DE1561908B - Bremse für eine Laufwagenzeichenmaschine - Google Patents
Bremse für eine LaufwagenzeichenmaschineInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Bremse für eine Lauf- daß an dem Bremshebel eine Feder — als Rückwagenzeichenmaschine,
bei der an der Schiene für Stellkraft — angreift, und wobei der Tragarm aus
den waagerechten Laufwagen in einer zu deren Achse einer an dem Gehäuse des Laufwagens eingespannten
senkrechten Ebene bewegliche Bremsorgane, wie Feder — als Gelenk — und einem den Anschlag für
Bremsbacken, vorgesehen sind, die bei Betätigung 5 den Bund der Führungsbuchse und ein Lager für den
der Bremse gegen eine Rückstellfederkraft an die Bremshebel enthaltenden starren Abschnitt zuSchiene
angelegt werden. sammengesetzt ist.
Zur Betätigung einer bekannten Bremse dieser Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
Art (deutsches Gebrauchsmuster 1 855 033) dient den Unteransprüchen.
eine senkrecht zu der Laufwagenführungsschiene ver- io In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines
stellbare Schraube, die an ihrer Spitze mit einem ge- Ausführungsbeispiels veranschaulicht. Es zeigt
lenkigen Abschnitt versehen ist, mittels dessen F i g. 1 eine Bremse in dem Laufwagen bei einer Bremsflächen tragende Hebel verschwenkt werden, Laufwagenzeichenmaschine, bei teilweise aufgewodurch aber keine Gewähr dafür gegben ist, daß brochenem Gehäuse in Ansicht,
beide Hebel durch den kegeligen Abschnitt im glei- 15 F i g. 2 die Bremse in einer der F i g. 1 entchen Maße mit Druck beaufschlagt und die Brems- sprechenden Darstellung in Seitenansicht, teilweise flächen mit gleichem Druck an die Schiene angelegt im Schnitt nach der Linie II-II der F i g. 1,
werden. Hieraus ergibt sich, daß zumeist nur eine Fig. 3 die Bremszugseil-Befestigung nach Fig. 1 der Bremsflächen an die Schiene angelegt wird und und 2 in vergrößertem Maßstab,
erst bei stärkerem Einschieben des kegeligen Ab- 20 Nach F i g. 1 und 2 ist an einem Zeichenbrett 1 Schnitts die andere Bremsfläche zur Anlage gelangt. mittels eines daran befestigten Halters 2 eine hori-Die Folge hiervon ist nicht nur eine sehr mäßige zontale Schiene 3 zur Führung eines Laufwagens 4 Bremswirkung, sondern auch ein Verzwängen bzw. mit Gehäuse5, Deckeln 6 a, 6 b und Laufrollen? an- f\ Verkanten der Schiene zu dem Laufwagen. Es ist geordnet. An dem Laufwagen 4 ist mittels eines ' selbstverständlich, daß ein derartiges Zwängen und 25 Kopfstückes 8 ein das Zeichenbrett 1 überspannen-Verkanten bei einer Laufwagenzeichenmaschine nicht der Führungsrahmen 9 gehalten, der sich mit einer nur zur Beeinträchtigung einer genauen Führung des Rolle 10 auf dem Zeichenbrett 1 abstützt und auf Zeichenkopfes und zu Ungenauigkeiten der damit dem — als Führung für einen nicht weiter darangefertigten Zeichnungen, sondern auch zu bleiben- gestellten Schlitten für einen Zeichenkopf — eine den Verformungen und Beschädigungen der Zeichen- 30 etwa vertikal gerichtete Schiene 11 angebracht ist. maschine führen muß. An dem Gehäuse 5 ist eine aus zwei Führungs-
lenkigen Abschnitt versehen ist, mittels dessen F i g. 1 eine Bremse in dem Laufwagen bei einer Bremsflächen tragende Hebel verschwenkt werden, Laufwagenzeichenmaschine, bei teilweise aufgewodurch aber keine Gewähr dafür gegben ist, daß brochenem Gehäuse in Ansicht,
beide Hebel durch den kegeligen Abschnitt im glei- 15 F i g. 2 die Bremse in einer der F i g. 1 entchen Maße mit Druck beaufschlagt und die Brems- sprechenden Darstellung in Seitenansicht, teilweise flächen mit gleichem Druck an die Schiene angelegt im Schnitt nach der Linie II-II der F i g. 1,
werden. Hieraus ergibt sich, daß zumeist nur eine Fig. 3 die Bremszugseil-Befestigung nach Fig. 1 der Bremsflächen an die Schiene angelegt wird und und 2 in vergrößertem Maßstab,
erst bei stärkerem Einschieben des kegeligen Ab- 20 Nach F i g. 1 und 2 ist an einem Zeichenbrett 1 Schnitts die andere Bremsfläche zur Anlage gelangt. mittels eines daran befestigten Halters 2 eine hori-Die Folge hiervon ist nicht nur eine sehr mäßige zontale Schiene 3 zur Führung eines Laufwagens 4 Bremswirkung, sondern auch ein Verzwängen bzw. mit Gehäuse5, Deckeln 6 a, 6 b und Laufrollen? an- f\ Verkanten der Schiene zu dem Laufwagen. Es ist geordnet. An dem Laufwagen 4 ist mittels eines ' selbstverständlich, daß ein derartiges Zwängen und 25 Kopfstückes 8 ein das Zeichenbrett 1 überspannen-Verkanten bei einer Laufwagenzeichenmaschine nicht der Führungsrahmen 9 gehalten, der sich mit einer nur zur Beeinträchtigung einer genauen Führung des Rolle 10 auf dem Zeichenbrett 1 abstützt und auf Zeichenkopfes und zu Ungenauigkeiten der damit dem — als Führung für einen nicht weiter darangefertigten Zeichnungen, sondern auch zu bleiben- gestellten Schlitten für einen Zeichenkopf — eine den Verformungen und Beschädigungen der Zeichen- 30 etwa vertikal gerichtete Schiene 11 angebracht ist. maschine führen muß. An dem Gehäuse 5 ist eine aus zwei Führungs-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leisten 12 bestehende Führung angeformt, in der —
zwangskraftfreie Betätigung der Bremse zu erreichen, als eines der Bremsorgane — ein die Schiene 3
wobei ein Verkanten der Bremsvorrichtung an der U-förmig und mit Spiel umgreifender Bügel 13 glei-
Laufschiene ausgeschlossen ist, so daß die Führungs- 35 tend gelagert ist. Eine an dem einen Flansch 13 a des
genauigkeit der Schiene auch nach längerer Betriebs- Bügels 13 befindliche, auf die Schiene 3 gerichtete
dauer nicht beeinflußt ist. Bremsfläche ist auf einem gegenüber dem Flansch
Diese Aufgabe wird bei einer Bremse für eine 13 a mittels Gewinde und Kontermutter ein- und
Laufwagenzeichenmaschine der eingangs erläuterten feststellbaren Bolzen 14 angeordnet, der durch eine
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen 40 Öffnung 5 a des Gehäuses 5 zugänglich ist.
zwei an dem Laufwagen angebrachten Führungs- In dem anderen Flansch 13 b ist eine gegenüber leisten ein die Schiene oben und unten mit Spiel um- diesem einstellbare Führungsbuchse 15 mit einem greifender U-förmiger Bügel gleitend gelagert ist, an Bund 15 α vorgesehen, in der als zweites Bremsorgan dessen unterem Flansch sich auf dessen Innenseite ein Bremsbolzen 16 in gleicher Richtung wie der eine Bremsfläche befindet, und dessen oberer Flansch 45 Bügel 13 gleitend geführt ist. Eine an dem Gehäuse 4 eine Führungsbuchse für einen Bremsbolzen auf- eingespannte Blattfeder 17 greift mit ihrem freien, weist, ferner daß an dem Laufwagen eine Blattfeder gewölbt ausgebildeten Ende zwischen die Bremseingespannt ist, deren freies gewölbt ausgebildetes fläche des Bremsbolzens 16 und die Schiene 3, wo-Ende zwischen der Bremsfläche des Bremsbolzens bei der Bremsbolzen 16 durch die Blattfeder 17 — und der benachbarten Fläche der Schiene gelegen 50 bei gelöster Bremse — von der Schiene 3 abist, und das in unbelastetem Zustand den Brems- gehoben ist.
zwei an dem Laufwagen angebrachten Führungs- In dem anderen Flansch 13 b ist eine gegenüber leisten ein die Schiene oben und unten mit Spiel um- diesem einstellbare Führungsbuchse 15 mit einem greifender U-förmiger Bügel gleitend gelagert ist, an Bund 15 α vorgesehen, in der als zweites Bremsorgan dessen unterem Flansch sich auf dessen Innenseite ein Bremsbolzen 16 in gleicher Richtung wie der eine Bremsfläche befindet, und dessen oberer Flansch 45 Bügel 13 gleitend geführt ist. Eine an dem Gehäuse 4 eine Führungsbuchse für einen Bremsbolzen auf- eingespannte Blattfeder 17 greift mit ihrem freien, weist, ferner daß an dem Laufwagen eine Blattfeder gewölbt ausgebildeten Ende zwischen die Bremseingespannt ist, deren freies gewölbt ausgebildetes fläche des Bremsbolzens 16 und die Schiene 3, wo-Ende zwischen der Bremsfläche des Bremsbolzens bei der Bremsbolzen 16 durch die Blattfeder 17 — und der benachbarten Fläche der Schiene gelegen 50 bei gelöster Bremse — von der Schiene 3 abist, und das in unbelastetem Zustand den Brems- gehoben ist.
bolzen von der Schiene abhebt, weiterhin daß die Der Bund 15 a stützt sich in vertikaler Richtung
Führungsbuchse an ihrem freien Ende einen Bund im mittleren Abschnitt eines mit einem Ende an dem
aufweist, mittels dessen der Bügel aufgehangen ist, Gehäuse 5 mit etwa horizontaler Achse angelenkten
wobei der Anschlag für den Bund etwa im mittleren 55 Tragarmes 18, 19 ab, der aus einer als Gelenk wirk-Abschnitt
eines mit einem Ende an dem Gehäuse samen Feder 18 und einem starren Abschnitt 19 zudes
Laufwagens mit etwa horizontaler Achse an- sammengesetzt ist und der einen Durchbuch für die
gelenkten Tragarmes angeordnet ist, der sich — bei Führungsbuchse 15 aufweist. Unterhalb des Traggelöster
Bremse — auf einem einen Durchbruch armes 18, 19 bzw. der Feder 18 ist zu dessen Abfür
die Führungsbuchse aufweisenden, an dem Ge- 60 Stützung ein an das Gehäuse 5 angeformter Träger
häuse des Laufwagens festen Träger abstützt, daß an 20 angeordnet, der ebenfalls einen Durchbruch 20 a
dem anderen Ende des Tragarmes um eine zu dessen für die Führungsbuchse 15 aufweist.
Erstreckung senkrechte, etwa horizontale Achse An dem freien Ende des Tragarmes 18, 19 ist an schwenkbar ein zweiarmiger Bremshebel gelagert ist, dessen starrem Abschnitt 19 ein Lager 19 α vordessen über den Tragarm greifender Abschnitt — 65 gesehen, in den mit zu der Erstreckung des Tragzumindest bei Bremsschluß — auf den Bremsbolzen armes 18, 19 senkrechter, etwa horizontaler Achse auftrifft, und dessen anderer Arm an seinem Ende ein zweiarmiger Bremshebel 21 gelagert ist, dessen einen Aufhänger für ein Bremszugseil aufweist, und über den Tragarm 18, 19 greifender Arm 21 a — zu-
Erstreckung senkrechte, etwa horizontale Achse An dem freien Ende des Tragarmes 18, 19 ist an schwenkbar ein zweiarmiger Bremshebel gelagert ist, dessen starrem Abschnitt 19 ein Lager 19 α vordessen über den Tragarm greifender Abschnitt — 65 gesehen, in den mit zu der Erstreckung des Tragzumindest bei Bremsschluß — auf den Bremsbolzen armes 18, 19 senkrechter, etwa horizontaler Achse auftrifft, und dessen anderer Arm an seinem Ende ein zweiarmiger Bremshebel 21 gelagert ist, dessen einen Aufhänger für ein Bremszugseil aufweist, und über den Tragarm 18, 19 greifender Arm 21 a — zu-
mindest bei Bremsschluß — auf den Bremsbolzen 16 auftrifft, dessen anderer Arm 21 b an seinem Ende
einen Aufhänger 22 zum Einhängen eines am einen Ende eines Bremszugseiles 23 angepleißten Auges
23 a aufweist, und an dem etwa zwischen seiner Schwenkachse und dem Aufhänger 22 eine Feder 24
angreift, die an dem Gehäuse 5 mittels eines Domes od. dgl. gehalten ist.
Das Bremszugseil 23 ist in einem Hüllrohr 25 durch das Kopfstück 8 über eine Umlenkrolle 26 —
die mit nicht weiter dargestellten Umlenkrollen für ein Gegengewichtsseil des Schlittens eine gemeinsame
Achse haben kann — und zwischen dem Führungsrahmen 9 und der darauf montierten Schiene 11 für
den Schlitten bis etwa in bequeme Greifnähe des Zeichners geführt.
An diesem Ende des Bremszugseiles 23 ist — nach F i g. 3 — ein etwa scheibenförmiger Nippel 27 angelötet,
der sich in Zugrichtung gegen die Stirnfläche einer Haltebuchse 28 abstützt, wobei deren Durchbruch
28 α für den Endabschnitt des Bremszugseiles
23 mit einem Schlitz 286 geöffnet ist, um ein seitliches Einlegen des Bremszugseiles 23 zu ermöglichen.
Die Haltebuchse 28 greift mit ihrem Außengewinde in die Gewindebohrung eines Gewindestutzens
29, der an einem in Seilzugrichtung gleitend gelagerten Schieber 30 befestigt ist, der zugleich
einen Anschlag 30 a aufweist. An einem Gleitführungsstück 31 für den Schieber 30 ist zugleich
ein Bremsbedienungshebel 32 gelagert, der mittels eines Exzenters 33 an dem Anschlag 30 a angreift.
Hieraus ergibt sich folgende Wirkungsweise:
Bei nach oben gelegtem Bremsbedienungshebel 32 und damit ausgeschwenktem Exzenter 33 ist das
Bremszugseil 23 entlastet und — durch die Kraft der Feder 24 — der Bremshebel 21 in dem Lager 19 α
in eine Stellung geschwenkt, in der der Arm 21 α nicht auf den Bremsbolzen 16 einwirkt. Der Bremsbolzen
16 ist hierbei durch die Blattfeder 17 von der Schiene 3 abgehoben, so daß zwischen der Unterseite
der Blattfeder 17 und der Schiene 3 ein geringes Spiel, also ein Bremsspiel zwischen den Bremsbolzen
16 und der Schiene 3, besteht. Der Tragarm 18, 19 ruht auf dem Träger 20, wobei die Einstellung durch
die Kraft der eigentlich als Gelenk dienenden Feder 18 unterstützt bzw. herbeigeführt sein kann. Auf
dem mittleren Abschnitt des Tragarmes 18, 19 hängt infolge ihres Eigengewichts und des Gewichts des
daran befindlichen Bügels 13 die Führungsbuchse 15 mit ihrem Bund 15 a. Der Bügel 13 befindet sich
somit in seiner untersten Stellung, womit auch ein Eingriff zwischen dessen unterem Flansch 13 bzw.
des darin ein- und feststellbaren Bolzens 14 und der Schiene 3 nicht besteht. Der Laufwagen 4 kann also
völlig frei auf der Schiene 3 rollen.
Wird nun — um lange vertikale Linien durch Herunterfahren des Schlittens an der vertikalen
Schiene 11 ziehen zu können — die Bremse durch Herunterschwenken des Bremsbedienungshebels 32
betätigt, so wird durch den Exzenter 33 der Schieber 30 in dem Gleitführungsstück 31 nach unten geführt
und das Bremszugseil 23 gegen die Kraft der Feder
24 angezogen, wodurch zugleich der Bremshebel 21
in dem Lager 19 α derart geschwenkt wird, daß dessen Arm 21 α gegen die Kraft der Blattfeder 17 in
Richtung auf die Schiene 3 gepreßt wird. Dabei geraten der Bremshebel 21 und der Tragarm 18, 19 in
erne mehr gestreckte Lage zueinander und beide werden um den Anlenkpunkt der Feder 18 und abgestützt
durch den Arm 21 α und den Bremsbolzen gegenüber der Schiene 3 angehoben, wodurch
gleichzeitig der mit der Führungsbuchse 15 bzw. deren Bund 15 a im etwa mittleren Abschnitt des
Tragarmes 18, 19 aufgehangene Bügel 13 nach oben gezogen wird und der die Bremsfläche tragende Bolzen
14 an der Schiene 3 angreift. Infolge der gelenkigen Anordnung des Tragarmes 18, 19 gleichen
sich dabei die auf die Schiene 3 gerichteten Kräfte zwischen den Bremsbolzen 16 und dem Flansch 13
völlig aus, so daß ein Zwängen und/oder Verkanten zwischen der Schiene 3 und dem Laufwagen 4 sowie
der Bremse völlig ausgeschlossen ist.
Claims (6)
1. Bremse für eine Laufwagenzeichenmaschine, bei der an der Schiene für den waagerechten
"Laufwagen in einer zu deren Achse senkrechten Ebene bewegliche Bremsorgane, wie Bremsbacken,
vorgesehen sind, die bei Betätigung der Bremse gegen eine Rückstellfederkraft an die
Schiene angelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei an dem Laufwagen
(4) angebrachten Führungsleisten (12, 12) ein die Schiene (3) oben und unten mit Spiel umgreifender,
U-förmiger Bügel (13) gleitend gelagert ist, an dessen unterem Flansch (13 α) sich
auf dessen Innenseite eine Bremsfläche befindet und dessen oberer Flansch (13 b) eine Führungsbuchse (15) für einen Bremsbolzen (16) aufweist,
ferner daß an dem Laufwagen (4) eine Blattfeder (17) eingespannt ist, deren freies, gewölbt ausgebildetes
Ende (17 a) zwischen der Bremsfläche des Bremsbolzens (16) und der benachbarten Fläche der Schiene (3) gelegen ist, und das in unbelastetem
Zustand den Bremsbolzen (16) von der Schiene (3) abhebt, weiterhin daß die Führungsbuchse
(15) an ihrem freien Ende einen Bund (15 a) aufweist, mittels dessen der Bügel (13) aufgehangen ist, wobei der Anschlag für den
Bund (15 a) etwa im mittleren Abschnitt eines mit einem Ende an dem Gehäuse (5) des Laufwagens
(4) mit etwa horizontaler Achse angelenkten Tragarmes (18, 19) angeordnet ist, der
sich — bei gelöster Bremse — auf einem einen Durchbruch für die Führungsbuchse (15) aufweisenden,
an dem Gehäuse (5) des Laufwagens (4) festen Träger (20) abstützt, daß an dem anderen
Ende des Tragarmes (18, 19) um eine zu dessen Erstreckung senkrechte, etwa horizontale
Achse schwenkbar ein zweiarmiger Bremshebel (21) gelagert ist, dessen über den Tragarm (18,
19) greifender Abschnitt (21 α) — zumindest bei
Bremsschluß — auf den Bremsbolzen (16) auftrifft, und dessen anderer Arm (21 b) an seinem
Ende einen Aufhänger (22) für ein Bremszugseil (23) aufweist, und daß an dem Bremshebel (21)
eine Feder (24) — als Rückstellkraft — angreift, und wobei der Tragarm (18,19) aus einer an dem
Gehäuse (5) des Laufwagens (4) eingespannten Feder (18) — als Gelenk — und einem den Anschlag
für den Bund (15 α) der Führungsbuchse (15) und ein Lager (19 a) für den Bremshebel
(21) enthaltenden starrem Abschnitt (19) zusammengesetzt
ist.
2. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem unteren Flansch (13 a)
befindliche Bremsfläche auf einem gegenüber diesem Flansch (13 a) in Bremsschließrichtung
einstellbaren Bolzen (14) angeordnet ist.
3. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbuchse (15) für den
Bremsbolzen (16) in dem oberen Flansch (13 b) in Bremsschließrichtung einstellbar angeordnet
ist.
4. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremszugseil (23) über eine
oberhalb des Führungsrahmens (9) für den Schlitten angeordneten Umlenkrolle (26) zu
einem an dem Führungsrahmen (9) in einem Gleitführungsstück (31) gleitend gelagerten Schieber
(30) geführt und daran befestigt ist, an dem ein Bremsbedienungshebel (32) über einen Exzenter
(33) angreift.
5. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremszugseil (23) nach Art
eines Bowdenzuges geführt ist.
6. Bremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem Ende des Bremszugseiles
(23) fester, gegebenenfalls angelöteter Nippel (27) sich in Zugrichtung des Bremszugseiles
(23) an der Stirnfläche einer Haltebuchse (28) abstützt, die mittels eines Gewindes an
einem an dem Schieber (30) festen Gewindestutzen (29) gehalten ist, wobei der in der Haltebuchse
(28) für den dem Nippel (27) benachbarten Abschnitt des Bremszugseiles (23) befindliche
Durchbruch (28 a) aufgeschlitzt (28 b) ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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