DE1574447A1 - Vorrichtung zum Steuern von selbsttaetigen Papierrollenwechselaggregaten - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern von selbsttaetigen Papierrollenwechselaggregaten

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DE1574447A1
DE1574447A1 DE19661574447 DE1574447A DE1574447A1 DE 1574447 A1 DE1574447 A1 DE 1574447A1 DE 19661574447 DE19661574447 DE 19661574447 DE 1574447 A DE1574447 A DE 1574447A DE 1574447 A1 DE1574447 A1 DE 1574447A1
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DE
Germany
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reflective
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roll
replacement roll
rotation
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DE19661574447
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Inventor
Engelbert Dr-Ing Muth
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Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/10Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
    • B65H19/18Attaching, e.g. pasting, the replacement web to the expiring web
    • B65H19/1857Support arrangement of web rolls
    • B65H19/1868The roll support being of the turret type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/10Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
    • B65H19/18Attaching, e.g. pasting, the replacement web to the expiring web
    • B65H19/1805Flying splicing, i.e. the expiring web moving during splicing contact
    • B65H19/181Flying splicing, i.e. the expiring web moving during splicing contact taking place on the replacement roll
    • B65H19/1815Flying splicing, i.e. the expiring web moving during splicing contact taking place on the replacement roll the replacement web being stationary prior to splicing contact

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Steuern von selbsttätigen Papierrollenwechselaggregaten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern der Rollensterndrehung, der Klebebürste und des Trennmessers an selbsttätigen Papierrollenwechselaggregaten, deren Funktionen durch die Rollensterndrehung und die im Rollenstern befindliche Srsatzrolle sowie durch die Rotation der Ersatzrolle fotoelektrisch ausgelöst werden.
  • Teile dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung sind bereits vorbekannt.
  • Eine Vorrichtung dieser Art nach dem deutschen Patent 870 859 benutzt hierzu eine Metallscheibe, die außen auf dem mit der Papierrolle umlaufenden Tragkonus befestigt ist. Sie reflektiert die von einem Lichtsender auf sie geworfenen Strahlen in eine Fotozelle. Die Reflexion wird dabei von einem auf der Metallscheibe angebrachten dunklen Streifen unterbrochen. Der dadurch in der Fotozelle erzeugte Stromstoß schaltet ein Schütz und zwei Kurzzeitrelais, wobei das Schütz den Stromkreis fur den Betätigungsmagneten der Klebebürste schließt und das erste Kurzzeitrelais über einen'weiteren Magneten das Trennmesser in Arbeitßstellung bringt, Von Nachteil ist hierbei, daß bei jeder Verschiebung des mit den Metallscheiben ausgerüsteten Rollensternarmes zum Umstellen der Rollenlagerung auf eine andere Papierbreite der Lichtsender und der Lichtempfänger neu justiert werden müssen. Ferner bietet diese Vorrichtung wegen der festeingestellten Zeitwerte an den Kurzzeitrelais keine Gewahr fur ein gleichbleibend kurzes Schwanzstück zwischen Kleben und Schnittstelle der auslaufenden Papierbahn bei unterschiedlichen Papiergeschwindigkeiten. Weiterhin wird für jeden Papierrollentragarm eine eigene Metallscheibe benötigt, deren Größe vom Durchmesserbereich der anzuklebenden Ersatzrollen abhängt. Wegen des immer gleichbleibenden Durchmessers der Metallscheibe läßt sich diese Vorrichtung nicht auch zum Steuern der Rollensterndrehung verwenden, da die Ersatzrollendurchmesser stark schwanken können Daher würden bei Verwendung dieser Vorrichtung zum Steuern der Rollensterndrehung die Ersatzrollen je nach Rollendurchmesser einmal zu weit gedreht werden und ein andermal die vorgesehenen Positionen nicht erreicht haben.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung (britisches Patent 888 570) zum Auffinden der Leimstelle auf der Ersatzrolle besteht aus einem am Schwenkrahmen oberhalb der Klebebürste und dicht vor der ablaufenden Papierbahn befestigten Kondensator--und einem mit einer Metallfolie versehenen Klebestreifen, der unmittelbar hinter der Leimstelle am Umfang der Ersatzrolle aufgebracht wird. Wenn im Verlauf der Rollendrehung der Abstand zwischen dem Kondensator und der Metallfolie seinen kleinsten Wert erreicht, wird ein Relais ausgelöst, das den Magneten für die Klebebürste betätigt. Hierbei muß der Kondensator beim Verarbeiten schmaler Papierrollen neu justiert werden, wobei die Zugänglichkeit, je nach konstruktiver Anordnung des Schwenkrahmens, erheblich erschwert sein kann. Weiterhin erfordert diese Vorrichtung vom Bedienungspersonal erhöhte Sorgfalt beim Befestigen des Metall-Klebestreifens, damit dieser jeweils mit dem Kondensator zusammentrifft. Diese Vorrichtung ist ebenfalls nicht geeignet, die Rollensterndrehung zu steuern; da ein solcher Kondensator nur in einem sehr engen Bereich des Plattenabstandes wirksam ist. Auch ist die gesamte Einrichtung wegen des notwendigen elektrischen Schwingers, des Verstärkers und Gleichrichters relativ aufwendig.
  • Eine weitere bekannte Vorrichtung (deutsches Patent 614 944) ist in der Lage, die Rollensterndrehung zu unterbrechen, wenn die Ersatzrolle die Anklebeposition erreicht hat. Djes geschieht dadurch, daß die Ersatzrolle in den Strahlengang einer Lichtschranke tritt, die über eine entsprechende elektrische Schaltung den.Antriebsmotö des Rollensternes steuert. Mit dieser bekannten Vorrichtung ist es aber nicht mögliche etwa auch die Leimstelle auf der Ersatzrolle aufzufinden.
  • Durch die USA-Patentschrift 2 621 865 ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt geworden, deren Steuerimpulse für die Klebebürste und das Trennmesser durch eine stirnseitig an den äußeren Windungen der Ersatzrolle angebrachten Reflexmarke bei der Drehung der Rolle und des Rollensternes ausgelöst werden.
  • Diese Anordnung weist zwei Lichtquellen und eine auf die Reflexmarke zu schwenkbare Fotozelle auf. Die Foto zelle ist deshalb schwenkbar angeordnet, damit sie in den Strahlengang zwischen der Reflexmarke und der entsprechenden Lichtquelle gelangt.
  • Die Schwenkeinrichtung scheint aufwendig und störungsanfällig.
  • Dem Gegenstand liegt die Aufgabe zugrunde, eine fotoelektrische Steuerung zu schaffen, mit der sowohl die Drehung des Rollensternes als auch das Kleben und anschließende Trennen der Papierbahnen gesteuert werden kann,'ohne die Nachteile der vorbekannten Vorrichtungen inkaufzunehmen.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß eine ortsfest angeordnete Reflexionslichtschranke mit einer ortsfest angeordneten und mit einer zweiten stirnseitig an den äußeren Windungen der Ersatzrolle angebrachten Reflexmarke derart zusammenwirkt, daß bei Unterbrechung des Strahlenganges durch die auf dem Rollen stern in Anklebestellung geschwenkte Ersatzrolle ein Zeitglied eingeschaltet wird, dessen Abschalten die Rollensterndrehung der unterbricht, so daßVder Reflexmarke zugeordnete Radius an der Rolle dem Abstand zwischen der Rollenachse und dem Strahlengang der Reflexionslichtschranke entspricht, daß mit dem Einschalten des Zeitgliedes der die Klebebürste und das Trennmesser tragende Schwenkrahmen angestellt wird und danach bei einem ersten Vorbeilauf der an der Ersatzrolle angebrachten Marke unter der Lichtschranke -der Steuerimpuis für die Klebebürste und beim nächsten Vorbeilauf der Steuerimpuls für das Trennmesser ausgelöst wird.
  • Die an der Ersatzrolle angebrachte Marke ist erfindungsgemäß mit einer Oberfläche ausgestattet, die eine gewisse Streuwirkung des einfallenden Lichtes erzielt. Dadurch kann die Reflexionslichtschranke einen Lichtreflex von der Reflexmarke erhalten, auch wenn der Strahlengang der Reflexionslichtschranke nicht genau senkrecht auf die Oberfläche der Reflexmarke trifft.
  • Dies kann z. B. auftreten, wenn die Stirnfläche der Ersatzrolle, die die Reflexmarke trägt, nicht genau eben ist. Bei einer Unebenheit in der Nähe des Strahleneinfallspunktes wird sonst unter Umständen der Strahl in einer falschen Richtung zurückgeworfen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulcht. Es zeigen Figur 1 die Stirnansicht einer Rollenwechseleinrichtung in Anklebestellung, Figur 2 die Draufsicht auf eine Ersatzrolle.
  • Von der auslaufenden Papierrolle 1 gelangt die Papierbahn 2 zur Drucktnaschine. Die Ersatzrolle 3 ist in der Stellung dargestellt, in der der Anklebevorgang erfolgen kann. In dieser Stellung hat sie den Strahlengang 7 zwischen der Reflexionslichtschranke 9 und der ortsfesten Reflexmarke 13 unterbrochen, wodurch ein Zeitglied der Steuerelektrik eingeschaltet und das Anschwenken des die Klebebürste 10 und das Trennmesser 11 tragenden Schwenkrahmens 16 in die Arbeitsstellung bewirkt wird. Auf der Stirnseite 4 der Ersatzrolle 3, die mit den Klebestellen 5 ausgerüstet ist, befindet sich die Reflexmarke 6.
  • Diese ist mit einer Oberfläche ausgestattet, die eine Streuwirkung erzielt, so daß auch bei Unebenheit der Stirnfläche der Ersatzrolle 3 ein Teil -des Strahles der Reflexionslichtschranke in ihre Fotozelle zurückgeworfen wird. Nach Abschalten eines in der zugehörigen Steuerelektrik angeordneten Zeitgliedes wird der Rollenstern 14 in seiner Drehung angehalten, so daß die Reflexmarke 6 den S-trahlengang 7 der am Gestell 8 befestigten Reflexionslichtschranke 9 durchläuft.
  • Nach dem Anstellen des Schwenkrahmens mit Bürste 10 und Messer 11 wird beim folgenden Durchlauf die Klebebürste 10 gegen die Ersatzrolle 3 bewegt und beim anschließenden Durchlauf das Kommando für das Trennmesser 11 gegeben und damit die Bahn der auslaufenden Rolle abgetrennt. Die Länge der Restbahn kann durch Ändern des durch die Klebestelle 5 und der Reflexmarke 6 gebildeten Winkels 12 variiert werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung bietet unter Verwendung weniger und einfacher Bauelemente die Möglichkeit, die drei Funktionen des automatischen Rollenwechsels zu steuern, nämlich die ErsatzrolLe bis zur Klebestellung heranzuführen und dann das Kleben und Trennen auszulösen. Sie erlaubt es, die Lage des mit Klebstoff zu versehenden Anfangs der Ersatzrolle frei wählen zu können. Weiterhin kann durch Verändern des Abstandes der Reflexmarke zur Klebestelle die Länge der Restbahn zwischen Leim- und Trennstelle des Messers erwünschtenfalls beliebig variiert werden. Ferner gestattet diese Vorrichtung das'Verarbeiten von Papie-rrollen unterschiedlicher Breite und unterschiedlicher Ausgangsdurchmesser, ohne daß Nachjustierungen vorgenommen werden müssen.
  • / Patentansprüche

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Steuern der Rollensterndrehung, der Klebebürste und des Trennmessers von selbsttätigen Papierrollenwechselaggregaten, deren Funktionen durch die Rollensterndrehung und die im Rollenstern befindliche Ersatzrolle sowie durch die Rotation der Ersatzrolle fotoelektrisch ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine ortsfest angeordnete Reflexionslichtschranke (9) mit einer ortsfest angeordneten Reflexmarke (13) und mit einer zweiten stirnseitig an den äußeren Windungen der Ersatzrolle (3) angebrachten Reflexmarke (6) derart zusammenwirkt, daß bei Unterbrechung des Strahlenganges (7) durch die auf dem Rollenstern (14) in Anklebestellung geschwenkte Ersatzrolle (3) ein Zeitglied eingeschaltet wird, dessen Abschalten die Rollensterndrehung unterbricht, so daß der der Reflexmarke (6) zugeordnete Radius an der Rolle dem Abstand zwischen der Rollenachse und dem Strahlengang der Reflexionslichtschranke (9) entspricht, daß mit dem Einschalten des Zeitgliedes der die Klebebürste (10) und das Trennmesser (11) tragende Schwenkrahmen (16) angestellt wird und danach bei einem ersten Vorbeilauf der an der Ersatzrolle (3) angebrachten Marke (6) unter der Reflektionslichtschranke (9) der Steuerimpuls für die Klebebürste (10) und beim nächsten -VorbeilauT der Steuerimpuls für das Trennmesser (11) ausgelöst wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ~daß die an der Ersatzrolle (3) angebrachte Reflexmarke (6) mit einer Oberfläche ausgestattet ist, die eine gewisse Streuwirkung des einfallenden Lichtes erzielt, so daß die Reflexionslichtschranke (9) einen Lichtreflex von der Reflexmarke (6) erhält, auch wenn der Strahlengang der Reflexionslichtschranke (9) nicht genau senkrecht auf die Oberfläche der Reflexmarke (6) trifft.
    L e e r s e i t e
DE19661574447 1966-12-16 1966-12-16 Vorrichtung zum Steuern von selbsttaetigen Papierrollenwechselaggregaten Granted DE1574447A1 (de)

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DE1499127 1966-12-16
DESC041784 1966-12-16
DESC041784 1967-12-30

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1574447A1 true DE1574447A1 (de) 1976-01-22
DE1574447C3 DE1574447C3 (de) 1976-09-02

Family

ID=25752413

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DE19661574447 Granted DE1574447A1 (de) 1966-12-16 1966-12-16 Vorrichtung zum Steuern von selbsttaetigen Papierrollenwechselaggregaten

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977