumlauf 30 ms dauert. Unter diesen Bedingungen wird der elektronische Vorgang vor Abschluß der beteiligten mechanischen Druckertätigkeiten abgeschlossen. Die Schrittschaltung kann so eingestellt werden, daß sie im letzten Teil des Druckerumlaufs stattfindet.
»DRVOR«-Steuerung
In F i g. 7 ist dafür gesorgt, daß vorher eingegebene Format- oder . Programminformationen aufbereitet werden, wenn die »DRVOR«-Taste im Steuertastenfeld 6 (F i g. 1) gedruckt wird. Das aufzubereitende Format- oder Programmregister wird etwa ebenso ausgewählt, wie das während der oben in Verbindung mit F i g. 6 besprochenen Format- oder Programmeingabevorgänge geschehen ist. Während der »DRVOR«-Operation werden die ausgewählten Format- oder Programminformationen durch den Drucker 10 ausgedruckt, so daß eine direkte visuelle Prüfung des Inhalts des ausgewählten Registers möglich ist. Der »DRVOR«-Vorgang wird eingeleitet durch das Drücken der Programmstarttaste im Steuertastenfeld 9 (Fig. 1). Während der Bewegung des Druckelements 12 über den Beleg 13 und des Kopfes A entlang der Trommel 16 werden einzelne Zeichen auf der Trommel 16 abgefühlt und serien- und bitweise dem Schieberegisters SR1 zugeführt. Wenn eine vollständige Zeichenkombination im Schieberegister SR 1 zusammengekommen ist, wird die Druckerantriebssteuerung betätigt, und die entsprechenden Druckermagnete Λ I, R2, R 2a, R5, Tl, 7'2 und »Prüfung« werden erregt, um das Schreibelement 12 für den Abdruck des ausgewählten Zeichens zu drehen und zu neigen. Wenn während dieses Vorgangs ein Funktionszeichen angetrotTen wird, wird der entsprechende Betriebsmagnet' im Drucker 10 erregt und bewirkt die nötige Funktion, wie z. B. Wagenrücklauf, Leerschaltung usw.
Zehntasteneingabe
Der in F* i g. 8 veranschaulichte Vorgang beinhaltet die Eingabe eines numerischen Zeichens aus der numerischen Tastatur 4 durch Drücken einer der Tasten 0 bis 9. Wenn die Formatregister-, Programmregister- oder »DRVOR«-Tasten nicht gedruckt werden, befindet sich die Anordnung jeweils in einem Zustand, der automatisch die Stromkreise für die ZehiiUtsteiieingabe-Vorgänge errichtet. Durch das Drücken beliebiger der numerischen Tasten 0 bis 9 werden zugeordnete Kontakte in der numerischen Tastatur Λ geschlossen, wodurch die Steuerung für das Übertragen einer die gedruckte numerische Taste darstellenden Codekombination parallel ins Schieberegister .VA* 1 eingeleitet wird. Wenn das Zeichen eingegeben und die Steuerungen eingeleitet sind, wird das dem Kopf J (Fig. 2 b) zugeordnete Eingaberegister durchsucht, um die letzte vorher eingegebene Zeichenposition entweder durch' entsprechende Zeichenniarkierungen in bestimmten Bitstelleii innerhalb eine:; Zeiehenspeicherplatzes oder durch Ziihlverfaliicii zu 'bestimmen. Wenn eine unbesetzte Zeichenposition im F.ingaberegister auf der Trommel 16 voihandcn war, wird die Hingaberegister-Sehreibschaltung (F i g. 8) betätigt, um die Codekombination im SchieberegisterSR 1 zum Kopf/ zu schieben, damit das Zeichen in die Trommel 16 eingegeben wird. Dann kehrt die Anordnung in ihren untätigen Zustand zurück und erwartet die Eingabe des nächsten numerischen Zeichens aus der Tastatur 4.
Formatzeile Drucken
ίο Die Schaltungen in Fig. 9 betreffen die Operation, die das Ausdrucken sich wiederholender Informationen, die vorher in einem ausgewählten Formatregister gespeichert worden sind, beinhalten. In dem hier angenommenen Beispiel ist der Ausdruck »Bruttobetrag« im Formatregister 3 auf der Trommel 16 gespeichert. Das zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Vorbereitung des Dokuments 13 benötigte Formatregister wird in der üblichen Weise dadurch ausgewählt, daß die Ebenen-Taste 60 auf
so Ebene 2 und die Betriebsart-Taste 61 je nach Bedarf auf Betriebsart 2 oder Betriebsart 3 eingestellt werden. Durch das Drücken der Programmstarttaste im Steuertastenfeld 9 (F i g. 1) wird die Operation eingeleitet.
Während dieser Operation ist es nötig, die auf der Trommel 16 festgelegten Felder zu durchsuchen. Das Kopf-Λ -Positionstorsignal 1 schaltet das Formatzeichen durch ins Schieberegister SR1, und das Kopf-A-Positionstorsignal 2 schaltet die Programminformationen aus dem zugeordneten Programm register durch in das Schieberegister SR 2. Die in die Schieberegister SR1 und SR 2 gelangten Zeichen werden decodiert, um festzustellen, ob es sich um ein tatsächliches Programmfeld oder um ein beschreibendes Feld, wie diejenigen, die die Wörter »Bruttobetrag« oder »Skonto« enthalten, handelt. Das geschieht in erster Linie dadurch, daß der Inhalt des Schieberegisters SR 2 untersucht wird, um festzustellen, ob ein Rechen- oder anderes internes Pro-
to granim angezeigt ist oder ob es sich um eine Druckerfunktion handelt, die durch das Vorliegen des Zeichens »F« angezeigt wird. Ist eine Druckoperation angezeigt, die das Drucken eines Zeichens oder eine funktionell Operation beinhalten kann, wird die erforderliche Operation ausgeführt, indem die Druckermagnete unter der Steuerung der Druckerantriebssteuerung (F i g. 9) erregt werden. Nach Abschluß der Operation für ein beliebiges Zeichen schaltet der Schreibkopf 12 einen Schritt weiter, und der Kopf A bewegt sich zur nächsten horizontalen Position auf der Trommel 16, um die nächsten Format- und Programmzeichen zu linden.
Ist während des Prozesses des Ablcsens der Zeichen von der Trommel 16 eine numerische Operation angezeigt, wird diese zu den in Fig. IO gezeigten Schaltungen übertragen, um das numerische Fonnut zu übermitteln, wobei es sich um das Übertragen der in dem ausgewählten Formatregister oder Positionsregister gespeicherten Zeichen entweder zum Liin- gaberegister oder zum Suinmenregister handelt.
übertragung des numerischen Formats und des I'ositionsspeicliers zu den Reclienregislern
Die Schaltungen von Fig. IO betreifen die Übei-. tragung des numerischen Formats, das in einem ausgewählten Formatregister gespeichert ist, einschließlich der Dezinuilanzeige (.) sowie die Übertragung
von Positionssummun zu den Eingabe- und Summenregistern, die den Köpfen J bzw. H zugeordnet sind.
Als erster Vorgang hierbei wird das Formatzeichen in das Schieberegister SR I eingeführt, um festzustellen, ob es ein Dezimalzeichen ist oder nicht. Nach dieser Bestimmung wird automatisch das Positionsregister 1 ausgewählt, und dann wird das darin enthaltene Zeichen in das Schieberegister SR I eingegeben. Der Inhalt des Positionsregisters für die ausgewählte Ebene, hier Ebene 2, wird zu unbesetzten Positionen im Summen register durch Betätigung des Kopfes // übertragen. Die im Positionsregister I enthaltenen Zeichen werden während einzelner Umläufe der Trommel 16 in das Summenregister eingeführt. Eine Übertragung aus dem Positionsregister 2 in das Eingaberegister kann erfolgen, wenn der Inhalt des Positionsregisters I zu dem des Positionsregisters 2 addiert werden soll.
Wenn ein Dezimalpunkt (.) auftritt, wird er gedruckt. In diesem Fall wird das Positionsregister umgangen, und das Dezimalzeichen wird in das Summenregister eingeschrieben. Bei der Eingabe jedes Zeichens in das Summenregister wird der Programmzählblock 99 (Fig. K)) weitergeschaltet.
Gleichzeitig mit der Übertragung von Informationen vom Kopf B zum Schieberegister SR 1 werden die gelesenen Zeichen auch in das Schieberegister SR 2 eingeführt. Das geschieht, um das Ende des numerischen Formatfeldes festzustellen. Die Steuerungen werden weitergeschaltet, um das während des Abtastens des Kopfes D erkannte Rechenprogramm einzuleiten.
Gemäß Fig. K) wird der Inhalt des Positionsregisters 2 über das Schieberegister SR 2 in das Eingaberegister auf der Trommel 16 gleichzeitig mit der Übertragung aus dem Positionsregister 1 über das Schieberegister SR 1 in das Summenregister übertragen, wenn es gewünscht wird, den Inhalt des Positionsregisters 2 zu übertragen. Gewöhnlich werden jedoch die Inhalte der beiden verschiedenen Positionsregister über das Schieberegister SR 1 zum Sunimenregister oder über das Schieberegister SR 2 zum Eingaberegister während getrennter Operation übertragen.
Übertragung aus den Rechenregistern zum Positionsspeicher mit Druck
Nach Rechenoperationen wird der Inhalt der Rechenregister entweder zum Positionsregister 1 (Positionssummen) oder zum Positionsregister 2 (Endsummen) übertragen. Normalerweise wird das Positionsregister. 1 während jeder Belegvorbereitungsfolge ausgelesen, und der Inhalt des Positionsregisters 2 wird erst nach der Arbeit eines ganzen Tages ausgedruckt. Dies geschieht unter der Steuerung der Positionssmnme-2-Taste (EST 2) im Steuertastenfeld 8 (Fig. 1).
Gemäß Fig. Il werden Informationen aus den Rechenregistern zu einer der Positionsspeicherstellen, d. h. Positionsregister I oder Positionsregister 2, in der ausgewählten Ebene übertragen. Die Rechenregister sind entweder das Suinmenregister, das Eingaberegister oder das Quersiiinmenregister. Das Suninienregister wird nach dein ersten verfügbaren, z. B. durch eine Markierung identifizierten Zeichen abgetastet, und sobald das erste Zeichen erkannt ist, wird es zum Schieberegister SR I übertragen. Der Anfangspunkt der Rechenregister hängt ab von der jeweils ausgewählten Ebene. Wenn z. B. die Ebene 2 ausgewählt ist, befinden sich die Anfangspunkte der Summen-, Eingabe- und Quersummenregister am Anfang der Taktspur für die Ebene 2. Wenn die bestellte Menge, »200« auf der Rechnung 13, eingetastet wird, wird die Zahl »2« in die Anfangszeichenposition eingegeben, die durch die Taktspur 70 bestimmt wird. Die anderen Stellen der Zahl werden in anschließende
ίο Zeichenspeicherstellen eingegeben. In F i g. 11 wird angenommen, daß die Formatinformation im ausgewählten Formatregister diesmal im Summenregister steht. Das erste Zeichen der Formatinformation, z. B. die Zahl»l«, und die bestellte Menge nehmen den ersten Zeichenspeicherplatz im Suinmenregister ein, bestimmt durch die Taktspur 70 für die Ebene 2. Während der Übertragung der Formatinformation aus dem Summenregister zur Verwendung in der Anordnung werden die Zeichen fortlaufend aus dem Summenregister in das Schieberegister SR I eingegeben, und sobald der Beginn des Ebene-2-Taktimpulses 70 erkannt wird, hört das Schieben von Informationen auf. Jetzt ist das Zeichen im Schieberegister SR 1 das erste Formatzeichen, das im Suinmenregister gespeichert worden ist. Außerdem wird die Markierung in der hochstelligen Zeichenposition im Summenregister gelöscht, damit das nächste ausgegebene Zeichen das nächste Zeichen, das eine Markierung enthält, ist. Ist ein Druckvorgang erforderlich, wird der Inhalt des Schieberegisters SR1 den Druckermagneten entweder für das Drehen und Neigen des Schreibkopfes oder den Betriebsmagneten zugeführt, damit der Drucker in Betrieb gesetzt wird. Sobald der Drucker seinen Umlauf begonnen hat, wird das nächste auf der Trommel gespeicherte Zeichen in das Schieberegister eingeführt, und die elektronische Anlage wartet auf ein Signal aus dem Drucker, das besagt, daß der Druck- oder Funktionsablauf abgeschlossen ist.
Der Inhalt des Quersummen- oder des Eingaberegisters wird zeichenweise je nach dem ausgewählten Programm in das Schieberegister SR 2 eingegeben.
Eine Positionssumme 1 im Suinmenregister betätigt den Druckerantriebsschalter und die Drucker-
\5 magnete entsprechend dem Inhalt des Schieberegisters SR 1. Ein Positionssummen-2-Betrag im Eingaberegister oder ein Quersummenbetrag im Quersummenregister betätigt den Druckerantrieb oder die Druckermagnete über das Schieberegister SR 2.
Während das Drucken stattfindet und der Inhalt, z. B. des Summenregisters, zum Drucken erkannt wird, wird dieser außerdem durch eine Schreibschaltung 100 (Fig. 11) geleitet, um den Kopf Λ zu erregen, damit dieselbe Information in das ausgewählte Positionsregister eingegeben wird. Bei der schrittweisen Weiterschaltung des Schreibkopfes 12 wird daher eine neue horizontale Speicherstelle im Positionsregister verfügbar für das Speichern eines weiteren Informationszeichens. In dem Suiunien-
6u register gespeicherte Dezimalpunkte (.) werden wie andere Zeichen übertragen und vom Schreibkopf 12 gedruckt. Außerdem werden sie zur Sunimenstelle des Positionsregisters übertragen.
Der Block 101 (Fig. II) bewirkt das Erkennen der Markierungen in den Zeichenpositionen im Suniinenregister, um festzustellen, wann alle Markierungen gelöscht sind und das Einde des im Sinnmoiiregister gespeicherten Betrages erreicht ist.
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Detaillierte Eingabe- und Ausgabevorgänge
Die Kingabc- und Ausgabevorgänge werden im einzelnen an Hand von Fig. 12 bis 29 in Verbindung mit den oben besprochenen Fig. Ci bis 11 erläutert.
Format- oder Prograinmeinpabc
Beim Drücken der Formatregister- oder der I'rogiammrcgistertastc im Sleucrtastcnfekl 6 (Fi g. 1) gelangt ein Progiammcingabe-Steuersignal zu der Und-Schaltung 101 (Fig. 12). Zunächst steht der Programmzählcr 81 (Fig. 3a) auf 0. Sobald der Drucker arbeitet, entsteht durch einen der Und-Schaltung 101 zugeführten Stromkieisunterbrecheiimpuls ein »Setze Programmzählstand !«-Ausgangsimpuls, durch den der Piogrammzähler 81 auf den Stand 1 weitcrgcschaltct wird. Die Schrcibmaschinen-Stromkreisunlerbrccherimpulse können von einem der Stromkrcisuntei brecher, wie z.H. Π oder ("2. abgeleitet werden.
Dmcli den Programmzählstand 1 und ein Bit-8-Toisignal wird die Und-Schaltung 102 betätigt und liefert ein »Setze Programmzählstand 2«-Ausgangssignal und ein Signal auf Leitung 103 zum Hinstellen der Codekoniiguration für das von der Bedienungsperson eingegebene Zeichen im Schieberegister SR 1.
Da das Formatregister und das Piogrammrcgister verschiedene Segmente innerhalb einer ausgewählten Betriebsart, wie z.B. der durch den Taktimpuls 71 (Fig. 2b) bestimmten Betriebsart, einnehmen, müssen in jedem Falle vcischiedene Toiscliallungen verwendet werden, um sicherzustellen, daß während dei Hingabevorgänge eingeführte Infoimalionszeichen in den richtigen Ort der Trommel 16 eingeschrieben werden. Das geschieht, indem die Kopf-Λ-Positionstorschaltung 1 zum Betätigen der Und-Schaltung 104 und die Kopf-zl-Positionstorschaltung 2 zum Betätigen der Und-Schaltung 105 (Fig. 12) benutzt werden. Entweder die Und-Schaltung 104 oder die Und-Schallung 105 erzeugt ein Ausgangssignal, durch das. der Programmzählstand auf 3 gesetzt wird.
Die Schaltungsanordnung, die nötig ist, um den Kopf A zum Schreiben eines Informationszeichens entweder in das Formal- oder das Programmregistcr zu steuern, ist in Fig. 13 gezeigt. Der Inhalt des Schieberegisters 1 wird über die Leitung 106 der Und-Schaltung 107 zugeführt, die außerdem durch den Programmzählstand 2 und die Programmeingabesteuerung betätigt wird. Beim Drücken einer Programmtaste bei gleichzeitigem Vorliegen des Kopf-/1-Positionstorsignals 2 wird die Und-Schaltung 108 betätigt, oder beim Drücken der Formattaste in Verbindung mit dem der Und-Schaltung 109 zugeführten Kopfr/1-Positionslorsignal 1 wird die Auswahl der richtigen Zeichcnspeicherslelle entweder im Programmregistcr oder im Formatrcgisler sichergestellt.
Bei der Eingabe eines Zeichens wird dieses durch das Schreibclemcnt 12 gedruckt, und der Drucker 10 betätigt die SchreibmaschinenschriUschaltung 37, um das Schreibelcment 12 zur nächsten Druckstelle und gleichzeitig den Kopf A zur nächsten Aufzeichnungsspur auf der Trommel 16 zu bewegen. Das Aufzeichnen jedes von dem Schreibelcment 12 gedruckten Zeichens in der zugeordneten Spur auf der Trommel 16 erfolgt vor der Schrittschaltung. Ein »Schreibmaschine bctricbsbcreitw-Signal in Verbindung mit einem den Programmzählsland 3 darstellenden Signal veranlaßt die Und-Schallung 110, den Programmzählcr auf 0 zu setzen, damit er für die nächste Programmfolge bereit ist.
• Detaillierte Programm-Aufbcrcilungs-Steuerschaltungen
Die Vorgänge für das Aufbereiten entweder des Format- oder des Programmregisters sind genau in F i g. 7 und 14 dargestellt. Wenn die durch das Drükkcn der Programm-Aufbcrcitungstasle zusammen mit der Programmstarltaste erzeugten Signale der Und-Schaltung 113 (Fi g. 14) zugeführt werden, wird der Programmzählcr auf 1 gestellt. Außerdem wird dadurch ein Programm-Auibcicilungssignal durch den Dccodierblock 91 (Fig. 3d) erzeugt. Die Programm-Aufbereitungs-Steucrleitung führt zurück zu Γ"ig. 14, um mehrere dort gezeigte Und-Schallungcn zu betätigen. Während der Aufbereitungsoperationen werden ausgewählte Informationen, die im Pmgrammrcgistcr oder dem Formatregistei auf der Trommel 16 gespeichert sind, zeichenweise zum Schieberegister SR 1 übciliagen, um den Drucker (Fig. 7) zu betätigen. Wieder weiden die richtigen Kopf-/i-Positionstorsignale ausgewählt, um das Auslesen des richtigen Registers auf der Trommel 16 sicherzustellen, indem eine der Und-Schaltungcn 114 oder 115 betätigt wird, je nachdem, ob die Formattaste oder die Programmtaslc gedrückt worden ist. Ein Ausgangssignal der Oder-Schallung 116 steuert über die Leitung 117 die Und-Schaltung 118 mit dem dem Programmzählstand 1 entsprechenden Signal und dem Bit-8-Torsigfial, um den Programmzählstand auf 2 wcitcrzuschaltcn. Außerdem wird der Inhalt des Schieberegisters SR1 durch die Und-Schallung 119 weitergeleitct, so daß die vom Kopf A gelesenen Daten über die Leitung 120 in das Schieberegister SR 1 gelangen.
Das dem Programmzählstand 2 entsprechende Signal schaltet über die Und-Schaltung 121 den Inhalt des Schieberegisters SR1 durch zum Drucker, damit ein Zeichen gedruckt oder eine Druckcr-Bitopcration ausgeführt wird. Außerdem liefert zur Zeit des Bil-8-Torsignals die Und-Schaltung 122 ein Ausgangssignal, das den Programmzählcr auf 3 setzt. Beim Programmzählstarid 3 betätigt ein »Schreibmaschine betriebsbereit«-Signal aus den Stromkreisunterbrccherkontaktcn der Schreibmaschine die Und-Schaltung 123, um den Programmzähler auf 1 zurückzuschalten. Dies zeigt an, daß sich der Schreibkopf 12 und der Kopf A zur nächsten horizontalen Position bezüglich des Dokuments 13 bzw. der Trommel 16 bewegt haben und daß das nächslc Zeichen auf der Trommel 16 in das Schieberegister SR1 eingeführt werden kann, um gedruckt zu werden oder eine Druckcrfunktion auszulösen.
Der Schreibkopf 12 und der Kopf A setzen ihre Schrittschaltung fort mit dem Erkennen von Zeichen für das Drucken, Lecrschalten oder für Funktionsvorgänge des Druckers, bis das Ende der Zeile erreicht ist. An dieser Stelle ist auf der Trommel 16 das automatische Funktionssymbol »C« gespeichert, das einen Wagenrücklauf darstellt. Der Wagenrücklauf wird vom Drucker 10 ausgeführt, wobei das Schreibelemcnt 12 zum linken Rand zurückgestellt wird und der Kopf A wieder in seine Anfangsläge bezüglich der Trommel 16 zurückkehrt. Durch das Schließen des Wagcnrücklaufkonlakls in Verbindung mit einem Programmzählsland-3-Signal zur Und-
Schaltung 124 (Fig. 14) wird der Programmzähler auf 0 gesetzt und die Aufbereitungsoperation beendet.
Zehntasteneingabevorgänge im einzelnen
Die Vorgänge für die Zehntasteneingabe sind in Fig. 8, 15, 16 und 17 dargestellt. Es sei nun angenommen, daß die Format- und Programmsteuerinformationen in die entsprechenden Format- und Programmregister auf der Trommel 16 eingeführt worden sind, daß sie durch die oben besprochenen Aufbereitungsvorgänge aufbereitet worden sind und daß die Anordnung nun bereit ist für die Eingabe von Informationen über die numerische Tastatur 4 oder die Druckertastatur 3 zur Vorbereitung der Rechnung 13.
Wie Fig. 15 zeigt, wird, wenn der Programmzählstand auf 0 steht und ein Stromkreisunterbrecher in der numerischen Tastatur 4 geschlossen wird, die Und-Schaltung 130 betätigt, um den Programmzähler auf 1 zu schalten und das Zehntasteneingabe-Steuersignal aus dem Steuerblock 91 (F i g. 3 d) zu erzeugen. Die Zehntasteneingabe-Steuerleitung 131 steuert die verschiedenen Schaltungen in Fig. 15.
Ein Programmzählstand-1 -Eingangssignal in Verbindung mit einem Bit-8-Torsignal zur Und-Schaltung 132 führt zur Erzeugung eines »Setze Programmzählstand 2«-Ausgangssignal und eines »Setze Schieberegister SR 1«-Ausgangssignals auf Leitung 133. Durch das Drücken einer der zehn Tasten auf der numerischen Tastatur 4 werden die zugeordneten Kontakte in Kombinationen geschlossen, welche die gedrückten Tasten darstellen. Daher wird bei Programmzählstand 1 das Schieberegister SR1 entsprechend den Kontaktschließungen in der numerischen Tastatur 4 eingestellt. Wenn der Programmzähler auf 2 steht und der Und-Schaltung 134 ein »NICHT Xl«-Signal zugeführt wird, wird der dem Eingaberegister auf der Trommel 16 zugeordnete Kopf / betätigt, um den Inhalt des Eingaberegisters zu löschen, und zwar über die Leitung 135.
Wenn der Ebenen-Taktimpuls auf der Spur 70 (Fig. 2b) auftritt, wird das Flipflop Xl in den Ein-Zustand gebracht. Das geschieht über die Und-Schaltung 136 (Fig. 15). Der Programmzähler wird durch die Und-Schaltung 137 auf 3 geschaltet.
Beim Programmzählstand 3 erwartet die Anordnung das erneute Erkennen des Ebenen-Taktsignals, zu welchem Zeitpunkt die Und-Schaltung 138 betätigt wird, um den Programmzählstand auf 4 zu schalten. Das Programmzählstand-4-Signal über die Und-Schaltung 139 steuert das Schieberegister SR1 durch die Leitung 140 und den Eingabekopf / durch die Leitung 135. Die tatsächlich beteiligten Schaltungen sind die Und-Schaltung 141, die Oder-Schaltung 142, 143 und die Eingabekopf-Schreibschaltung 144 (Fig. 16).
In Fig. 15 wird durch den Programmzählstand 4 mit dem Bit-8-Torsignal die Und-Schaltung 145 betätigt und setzt den Programmzählstand auf 5. Bei Vorliegen des Programmzählstandes 5 gleichzeitig mit dem »Nicht ZehntasteneingabeÄ-Stromkreisunterbrecherimpuls wird die Und-Schaltung 146 betätigt und setzt den Programmzähler auf 0. Das »Nicht Zehntasteneingabeoc-Stromkreisunterbrechersignal ist einem Betriebssignal aus dem Drucker 10 vergleichbar.
Die Schaltungen umfassen zwei Entschcidungs-FlipflopsATl und Xl (Fig. 17)., Das FlipfiopATl wird in den Zehntasteneingabe-Vorgängen benutzt und das Flipflop Xl in anderen Schaltungen, die noch besprochen werden.
Formatdruckvorgänge im einzelnen
Das Verfahren zum Drucken gespeicherter Informationen, wie z. B. »Bruttobetrag« und »Skonto«, die auf der Trommel 16 gespeichert sind, oder ähnlicher Ausdrücke ist in Fig. 9, 18 und 19 veranschaulicht. Soll der ganze Inhalt des Format- oder Programmregisters gedruckt werden, werden die oben besprochenen Aufbereitungsoperationen ausgeführt. Bei den gegenwärtigen Vorgängen handelt es sich nur um das Drucken gespeicherter Ausdrücke, Wörter, Vorsilben, Nachsilben oder ähnlicher sich immer wiederholender Ausdrücke, die während der Erstellung von Buchungsdokumenten, wie z. B. der Rechnung 13 (Fig. 2b), benötigt werden können.
so Die in der zugeordneten Programmzeile auf der Trommel 16 gespeicherten Informationen werden jedoch zu Steuerzwecken in das Schieberegister SR1 (Fig. 9) eingeführt.
Gemäß Fig. 18 wird durch das Drücken der Programmstarttaste im Steuertastenfeld 9 (Fig. 1) zusammen mit dem Erkennen eines Programmzählstandes 0 und eines Ebenen-Taktsignals die Und-Schaltung 150 betätigt, um die Steuerung der Druckformatzeile aus demDecodierblock91 (Fig. 3d) einzuleiten.
Dies wird durch die Leitung 151 zurückgeführt, um die verschiedenen Torschaltungen in Fi g. 18 und 19 vorzubereiten. Das Ausgangssignal über den Oder-Block 152 setzt außerdem den Programmzählstand auf 1.
Der von der Bedienungsperson ausgewählte Inhalt des Formatregisters und des Programmregisters, wie er durch einen der Taktimpulse 71 bis 74 (F i g. 2 b) bestimmt wird, wird den Schieberegistern SR1 und SR1 unter der Steuerung der Und-Schaltungen 153
und 154 (Fig. 18) zugeleitet. Die Und-Schaltung 155 überträgt Daten zu einem der beiden Schieberegister in Abhängigkeit davon, welches von ihnen bei der Entwicklung von Daten auf der Kopf-/i-LeseIeitung 156 betätigt wird. Bei Kopf-/1-Positionstorsignal 2 und Bit-8-Taktsignal setzt die Und-Schaltung 157 den Programmzählstand auf 2.
In jedem Umlauf erfolgt eine Bestimmung darüber, ob das Zeichen den Beginn eines Formatfeldes oder einen Stoppzustand und das Ende des Feldes anzeigt.
Die Formatzeichen im Schieberegister SR1 werden decodiert, und ein Stopp-Code wird durch die Und-Schaltung 158 (Fig. 19) erkannt. Beim Erkennen eines Stopp-Codes werden jeweils die Steuerungen rückgestellt und der Programmzähler gelöscht.
Wenn ein »Beginn des numerischen Fcldes«-Codes erkannt wird, wird der Druckbefehlspeicher 84 (Fig. 3b) betätigt, um eins der Druckdecodierungssteuersignale aus dem Decodierblock 85 (Fig. 3b) zu liefern.
Rechcnbefehle werden durch die in F i g. 3 c gezeigten Schaltungen je nach dem Inhalt des Schieberegisters SR 2 decodiert. Ein »Beginn des numerischen Feldes«-Codes leitet außerdem ein »Übertage numerisches Format«-Steuersignal aus dem Decodierblock 19 (Fig. 3d) ein. Dies wird unten noch besonders besprochen. Das Erkennen eines Codes, der kein Dmckbefehlscode ist, in Verbindung mit dem ProgrammzählsUmd 2 bewirkt eine Betätigung der Und-
209 637/156
Schaltung 159, wodurch der Programmzählstand auf 3 gesetzt wird. Der Programmzählstand 3 bewirkt, daß die Und-Schaltung 160 den Inhalt des Schieberegisters SR1 zu den Schreibmaschinenmagneten, über die Leitung 161 (Fig. 19) durchschaltet. Bei Vorliegen des Programmzählstandes 3 zusammen mit dem Bit-8-Taktsignal wird die Und-Schaltung 162 veranlaßt, den Programmzählstand auf 4 zu schalten.
Die Und-Schaltung 163 (Fig. 18) wird betätigt durch das Erkennen des Ebenen-Taktsignais, des Piogrammzählstandes4, des Bit-8-Torsignals und des Signals »Schreibmaschine betriebsbereit« und setzt den Programmzählstand über den Oder-Block 152 auf 1. Daher wird mit dem Speichern der nächsten Zeichen in den Schieberegistern SR 1 und SR 2 gewartet bis zum Abschluß des Druckvorgangs in der Schreibmaschine auf das vorher erkannte und der Schreibmaschine ziigeführte Zeichen hin. Sobald der Schreibkopf 12 und der Kopf/1 durch die Schrittschaltung zur nächsten horizontalen Stelle gelangt sind, können die nächsten Format- und Programm-Zeichen gelesen und bearbeitet werden.
In Fig. 19 wird das in der oben angegebenen Programmcode-Tabelle angezeigte Sternchen erkannt, um die Anordnung als Vorbereitung auf eine Zehntasten-Eingabe-Operation im nächsten Feld zu stoppen.
Vorgänge bei der Übertragung von
Speicherinformationen einschließlich des numerischen Formats zu den Rechenregisteni
Fig. K), 20, 21, 22, 23 und 24stellen im einzelnen die Vorgänge dar, die die Übertragung von numerischen Formatinformationen und Positionsspeicherinformationen zu den Rechenregistern betreffen.
Dabei werden Informationen über die Schieberegisters/?! und SR2 zu den Summenregister- und Eingaberegister-Speicherstellen auf der Trommel 16 übertragen, wie es Fig. 2b und 10 zeigen. Bei einer solchen Übertragung wird der Kopf B gesteuert, der aus der in Fig. 2b gezeigten Normallage heraus entlang der Oberfläche der Trommel 16 beweglich ist, wie es die gestrichelte Umrißlinic 76 in Fi g. 2 b andeutet. Eine solche Steuerung des Kopfes B wird aus Fig. 20 abgeleitet durch die Erregung von Magneten mit der Bezeichnung »Schrittschaltung«, »Rückschaltung«, »Tabulator« und »Wagenrücklauf«, die alle die Bewegung des Trägers 32 und damit die Bewegung des Kopfes B über das Kabel 27 (Fig. 1) steuern.
Die Schaltungen in F i g. 20 steuern den Kopf B so, daß Informationen angesteuert werden und ein solcher Zugriff wieder rückgängig gemacht wird, wodurch sichergestellt wird, daß die Bewegung des Kopfes Z? genau gesteuert wird. Die in Fig. 20 enthaltenen Funktionsmagnete tragen die Bezugsziffern 170, 171, 172 und 173. Die Einleitung und Beendigung der beteiligten Funktionen werden angezeigt durch den Schrittschalt-Kontakt 174, den Rücksehalt-Kontakt 175, den Tabulator-Kontakt 176, den Wagenrücklauf-Kontakt 177 in dem Zusatzmechanismus je nach der ausgewählten Funktion.
Funktionen, an denen'der zusätzliche Kopf B beteiligt ist, werden eingeleitet durch Signale auf den Leitungen 180, 181, 182, 183 und 184 (Fig. 20). Ein Signal auf einer dieser Leitungen veranlaßt die Oder-Schaltung 185 zum Erzeugen eines Ausgangsignals, welches über die Und-Schaltung 186 das Zugriffstor-Flipflop 187 in den Ein-Zustand bringt. Das Flipflop 187 betätigt Und-Schaltungen 188, 189, 190 und 191, damit der für die jeweilige Funktion benötigte Funktionsmagnet 170 bis 173 erregt wird. Wenn das Flipllop 187 in den Ein-Zustand gebracht wird, wird dadurch in Verbindung mit dem Erkennen eines Bit-8-Taktsignals die Und-Schaltung 192 betätigt und
ίο bringt das »Wagenzugriff ausgeführt«-Flipflop 193 in den Ein-Zustand. Das Flipflop 193 erregt einen Eingang der Und-Schaltung 194 sowie die Und-Schaltung 195. Die Ausführung der betreffenden Funktion wird angezeigt durch das Schließen eines der Kontakte 174 bis 177 über das Ebeneinsteilnetzwerk 196. Zu diesem Zeitpunkt stellt die Und-Schaltung 195 das »Funktion ausgeführt«-Flipflop 197 in den Ein-Zustand. Das Ausgangssignal des Ein-Zustandes auf Leitung 198 zusammen mit dem Signalabfall auf den Stcuerleitungen 180 bis 184, reflektiert über den Inverter 199, betätigt die Und-Schaltung 194, die das Flipflop 193 in den Aus-Zustand bringt und außerdem das »Funktion ausgeführt«-Flipflop 197 ausschaltet.
Im unteren Teil von Fig. 20 wird ein Schalter 200 durch das Gliedersystem 201 betätigt, um das Ausrichten des Kopfes A und des Kopfes B in derselben horizontalen Lage bezüglich der Trommel 16 anzuzeigen. Dies ist in den Steuerschaltungen (Fig. 3d) brauchbar und stellt sicher, daß vor bestimmten Operationen die Köpfe ausgerichtet sind, wie z. B. vor dem Drucken der Formatzeile.
Während der gegenwärtigen Operation werden Zeichen in der ausgewählten Formatzeile so, wie sie durch den Kopf B gelesen werden, zum Schieberegister57? 1 übertragen, und Zeichen in der ausgewählten Programmleitung werden so, wie sie durch den Kopf B gelesen werden, in das Schieberegister SR 2 übertragen. Diese Operation entspricht der für die oben besprochenen Formatdruckvorgänge.
In Fig. 22 werden Daten vom Kopf B zu den
Schieberegistern SR1 und SR 2 weitcrgeleitet unter der Steuerung der Und-Schaltung 206. Fig. 21 ver-
' anschaulicht die Erzeugung der Programmzählsignale PCI bis PCS, die in den Schaltungen von Fig. 22 und 23 verwendet werden. Das Schieberegister SR 1 wird besonders zur Zeit des Programmzählstandes 1 durch das Kopf-ß-Positionstorsignal 1 über die Und-Schaltung 207 durchgeschaltet. Das Schieberegister SR 2 wird zur Zeit des Prpgrammzählstandes 1 durch das Kopf-ZJ-Positionstorsignal 2 über die Und-Schaltung 208 durchgeschaltet.
Zur Zeit des Programmzählstandes 1 wird der Inhalt der SchieberegisterSR 1 und SRI geprüft, um festzustellen, ob das Ende des Feldes erreicht ist oder nicht. Wenn dies der Fall ist, wird das ΛΓ l-Flipilop (F i g. 17) durch das Signal auf der Leitung 209 eingestellt. Außerdem prüft die Und-Schaltung 210 (Fig. 23) auf das Vorliegen eines Dezimalcodes (.) im Schieberegister SR 1.
Nach der Eingabe und Decodierung der Zeichen in ilen Schieberegistern SR 1 und SR 2 aus den ausgewählten Format- und Programmleitungen wird der Inhalt des Positionsregisters I und des Positionsregisters 2 in der ausgewählten Ebene durch die Und-Schaltungen 211 und 212 (Fig. 22) unter der Steuerung der Kopf-ß-Positionstorsignale 3 und 4 zu den Schieberegistern SR 1 bzw. SR 2 durchgeschaltet.
Das Kopf-ß-Positionstorsignal 4 veranlaßt die Und-Schaltung213 (Fig. 21), den Programmzähler auf 2 zu stellen. Die Erkennung eines Dezimalcodes (.) durch die Und-Schaltung210 (Fig. 23) hat auch die Weiterschaltung des Programmzählers auf 2 unter der Steuerung der Und-Schaltung 214 (F i g. 21) zum Ergebnis. Eine der Bedingungen dafür, daß die Und-Schaltung 215 (Fig. 22) ein Ausgangssignal erzeugt ist, die, daß das <Y2-Flipflop im Ein-Zustand ist. Das A^-Flipflop (Fig. 17) wird in den Ein-Zustand gebracht, wenn sich der Kopf B aus der ersten Position eines Feldes herausbewegt, und das Xl-Eingangssignal für die Und-Schaltung 215 stellt sicher, daß der Programmcode in der ersten Position des Feldes nicht fälschlich als Feld-Ende-Anzeige erkannt wird. Wenn die Und-Schaltung 215 das Flipflop A' 1 einstellt, wird jeweils die Schrittschaltung des Kopfes B blockiert, da das Ende des Feldes erreicht ist.
Dies ist in Fig. 22 angedeutet, wo ein Programmzählstand 2 und ein Signal »Nicht XI« nötig sind, um die Und-Schaltung 218 zu veranlassen, einSteuersignal für die Schrittschaltung des Kopfes B auf Leitung 219 zu erzeugen. Zur Zeit des Programmzählstandes 2 veranlaßt das Signal »Nicht X2« die Und-Schaltung 220 (Fig. 23) ein Löschsignal auf Leitung 221 zu erzeugen, um den Inhalt des Summenregisters zu löschen.
In Fig. 23 wird durch das Durchschlagen des Positionssummenregisters 1 oder des Positionssummenregisters 2 durch den Oder-Block 22 die Und-Schaltung 23 veranlaßt, ein Löschsignal zum Eingaberegister auf Leitung 224 zu erzeugen.
Wenn das Kopf-Zi-Positionstorsignal 4 und das Bit-8-Torsignal beim Programmzählstand 2 und dem Signal »Nicht X2« auftreten, erzeugt die Und-Schaltung 225 ein Signal, das das Flipflop Xl (F i g. 17) in den Ein-Zustand bringt, wodurch sichergestellt wird, daß das Summenregister und das Eingaberegister nur für einen vollständigen Umlauf gelöscht werden.
In Fig. 21 wird die Und-Schaltung 226 durch das Ausgangssignal des Flipflops Xl, den Programmzählstand 2 und das Bit-8-Taktsignal veranlaßt, den Programmzählstand auf 3 weiterzuschalten. Die Und-Schaltung 227 (Fig. 21) liefert ein Ausgangssignal, durch das der Programmzähler auf 4 weitergeschaltet wird, wenn das Ebenen-Taktsignal in der ausgewählten Ebene erkannt wird. Ebenfalls liefert die Und-Schaltung 228 ein »Setze Programmzählstand auf 4«- Ausgangssignal beim Erkennen eines Datenbits im Summenregister in Verbindung mit einem Bit-1-Eingangssignal.
Zur Zeit des Programmzählstandes 4 wird der Inhalt des Schieberegisters SR 1 durch Betätigung der Und-Schaltung 230 (Fig. 23) zum Summenregister übertragen. Entweder durch die Positionssumme 1 oder die Positionssumme 2 werden über den Oder-Block 222 die Daten im Schieberegister SR1 durch die Und-Schaltung 231 geleitet, damit sie im Eingaberegister gespeichert werden. Der Inhalt der Schieberegister SR 1 und SR1 wird zur Zeit des Programmzählstandes 4 durch die Und-Schaltung 232 (F i g. 23) geleitet.
Beim Programmzählstand 4 gleichzeitig mit der Bit-8-Zeit wird die Und-Schaltung 223 (Fig. 21) veranlaßt, den Programmzählstand auf 5 zu bringen.
Gemäß Fig. 20 sendet immer dann, wenn der Kopf B die nach Anweisung der Funktionsmagnete 170 bis 173 erforderliche Funktion ausführt, der Funktionsstromkreisunterbrecher 235 ein Signal durch das Ebenen-Einstellnetzwerk 236 und die Und-Schaltung 237, damit ein »Betriebsbereit«-Signal auf Leitung 238 erzeugt wird. Das Signal auf Leitung 238 betätigt die Und-Schaltung239 (Fig. 21) und stellt, wenn der Programmzählstand 5 erreicht ist, den Programmzähler wieder auf 1 zurück.
Eine andere Möglichkeit, die sich zur Zeit des
ίο Programmzählstandes 5 ergeben kann, entsteht, wenn das Flipflop Xi durch die Und-Schaltung 240 (F i g. 23) in den End-Zustand gebracht wird. Ein Ausgangssignal der Und-Schaltung 240 erregt den Decodierblock 91 (Fig. 3d), wodurch die Multiplikationssteuerung eingeschaltet wird. Außerdem stellt das Ausgangssignal der Und-Schaltung 240 den Programmzählstand auf 0 und die Flipflops X 1 und Xl in den Aus-Zustand zurück. Während dieser Vorgänge wird der Inhalt des Format- und des Programmregisters geprüft, um die Operationen zu steuern und insbesondere das Vorliegen eines Dezimalcodes im Formatregister festzustellen. Liegt kein Dezimalcode auf der numerischen Formatzeile vor, wird der Inhalt des Positionsregisters 1 und des Positionsregisters 2 auf der Trommel 16, der während des fünften Segmentes der ausgewählten Ebene, wie z. B. der Ebene 2 (Fig. 2b) auftritt, bedingungslos zum Summenregister übertragen, und der Inhalt des Positionsregisters 2 wird bedingt zum Eingaberegister übertragen, und zwar in Abhängigkeit von dem von der Bedienungsperson ausgewählten Register.
Daher wird der Kopf B benutzt, um die Rechenfunktionen aufzunehmen, die für das Verarbeiten der Informationen in den Positionsregistern I und 2 benötigt werden, und außerdem um den Beginn und das Ende des betreffenden Feldes festzustellen, während er gleichzeitig das Erscheinen des Dezimalcodes zur richtigen Behandlung erkennt. Der Kopf B bewirkt außerdem die Übertragung der in den Posilionsregistern 1 und 2 enthaltenen laufenden Beträge zum Summen- und zum Eingaberegister.
Die Operation dieser Art erfolgt immer dann, wenn es sich um Beträge handelt, die als laufende Summe aufrechterhalten werden müssen, wie z. B. in der »Betrag«-Spalte auf der Rechnung 13.
Zusammenfassend kann also gesagt werden, daß Fig. 21, 22 und 23 in erster Linie die Übertragung des numerischen Formats im Laufe der Vorbereitung des Dokuments 13 betreffen. Dann wird unter bestimmten Umständen der Inhalt der Positionsregister in der ausgewählten Ebene zu den Rechenregistern übertragen, damit eingeführte Beträge zusammengerechnet und wieder in ihren ursprünglichen Speicherplätzen auf der Trommel 16 gespeichert werden.
Dies würde z. B. eintreten, wenn es nötig wäre, eine laufende Summe der Skonti, die bei der Erstellung aller Rechnungen für einen bestimmten Tag auftreten, oder eine laufende Summe der Versandgebiihren für alle Rechnungen während eines Tages in einem der Positionsregister aufrechtzuerhalten. Die im Positionsregister 1 auflaufenden Summen wurden gewöhnlich nur auf ein besonderes individuelles Buchungsdokument, wie z. B. die Rechnung 13 (F i g. 2 b) zutreffen. Die laufenden Summen oder Endsummen für jeden Tag wurden normalerweise im Positionsregister 2 untergebracht werden und gewöhnlich aus den Summen für alle Buchungsdokumente für die Arbeiten eines ganzen Tages bestehen.
29 30
Drucken von Informationen in Rechenregistern Xl, den Programmzählstand 1, das Bit-1-Torsignal
und Übertragen der Informationen zu den und das Signal »Nicht Summenregister-Lesesignal«
Positionsregistern . werden die Und-Schaltung 153 und der Oder-Block
154 betätigt und liefern ein Ausgangssignal, das den
Die Schaltungen, die am Drucken von Informatio- 5 Programmzählstand auf 2 bringt. Ebenso wird das
nen, welche in den Rechenregistern, d. h. dem Sum- FlipflopXl (Fig. 17) eingestellt. Die Und-Schaltung
menregister, dem Eingaberegister und dem Quersum- 153 erkennt das Auftreten eines Zeichens, das vorher
menregister auf der Trommel 16, gespeichert sind noch nicht gelesen worden ist, durch das als Zeichen-
und an der Übertragung dieser Informationen zu den markierung auftretende Bit-1-Torsignal (s. Fig. 24).
horizontalen Positionsregistern 1 und 2 auf derTrom- io Wäre das Flipflop X1 nicht als Folge des Erken-
mel 16 beteiligt sind, sind in Fig. 11, 24, 25, 26 nens eines Zeichens im Summenregister eingestellt
und 17 dargestellt. Außerdem sind Fig. 28 und 29 worden, so wäre die Und-Schaltung 155 (Fig. 25)
von allgemeinem Interesse bezüglich der Steuerung durch das Signal »Nicht ZI«, den Programmzähl-
der Schieberegister SR1 und SR 2 sowie der stand 1 und das Ebenen-Taktsignal veranlaßt wor-
Steuerung des dem Summenregister zugeordneten 15 den, ein Ausgangssignal auf Leitung 156 zu erzeugen,
Kopfes H. durch das die Schaltungen auf »Formatdruck« rück-
F i g. 24 zeigt Wellenformen, die während des gestellt werden. Dies zeigt an, daß alle Informationen
Schreibens von Informationen im Summenregister im Summenregister angesteuert worden sind,
entstehen. Die Ansteuerung von Informationen in Die Schieberegister 57? 1 und SR 2 werden gesperrt
den Rechenregistern erfolgt in der Reihenfolge von 20 durch die Inverterschaltung 157 (Fig. 25), wenn der
der höchsten zur niedrigsten Stelle. Beim Ausdrucken Oder-Block 154 ein Ausgangssignal zur Bit-1-Zeit
von höherstelligen Ziffern werden niedrigerstellige erzeugt. Die Informationszeichen werden gleichzeitig
Ziffern hinübergeleitet. Die aufeinanderfolgende An- und bitweise in die Schieberegister SRI und SR2 |
steuerung der richtigen Zeichen geschieht unter der eingeführt.
Steuerung von Zeichenmarkierurigen, die in den ein- 25 Wenn der Oder-Block 154 ein Ausgangssignal zelnen Zeichenspeicherplätzen enthalten sind. Die liefert, wird der Programmzählstand auf 2 weiter-Zeichenmarkierungen ermöglichen die Ansteuerung geschaltet, und das Flipflop X 2 wird in den Einder Ziffern ohne Zählvorrichtung, mit der man ver- Zustand geschaltet mit dem Bit-1-Taktsignal. Der folgen müßte, welche Zeichen vorher in den Rechen- Inverter 157 verhindert Schiebevorgänge und Einregistern angesteuert worden sind. Wenn irgendein 30 gaben in die Schieberegister und stellt dadurch sicher, Zeichen aus einem der Rechenregister ausgelesen daß die in den Schieberegistern gespeicherten wird, wird die Zeichenmarkierung in dem betreffen- Zeichenbits gültige Zeichenkonfigurationen darstelden Zeichenspeicherplatz gelöscht und zu einer ande- len. Da das Flipflop X 2 im Ein-Zustand ist, steuert ren Bitposition bew<:gt, wodurch das spätere Aus- die Und-Schaltung 158 (Fig. 25) den Summenlesen desselben Zeichens verhindert wird. 35 registerkopf H in den Ein-Zustand, damit eine
Im Laufe der Operationen wird die Rechenregister- Zeichenmarkierung zum Bit-2-Speicherplatz über-
Drucksteuerleitung 150 (Fig. 25, 26 und 27) dann tragen wird (Fig. 24). Nach der Bit-1-Zeit wird das
erregt, wenn Informationen aus den Rechenregistern Flipflop X2 über diese Schaltung auch rückgestellt,
übertragen werden müssen. Dadurch wird die ganze Durch Programmzählstand 2 zusammen mit einem
Durchschaltlogik in diesen Figuren betätigt. 40 »Betriebsbereit«-Signal aus der Schreibmaschine und
Beim Erkennen des Ebenen-Taktsignals für die dem Erkennen des Beginns der ausgewählten Ebene ausgewählte Ebene erzeugt die Und-Schaltung 151 wird die Und-Schaltung 159 (Fig. 125) betätigt und ein Ausgangssignal, das den Programmzählstand stellt den Programmzählstand auf 3 und das Flipflop auf 1 bringt. Während dieser Operation wird der Xl in den Rückstellzustand. ^, Inhalt des Summenregisters zum Schieberegister SRI 45 Gemäß Fig. 26 wird die Und-Schaltung 160 beübertragen. Die Zeichen werden hintereinander in tätigt durch Programmzählstand 3, Kopf-zl-Positionsdas Schieberegister SR1 eingeführt, und der Lese- torsignal 1 und eine das Positionsregister 1 betrefvorgang wird gestoppt, wenn das Ebenen-Taktsignal fendc Summe oder Teilsumme über den Oder-Block erkannt wird. Dadurch wird die Eingabe des ersten 161, um den Inhalt des Schieberegisters SRI zum Zeichens aus dem Summenregister in das Schiebe- 50 Druckermagneten durchzuschalten. Falls die Einregister &R 1 bewirkt. gänge des Oder-Blocks 161 nicht erregt sind, ver-
Gleichzeitig mit dem Weiterschieben Von Informa- anlaßt der Inverter 162 die Und-Schaltung 163, den
tionen aus dem Summenregister zum Schieberegister Inhalt des Schieberegisters SR2 zu den Drucker-
SR1 wird der Inhalt des Eingaberegisters zum magneten durchzuschalten.
Schieberegister SR2 übertragen. Das geschieht stets 55 In Fig. 27 wird die Und-Schaltung 165 durch die
mit Ausnahme derjenigen Programmbedingungen, die Steuerleitung 150, das Kopf-/4 -Positionstorsignal 3
die Übertragung des Inhalts des Quersummenregisters und den Programmzählstand 3 betätigt, so daß der
zum Schieberegister SR 2 erfordern. Die Quersum- Kopf A eingeschaltet wird, um Nullen zu schreiben,
menbildung findet z. B. statt während der Bildung der Die Und-Schaltung 164 wird für das Schreiben von
Rechnungssumme auf der Rechnung 13 (Fig. 2b), 60 Einsen betätigt, wenn keine Positionssummen durch-
wobei die Zahl 1592,70 aus der Bruttobetragszahl geschaltet werden, durch das Ausgangssignal des
1600,00 unter Berücksichtigung des Skontos, des Schieberegisters SR1.
Steuerbetrags und der Frachtgebühr errechnet wird. Durch Positionssumme 1, Kopf-zl-Positionstor-
Wie F i g. 25 zeigt, wird beim Programmzählstand 1 signal 4, Programmzählstand 3 und Stcuerleitung 150
zusammen mit dem Bit-1-Torsignal und dem Sum- 65 wird die Und-Schaltung 166 veranlaßt, ein Aus-
menregister-Lcsesignal die Und-Schaltung 152 ver- gangssignal zum Schreiben mit Kopf A und zum
anlaßt, das Flipflop Xl (Fig. 17) in den Einstell- Steuern des SchieberegistersSR2 zu erzeugen. Daten
zustand zu bringen. Durch das Ausgangssignal von werden vom Schieberegister SR 2 zum Kopf A über
die Und-Schaltung 167 gesendet. Daher kommen die zum Kopf A gelangenden Informationen aus dem Schieberegister SRI, es sei denn, ein Befehl »Positionssumme 2« liegt vor. Wenn eine dieser Bedingungen zutrifTt, wird die Und-Schaltung 164 (Fig. 27) unwirksam gemacht. Bei einem Befehl »Positionssumme 1« werden die durch den Kopf/i zu schreibenden Informationen aus dem Schieberegister SR 2 abgeleitet. Wenn "es sich um den Betrag im Positionsregister 2 handelt, wird das Positionsregister 2 beim Programmzählstand 3 über die Und-Schaltung 168 (F i g. 27) gelöscht.
Zusätzliche Steuerungen
In Fig. 28 und 29 sind einige zusätzliche Steuerschaltungen für die Steuerung des Summenregister- kopfesH und der Schieberegisters1/? 1 und SR2 veranschaulicht.
In Fig. 28 gelangt jedes der Summenregister-Schreibsignale, wie z. B. das aus der Und-Schaltung 158 (F i g. 25) abgeleitete, in die Oder-Schaltung 170, um durch Betätigung des Summenkopfes das Summenregister zu löschen. Wenn Datenimpulse durch den Oder-Block 171 geleitet werden, wird jeweils der Strom in der Summenkopf-Schreibschaltung 172 umgekehrt, wodurch die Informationen im Summen register aufgezeichnet werden.
Die Steuerungen für die Schieberegister SR1 und SR2 sind in Fig. 29 gezeigt. Jedes der Schieberegister SRI und SR2 hat parallele Ausgänge auf den Leitungen 175 bzw. 176. Außerdem hat jedes einen Serienausgang 177 bzw. 178. Steuertorschaltungen 179 und 180 steuern die verschiedenen Positionen der Schieberegister. Datenleitungen 181 und 182 dienen der Dateneingabe. Außerdem besitzt das Schieberegister SRI eine Paralleleingabesteuerung 183, die Informationen auf den Leitungen 184 aus der numerischen Tastatur 4 und den durch Tasten auf der Tastatur 3 betätigten Schreibmaschinenkontakten empfängt.
Überblick
Wie die verschiedenen hier besprochenen Eingabe- und Ausgabevorgänge zeigen, erhält man durch die einzigartigen Anordnungen des hier beschriebenen Systems beträchtliche Vielseitigkeit und Flexibilität bei der Erstellung von Buchungsdokumenten. Durch die eingebaute Positionsbeziehung des Schreibelements zu dem der Speichertrommel zugeordneten Hauptkopf werden sowohl die Programmeingabe- und Aufbereitungsvorgänge vereinfacht als auch das Erkennen gespeicherter Informationen zum Steuern der Einrichtung bei der Erstellung von Dokumenten.
Die Einrichtung arbeitet automatisch und ermöglicht dennoch ein großes Maß an Steuerung gespeicherter Format- und Programminformationen durch die Bedienungsperson. Die Korrelation programmierter Informationen mit dem gedruckten Dokument erfordert nur sehr wenig Aufmerksamkeit seitens der Bedienungsperson. Die angegebenen Schaltungen ermöglichen das Drucken veränderlicher Informationen, die für jeden Buchungsbeleg benötigt werden, sowie das Drucken von sich wiederholenden Informationen in automatischer Art und Weise.
Die Ansteuerung von Format-, Programm- und Positionssummen-Informationen erfolgt schnell und gut mit dem Zusatzkopf und die ihm zugeordneten Steuerschaltungen und -einrichtungen.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
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Claims (9)

Patentansprüche:
1. Buchungsautomat mit einer Tastatur, mit einem eine Relativbewegung zwischen der Druckstelle und dem Beleg in Zeilenrichtung ausführenden Serial-Druckwerk, mit einer Speichervorrichtung für die Speicherung von Daten und Befehlen und mit einem Rechenwerk, wobei als Speichervorrichtung eine um ihre Längsachse drehbare, in Umfangsrichtung verlaufende, zum Teil als Register dienende Steuer- oder Taktspuren aufweisende Magnettrommel vorgesehen ist. der elektrisch mit einer Steuerschaltung verbundene Magnetköpfe zugeordnet sind, von denen einer eine Schreib- oder eine Leseoperation ausführen kann und abhängig von dem in Zeilenrichtung erfolgenden Fortschreiten der Druckstelle und synchron damit angesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schreib- oder eine Leseoperation ausführende Magnetkopf (A) synchron mit dem in Zeilenrieliliing erfolgenden Fortschreiten der Druckstelle entlang der Trommellängsachsc verschiebbar ist, daß ein zweiter, jedoch nur eine Leseoperation ausführender magnetischer Hilfskopf (Ii) vorgesehen ist, der von einer separaten Antriebsvorrichtung (27, 32) aus entlang der Trommellängsachse, jedoch radial gegenüber dem zuerst genannten Magnetkopf (A) versetzt, verschiebbar ist und daß von den Steuer- oder Taktspuren (70 bis 80) zugeordneten Magnetköpfen (C bis J) einige (E bis J) fest und andere (C, D) von der Tastatur (5) entlang der Trommellängsachse verschiebbar angeordnet sind.
2. Buchungsautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur eine Druckvorbereitungstaste (DR VOR) besitzt, weiche die die Register (76 bis 80) abfühlenden Magnetköpfe (H bis J) zum Zwecke der Steuerung des Druckvorganges, des Rechenwerkes und der Programmvorrichtungen an die Steuerschaltung anschließt.
3. Buchungsautomat · nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Register (76 bis 80) in zwei Gruppen unterteilt sind, von denen die eine für das Aufzeichnen oder Lesen von über die Tastatur eingebbaren Druckbildsignalen und von Programmsignalen vorgesehen ist und die andere unter maschinengesteuerter, automatischer Steuerung steht, und daß beide Gruppen mehrere Rechenregister enthalten.
4. Buchungsautomat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem selektierten Übergang von Signalen aus Rechenregistern der erstgenannten Art in die der zuletzt genannten Art durch die Ausbildung der Steuerschaltung gleichzeitig das Druckwerk (12) betätigbar ist.
5. Buchungsautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnettrommel (16) in einzelne Mantcllinien eines Zylinders bildende Speicherspuren aufgeteilt ist, die jeweils einer Zeile auf dem Belei»(13) entsprechen, wobei die Magnettrommel (16) in Umfangsrichtung in eine vorherbestimmte Anzahl von Ebenen (I bis 4) unterteilt ist, jede Ebene wiederum in eine vorherbestimmte Anzahl von Segmenten und jedes Segment in eine vorherbestimmte Anzahl von Zeichenstellen und daß durch die von der Tastatur aus verschiebbaren Magnetköpfe (C, D) beim Abfühlen der Taktspuren (71 bis 74) erzeugten Impulse eine Auswahl bestimmter Ebenensegmente möglich ist.
6. Buchungsautomat nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der von dem synchron mit der Relativbewegung von Druckstelle und Beleg (13) bewegten Speichermagnetkopf (A) zugeordneten Speicherspuren jeweils einer Zeile des Belegs (13) zugeordnet sind und daß die dem Hilfsmagnetkopf (B) zugeordneten Speicherspuren ohne Zuordnung zu dem Beleg (13) lückenlos aneinandergereiht sind.
7. Buchungsautomat nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung eine Impulsverzögerungsvorrichtung aufweist für ein Abfühlen ein und derselben Ebenensegmente sowohl durch den Speichermagnetkopf (A) als auch durch den Hilfsmagnetkopf (B).
8. Buchungsautomat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktspuren (71 bis 74) Sektortaktspuren von einer Anzahl gleich der Anzahl der Trommelebenen, Segmentspuren von einer Anzahl gleich der Gesamtanzahl von Segmenten in allen Trommclebenen und Bittaktspuren (75) aufweisen und daß den Sektortaktspuren ein einziger auf jede Spur verschiebbarer Magnetkopf (C) zugeordnet ist und ebenso den Segmenttaktspuren (D) ein auf jede Segmenttaktspur verschiebbarer gemeinsamer Magnetkopf zugeordnet ist.
9. Buchungsautomat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene der Magnettrommel (16) gleiche Länge aufweisen und jede Ebene (1 bis 4) eine gleiche Anzahl von Segmenten aufweist.

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