DE156541C - - Google Patents

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DE156541C
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air
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teat
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/08Teat-cups with two chambers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Melkbecher für . mit Luftverdünnung arbeitende Melkmaschinen.
Bisher war bei derartigen Melkmaschinen die Länge der Luftleitungen, welche die Schläge nach den Melkbechern führten, beschränkt. Dies rührte daher, daß die Luftverdünnung bezw. die Luftstöße von einer Regelungsvorrichtung aus nach den einzelnen
ίο Melkbechern verteilt wurden; infolgedessen war die Wirkung in den entfernteren Melkbechern schwächer und weniger gleichmäßig. Eine Beschränkung der Länge der Luftleitung wird nun vorliegender Erfindung gemaß dadurch vermieden, daß ein selbsttätig arbeitendes Luftventil unmittelbar an jedem Melkbecher vorgesehen wird, welches bei Unterbrechung der Saugarbeit die atmosphärische Luft unmittelbar zwischen die biegsame und feste Wandung des Melkbechers eintreten läßt. Durch den Wechsel in den Druckunterschieden werden die Pulsationen des inneren Melkbechers hervorgerufen. Es ist zwar bekannt, in die Luftleitung ein unter Federbelastung stehendes Ventil, welches sich unter dem Drück der Außenluft öffnet, einzuschalten; allein diese Ventile sollen nicht zur Regelung der Saug- bezw. Druckwirkung dienen, sondern sie verhindern nur ein zu starkes Anwachsen der Luftverdünnung im Melkbecher. Daher sind diese Sicherheitsventile auch in die zum inneren Räume des Melkbechers führende Milchleitung eingeschaltet. Das Ventil gemäß vorliegender Erfindung soll dagegen selbsttätig die Wirkung der Luftstöße in dem Zwischenraum des doppelwandigen Melkbechers regeln und dient somit zum Ersatz der bekannten, zwangläufig in der Nähe der Melkbecher befindlichen Steuerungen, die von einer Stelle aus die Wirkung der Luftstöße auf die verschiedenen Leitungen einer Melkvorrichtung verteilen. Die bei diesen Einrichtungen auftretenden, oben erwähnten" Übelstände sollen gemäß vorliegender Erfindung durch die Anordnung des selbsttätigen Ventiles unmittelbar an jedem Melkbecher vermieden werden, wobei für jede mehrere Melkvorrichtungen umfassende Anlage nur eine Vorrichtung zum Hervorbringen der Luftstöße in der ganzen Leitung erforderlich ist, während die Regelung an jedem Melkbecher durch das der Erfindung gemäß eingeschaltete Ventil bewirkt wird.
Der neue Melkbecher ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι einen Schnitt durch denselben.
Fig. 2 stellt das Ventil in vergrößertem Maßstabe dar.
Der aus einem inneren biegsamen Gehäuse 9 und einem äußeren festen Gehäuse 17 bestehende Melkbecher ist einerseits an die Leitung 14 angeschlossen, durch welche die Luft aus dem Zwischenraum 18 stoßweise abgesaugt wird, und andererseits steht das
Innere des biegsamen Gehäuses mit einer Saugleitung 6 durch den Nippel 7 in Verbindung.
Am Boden des festen Gehäuses jedes MeIkbechers ist ein selbsttätiges Lufteinlaßventil vorgesehen. Dasselbe besteht aus einem Gehäuse 23, welches an dem Nippel 22 des festen Gehäuses 17 angeschraubt ist. In dem Gehäuse liegt ein Ventilkörper 21, welcher gewöhnlich von seinem Sitz durch eine Feder 24 abgezogen wird. Zwischen Ventilsitz und Ventilkörper sind in dem Gehäuse kleine Öffnungen 25 vorgesehen, die das Innere des Ventiles mit der Atmosphäre in Verbindung halten. Der Nippel 22 führt in den Zwischenraum 18. Wird durch die Leitung 14 Luft angesaugt, so wird das Ventil 21 dem Einfluß der Feder 24 entgegen auf seinen Sitz gezogen, während bei einer Unterbrechung der Saugwirkung das Ventil geöffnet wird und somit die atmosphärische Luft durch die Öffnungen 25 in den Zwischenraum 18 eintreten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Doppelwandiger Melkbecher mit ständiger Saugwirkung im Innenraum und wechselnder Saugwirkung im Zwischenraum zwischen der festen und der nachgiebigen Wandung, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des ringförmigen Raumes zwischen dem nachgiebigen und festen Mantel des Melkbechers ein Lufteinlaßventil angeordnet ist, welches bei Unterbrechung der Saugwirkung selbsttätig atmosphärische Luft zwischen die beiden Wandungen einläßt, zum Zweck, auch bei langer Leitung eine gleichmäßige Wirkung der Luftstöße in sämtlichen Melkbechern zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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