DE155603C - - Google Patents

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DE155603C
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DE
Germany
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cooling
cylinder wall
liquid
coolant
less
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DENDAT155603D
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00—Liquid cooling
    • F01P3/22—Liquid cooling characterised by evaporation and condensation of coolant in closed cycles; characterised by the coolant reaching higher temperatures than normal atmospheric boiling-point
    • F01P3/2285—Closed cycles with condenser and feed pump

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Explosionsmaschinen wird bekanntlich die während der Verbrennung in die. Wandungen des Kraftzylinders übertretende Wärme durch Wasser abgeführt, wobei sich dasselbe erwärmt und deshalb entweder durch stets neu zulaufendes frisches Wasser ersetzt oder, wenn solches nicht in genügender Menge mitgeführt bezw. der unmittelbaren Umgebung entnommen werden kann, das erwärmte
ίο Wasser in einem Kühlapparat abgekühlt werden muß, um wieder zur Kühlung der Zylinderwände benutzt werden zu können.
Da aber hierbei die Temperaturdifferenzen zwischen dem gekühlten Wasser und dem kühlenden Medium, beispielsweise Luft, besonders in der heißen Jahreszeit gering sind, so ist zur Abführung dieser Wärme eine große Kühlfläche erforderlich und eine ebensolche Menge Kühlwasser in Umlauf zu setzen.
Wird dagegen wie bei der vorliegenden Anordnung die Kühlflüssigkeit verdampft und dieser Dampf im Kühlapparat durch Entziehen seiner latenten Wärme wieder verflüssigt, so ist:
1. die Temperaturdifferenz zwischen Dampf und dem kühlenden Medium größer, wodurch die Kühlfläche kleiner sein kann, und
2. ist die in Umlauf zu setzende Menge der Kühlflüssigkeit geringer, wodurch an Pumpen arbeit gespart wird.
Weiter ist es für die vollständige Ausnutzung des Brennstoffes unter verschiedenen Belastungen des Motors von größter Wichtigkeit, daß die Wände des Kraftzylinders immer gleich hohe Temperatur behalten. Diese Forderung kann aber mit der seitherigen Wasserkühlung nicht erfüllt werden, weil die Pumpe immer das gleiche Wasserquantum liefert, gleichgültig ob dasselbe stärker oder schwächer gekühlt bezw. ob demselben mehr oder weniger Wärme aus dem Zylinder zugeführt wird.
Mit der neuen Anordnung wird dagegen nur so viel Flüssigkeit verdampft und in dem für die Maximalleistung bemessenen Kühlapparat niedergeschlagen', als der jeweiligen Belastung des Motors entspricht, so daß, wie leicht einzusehen, die Zylinderwände immer die gleiche, nur von dem Siedepunkt der Flüssigkeit abhängige Temperatur behalten.
Spiritus als Brennstoff hat die störende Eigenschaft, daß die mit der Luft in den Zylinder eingeführten Spiritusdämpfe sich an den bei geringerer Belastung nicht gleichmäßig erwärmten Zylinderwänden niederschlagen und eine teilweise Umbildung in Essigsäure stattfindet. Mit der vorstehend beschriebenen Anordnung' bleiben die Wände aber bei allen Belastungen gleich warm, etwaiger Niederschlag an flüssigem Spiritus wird sofort verdampft, wodurch die vorerwähnte Umbildung behindert und deren schädliche Folgen vermieden werden.
Bei der Verdampfung und Wiederverflüssig.ung der Kühlflüssigkeit können der Kühlmantel des Motors und der Kühlapparat sowohl mit der Atmosphäre in Verbindung stehen als gegen diese abgeschlossen sein.
In der Zeichnung ist ein Motor, bei welchem die gleichmäßige Kühlung in dieser
Weise stattfindet, dargestellt, und zwar ist ein durch Luftkühlung betätigter Kondensationsapparat angewendet, eine Einrichtung, die naturgemäß bei vorliegendem Kühlverfahren von großer Bedeutung ist, da man ein ungemessenes Quantum an Luft zur Verfügung hat und deshalb beispielsweise durch einen Ventilator dieses Kühlmedium in unbegrenzter Menge heranschaffen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Anordnung zur Kühlung von Explosionsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlen der Zylinderwandung durch
    Verdampfen der Kühlflüssigkeit geschieht, welcher Dampf in einem geeigneten Kühlapparate durch Entziehung der latenten Wärme wieder verflüssigt wird und als Flüssigkeit durch Pumpen oder dergl. wieder der Zylinderwandung zugeführt wird, um aufs Neue zur Kühlung zu dienen, so daß die Zylinderwandung immer gleiche Temperatur besitzt und bei kleinerer Kühlfläche und geringerer Pumpenarbeit als sonst infolge weniger benötigter Kühlflüssigkeitsmenge auch kein Verbrauch an Kühlflüssigkeit stattfindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. OEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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DE (1) DE155603C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3501776A1 (de) * 1985-01-21 1986-07-24 Paul Prof. Dr. 7500 Karlsruhe Schulz Gluehlampen hoher lichtausbeute
US4611263A (en) * 1983-08-06 1986-09-09 Aisin Seiki Kabushiki Kaisha Adjusting device for the optical axis of a headlamp beam

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4611263A (en) * 1983-08-06 1986-09-09 Aisin Seiki Kabushiki Kaisha Adjusting device for the optical axis of a headlamp beam
DE3501776A1 (de) * 1985-01-21 1986-07-24 Paul Prof. Dr. 7500 Karlsruhe Schulz Gluehlampen hoher lichtausbeute

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