DE155694C - - Google Patents

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DE155694C
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coupling
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chamber
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/06Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables
    • B61G5/10Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables for electric cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
KLASSE
Es sind bisher Kupplungen für elektrische Leitungen zwischen Eisenbahnwagen bekannt geworden, bei welchen jedes der beiden Kupplungsglieder aus zwei mit messerartigen Stromschlußteilen ausgerüsteten Hülsen verschiedener Abmessungen und solcher Gestalt besteht, daß die kleinere Hülse des einen Kupplung'sgliedes in die größere des anderen Kupplungsgliedes hineingeschoben werden kann.
ίο Während nun bei den bekannten Anordnungen dieser Art die Kammern gradlinig ineinander geschoben wurden, sind sie bei der im folgenden beschriebenen Einrichtung nach einem Kreise gebogen. Die beiden Kupplungsglieder werden durch Herabsenken der Schlauchenden miteinander gekuppelt, wobei die beiden kleineren Kammern in die beiden größeren Kammern hineintreten und durch ihr eigenes Gewicht in der eingeschobenen Lage gehalten werden.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Ansicht des Kupplungsgliedes von der Innenseite.
Fig. 2 zeigt eine Außenansicht desselben Gliedes.
. Fig. 3 und 4 zeigen Längsschnitte durch zwei Kupplungsglieder im gekuppelten und entkuppelten Zustande.
Das Verbindungsgelenk besteht aus zwei Gliedern (Fig. 3 und 4) von gleicher Bauart; jedes Glied wird durch ein Metallgehäuse 1 gebildet, welches aus zwei sich an der Grund-. fläche des Gehäuses zu einer gemeinsamen Kammer 4 vereinigenden Kammern 2, 3 besteht. An die Kammer 4 schließen sich von außen zwei gerippte Stutzen 5, 5,1 welche zur Befestigung der elektrischen Leitungen an dem Gliede dienen. Die Kammern 2 und 3 sind nach einem Kreise gebogen und haben solche Abmessungen, daß die Kammer 2 des einen Gliedes in die Kammer 3 des anderen Gliedes beim Kuppeln hineingesteckt werden kann.
In der Kammer 2 ist eine Kontaktklemme angebracht, welche aus zwei nach innen umgebogenen Federplättchen 6, 6 besteht, während in der Kammer 3 eine Kontaktzunge 7 befestigt ist. Beide Kontaktorgane sind sorgfältig voneinander sowie von dem Körper des Kupplungsgliedes isoliert und reichen mit ihren Endteilen 8, 9 in die gemeinsame Kammer 4 hinein. Diese Endteile treten in die Stutzen 5, S (Fig. 3 und 4) ein und sind jeder ■mit einer zylindrischen Bohrung 10, 10 versehen , in welche der entsprechende Leiter eingelötet wird. Die Außenfläche der Stutzen 5, 5 ist gerippt, damit die äußere Hülle der Leitung festhält. Diese Hülle wird vorzugsweise in der Gestalt eines Gummi- bezw. Lederschlauches ausgeführt, welcher einerseits an den Stutzen 5 und andererseits an einen ähnlichen Stutzen am Wagen befestigt wird; der Schlauch wird außerhalb mit einem Spiraldraht (aus Stahl)' umgeben, um ihn vor Beschädigungen zu bewahren und den Leitungen eine richtige Biegung zu erteilen. Die Länge des Schlauches und der Leitung soll vorzugsweise größer sein als ]/2a2, wo a die halbe Länge des Abstandes zwischen den Wagen bedeutet; bei dieser Bedingung beträgt der Winkel zwischen den Schläuchen weniger als 900, und folglich sind die
Schläuche bestrebt, die Kupplungsglieder gegeneinander zu pressen (Fig. 3). Es können auch kürzere Schläuche, in Anwendung kommen, man wird jedoch in einem derartigen Falle genötigt sein, den Stutzen 5 nicht die horizontale (Fig. 4), sondern eine nach unten geneigte Richtung zu geben.
Die gesamte Innenfläche der Kammern 2 und 4 und der Stutzen 5 ist mit einem guten Isolationsmaterial 11 ausgekleidet.
Bei der Verbindung zweier Kupplungsteile stellt sich die kleine Kammer 2 des einen Teiles gegenüber der großen Kammer 3 des anderen ein und umgekehrt, so daß beim Drehen eines jeden Gliedes um 45 ° gegeneinander die beiden kleinen Kammern in die beiden großen hineintreten, wobei die Kontaktzungen 7 in die Kontaktfedern 6 eingreifen und somit eine zuverlässige Verbindung der Leitungen sichern. Diese Verbindung der Teile erfolgt ohne jeden Kraftaufwand, indem die Teile durch die herabhängenden Schläuche sowie durch daseigene Gewicht derart gegeneinander gepreßt werden, daß sie sich auch bei Stößen und Erschütterungen nicht auslösen.
Bei der Entkupplung der Wagen genügt es, die Kupplungsglieder emporzuheben, d. h. diese und die Schlauchenden in die horizontale Lage zu bringen (Fig. 4), wobei sich die Teile auslösen.
Beim Auseinanderreißen des Zuges endlich spannen sich die Schläuche selbst und bringen dadurch die Kupplungsglieder in die horizontale Lage, bei welcher sich die Verbindung selbsttätig löst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Beim Auseinanderreißen des Zuges sich selbsttätig auslösende Leitungskupplung, deren Kupplungsglieder je aus einer größeren und einer kleineren, mit Kontakten ausgerüsteten Kammer bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern nach einem Kreise gebogen sind, derart, daß bei dem durch Herabsenken der Schlauchenden erfolgenden Kuppeln die beiden kleinen Kammern in die beiden großen hineintreten und durch die herabhängenden Schläuche und durch ihr eigenes Gewicht in der eingeschobenen Lage gehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR332869A (fr) 1903-11-10

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